Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG
Same addressManufacture of plastic packing goods
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Pia Ulbrich since 3/27/2024 | Procura |
Frank Kriener since 12/4/2018 | Procura |
Ralf Jung since 12/4/2018 | Managing Director |
Matthias Schröder since 12/4/2018 | Procura |
Marcus Wagner since 12/4/2018 | Procura |
Frederic Jung since 12/4/2018 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbHBergneustadtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Von dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital zum 31. Dezember 2022 von EUR 28.397.592,04 steht den Gesellschaftern der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH grundsätzlich der zum 31. Dezember 2022 im Einzelabschluss der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von EUR 283.864,91 zur Ausschüttung zur Verfügung. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen sowie zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Die JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH, Bergneustadt, ist das Mutterunternehmen der GIZEH-Gruppe. Die JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH hat ihren Sitz in Bergneustadt und ist beim Amtsgericht Köln im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer HRB 39392 registriert. Der Konzernabschluss der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der vom Bundesministerium der Justiz bekanntgemachten Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V., Berlin, (DRSC) aufgestellt, soweit diese im Einklang mit dem HGB stehen. Der Jahresabschluss der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH und die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen nach einheitlichen für den JKB-Konzern geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen auf den 31. Dezember 2022 aufgestellt. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze ausländischer Tochtergesellschaften wurden insoweit beibehalten, als ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss unwesentlich sind. Die Form der Darstellung im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. II. Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 sind neben der JKB-Kunststoff- Beteiligungs-GmbH als Muttergesellschaft, die Gesellschaften einbezogen worden, an denen ihr die Mehrheit der Stimmrechte unmittelbar oder mittelbar zuzurechnen ist:
* Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB
(Befreiung von der Anwendung der Vorschriften der
§§ 325 ff. HGB)
Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte die Gründung der OOO GIZEH Upakovki, Minsk/Belarus, seitens der GIZEH Dispoform Sp. z o.o., Polen. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB auf die Einbeziehung dieser neugegründeten Gesellschaft verzichtet. Darüber hinaus folgte im Geschäftsjahr 2021 die Gründung der Cupstorys ES BY GIZEH, Calvià/Mallorca, Spanien, seitens der Cupstorys GmbH, Bergneustadt, Deutschland. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde gemäß § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB auf die Einbeziehung dieser neugegründeten Gesellschaft verzichtet. Die JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG, Bergneustadt. An der Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG ist mit einem Anteil von DM 300,00 (= EUR 153,39) bzw. 0,01 % ein Minderheitsgesellschafter beteiligt. Gleiches gilt betreffend die GIZEH TECHNOLOGIES Sp. z o.o. in Höhe von EUR 1.145,84 bzw. 9,18 %. Die Nominalanteile werden in der Konzernbilanz als "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Im Rahmen der Konsolidierung wird unter Bezug auf den Wesentlichkeitsgrundsatz die GIZEH VP zu 100,00 % der JKB GmbH zugerechnet. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB durch Verrechnung des Buchwertes der Beteiligungen mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des jeweiligen Erwerbs bzw. der Gründung. Die aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB resultierenden aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung zum 18. Oktober 1998 der Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG (TEUR 1.143) und der GIZEH Dispoform Sp. z o.o. (TEUR 560) wurden als Firmenwert qualifiziert und sofort gemäß § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Die ebenfalls auf den 18. Oktober 1998 vorzunehmende Kapitalkonsolidierung der ehemaligen Konzerngesellschaft WEMABAG AG führte zu einem technischen, passivischen Unterschiedsbetrag (TEUR 2.901), der als "Gewinnrücklage" qualifiziert wurde. Die Gesellschaft wurde 2019 liquidiert und endkonsolidiert. Die GIZEH PET GmbH wurde zum 13. Dezember 2002 und die GIZEH Verpackungen Werk Elsterwerda GmbH am 20. Februar 2004 gegründet, so dass bei deren Kapitalkonsolidierung keine Unterschiedsbeträge entstanden sind. Die GIZEH Emballages Angers S.A.S., die mit Wirkung zum 1. Juli 2005 die Coembal France SA erworben hat, wurde im Geschäftsjahr 2005 auf die GIZEH Emballages Angers S.A.S verschmolzen und erstmalig zum 1. Juli 2005 konsolidiert. Der sich nach Aufdeckung der vorhandenen stillen Reserven in den immateriellen Vermögensgegenständen und im Sachanlagevermögen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HGB ergebende passivische Unterschiedsbetrag (TEUR 295) ist als "badwill" qualifiziert worden und wurde in den Folgejahren nach § 309 Abs. 2 Nr. 1 HGB in dem Ausmaß ergebniswirksam aufgelöst, wie die erwarteten Verluste eingetreten sind. Am 