Car driving school activities
Explorer World of Travel GmbH
Corneliusstraße 20, 40215 Düsseldorf, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Explorer World of Travel GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Wirtschaftsbericht a. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Explorer World of Travel GmbH ist 2021 als Ausgründung aus der Explorer Fernreisen GmbH, einem Spezialisten für den Vertrieb- und die Veranstaltung von Fernreisen, hervorgegangen. Seit 2022 bildet die Gesellschaft das touristische Herzstück der Explorer Travel Group. Explorer Travel Group steht für hochwertige Individual- und Erlebnisreisen sowie Fernflüge in alle Regionen der Welt. Neben dem eigenen Reiseveranstalter Explorer World of Travel GmbH verfügt die Unternehmensgruppe mit mehr als 200 Mitarbeitern über rund 30 eigene Reisebüros und Reisevertriebsstellen, zusammengefasst in der Explorer Travel GmbH, sowie ein eigenes digitales Sales Team und eine Online-Buchungsplattform in der EST Digital GmbH. Neben der starken Hauptmarke Explorer werden günstige Flug- und Gruppenreisen unter der bei jungen Reisenden und Studenten beliebten Marke STA Travel vermittelt sowie Pauschalreisen zu naheliegenden Warmwasserdestinationen unter der Traditionsmarke Travel Overland. Zudem verfügt die Gruppe mit ORCA über einen ausgewiesenen Spezialisten für Tauchreisen an die angesagtesten Unterwasserdestinationen in aller Welt. Die Explorer World of Travel ist einer der führenden Reiseveranstalter für hochwertige Individual- und Erlebnisreisen im deutschen Markt. Die Gesellschaft vereint das Reise Know-how von rund 25 Spezialisten für Fern-, Individual und Erlebnisreisen und einem dedizierten Reservierungs- und Serviceteam sowie für die Paketierung von Fernreisen spezialisierte Produktprozesse. Außerdem unterhält die Explorer World of Travel ein einzigartiges Netzwerk von über 500 touristischen Partnern in den spannendsten und exotischsten Destinationen weltweit. Die meist langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit zu den internationalen Leistungsträgern versetzt Explorer World of Travel in die Lage, ihren Kunden außergewöhnliche und unvergessliche Reiseerlebnisse anzubieten. b. Gesellschaftsrechtliche Veränderungen Zum 30.11.2023 ist Sascha Büsseler aus der Geschäftsführung der Explorer World of Travel GmbH ausgeschieden. Seit 19.12.2023 ist Heike Niederberghaus als Geschäftsführerin bestellt. Unverändert ist Stephan Braun zum Geschäftsführer bestellt. c. Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf Das Wirtschaftsjahr 2023 war von den Folgen des anhaltenden Ukraine-Kriegs belastet: Die nach Beginn des Konflikts gestiegenen Energiepreise brachten für die Haushalte zum Teil außergewöhnlich hohe Nachzahlungen für Strom- und Heizkosten mit sich. Die Inflation blieb trotz eines im Vergleich zum Vorjahr leicht sinkenden Preisniveaus hoch. Lohnsteigerungen konnten den Verlust an Kaufkraft nicht immer ausgleichen. Reisespezifische Belastungsgründe stellten sich 2023 infolge der Energiekrise auch für den Bereich Flug ein, in dem insbesondere Tickets auf der relevanten Fernstrecke weiterhin deutlich oberhalb des vor der Corona-Zeit bestehenden Niveaus verharrten oder teilweise nochmals zulegten. Trotz dieser Belastungen konnte die Explorer World of Travel 2023 ihr Buchungsvolumen zum Vorjahr um rund 28% steigern. Der Anteil von Buchungen des eigenen Veranstalters innerhalb der Explorer Travel Group blieb dabei bei deutlich über 80% hoch. So konnte die Wertschöpfung der gesamten Unternehmensgruppe gesteigert werden. Die für 2023 angestrebte Ausweitung des Drittvertriebs außerhalb der gruppeneigenen Reisebüros und digitalen Buchungswege konnte aufgrund technischer Herausforderungen erst im vierten Quartal 2023 beginnen. Erste Kooperationen wurden in Österreich und der Schweiz geschlossen, Verhandlungen mit weiteren Partnern haben im ersten Halbjahr 2024 zum Erfolg geführt (siehe Chancen- und Risikobericht). Im Laufe des Jahres 2023 konnte die Anzahl der