Master Data

Registry
Register court Braunschweig HRB 206008
Previous
AB Butter GmbH
Registered
8/2/2016
Industry
Agents involved in the sale of agricultural raw materials, live animals, textile raw materials and semi-finished goodsAgents involved in the sale of agricultural machinery and equipmentWholesale of fish and fish products
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Agrarprodukten aller Art und deren nationaler sowie internationaler Transport.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Dennis Wetenkamp
since 4/7/2021
Managing Director
Procura
Antonio Rodriguez
since 4/7/2021
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
AB Aardappel Holding B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Transport Investment Sp. z o.o.
Poland
€52,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

AB Texel GmbH

Helmstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist unverändert der Transport von landwirtschaftlichen Schüttgütern insbesondere Kartoffeln im Auftrag anderer Konzernunternehmen. Dabei fahren wir gemeinsam mit anderen Unternehmen des Konzerns unter der Marke AB Texel Group. Unsere Transporte führen wir hauptsächlich in Nordwesteuropa und Italien durch.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die weiterhin hohe, wenn auch rückläufige, Inflation verbunden mit Kaufkraftverlusten sowie Zinserhöhungen infolge einer verschärften Geldpolitik haben die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa in 2023 belastet. Das Bruttoinlandsprodukt für 2023 ist nach einer ersten Schätzung des Statistischen Amtes der Europäischen Union in der EU sowie im Euroraum um 0,5 % gestiegen.

Der Krieg in der Ukraine sorgte weiterhin für Unsicherheit am Markt. Nach dem starken Anstieg der Dieselpreise im Jahr 2022 sanken diese im Jahr 2023, aber ohne wieder auf das niedrige Niveau der Vergangenheit zurückzukehren. Auch der zunehmende Druck der hohen Inflation und der damit verbundenen Lohnerhöhungen hielt an. Die schwächelnde Wirtschaft wirkte sich auch auf die Transportbranche insgesamt aus. Schwierige Witterungsbedingungen haben den Anbau und die Ernte von Kartoffeln in 2023 belastet. Durch einen nassen Frühling konnten die Knollen erst verspätet gepflanzt werden. Die trockene und später wieder regenreiche Zeit sorgte für Verzögerungen bei der Ernte und damit bis zur Weihnachtszeit für eine Hochsaison bei den Transporten.

Dies hat sich auch auf den Geschäftsverlauf 2023 unserer Gesellschaft ausgewirkt. Die Umsatzerlöse sind weiter gestiegen, aber weniger als geplant Die Kostensteigerungen konnten über die Preise weitergegeben werden. Insgesamt konnte sich die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr dennoch weiter verbessern.

2.2. Ertragslage

Die wesentlichen Indikatoren zur Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 % auf 41,8 Mio. EUR gestiegen. Durch einen effizienteren Einsatz der Flotte konnte mit nahezu der gleichen Anzahl an Lkw mehr Umsatz erzielt werden. Kostensteigerungen konnten im Wesentlichen weiterberechnet werden. Vor allem aufgrund des Rückgangs der Dieselpreise im Vergleich zum Planungszeitpunkt und damit niedrigeren Preisaufschlägen liegen die Umsatzerlöse aber unter der Planung von 45 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere aufgrund niedrigerer Gewinne aus Anlagenabgängen um 101 TEUR verringert.

Die in den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthaltenen Dieselkosten sind aufgrund des Rückgangs der Dieselpreise auf 9,0 Mio. EUR bzw. um 17,1 % gegenüber 2022 gesunken.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen entfallen im Wesentlichen auf Leasingkosten für Lkw und Auflieger und haben sich insbesondere durch höhere Preise für neue Lkw um 8,3 % auf 5,5 Mio. EUR erhöht.

Durch Lohnerhöhungen sowie eine höhere Anzahl von Mitarbeitern liegt der Personalaufwand mit 13,5 Mio. EUR um 15,1 % über dem des Vorjahres.

Die Abschreibungen sind insbesondere aufgrund von Verkäufen im vorherigen Geschäftsjahr von 124 TEUR auf 98 TEUR gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 10,5 % auf 11,6 Mio. EUR angestiegen. Ursächlich hierfür sind vor allem höhere Erstattungen an die Gesellschafterin und gestiegene Instandhaltungskosten.

Höhere Zinserträge auf Bankguthaben haben die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge um 123 TEUR auf 135 TEUR ansteigen lassen.