17. Juli 2009 wurde die Herko Verpackungen GmbH erworben. Der Unterschiedsbetrag, der im Wesentlichen die Gründungskosten betraf, ist erfolgswirksam abgeschrieben worden. Die in 2013 vorgenommenen Erstkonsolidierungen der GIZEH TECHNOLOGIES Sp. z o.o., der GIZEH Packaging NA Inc. und der Gizeh Technologies GmbH sowie die im Vorjahr vorgenommene Erstkonsolidierung der Cupstorys GmbH erfolgten nach der Neubewertungsmethode. Die GIZEH TECHNOLOGIES Sp. z o.o., die GIZEH Packaging NA Inc. und die Cupstorys GmbH wurden durch Konzerngesellschaften gegründet, so dass in diesen Fällen keine Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung entstanden sind. Der sich aus dem Erwerb der Anteile an der Gizeh Technologies GmbH ergebende aktivische Unterschiedsbetrag von TEUR 3 wurde im Geschäftsjahr 2013 unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten in voller Höhe aufwandswirksam eliminiert. Die Anteile konzernfremder Gesellschafter am konsolidierungspflichtigen Kapital verbundener Unternehmen werden innerhalb des Eigenkapitals als "Nicht beherrschende Anteile" gesondert dargestellt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten der Unternehmen des Konsolidierungskreises entsprechend § 303 HGB gegeneinander aufgerechnet. Ergebniswirksame Währungskursgewinne bzw. - verluste aus den Einzelabschlüssen werden im Konzernabschluss grundsätzlich nicht ergebniswirksam eliminiert. Es erfolgt damit eine ergebniswirksame Behandlung dieser Währungskursdifferenzen im Konzernabschluss. Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden bei der Zwischenergebniseliminierung gemäß § 304 HGB neutralisiert. Aufwendungen und Erträge aus dem Geschäftsverkehr zwischen den Gesellschaften des Konsolidierungskreises wurden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung nach § 305 HGB eliminiert. Währungsumrechnung Nach § 308a HGB wurde im Rahmen der Währungsumrechnung das Konzept der modifizierten Stichtagskursmethode zugrunde gelegt. Dabei wurde im Rahmen der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen in die Berichtswährung das Eigenkapital der ausländischen Tochtergesellschaften mit den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der übrigen Bilanzpositionen erfolgt mit dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung werden erfolgsneutral unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in der Konzern-Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden nach den handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen oder bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 50 Jahren vorgenommen. Sogenannte "geringwertige Wirtschaftsgüter" mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den darauf folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder - bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung - zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum niedrigeren beizulegenden Wert durch Vornahme von individuellen Abschlägen aufgrund eingeschränkter Verkehrsfähigkeit und zur Berücksichtigung von Lagerrisiken. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch die betrieblichen Gemeinkosten enthalten. Fremdkapitalzinsen werden in den Herstellungskosten nicht aktiviert. Die Obergrenze der Bewertung bilden die Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert bewertet. Ausfall- und sonstigen Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der niedrigeren Kurswerte zum Bilanzstichtag bilanziert. Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind mit dem Nominalwert bewertet. In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind bis zum 31. Dezember 2022 angefallene Auszahlungen ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ist für von der öffentlichen Hand gewährte Investitionszuschüsse gebildet worden und wird in Höhe der anteiligen auf die geförderten Vermögensgegenstände entfallenden Abschreibungen erfolgswirksam aufgelöst. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung zum 31. Dezember 2022 wurde der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren bekanntgegebene durchschnittliche Marktzinssatz von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) p.a. verwendet. Unverändert zum Vorjahr wurden ein Rententrend von 1,75 % p.a. und ein Gehaltstrend hinsichtlich der Einzelzusagen von 2,5 % p.a. zu Grunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und decken die zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Betrages ab. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, aufgrund steuerlicher Verlustvorträge oder aufgrund von ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet, soweit es die gleiche Finanzbehörde betrifft. IV. Erläuterungen zu den Posten der Konzern-Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Abschreibungssätze für die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind aus dem folgenden Forderungsspiegel ersichtlich:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern von insgesamt TEUR 932 (Vorjahr: TEUR 878) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.040) und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 2.882) hatten jeweils in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Der Posten umfasst aktive latente Steuern auf ertragsteuerliche Verlustvorträge (TEUR 890) sowie aus handels-/steuerrechtlichen Bewertungsunterschieden insbesondere bei den Pensionsrückstellungen (TEUR 375). Die aktiven latenten Steuern sind mit unternehmensindividuellen Ertragsteuerbelastungen zwischen 15,4 % und 26,5 % bewertet. Eigenkapital Das Stammkapital der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH beträgt EUR 150.000,00 und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen ergab sich im Rahmen des Übergangs von dem bis zum 31. Dezember 2009 verwendeten Teilwertverfahren nach § 6a EStG auf das zum 1. Januar 2010 verwendete Anwartschaftsbarwertverfahren, unter Berücksichtigung eines Marktzinssatzes sowie der o.g. Lohn- und Rententrends, ein Unterschiedsbetrag von TEUR 768. Auf den Unterschiedsbetrag wurde das Verteilungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB angewendet. Im Berichtsjahr erfolgte eine Zuführung in Höhe von TEUR 51 zu den Pensionsrückstellungen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2022 beträgt TEUR 84. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB (= Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,78 % p.a.) im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,44 % p.a.) beträgt TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 258). Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Verpflichtungen des Personalbereiches (TEUR 963), des Verwaltungsbereiches (TEUR 678) und des Vertriebsbereiches (TEUR 299). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Im Vorjahr hatten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 23.407 eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon mit TEUR 2.777 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die sonstigen Verbindlichkeiten hatten mit TEUR 1.594 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ansonsten waren die Verbindlichkeiten innerhalb von einem Jahr fällig. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 40.436 sind durch Grundschulden auf Betriebsimmobilien sowie die Sicherungsübereignung der gegenwärtigen und künftigen Maschinen sowie maschinellen Anlagen und des Warenlagers besichert. Weiterhin sind als Sicherheit die Forderungen aus Warenlieferungen abgetreten worden. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen vor dem Abschlussstichtag aus der Abrechnung von Werkzeugkosten, welche Ertrag für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern wurden mit einem unternehmensindividuellen Ertragsteuersatz von 35,50 % auf aufgedeckte stille Reserven im Rahmen von Erstkonsolidierungsmaßnahmen gebildet. Angaben zu latente Steuern
V. Erläuterungen zu den Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 23) aus der abschreibungskonformen Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen. Des Weiteren enthält der Posten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 955 (Vorjahr: TEUR 1.210), Erträge aus Anlagenabgängen von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 4) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Rückstellungen von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 5). Die im Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung betreffen mit TEUR 424 (Vorjahr: TEUR 163) die Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dem Posten sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 724 (Vorjahr: TEUR 344), Verluste aus Anlagenabgängen von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 105) sowie periodenfremde Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Forderungsverlusten von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 95). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 51 unverändert zum Vorjahr Aufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Folge der Bewertung nach BilMoG (= Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 279) erfasst. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenten Steuern von TEUR 459 (Vorjahr Erträge: TEUR 19) enthalten. VI. Sonstige Angaben Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung umfasst den Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks, Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 9.874 (Vorjahr: TEUR 9.680). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen wesentliche mehrjährige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Gesamtbetrag aus diesen Verträgen bis zum jeweiligen Vertragsende setzt sich nach Fälligkeit wie folgt zusammen:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Zur Beschaffung liquider Mittel wird das Factoring bezüglich der Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen des Konzerns durchgeführt. Der Vorteil des Factoring liegt im schnelleren zeitlichen Zufluss liquider Mittel, dem aufwandsseitig planbare Factoringgebühren und Factoringzinsen gegenüberstehen. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar
Bezüge der Geschäftsführung und Vorschüsse / Kredite an die Geschäftsführung Zu den Organbezügen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB siehe Berichtsexemplar 1. Der Geschäftsführung wurden Vorschüsse/Kredite in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5) mit einem Zinssatz von 4,0 % p.a. und einer Laufzeit bis zu einem Jahr gewährt. Geschäftsführung der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH
Bergneustadt, 8. September 2023 Ralf Jung Herbert Schlereth Matthias Kaiser Frank Kriener Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Die GIZEH-Gruppe produziert und vertreibt Kunststoffbehälter (Becher, Schalen, Dosen, Flaschen) insbesondere für die Lebensmittel und die Kosmetikindustrie. Zu unseren Kunden zählen Marktführer aus den Bereichen Milchwirtschaft + Streichfette, Feinkost + Wurstwaren, Fertiggerichte + Soßen, Süßwaren + Eiskrem sowie Body Care. Die JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH ist die Muttergesellschaft der GIZEH-Gruppe, deren Gruppengesellschaften in Deutschland, Frankreich, Polen sowie in Kanada über 750 Mitarbeiter beschäftigen. II. Wirtschaftsbericht II.1 Weltwirtschaftliches Umfeld Nachdem die Weltwirtschaft im Jahr 2020 und 2021 wegen der Corona-Krise in die größte Wirtschaftskrise nach dem zweiten Weltkrieg rutschte, folgte in 2022 im Wesentlichen bedingt durch den völkerrechtswidrigen, russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ein weiteres Jahr, in dem die Weltwirtschaft erheblich negativ beeinflusst war. Neben dem verheerenden menschlichen Leid führte der Krieg zu enormen wirtschaftlichen Auswirkungen: Die bereits Ende 2021 abzeichnende Inflation stieg in 2022 rasant an und führte zu historischen Höchstwerten. Auf dem Energiemarkt musste, insbesondere durch die Gasverknappung durch Russland, erstmals eine Versorgungslücke befürchtet werden. Dieser Mangel an Angebot führte vor allem in der Jahresmitte 2022 zu (früher) nicht vorstellbaren Gas- und Strompreisen. Um der Inflation entgegenzutreten, erhöhten sämtliche große Notenbanken mehr oder weniger schnell ihre Leitzinsen. Covid war 2022 nur noch eine Randnotiz, außer in China, das aufgrund der Null-Covid Strategie bis zum Jahresende noch restriktive Maßnahmen aufrechterhielt. In den meisten anderen Ländern jedoch wurden die Unterstützungsleistungen deutlich heruntergesetzt und Restriktionen wurden weitestgehend im ersten und zweiten Quartal 2022 aufgehoben. Das globale Wachstum verzeichnete in 2022 mit 2,9 % im Vorjahresvergleich (2021: 6,1 %) einen spürbaren Rückgang. In der EURO-Zone reduzierte sich das Wachstum mit 3,4 % ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (5,4 %). Deutschland fiel im Vergleich zur EURO-Zone und der Weltwirtschaft mit einem Wachstum von lediglich 1,8 % deutlich zurück (Vorjahr: 2,7 %). Die Inflation, insbesondere beschleunigt durch den Krieg in der Ukraine mit Auswirkungen u.a. auf Rohstoffpreise, Getreidepreise etc, erreichte in der EURO-Zone mit 10,6 % im Oktober 2022 ihren vorläufigen Höhepunkt (Gesamtjahr 2022: 9,2 %). Dies war der höchste gemessene Wert seit Bestehen der EURO-Zone. Deutschland, das besonders stark von russischem Gas abhängig ist, verzeichnete indes einen Höchststand von 11,6 % im Oktober 2022. Trotz der großen wirtschaftlichen Herausforderungen verblieb die Arbeitslosenquote in 2022 mit lediglich 5,3 % auf einem sehr niedrigen Niveau und konnte sich gegenüber dem Vorjahr (5,7 %) noch etwas verbessern. Die Summe der Erwerbstätigen verzeichnete in 2022 ein Rekordjahr mit 45,6 Mio. (Vorjahr ca. 44,9 Mio.). Die Staatsverschuldung sank etwas gegenüber den coronabedingten Rekordausgabejahren, dennoch verbleibt in 2022 ein Defizit in Höhe von -2,6 %. Der private Konsum war stark geprägt von den steigenden Verbraucherpreisen. Bereinigt um die steigende Preise betrug der Anstieg des privaten Konsums ca. +3,4 % gegenüber dem Vorjahr. II.2 Gesamtwirtschaftliches Umfeld in der Kunststoff verarbeitenden Industrie Die Kunststoffindustrie in Deutschland verzeichnete insgesamt zwar ein deutliches Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 70,0 Mrd. EUR auf 78,9 Mrd. EUR. Dies lag nicht an der Mengenentwicklung, die sich von 14,0 Mio. t auf 13,6 Mio. t verringerte, sondern vielmehr an den gestiegenen Preisen. Insbesondere die hohen Energiepreise verursachten einen Anstieg der Kunststoffpreise. Der Mengenrückgang erstreckte sich auf nahezu alle Kunststoffbranchen. Maßgeblichen Einfluss hatten hierbei insbesondere die konjunkturbedingt schwächelnde Chemie- und Automobilbranche. Entgegen der wirtschaftlichen Entwicklung, verzeichnet auch die Kunststoffbranche eine gute Beschäftigungslage. Die Anzahl Beschäftigter stieg von 321.500 auf 326.600 Mitarbeiter. Aufgrund des vorherrschenden Kostendrucks (u.a. Energie, generelle Inflation), den Anforderungen an Klimaschutz und andere möglichen Gesetzesanforderungen (z.B. Rezyklateinsatz, Kunststoffsteuer etc.) steht die Branche vor einer unsicheren Zukunft und geht mit gebremsten Erwartungen an zukünftige Investitionen. Auch das Segment Verpackungen (innerhalb der Kunststoffbranche) musste einen Mengenrückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und sank um 0,2 Mio. t auf 4,2 Mio. t. Der Umsatz bei den Verpackungen erhöhte sich aufgrund der erhöhten Preise von 16,38 Mrd. EUR auf 18,56 Mrd. EUR (+ 13,3 %). Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt ca. 110 Mitarbeiter und zeigt weiterhin deutlich die mittelständisch geprägte Branchenstruktur. Die GIZEH-Gruppe gehört mit insgesamt über 750 Beschäftigten somit zu den größeren Unternehmen der Branche. II.3 Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Auch im Kalenderjahr 2022 verfolgt die GIZEH-Gruppe die Strategie der Herstellung anspruchsvoller und innovativer formgebundener Kunststoffverpackungen. Das Portfolio wird stetig durch zukunftsweisende neue Produkte und Geometrien ergänzt. Bei den Commodity Produkten sind schwerpunktmäßig solche Neuprojekte akquiriert worden, die größtenteils auf den bestehenden Maschinen produziert wurden. Neben den herkömmlichen Dekorationsverfahren nimmt der Digitaldruckbereich nach einer wirtschaftlichen Delle in den Corona-Jahren 2020 und 2021 wieder deutlich an Bedeutung zu. Bereits im Jahr 2018 wurde