Buying and selling of own non-residential real estate
STRABAG Rail GmbH
I-Park Tauberfranken 9, 97922 Lauda-Königshofen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Alexander Hoffmann since 7/18/2025 | Procura |
Jürgen Lehmann since 7/18/2025 | Procura |
Christian Weigt since 7/18/2025 | Procura |
Andreas Müller since 7/18/2025 | Procura |
Sven Müller since 4/10/2025 | Procura |
Alexander Ebert since 8/15/2024 | Procura |
Fabian Holzmann since 1/17/2024 | Procura |
Timo Schmitt since 1/17/2024 | Procura |
Martin Clemens Wagner since 4/28/2022 | Procura |
Thorsten Haaß since 9/10/2020 | Procura |
Stefan Rothenbücher-Felzmann since 7/15/2020 | Procura |
Jürgen Heinrich Wetscheck since 3/21/2019 | Managing Director |
Stefan Unden since 4/13/2016 | Procura |
Maik Brandl since 7/10/2015 | Procura |
Sören Jobst since 5/19/2015 | Procura |
Danko Andreas Rupprecht since 1/30/2015 | Managing Director |
Robert Gerd Fischer since 3/5/2013 | Procura |
Olaf Kaufmann since 3/27/2012 | Procura |
Frank Laistner since 10/20/2011 | Procura |
Ingo Kutschker since 2/16/2009 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Eichholz Rail GmbHLauda-KönigshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007
Entwicklung des Anlagevermögens in 2007
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20071. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft erfüllt sämtliche Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft wendet die Vorschriften des HGB und des GmbHG an. Soweit steuerliche Vorschriften eine entsprechende Bilanzierung im Jahresabschluss vorsehen, folgt die Gesellschaft diesen steuerlichen Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. 2. MutterunternehmenMutterunternehmen im Sinne des § 285 HGB ist die STRABAG SE, Villach/Österreich. Der Abschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der STRABAG SE, Villach/Österreich einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Landesgericht Klagenfurt, Firmenbuch FN 88983 h, hinterlegt. 3. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert wird in Abweichung zu § 255 Abs. 4 Satz 2 HGB in Anlehnung an das Steuerrecht planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Aschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer wird nach der Baugeräteliste 2001 des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e. V. angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden grundsätzlich im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. Das Vorratsvermögen wurde verlustfrei bewertet. Die unfertigen Bauleistungen werden mit den Herstellungskosten je Einzelauftrag gemäß § 255 Abs. 2 HGB oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden aktivisch von den unfertigen Bauleistungen abgesetzt. Die Beteiligungen an Arbeitsgemeinschaften werden ausschließlich als Forderungen an Arbeitsgemeinschaften und Verbindlichkeiten an Arbeitsgemeinschaften ausgewiesen. Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko erfolgte ein pauschaler Abschlag. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung getragen worden. Die Pensionsrückstellungen sind nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck errechnet und decken im steuerlich zulässigen Maße den Teilwert aller gegebenen Zusagen. Es handelt sich um so genannte Generationstafeln, die Übergangswahrscheinlichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung wie Sterblichkeit, Erwerbsminderung oder Verheiratungshäufigkeit nicht nur nach Alter und Geschlecht, sondern auch nach dem Geburtsjahr gestaffelt wiedergeben. Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. 4. AnlagevermögenAus dem Erwerb des Geschäftsbereichs Eisenbahn- und Straßenbahngleisbau von der STRABAG AG, Köln resultiert ein Firmenwert in Höhe von TEUR 3.282. Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind in der gesonderten Anlage dargestellt. 5. UmlaufvermögenDie Gesellschaft hatte in 2006 im Zuge der Insolvenz der Eichholz-Gruppe Alt-Forderungen dieser Gesellschaften vom Insolvenzverwalter erworben. Die Forderungen sind einzeln nachgewiesen. Der Erwerb dieser Forderungen erfolgte zu einem Pauschalpreis. Zum 31. Dezember 2007 wurde die verbleibende Restforderung pauschal wertberichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
