Qualitest Germany GmbHLiquidated

50672 Köln, DEU

Master Data

Registry
Register court Köln HRB 106903
Previous
Telexiom GmbH
Registered
7/20/2021
Industry
Computer consultancy activitiesOther information technology and computer service activitiesOther information service activities
Purpose
Die Erbringung von Dienstleistungen sowie die Entwicklung, die Realisierung und die Vermarktung von Softwareprodukten im Bereich der Informationstechnologie.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
James Benjamin Feller
since 10/7/2025
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€300,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Qualitest Germany GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht zum 31. Dezember 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Qualitest Germany GmbH (vormals: Telexiom AG) ist ein IT-Beratungsunternehmen in den Bereichen Software-Entwicklung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Testmanagement, SAP, IT-Security und Big Data mit Sitz in Köln und weiteren unselbstständigen Standorten in mehreren deutschen Großstädten.

Vornehmlich ist die Qualitest Germany GmbH hierbei beratend unverändert zum Vorjahr in den Branchen Telekommunikation, Versicherung, Finanzen, Retail, Öffentliche Verwaltung und Healthcare tätig.

2. Steuerungssystem

Als wichtigste Steuerungsgröße verwendet die Gesellschaft den Umsatz sowie das operative Ergebnis. Mit operativem Ergebnis ist das Ergebnis gemeint, das dargestellt wird in der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Zinsen und Steuern (EBIT). Diese zentralen Kenngrößen werden regelmäßig und voll umfänglich monatlich erstellt und mit Planzahlen abgeglichen.

Durch klare Verantwortungsbereiche wird die Umsetzung der Unternehmensziele gewährleistet. Unsere Organisation und das interne Controlling wurden so aufgestellt, dass laufend über alle wesentlichen geschäftlichen Kennzahlen des Unternehmens informiert wird und einen zeitnahen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erhalten werden kann.

Die gesamte Erfassung und Verarbeitung der entscheidungsrelevanten Daten erfolgt über ein internes Softwareprodukt, welches alle zur Unternehmenssteuerung notwendigen Daten zusammen mit den Buchhaltungsdaten aus der Datev-Software zusammenfügt und die ergebnisorientierte Auswertung ermöglicht. Alle relevanten Daten stehen den jeweiligen Abteilungen zur Verfügung.

3. Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum 0 T€ (Vorjahr: 152 T€).

Die Eigenforschung für das Projekt aus dem Bereich Healthcare wurde endgültig eingestellt. Es konnte kein Partner für die Erschließung des neuen Geschäftsfeldes hinzugewonnen werden. Aktivierte Eigenleistungen aus den Vorjahren in Höhe von 1.947 T€ sind abgegangen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamt- und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland

Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaftsleistung 2020 in Deutschland stark beeinträchtigt. Im Jahr 2021 ist die Wirtschaft wieder auf Wachstum umgeschwenkt. Insgesamt ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,7% gestiegen. Gebremst wurde das Wachstum durch die vierte Corona-Welle, die im vierten Quartal zu einem leichten Abschwung geführt hat. In den ersten Wochen des Jahres 2022 ging die Wirtschaft wieder von einem Aufschwung aus.

Die Auswirkungen des aktuellen Ukraine-Konfliktes machen sich nach der positiven Stimmung zu Beginn des Jahres in der Wirtschaft nun deutlich bemerkbar. Die Erwartungen exportorientierter Unternehmen sind merklich zurückgegangen, die Preise in Energie- und Rohstoffsektoren steigen und schwächen die Kaufkraft.

1.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Branchenverband Bitkom berichtet für das Jahr 2021 über ein kräftiges Wachstum des deutschen Marktes für Anbieter von Dienstleistungen und Produkten im Bereich Informationstechnik in Höhe von 6,3% auf 102,5 Mrd. €. Die für die Qualitest Germany GmbH besonders relevanten IT Services bilden dabei mit 41,4 Mrd. € den größten Anteil des IT-Marktes 2021 ab. Auch für 2022 wird ein Wachstum im Bereich IT-Services erwartet.

