Curamus Immobilienmanagement GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Reiner Matthias Fürst since 3/1/2018 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
Verlagsgruppe Passau GmbHPassauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Anlagen 1. Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017 2. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 3. Konzern-Gesamtergebnisrechnung 4. Konzern-Eigenkapitalentwicklung 5. Konzern-Kapitalflussrechnung 6. Konzernanhang 7. Konzernlagebericht BestätigungsvermerkWir haben den von der Verlagsgruppe Passau GmbH, Passau, aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang, sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie den IFRS insgesamt und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Verlagsgruppe Passau GmbH, Passau. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bonn, den 3. Juli 2018 Flick
Gocke Schaumburg GmbH
Dr. Hötzel, Wirtschaftsprüfer Leverkus, Wirtschaftsprüfer Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. AnlagenKonzernbilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
* Vorjahreszahlen angepasst (siehe Anhang
Abschnitt II. (1))
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Konzern-Eigenkapitalentwicklung
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzernanhang für das Konzerngeschäftsjahr 2017I. Allgemeine Erläuterungen1. Grundlagen Die Verlagsgruppe Passau GmbH ist ein internationaler Medienkonzern mit Sitz in 94036 Passau, Medienstraße 5. Die Verlagsgruppe Passau GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter der Nummer HRB 5387 eingetragen. Die Herausgabe und der Druck regionaler Tageszeitungen sind die Hauptgeschäftsbereiche. Der Konzernabschluss der Verlagsgruppe Passau wird gemäß § 315e Abs. 3 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die IFRS umfassen die vom International Accounting Standards Board (IASB) erlassenen IFRS, die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des Standing Interpretations Committee (SIC). Neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung werden die Veränderungen des Eigenkapitals und eine Gesamtergebnisrechnung gezeigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Der vorliegende Abschluss umfasst das Geschäftsjahr 2017 auf der Basis der Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. Dezember des Jahres. Er wurde am 2. Juli 2018 von der Geschäftsführung zur Veröffentlichung freigegeben. Bis zum Zeitpunkt der Billigung durch die Gesellschafterversammlung können die Geschäftsführung oder die Gesellschafterversammlung Änderungen am Abschluss vornehmen. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Verlagsgruppe Passau GmbH 36 (Vorjahr 33) inländische und 6 (Vorjahr 8) ausländische Tochterunternehmen einbezogen, die entweder von der Verlagsgruppe Passau GmbH kontrolliert werden oder an denen der Verlagsgruppe Passau GmbH unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Verlagsgruppe Passau nach § 313 Abs. 2 HGВ ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 3. Akquisitionen Im Geschäftsjahr 2017 hat die Verlagsgruppe Passau keine wesentlichen Akquisitionen getätigt. Die Akquisitionen des Vorjahres (Donaukurier-Gruppe in Ingolstadt und die VGP Nicuchomości Sp. z o.o. in Polen, Erstkonsolidierungsstichtag jeweils 31. Dezember 2016) haben im Geschäftsjahr 2017 zu einem ca. 25 % höheren Umsatz und zu einem ca. 8 % niedrigerem Ergebnis der Verlagsgruppe Passau geführt. 4. Konsolidierungsmethoden Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten ohne die Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen am Erwerbsstichtag. Dabei werden die Vermögenswerte und Schulden mit ihren Zeitwerten angesetzt. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert aktiviert. Passive Unterschiedsbeträge werden als Ertrag aus günstigem Unternehmenserwerb erfolgswirksam vereinnahmt. Die Finnenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit überprüft. Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. 5. Währungsumrechnung Die Jahresabschlüsse ausländischer Gesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet. Bei sämtlichen Gesellschaften ist dies die jeweilige Landeswährung, da die Gesellschaften ihr Geschäft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte und Schulden werden mit dem Devisenmittelkurs zum Geschäftsjahresende umgerechnet. Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der ausländischen Gesellschaften werden als Vermögenswerte in der lokalen Währung bilanziert und ebenfalls mit dem Devisenmittelkurs zum Konzernabschlussstichtag umgerechnet. Firmenwerte aus Kapitalkonsolidierung sowie Anpassungen von Vermögenswerten und Schulden an die Zeitwerte aus Unternehmenserwerben vor dem 31. Dezember 2005 werden als Vermögenswerte und Schulden der Verlagsgruppe Passau angesehen und zu historischen Kursen umgerechnet. Aufwands- und Ertragsposten werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Nicht realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen aus Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen, die Bestandteil der Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind, werden erfolgsneutral in den Posten "Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung" eingestellt. Realisierte Währungsumrechnungsdifferenzen aus Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen werden erst bei Abgang oder Teilabgang von Eigenkapitalanteilen an dem entsprechenden ausländischen Geschäftsbetrieb im sonstigen Finanzergebnis erfasst. Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen dem Stichtagskurs innerhalb der Bilanz und dem Durchschnittskurs innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral im Eigenkapital verrechnet. Die für die Währungsumrechnung zu Grunde gelegten Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:
6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen: Erworbene immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen mit Ausnahme von immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer, angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Aufwendungen der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs werden nicht aktiviert. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegruppen. Im Verlagsgruppe-Konzern sind folgende Abschreibungsdauern festgesetzt:
Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor und liegt der erzielbare Betrag unter den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer erfolgt jährlich eine Prüfung auf Werthaltigkeit. Reparaturkosten, die die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlängern, werden als laufender Aufwand gebucht. Finanzierungsleasing: Gemietete Sachanlagen, die wirtschaftlich als Anlagenkäufe mit langfristiger Finanzierung anzusehen sind, werden mit dem beizulegenden Zeitwert der Leasinggegenstände zu Beginn des Leasingverhältnisses oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer oder - wenn kürzer - über die Laufzeit des Leasingvertrages. Die aus den künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind passiviert. Zuwendungen der öffentlichen Hand: Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten verrechnet. Finanzanlagen: Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden sofern es sich nicht um Anteile von untergeordneter Bedeutung handelt - nach der Equity-Methode bewertet. Die übrigen Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zum Marktwert bilanziert, soweit ein solcher verfügbar ist. Marktwertänderungen werden erfolgswirksam erfasst. Ist ein Marktwert nicht verfügbar, werden sie wie Ausleihungen mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Vorräte: Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert. Bei der Bewertung der Vorräte kommt überwiegend das Durchschnittspreisverfahren zur Anwendung. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Kosten und die anteiligen Gemeinkosten einschließlich Abschreibungen unter Annahme einer Normalauslastung einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten im Umlaufvermögen. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer bzw. aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine gesellschaftsindividuelle Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Unverzinste Forderungen mit einer Laufzeit über einem Jahr werden mit dem Barwert angesetzt. Fremdwährungsforderungen aus den Einzelabschlüssen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Pensionsrückstellungen: Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem "Anwartschaftsbarwertverfahren" (Projected-Unit-Credit-Method) errechnet. Bei der Bewertung von Allersversorgungsleistungen finden zukünftige Steigerungen von beitrags- und leistungsorientierten Zusagen Berücksichtigung. Den Berechnungen liegt ein Rechnungszinsfuß von 2,0 % (Vorjahr 1,75 %), ein erwarteter Rententrend von 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) und eine durchschnittliche Fluktuation von 3,0 % (Vorjahr 3,0 %) zu Grunde. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie die damit zusammenhängenden latenten Steuern werden im Jahr ihres Entstehens sofort und in vollem Umfang im sonstigen Ergebnis innerhalb der Gesamtergebnisrechnung erfasst und im Eigenkapital als Teil des erwirtschafteten Eigenkapitals dargestellt. Latente Steuern: Latente Steuern werden auf Abweichungen zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz der einbezogenen Gesellschaften sowie auf Konsolidierungsvorgänge und Verlustvorträge vorgenommen. Latente Steuerabgrenzungen werden nur berücksichtigt, wenn ihre Realisierung hinreichend gesichert erscheint. Für die Bewertung der latenten Steuern werden - unter Beachtung des lokalen Steuersatzes des betroffenen Konzernunternehmens - die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten steuerlichen Vorschriften verwendet. Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten aus den Einzelabschlüssen werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Derivative Finanzinstrumente: Derivative Finanzinstrumente werden zum Marktwert bewertet. Bei derivativen Finanzinstrumenten, die in einem Sicherungszusammenhang stehen, werden die Veränderungen des Marktwerts ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst. Umsatzrealisierung: Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind. Schätzungen: Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die die bilanzierten Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Wesentliche Schätzungen und Annahmen sind insbesondere hinsichtlich der Bewertungsparameter zur Überprüfung der Werthaltigkeit der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer, der Festlegung der Nutzungsdauer der Sachanlagen sowie der Realisierbarkeit von steuerlichen Vorteilen aus der Nutzung von Verlustvorträgen getroffen worden. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. 7. Neue Rechnungslegungsvorschriften Im Januar 2016 wurde IFRS 16 "Leasing" veröffentlicht, der 1AS 17 ablöst und für Geschäftsjahre anzuwenden ist, die ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Nach IFRS 16 haben Leasingnehmer grundsätzlich alle Leasingverhältnissc in Form eines Nutzungsrechts und einer entsprechenden Leasingverbindlichkeit zu bilanzieren. Davon ausgenommen sind Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten sowie Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte. Die Übernahme in europäisches Recht ist im November 2017 erfolgt. Zu Auswirkungen der Neuregelung auf den Konzernabschluss können bisher keine Angaben gemacht werden, die über die im Anhang angegebenen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingzahlungen hinausgehen. Darüber hinaus sind bis zur Aufstellung des Abschlusses auch weitere neue Standards und Interpretationen in Kraft getreten, deren Anwendung erstmalig in späteren Geschäftsjahren verpflichtend ist. Die Verlagsgruppe Passau verzichtet auf eine vorzeitige Anwendung und geht davon aus, dass diese voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben werden. II. Erläuterungen zur Bilanz(1) Immaterielle Vermögenswerte Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte.