Das Ergebnis vor Steuern ist insgesamt um 715 TEUR gestiegen. Daraus resultieren höhere Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, so dass sich ein Jahresüberschuss von 1,4 Mio.

EUR ergibt, der deutlich über dem des Vorjahres von 931 TEUR liegt und damit auch über unserer Planung von einem Jahresüberschuss leicht über Vorjahresniveau.

2.3 Finanzlage

Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer erfolgten Ausschüttung in Höhe von 5,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR gesunken. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch von 71,4 % auf 33,2 % reduziert.

Die liquiden Mittel sind insbesondere aufgrund der Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Mio. EUR gesunken.

Die Gesellschaft war ganzjährig in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr von 9,0 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR gesunken.

Ursächlich hierfür ist vor allem der niedrigere Bestand an liquiden Mitteln bei stichtagsbedingt um 2,7 Mio. EUR gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie auf der Passivseite das niedrigere Eigenkapital bei stichtagsbedingt um 1,3 Mio. EUR angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Unverändert zu den Vorjahren erfolgt die Leistungserbringung im Wesentlichen mit gemietetem Equipment. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist durch das gegenüber dem Vorjahr durch Abschreibungen und Abgänge niedrigere Anlagevermögen weiter gesunken (3,4 %, i. V. 4,4 %).

2.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse und einen Rückgang der Dieselpreise. Bei höheren Aufwendungen insbesondere für Personal sowie Leasing von Lkw und Aufliegern konnte damit ein Jahresüberschuss von 1,4 Mio. EUR erzielt werden, der deutlich über dem Vorjahreswert von 931 TEUR liegt. Aufgrund einer erfolgten Ausschüttung sind das Eigenkapital sowie der Bestand an liquiden Mitteln gesunken.

Insgesamt bewerten wir die Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr und die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Krieg in der Ukraine, die hohen Zinsen sowie die weiterhin hohen, wenn auch sinkenden, Inflationsraten werden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa auch in 2024 weiter belasten. Ausgehend von dem Nachfrageanstieg nach Kartoffelerzeugnissen der letzten Jahre erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin wachsende Nachfrage der verarbeitenden Industrie an Kartoffeln. Dies wird für unsere Gesellschaft zu einem weiteren Wachstum führen.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir aktuell mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf rd. 46 Mio. EUR. Daraus soll ein Jahresüberschuss leicht über dem Niveau von 2023 erzielt werden.

Ansonsten haben sich die weiteren Chancen und Risiken im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung stellen die Wetterbedingungen in den wichtigsten Erntegebieten aus unserer Sicht unser wichtigstes Risiko und zugleich auch die größte Chance für das Wachstum des Unternehmens dar.

Da wir hauptsächlich im Auftrag anderer Konzerngesellschaften fahren, bestehen nach unserer Einschätzung grundsätzlich nur geringe Risiken und Ungewissheiten aus der Beauftragung.

Das Bonitätsrisiko aus diesen Forderungen wird von uns als gering eingestuft, da der Hauptteil der Umsätze mit langjährigen Kunden aus dem Konzern generiert wird. Die Gesellschaft tätigt ihre Geschäfte ausschließlich in Euro, daher besteht im operativen Bereich kein Währungsrisiko.

Für die Beschaffung des notwendigen Fuhrparks sind nach unserer Einschätzung ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten vorhanden, sodass insoweit keine wesentlichen Risiken vorliegen.

Bezüglich des Risikos steigender Kraftstoffpreise sind mit unseren Kunden Dieselklauseln vereinbart, sodass wir dieses Risiko als gering beurteilen. Auch für weitere Kostensteigerungen, wie beispielsweise höhere Löhne oder die gestiegene Maut in Deutschland, gehen wir davon aus, diese grundsätzlich über die Preise weitergeben zu können.

Sowohl kurz- als auch langfristig sehen wir als Risiko für die Entwicklung der Gesellschaft an, in Zukunft nicht mehr ausreichend Fahrer rekrutieren zu können. Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Für das Geschäftsjahr 2024 werden wir daher die Löhne weiter erhöhen.

Mithilfe interner Kennzahlen erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Umsatzentwicklung.

Aufgrund eines Margenausgleichs im Konzern ist die Ergebnisauswirkung dieser Chancen und Risiken begrenzt.