vorkonfigurierten, kuratierten Reisen in unserem Buchungssystem von ca. 400 auf ca. 800 nahezu verdoppelt werden. Das Mehrangebot erleichtert den Nutzern die Beratung und den Verkauf von Produkten in Zielgebieten, für welche sie keine tiefgehende Expertise besitzen. Zusätzlich wurde die Buchungsplattform auch technisch kontinuierlich um Funktionen erweitert, die den Verkauf und die Buchbarkeit erleichtern. Neben der Funktionalität wurde auch der Content durch technische Erweiterungen erhöht, mehrere große Anbieter von Hotelcontent konnten so neu in das Portfolio integriert werden und erhöhen die Verfügbarkeiten deutlich. d. Vermögens-, Finanz- & Ertragslage Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die Explorer World of Travel das Jahr 2023 positiv abschließen. Der Buchungsumsatz stieg in 2023 deutlich um 28% zum Vorjahr auf nunmehr 44 Mio. €. Der Anteil der Vorausbuchungen lag zum Bilanzstichtag mit ca. 34% leicht über Vorjahr. In der Rechnungslegung des Reiseveranstalters werden Kundenzahlungen und der Einkauf der touristischen Leistungen zum Zeitpunkt der Abreise gebucht. Demnach stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 74% auf nun 41,5 Mio. €. Der Materialaufwand aus dem Einkauf von Reiseleistungen betrug 33,5 Mio. € (Vorjahr 19,7 Mio. €). Die operative Marge konnte um absolut 1,6% auf deutlich über 19% gesteigert werden. Auch die übrigen Erträge stiegen von 0,1 Mio. € auf nunmehr 0,4 Mio. €. Hierzu trugen insbesondere Erträge aus Währungsdifferenzen von knapp 0,3 Mio. € bei. Der Aufwand für Personal, Abschreibung und Miete bewegte sich auf Vorjahresniveau. Der Aufwand für Versicherungen stieg umsatzbedingt deutlich infolge der proportional höheren Kosten für die Insolvenzversicherung des Reisesicherungsfonds. Ein deutlicher Anstieg ergab sich im Aufwand für die technischen Buchungssysteme. Aufgrund von neuen Buchungsstaffeln wurde hier für die Folgejahre eine Besserung ausgehandelt. Letztlich ergab sich ein Jahresergebnis von 101 T€ (Vorjahr 115 T€). Die Bilanzsumme erhöhte sich entsprechend dem Unternehmenswachstum deutlich und lag zum Bilanzstichtag bei 9,7 Mio. € (Vorjahr 7,8 Mio. €). Das Anlagevermögen verringerte sich durch die gewöhnliche Abschreibung von 1,0 Mio.€ im Vorjahr auf nunmehr 0,8 Mio.€. In den Finanzanlagen ist eine 100% Beteiligung an der Schweizer Cockpit Marketplace AG, Gutenswil, Schweiz, ausgewiesen, die für den Vertrieb von Explorer Reisen im Schweizer Markt neu gegründet wurde. Im Umlaufvermögen sind die Forderungen von 5,9 Mio.€ im Vorjahr auf nunmehr 6,7 Mio. € gestiegen. Der überwiegende Teil der Verbindlichkeiten betrifft erhaltene Anzahlungen für Reisen nach dem Bilanzstichtag (8,2 Mio. €, Vorjahr 5,6 Mio. €). Es bestehen hingegen keinerlei Bankverbindlichkeiten. Das Eigenkapital beträgt insgesamt 662 T€ (Vorjahr 561 T€) und die Eigenkapitalquote 6,8 % (Vorjahr 7,2 %). Die Liquiditätssituation der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres durchweg gut und lag zum Bilanzstichtag saisonal bedingt wie in der Touristik üblich mithin am Tiefpunkt des Jahres. Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bestand an liquiden Mitteln ganz überwiegend aufgrund von Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit dennoch im Vergleich zum Vorjahr um +0,8 Mio. € auf nunmehr 1,3 Mio. €. II. Chancen- und Risikobericht Chancen Der coronabedingte Nachholbedarf auch an Fernreisen zeigt sich weiterhin deutlich und bietet große Chancen für weiteres Wachstum. Die Reiselust der Menschen hat nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre wieder zugenommen, was sich positiv auf die Buchungszahlen auswirkt. Obwohl die Gästezahlen noch nicht das Niveau von vor der Pandemie erreicht haben, ist das Umsatzniveau aufgrund der allgemein gestiegenen Preise in greifbare Nähe gerückt. Bei insgesamt noch nicht vorpandemischen Gästezahlen können höhere Umsätze pro Reise erzielt werden, was auf eine gesteigerte Zahlungsbereitschaft der Kunden hinweist. Ein deutlicher Trend zur Buchung bei Experten und