2. Geschäftsverlauf der Qualitest Germany GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Umsatz lag auf Vorjahresniveau. Bei leichter Erhöhung der Fremdleistungen reduzierte sich das Rohergebnis um 1,8% auf 21,2 Mio. €. Die Personalkosten sind um 1,3 Mio. € und die Sachkosten sind um 1,9 Mio. € gestiegen. Die Erhöhung der Sachkosten ergibt sich insbesondere aus dem Anlagenabgang der eigenen Entwicklung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug -1.675 T€. Ohne den Abgang der eigenen Entwicklung wäre das operative Ergebnis positiv mit 272 T€. Nach Steueraufwand von -551 T€ und einem negativen Finanzergebnis von 84 T€ ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.244 T€.

Das Jahr 2021 stand unter dem Einfluss des Formwechsels und dem anschließenden Verkauf bzw. Aufnahme in den Qualitest-Konzern.

Am 2. Juli 2021 wurde die Telexiom AG in die Telexiom GmbH umgewandelt. Anschließend wurden 100% der Geschäftsanteile an die Qualitest Germany Holding GmbH verkauft. Die Geschäftsführung der Qualitest Germany GmbH erfolgte noch bis zum 30. November 2021 durch Herrn Masod Karimi. Seit dem 1. Dezember 2021 sind die Herren Ezatollah Safavi und Christopher Wilmot zur Geschäftsführung berufen.

Nach der Übernahme durch die Muttergesellschaft Qualitest Germany Holding GmbH wurde die Entscheidung getroffen, die eigene Entwicklung aus dem Bereich Healthcare endgültig einzustellen und abzuschreiben.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Qualitest Germany GmbH hat das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.244 T€ abgeschlossen (Vorjahr: Jahresüberschuss 1.061 T€).

Das Rohergebnis der Qualitest Germany GmbH reduzierte sich um 558 T€ auf 21.190 T€ (Vorjahr: 21.748 T€).

Hierbei wurden im Berichtsjahr keine aktivierten Eigenleistungen berücksichtigt (Vorjahr: 152 T€).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Veräußerungsgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens i.H.v. 14 T€ enthalten.

Die Personalkosten haben sich entsprechend der jährlichen Gehaltsteigerung um 1.349 T€ auf 18.630 T€ erhöht.

In den Folgejahren soll die Mitarbeiterzahl und somit die Personalkosten weiter gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich zusammen aus dem Abgang der eigenen Entwicklung in Höhe von 1.947 T€ und den sonstigen Kosten für Verwaltung, Fuhrpark sowie Reisetätigkeiten von insgesamt 2.215 T€.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist solide.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb vereinbarter Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr neu strukturiert. Die Qualitest Germany GmbH gehört seit Juli 2021 als Tochtergesellschaft zur Qualitest Group.

Sämtliche Kontokorrentlinien bei den Hausbanken sowie das Darlehen aus den Corona-Hilfspaketen wurden abgelöst und durch Darlehen der Muttergesellschaft ersetzt, die zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.357 T€ bestanden.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken bei den finanziellen Vermögenswerten wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Durch das unternehmensinterne Debitorenmanagement und Mahnwesen wird das Ausfallrisiko minimiert.

c) Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2021 verringerte sich die Bilanzsumme der Qualitest Germany GmbH um 1.530 T€ auf 4.114 T€ (Vorjahr: 5.644 T€).

Diese Veränderung ergab sich im Wesentlichen durch die Reduzierung des langfristig gebundenen Vermögens, insbesondere durch den Abgang einer im immateriellen Vermögen befindlichen Eigenentwicklung in Höhe von 1.948 T€ bei gleichzeitiger Erhöhung des Sachanlagevermögens um 62 T€ auf 255 T€ (Vorjahr 193 T€) und innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens durch die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 471 T€ auf 3.365 T€ (Vorjahr: 2.894 T€) sowie der Reduzierung der flüssigen Mittel um 132 T€ auf 439 T€ (Vorjahr: 571 T€).

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrages für das Berichtsjahr um 1.244 T€ auf insgesamt 1.414 T€ oder 34,4% der Bilanzsumme gesunken.

