Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 120411
Registered
10/27/2011
Industry
Operation of terminal facilities for passenger transport, including bus stationsActivities of holding companiesManagement activities of other holding companies
Purpose
die Errichtung und - nach dem Erhalt der hierfür erforderlichen Konzessionen - der Betrieb, die Beratung und die Geschäftsführung von Einrichtungen des Fremdenverkehrs, insbesondere von Hotelund Restaurationsbetrieben, Garagen und Reisebüros, der Betrieb des Hotel Onyx in Hamburg, und die Vornahme von Geschäften aller Art, die mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck in Verbindung stehen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Carl Artmann
since 5/4/2023
Managing Director
Sasa Bogdanov
since 8/6/2018
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
DRW Beteiligungen GmbHAUT
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

DRW Beteiligungen GmbH
Austria
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Hotel Onyx GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens:

Die ARCOTEL Onyx GmbH betreibt seit 2012 ein 4-Sterne Superior Hotel in Hamburg auf St Pauli und nahe dem Hamburger Hafen, sowie das ARCOTEL HafenCity in Dresden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im weiteren Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie.

Die deutsche Wirtschaft erholte sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Quelle: Destatis) um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar des Vorjahres und den in der Folge steigenden Energiepreisen wurde der Aufschwung weiterhin nachhaltig gebremst. Lieferengpässe und stark anziehende Einfuhr- und Erzeugerpreise erschwerten die Lage weiter.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um ca. 3,2 % (Quelle: Destatis). Maßgeblich verantwortlich für diese hohe Inflation im Jahresdurchschnitt waren die Preisanstiege bei Energie (+4,1 % zum VJ, (Quelle: Destatis)) und Nahrungsmitteln (+6,4 % zum Vorjahr, (Quelle: Destatis)) infolge des Kriegs in der Ukraine und Lieferengpässen in der Produktion. Die Preissteigerungen waren auf vorgelagerten Wirtschaftsstufen noch deutlich stärker als auf der Verbraucherebene.

Ausgelöst von steigenden Energiepreisen, Vorleistungs- und Importpreisen legten die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Jahresdurchschnitt 2023 um 9,7 % gegenüber 2022 (Quelle: Destatis) zu.

Das Jahr 2023 war für die Außenwirtschaft mit großen Herausforderungen verbunden. Eine hohe Inflationsrate sowie hohe Zinssätze zeichnen das Jahr negativ aus. Die Warenexporte sind im Vergleich zum Vorjahr 2022 nominal um 2% gesunken (Statistisches Bundesamt: Außenhandel).

Entgegen 2022 sind in 2023 Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung deutlich gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt nur leicht und beträgt 2023 durchschnittlich 45,93 Millionen Erwerbstätige.

Im Jahr 2023 erlebte Hamburg eine rasante Erholung seiner Tourismuswirtschaft. Mit 15,9 Millionen touristischen Übernachtungen verzeichnete die Stadt einen Anstieg um rund +8,4% im Vergleich zum Vorjahr. Damit wurde das Vorkrisenniveau von 15,4 Millionen Übernachtungen aus dem Jahr 2019 um ca. 0,5 Millionen überschritten.

Ähnlich verhielt sich die touristische Entwicklung an unserem 2. Standort in Dresden. Dresden verzeichnete 2023 einen Zuwachs in den Übernachtungen in Höhe von 15,7 % (Quelle: statista)

Für 2024 sind ebenfalls positive Entwicklungen der Übernachtungszahlen zu verzeichnen. Dresden legte mit + 4 % gegenüber dem 1 Quartal 2023 zu. Für 2024 stehen erste Prognosen weiterhin auf Wachstum, aber im mittleren einstelligen Bereich.

II. Geschäftsverlauf:

Die Umsatzerlöse der ARCOTEL Onyx GmbH verzeichneten im Geschäftsjahr 2023 einen erwartungsgemäßen positiven Anstieg um 36,2% auf insgesamt 18.357 T€. Dies ist hauptsächlich auf die gestiegene Nachfrage nach Hotelübernachtungen nach den Aufhebungen der Corona Reiserestriktionen zu Ostern 2022, sowie auf die Geschäftsentwicklung des per April 2021 eröffneten Arcotel HafenCity zurückzuführen. Der Jahresüberschuss stieg auf 852 T€, was auf verbesserte Betriebseffizienz und erhöhte Nachfrage zurückzuführen ist.

