DVB Logistik und Service Verwaltungs GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sebastian Gächter since 3/19/2024 | Procura |
Oliver Finkbeiner since 1/15/2021 | Managing Director |
Matthias Ratt since 7/19/2017 | Managing Director |
Stephan Ratt since 7/19/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
RATTPACK Flexibles GmbH | 90.00% |
Ratpack & Co OG | 10.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
multipack - Verpackungen GmbHDissolved | 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
RATTPACK GmbHBuchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023der Geschäftsführer der RATTPACK® GmbH1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens 1.1 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Seit vielen Jahren erwirtschaftet die RATTPACK® GmbH Ihren Umsatz im Bereich der vorwiegend kaschierten Verpackungen, Displays und Faltschachteln mit Kunden aus der verarbeitenden Industrie, dem Verpackungshandel. Der Fokus liegt weiter im Segment Food vorwiegend im Bereich der Vollkartonverpackungen und - Zuschnitte. Diese werden weiter nachhaltig ausgebaut und stellen zudem die Basis des Unternehmens dar. Als eines der klassischen mittelständischen Verpackungsunternehmen steht die RATTPACK® GmbH in Wettbewerb zu ähnlich strukturierten Unternehmen der Branche. Die Lieferantenseite ist geprägt von wenigen Anbietern bis hin zu integrierten Konzernen. Der Verpackungsmarkt unterliegt einem starken Preisdruck und einer aggressiven Preispolitik, weshalb ein Teil der Strategie ist, sich auch weiterhin in Nischenmärkten und die Produktion auf Vollkarton Produkte zu konzentrieren. Durch die extrem gestiegene Inflation und die dadurch resultierenden Preissteigerungen in 2023, entstand ein weiterer Druck auf die Preispolitik am Markt. Der Kostendruck ist und bleibt weiter eines der Hauptthemen für die RATTPACK GmbH und wird weiterhin durch eine Steigerung der Service und Dienstleistungen verbessert. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel um 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen mitteilte. Aktuell liegen nur die Zahlen für die ersten drei Quartale 2023 vor. Dennoch kann der Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) einen klaren Trend festmachen. Demnach sank bei den Mitgliedsfirmen das Produktionsvolumen in 2023 um 6,2 % auf 519.795 t, während der Wert der hergestellten Güter um 2,3 % auf 1,470 Milliarden Euro gestiegen ist. Mit Blick auf die Gesamtbranche geht der Verband von einem Minus von mehr als 5 % aus, bei einem gestiegenen Produktionswert in Höhe von etwa 2 %. 1.2. Geschäftsergebnis, Ertragslage des Unternehmens Die Entwicklung des Ergebnisses zum 31. Dezember 2023 zeigt sich wie folgt:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden die vorgegebenen Ziele nicht ganz erreicht. Das Betriebsergebnis (EBIT + neutrales Ergebnis ./. sonstige betriebliche Erträge) konnte nahezu gehalten werden und damit ein Jahresüberschuss von rund TEUR 800 erreicht werden. Somit ergeben sich folgende Kernkennzahlen:
Die Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Budget konnten leicht übertroffen werden. Die Ertragslage ist konstant geblieben. Der Rohertrag konnte absolut gesteigert und qualitativ verbessert werden. Die absoluten Personalkosten sind auf Grund der Teuerung und damit verbundenen Lohn- und Gehaltsanpassungen gestiegen und konnten auch durch die weiteren Strukturierungsaufwendungen nicht ganz kompensiert werden. 1.3. Finanzlage und Vermögenslage
Durch eine gute Liquiditätsplanung konnten Engpässe in der Liquidität vermieden werden sowie die Rückzahlungsverpflichtungen der Darlehen jederzeit erfüllt werden. Die Finanz- und Vermögenslage ist als geordnet und gut zu bezeichnen. Durch die stichtagsbezogen gestiegenen Vorräte im Umlaufvermögen und dem Abbau der kurzfristigen Verbindlichkeiten, konnte das Working Capital stabil gehalten werden.
Die Eigenkapitalquote hat sich um 14,8 %-Punkte auf 51,6 % verbessert und ist somit als gut zu bezeichnen. 1.4. Mitarbeiter Der Personalstand zum 31. Dezember 2023 beträgt 92 Mitarbeiter und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6 Personen erhöht. Im Jahresdurchschnitt betrug die Anzahl der Mitarbeiter 91,58 und ist damit zum Vorjahresdurchschnitt auch um 6,9% gestiegen. Die Firma RATTPACK® GmbH hat ihre Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter weiterhin gesteigert und investiert jährlich in die Organisationentwicklung und die Ausbildung der Mitarbeiter. 1.5. Umwelt Dem aktiven Umweltschutz wird die entsprechende Bedeutung geschenkt. Es wird ein sensibler Umgang mit dem Thema Umwelt, Ressourcen und Emission gepflegt, der die Vermeidung von schädlichen Umwelteinflüssen und die zeitgemäße Entsorgung von anfallenden Abfällen sowie die Zuführung zum Recycling von verwertbaren Stoffen zum Ziel hat. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Betriebsergebnis sowie Cash-Flow heran. Die Entwicklung dieser Kennzahlen haben wir im vorhergehenden Abschnitt dargestellt. Unsere wirtschaftliche Entwicklung kann in 2023 insgesamt als gut bezeichnet werden. 3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens sowie Prognosebericht Die Prognose und die Vorschau auf das Geschäftsjahr 2024 sind weiterhin geprägt von Strukturierungsmaßnahmen sowie Investitionen in neue Anlagen und Abläufe. Durch die Einführung weiterer KPI`s, wurden eine Transparenz geschaffen, welche bei der strategischen Entwicklung des Standortes unterstützt und zu einer gewinnmaximierenden Preisentwicklung beitragen soll. In 2024 ist mit steigenden Rohmaterialpreisen zu rechnen - was eine Erhöhung der Verkaufspreise bedeutet. Die Schwierigkeit liegt darin, diese am Markt umzusetzen um den Rohertrag stabil zu halten. Durch einen flexiblen Personaleinsatz konnten Ausfälle der Mitarbeiter gut kompensiert werden. 4. Chancen- und Risikoberichterstattung 4.1. Allgemeine Beschreibung der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist • Ein hohes Augenmerk bleibt die Beobachtung des Mitwettbewerbs. Gerade in Zentraleuropa wo der Wettbewerbsdruck sehr hoch ist. • Die weiter ausgebaute technische Weiterentwicklung des Flexo- und Digitaldruckes hat die Geschäfte in den unteren und oberen Auflagensegmenten extrem unter Druck gesetzt. Entwicklungen und Analyse in beiden Segmenten zu investieren laufen noch. • Die Verhältnisse in den Segmenten Lebensmittel und Hygiene bleiben schwankend und daher werden neue Märkte und Produkte in Betracht gezogen. Den Risiken begegnet das Unternehmen durch ständige Beobachtung der Märkte und laufende Erneuerung des Maschinenbestandes. 4.2. Finanzinstrumente Derzeit wird ein Zinsswap mit einer langen Laufzeit angewendet um das vergangene sehr gute Zinsniveau langfristig zu sichern und somit die Zinssteigerungen teilweise abzusichern.