Der Rückgang des mittelfristigen Fremdkapitals um 1.301 T€ auf 0 T€ setzt sich zusammen aus dem Abgang der passiven latenten Steuern um 601 T€, welche zusammen mit dem Abgang der eigenen Entwicklung zu sehen sind, sowie den mittelfristigen Verbindlichkeiten um 700 T€, welche ausschließlich aus der Rückführung eines KfW-Darlehens resultieren.

Im Vergleich zum Vorjahresstichtag erhöhen sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten insgesamt um 972 T€ auf 2.273 T€ (Vorjahr: 1.301 T€) bei gleichzeitigem Anstieg der Rückstellungen insgesamt um 43 T€ auf 427 T€ (Vorjahr: 384 T€), insbesondere aufgrund der personalbezogenen Urlaubsrückstellung.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 972 T€. Bei einem Jahresfehlbetrag i.H.v. 1.244 T€ und unbaren Aufwendungen und Erträgen, die - neben der im Zusammenhang mit der Einbeziehung in den Qualitest-Konzernverbund außerplanmäßig erfolgten Ausbuchung aktivierter Entwicklungskosten i.H.v. 1.947 T€ bei gleichzeitiger Auflösung zugehöriger passiver latenter Steuern i.H.v. 601 T€ - insbesondere Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen i.H.v. 73 T€ sowie die Zunahme der sonstigen Rückstellungen i.H.v. 264 T€ betreffen, wurden Mittel dazu verwendet, das Nettoumlaufvermögen um 132 T€ abzubauen.

Aus Investitionstätigkeiten sind Mittel für die Anschaffung diverser Betriebs- und Geschäftsausstattungsgegenstände von 142 T€ abgeflossen. Gleichzeitig sind aus dem Verkauf von Anlagevermögen sowie erhaltenen Zinsen Mittel in Höhe von insgesamt 32 T€ zugeflossen.

Aus Finanzierungstätigkeit ergab sich sowohl durch Zinszahlungen als auch durch Tilgung von Krediten insgesamt ein Abfluss i.H.v. 994 T€.

Die Veränderung des Finanzmittelfonds betrug 132 T€. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 439 T€ (Vorjahr: 571 T€), während keine fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden.

4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1. Zukünftige Entwicklung

Die Geschäftsführer erwarten für das Jahr 2022 eine positive Entwicklung des IT-Sektors und der Digitalisierung. Die Bedeutung hochwertiger und belastbarer IT-Lösungen sowohl für die Wirtschaft als auch für Institutionen der öffentlichen Hand wird nach Einschätzung der Qualitest Germany GmbH weiterhin zum Wachstum beitragen. Vor diesem Hintergrund liegt das Hauptziel der Qualitest Germany GmbH im Mitarbeiter- und damit auch im Umsatz- und Gewinnwachstum.

Hier ist geplant, dass 2022 etwa 200 Consultants für die Qualitest Germany GmbH arbeiten werden. 2023 soll dann die Grenze von 230 Consultants übertroffen werden.

Bei den sonstigen Kosten wird davon ausgegangen, dass sich diese im Wesentlichen proportional zum Umsatz- und Mitarbeiterwachstum entwickeln.

Die Qualitest Germany GmbH plant im Jahr 2022 mit einem Betriebsergebnis (EBiT) in Höhe von mindestens 2 Mio. €.

Interne Umstrukturierungen sind nicht geplant.

4.2. Chancen

Die für die Qualitest Germany GmbH relevanten Märkte unterliegen einem ständigen Wandel, durch den sich laufend neue Chancen ergeben können. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Qualitest Germany GmbH ist die zeitnahe Identifizierung sowie richtige Einschätzung und Ausnutzung dieser Chancen. Die Analyse der Chancen fällt in den Aufgabenbereich der Geschäftsführer. Aus der Analyse der Chancen resultieren die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und die daraus abzuleitenden operativen Maßnahmen.