Spezialisten, wie sie die Explorer World of Travel bietet, ist weiterhin erkennbar. Kunden legen vermehrt Wert auf individuelle Beratung und maßgeschneiderte Reiseangebote, wie sie die Explorer World of Travel im Unternehmensverbund der Explorer Travel Group bietet. Basierend auf der bisherigen Erfahrung wird die Produktstrategie, den Kunden vorkuratierte Reisen anzubieten, ausgeweitet. Weitere Diversifikation wird es ermöglichen, größere Kundensegmente anzusprechen und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Die vollständige Öffnung aller asiatischen Destinationen nach der Corona-Pandemie hat zu einem spürbaren Aufschwung bei den Buchungen in diese Region geführt. Trendziele und Regionen wie Costa Rica und Südamerika bleiben weiterhin stark nachgefragt. Die Kapazitäten in Nordamerika werden kontinuierlich ausgebaut, so dass hier weiterhin Wachstumspotential besteht. Risiken Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Risiken in der Reisebranche sind. Der Krieg in der Ukraine und andere geopolitische Spannungen werden weiterhin für Unsicherheit in den angrenzenden Reiseregionen bei den Kunden sorgen. Eine anhaltend höhere Inflation und Sorgen um die eigene Kaufkraft beeinflussen das Reiseverhalten der Kunden. Konkret stellen steigende Preise, besonders auf Fernstrecken, ein Risiko für die Fernreiseveranstalter wie Explorer und darüber hinaus die gesamte Branche dar. Die Explorer World of Travel begegnet dem durch eine laufende Prüfung und Anpassung des Produkt- und Destinationen-Portfolios. Aufgrund der Vielzahl an Partnern in aller Welt können auch bei regionalen Krisen den Kunden Alternativen geboten werden. Auch kann die Explorer Gruppe bei starken Preisanstiegen für Flüge auf der Fernstrecke eine Vielzahl von Destinationen auf mittlerer Reisedistanz anbieten, - sowohl im Warmwasser-Badetourismus wie auch im Bereich der Individual- und Bausteinreisen. Für Trendziele wie Japan, Australien und Neuseeland sind die Kapazitäten weiterhin knapp, was die Buchungsmöglichkeiten einschränken kann. Auch hier bietet die Explorer Gruppe weltweit ähnliche Alternativen. Ein weiteres Risiko liegt im geänderten Nachfrageverhalten und dem Trend zu nachhaltigem Reisen. Dem begegnet Explorer World of Travel einerseits durch die Möglichkeit, dass Kunden durch eine Spende ausgewählte Klimaschutzprojekte unterstützen und so dem Bedürfnis nach klimaneutralen Reisen begegnen. Zudem hat Explorer World of Travel mehr als 40 besonders nachhaltige Reisen aufgelegt, u.a. mit Mietwagenreisen im Elektroauto. Zusätzlich gibt Explorer World of Travel ihren Kunden eine Liste mit Hotels an die Hand, die über ein Nachhaltigkeitssiegel verfügen und sich dem Thema nachhaltigen Wirtschaftens verschrieben haben. Wesentlich sind darüber hinaus Währungsrisiken, die im Zuge von Kriegen und anderen Preisschocks in allen Weltregionen entstehen und erhebliche Preissprünge zur Folge haben können. Um diesen Währungsrisiken zu begegnen, sichert Explorer World of Travel seit 2023 alle Zahlungen in Fremdwährung über Devisentermingeschäfte ab. Hierzu wurde die Partnerschaft mit einem spezialisierten Dienstleister eingegangen, der bei minimalen Währungsschwankungen Devisenterminkontrakte automatisiert für Explorer World of Travel abschließt, so dass Leistungsträger in Drittwährungsländern garantiert zum kalkulierten Preis und ohne Währungsrisiko ausgezahlt werden können. III. Sozialbericht Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 lag die Mitarbeiterzahl bei durchschnittlich 30 Arbeitnehmern (Vorjahr 36,75). Hierzu gehörte durchschnittlich 1,5 Auszubildende und 0,75 Werkstudenten. V. Prognosebericht Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen, was für die Zukunft der Explorer World of Travel und der Explorer Travel Group grundsätzlich eine weiterhin positive Entwicklung verheißt. Nach einem zunächst verhaltenen ersten Buchungsquartal konnte im Mai 2024 mit der Schauinsland-Reisen Gruppe ein starker neuer Gesellschafter und Vertriebspartner gewonnen werden. Rund 8.000 