MACH AktiengesellschaftLiquidated

23558 Lübeck, DEU

Master Data

Registry
Register court Lübeck HRB 5054 HL
Registered
12/12/2005
Industry
Computer consultancy activitiesWholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareManufacture of computers and peripheral equipment
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Software und Hardware und die Beratung in Fragen der Datenverarbeitung und Informationstechnik.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Sören Knörr
since 5/27/2025
Procura
Sören Amann
since 5/27/2025
Procura
Thomas Metzler
since 3/18/2024
Procura
Andreas Drechsler
since 10/11/2022
Board Member
Matthias Kohlhardt
since 4/4/2022
Board Member
Stefan Mensching
since 3/9/2015
Board Member
Stefan Hoffmann
since 12/12/2005
Procura
Guido Thöne
since 12/12/2005
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€1,048,420
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

MACH Aktiengesellschaft

Lübeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1 GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS

DIE MACH AG IM ÜBERBLICK

Durch den Einstieg im Jahr 2020 von Main Capital Partners als Investor wurde die Konzernstruktur der machgruppe an die künftige organisatorische Ausrichtung, insbesondere im Rahmen einer Buy-and-Build-Strategie angepasst.

In dem Zuge des Einstiegs des Investors wurde die MACH Holding GmbH und die MACH Smart Solutions GmbH gegründet. Die MACH AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der MACH Holding GmbH, ist als Software- und Beratungsunternehmen ein wesentlicher Bestandteil der jungen machgruppe.

Anfang 2021 hat die MACH Holding GmbH die über die MACH Smart Solutions GmbH die DATA-PLAN Computer Consulting GmbH und Anfang 2022 die Form-Solutions GmbH als Add-on Akquisition für die machgruppe übernommen.

Die MECOM Mecklenburger Computersysteme GmbH ist eine 100%ige Tochter der MACH AG. MECOM und MACH sind dabei, zu einem Unternehmen zusammenzuwachsen.

Unter dem Dach der MACH Holding GmbH will die machgruppe nationale Verwaltungsdigitalisierer zu einem einzigartigen Expertisepool für den öffentlichen Sektor bündeln und als Marktführer die Kundenanforderungen jeder Ebene passgenau erfüllen.

GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS

Transparenz der Prozesse im Finanzhaushalt, Modernisierung des Personalmanagements, Schaffung eines effizienten Dokumentenmanagements - MACH unterstützt seit über 30 Jahren öffentliche Verwaltungen bei ihren Digitalisierungsvorhaben und lebt den Anspruch, digital zu denken und menschlich zu handeln. Mit Expertise und eigener Software werden die Kunden - und damit Deutschland - nachhaltig gestärkt. Mehr als 100.000 Nutzer in Bundes- und Landesbehörden, Kommunen, Kirchenverwaltungen, Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie Nicht-Regierungsorganisationen vertrauen heute auf die Lösungen von MACH.

Kernstück der Lösungen ist die MACH Software für ein effizientes Verwaltungsmanagement.

Mindestens genauso wichtig sind die frühzeitige Analyse und Optimierung bestehender Prozesse, bevor diese digitalisiert werden. MACH begleitet Verwaltungen daher mit umfassenden Beratungsleistungen sowie methodischer Fachkompetenz bei den Kunden vor Ort. Darüber hinaus unterstützt MACH die Kunden bei der Planung, Implementierung, Integration und dem Betrieb ihrer Systeme. Dabei profitieren die Einrichtungen von einem ganzheitlichen Ansatz:

Software, Beratung und Betrieb kommen bei MACH aus einer Hand.

STÄRKEN

Konzentration auf klare Zielgruppen, hohe Spezialisierung, motivierte Mitarbeiter:innen und kurze Entscheidungswege. Das sind die Stärken von MACH. Seit mehr als 30 Jahren ist das Unternehmen der erfahrene und zugleich innovative Lösungspartner für die öffentliche Verwaltung.

Die MACH Software ist eine modular aufgebaute und auf die Besonderheiten von öffentlichen Verwaltungen ausgerichtete Softwarelösung. Dank der langjährigen Marktpräsenz ist die Software ausgereift. Sie bietet eine hohe Funktionstiefe und ermöglicht gleichzeitig eine sehr flexible Konfiguration: Gerade deswegen ist die Software für die unterschiedlichen Anforderungen in verschiedenen Geschäftsfeldern stark nachgefragt. Umfangreiche Reporting-Funktionen inklusive verschiedener BI-Komponenten (Business Intelligence) für die Datenanalyse runden das Spektrum ab.

Da die Entscheidungswege kurz und Führungskräfte ohne Umwege erreichbar sind, ist es möglich, auf die spezifischen Anforderungen schnell zu reagieren und diese kurzfristig umzusetzen.

Der von MACH angeregte Erfahrungsaustausch - unter anderem beim verwaltungsbereichsübergreifenden MACH Anwenderkongress, Fachworkshops und Foren - wirkt sich ebenfalls positiv auf die Zukunftsfähigkeit der Software aus.

In der Software-Entwicklung legt MACH größten Wert auf Qualität, Stabilität, Funktionalität und Ergonomie. Erfahrungen aus zahlreichen Projekten auf allen Verwaltungsebenen fließen kontinuierlich in die Produktentwicklung ein und werden praxisorientiert umgesetzt. Mittels der konkreten Einbindung der Kunden konnte und kann auch in der Zukunft sichergestellt werden, dass MACH eine Lösung bietet, die sich in der Praxis bewährt.

ZUKUNFTSORIENTIERUNG

Für einen langfristigen Investitionsschutz sorgen neben einer großen und aktiven Anwendergruppe der Einsatz modernster Entwicklungstechnologien und offener Standards. In Fragen der Ergonomie arbeitet MACH mit Experten zusammen, so dass neueste Forschungsergebnisse in die Produktentwicklung einfließen.

Im gemeinsam mit der Universität zu Lübeck und mit Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein gegründeten Innovationslabor, dem Joint Innovation Lab (JIL), forschen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam an neuen Lösungen für die Verwaltung.

Indem die drei Disziplinen kollaborativ zusammenarbeiten, entstehen neue Denk- und Lösungsansätze, von denen die Kunden profitieren werden. Die Geschwindigkeit der Verwaltungsdigitalisierung wird weiter erhöht. Dabei steht stets der Mensch als Nutzer im Vordergrund.

Mit dem strategischen Investor Main Capital Partners im Rücken sieht sich die MACH AG befähigt, ihre Leistungsfähigkeit und Innovationskraft weiter zu verbessern, um die öffentliche Verwaltung bei der Digitalisierung als starker und zuverlässiger Partner weiterhin zu unterstützen.

Aktuelle Themen wie die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland, die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz bieten große Chancen, den Wachstumskurs der MACH AG fortzusetzen.

2 WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

Der Markt für Software in Deutschland ist 2022 nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM, um 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Der Markt für IT-Services wuchs um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Konsolidierung der Haushalte im Public Sector wurde auch im Jahr 2022 fortgesetzt.

Gleichzeitig trieben die Themen "Digitalisierung der Verwaltung", "IT-Konsolidierung" und "Umsetzung des Onlinezugangsverbesserungsgesetzes (Portalverbund)" die Modernisierungsprojekte im Public Sector an.