der Bereich Digitaldruck in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, die sich überwiegend um den Vertrieb von Mehrwegbecher im Eventbecherbereich kümmert. Im Jahr 2019 wurde bereits ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt. Aufgrund der Corona Krise und der damit verbundenen fehlenden Umsätze im Eventbereich, erzielte die Sparte 2020 und 2021 ein negatives Jahresergebnis. Im Jahr 2022 konnte in dem Segment wieder deutliche Gewinne erzielt werden. Der Kosmetik- und Hygienebereich - vertreten überwiegend durch die PET GmbH - verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 aufgrund von Umsatzrückgängen einen Verlust. Der Werkzeugbau am Standort Tarnowo Podgörne in Polen ist weiterhin sehr gut aufgestellt. Neben dem Werkzeugbau konnten technologisch erweiterte und auch einige Automatisierungsprojekte für den Eigenbedarf erfolgreich umgesetzt werden. Alle Tochtergesellschaften (Frankreich, Polen und Kanada) konnten in 2022 nahezu ihre Rekordergebnisse aus dem Vorjahr halten. Die bereits in 2021 hohen Rohstoffpreise stiegen in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2022 u.a. bedingt durch die Energiekrise und die allgemeine Inflation nochmals deutlich an. Erst in der zweiten Jahreshälfte war eine deutliche Erholung zu erkennen. Im Jahresmittel 2022 lagen sie dennoch leicht über den Preisen aus dem Vorjahr. a) Ertragslage Die Ertragslage des Geschäftsjahres zeigt einen Umsatzanstieg um 26,9 Mio. EUR (+20,7 %) auf 156,9 Mio. EUR (Vorjahr: 130,0 Mio. EUR). Ein wesentlicher Grund waren die stark gestiegenen Bezugspreise, die über die Verkaufspreise teilweise an die Kunden weitergegeben werden konnten. Darüber hinaus stiegen jedoch auch die Absatzmengen in nahezu allen Werken an. Der Materialaufwand ist im Vorjahresvergleich von 64,0 Mio. EUR auf 85,5 Mio. EUR ebenfalls angestiegen. Dies liegt sowohl an der gestiegenen Absatzmenge als auch an den hohen Materialpreisen. Die Gruppengesellschaften Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG, GIZEH Verpackungen Werk Elsterwerda GmbH und Gizeh PET GmbH haben bis zur Mitte des Jahres 2022 die Entlastung für stromintensive produzierende Unternehmen (EEG Umlage) in Anspruch genommen. Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Stromkostenintensität resultiert aus dem gestiegenen Strompreis. Dadurch, dass der Anstieg der Umsatzerlöse nur zum Teil durch höheren Materialaufwand aufgezehrt wurde, ergab sich im Geschäftsjahr 2022 ein Anstieg des Rohertrags um 6,4 Mio. EUR auf 75,0 Mio. EUR. (+9,3 %). Die Personalkosten haben sich aufgrund von Neueinstellungen, bedingt durch die gute Geschäftslage, und Lohnsteigerungen um 12,7 % erhöht. Die Abschreibungen und Aufwendungen für Maschinenleasing liegen mit 11,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Aufgrund der deutlich gestiegenen Geschäftstätigkeit stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere aufgrund höherer Vertriebskosten (+1,2 Mio. EUR) sowie höherer Betriebskosten (+1,1 Mio. EUR) mit 19,2 Mio. EUR spürbar im Vergleich zum Vorjahr (16,2 Mio. EUR) an. Das Finanzergebnis (ohne Abzinsung der Pensionsrückstellungen) erhöhte sich leicht aufgrund gestiegener Kurzfristkonditionen um 0,1 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR. Das neutrale Ergebnis reduzierte sich um 0,2 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR aufgrund geringerer Fremdwährungserträge. Im Ergebnis wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Konzern-Gewinn von 6,8 Mio. EUR (Vorjahr: 7,7 Mio. EUR) erzielt. b) Vermögenslage Nach etwas verhaltenen Vorjahren hat sich das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft nach Saldierung mit dem Sonderposten für Investitionszuschüsse im Geschäftsjahr 2022 um +4,8 Mio. EUR (+8,8 %) auf 59,2 Mio. EUR deutlich erhöht. Den Investitionen im Berichtsjahr von 16,1 Mio. EUR (Vorjahr: 9,6 Mio. EUR) standen Abschreibungen von 8,3 Mio. EUR (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR) und Abgänge von 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) gegenüber. Die Währungsumrechnung hatte einen negativen Effekt auf das Anlagevermögen von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr positiver Währungseffekt: 1,2 Mio. EUR). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens von 60,2 % an der Bilanzsumme spiegelt die Anlagenintensität der Branche wider. Das Vorratsvermögen wurde im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio. EUR auf 26,7 Mio. EUR erheblich aufgebaut. Ursächlich waren die höhere Geschäftstätigkeit und die zunehmende Bevorratung ab Geschäftsjahresende, um das Risiko von Preiserhöhungen zu reduzieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Wesentlichen wegen vergleichsweise zum Ende des Vorjahres vorherrschenden niedrigeren Rohstoffpreise und damit geringeren Umsätzen im Dezember um 1,3 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR. reduziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind u.a. aufgrund von Steuerforderungen von 2,9 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR angestiegen. Der Rückgang der latenten Steuern betrifft überwiegend steuerliche Verlustvorträge, die teilwiese von der kanadischen Tochtergesellschaft im Berichtsjahr genutzt werden konnten. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist positiv durch die teilweise Thesaurierung des Vorjahresergebnisses sowie den Konzern Jahresüberschuss 2022 (+6,8 Mio. EUR) beeinflusst. Die Erhöhung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung von 2,0 Mio. EUR auf 2,4 Mio. EUR hat sich negativ auf das Eigenkapital ausgewirkt. Die Gründe lagen insbesondere an dem schwächeren kanadischen Dollar und dem polnischen Zloty zum Bilanzstichtag. Insgesamt hat sich das Konzerneigenkapital um 4,3 Mio. EUR auf 32,9 Mio. EUR erhöht. Bei einer um 8,7 Mio. EUR höheren (wirtschaftlichen) Bilanzsumme von insgesamt 98,4 Mio. EUR ergibt sich ein Anstieg der Eigenkapitalquote von 32,0 % auf 33,4 % zum 31. Dezember 2022. Die im Zusammenhang mit den getätigten Investitionen stehenden Neuaufnahmen von Krediten sind die langfristigen Bankverbindlichkeiten um 4,9 Mio. EUR angestiegen. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten sind um 2,4 Mio. EUR gesunken. In Summe stiegen die Bankverbindlichkeiten um 2,5 Mio. EUR auf insgesamt 40,4 Mio. EUR an. Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten haben sich, vor allem wegen der planmäßigen Rückführung der bei den polnischen Gesellschaften ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finance Lease Verträgen, um 0,4 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR verringert. Die Zunahme der kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten resultiert u.a. aus dem Anstieg von Umsatzsteuerverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag. c) Finanzlage Im Berichtsjahr hat sich insbesondere durch das positive Jahresergebnis und die Abschreibungen ein positiver Cashflow auslaufender Geschäftstätigkeit von 14,1 Mio. EUR (Vorjahr: 15,3 Mio. EUR) ergeben. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit, im Wesentlichen bedingt durch hohe Investitionen in Sachanlagevermögen (-16,1 Mio. EUR) sowie Einzahlungen aus Sachanlagenabgängen (+2,8 Mio. EUR), beträgt -13,1 Mio. EUR (Vorjahr: -8,3 Mio. EUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf - 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: -2,9 Mio. EUR) und ist vor allem durch investitionsbedingte Neuaufnahmen von Krediten (9,0 Mio. EUR) geprägt, welche durch hohe Tilgungen (-6,1 Mio. EUR), geleistete Zinsen (-2,0 Mio. EUR) sowie gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens (-2,0 Mio. EUR) überkompensiert werden. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds in Höhe von 8,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (8,0 Mio. EUR) leicht verschlechtert. d) Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen (Inflation, hohe Energiepreise und schwache Konjunktur) blieben wir im Geschäftsjahr 2022 nur knapp hinter dem Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Im Rahmen der Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2022 hatten wir für das Jahr 2022 einen geringeren Umsatz als in 2021 erwartet. Mit einem tatsächlich erzielten Umsatz von 156,9 Mio. EUR wurde der Plan deutlich überschritten. Dies liegt zum einen an den höheren Rohstoffpreisen. Zum anderen fiel die Absatzmenge in der Gruppe deutlich höher aus als erwartet. Der Mehrabsatz entfiel auf nahezu alle Standorte. Nach der Zurückhaltung der vergangenen (covid-geprägten) Jahre konnten in 2022 wieder vermehrt Kundenprojekte gewonnen werden, die zum Absatzwachstum beitrugen. Trotz hoher Inflation und Konsumentenzurückhaltung wurde unser Absatz kaum beeinträchtigt. Auf der Kostenseite hingegen gab es angesichts der gestiegenen Geschäftstätigkeit, der Inflation und insbesondere durch die Energiepreisexplosion deutliche Steigerungen. Im Ergebnis wurde für im Geschäftsjahr 2022 ein Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von 9,2 Mio. EUR (Vorjahr: 10,0 Mio. EUR) erwirtschaftet und lag damit deutlich über der ursprünglichen Prognose (5,7 Mio. EUR). Hieraus ergibt sich nach Abzug der Steuern ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von 6,8 Mio. EUR (Vorjahr: 7,7 Mio. EUR). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die GIZEH Gruppe steht als ein europäisch agierender Konzern vielfältigen Chancen und Risiken gegenüber. Diese werden in einem kontinuierlichen Prozess gegeneinander abgewogen und bewertet. Erst wenn Risiken und die damit zugrundeliegenden Chancen eine adäquate Wertsteigerung für die Gruppe beinhalten, werden diese eingegangen. Im Rahmen einer integrierten Chance und Risikokontrollsystems des GIZEH Konzerns erfolgt eine regelmäßige Analyse der Umfeld- und Unternehmenschancen sowie -risiken, um diese frühzeitig zu erkennen und ihnen durch entsprechende Maßnahmen zu begegnen. Die eingerichteten Risikokontrollen teilen die Risiken in konzernübergreifende und unternehmensspezifische Risiken auf. Die konzernübergreifenden Risiken werden zentral vom Konzernmanagement kontrolliert. Die unternehmensspezifischen Risiken werden in der Regel dezentral von der einzelnen Einheit überwacht. Die zentralen Risiken setzen sich im Wesentlichen zusammen aus dem Beschaffungsmarktrisiko, dem Liquiditätsrisiko, dem Zahlungsstromschwankungsrisiko, dem Fremdwährungsrisiko und dem IT Risiko. Aus der volatilen Entwicklung der Rohstoffpreise resultiert ein Beschaffungsmarktrisiko, dass nicht die benötigten Mengen bereitgestellt werden können oder dass Preissteigerungen belastend einwirken, wenn diese nicht durch Effizienzsteigerungen kompensiert oder an die Kunden weitergegeben werden können. Zwar werden die Preisveränderungen auf dem Beschaffungsmarkt kontinuierlich beobachtet und analysiert, aufgrund des in der Vergangenheit eingesetzten Konsolidierungsprozesses bei