III. Lage

Ertragslage:

Die Ertragslage der ARCOTEL Onyx GmbH zeigt sich wie folgt:

EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern): 1.429.550,42 EUR (2022: 811.146,24 EUR)

EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen): 1.546.626,31 EUR (2022: 908.309,56 EUR)

Eigenkapitalquote 55,7 % (2022: 59,4 %)

Anlagenintensität: 27,8% (2022: 30,9 %)

Eigenkapitalrentabilität: 14,5 % (2022: 8,3 %)

Gesamtkapitalrendite: 8,3% (2022: 5,3 %)

Finanzlage:

Die Bilanz zum 31.12.2023 zeigt eine solide Eigenkapitalquote von 55,7 % was auf eine starke finanzielle Basis hinweist, der Rückgang um 2,2 %-Punkte ist mit der überproportionalen Ausweitung der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme beträgt 10.563.546,68 wobei das Eigenkapital 5.878.820,80 und das Fremdkapital 4.684.725,88 beträgt.

Vermögenslage:

Die Anlagenintensität beträgt 27,8 % während das Anlagevermögen 2.939.923,38 beträgt. Das Working Capital beläuft sich auf 969.071,61

C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

I. Prognosebericht:

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die hohen Unsicherheiten, die sich im Laufe des Jahres 2022 infolge des Kriegs in der Ukraine, hoher Rohstoff- und Energiekosten in Europa, steigender Preise und Zinsen, der Inflation sowie der Entwicklung der Corona-Pandemie eingestellt haben, haben auch noch 2023 geprägt. Die globalen Krisen und die wirtschaftlichen Faktoren in Deutschland und weltweit bleiben ein Unsicherheitsfaktor und lassen für 2024 nur ein moderates Wachstum prognostizieren.

Für 2024 wird mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 %, für 2025 mit 1,5 % gerechnet.

Für das Jahr 2024 erwartet die ARCOTEL Onyx GmbH eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Bereich und dies ebenso für das EBIT 2024. Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung im einstelligen Bereich erwartet. Geplante Investitionen in die Modernisierung der Hotelanlagen sollen die Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Die Prognosen für die Tourismusbranche in Deutschland sind überwiegend positiv. Eine stabile Position wird erwartet, da Gasengpässe vermieden werden können, die Inflationsrate leicht sinkt und sich das Konsumklima auf einem niedrigen, aber erholten Niveau befindet. Zudem deutet eine Revitalisierung im Flugverkehr auf eine erhöhte Reisetätigkeit hin, die sich positiv auf die Gästezahlen in Hamburg und Dresden auswirken könnte.

II. Risikobericht:

Das Unternehmen ist sich der branchenüblichen Risiken bewusst und setzt Maßnahmen zur Risikominderung um. Die Finanzlage bleibt stabil, was eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum darstellt. Es besteht weiterhin ein Risiko durch Personalmangel, insbesondere an Flughäfen und in der Hotellerie. Die Buchungszahlen für 2024 liegen leicht über 2019, was auf eine revitalisierte Reisebranche hindeutet. Es könnten jedoch die Inflation und steigende Reisepreise das Reisevolumen beeinträchtigen und die Erholung des Tourismussektors bremsen.

Durch die Personalstruktur und die Nähe der Geschäftsleitung zum operativen Geschäft werden Chancen und Risiken laufend in die Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen. Eine wichtige Grundlage des Chancen- und Risikomanagementsystems bildet die strukturierte Erfassung von Erfolgspotenzialen sowie Risikoanalysen ergänzt durch das regelmäßige Reporting wesentlicher Informationen an die Geschäftsleitung durch die periodisch stattfindenden Bereichsleiter- und Jahresgespräche.