GESCHÄFTSVERLAUF

Die Umsatzerlöse der MACH AG lagen im Berichtsjahr mit 26,51 Mio. EUR auf Vorjahresniveau (26,04 Mio. EUR). Das geplante Betriebsergebnis wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich übertroffen (EBITDA Plan 2,90 Mio. EUR ggü. EBITDA Ist unter Berücksichtigung der außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Umlaufvermögen 4,41 Mio. EUR) und war nach einem negativen Betriebsergebnis im Jahr 2021 wieder deutlich positiv.

Schwerpunkte bildeten wie im Vorjahr Lösungsangebote zur Einführung und Optimierung der Finanzprozesse. Weitere Umsatztreiber waren Projekte zur Einführung der MACH E-Verwaltung.

Die Mitarbeiterzahl erhöhte im Verlauf des Berichtsjahres um insgesamt 2 Prozent, sodass in der MACH AG inklusive der Tochtergesellschaften zum 31.12.2022 insgesamt 342 Personen beschäftigt waren.

Das umfassende Weiterbildungsangebot für die Mitarbeiter:innen wurde im Jahr 2022 bedarfsgerecht weiterentwickelt und gut angenommen.

Es wurde wesentlich in die laufenden großen Projekte sowie in neue Softwareprodukte investiert, bspw. die Entwicklung der MACH Selfservices.

LAGE DES UNTERNEHMENS

Ertragslage in Mio. EUR 2022 2021 Veränderung
in %
Umsatzerlöse 26,51 26,04 0,47 2%
Verminderung/ Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4,54 2,33 2,21 95%
Andere aktivierte Eigenleistungen 2,16 1,59 0,57 36%
Gesamtleistung 33,21 29,96 3,25 11%
Sonstige betriebliche Erträge 0,23 0,46 -0,23 -51%
Materialaufwand ‐1,57 ‐1,76 0,19 ‐11%
Personalaufwand ‐22,25 ‐22,67 0,42 ‐2%
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2,12 -1,79 -0,33 18%
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -8,18 -0,22 -7,96 3618%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4,64 -8,74 4,10 -47%
Finanzergebnis -0,98 -0,29 -0,69 238%
Ergebnis vor Ertragssteuern -6,30 -5,05 -1,25 25%
Steuern 1,78 1,57 0,21 13%
Jahresfehlbetrag -4,52 -3,48 -1,04 30%

Die Erlöse für Standardsoftware und Softwareerweiterungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,10 Mio. EUR (54 Prozent) auf 6,08 Mio. EUR. Gleichzeitig erhöhten sich die Erlöse für Softwarepflege um 0,33 Mio. EUR (3 Prozent) auf 10,44 Mio. EUR. Im Bereich der Dienstleistungen wurden im Vergleich zum Vorjahr mit 8,88 Mio. EUR um 2,32 Mio. EUR (-21 Prozent) niedrigere Erlöse erzielt.

Der Bestand an unfertigen und fertigen Leistungen erhöhte sich um 4,54 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,24 Mio. EUR (11 Prozent).

Aufgrund der weiterhin hohen ungeplanten Investitionen in die laufenden Großprojekte und die verzögerte Abrechnung der Leistungen mussten Bestände an unfertigen Erzeugnissen in Höhe von 1,16 Mio. EUR abgeschrieben werden. Zudem wurden die Bestände an unfertigen Erzeugnissen in einem in Aufhebung befindlichen Projekt in Höhe von 7,02 vollständig abgeschrieben.

MACH hat im Umfang von 2,16 Mio. EUR in neue Softwareprodukte investiert und entsprechend Eigenleistung aktiviert.

Die Gesamtkosten ohne Ertragsteuern betrugen im Jahr 2022 insgesamt 39,74Mio. EUR und lagen damit insgesamt 4,27 Mio. EUR (12 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die Erhöhung der Gesamtkosten resultiert aus den Abschreibungen auf die Bestände an unfertigen Erzeugnissen.

Die dauerhafte Anpassung der Kostenstruktur wurde bei der MACH AG insbesondere beim Personalaufwand und bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen realisiert.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern und sonstigen Steuern betrug -6,30 Mio. EUR (Vorjahr: -5,05 Mio. EUR). Aufgrund der Höhe des steuerlichen Verlustes wurden Latente Steuern in Höhe von 1,76 Mio. EUR zugeführt.

Der Jahresfehlbetrag der MACH AG beträgt -4,52 Mio. EUR (Vorjahr -3,48 Mio. EUR). Das Ergebnis entspricht nicht den Erwartungen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die Abschreibungen auf die Bestände an unfertigen Erzeugnissen.

Ein Kunde hat nach außerordentlicher Kündigung eines IT-Projektvertrages im Jahr 2019 im Jahr 2020 Klage gegen die MACH AG erhoben. Mit der Klage verfolgt der Kläger Ansprüche auf Rückzahlung geleisteter Vergütung, Vertragsstrafe und Aufwendungsersatz. Im Jahr 2021 fand die erste mündliche Verhandlung statt. Die Erfolgsaussichten des Verfahrens werden von den begleitenden Rechtsanwälten derzeit als offen eingeschätzt. Die Forderungen des Klägers belaufen sich in Summe auf einen knapp zweistelligen Millionenbetrag. Der Vorstand der MACH AG geht davon aus, dass im Laufe des Jahres 2023 keine Einigung mit dem Kläger erreicht werden wird. Eine dem erwarteten Vergleichsbetrag zuzüglich Prozesskosten entsprechende Rückstellung wurde gebildet.

Ein weiterer Kunde hat im Jahr 2022 einen IT-Projektvertrag einseitig gekündigt. Eine außergerichtlichen Einigung befindet sich auf beiden Seiten in der Verhandlung. Der Vorstand der MACH AG geht davon aus, dass im Laufe des Jahres 2023 eine Einigung erreicht werden wird. Die zu dem Projekt gebildeten Bestände wurden vollständig abgeschrieben.

Die auch im Berichtsjahr bei MACH und den Kunden spürbaren Auswirkungen der CoVID19-Epedemie und dem hohen allgemeinen Krankenstand als Nachwirkung der Krise führten teilweise zu Verzögerungen in Projekten und deren Abrechnung.

Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist ausreichend. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Von dem bestehenden Kreditrahmen in Höhe von 9,5 Mio. EUR wurden am Bilanzstichtag ca. 89 Prozent ausgenutzt.

Im Jahr 2022 hat die MACH AG Investitionen in Softwareprodukte in Höhe von 2,16 Mio. EUR aktiviert.

Vermögenslage

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen.

Die Bilanzsumme hat sich um 0,35 Mio. EUR auf 27,49 Mio. EUR reduziert. Hierbei haben die Immaterielle Vermögensgegenstände um 0,66 Mio. EUR und die Aktiven latenten Steuern um 1,81 Mio. EUR erhöht. Die Forderungen haben um 1,11 Mio. EUR und die Vorräte um 3,63 Mio. EUR abgenommen. Die Rückstellungen haben um 0,15 Mio. EUR abgenommen. Die Verbindlichkeiten haben um 0,86 Mio. EUR zugenommen.