Mit der COVID-19 Pandemie hat die Digitalisierung weitere Bedeutung erlangt. Enterprise Mobility ist der wachsende Trend, bei dem Unternehmen verstärkt auf ortsungebundenes, digitales Arbeiten setzten. Enterprise Mobility in Kombination mit Cloud Computing und Big Data könne erstmals strategisch nachhaltig in die Unternehmenspraxis vieler Unternehmen integriert werden. Die weiterhin rasant zunehmende Leistungsfähigkeit von Geräten sowie der prognostizierte Anstieg der Datenvolumen verlangt von den Unternehmen fortwährende Flexibilität und Erweiterung ihrer Unternehmens-IT. Die Qualitest Germany GmbH ist für das Managen von Handlungsnotwendigkeiten mobiler IT-Systeme sensibilisiert und verfügt hier über ein hervorragendes Dienstleistungs-Portfolio zur Unterstützung.

Eine weitere Strategie der Qualitest Germany GmbH beinhaltet einen verstärkten Fokus auf großvolumige Projekte ihrer Kunden. Die Chancen, die Marktposition und Wahrnehmung der Qualitest Germany GmbH als umfassenden Partner mit Alleinstellungsmerkmal zu etablieren sowie die Aussicht auf verbesserte Gewinnmargen werden höher eingeschätzt, als die damit einhergehenden Risiken von fehlerhaften Preiskalkulationen oder Gewährleistungsverpflichtungen.

Seit August 2021 ist die Qualitest Germany GmbH Teil des Qualitest - Konzerns. Qualitest ist ein führender Spezialist für Qualitätstechnik. Mit Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Indien, Rumänien, Israel, der Schweiz und Argentinien beschäftigt die Gruppe mehr als 7000 Mitarbeiter. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Qualitest Gesellschaften ermöglicht es der Qualitest Germany GmbH zukünftig neue Projekte und/oder Geschäftsfelder zu besetzen. Durch die Nutzung von Spezialisten der anderen Gesellschaften können mögliche Spitzen abgefedert werden. Weiter wird geprüft, ob und wie mittels Offshoreing eigene Projektkalkulationen verbessert werden können. Die Prüfung weiterer Chancen ist noch nicht abgeschlossen.

4.3. Risiken

Im Rahmen der seit Jahren durchgeführten Geschäftstätigkeit ist es vielfach unausweichlich Risiken einzugehen, da dies oft eine notwendige Voraussetzung dafür ist, Chancen wahrzunehmen.

Risiken sollen von der Geschäftsführung überschaubar - und kontrollierbar sein. Daher ist ein vorausschauendes und wirkungsvolles Risikomanagement für das Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der Geschäftsleitung. Die Erfassung und Kommunikation von Risiken und Chancen ist Bestandteil des etablierten Steuerungs- und Controllingsystems.

Die Abhängigkeit von einer Branche oder einem Kunden konnte die Qualitest Germany GmbH hinter sich lassen. Die Geschäftstätigkeit der Qualitest Germany GmbH unterliegt jedoch konjunkturellen Einflüssen. In einem intensiven Wettbewerbsumfeld können Rückgänge auf der Absatzseite nicht ausgeschlossen werden. Weiterhin können der globale Wettbewerb und das Streben der Kunden nach Kostensenkung zu einem Druck auf das Preisniveau führen. Sinkende Preise würden sich dabei direkt auf das Ergebnis auswirken.

Der Mitarbeiter ist der bedeutendste Produktionsfaktor, da er in nahezu allen Prozessen im Mittelpunkt steht. Demnach sind auch für die Qualitest Germany GmbH qualifizierte und motivierte Mitarbeiter erfolgskritisch. Das Personalrisiko ist demnach die Summe aller unerwarteten Ausfälle aufgrund von Austritts-, Motivations-, Engpass- und/oder Anpassungsrisiken. Ein besonders großes Risiko stellen Kündigungen von Leistungsträgern dar, da hierdurch mit dem Mitarbeiter auch sein Knowhow bzw. die Erfahrungen sowie ggf. das Netzwerk das Unternehmen verlässt.

Gleichzeitig kann sich die Neueinstellung von geeignetem Personal als schwierig und langwierig gestalten. Insbesondere in der IT-Branche besteht durch den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Experten ein Engpassrisiko. Dieses Risiko kann das Personalwachstum stark hemmen, da IT-Experten auf dem Arbeitsmarkt viele Möglichkeiten haben.