Aufgrund der höheren Bedeutung der Kundenstämme nach den Akquisitionen des Geschäftsjahres 2016 werden Kundenstämme in einer gesonderten Spalte (bisher in "Übrige" enthalten) dargestellt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Die Werthaltigkeit der Firmenwerte und der Titelrechte mit unbegrenzter Nutzungsdauer wurde überprüft. Ais zahlungsmittelgenerierende Einheiten wurden im Jahr 2017 die PNP-Gruppe, die Donaukurier-Gruppe und die Polska Press-Gruppe identifiziert. Den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurden Firmenwerte und Titelrechte mit unbegrenzter Nutzungsdauer mit folgenden Buchwerten zugeordnet:
Die Prüfung der Werthaltigkeit der Titelrechte der Donaukurier-Gruppe erfolgte auf der Basis zukünftig geschätzter Free Cash-Flows, die aus der Planungsrechnung der Verlagsgruppe für die Jahre 2018 bis 2022 abgeleitet wurden. Für den nachfolgenden Zeitraum wurde eine Wachstumsrate von 0,5 % angesetzt. Die Free Cash-Flows wurden mit einem Kapitalkostensatz von 6 % abgezinst. Wesentliche nachteilige Änderungen der getroffenen Annahmen zum zukünftigen Cash-Flow oder zu den Kapitalkosten könnten zu außerplanmäßigen Abschreibungen auf die immateriellen Vermögenswerte der Donaukurier-Gruppc führen. Für die Geschäftswerte und Titelrechte der PNP-Gruppe wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2017 kein Impairment-Test durchgeführt, da die letzte Berechnung des erzielbaren Betrags bei der PNP-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 einen Wert ergab, der den Buchwert der Einheit wesentlich überstieg. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer aktualisierten Ermittlung der erzielbare Betrag niedriger wäre als der aktuelle Buchwert des Vermögenswerts, wurde als äußerst gering eingestuft, so dass der Impairment Test entfallen konnte. (2) Sachanlagen Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Sachanlagen.
Grundstücke, Gebäude und Maschinen mit einem Restbuchwert von EUR 21.7 Mio. (Vorjahr EUR 24,3 Mio.) dienen als Sicherheit für verzinsliche Finanzschulden. (3) Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen Die Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen enthalten die Beteiligung an der Funkhaus Ingolstadt GmbH & Co. KG mit Sitz in Ingolstadt. Die Funkhaus Ingolstadt GmbH & Co. KG betreibt private Hörfunksender in der Region Ingolstadt. (4) Latente Ertragsteuern Die aktiven latenten Ertragsteuern resultieren aus der Berücksichtigung von Verlustvorträgen, die erst in den Folgejahren mit entsprechenden Gewinnen verrechnet werden sowie aus temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und des Konzernabschlusses. Die passiven latenten Ertragsteuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen der Steuerbilanz und des Konzernabschlusses vor allem im Sachanlagevermögen und bei immateriellen Vermögenswerten. Aktive und passive latente Ertragsteuern derselben Gesellschaft wurden verrechnet. Insgesamt werden für Verlustvorträge aktive latente Ertragsteuern in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr EUR 0,1 Mio.) gebildet. Es bestehen Verlustvorträge in Höhe von EUR 8,8 Mio. (Vorjahr EUR 6,3 Mio.), für die keine aktiven latenten Ertragsteuern (EUR 1,6 Mio.; Vorjahr EUR 1,1 Mio.) gebildet wurden. Diese Verlustvorträge verfallen ganz überwiegend innerhalb eines Zeitraums von einem bis fünf Jahren (wie Vorjahr). (5) Sonstige langfristige Vermögenswerte
Die Beteiligungen sowie die Ausleihungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, da ein Marktwert nicht verfügbar ist. (6) Vorräte
(7) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:
Die folgende Tabelle enthält eine Analyse der Altersstruktur der zum Bilanzstichtag bestehenden, überfälligen, nicht wertberichtigten Forderungen:
(8) Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
(9) Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter und deren Hinterbliebene bei deutschen Konzernunternehmen gebildet. Es handelt sich um Leistungszusagen (Defined Benefit Plans), deren Höhe sich in der Regel nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der Vergütung der Mitarbeiter richtet. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Pensionsaufwand, die Pensionsrückstellung sowie der Anwartschaftsbarwert haben sich wie folgt entwickelt:
Die Pensionsrückstellungen würden sich bei einer Senkung des zu Grunde gelegten Rechnungszinsfußes bzw. bei einer Erhöhung des Rententrends von jeweils 50 Basispunkten um EUR 1,7 Mio. bzw. um EUR 1,3 Mio. erhöhen. Die Änderungen würden, unter Berücksichtigung latenter Steuern, unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet, wodurch sich keine Wirkung auf den Pensionsaufwand ergäbe. Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Pensionsverpflichtungen betrug rd. 14 Jahre. (10) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Personalrückstellungen enthalten vor allem Rückstellungen für Überstunden und Urlaubsrückstellungen. (11) Verzinsliche Finanzschulden Die Zusammensetzung der verzinslichen Finanzschulden ist in der nachfolgenden Tabelle abgebildet:
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt teilweise durch dingliche Sicherheiten. Es handelt sich dabei überwiegend um Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen. (12) Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(13) Umsatzerlöse
(14) Sonstige betriebliche Erträge
(15) Materialaufwand
(16) Personalaufwand
Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (ohne Zusteller) setzt sich nach Ländern wie folgt zusammen:
(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(18) Sonstiges Finanzergebnis lm sonstigen Finanzergebnis ist ein Währungsergebnis von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR -0,3 Mio.) enthalten. (19) Ertragssteuern
Die Überleitung vom erwarteten zum ausgewiesenen Ertragsteueraufwand stellt sich wie folgt dar:
IV. Sonstige Erläuterungen(20) Sonstiges Ergebnis Das sonstige Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
(21) Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung des Konzerns zeigt die Veränderung der Zahlungsmittel durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Berichtsjahres. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die ausgewiesene Liquidität umfasst Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten. Es wurden Zinsen in Höhe von EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 1,4 Mio.) vereinnahmt und Zinsen in Höhe von EUR 3,7 Mio. (Vorjahr EUR 2,2 Mio.) gezahlt. Im Geschäftsjahr wurden im Saldo Steuerzahlungen in Höhe von EUR 6,2 Mio. (Vorjahr EUR 5,1 Mio.) geleistet. (22) Finanzinstrumente und Kapitalmanagement Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegliedert nach den Bewertungskategorien des IAS 39:
Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Beteiligungen, deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich bestimmt werden kann. Im Übrigen entsprechen die Buchwerte im Wesentlichen den Zeitwerten, die auf Basis nicht beobachtbarer Inputfaktoren (Stufe 3 gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts") ermittelt wurden. Aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden vertraglichen Vereinbarungen über die zuvor dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten ergeben sich für Zinsen und Tilgungen undiskontiert folgende Zahlungsmittelabflüsse:
Die folgende Tabelle zeigt das Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten:
Das Zinsergebnis aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet wurden, ergibt sich wie folgt:
Die folgende Übersicht gibt den Bestand und den beizulegenden Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente an:
Für die derivativen Finanzinstrumente bestellen keine öffentlich notierten Marktpreise. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis beobachtbarer Marktdaten (Stufe 2 gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts") zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Swaps haben eine Restlaufzeit zwischen einem und vier Jahren. Die Caps haben eine Restlaufzeit von bis zu vier Jahren. Die einzelnen Risiken im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten der Verlagsgruppe Passau einschließlich der Sensitivitätsanalysen werden im Lagebericht dargestellt. Die Ziele des Kapitalmanagements beinhalten die Sicherstellung der jederzeitigen Liquidität sowie die Aufrechterhaltung einer angemessenen Kapital Struktur der Verlagsgruppe Passau. Die Steuerung erfolgt im Wesentlichen durch Bankdarlehen. (23) Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen
(24) Angaben zu nahe stehenden Personen Die Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen erfolgen im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. Mit nahe stehenden Personen und Unternehmen wurden folgende Transaktionen getätigt:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben bei der Verlagsgruppe Passau GmbH und ihrer Tochtergesellschaften belaufen sich für das Berichtsjahr auf EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 0,6 Mio.). Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Passau GmbH, die zum 31. Dezember 2017 mit einem Wert von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.) bilanziert sind. (25) Abschlussprüferhonorar Der Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr TEUR 60. (26) Befreiung inländischer Gesellschaften von der Offenlegung Für folgende Tochtergesellschaften wurden für das Geschäftsjahr 2017 die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB bzw. des § 264b HGB bezüglich der für diese Gesellschaften ansonsten geltenden Offenlegungsvorschriften in Anspruch genommen:
Passau, den 2. Juli 2018 Simone Tucci-Diekmann, Geschäftsführerin Alexander Diekmann, Geschäftsführer Aufstellung des Anteilsbesitzes