III. Chancenbericht:

Langfristige Chancen liegen in der steigenden Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Hotelangeboten. Durch gezielte Marketingmaßnahmen und Investitionen in die Servicequalität strebt das Unternehmen eine weitere Stärkung seiner Marktposition an. Die ARCOTEL Onyx GmbH könnte von einem wachsenden Interesse an nachhaltigen Reiseangeboten profitieren, indem sie ihr Umweltbewusstsein und ihre Nachhaltigkeitsinitiativen stärker in den Vordergrund stellt. Die Zertifizierung mit deminternational anerkannten Prüfsiegel "GreenKey", sollte uns weiterhin eine führende Rolle im Hotelsektor sichern.

Die Tourismusbilanzen der Städte Hamburg und Dresden aus den Jahren 2023 /24 unterstreichen die Bedeutung des Tourismus für die Wirtschaft der Stadt. Mit einer raschen Erholung und einer nahezu vollständigen Rückkehr auf das Vorkrisenniveau sind Hamburg und Dresden als attraktive Reiseziele wieder fest etabliert. Die ARCOTEL Onyx GmbH freut sich, einen Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten und blickt optimistisch auf die Zukunft.

 

Hamburg, den 24.03.2025

Die Geschäftsführung

Carl Artmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.939.923,38 2.614.512,50
I. Sachanlagen 182.241,26 218.880,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.241,26 218.880,00
II. Finanzanlagen 2.757.682,12 2.395.632,50
B. Umlaufvermögen 7.584.521,20 5.795.772,00
I. Vorräte 100.540,01 96.341,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.340.587,63 2.262.832,78
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.558.745,57 1.595.870,28
2. sonstige Vermögensgegenstände 781.842,06 666.962,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.143.393,56 3.436.597,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.102,10 46.497,50
Summe Aktiva 10.563.546,68 8.456.782,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.878.820,80 5.026.825,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.001.825,08 4.586.501,40
III. Jahresüberschuss 851.995,72 415.323,68
B. Rückstellungen 1.249.336,03 779.042,63
C. Verbindlichkeiten 3.435.212,96 2.650.914,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18,53
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 232.746,85 164.511,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 232.746,85 164.511,91
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.202.447,58 2.486.402,38
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.551.555,67 1.783.987,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 650.891,91 702.414,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 176,89
Summe Passiva 10.563.546,68 8.456.782,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.362.971,56 12.491.104,83
2. Personalaufwand 4.048.879,12 3.417.495,76
a) Löhne und Gehälter 3.369.687,22 2.814.131,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 679.191,90 603.364,24
davon für Altersversorgung 465,00 1.666,05
3. Abschreibungen 117.075,89 97.163,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 117.075,89 97.005,66
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 157,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.670.999,91 7.943.131,73
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 108.736,76 102.024,85
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77.540,81 16.589,24
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 213.964,17 224.242,15
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 213.964,17 224.242,15
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.118,88 28.567,76
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 556.435,82 367.254,80
10. Ergebnis nach Steuern 920.775,34 531.863,40
11. sonstige Steuern 68.779,62 116.539,72
12. Jahresüberschuss 851.995,72 415.323,68

Anhang Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahrsabschluss

Der vorstehende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG und der Satzung zu beachten.

Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und - nach dem Erhalt der hierfür erforderlichen Konzessionen - der Betrieb, die Beratung und die Geschäftsführung von Einrichtungen des Fremdenverkehrs, insbesondere von Hotel- und Restaurationsbetrieben, Garagen und Reisebüros, der Betrieb des Hotel Onyx in Hamburg und die Vornahme von Geschäften aller Art, die mit dem vorstehenden Gesellschaftszweck in Verbindung stehen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Er besteht aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Hotel Onyx GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: HRB 120411

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den §§ 265, 266 und 275 HGB.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 250 wurden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto Euro 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert.