6. EigenkapitalDas voll eingezahlte Stammkapital beträgt zum Ende des Wirtschaftsjahres unverändert TEUR 25. Die STRABAG SE hat in 2007 einen unwiderruflichen und nicht rückzahlbaren indirekten Gesellschafterzuschuss in Höhe von TEUR 4.500 gewährt. Dieser Betrag ist der Kapitalrücklage zugeführt worden, die damit zunächst einen Stand von TEUR 9.513 erreichte. Im vorliegenden Abschluss wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18.03.2007 ein Betrag in Höhe von TEUR 4.410 aus der Kapitalrücklage zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen. Danach verbleibt eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.103. Am 19.09.2007 wurde zwischen der Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH, Dahlwitz-Hoppegarten, und der Eichholz Rail GmbH rückwirkend zum 01.01.2007 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem die Gesellsehafterversammlungen am 01.10.2007 und 18.10.2007 zugestimmt hat. Der Jahresfehlbetrag in 2007 in Höhe von TEUR 11.101 wird somit im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages von der Gesellschafterin übernommen. 7. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
8. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
9. Umsatzerlöse / EntstehungDie Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 56.219 (Vorjahr TEUR 8.378) sind im Inland entstanden. Die Umsätze sind aus den folgenden Leistungen entstanden:
10. Haftungsverhältnisse und finanzielle VerpflichtungenEs bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Bestellobligo TEUR 4 sowie aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 257 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 81). 11. MitarbeiterzahlDie durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter gliedert sich wie folgt:
12. Sonstige Angaben:Herr Schobesberger erhielt im Geschäftsjahr für seine Tätigkeit als Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft. Bezüglich der Bezüge der Herren Geschäftsführer Wetscheck und Wohlert macht die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 12. GeschäftsführungDer Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2007 an:
Lauda-Königshofen, den 7. April 2008 Dipl.-Ing. Hans-Jörg Wohlert, Geschäftsführer Dipl. Kfm. Jürgen Wetscheck, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Eichholz Rail GmbH, Lauda-Königshofen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Eichholz Rail GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 07. April 2008 Warth
& Klein GmbH
Weißmeier, Wirtschaftsprüfer Frankenberger, Wirtschaftsprüfer LAGEBERICHT 20071. UnternehmensgegenstandDie Eichholz Rail GmbH, Lauda-Königshofen (nachfolgend kurz: Gesellschaft oder Eichholz Rail) ist in der Abwicklung von Bauvorhaben und Dienstleistungen im Bahnbau, im Straßenbahnbau und in der Fertigung von Gleisweichen tätig. Die Bautätigkeit der Gesellschaft beschränkte sich in 2007 regional auf Deutschland, hier insbesondere auf die ostdeutschen Bundesländer, Berlin und den süddeutschen Raum. 2. Gesellschaftsrechtliche EntwicklungDie Eichholz Rail GmbH ist im Herbst 2006 aus der Übernahme wesentlicher Geschäftsbereiche der insolventen Eichholz-Gruppe entstanden. Die Geschäftsanteile der Eichholz Rail hält zu 100 % die Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH, mit Sitz in Dahlwitz-Hoppegarten, welche wiederum zu 100 % im Eigentum der STRABAG SE, Villach/ Österreich, steht. Am 19.09.2007 wurde zwischen der Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH, Dahlwitz-Hoppegarten, und der Eichholz Rail GmbH rückwirkend zum 01.01.2007 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, dem die Gesellschafterversammlung