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017KonzernstrukturDie Verlagsgruppe Passau ist ein internationaler Medienkonzern mit verlegerischen Aktivitäten in Deutschland (Verlagshaus Passauer Neue Presse sowie seit dem Jahreswechsel 2016/2017 Verlagshaus Donaukurier) und Polen (Verlagshaus Polska Press). Dabei erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Passauer Neuen Presse vom nordöstlichen Niederbayern über den Donauraum bis in den östlichen Teil Oberbayerns, das Verbreitungsgebiet des Donaukurier umfasst neben der Stadt Ingolstadt die Landkreise Neuburg/Schrobenhausen, Eichstätt, Pfaffenhofen sowie Teile der Landkreise Roth, Kelheim und Aichach/Friedberg. Die Regionalzeitungen der Polska Press-Gruppe decken das Gesamtgebiet Polens nahezu vollständig ab. Kerngeschäft aller Verlagshäuser innerhalb der Verlagsgruppe Passau ist die Herausgabe regionaler und überregionaler Abonnement- und Kaufzeitungen sowie anderer Periodika wie kostenloser Sonntagszeitungen, Anzeigenblätter, Zeitungsbeilagen und Zeitschriften. Hinzu kommen Aktivitäten im Onlinebereich, im Druck von Zeitungen und Werbeprospekten, im Bereich der Zustellung von Post- und Werbesendungen sowie als Werbe- und Kommunikationsagentur. Geschäftsverlauf GesamtkonzernZum Jahresende 2016 erfolgten mit dem Erwerb der Donaukurier-Gruppe durch die Passauer Neue Presse (PNP) sowie dem Kauf einer polnischen Immobiliengesellschaft zwei bedeutsame Akquisitionen, deren Aufwendungen und Erträge in 2017 erstmals in das Konzernergebnis eingingen. Der Erwerb des Donaukuriers stellt den mit Abstand größten Zukauf in der Unternehmensgeschichte der Passauer Neuen Presse dar und stärkt die Position der Verlagsgruppe Passau auf dem bayerischen Zeitungsmarkt ganz erheblich. PNP und Donaukurier erreichen zusammen eine verkaufte Auflage von 245.326 Exemplaren, davon entfallen 159.199 Exemplare auf die PNP und 86.127 Exemplare auf den Donaukurier (jeweils IV. Quartal 2017; Quelle IVW). Die erworbene Immobiliengesellschaft in Polen hat 2017 vier Immobilien von der Polska Press Sp. z o.o. erworben und hält nun Immobilien in insgesamt acht Großstädten Polens, die teilweise von der Polska Press Gruppe angemietet und teilweise fremd vermietet sind. Bei beiden Akquisitionen haben sich die Ergebniserwartungen in vollem Umfang erfüllt und so konnte die Verlagsgruppe Passau das operative Ergebnis gegenüber den Vorjahren deutlich verbessern. Auch konnte 2017 die Konzernverschuldung, die Ende 2016 als Folge der Akquisitionen erstmals nach mehreren Jahren der konsequenten Entschuldung deutlich gestiegen war, bereits wieder etwas zurückgeführt werden. Die Eigenkapitalbasis der Verlagsgruppe Passau ist mit einer Eigenkapitalquote von 48 % (Vorjahr 44 %) weiterhin sehr stark. Dabei bleibt das Umfeld für die Medienbranche jedoch weiter schwierig: Generell sind unverändert rückläufige Werbeumsätze in den Printmedien und sinkende Auflagen zu beobachten, worin insbesondere der fortschreitende strukturelle Wandel hin zu den digitalen Medien zum Ausdruck kommt. Geschäftsverlauf in den LandesgruppenInnerhalb der deutschen Gruppe konnte die PNP-Gruppe 2017 das sehr gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal übertreffen. Ausschlaggebend waren dafür bei nahezu konstanten Umsatzerlösen Kosteneinsparungen in allen Bereichen. Sowohl die Anzeigen- als auch die Beilagenerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr entgegen dem Branchentrend in etwa konstant gehalten werden. Preiserhöhungen bei den Anzeigen konnten nur in Teilbereichen durchgesetzt werden, bei den Beilagen führt allein schon der Rückgang der Auflage zu sinkenden Erlösen. Bei den Vertriebserlösen war ein spürbarer Anstieg zu verzeichnen. Die verkaufte Auflage fiel im Jahresverlauf erneut, wobei der Rückgang mit 2,0 % aber geringer ausfiel als im Branchendurchschnitt. Der Auflagenrückgang konnte jedoch durch eine Erhöhung der Bezugspreise mehr als kompensiert werden. Bei den Druckerlösen andererseits ergab sich ein deutlicher Rückgang, der unter anderem aus dem Verlust eines größeren Auftrags für eine Lebensmittel-Einzelhandelskette resultiert, die ihren Werbeauftritt änderte und auf kleinformatige, von der PNP technisch nicht herstellbare Werbebeilagen umstellte. Die Ergebnisse der Donaukurier-Gruppe übertrafen 2017 die im Rahmen des Erwerbsprozesses auf Basis der Vorjahreszahlen entwickelten Erwartungen. Die Anzeigenerlöse erwiesen sich als äußerst stabil und der Rückgang der Auflage war mit -0,6 % noch geringer als bei der PNP, so dass aufgrund der Bezugspreiserhöhung die Vertriebserlöse deutlich höher ausfielen als erwartet. Nach der Übernahme der Donaukurier-Gruppe zum Ende des Jahres 2016 war das Geschäftsjahr 2017 in beiden Verlagen geprägt durch die beginnende Zusammenführung der Organisationsstrukturen beider Gruppen. Im Mittelpunkt stand dabei die Vorbereitung der Vereinheitlichung der zentralen Verlagssysteme (Redaktions-, Anzeigen- und Vertriebssystem). Daneben stand die strategische Weiterentwicklung im Bereich Internet sowie die Kostenoptimierung in allen Bereichen im Fokus. Die Polska Press-Gruppe in Polen konnte im Jahr 2017 -auch aufgrund der erstmaligen Einbeziehung der Ende 2016 erworbenen Immobiliengesellschaft VGP Nieruchomoscidas Ergebnis gegenüber 2016 verbessern und ein positives operatives Ergebnis ausweisen. Gegenüber dem Vorjahr war erneut bei den Werbeerlösen in den Printprodukten ein Rückgang zu verzeichnen, gleichzeitig aber eine so deutliche Steigerung bei den Werbeerlösen im Onlinebereich, dass sich erstmals nach vielen Jahren insgesamt ein Zuwachs bei den Werbeerlösen ergab. Die erfreulichen Zuwächse bei den Werbeerlösen im Onlinebereich sind dabei sowohl bei den Rubrikenportalen für Immobilien, Autos, Arbeitsstellen etc. unter der Marke Gratka als auch bei den Internetauftritten der Zeitungstitel und den lokalen Informationsportalen unter der Marke Nase Miasto beobachtbar. Deutliche Rückgänge waren bei den Vertriebserlösen zu verzeichnen, da der anhaltende starke Auflagenrückgang nicht durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden kann. Ebenfalls rückläufig waren die Druckerlöse. Strategisch stand weiterhin die Entwicklung des Onlinebereichs im Mittelpunkt. Hier konnten nicht nur bei den Werbeerlösen, sondern auch bei den Visits und Page Views erneut große Fortschritte erzielt werden. Zur weiteren Stärkung der Marktposition wurde eine große Marketingkampagne für das Rubrikenportal gratka.pl (Immobilien, Autos, Arbeitsstellen etc.), die im Jahr 2016 durchgeführt worden war, mit verringertem Budget fortgeführt. Diese Marketingaufwendungen belasten zwar als laufender Aufwand rechnerisch das Ergebnis 2017, sind wirtschaftlich aber als Investition für die Zukunft anzusehen. Als weiterhin mehr als schwierig erweist sich hingegen die Einführung von Bezahlmodellen für Online-Inhalte. Im Druckbereich ergab sich im Herbst 2016 die Gelegenheit zum Erwerb gebrauchter Druckanlagen, die vom Maschinentyp genau dem Maschinenpark in Sosnowiec entsprechen und diesen ideal ergänzen. Nach Abschluss der notwendigen Baumaßnahmen und der Installation der Anlagen konnten die Maschinen im ersten Quartal 2017 in Betrieb genommen und kurz darauf die Druckstandorte Breslau und Tarnobrzeg geschlossen werden. ErtragslageKonzernergebnis (alle Angaben in TEUR)
Die Außenumsätze des Konzerns lagen im Geschäftsjahr 2017 bei 266,4 Mio. EUR und damit um 53,6 Mio. EUR oder 25,2 % über dem Vorjahresniveau. Neben der erstmals ganzjährigen Einbeziehung der Donaukurier-Gruppe trug ein positiver Effekt durch die Wechselkursentwicklung des polnischen Zloty zum Euro zu dieser Entwicklung bei. Eliminiert man die Effekte aus den Zukäufen und die Auswirkung der Veränderung des polnischen Zloty, so ergibt sich ein Umsatzrückgang um 4,7 Mio. EUR oder 2,2 %. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die aufgrund der branchenweit zu beobachtenden rückläufigen Anzeigen- und Auflagenentwicklung leicht sinkenden Werbe-, Vertriebs- und Druckerlöse. Von diesen Umsatzerlösen entfallen 40,8 % auf Anzeigen- und Beilagenerlöse, 41,7% auf Vertriebserlöse und 9,1 % auf Druckerlöse. Gleichzeitig konnten durch unverändert anhaltende Kostendisziplin und Sparanstrengungen auch die operativen Kosten bereinigt um insgesamt 8,6 Mio. EUR oder 4,6 % gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Die Personalaufwandsquote beträgt 44,6 %, die Materialaufwandsquote 27,6 %. Per Saldo ergibt sich ein EBITDA in Höhe von 42,8 Mio. EUR, der damit um 15,1 Mio. EUR oder 54,5 % über dem Vorjahreswert (bereinigt: +3,5 Mio. EUR; +12,6 %) liegt. Die Höhe der operativen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (14,0 Mio. EUR) liegt akquisitionsbedingt im Geschäftsjahr wieder über dem Vorjahreswert von 11,3 Mio. EUR. Die Abschreibungen auf Kundenstämme liegen mit 5,7 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert (0,8 Mio. EUR). Insgesamt errechnet sich hieraus ein EBIT von 23,1 Mio. EUR. Gegenüber dem Vorjahreswert von 15,6 Mio. EUR konnte das Ergebnis auf Höhe des EBIT durch die Akquisitionen um 7,5 Mio. EUR (bereinigt: 4,7 Mio. EUR) gesteigert werden. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beträgt - 1,9 Mio. EUR gegenüber -0,8 Mio. EUR im Vorjahr. Insgesamt führt dies zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 21,2 Mio. EUR (Vorjahr 14,8 Mio. EUR). Der Steueraufwand beträgt 8,0 Mio. EUR (gegenüber 4,8 Mio. EUR im Vorjahr). Somit ermittelt sich nach Berücksichtigung der Ertragsteuern ein Konzernergebnis in Höhe von 13,2 Mio. EUR (Vorjahr 10,0 Mio. EUR). Davon entfallen 13,1 Mio. EUR auf die Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau GmbH (Vorjahr 9,7 Mio. EUR) und auf die außenstehenden Gesellschafter 0,1 Mio. EUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR). FinanzlageCash Flow (alle Angaben in TEUR)