Die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der latenten Steuern der MACH AG in Höhe von 7 Prozent liegt unter dem Wert des Vorjahres (23 Prozent).

3 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Wachstumsstrategie von MACH hat das Ziel, in den kommenden Jahren die starke Marktposition im Public Sector weiter auszubauen. Um dies zu erreichen, müssen Chancen entschlossen genutzt und gleichzeitig Risiken frühzeitig mit geeigneten Maßnahmen begegnet werden.

Das Chancen- und Risikomanagementsystem bei MACH hat zum Ziel,

• innerhalb des Managements Transparenz über Chancen und Risiken zu erzeugen

• sich innerhalb des Managements darüber zu verständigen, in welcher Weise das Unternehmen relevante Risiken begegnen kann.

INTERNE ORGANISATION

Das Unternehmen ist funktional organisiert und die Bereiche sind mit direkter Berichtslinie an den Vorstand angebunden. Flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege sollen die Flexibilität und den Austausch der Mitarbeiter:innen untereinander selbst bei zunehmendem Wachstum erhalten. Um die wachsende Organisation adäquat zu steuern, erfolgen neben aufbauorganisatorischen zudem ablauforganisatorische Maßnahmen.

Als Technologieunternehmen ist MACH in einem hohen Maße abhängig vom Know-how und dem Engagement der Mitarbeiter:innen. Daher wurden konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Weiterentwicklung ergriffen. Darüber hinaus wurden innovationsfördernde Strukturen geschaffen und bestehende Abläufe, Verhaltensweisen und Kulturen mit dem Ziel weiterentwickelt, das Neu- und Bestandskundengeschäft hochoptimiert zu betreiben und gleichzeitig agil und innovativ in neue Technologie- und Marktfelder vorzudringen.

FINANZEN

Die Steuerung der Liquidität erfolgt in Zusammenarbeit von Rechnungswesen, Controlling, Vertrieb und Einkauf. Basierend auf der mittelfristigen Finanzplanung und dem Budget für das laufende Geschäftsjahr erfolgt eine Liquiditätsbetrachtung. Auf dieser Grundlage kann der Liquiditätsbedarf rechtzeitig erkannt und ggf. frühzeitig entsprechend gesteuert werden.

Aufgrund der Ertragslage, der Eigenkapitalstärke des Unternehmens und einer bestehenden Kreditlinie bei einer Geschäftsbank besteht aus Sicht des Vorstandes aktuell kein erhöhtes Liquiditätsrisiko.

GESAMTAUSSAGE

MACH ist zuversichtlich, weiterhin erfolgreich an den Marktchancen zu partizipieren.

Ein Risiko besteht in der hohen Belastung der öffentlichen Haushalte und die geopolitischen Rahmenbedingungen. Dies kann sich ungünstig auf die Investitionsbereitschaft der Kunden und damit auf die Umsatzentwicklung auswirken. Insbesondere die derzeitige Ukraine-Krise und die resultierenden gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation können Sie negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Der Vorstand von MACH hat für die wesentlichen wirtschaftlichen Bereiche Kontrollfunktionen eingerichtet und befindet sich im regelmäßigen Austausch mit Vertretern der Geschäftsbanken.

4 ANGABE ZU EIGENEN AKTIEN

Auf die erfolgte Anhangangabe nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG wird verwiesen.

5 NACHTRAGSBERICHT

Auf die erfolgte Anhangangabe wird verwiesen.

6 PROGNOSEBERICHT

MACH ist mit einem Auftragsbestand von 36,5 Mio. EUR in das neue Geschäftsjahr gestartet.

Mit dem punktuellen Aufbau personeller Ressourcen, insbesondere im Beratungs- und Technologiebereich und der Investition in die Weiterentwicklung der Produktpalette wurden Voraussetzungen für ein profitables Wachstum, die Sicherstellung der Kundenzufriedenheit und der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte am Markt weiter ausgebaut.

Der Trend zur Digitalisierung der Verwaltungsprozesse hat sich im Jahr 2022 weiter fortgesetzt und bietet auch für die kommenden Jahre zusätzliches Geschäftspotenzial für MACH. Der Branchenverband BITKOM geht davon aus, dass die Umsätze in den Bereichen Software und IT-Services im Jahr 2023 wieder steigen werden.

Der Vorstand von MACH erwartet unter Berücksichtigung der oben ausgeführten Marktaussichten, aufgrund der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von MACH durch ein verbessertes Produktportfolio, der Optimierung der Organisationsstruktur sowie geplante Rechnungsstellungen in den großen Festpreisprojekten ein Wachstum der Gesamtleistung ca. 6 Prozent.

Vor diesem Hintergrund und auf Basis des guten Auftragsbestandes zum Ende des Geschäftsjahres plant die MACH AG mit einer Gesamtleistung in Höhe von 35,32 Mio. EUR und einem EBITDA von 5,25 Mio. EUR. Um die Ziele zu erreichen, wird MACH auch weiterhin in die Ausbildung der Mitarbeiter:innen, die Alleinstellungsmerkmale und die Qualität der Produkte, sowie die Effizienz der eigenen Prozesse investieren.

7 F&E-BERICHT

Der weitere Ausbau der ERP-Lösung der MACH Software, sowie die Optimierung und Erweiterung der anderen Produkte, wie bspw. die E-Verwaltung bildeten im Berichtsjahr zentrale Entwicklungsschwerpunkte. Besonderer Schwerpunkt lag im Jahr 2022 auf der Barrierefreiheit der MACH-Software.

Das Unternehmen hat seine Verfahren, Methoden und Prozesse zur Aufnahme der Anforderungen der Kunden weiterentwickelt und ihre Prozesse zur Qualitätssicherung weiter optimiert.

Weiterhin wurde der technologische Ausbau der Softwareplattform vorangetrieben.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 10,02 Mio. EUR. Entwicklungskosten wurden im Berichtsjahr im Umfang von 2,16 Mio. EUR aktiviert. Dies entspricht einer Aktivierungsquote von 22 Prozent.

8 DATENSCHUTZ-BERICHT

Im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages hat MACH die Stellung eines Datenschutzbeauftragten an einen externen Datenschutzbeauftragten vergeben. Zur Mitte des Geschäftsjahres 2021 hat MACH einen neuen Dienstleistungsvertrag mit der zps GmbH in Essen abgeschlossen und die Aufgabe des Externen Datenschutzbeauftragten dorthin übertragen.

MACH hat ein den Anforderungen des deutschen Datenschutzrechtes entsprechendes, angemessenes Datenschutzmanagement etabliert.

Es sind angemessene technische und organisatorische Maßnahmen im Rahmen von Verfahren und Standards implementiert und wirksam umgesetzt. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen werden bei Bedarf und nach technischem Fortschritt angepasst, um den Schutzbedarf personenbezogener Daten hinreichend sicher aufrecht zu erhalten.

Die Anforderung aus der Umsetzung der DSGVO wurden verantwortlich durch den Vorstand umgesetzt. Es werden die erforderlichen Ressourcen sowie die notwendigen Mittel bereitgestellt.