am 01.10.2007 und 18.10.2007 zugestimmt hat. Das Bahnbaugeschäft wurde aus den Standorten Lauda-Königshofen, Freital bei Dresden, Halle an der Saale und Berlin heraus betrieben. Im März 2007 wurden von der STRABAG AG, Direktion Sachsen die Geschäftsbereiche Straßenbahngleisbau sowie der Gleisbau Leipzig käuflich erworben. Beide Bereiche wurden anschließend in die Organisation der Eichholz Rail integriert. Das Leistungsspektrum des Gleisbau Leipzig erstreckt sich auf Gleis- und Weichenbauarbeiten aller Art. Typische Tätigkeitsfelder hierbei sind gleisbautypischer Tiefbau, Entwässerung, Kabeltiefbau, Überwege, Bahnsteige etc. Der Bereich Gleisbau agiert bundesweit. Das Leistungsprofil des Straßenbahngleisbaus umfasst im Wesentlichen den kompletten Gleisoberbau für Stadt- und Regionalbahnen, die Ausführung von Gleisoberbau in unterschiedlichen Gleisspurweiten, die Herstellung der Bettungs- und Tragschichten für den Gleisoberbau, die Herstellung des kompletten Deckenschlusses im Gleisbereich, den Aufbau der Gleis- und Oberflächenentwässerung im Gleisbereich sowie Haltestellen und Haltestellenausrüstung. 3. Entwicklung der Branche / Rahmenbedingungen / WettbewerbDie deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2007 mit einem Plus von 2,5 Prozent in etwa das Wachstum des Jahres 2006 gehalten. Für das Jahr 2008 wird mit einem Anstieg von ca. 1,9 % gerechnet. Das geht aus ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts und Prognosen führender Volkswirte hervor. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in 2007 setzt sich zusammen aus 1,4 % Außenbeitrag und 1,2 % Inlandsanteil. Insgesamt trugen alle Wirtschaftsbereiche positiv zum Wachstum bei. Die Wirtschaftsleistung des Baugewerbes verbesserte sich in diesem Zusammenhang um 1,7%. Die Bruttoanlageinvestitionen sind mit einem sehr positiven Anstieg von ca. 5 Prozent vergleichbar mit dem sehr starken Vorjahr. Die deutsche Bauwirtschaft hat sich im Jahr 2007, entgegen sehr optimistischer Prognosen zum Jahresbeginn, auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres stabilisiert. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe liegt mit ca. 80,7 Mrd. Euro um ca. 0,6 % unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Beschäftigten hat sich um 0,5 % erhöht. Auch für das Jahr 2008 geht man von keiner Belebung der Baunachfrage aus. Nach derzeitigen Prognosen wird sich die Baunachfrage nicht verändern, die Beschäftigung wird leicht zurückgehen. Im Gleisbau wurden seitens der Deutsche Bahn AG im Jahr 2007 die vom Bund zur Verfügung gestellten Finanzmittel für die Schieneninfrastruktur vollständig genutzt. Dies waren für den für die Eichholz Rail hauptsächlich maßgebenden Segment Oberbau für das Bestandsnetz ca. 1,2 Mrd. Euro. Zukünftig geht die Bahn von einem Oberbauanteil von ca. 1 Mrd. Euro jährlich aus. Die DB Netz AG beabsichtigt auch weiterhin das Oberbaumaterial beizustellen. Ein umfangreicheres Insourcing von Gleisbauaktivitäten ist nicht geplant. Hier bewegen wir uns in einem rückläufigen jedoch stabilen Marktumfeld mit dem Ziel der Stabilisierung unserer Marktposition. Im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung gem. Bundesschienenwegeausbaugesetz stellt der Bund jährlich ca. 2.5 Mrd. Euro für den Erhalt und die Modernisierung des Bestandsnetzes zur Verfügung. Zusätzlich werden ca. 900 Mio. Euro jährlich für das Netz des Nahverkehrs bereitgestellt. Über diese Mittel hinaus stellt der Bund, im Rahmen des Bundesverkehrswegeplanes 2003 (Gesamtvolumen für die Jahre 2001 bis 2015 ca. 64 Mrd. Euro) Gelder für die Maßnahmen des Bedarfsplanes für Aus- und Neubauten zur Verfügung. Diese belaufen sich auf ca. 1 Mrd. Euro jährlich. Aufgrund des europaweit weiter steigenden Güteraufkommens ist davon auszugehen, dass sich das Investitionsvolumen in die Schieneninfrastruktur, hier insbesondere in den Güterverkehr, zukünftig weiter erhöhen wird. Im Rahmen unserer zukünftig zu intensivierenden internationalen Ausrichtung wollen wir hier unser Wachstum generieren. 4. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen4.1 Umsatz-/Auftragsentwicklung Die Gesellschaft hat im Jahr 2007 einen Umsatz von TEUR 71.462 (Vorjahr TEUR 19.707) inklusive Bestandsveränderung unfertiger Bau ausgewiesen. Die Umsatzentwicklung ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dies war vor allem dem Umstand geschuldet, dass die Gesellschaft innerhalb des Rumpfgeschäftsjahres 2006 zu wenig Aufträge akquirieren konnte und daher mit einem sehr geringen Auftragbestand in das Jahr 2007 startete und die Ausschreibungen und Auftragsvergaben durch die Deutsche Bahn AG im traditionell starken Herbstgeschäft im Vergleich zu den Vorjahren massiv zurückgingen. Zum Jahresende 2007 konnte die Gesellschaft einen Auftragsbestand von 90,7 Mio. Euro verbuchen, wovon ca. 50 Mio. Euro nach derzeitigen Planungen in 2008 abzuarbeiten sind. 4.2 Investitionen Die Investitionen der Gesellschaft beliefen sich 2007 auf TEUR 6.514 im Bereich des Sachanlagevermögens. Die Eichholz Rail hat bereits im Geschäftsjahr 2006 durch den Erwerb von Eisenbahngroßgeräten, hier z.B. Weichenstopfmaschinen, Schotterpflüge und Eisenbahnkräne, von den Leasinggebern der insolventen Eichholz-Gruppe erhebliche Investitionen vorgenommen. Diese Großmaschinen wurden umfangreich modernisiert und generalüberholt. Die Vergrößerung des Geräteparks wurde im Laufe des Jahres 2007 fortgeführt und Anfang 2008 durch Bestellungen von Eisenbahngroßgerät, u.a. in einen Umbauzug, in Eisenbahnkräne und in Fräsmaschinen massiv vorbereitet. Damit werden Voraussetzungen in den Aufbau einer europaweit agierenden Großgeräteeinheit geschaffen. Durch die Einbindung in den STRABAG SE- Konzern ergeben sich ferner Synergien aus der Nutzung des konzerninternen Maschinenparks, sowie der vom Zentralbereich Bau-, Logistik- und Transport betriebenen Lokomotiven und Gleiswaggons. 4.3 Personal Die Gesellschaft verfügt über einen großen, technisch und handwerklich gut ausgebildeten Personalstamm. Zum Stichtag beschäftigt die Gesellschaft 663 Mitarbeiter (davon 72 Auszubildende). Durch inner- und außerbetriebliche Schulungen wird das Personal laufend gezielt weiterqualifiziert. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Ausbildung von jungen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und Nachwuchskräften gelegt. So hatte die Eichholz Rail zum Stichtag 62 gewerbliche sowie 10 technische und kaufmännische Auszubildende. In Kooperation mit lokalen Hochschulen bieten wir neben einem kaufmännisch orientierten BA-Studium nun auch eine duales Studium im technischen Bereich an. Dies werden wir zukünftig weiter intensivieren. Zukünftig werden innerhalb der Eichholz Rail auch verstärkt Fachhochschul- und Hochschulabsolventen/-innen in Traineeprogrammen auf spätere Leitungsfunktionen vorbereitet. 4.4 Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 beläuft sich auf TEUR- 11.101 (Vorjahr TEUR -4.410). Dieses deutlich negative Ergebnis resultiert aus diversen Faktoren. Aufgrund des fehlenden Auftragsbestandes Anfang 2007 sowie der weiter ausgebliebenen Belebung der Auftragslage im Sommer/Herbst 2007 war zum einen die Auslastung zur Deckung der Geschäftskosten nicht gegeben, zum anderen mussten zur Sicherung der Beschäftigung sehr knapp kalkulierte Aufträge hereingeholt werden. Der im Zuge der Insolvenz der alten Eichholz Holding und teils im Laufe der Neugründung und Neuorientierung der Eichholz Rail zu verzeichnende Abgang von Fach- und Führungspersonal konnte nur langsam durch die Neueinstellung von qualifizierten Mitarbeitern kompensiert werden. Die Fach- und Führungskräfte der Eichholz Rail waren zudem sehr stark in die nötigen Umstrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen der Eichholz Rail eingebunden. Im Ergebnis verkraftet ist zudem ein Aufbau der Bewertungsdifferenz in der nicht schlussgerechneten Leistung. Aufgrund des in 2007 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages, wird der Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR -11.101 von der Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH, Dahlwitz- Hoppegarten übernommen. 