 

Helmstedt, den 24. Juli 2024

gez. Antonio Rodriguez

gez. Dennis Wetenkamp

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen (Sachanlagen) 232.975,73 391.382,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 116.375,00 115.250,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.906.041,42 3.135.460,14
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 372.286,17 5.101.403,86
6.394.702,59 8.352.114,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 275.802,28 213.493,35
6.903.480,60 8.956.990,17

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklagen 298.000,00 298.000,00
III. Gewinnvortrag 543.139,16 5.112.109,11
IV. Jahresüberschuss 1.402.231,46 931.030,05
2.295.370,62 6.393.139,16
B. Rückstellungen 1.063.407,43 602.216,18
C. Verbindlichkeiten 3.544.702,55 1.961.634,83
6.903.480,60 8.956.990,17

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 27.258.191,95 23.826.957,43
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.953.415,59 9.485.354,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.563.030,22 2.254.471,81
davon für Altersversorgung 19.038,16 EUR (Vorjahr 11.909,58 EUR)
13.516.445,81 11.739.826,72
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des des Anlagevermögens und Sachanlagen 98.489,09 124.223,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.620.397,59 10.520.946,65
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,00 EUR (Vorjahr 455,16 EUR)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.376,32 12.616,05
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.941,68 12.937,84
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 686.464,63 466.623,80
8. Ergebnis nach Steuern 1.469.829,47 975.014,86
9. sonstige Steuern 67.598,01 43.984,81
10. Jahresüberschuss 1.402.231,46 931.030,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die AB Texel GmbH mit Sitz in Helmstedt ist im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 206008 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fast ausschließlich im Anhang aufgeführt.

Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit ist gewährt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist von einer Fortführung des Unternehmens ausgegangen worden.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauern zwischen 2 und 10 Jahren) unter Berücksichtigung eines eventuellen Restwertes zum Ende ihrer Nutzung angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem nachstehenden Anlagegitter dargestellt:

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 648.231,13 110.298,00 537.933,13
Abschreibungen (kumuliert)
Stand am 01.01.2023 Zugang Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 256.848,31 98.489,09 50.380,00 304.957,40
Buchwerte
Stand am 01.01.2023 Stand am 31.12.2023
EUR EUR
Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) 391.382,82 232.975,73

Die Betriebsstoffe sind grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.464.163,62 EUR enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.457.877,81 EUR (i. V. 1.692.257,14 EUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 6.285,81 EUR (i. V. 28.543,95 EUR).

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Steuer- und sonstige Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von 807.138,77 EUR (i. V. 607.865,69 EUR) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.224.238,66 EUR (i. V. 887.008,85 EUR) und die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 513.325,12 EUR (i. V. 466.760,29 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.224.238,66 EUR enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.224.238,66 EUR (i. V. 785.890,15 EUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,00 EUR (i. V. 101.118,70 EUR). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 1.477.774,00 EUR (i. V. 737.175,00 EUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

III. Sonstige Angaben

Es bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 5,0 Mio. EUR.

Für Darlehen eines verbundenen Unternehmens in Höhe von 12,4 Mio. EUR sowie eine gemeinsame Kreditlinie mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 37,0 Mio. EUR bei der Coöperatieve Rabobank U.A. haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch. Zur Absicherung dieser Verträge dienen des Weiteren eine Globalzession über alle bestehenden und künftigen Forderungen der Gesellschaft sowie Pfandrechte an allen bestehenden und künftigen Vermögensgegenständen der Gesellschaft. Für diese Haftungsverhältnisse ist keine Passivierung erfolgt, da eine Inanspruchnahme höchst unwahrscheinlich ist und die Schuldner ihre Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt erfüllt haben. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich daran etwas ändern wird.

Geschäftsführer sind die Herren Antonio Rodriguez, Chief Financial Officer Koninklijke A-ware Food Group B.V., und Dennis Wetenkamp, Chief Executive Officer AB Transport Group B.V.

Im Jahresdurchschnitt wurden 341 Mitarbeiter beschäftigt, davon 319 Fahrer und 22 Mitarbeiter Verwaltung/Reinigung.

Die Gesellschaft wird in die Konzernabschlüsse der AB Transport Group B.V. Lelystad/Niederlande, (Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen) und der Koninklijke A-ware Food Group B.V., Almere/Niederlande, (Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen) einbezogen, die bei der niederländischen Handelskammer offenzulegen sind.

 

Helmstedt, den 24. Juli 2024

gez. Antonio Rodriguez

gez. Dennis Wetenkamp

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 2. September 2024 festgestellt. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AB Texel GmbH, Helmstedt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der AB Texel GmbH, Helmstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AB Texel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 24. Juli 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Dietz, Wirtschaftsprüfer

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