9 NACHHALTIGKEITSBERICHT

Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick, wie bei MACH mit dem Thema Nachhaltigkeit umgegangen wird. Der Nachhaltigkeitsbericht dient nicht ausschließlich zu Informationszwecken, vielmehr soll dieser auch innerhalb des Unternehmens das Bewusstsein für nachhaltige Aspekte stärken und so künftige Initiativen und Programme anstoßen. Einerseits hat MACH bereits frühzeitig Ziele definiert, wie durch verantwortungsbewusstes Handeln hohe Effizienz, sowie Qualität und Präzision in der Zusammenarbeit mit Kunden, bei gleichzeitiger Schonung knapper Ressourcen, erreicht werden kann. Andererseits bietet der Nachhaltigkeitsbericht einen Überblick zu sozialen Themen aus den Bereichen Mitarbeiter:innen und Gesellschaft.

UMWELTVERANTWORTUNG

Energieverbrauch und Klimaschutz

MACH als Dienstleistungsunternehmen stellt seinen Kunden Produkte bereit, die nur unwesentlich die Umwelt belasten. Die Mitarbeiter:innen sind aufgerufen, natürliche Ressourcen sorgsam einzusetzen. Der Einsatz natürlicher Ressourcen beschränkt sich bei MACH im Wesentlichen auf:

• Einsatz von Verbrauchsmaterial im Büro (Papier, Tinte etc.)

• Nutzung von Energie (Strom, Heizung) und Wasser in den Bürogebäuden

• Nutzung von Transportmitteln bei Dienstreisen

Gemäß der Reiserichtlinie des Unternehmens, sind die Mitarbeiter:innen angehalten, für Kundenbesuche vornehmlich das Reisemittel Bahn zu nutzen und auf Flüge und Autofahrten weitestgehend zu verzichten. Der Buchungsvorgang der Geschäftsreisen wird vollständig elektronisch abgewickelt.

Durch Einsatz von Konferenztechnik für Telefon- und Videokonferenzen werden zahlreiche Termine remote wahrgenommen und dadurch Emissionen reduziert.

Die Büroflächen von MACH sind angemietet. Ein direkter Einfluss auf den Energieverbrauch der Heizung hat MACH somit nicht. Für die Optimierung des Stromverbrauchs werden an allen Standorten Serversysteme betrieben, die eine hohe Energieeffizienz aufweisen.

MACH setzt intern die eigenen Produkte zur elektronischen Dokumentenbearbeitung ein und erreicht dadurch einen nachhaltig reduzierten Druckereinsatz und damit auch einen geringen Papierverbrauch.

Um eine möglichst klimaneutrale Energieversorgung sicherzustellen, bezieht MACH zu 100 Prozent Ökostrom, welcher aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen wird.

VERANTWORTUNG FÜR DIE MITARBEITER:INNEN

Aus- und Weiterbildung

Die Schwerpunkte der Personalentwicklung liegen vor allem auf der fachspezifischen Ausbildung neuer Mitarbeiter:innen sowie auf der Qualifizierung von Führungskräften.

Das Durchschnittsalter der eigenen Mitarbeiter beträgt 39 Jahre.

Gleichstellung der Geschlechter

Frauen und Männer sind bei MACH gleichberechtigt. Sowohl bei der Einstellung als auch bei der Vergütung wird ausschließlich nach sachlichen Gesichtspunkten entschieden.

Von einer Mitarbeiterzahl in Höhe von 342 (Stand: 31.12.2022) waren 36 Prozent weiblich und 64 Prozent männlich. Dieser Anteil liegt deutlich höher als der Durchschnitt in mittelständischen IT-Unternehmen.

Zur Vereinbarung von Familie und Beruf werden individuelle Teilzeitmodelle, auch in Führungspositionen, angeboten. Insgesamt haben 19 Mitarbeiter:innen im Jahr 2022 die Möglichkeit genutzt, in Elternzeit zu gehen. Teilzeitkräfte machten im Berichtsjahr 32 Prozent der Gesamtbelegschaft aus (58 weibliche Mitarbeiterinnen und 51 männliche Mitarbeiter, darunter auch Führungskräfte). Es gibt keine Unterschiede zwischen Voll- und Teilzeitkräften bei den betrieblichen Leistungen.

Der Belegschaft wird die Möglichkeit eingeräumt, ihrer Arbeit bei Bedarf auch im Homeoffice nachzugehen. Dies trägt dazu bei, dass die An- und Abreise der Mitarbeiter:innen in Teilen vermieden werden kann.

Lebenslagenfürsorge

MACH bietet seinen Mitarbeiter:innen Unterstützungsangebote zur Bewältigung von persönlichen Herausforderungen in verschiedenen Lebenslagen. Hierzu zählen Themen, wie

• Organisation von Kinderbetreuung

• Eldercare

• Coachingangebote

• Psychologische Beratung

Integration von Mitarbeiter:innen mit Migrationshintergrund

Auch bei Mitarbeiter:innen, die aus dem Ausland stammen, sind für die Einstellung ausschließlich Qualifikation, Erfahrung und Tätigkeit entscheidend.

Die Staatsbürgerschaft ist kein Auswahlkriterium, sprachliche Anforderungen bilden hierbei eine Ausnahme. Aktuell beschäftigt MACH 10 Mitarbeiter:innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

Integration von Mitarbeiter:innen mit Behinderung

MACH fördert die Einstellung und Beschäftigung von Mitarbeiter:innen mit körperlicher Behinderung.

Entsprechende Arbeitserleichterungen werden bereitgestellt.

ARBEITSSICHERHEIT

Arbeitssicherheit hat bei MACH einen hohen Stellenwert. Regelmäßige Arbeitsschutzbegehungen, Gefährdungsbeurteilungen und daraus abgeleitete Folgemaßnahmen reduzieren Gefahrenquellen am Arbeitsplatz.

GESUNDHEITSFÜRSORGE

Als Bestandteil der Unternehmenskultur und Fürsorgepflicht werden Gefährdungsanalysen durchgeführt und die notwendigen Maßnahmen für Arbeitssicherheit, Arbeitsbedingungen, Ersthelferversorgung, Brandhelfer, Sicherheitsbeauftragten, medizinische Vorsorge (Pflichtund Angebotsuntersuchungen) ergriffen und der Erfolg jährlich mittels Audits überprüft.

Das verantwortungsvolle Handeln des Managements, der Mitarbeiter:innen, der Betriebsärztin sowie der Fachkraft für Arbeitssicherheit werden gefördert und die Verbesserungen im Arbeitsschutzmanagementsystem gepflegt. Das Unternehmen stellt daher der Belegschaft wichtige Bausteine für die Gesundheitsfürsorge zur Verfügung. Dazu gehören u.a.:

• Betriebliches Gesundheitsmanagement

• Gesundheitsticket - Gesundheitsangebote bei verschiedenen Partnern des GesundheitsTicket-Netzwerkes

• Qualitrain - Firmensport bei ausgewählten Sporteinrichtungen

• PME-Familienservice

• Mitarbeitercoaching

• Coronalagezentrum

10 STANDORTE

Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Lübeck. Standorte der MACH AG bestehen in Berlin, Düsseldorf und München.

