Valtech H2O AGLiquidated

80797 München, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 134296
Previous
h2omedia AG
Registered
11/22/2000
Industry
Advertising agenciesAgents involved in the sale of office machinery, computers, peripheral equipment and softwareAgents involved in the sale of tools
Purpose
Agenturleistung im Bereich der neuen und klassischen Medien sowie Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Software und Vertrieb von Hardware.

History

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Financial Report

Valtech H2O AG

(vormals: h2omedia AG)

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 241.447,50 206.737,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.660,00 17.243,00
II. Sachanlagen 220.787,50 189.494,50
B. Umlaufvermögen 1.162.839,80 500.765,96
I. Vorräte 31.401,20 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.113.228,23 474.556,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.210,37 26.209,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.343,52 8.539,17
D. Aktive latente Steuern 8.300,30 31.714,20
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.419.931,12 747.756,83

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 301.959,86 295.510,09
I. gezeichnetes Kapital 79.500,00 76.000,00
II. Kapitalrücklage 44.700,01 30.700,01
III. Gewinnrücklagen 7.950,00 30.410,10
IV. Bilanzgewinn 169.809,85 158.399,98
B. Rückstellungen 423.110,54 91.055,56
C. Verbindlichkeiten 694.860,72 361.191,18
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.419.931,12 747.756,83

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011


Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus werden sämtliche größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften für die Erstellung und Offenlegung in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den ertragsteuerlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB ausgerichtet. Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, für Zinsaufwendungen und für Nachlässe wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben: Wirtschaftsgüter, die im Wirtschaftsjahr 2009 angeschafft wurden, werden mit einem Wert bis zu Euro 150 sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem Wert von Euro 150 bis Euro 1.000 werden in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, die im Wirtschaftsjahr 2010 sowie im Wirtschaftsjahr 2011angeschafft wurden, werden mit einem Wert bis zu Euro 410 sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich zulässig wird die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Bilanz wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt.

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital, Schuldposten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag Euro 79.500,00. Es ist in 79.500 vinkulierte Namensaktien im Nennbetrag von je Euro 1,00 eingeteilt.

Das Genehmigte Kapital wurde mit Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2008 beschlossen und am 6. April 2008 in das Handelsregister eingetragen. Das Genehmigte Kapital beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch 21.500,00 Euro.

Der Gesamtbetrag der Beträge im Sinne von § 268 Abs. 8 HGB ("Ausschüttungssperre") beträgt Euro 8.300,30. In dem Gesamtbetrag enthalten sind Beträge aus dem Überhang der aktiven latenten Steuern von Euro 8.300,30.

Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortragin Höhe von Euro 136.470,08.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten zum 31.12.2011
Gesamtbetrag 694,8 TEuro
davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr 394,8 TEuro
1 bis 5 Jahre 300,0 TEuro
größer 5 Jahre 0,0 TEuro

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die Vorstände

Hering Oliver, Kaufmann
Kipp Christoph, Kaufmann
Nikowitsch Markus, Kaufmann
Nikowitsch Robert, Kaufmann (bis 25. Juli 2011)
Schlittenbauer Robert, Kaufmann (bis 10. Oktober 2011)

geführt.

Der Aufsichtsrat hatte im Geschäftsjahr folgende Mitglieder:

Bettina Bosse, Wirtschaftsprüferin/Steuerberaterin (Vorsitzende des Aufsichtsrates bis 6.10.2011,
ab 6.10.2011 Mitglied des Aufsichtsrates)
Sebastian Immenroth, Kaufmann (bis 6.10.2011)
Dr. Erwin Stahl, Finanzberater (bis 6.10.2011)
Ingo Kriescher, Kaufmann (ab 6.10.2011 Vorsitzender des Aufsichtsrates)
Christoph Ostendorf, Kaufmann (ab 6.10.2011)

München, den 12. März 2012


Vorstände:

gez. Markus Nikowitsch gez. Christoph Kipp

gez. Oliver Hering

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2012 festgestellt.

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