potenzielle Reiseagenturen und -Vertriebspartner von Schauinsland-Reisen werden zukünftig das Angebot erhalten, auch Reisen der Explorer World of Travel zu verkaufen. Damit steigt die Reichweite des Veranstalters weit über die eigenen Explorer Reisebüros in der gesamten DACH-Region. Nach den ersten Wochen der bereits im Mai aufgenommenen Zusammenarbeit zeigt sich großes Interesse der Schauinsland eigenen und kooperierenden Reisebüros, die bereits zu einer deutlichen Steigerung der täglichen Buchungszahlen geführt hat. Der Ausbau der Vertriebskanäle wird zwangsläufig auch zu einer Beschleunigung bei der technologischen Entwicklung führen. Neben dem Zugang für mehrere tausend zusätzliche Reisebüros wurden in Kooperation mit den Technologiepartnern umgehend neue Funktionen beauftragt, entwickelt und in Teilen ausgerollt. Die Geschäftsführung rechnet neben einem signifikanten und nachhaltigen Umsatzsprung auch mit technologischen Synergien und Effizienzgewinnen in den Prozessen der Produkt- und Serviceorganisation der Explorer World of Travel. Aufgrund der neuen Konzernmutter wird Explorer World of Travel das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr auf das touristische Geschäftsjahr ändern, so dass 2024 ein Rumpfgeschäftsjahr sein wird, das am 31. Oktober 2024 endet. Wesentlich durch die neue Kooperation mit Schauinsland getrieben, wird Explorer World of Travel voraussichtlich zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres bereits nach zehn Monaten den Vorjahresumsatz von 2023 übertreffen. Die Geschäftsführung rechnet durch das verkürzte Geschäftsjahr und vorgezogene Kosten aus der neuen Vertriebspartnerschaft einmalig mit einem negativen Jahresergebnis. Für das touristische Geschäftsjahr 2024/25 erwartet die Geschäftsführung dann eine Umsatzsteigerung im mittleren zweistelligen Prozentbereich. Durch die deutlich gestiegenen Vorausbuchungen aus der neuen Vertriebspartnerschaft wird dann ein signifikant höheres positives Jahresergebnis erwartet, als dies in 2022 und 2023 der Fall war.
Düsseldorf, den 10.07.2024 Explorer World of Travel GmbH gez. Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin gez. Stephan Braun, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurde bei der erworbenen Software sowie beim erworbenen Firmenwert eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren angesetzt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 86 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für angemietete Räume. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen § 285 Nr. 31 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Forschungszulagen für das Jahr 2023 in Höhe von 136 T€ enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Minderung von Forschungszula- gen für das Jahr 2022 in Höhe von 7 T€ enthalten. Sonstige Angaben Verpfändungsvereinbarung Ein Tagesgeldkonto bei der meine Volksbank Raiffeisenbank eG ist in Höhe von Euro 492 T€ verpfändet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die Explorer World of Travel GmbH wurde in den Konzernabschluss der AER Kooperation AG mit Sitz in Bielefeld einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 101.332,34 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 162.732,20 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 162.732,20 EUR vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 12. Juni 2024 gez. Stephan Herbert Braun, Geschäftsführer gez. Heike Niederberghaus, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Explorer World of Travel GmbH wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich hingegen auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Explorer World of Travel GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Explorer World of Travel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Explorer World of Travel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 10. Juli 2024 DELTA
AUDIT GmbH
gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer |
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