 

Lübeck, 21. März 2023

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 8.646.938,00 8.199.720,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.014.382,00 6.351.746,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.455.834,00 4.639.298,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 1.456.964,00 1.532.868,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.584,00 179.580,00
II. Sachanlagen 1.622.554,00 1.279.987,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 226.076,00 331.375,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.396.478,00 948.612,00
III. Finanzanlagen 10.002,00 567.987,56
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,00 557.987,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.000,00 10.000,00
B. Umlaufvermögen 13.488.453,19 16.006.859,88
I. Vorräte 9.912.410,51 13.542.658,39
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 37.000,29 26.040,41
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.725.410,22 13.366.617,98
3. fertige Erzeugnisse und Waren 150.000,00 150.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.555.412,44 2.450.028,03
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.277.783,18 2.138.300,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 206.775,62 90.075,33
3. sonstige Vermögensgegenstände 70.853,64 221.652,57
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 22.440,19 216.348,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.630,24 14.173,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 518.443,86 604.694,36
D. Aktive latente Steuern 4.834.244,12 3.025.589,47
Aktiva 27.488.079,17 27.836.864,27

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.880.551,85 6.404.396,44
I. ausgegebenes Kapital 1.048.420,00 1.048.420,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.050.920,00 1.050.920,00
2. eigene Anteile -2.500,00 -2.500,00
II. Kapitalrücklage 555.653,05 555.653,05
III. Gewinnrücklagen 8.453.133,85 8.453.133,85
1. gesetzliche Rücklage 105.811,00 105.811,00
2. andere Gewinnrücklagen 8.347.322,85 8.347.322,85
IV. Bilanzverlust 8.176.655,05 3.652.810,46
davon Verlustvortrag 3.652.810,46 169.392,48
B. Rückstellungen 7.820.100,75 7.971.336,72
1. sonstige Rückstellungen 7.820.100,75 7.971.336,72
C. Verbindlichkeiten 17.654.513,26 12.926.737,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.084.373,33 10.549.438,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.084.373,33 10.549.438,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 619.455,39 624.882,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 619.455,39 624.882,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.534.199,19 1.201.089,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 31.766,04 1.089,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.502.433,15 1.200.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.416.485,35 551.327,13
davon aus Steuern 685.350,71 389.925,03
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 40.732,27 48.396,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.098.131,42 551.327,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 318.353,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 132.913,31 534.393,34
Passiva 27.488.079,17 27.836.864,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Umsatzerlöse 26.508.780,83 26.042.271,44
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.535.806,50 2.330.827,33
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.156.498,00 1.588.820,00
4. sonstige betriebliche Erträge 225.418,17 455.956,12
5. Materialaufwand 1.570.743,70 1.764.488,89
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 922.423,23 755.654,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 648.320,47 1.008.834,84
6. Personalaufwand 22.247.008,38 22.670.231,57
a) Löhne und Gehälter 18.592.017,59 18.908.329,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.654.990,79 3.761.902,14
davon für Altersversorgung 48.886,22 73.270,87
7. Abschreibungen 10.296.246,24 2.010.352,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.119.231,98 1.793.588,79
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 8.177.014,26 216.764,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.639.919,89 8.737.490,72
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.232,13 500,00
davon aus verbundenen Unternehmen 4.232,13 500,00
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 557.985,56
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 557.985,56
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 418.986,54 285.954,71
davon an verbundene Unternehmen 85.259,19
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.776.851,47 -1.567.780,43
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.808.654,65 1.567.780,43
13. Ergebnis nach Steuern -4.523.303,21 -3.482.363,36
14. sonstige Steuern 541,38 1.054,62
15. Jahresfehlbetrag 4.523.844,59 3.483.417,98
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 3.652.810,46 169.392,48
17. Bilanzverlust 8.176.655,05 3.652.810,46

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MACH Aktiengesellschaft
Firmensitz laut Registergericht: Lübeck
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Lübeck
Register-Nr.: HRB 5054

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Es handelt sich um Nutzungsrechte für Softwareprogramme sowie um selbstgeschaffene Softwareprogramme. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Einzelkosten bilanziert und werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen wurden im Geschäftsjahr auf den Erinnerungswert abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sie wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Gegebenenfalls wurden Abwertungen für Qualitätsminderungen, gesunkene Marktpreise, technische Alterung sowie schwierige Verkäuflichkeit vorgenommen. Die fertigen und unfertigen Leistungen werden mit ihren Material- und Personaleinzelkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten bilanziert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem Zins-, Skonto- und Mahnaufwand wird darüber hinaus durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Steuerrückstellungen waren nicht einzustellen. Das Geschäftsjahr löste wegen des steuerlichen Verlustes keine Steuern vom Einkommen- und Ertrag aus.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit ihren zu erwartenden Erfüllungsbeträgen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und zukünftige Preis- und Wertsteigerungen berücksichtigt. Eine Verzinsung wurde wegen der Kurzfristigkeit der Verbindlichkeiten nicht eingebunden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern sind auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände, der Software und des steuerlichen Verlustvortrags gebildet worden. Die kumuliert ausgewiesenen aktiven latenten Steuern erhöhten sich im Geschäftsjahr um insgesamt 1.808.654,65 Euro.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 8.042.284,95.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 10.596.493,73.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.783.698,74 1.595.638,00 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 1.532.868,00 560.860,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.313.179,53 11.997,00 0,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 304.582,50 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.934.328,77 2.168.495,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 385.114,41 0,00 49.258,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.354.574,77 1.038.231,28 156.042,06
Summe Sachanlagen 4.739.689,18 1.038.231,28 205.300,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 557.987,56 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 567.987,56 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 16.242.005,51 3.206.726,28 205.300,06
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 636.764,00 10.016.100,74
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände -636.764,00 1.456.964,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.325.176,53
4. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 304.582,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 13.102.823,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 335.856,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.236.763,99
Summe Sachanlagen 0,00 5.572.620,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 557.987,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 10.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 567.987,56
Summe Anlagevermögen 0,00 19.243.431,73
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.144.400,74 1.415.866,00 0,00 0,00 4.560.266,74
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.133.599,53 89.993,00 0,00 0,00 1.223.592,53
4. Geschäfts- oder Firmenwert 304.582,50 0,00 0,00 0,00 304.582,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.582.582,77 1.505.859,00 0,00 0,00 6.088.441,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.739,41 60.967,22 4.926,22 0,00 109.780,41
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.405.962,77 552.405,76 118.082,54 0,00 3.840.285,99
Summe Sachanlagen 3.459.702,18 613.372,98 123.008,76 0,00 3.950.066,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 557.985,56 0,00 0,00 557.985,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 557.985,56 0,00 0,00 557.985,56
Summe Anlagevermögen 8.042.284,95 2.677.217,54 123.008,76 0,00 10.596.493,73
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 5.455.834,00 4.639.298,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.456.964,00 1.532.868,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 101.584,00 179.580,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.014.382,00 6.351.746,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 226.076,00 331.375,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.396.478,00 948.612,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.622.554,00 1.279.987,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2,00 557.987,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 10.000,00 10.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 10.002,00 567.987,56
Summe Anlagevermögen 0,00 8.646.938,00 8.199.720,56

Der entgeltlich erworbene Firmenwert wurde im Jahr 2009 vollständig abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen erfuhren im Geschäftsjahr eine Teilwertabschreibung auf ihren Erinnerungswert.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Eine Aktivierung der Entwicklungskosten erfolgt seit Januar 2019. Erste selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) sind seit 2020 nutzbar.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 10,04 Mio. EUR.