den Herstellern bestehen aber nur geringe Chancen, durch einen Lieferantenwechsel die Beschaffungspreise zu beeinflussen. Daher wird im Wesentlichen durch optimale Bestellmengen, die permanente Verbesserung der Produktionsabläufe sowie der Sortimentsstruktur versucht, die Materialeinsatzquote zu verringern und die Wertschöpfung zu erhöhen. Da mit den meisten Kunden sogenannte Rohwarenpreisgleitklauseln bestehen, können veränderte Beschaffungspreise mit einer Zeitverzögerung an die Kunden in der Regel zu einem wesentlichen Teil weitergereicht werden. Die Liquidität des Konzerns wird ständig überwacht und durch die Verteilung des Kreditengagements auf mehrere Kreditinstitute sichergestellt, so dass saisonale und unerwartete Liquiditätsschwankungen abgedeckt werden. Neben der Sicherstellung des Grundbedarfs an Liquidität mit ausreichenden Kreditlinien wird durch regelmäßige Kommunikation mit den kreditgebenden Banken, insbesondere für langfristige Investitionen, der mehrjährige Finanzbedarf abgestimmt. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Überwachung der Wechselkurse und deren Einflüsse auf die Zahlungsströme der Gesellschaft statt. Durch die stetige Zunahme der Vernetzung der IT Systeme und der Notwendigkeit der ständigen Verfügbarkeit von Informationen können durch einen Ausfall von Rechnersystemen und Netzwerken IT Risiken entstehen, die zu erheblichen Störungen des Betriebsablaufs führen. Durch das Vorhalten einer qualifizierten IT Abteilung und des Einsatzes von externem Fachpersonal wird diesen Risiken begegnet und sichergestellt, dass die Systeme vor unberechtigtem Datenzugriff und Datenmissbrauch geschützt sind. Die unternehmensspezifischen Risiken überwiegend das Forderungsrisiko, das Betriebsunterbrechungsrisiko sowie das Kundenabhängigkeits- und Lagerbestandsrisiko. Zum Schutz vor Forderungsrisiken werden die Kunden strengen Bonitätsprüfungen unterzogen. Die zunehmende Internationalisierung der Kundenstruktur und die Auswirkungen der Wirtschaftskrise führten zu einer Zunahme bei der Kontrolle und Überwachung der Kundenstruktur. Durch die Gewährleistung eines angemessenen Versicherungsschutzes sichern wir uns vor den Risiken einer Betriebsunterbrechung oder vor Schadensersatzansprüchen ab. Unseres Erachtens wird die Konzentration auf den Absatzmärkten und damit der Umsatzanteil mit einigen Großkunden weiter zunehmen, was zu einem erhöhten Risiko bei der Kundenabhängigkeit führt. Im Rahmen von Key Account Managern besteht ein regelmäßiger Austausch mit den Kunden, um so die Bedürfnisse rechtzeitig zu erkennen und die Kundenbeziehungen zu festigen. Unterstützt wird dies durch die Überwachung der termingerechten Auslieferung, der Auftragsbestände und durch regelmäßige Qualitätsaudits. Die Gewährleistung der Lieferfähigkeit einerseits und die Minimierung des Lagerbestandes andererseits stellen die wichtigsten Aufgaben für die Beherrschung des Lagerbestandsrisikos dar. Für die Bereitschaft der Lieferfähigkeit sind die Bedarfsplanung und der kontinuierliche Austausch mit dem Kunden die zentralen Steuerungsinstrumente. Durch regelmäßige Bestandskontrollen werden die Lagerbestände überwacht und grundsätzlich so klein wie möglich gehalten. Die Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG und die GIZEH Verpackungen Werk Elsterwerda GmbH haben zwischen 2012 bis Mitte 2022 die Entlastung für stromintensive produzierende Unternehmen von der EEG Umlage in Anspruch genommen. Aufgrund der Abschaffung der EEG-Zulagen Mitte 2022 fiel in diesem Zuge auch deren Entlastung für die beiden Gesellschaften weg. Weitere beantragte Entlastungen fallen nur noch für deutlich weniger kostenintensive Stromnebenkosten (Netznutzungsumlagen wie z.B. KWKG, Offshore-Umlage etc.) an. Für 2022 liegen der Gizeh Verpackungen GmbH & Co. KG und der GIZEH Verpackungen Werk Elsterwerda GmbH sowie der GIZEH PET GmbH, positive Bescheide für die Entlastung jener Stromnebenkosten vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bereits vor. Die seit Jahren in der Öffentlichkeit geführte Debatte über das Konsumverhalten bei Kunststoffverpackungen und der Verbreitung von Kunststoffabfällen in der Umwelt (insbesondere den Meeren und Flüssen) nehmen wir sehr ernst. Auch das gesteigerte Augenmerk auf höheren Rezyklatanteil (z.B. bei PET) oder der Einsatz von Mehrwegartikel im Gastronomiebereich verfolgen wir ebenfalls mit großem Interesse. Es wird von Bedeutung sein, dass sich die gesamte Kunststoffbranche sowohl inhaltlich als auch in der Außendarstellung kritisch und selbstbewusst mit dem Thema auseinandersetzt. Die GIZEH Gruppe verfolgt bereits seit Jahren eine nachhaltige Umweltpolitik und den damit verbundenen schonenden Umgang mit den Ressourcen. Unsere Produktentwicklung setzt sich stets das Ziel, leichtere Produktverpackungen zu gestalten und die Recycelbarkeit der Verpackungen zu erhöhen. Wir betrachten uns als sehr innovatives Unternehmen und betrachten aus diesen Gründen die Kunststoff-Debatte neben den Risiken vor allem als große Chance, unsere Marktposition weiter zu verbessern. Das Umsatzvolumen sowie die Betriebsleistung werden voraussichtlich auch in 2023 weiter steigen. Die im Jahr 2022 neu auf den Weg gebrachten Projekte werden sich in 2023 ganzjährig auswirken. Darüber hinaus erwarten wir auch in 2023 den Start von weiteren Neuprojekten. Neben den Risiken aus dem erhöhten Wettbewerbsdruck sehen wir vor allem aber auch die Chance, neue Kunden