Bisher hat die Qualitest Germany GmbH die Herausforderungen der Pandemie flexibel gemeistert. Neben der Etablierung von Schutzmaßnahmen für die eigenen Mitarbeiter/innen, wie das Angebot von Home-Office, lokale Hygienekonzepte sowie die Einführung von Teststrategien, hat die Qualitest Germany GmbH zusammen mit den Kunden pandemiekonforme Lösungen entwickelt, um Leistungsstörungen so gering wie möglich zu halten.

Das Jahr 2022 wurde von der Bundesregierung zunächst als robust für die deutsche Wirtschaft eingeschätzt, mit fortschreitenden kriegerischen Handlungen in der Ukraine und den damit einhergehenden Lieferengpässen ist nicht absehbar, wie weit der russisch-ukrainische Krieg die Wirtschaft prägen wird.

Den Geschäftsführern sind keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt geworden.

 

Köln, im August 2022

Qualitest Germany GmbH

Die Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.947.085,00
2. Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.758,00 12.758,00 13.433,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254.829,00 193.414,50
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.923.446,15 2.329.839,25
2. Sonstige Vermögensgegenstände 441.448,06 3.364.894,21 564.526,52
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 60.309,82 (Vj: € 12.059,52)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 438.832,91 570.467,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.778,41 25.050,05
4.114.092,53 5.643.815,52

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. Festkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 30.000,00 30.000,00
III. Bilanzgewinn
- Gewinnvortrag nach Verwendung 2.328.159,85 1.266.892,50
- Jahresüberschuss/(-fehlbetrag) (1.244.344,36) 1.083.815,49 1.061.267,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 220.712,00
2. Sonstige Rückstellungen 427.170,00 427.170,00 163.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 900.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vj: € 200.000,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren: € 0,00 (Vj: € 700.000,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.859,35 345.315,67
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 341.859,35 (Vj: € 345.315,67)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.361.244,10 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 20.626,32 (Vj: € 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 570.003,59 2.273.107,04 755.218,00
- davon aus Steuern: € 513.572,90 (Vj: € 560.783,31)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 22.886,24 (Vj: € 18.061,34)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 570.003,59 (Vj: € 755.218,00)
D. Passive latente Steuern 0,00 601.010,00
4.114.092,53 5.643.815,52

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 31.12.2021 01.01. - 31.12.2020
1. Rohergebnis 21.190.594,54 21.747.931,65
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.043.013,25 14.672.220,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.587.649,86 18.630.663,11 2.608.425,01
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 72.775,11 88.238,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.162.452,43 2.260.775,27
- davon aus Währungsumrechnung: € 0,00 (Vj: € 2,66)
5. Erträge aus Wertpapieren 0,00 0,75
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.802,28 17.620,79
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.250,05 84.447,77 189.241,71
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 35.115,98 (Vj: € 0,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -550.868,59 868.422,16
- davon Aufwand aus der Zuführung latenter Steuern: € - 601.010,00 (Vj: € 407.242,00)
9. Ergebnis nach Steuern (1.208.875,29) 1.078.229,61
10. Sonstige Steuern 35.469,07 16.962,26
11. Jahresüberschuss (1.244.344,36) 1.061.267,35

Anhang zum 31. Dezember 2021

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Qualitest Germany GmbH (vormals Telexiom AG) wurde auf der Grundlage der geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 (2) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 286 + 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Sitz der im Handelsregister des Amtsgerichts Köln - nach einer im Berichtsjahr erfolgten formwechselnden Umwandlung - unter der HRB 106903 (vormals HRB 73636) eingetragenen Gesellschaft ist in Köln.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Abzug erhaltener Preisnachlässe und planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (Entwicklungskosten) wurden zunächst mit den direkt zurechenbaren Herstellungskosten aktiviert, soweit sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung oder die interne Nutzung sichergestellt ist. Mangels verlässlicher Schätzung sollten diese in Analogie zur Geschäfts- oder Firmenwertabschreibung bei Fertigstellung grundsätzlich über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben werden. Seit dem im Berichtsjahr erfolgten Gesellschafterwechsel in den Konzernverbund der Qualitest-Group, London wird diese Tätigkeit nicht mehr weiter verfolgt.

Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 a EStG werden über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Wirtschaftsjahr voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennbeträgen angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Kundenforderungen wird zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der durch verspätete Zahlungseingänge von Kunden entstehenden Zinsverluste eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von grundsätzlich 0,5 % gebildet.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die nach dem derzeitigen Erkenntnisstand voraussichtlich zu leistenden Zahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 7 Jahre abgezinst. Eine Abzinsung bei Archivierungskosten ist aus Geringfügigkeitsgründen unterblieben.

Verbindlichkeiten

Der Ansatz erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel.

Latente Steuern

Latente Steuern werden bei einem Passivüberhang ohne Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB saldiert ausgewiesen.

Fremdwährungen

Beträge in Fremdwährungen sind zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt eingebucht und, da die Laufzeit aller umzurechnenden Kosten nicht mehr als 1 Jahr beträgt, laufzeitbedingt ohne Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet worden.

C. Erläuterung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen - § 284 Abs. 3 HGB

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Die Anlagenabgänge zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten betrugen T€ 2.029. Die hierauf entfallenden kumulierten Abschreibungen beliefen sich auf T€ 73, so dass ein Netto-Anlagenabgang von T€ 1.956 im Berichtsjahr zu verzeichnen war. Der hierbei realisierte Veräußerungsverlust betrug insgesamt T€ 1.933.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände i.H.v. insgesamt T€ 1.947 wurden bis zur Einbeziehung in den Konzernverbund der Qualitest-Group gemäß § 248 Abs. 2 i.V.m. § 285 Nr. 22 HGB aktiviert. Es handelte sich ausschließlich um Entwicklungskosten. Dieser Betrag unterlag gemäß § 285 Nr. 28 i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Mangels geplanter weiterer Nutzung erfolgte im Berichtsjahr eine Ausbuchung in voller Höhe.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - § 268 Abs. 4 HGB

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 60 (Vorjahr: T€ 12).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 316 (Vorjahr: T€ 201) Steuererstattungsansprüche.

3. Rückstellungen - § 285 Nr. 12

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten mit T€ 339 (VJ: T€ 81), Archivierungskosten mit T€ 20 (VJ: T€ 20), externe Abschlusskosten mit T€ 9 (VJ: T€ 10) sowie ausstehende Rechnungen mit T€ 59 (VJ: T€ 53) zusammen.

4. Latente Steuern - § 274 (1) + (2), § 285 Nr. 29 HGB

Latente Steuern wurden bis zum Vorjahr ohne Ausnutzung des Wahlrechts gemäß § 274 (1) Satz 2 + 3 HGB saldiert ausgewiesen. Im Berichtsjahr wird das Ansatzwahlrecht nicht wahrgenommen.

Die aktiven latenten Steuern betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 12) und resultierten im Vorjahr aus temporären Differenzen im Bereich der Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen.

Die passiven latenten Steuern betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 613) und betrafen bis zum Vorjahr die steuerlich nicht aktivierungsfähigen o.g. selbsterstellten immateriellen Vermögenswerte.

Der Berechnung liegen eine Steuermesszahl von 3,5 % und ein Gewerbesteuer-Hebesatz von 450 % sowie ein Körperschaftsteuersatz von 15,825 % (Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag) zugrunde. Der Ertrag/Aufwand aus der Veränderung (Auflösung/Zuführung) der im Berichtsjahr bilanzierten latenten Steuern wurde i.H.v. T€ + 601 (Vorjahr: T€ - 407) ergebniswirksam unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

5. Angaben zu Verbindlichkeiten - § 285 Nr. 1+2, § 251, § 268 Abs. 5 + 7 HGB

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.361.244,10 20.626,32 1.340.617,78 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.859,35 341.859,35 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 570.003,59 570.003,59 0,00 0,00
Summe 2.273.107,04 932.489,26 1.340.617,78 0,00

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen nicht vor.

D. Sonstige Pflichtangaben - § 285 HGB -

1. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

- § 285 Nr. 7 HGB -

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 210 (Vorjahr: 220).