Davon entfallen 2,15 Mio. EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 206.215,81 EUR (Vorjahr: 216.348,25 EUR).

Art der Forderung zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 3.277,8 3.277,8 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmen 206,8 23,0 183,8 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 70,9 48,4 22,4 0,0
Summe 3.555,5 3.349,2 206,2 0,0

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

In 2020 wurden 500 eigene Aktien im Nennwert von 2.500,00 EUR erworben. Die über den Nennwert hinausgehenden Anschaffungskosten sind aus der Gewinnrücklage entnommen worden. Der Anteil am Grundkapital dieser eigenen Anteile beträgt 0,24%.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 1.050.920 Euro ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR EUR
210.184 Stück Namensaktien zum Nennwert von je 5,00 1.050.920,00
davon aus bedingter Kapitalerhöhung 0,00
davon aus genehmigter Kapitalerhöhung 0,00

Die Aktien lauten auf den Namen.

Zum Bilanzstichtag waren folgende Personen an der MACH Aktiengesellschaft beteiligt:

1. MACH Holding GmbH, Lübeck 209.684 Namensaktien 99,76%
2. MACH Aktiengesellschaft (Eigene Anteile) 500 Namensaktien 0,24%
210.184 Namensaktien 100,00%

Angaben über den Bestand, den Zugang und die Verwertung von Vorratsaktien

EUR
Bestand an Vorratsaktien 2.500,00
+ Zugang 0,00
Gesamt 2.500,00
davon im Berichtsjahr verwertet 0,00

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand war ermächtigt, das Grundkapital bis zum 31.07.2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt 19.080,00 EUR zu erhöhen. Von der Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht. Ein genehmigtes Kapital bestand am 31.12.2022 nicht mehr.

Entwicklung der Kapitalrücklagen

Es handelt sich hier um das im Rahmen der Kapitalerhöhungen erzielte Agio, vermindert um die Ausgabekosten.

EUR
Stand 01.01.2022 555.653,05
Zuführung 0,00
Stand 31.12.2022 555.653,05

Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Gesetzliche Rücklage

Ausgewiesen wird die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 1 und 2 AktG.

EUR
Stand 01.01.2022 105.811,00
Zuführung 0,00
Stand 31.12.2022 105.811,00

Andere Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:

EUR
Stand 01.01.2022 8.347.322,85
Entnahme für Anschaffung eigener Anteile 0,00
Zuführung aus dem Vorjahresergebnis 0,00
Stand 31.12.2022 8.347.322,85

Überleitung Bilanzgewinn

EUR
Bilanzverlust 31.12.2021 -3.652.810,46
abzüglich Einstellung in die Gewinnrücklage 0,00
abzüglich Jahresfehlbetrag -4.523.844,59
Bilanzverlust -8.176.655,05

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 11.747.042,12 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 5.455.834,00
Aktivierung in der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 1.456.964,00
Aktivierung latenter Steuern 7.016.960,40
Passivierung Latenter Steuern -2.182.716,28
Gesamtbetrag 11.747.042,12

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen EUR
Risiko aus Schaden SMWK 6.600.000,00
Ausstehende Leistungsabrechnungen 100.359,16
Urlaubsrückstellungen 326.256,78
Personalkosten variable Vergütungen 327.600,00
Rechtsanwaltskosten 97.293,79
Nachbearbeitungen von Programmen 125.900,00
Andere 242.691,02
Gesamtbetrag 7.820.100,75

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.(Vorjahr: 0,00 EUR)

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 11.084,4 11.084,4 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 619,5 619,5 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 4.534,2 31,8 4.502,4
sonstige Verbindlichkeiten 1.416,5 1.098,1 318,4
davon aus Steuern 685.350,71 EUR (VJ 389.925,03)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 40.732,27 EUR (VJ 48.396,59)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.098.131,42 EUR (VJ 1.751.327,13 EUR)
Summe 17.654,6 12.833,8 4.820,8

Die Verbindlichkeiten werden branchenüblich gesichert.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

% EUR EUR
selbstgeschaffene immat.Vermögensgegenstände 5.455.834,00
selbstgeschaffene immat.Vermögensgegenstände in Entwicklung 1.456.964,00
Passive Latente Steuern 31,57 6.912.798,00 2.182.716,28

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 31,57 %.

Steuerliche Verlustvorträge wurden wie folgt bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt.

% EUR EUR
Körperschaftsteuerverlustvortrag 15,82 21.986.879,00 3.479.423,40
Gewerbesteuerverlustvortrag 15,75 22.460.554,00 3.537.537,00
Aktive Latente Steuern 31,57 7.016.960,40

Die bilanzierten latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2022
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
passive latente Steuern auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände -1.948.861,27 -233.855,01 -2.182.716,28
aktive latente Steuern auf Verlustvorträge 4.974.450,74 2.042.509,66 7.016.960,40
Ansatz 3.025.589,47 1.808.654,65 4.834.244,12

Von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden wurde Gebrauch gemacht. Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 4.834.244,12 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 1.808.654,65 EUR.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestehen Bankbürgschaften in Höhe von 2.564.102,14 Euro. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.392.567,19 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

bis 1 Jahr
EUR
> 1 - 5 Jahre
EUR
> 5 Jahre
EUR
Summe
EUR
Büromieten 846.889,92 975.821,13 0,00 1.822.711,05
Kfz-Leasing 23.396,64 39.385,20 0,00 62.781,84
sonstige 507.719,88 999.354,42 0,00 1.507.074,30
1.378.006,44 2.014.560,75 0,00 3.392.567,19

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
TEUR
Erlöse Standard-Software 5.616,72
Erlöse Serviceverträge 10.435,72
Erlöse Dienstleistungen 9.629,54
Erlöse Handelsware 826,79
Summe 26.508,78

Angaben zu Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen in Höhe von 2.119.231,98 EUR (VJ 1.793.588,79 EUR) das Anlagevermögen und in Höhe von 8.177.014,26 EUR (VJ 216.764,00 EUR) das Vorratsvermögen.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von -11.073,81 EUR enthalten. Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden und außerordentliche Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 62.802,13 EUR enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Die periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen an externe Dienstleister für zurückliegende Wirtschaftsjahre, für die keine oder zu geringe Rückstellungen gebildet wurden.