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte im Jahr 2017 vor allem durch den erstmals ganzjährigen Einbezug der Donaukurier-Gruppe ein Cash Flow in Höhe von 35,1 Mio. EUR erwirtschaftet werden, was gegenüber dem Vorjahr (20,9 Mio. EUR) einen deutlichen Anstieg bedeutet. Mangels größerer Akquisitionen im Geschäftsjahr ist beim Cashflow aus Investitionstätigkeit ein deutlicher Rückgang der Zahlungsmittelabflüsse um 124,6 Mio. EUR auf per Saldo 12,0 Mio. EUR zu verzeichnen. Die Höhe der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurückgegangen und liegt weiterhin insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Im Vorjahr ergab sich im Bereich der Investitionstätigkeit ein Auszahlungsüberschuss in Höhe von 136,6 Mio. EUR, der überwiegend aus dem Erwerb der Donaukurier-Gruppe resultierte. Die verbleibenden Einzahlungsüberschüsse konnten zum überwiegenden Teil zur Rückführung der Finanzverbindlichkeiten verwendet werden. Daneben wurden 0,3 Mio. EUR an die Gesellschafter der Verlagsgruppe Passau und 0,2 Mio. EUR an Minderheitsgesellschafter ausgeschüttet. Per Saldo erhöhte sich der Finanzmittelfonds nach Wechselkurseffekten um 3,3 Mio. EUR. VermögenslageBilanz (alle Angaben in TEUR)
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig um 1.1 Mio. EUR bzw. 0,3 % auf 420,1 Mio. EUR. Auf der Aktivseite bilden die immateriellen Vermögenswerte mit 193,3 Mio. EUR (46,0 % der Bilanzsumme) durch die Akquisitionen der Vorjahre weiterhin den größten Posten innerhalb des langfristigen Vermögens. Die Sachanlagen betragen 116,9 Mio. EUR (27,8 %). Der Wert der Anteile at equity bewerteter Unternehmen ist unverändert bei 5,8 Mio. EUR (1,4 % der Bilanzsumme). Die aktiven latenten Steuern und sonstigen langfristigen Vermögenswerte ergeben zusammen 13,1 Mio. EUR (3,1 %). Beim kurzfristigen Vermögen belaufen sich die Vorräte auf 7,1 Mio. EUR, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen summieren sich auf 21,5 Mio. EUR. Liquide Mittel sind am Bilanzstichtag in einer Höhe von 16,6 Mio. EUR vorhanden. ln Summe ergeben die Sonstigen Vermögenswerte (einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten) 45,7 Mio. EUR. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital deutlich von 183,3 Mio. EUR um 19,7 Mio. EUR (10,7 %) auf 203,0 Mio. EUR. Neben dem Konzernergebnis (13,2 Mio. EUR) hat dabei vor allem ein positiver Effekt aus der Währungsumrechnung (5,3 Mio. EUR) beigetragen. Da gleichzeitig beim Fremdkapital ein Rückgang um 18,6 Mio. EUR zu verzeichnen war, steigt die Eigenkapitalquote zum Stichtag von 43,7 % am Ende des Vorjahres auf nun 48,3 %. Das Fremdkapital (217,1 Mio. EUR bzw. 51,7 % der Bilanzsumme) umfasst verzinsliche Finanzschulden in Höhe von insgesamt 126,8 Mio. EUR (30,2 %; Vorjahr 146,9 Mio. EUR bzw. 35,1 %). Die Rückstellungen für Pensionen betragen 20,8 Mio. EUR, die Rückstellungen für latente Steuern 19,4 Mio. EUR und alle übrigen Rückstellungen zusammen 24,4 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8,5 Mio. EUR, alle übrigen Verbindlichkeiten ergeben in Summe 17,2 Mio. EUR. MitarbeiterInsgesamt waren 2017 in den (vollkonsolidierten) Konzernunternehmen durchschnittlich 3.830 Personen (Vorjahr 3.499) beschäftigt. Auf Deutschland und Österreich entfallen dabei 1.445 und auf Polen 2.385. Im Vorjahr verteilten sich die Mitarbeiter folgendermaßen auf die einzelnen Länder: Deutschland/Österreich 1.027 und Polen 2.472. Der Personalaufwand (incl. Sozialabgaben) im Konzern beträgt 119,1 Mio. EUR gegenüber 94,1 Mio. EUR im Vorjahr. Die Rückstellungen für die betrieblichen Pensionszusagen in Deutschland belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 20,8 Mio. EUR (Vorjahr 22,4 Mio. EUR). ln den übrigen Ländern gibt es vergleichbare Verpflichtungen nicht. RisikomanagementDie Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt mit Hilfe verschiedener ineinander greifender Teilsysteme: Im Rahmen der Unternehmenssteuerung werden allgemeine Markt- und Erlösrisiken im Zuge der Überwachung der Entwicklung von Erlösen, Mengen und Kosten in der Planung und im Berichtswesen erfasst und gesteuert. Risiken im Zusammenhang mit Investitionen, Projekten und Akquisitionen werden im Vorfeld im Rahmen der Investitionsprüfung identifiziert, bewertet und im Berichtswesen verfolgt. Für die operativen Prozesse der Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Dokumentation der Risiken, der Festlegung und Durchführung geeigneter Gegenmaßnahmen sowie der Kommunikation darüber sind die jeweiligen Bereiche bzw. Konzerngesellschaften zuständig. Darüber hinaus fungieren die Abschlussprüfer als unabhängige Kontrollinstanzen. Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen insbesondere aus Zinsänderungs- und Währungsrisiken. Währungsrisiken werden traditionell nur in geringem Umfang abgesichert. Dies resultiert aus der im Langfristvergleich beobachtbaren Konvergenz des polnischen Zloty zum Euro. Zum Bilanzstichtag bestehen keine auf Euro lautenden Finanzierungen ausländischer Tochterunternehmen. Angesichts einer überwiegenden Finanzierung der Verschuldung der Gruppe auf Basis kurzfristiger Geldmarktsätze besteht ein Zinsänderungsrisiko, das zum Teil durch geeignete Zinsderivate gehedgt wird. Eine Sensitivitätsanalyse für die finanziellen Verbindlichkeiten, die zum 31. Dezember 2017 eine kurzfristige Zinsbindung aufweisen, hat dementsprechend ergeben, dass ein Anstieg des Marktzinsniveaus zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte im Geschäftsjahr 2018 das Ergebnis und Eigenkapital des Konzerns in einer Größenordnung von etwa 0,4 Mio. EUR belasten würde. Zur langfristigen Liquiditätssicherung bestehen zum Bilanzstichtag langfristige Finanzierungsvereinbarungen bzw. -Zusagen mit den finanzierenden Banken. Die im Vorjahr abgeschlossenen Kreditverträge enthalten nicht-finanzielle und finanzielle Nebenbedingungen ("Covenants"), die den kreditgewährenden Banken bei Nichterfüllung ein Kündigungsrecht einräumen. Die Einhaltung dieser Nebenbedingungen wird laufend überwacht. Für den kurzfristigen Liquiditätsbedarf sind Kreditlinien in ausreichendem Umfang vorhanden. Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach Ende des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Ereignisse oder Entwicklungen eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen. AusblickFür das Geschäftsjahr 2018 rechnet die Verlagsgruppe Passau mit weitestgehend unveränderten Ergebnissen in allen Gruppen und somit insgesamt mit einer Bestätigung des operativen Ergebnisses von 2017. Bei den deutschen Verlagen PNP und Donaukurier dürften die Werbeumsätze wie im Trend der letzten Jahre leicht sinken. Auch wird erwartet, dass sich die Rückgänge bei den Auflagen fortsetzen und sogar leicht beschleunigen. Durch eine gleichzeitige Abo-Preiserhöhung sollten die Vertriebserlöse dennoch erneut gesteigert werden können. Auf der Kostenseite scheinen die Papierpreise die Talsohle der letzten Jahre durchschritten zu haben, die Personalkostenerhöhungen sind weitgehend von der Inflationswirkung bestimmt und werden daher weiterhin moderat ausfallen. Strategisch steht zum einen die Zusammenführung der bisherigen PNP-Gruppe mit der Donaukurier-Gruppe und die Hebung von Synergiepotentialen, zum anderen die Weiterentwicklung im Bereich Online, Post und Online Agenturgeschäft im Vordergrund. Aufgrund der fortgesetzten Anstrengungen im Bereich der Kosteneinsparungen und durch die Realisierung von Synergieeffekten sollte so insgesamt 2018 das operative Ergebnis im deutschen Konzernteil auf dem sehr guten Niveau des Jahres 2017 gehalten werden können. In Polen ist ebenfalls bei den Werbeerlösen im Printbereich mit weiter rückläufigen Zahlen zu rechnen. Andererseits sollte sieh jedoch der Onlinebereich -auch aufgrund der Stärkung der Rubrikenportale "Gratka" durch die verstärkten Marketingaufwendungen- weiter sehr positiv entwickeln. Die Werbeerlöse aus diesem Bereich haben inzwischen einen bedeutenden Anteil an den Gesamtwerbeumsätzen der Polska Press-Gruppe. Bei den Vertriebserlösen werden die Auflagenrückgänge nicht durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden können. Auf der Kostenseite werden aufgrund des hohen Druckvolumens steigende Papierpreise noch deutlicher spürbar werden als bei den deutschen Konzernteilen. Strategisch werden neben dem ständigen Bemühen um Steigerungen der Kosteneffizienz in allen Bereichen insbesondere die Reorganisation des Anzeigen Verkaufs sowie die weitere Stärkung der Internet-Aktivitäten sowohl im Bereich der Nachrichten- und Unterhaltungsportale als auch im Bereich der Rubrikenportale im Mittelpunkt stehen. Aufgrund all dieser Maßnahmen wird damit gerechnet, dass sich das operative Ergebnis 2018 der Polska Press Gruppe gegenüber 2017 etwas verbessern sollte. Wesentliche Investitionen im Bereich der Sachanlagen sind für das Jahr 2018 weder in Deutschland noch in Polen geplant und auch mittelfristig nicht zu erwarten. Insgesamt geht die Verlagsgruppe Passau sehr stabil und gut gerüstet in die kommenden Jahre. Dank der Verlagsakquisitionen der letzten Jahre und speziell dank des Erwerbs der Donaukurier-Gruppe ist sowohl in Deutschland als auch in Polen die Marktposition deutlich gestärkt worden. Auf dieser Basis sollten die operativen Ergebnisse auf dem Niveau des Jahres 2017 gehalten werden können. Dazu müssen allerdings nun konsequent Synergien gehoben und das strikte Kostenmanagement beibehalten werden. Auch müssen mittelfristig neue Erlösquellen etwa im Bereich der digitalen Medien und der Erbringung weitergehender Werbedienstleistungen konsequent erschlossen werden.
Passau, den 2. Juli 2018 Simone Tucci-Diekmann, Geschäftsführerin Alexander Diekmann, Geschäftsführer |
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