Die liquiden Mittel wurden mit den Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimme Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die vorangegangenen Jahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr erfolgten ausschließlich planmäßig. Die Finanzanlagen wurden bei im Fall von dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.208.281,23 72.589,75 30.452,30
Summe Sachanlagen 1.208.281,23 72.589,75 30.452,30
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 2.763.748,16 1.146.913,99 608.569,18
Summe Finanzanlagen 2.763.748,16 1.146.913,99 608.569,18
Summe Anlagevermögen 3.972.029,39 1.219.503,74 639.021,48
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.250.418,68
Summe Sachanlagen 0,00 1.250.418,68
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.302.092,97
Summe Finanzanlagen 0,00 3.302.092,97
Summe Anlagevermögen 0,00 4.552.511,65
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 989.401,23 78.776,19 0,00 0,00 1.068.177,42
Summe Sachanlagen 989.401,23 78.776,19 0,00 0,00 1.068.177,42
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 368.115,66 213.964,16 15.935,25 0,00 566.144,57
Summe Finanzanlagen 368.115,66 213.964,16 15.935,25 0,00 566.144,57
Summe Anlagevermögen 1.357.516,89 292.740,35 15.935,25 0,00 1.634.321,99
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 182.241,26 218.880,00
Summe Sachanlagen 0,00 182.241,26 218.880,00
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 21.733,72 2.757.682,12 2.395.632,50
Summe Finanzanlagen 21.733,72 2.757.682,12 2.395.632,50
Summe Anlagevermögen 21.733,72 2.939.923,38 2.614.512,50

Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betragen T€ 1.559 (Vorjahr: T€ 1.596).

§ 285 Nr. 12 HGB-Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Wartung TEUR 29,3 (Vj.: 16,6 TEUR), Urlaubs- und Überstundenrückstellung TEUR 104,7 (Vj.: 95,0) und Beratung TEUR 57,0 (Vj.: 25,0 TEUR).

§ 285 Nr. 1, 2 HGB Verbindlichkeitenspiegel (in Euro)

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 jahre
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 jahre
EUR
Gesamtbetrag am 31.12.2023
EUR
pfandrechtlich gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 18,53 0,00 0,00 18,53 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 190.967,24 0,00 0,00 190.967,24 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.723.432,78 210.440,70 440.451,21 2.374.324,69 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternenehmen 232.746,85 0,00 0,00 232.746,85 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 637.155,65 0,00 0,00 637.155,65 0,00
Summe 2.784.321,05 210.440,70 440.451,21 3.435.212,96 0,00

Im Vorjahr stellten sich die Laufzeiten wie folgt dar:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 jahre
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 jahre
EUR
Gesamtbetrag am 31.12.2022
EUR
pfandrechtlich gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 109.559,57 0,00 0,00 109.559,57 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.586.237,99 209.108,22 493.306,20 2.288.652,41 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternenehmen 164.511,91 0,00 0,00 164.511,91 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 88.190,40 0,00 0,00 88.190,40 0,00
Summe 1.948.499,87 209.108,22 493.306,20 2.650.914,29 0,00

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte an den entsprechenden Vermögensgegenständen gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem HGB gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 50.511.939 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet-/Pachtverbindlichkeiten > 5 Jahre 27.157.590 EUR
Miet-/Pachtverbindlichkeiten >1- 5 Jahre 17.790.306 EUR
Miet-/Pachtverbindlichkeiten < 1 Jahr 3.888.041 EUR
Verbindlichkeiten f. Management und Marketing < 1 Jahr 1.676.000 EUR

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 107 (Vj.: 97).

Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung berufen ist:

- Frau Gabriele Maessen, Kauffrau - 4.10.2022 bis 30.04.2023

- Herr Carl Artmann, Kaufmann - ab 30.04.2023

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 851.998,36 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 5.001.825,08 EUR, insgesamt EUR 5.853.823,44 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, den 24. März 2025

gez. Carl Artmann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss der Hotel Onyx GmbH, Hamburg zum 31. Dezmeber 2023 ist nach § 327 HGB verkürzt.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde nachfolgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hotel Onyx GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hotel Onyx GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hotel Onyx GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weilheim, 25. März 2025

Wiesmaier und Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Osterhammer, Wirtschaftsprüfer

Haller, Wirtschaftsprüfer

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