und Absatzbereiche für die Jahre 2023 ff. hinzuzugewinnen, da sich die GIZEH Gruppe aufgrund des bestehenden Know Hows im Markt als Hersteller von qualitativ hochwertigen und technisch anspruchsvollen Verpackungslösungen etabliert hat. Auch in Zeiten problematischer Lieferketten und wirtschaftlicher Turbulenzen (Energiekrise) erweist sich die GIZEH Gruppe als verlässlicher Lieferant mit strategischem Weitblick, was unsere Marktposition vermutlich weiter stärken wird. Auf der Kostenseite hingegen erwarten wir große Herausforderungen. Wir gehen davon aus, dass die Inflation auch im Jahr 2023 noch auf einem hohen Niveau verbleiben wird (wenn auch geringer als im Berichtsjahr). Gleiches gilt für die Energiepreise. Hier rechnen wir zwar mit einer leichten Erholung, aber dennoch - verglichen zu den Vorjahren - auf einem sehr hohen Niveau. Hinzu werden höhere Leitzinsen unser Finanzergebnis beeinträchtigen. Darüber hinaus werden die Lohnkosten sowohl durch die Inflation als auch durch die Lage am Arbeitsmarkt (Fachkräftemangel) unserer Ansicht nach maßgeblich ansteigen. Bei den Rohstoffpreisen gehen wir aufgrund nachlassender Energiepreise und schwächelnder Weltwirtschaft von einer allmählichen Erholung aus. Es bleibt jedoch abzuwarten, welche Auswirkungen der immer noch vorherrschende Krieg in der Ukraine auf die Rohstoff- und Energiepreise hat. Die Herausforderung besteht hierbei in dem Spagat zwischen der Sicherstellung der Lieferfähigkeit, den damit verbundenen hohen Lagerbeständen und dem Risiko von Windfall losses wegen möglicher Rohstoffpreissenkungen auf der anderen Seite. Die Finanzlage des Konzerns ist solide. Die für 2023 anstehenden Investitionsprojekte wurden langfristig finanziert. Bestehende Kredite aus der Vergangenheit wurden ebenfalls mit festen Zinsverträgen ausgestattet. Mögliche Leitzinsänderungen haben hierauf keinen Einfluss. Kurzfristige Zinsgeschäfte wurden zum Teil mittels Zinssicherungsgeschäften in dessen Risiko gedeckelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird weiter stabil sein. Es ist geplant, die Investitionsquote (Investitionen in Sachanlagen sowie Leasing) auf einem normalen Niveau zu halten. Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir, wie bereits erwähnt, von einem höheren Umsatz als im Berichtsjahr aus. Gleichzeitig erwarten wir auf der Kostenseite (insbesondere im Bereich Energie und Personal) einen weiteren deutlichen Anstieg. Vor diesem Hintergrund planen wir ein Konzern-Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 8,5 Mio. EUR, welches etwas unter dem des Geschäftsjahres 2022 läge, aber vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Situation dennoch sehr gut ausfallen würde. Die Mittelfristplanung ist vor dem Hintergrund vieler Faktoren (Ukrainekrieg, Inflation, mögliche Rezession in Deutschland) äußerst schwer einzuschätzen. Wir gehen derzeit für die Jahre 2024 und 2025 mit von einem konstanten bis leicht wachsenden Umsatz aus. Hier bleibt abzuwarten, inwiefern sich das Konsumverhalten (konfrontiert mit der hohen Inflation) möglicherweise negativ auf den Absatz der Verpackungen auswirken könnte. Wir erwarten, dass die neu gewonnenen Projekte jedoch einen Teil davon kompensieren würden. Der Margendruck wird unserer Meinung nach in 2024 gegenüber dem Vorjahr steigen. Der bisherige Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 liegt innerhalb der beschriebenen Erwartungen. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen globalen wirtschaftlichen Auswirkungen und Risiken u.a. auf Lieferketten, Preiserhöhungen und Energieversorgungssicherheit stellen für die GIZEH Gruppe nach derzeitigem Stand keine wesentlichen negativen Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 dar. Dennoch bleibt die geopolitische und gesamtweltwirtschaftliche Lage weiterhin undurchsichtig. Nach jetzigem Stand schätzen wir unsere Planung für 2023 jedoch weiterhin als realistisch ein. Von dem gegenwärtigen Standpunkt aus lassen sich somit keine Risiken erkennen, die alleine oder im Zusammenhang mit anderen Risiken den Fortbestand des Konzerns gefährden oder eine signifikante Veränderung der Risikostruktur in der Zukunft erwarten lassen. Wir weisen darauf hin, dass bei allen zukunftsbezogenen Aussagen grundsätzlich das Risiko besteht, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen der voraussichtlichen Entwicklung abweichen können, sollten die in den Aussagen getroffenen Annahmen sich als unzutreffend erweisen oder die genannten Unsicherheiten eintreten.
Bergneustadt, den 8. September 2023 Ralf Jung Herbert Schlereth Matthias Kaiser Frank Kriener Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH, Bergneustadt Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH, Bergneustadt, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JKB Kunststoff-Beteiligungs-GmbH, Bergneustadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 8. September 2023 HSMV
- Hansen Schotenroehr Müller Voets
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Martin Rohkämper, Wirtschaftsprüfer Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
5 nearby organizations
Manufacture of plastic packing goods
Early childhood educational development for children under 3 years old
Manufacture of plastic packing goods
Manufacture of plastic packing goods
Manufacture of plastic packing goods
Indicators extracted from public financial statements
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company