Außerordentliche Aufwendungen sind in Höhe von 8.187.014,27 EUR enthalten. Die Aufwendungen wurden in den Posten Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens bzw. verschiedene betriebliche Kosten erfasst. Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Abschreibungen auf unfertige Erzeugnisse für Großprojekte (8.177.014,26 EUR) und Schadenersatzleistungen und Rechtskosten im Zusammenhang mit Großprojekten (10.000,01 EUR)

Angaben zum Steueraufwand

Aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrages ist kein Steueraufwand für das laufende Berichtsjahr entstanden. Darüber hinaus wurden Erträge aus der Zuführung latenter Steuern in Höhe von 2.042.509,66 EUR erzielt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 343,00
leitende Angestellte 3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 346,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 232,00

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Vorstand

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Matthias Kohlhardt, Plön (Vorstandsvorsitzender), ausgeübter Beruf: Kaufmann
(seit 1.4.2022)
Stefan Mensching, Hamburg ausgeübter Beruf: Kaufmann
Andreas Drechsler, Berlin ausgeübter Beruf: Kaufmann
(seit 1.9.2022)
Leif-Birger Hundt, Großhansdorf ausgeübter Beruf: Kaufmann
(freigestellt zum 31.5.2022)
(Annahme durch Mach lt.Vereinbarung am 13.6.2022)

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Sven Paul van Berge Henegouwen, Düsseldorf ausgeübter Beruf: Kaufmann
(Vorsitz)
Tobias Wetzel, Düsseldorf ausgeübter Beruf: Kaufmann
(Zum Ende der a.o.Hauptversammlung vom 16.8.2022)
(seit 16.8.2022, als Ersatzmitglied für Andreas Drechsler)
Dorian Berndt, Düsseldorf ausgeübter Beruf: Kaufmann
Andreas Drechsler, Berlin ausgeübter Beruf: Unternehmensberater
(seit 14.1.2022 als Ersatzmitglied für Sebastian Winkler)
(ausgeschieden am 1.9.2022 zum Vorstand bestellt)
Sebastian Winkler, Düsseldorf ausgeübter Beruf: Kaufmann
(ausgeschieden seit 14.1.2022)

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr ist Herr Sven Paul van Berge Henegouwen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wurden nicht gewährt.

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge an die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zu Muttergesellschaft und Konzernabschluss

Die Mach Aktiengesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mach Holding GmbH einbezogen. Die MACH Holding GmbH mit Sitz in Lübeck wird den Konzernabschluss als Muttergesellschaft aufstellen und in den Geschäftsräumen in Lübeck zur Einsichtnahme auslegen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
ABG mbH, Schwerin 100 % -9.275,24 -22.049,69
MECOM GmbH, Schwerin 20 % -26.495,78 119.952,34

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch:

MECOM Mecklenburger Computersysteme GmbH

EUR
Erlöse aus Leistungen 24.000,00
Zinsaufwendungen -1.766,04
Aufwendungen bezogener Leistungen 0,00
Gesamtbetrag 22.233,96

ABG Allgemeine Beteiligungsgesellschaft mbH

EUR
Erlöse aus Leistungen 6.000,00
Zinserträge 500,00
Aufwendungen bezogener Leistungen 0,00
Gesamtbetrag 6.500,00

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 34.000,00 EUR.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lübeck, den 21.3.2023

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2022

der MACH Aktiengesellschaft an die Hauptversammlung

1. Jahresabschluss und Lagebericht

Der Wirtschaftsprüfer, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, vertreten durch den Wirtschaftsprüfer Herrn Dr. Matthias von Rönn, hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und den Lagebericht des Vorstands geprüft. Bei dieser Prüfung hat sich kein Anlass zur Beanstandung ergeben.

Der Wirtschaftsprüfer hat die Berichte auf der Sitzung des Aufsichtsrats am 16. Mai 2023 erläutert. Der Aufsichtsrat hat diese besprochen und den Jahresabschluss selbst geprüft. Es ergab sich kein Anlass, davon abzuweichen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt und damit festgestellt.

2. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlustes

Der Jahresabschluss weist einen Bilanzverlust in Höhe von EUR 8.176.655,05 aus. Eine Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns erübrigt sich daher; der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Ein Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns bzw. ein Beschluss hierüber erübrigt sich daher.

3. Tätigkeit des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat in dem Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. In den Sitzungen wurde gemeinsam mit dem Vorstand die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie wesentliche Geschäfte erörtert und beraten. Daneben wurden in Gesprächen einzelner Aufsichtsratsmitglieder mit den Vorstandsmitgliedern rechtliche und geschäftliche Belange der Gesellschaft erörtert.

 

Düsseldorf, 16. Mai 2023

Sven van Berge Henegouwen, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Einladung / TO Hauptversammlung

Ordentliche Hauptversammlung der MACH Aktiengesellschaft mit Sitz in Lübeck

(Amtsgericht Lübeck HRB 5054 HL) vom 16. Mai 2023

Die Hauptversammlung erfolgte im Rahmen einer virtuellen Hauptversammlung. Virtuell anwesend waren:

1. Vom Vorstand

• Herr Matthias Kohlhardt (Vorsitzender)

• Herr Andreas Drechsler

• Herr Stefan Mensching

2. Vom Aufsichtsrat

• Herr Sven van Berge Henegouwen (Vorsitzender)

• Herr Dorian Berndt

• Herr Tobias Wetzel

3. Für den Abschlussprüfer

• die Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Herr Dr. Matthias von Rönn

4. diejenigen Aktionäre und Aktionärsvertreter,

die in dem von der Gesellschaft aufgestellten und verwahrten Teilnehmerverzeichnis aufgeführt sind.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Sven van Berge Henegouwen, übernahm den Vorsitz der Hauptversammlung und eröffnete diese um 10:00 Uhr.

Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden. Er vergewisserte sich, dass alle Aktionäre der Hauptversammlung folgen können und die technischen Voraussetzungen für die virtuelle Teilnahme an der Hauptversammlung gegeben sind.

Sodann gab der Vorsitzende das Verzeichnis der anwesenden Aktionäre und Aktionärsvertreter wie folgt bekannt:

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 1.050.920,00. Es ist eingeteilt in 210.184 Namensaktien im Nennbetrag von je EUR 5,00. Sämtliche 210.184 Aktien der Gesellschaft sind in der heutigen Hauptversammlung vertreten. Von den insgesamt vertretenen 210.184 Namensaktien sind stimmberechtigt 209.684 Aktien. Die von der MACH Aktiengesellschaft selbst gehaltenen 500 Aktien sind hierbei nicht berücksichtigt, da der Gesellschaft aus eigenen Aktien keine Rechte zustehen.

Er stellte das Teilnehmerverzeichnis als richtig fest, unterzeichnete es und legte es für die Dauer der Versammlung zur Einsichtnahme für alle Teilnehmer im Versammlungsraum aus.

Auf Wunsch des Vorsitzenden ist eine Kopie des unterzeichneten Teilnehmerverzeichnisses dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt.

Der Vorsitzende stellte weiter fest, dass die Erschienenen ihre Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts im Sinne der Satzung ordnungsgemäß nachgewiesen hatten.

Schließlich stellte der Vorsitzende fest, dass gemäß des Teilnehmerverzeichnisses das gesamte Grundkapital der Gesellschaft bei dieser Hauptversammlung vertreten ist, also das sämtliche Aktionäre der Gesellschaft anwesend oder vertreten sind, damit eine Vollversammlung vorliegt und es daher für die Beschlussfähigkeit der Versammlung einer förmlichen Einberufung nicht bedurfte, sofern kein Aktionär der Beschlussfassung widerspricht. Insbesondere stimmen alle Aktionäre der Abhaltung der Hauptversammlung im Wege der virtuellen Hauptversammlung ausdrücklich zu.

Sämtliche Erschienenen verzichten daraufhin auf die Einhaltung aller gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung, Vorbereitung und Durchführung einer Hauptversammlung und erkannten die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung an. Die Erschienenen verzichteten vorsorglich auch auf alle etwaigen Rechte zur Anfechtung der im Folgenden zu fassenden Beschlüsse. Der Versammlungsleiter stelle den Verzicht ausdrücklich fest.