Buch, 8. April 2024 Die Geschäftsführer Stephan Ratt Mag. Matthias Ratt Oliver Finkbeiner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Buch (Bayern) und ist unter der Registernummer HRB 3277 im Handelsregister des Amtsgerichtes Memmingen eingetragen. Die RATTPACK GmbH ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Dieser Anhang wurde erstellt auf der Grundlage der §§ 284 bis 288 HGB; von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Satz 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanz entspricht den gesetzlichen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode auf Basis der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren. Für einige Maschinen wird der jährliche Abschreibungsbetrag in Abhängigkeit von der jährlichen Ausbringungsleistung ermittelt (Leistungsabschreibung). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf der Basis der jeweiligen Anschaffungskosten, bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten umfassen die Pflichtbestandteile des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen sind zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgedeckt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive Steuerlatenzen aufgrund steuerlicher Verlustvorträge oder unterschiedlichen Wertansätzen in Steuer- und Handelsbilanz werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Angabe zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagespiegel dargestellt. Anlagevermögen
2. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 184.972,73 (im Vorjahr: Euro 237.479,74) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 128.294,42 (Vorjahr: Euro 208.619,09) enthalten. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Skontoabzüge sowie Verpflichtungen aus Garantieleistungen. 4. Verbindlichkeiten (Vorjahresbeträge in Klammern)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung bestimmter Anlagengüter gesichert sowie über Blankowechsel und Bürgschaften. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren Euro 9.677,55 (im Vorjahr: Euro 117.321,14) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 124.296,73 (Vorjahr: Euro 90.973,33) enthalten. 5. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 135.554,00 (im Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aperiodische Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von Euro 9,00 (im Vorjahr: EUR 13,00) enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat verschiedene Leasingverträge über bewegliche Vermögensgegenstände sowie einen Factoringvertrag zum Factoring von Kundenforderungen abgeschlossen. Zum Abschlussstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 1.793,6 (im Vorjahr: TEUR 1.401,1) an die Factoringgesellschaft veräußert. Zweck dieser Geschäfte ist die Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes insbesondere zur Durchführung von Investitionen. Die Risiken in den Leasingverträgen liegen in der unkündbaren Grundmietzeit und den höheren Refinanzierungskosten. Aus dem Factoring resultieren die Risiken in den Factoringgebühren und -zinsen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt TEUR 1.725,2 (Vorjahr: 1.259,1 TEUR) davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 756,1. Hiervon werden innerhalb eines Jahres TEUR 8,9 fällig. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. 3. Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB Haftungsverhältnisse bestehen aus der Mithaftung für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 700 (Vj. TEUR 957). Das Risiko für die Inanspruchnahme der Gesellschaft wird derzeit als gering angesehen, da der Dritte in der Lage war und ist, seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. 4. Beschäftigte Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt (ohne Auszubildende):
5. Angaben zu den Organmitgliedern Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind: Herr Stephan Ratt, CEO Ratt-Gruppe, Dornbirn/Österreich Herr Matthias Ratt, CEO Ratt-Gruppe, Dornbirn/Österreich Herr Oliver Finkbeiner, Wirtschaftsingenieur, Stuttgart Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zu den Bezügen nach § 285 Abs. 9a HGB entfallen im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Geschäftsjahresende eingetreten sind Im ersten Quartal 2022 begann der Krieg in der Ukraine. Die dadurch entstandene Energiekrise führte zu einer generellen Teuerung, welche auch in 2024 anhält. Der Kostendruck ist somit bei der RATTPACK GmbH deutlich gestiegen. Inwieweit die Teuerung im Geschäftsjahr 2024 weiter anhält, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Wir verweisen auch auf die Angaben im Lagebericht. 8. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RATTPACK Flexibles GmbH, Wolfurt, Österreich einbezogen. Der Konzernabschluss ist in Österreich beim Landesgericht im Firmenbuch (Handelsregister) erhältlich.
Buch, den 23. Mai 2024 Stephan Ratt, Geschäftsführer Matthias Ratt, Geschäftsführer Oliver Finkbeiner, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RATTPACK GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RATTPACK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RATTPACK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 27. Mai 2024 HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Roberto Massa, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater |
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