MCT Transformatoren GmbHLiquidated
79106 Freiburg im Breisgau, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Hauer since 1/2/2024 | Liquidator |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Financial Report
Official financial statements and annual reports
MCT Transformatoren GmbHTeningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31.12.2022MCT Transformatoren GmbHAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Der Jahresabschluss der MCT Transformatoren GmbH, Teningen (Amtsgericht Freiburg im Breisgau, HRB 726141) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu den Vorschriften des Handelsgesetzbuches wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes angewendet. Die Gesellschaft hat zum 1. März 2022 ihren Sitz von Oberursel nach Teningen verlegt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen erfüllt die Gesellschaft die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft. Dementsprechend wurden die größenabhängigen Befreiungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB bei der Aufstellung des Anhangs teilweiseberücksichtigt. Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichtes verzichtet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2021 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von EUR 5.583.486,32 aus. Dieser ist zurückzuführen auf die durchgeführte Restrukturierung (Schließung des Standorts Oberursel, Freistellung des Personals, Verschrottung von Vorräten). Perspektivisch soll die Gesellschaft die Rolle einer Vertriebsgesellschaft im Konzern einnehmen. Die aktuelle Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2022 weist einen Jahresüberschuss und positive operative Zahlungsströme auf. Um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft auch weiterhin sicherzustellen, wurde zudem mit der mittelbaren Gesellschafterin PI-SM GmbH, Ehringshausen, eine unbefristete und unbeschränkte Patronatsvereinbarung abgeschlossen. Ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung wäre die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährdet. Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet, sofern das Gesetz nichtausdrücklich einen saldierten Ausweis erlaubt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betreffen Entwicklungsaufwand für die Entwicklung eines schwefelfreien Schiffstreibstoffs in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart und dem Forschungszentrum Jülich. Diese werden mit den Herstellkosten angesetzt und nach Fertigstellung linear abgeschrieben. Die Aktivierung zu Herstellungskosten erfolgt ab dem Zeitpunkt des Übergangs von dem Forschungs- zum Entwicklungsstadium. Die Herstellkosten umfassen die Einzel- und Gemeinkosten, die Sondereinzelkosten und die angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Abschreibungen. Die in der Bilanz ausgewiesenen T€ 213 sind noch in Entwicklung befindliche eigene Projekte, die noch nicht abgeschrieben werden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linearvorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über 5 Jahre, Software zum Teil auch über 3 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 2 und 12 Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wertwerden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als Börsen- oder Marktpreis werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten, oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zum gewichteten letzten Einkaufspreis ermittelt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktion einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für unfertige und fertige Erzeugnisse, fertige Leistungen und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht schoneinzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Rückstellungen Für die von der Gesellschaft erteilte Pensionszusage wurde für die Ermittlung der notwendigen Rückstellung als Bewertungsmethode die sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) gewählt. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von dem Mitarbeiter bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeit erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Darüber hinaus wurde ein Rechnungszins von 1,78 % gewählt (der Rechnungszins wurde nach der Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB ermittelt), eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Der Rententrend beträgt 2,0 % p.a. Die Ermittlung des Abzinsungssatzes erfolgt auf Basis eines zehnjährigen Durchschnittszinssatzes. Im Vergleich zur Verwendung dessiebenjährigen Durchschnittszinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von T€ 17. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet, alle erkennbaren Risiken werden berücksichtigt. Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden getrennt ermittelt und sodann saldiert. Von dem Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuer wurde Gebrauch gemacht. Dabei werden auch aktive latente Steuern auf steuerlich Verlustvorträge insoweit einbezogen, um einen ansonsten auszuweisenden Passivüberhang auszugleichen. Der Ermittlung liegt ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgt im Entstehungszeitpunkt zum Devisenkassamittelkurs. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden zum Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Auf die Aufstellung eines Anlagenspiegels i.S.d. § 284 Abs. 3 HGB wird entsprechend der Erleichterungsregel in § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Umlaufvermögen Forderungen Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 870 (VJ. T€ 1.570) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. PASSIVA Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.002 (Vj. T€ 1.971) setzen sich zusammen aus fälliger Miete und weiteren Verpflichtungen im Rahmen der Standortschließung in Oberursel T€ 850 (T€ 1.085), Abfindungskosten für die Mitarbeiter T€ 61 (Vj. T€ 804), Urlaubsrückstellungen T€ 70 (Vj. T€ 70), Abschlusskosten T€ 9 (Vj. T€ 9), Archivierungskosten T€ 12 (Vj. T€ 12). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Außer:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 6.868 (Vorjahr: T€ 4.537) bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.359 (Vorjahr: T€ 2.378) und aus sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4.509 (Vorjahr: T€ 2.159). IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten wie folgt: Die Gesellschaft hat zusammen mit anderen Konzerngesellschaften für das verbundene Unternehmen die Tech Power Electronics Group GmbH eine Kreditbesicherungsgarantie mit einem Höchstbetrag von T€ 12.000 zu Gunsten eines Bankenkonsortiums abgegeben. Es besteht zudem eine Sicherungsübereignung für sämtliche Vorräte und eine Globalzession für sämtliche bestehende und künftige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die besicherten Bankverbindlichkeiten der Tech Power Electronics Group GmbH valutieren am Stichtag mit T€ 10.265. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 11 Arbeitnehmer (Vj. 53) beschäftigt, davon 2 Angestellte (Vj. 16) und 9 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 37). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Dr. iur. Roger Pierenkemper, Marburg, Geschäftsführer der Konzernobergesellschaft Pi-BG SPV GmbH & Co. KG, Ehringshausen Dr. Ing. Björn Martin, Kleinblittersdorf, operative Geschäftsführung der MCT Transformatoren GmbH Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tech Power Electronics Group GmbH, Frankfurt am Main, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Tech Power Electronics Group GmbH, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Teningen, 26. März 2024 gez. die Geschäftsführung Datum der Feststellung: 01.08.2024 |
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