Der Versammlungsleiter teilte sodann die Tagesordnung wie nachfolgend aufgeführt mit und bestimmte dass über die Tagesordnungspunkte in der mitgeteilten Reihenfolge verhandelt werden solle:

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 mit dem Lagebericht des Vorstands und dem Bericht des Aufsichtsrats

2. Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

3. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4. Wahl des Abschlussprüfers

Der Aufsichtsrat schlägt vor, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 die Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu wählen.

Der Vorsitzende gab bekannt, dass durch Handaufhebung abgestimmt werden und die Stimmauszählung nach dem Subtraktionsverfahren erfolgen solle, wonach nur die Nein-Stimmen und Enthaltungen gezählt und von der Gesamtzahl, der zu den einzelnen Tagesordnungspunkten stimmberechtigten Stimmen abgezogen werden. Die Differenz entspricht dann der Zahl der Ja-Stimmen. Er wies darauf hin, dass derjenige, der nicht mit Ja stimmen will, sich daher zwingend ausdrücklich der Stimme enthalten oder mit Nein stimmen muss.

Sodann erledigte die Hauptversammlung die Tagesordnung wie folgt:

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 mit dem Lagebericht des Vorstands und dem Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorsitzende erteilte hierzu zunächst dem Finanzvorstand Andreas Drechsler das Wort.

Dieser vertiefte die einleitenden Ausführungen des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 und erläuterte die Vorlagen des Geschäftsberichts, insbesondere den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 und den Lagebericht. Des Weiteren berichtete er über den bisherigen Verlauf des neuen Geschäftsjahres 2023, zeigte zukünftige Chancen und Risiken für die Gesellschaft auf und stellte die Entwicklung des bisherigen Geschäftsjahres 2023 der Entwicklung im entsprechenden Vorjahreszeitraum gegenüber.

Die im Anschluss an den Bericht des Vorstandsvorsitzenden gestellten Fragen wurden von dem Vorstandsvorsitzenden umfassend und erschöpfend beantwortet.

Der Vorsitzende stellte sodann fest:

Der allen Aktionären vorliegende Geschäftsbericht enthält neben den Berichten von Vorstand und Aufsichtsrat den durch den Vorstand aufgestellten und vom Aufsichtsrat festgestellten Abschluss der MACH AG für das Geschäftsjahr 2022. Der Abschluss und der Lagebericht wurden von der Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und gebilligt. Mit Billigung durch den Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am heutigen 16.05.2023 ist der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG festgestellt. Vom Bericht des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen.

Ein Beschluss zu TOP 1 wurde nicht gefasst.

Der Jahresabschluss weist einen Bilanzverlust in Höhe von EUR 8.176.655,05 aus. Eine Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns erübrigt sich daher; der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

2. Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Im Geschäftsjahr 2022 amtierten als Mitglieder des Vorstands:

• Rolf Sahre

• Leif-Birger Hundt

• Stefan Mensching

• Andreas Drechsler

• Matthias Kohlhardt

Der Vorsitzende gab den Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bekannt:

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

Der Vorsitzende rief zur Abstimmung über diesen Beschlussvorschlag auf.

Der Vorsitzende erfragte zunächst, wer mit "Nein" stimmt.

Es erfolgten keine Meldungen.

Sodann erfragte der Vorsitzende, wer sich der Stimme enthält.

Es erfolgten keine Meldungen.

Daraufhin gab der Vorsitzende das Abstimmungsergebnis zu Top 2 der Tagesordnung wie folgt bekannt:

Nein-Stimmen: keine

Enthaltungen: keine

Ja-Stimmen also: 209.684

Insgesamt wurden für 209.684 Aktien gültige Stimmen abgegeben, was einem Anteil von 99,76 % des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.

Der Vorsitzende stellte das Ergebnis der Beschlussfassung fest und verkündete diese Feststellung wie folgt:

Die Hauptversammlung hat einstimmig beschlossen:

Den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Vorstandes wird für diesen Zeitraum Entlastung erteilt.

3. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Der Vorsitzende gab den Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bekannt:

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

Der Vorsitzende rief zur Abstimmung über diesen Beschlussvorschlag auf.

Der Vorsitzende erfragte zunächst, wer mit "Nein" stimmt.

Es erfolgten keine Meldungen.

Sodann erfragte der Vorsitzende, wer sich der Stimme enthält.

Es erfolgten keine Meldungen.

Daraufhin gab der Vorsitzende das Abstimmungsergebnis zu Top 3 der Tagesordnung wie folgt bekannt:

Nein-Stimmen: keine

Enthaltungen: keine

Ja-Stimmen also: 209.684

Insgesamt wurden für 209.684 Aktien gültige Stimmen abgegeben, was einem Anteil von 99,76 % des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.

Der Vorsitzende stellte das Ergebnis der Beschlussfassung fest und verkündete diese Feststellung wie folgt:

Die Hauptversammlung hat einstimmig beschlossen:

Den im Geschäftsjahr 2022 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats wird für diesen Zeitraum Entlastung erteilt.

4. Wahl des Abschlussprüfers

Der Vorsitzende gab den Beschlussvorschlag des Aufsichtsrates bekannt:

Der Aufsichtsrat schlägt vor, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 die Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu wählen.

Der Vorsitzende rief zur Abstimmung über diesen Beschlussvorschlag auf.

Der Vorsitzende erfragte zunächst, wer mit "Nein" stimmt.

Es erfolgten keine Meldungen.

Sodann erfragte der Vorsitzende, wer sich der Stimme enthält.

Es erfolgten keine Meldungen.

Daraufhin gab der Vorsitzende das Abstimmungsergebnis zu Top 4 der Tagesordnung wie folgt bekannt:

Nein-Stimmen: keine

Enthaltungen: keine

Ja-Stimmen also: 209.684

Insgesamt wurden für 209.684 Aktien gültige Stimmen abgegeben, was einem Anteil von 99,76 % des eingetragenen Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.

Der Vorsitzende stellte das Ergebnis der Beschlussfassung fest und verkündete diese Feststellung wie folgt:

Die Hauptversammlung hat einstimmig beschlossen:

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 ist die Busch von Rönn und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gewählt.

Der Vorsitzender erklärte die Tagesordnung für erledigt. Wortmeldungen oder nicht beantwortete Fragen gab es auf Nachfragen des Versammlungsleiters keine. Widerspruch zu Protokoll wurde auf Nachfrage des Versammlungsleiters nicht erklärt.

Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Aktionären und schließt die Hauptversammlung um 10:30 Uhr.

 

Düsseldorf, den 16.05.2023

Sven van Berge Henegouwen, Versammlungsleiter

sonstige Berichtsbestandteile

CORPORATE GOVERNANCE Erklärung nach § 161 AktG

Die MACH Aktiengesellschaft ist keine börsennotierte oder andere Gesellschaft im Sinne des § 161 AktG. Eine Erklärung nach den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" ist nicht abzugeben.

CEO Matthias Kohlhardt

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MACH Aktiengesellschaft

Wir haben den Jahresabschluss der MACH Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MACH Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

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