2. Bezüge von Mitgliedern der Geschäftsführung

- § 285 Nr. 9a HGB -

Von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Alle Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

- § 285 Nr. 10 HGB -

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Dipl.-Ing. Masod Karimi, Köln (bis 14.12.2021)
Herr Dipl.-Ing. Ezatollah Safavi, Altenkirchen (ab 14.12.2021)
Herr Christopher John Wilmot, Kingston Upon Thames, GB (ab 18.11.2021)

Bis zum Zeitpunkt der Umwandlung am 2.7.2021 war die gesetzliche Vertretung wie folgt:

Vorstand: Herr Dipl.-Ing. Masod Karimi, Köln (Vorsitzender)
Aufsichtsrat: Herr Dipl.-Ing. Saeed Ejazi, Solingen (Vorsitzender)
Herr Dipl.-Ing. Ezatollah Safavi, Altenkirchen (stv. Vorsitzender)
Frau Dipl.-Ing. Soudabeh Ajiri, Köln

4. Forderung/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Geschäftsführern

- § 285 Nr. 9c HGB, § 42 Abs. 3 GmbHG -

Gegenüber den Gesellschaftern/Geschäftsführern bestanden am 31.12.2021 Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 287) und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.340 (Vorjahr: T€ 0) innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Honorar des Abschlussprüfers

- § 285 Nr. 17 HGB -

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Honorarvolumen i.H.v. insgesamt T€ 10 für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwand erfasst. Es handelt sich hierbei ausschließlich um die Kosten für die Abschlussprüfung.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

- § 285 Nr. 3a HGB -

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 1.537 (Vorjahr: T€ 1.333). Diese entfallen i.H.v. T€ 724 (Vorjahr: T€ 175) auf Mietverpflichtungen für die genutzten Betriebsgrundstücke und i.H.v. T€ 813 (Vorjahr: T€ 1.158) auf Leasingverpflichtungen für diverse Geschäftsausstattungsgegenstände.

7. Konzernabschluss

- § 285 Nr. 14 HGB -

Die Quantum Holding Topco Ltd., London, Großbritannien, stellt für das Geschäftsjahr einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird als Teil der Qualitest-Group bzw. Bridgepoint-Group.

8. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

- § 285 Nr. 33 HGB -

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind - auch unter Berücksichtigung der Ausbreitung des Coronavirus und der unsicheren geopolitischen Lage in Osteuropa entsprechend den Ausführungen im Lagebericht - nicht eingetreten.

9. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

- § 285 Nr. 34 HGB -

Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung aufgestellt.

Der Vorschlag zur Ergebnisverwendung:

Das Jahresergebnis beträgt € - 1.244.344,36.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den zum 31.12.2021 unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 1.083.815,49 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 25. August 2022

Qualitest Germany GmbH

Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28. Oktober 2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"An die Qualitest Germany GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Qualitest Germany GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qualitest Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Neuss, den 9. September 2022

WISBERT - TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rolf Ricken, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 1.947.085,00 0,00 0,00 1.947.085,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.118,61 2.018,59 0,00 0,00 80.137,20
Summe 2.025.203,61 2.018,59 0,00 1.947.085,00 80.137,20
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.392,30 131.104,05 0,00 81.492,91 393.003,44
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 60.987,79 8.572,47 0,00 0,00 69.560,26
Summe 404.380,09 139.676,52 0,00 81.492,91 462.563,70
Gesamtes Anlagevermögen 2.429.583,70 141.695,11 0,00 2.028.577,91 542.700,90
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.685,61 2.693,59 0,00 67.379,20
Summe 64.685,61 2.693,59 0,00 67.379,20
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.786,80 64.665,05 73.312,41 151.139,44
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 51.178,79 5.416,47 0,00 56.595,26
Summe 210.965,59 70.081,52 73.312,41 207.734,70
Gesamtes Anlagevermögen 275.651,20 72.775,11 73.312,41 275.113,90
Restbuchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0,00 1.947.085,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.758,00 13.433,00
Summe 12.758,00 1.960.518,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.864,00 183.605,50
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 12.965,00 9.809,00
Summe 254.829,00 193.414,50
Gesamtes Anlagevermögen 267.587,00 2.153.932,50

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