4.5 Finanzlage Nach der Übernahme der Geschäftsanteile durch die STRABAG SE und später durch die Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH, wurde unsere Gesellschaft in den deutschen Konzernfinanzverkehr der STRABAG SE einbezogen, der neben dem Konzern- Cash-Pooling auch die Einbindung in den Avalkreditrahmen der Muttergesellschaft umfasst. Damit ist die Liquidität nachhaltig gesichert und die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Finanzierung der erforderlichen Investitionen in Geräte und technische Anlagen konnten somit über das Verrechnungskonto zur BRVZ Spittal/Drau, eine Tochtergesellschaft der STRABAG SE, realisiert werden. Das Verrechnungskonto weist zum 31. Dezember 2007 einen Verbindlichkeits-Saldo in Höhe von TEUR 20.323 aus. Die STRABAG SE hat in 2007 einen unwiderruflichen und nicht rückzahlbaren indirekten Gesellschafterzuschuss in Höhe von TEUR 4.500 gewährt. Dieser Betrag ist der Kapitalrücklage zugeführt worden, die damit zunächst einen Stand von TEUR 9.513 erreichte. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 28.12.2007 wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 4.410 zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen. Danach verbleibt eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.103. Der Cash Flow zum 31.12.2007 stellt sich wie folgt dar: Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR - 16.601 nach TEUR - 7.331 im Vorjahr. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit liegt mit TEUR -9.728 leicht über dem Vorjahreswert. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft mit TEUR 15.601 den Ausgleich des Jahresfehlbetrages durch die Ilbau Liegenschaftsverwaltung GmbH sowie den von der STRABAG SE geleisteten Großmutterzuschuss. 4.6 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 40.265 (Vorjahr TEUR 26.535). Das Sachanlagevermögen der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 9.159 (Vorjahr TEUR 8.285), das sind 22,8 Prozent der Bilanzsumme. Der Bilanzansatz der nicht fertiggestellten Bauarbeiten abzüglich der hierauf erhaltenen Anzahlungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.130 erhöht. Weitere wesentliche Positionen der Aktivseite betreffen mit TEUR 7.966 (Vorjahr TEUR 9.952) die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 11.363 (Vorjahr TEUR 6) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Wesentliche Positionen auf der Passivseite bilden die Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.153 (Vorjahr TEUR 1.815) und die Verbindlichkeiten von TEUR 31.984 (Vorjahr TEUR 24.092). Auf verbundene Unternehmen entfallen davon rd. TEUR 23.591 (Vorjahr TEUR 12.299). Zusammenfassend lässt sich zur Lage der Gesellschaft festhalten, dass die oben dargestellten Belastungen aus dem operativen Geschäft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage deutlich belastet haben. Für das Folgejahr gehen wir davon aus, dass sich die Situation der Gesellschaft u.a. durch den bereits zum Stichtag vorhandenen Auftragsbestand in Höhe von 90,7 Mio. Euro spürbar verbessern wird. 5. PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2008 gehen wir von einer Stabilisierung des operativen Geschäfts sowie aufgrund des hohen Auftragsbestandes von einer deutlichen Umsatzerhöhung aus. Umstrukturierungsaufwendungen und Aufwendungen der Personalanpassung werden auch noch in 2008 eine gewisse Belastung des Ergebnisses bedeuten. Insgesamt erwarten wir jedoch eine wesentliche Verbesserung des operativen Ergebnisses. Im Fokus für das Jahr 2008 steht die weitere Optimierung der Organisationsstruktur der Eichholz Rail eng verbunden mit der weiteren strategischen Ausrichtung der Gesellschaft. Im schwierigen Baumarkt Deutschland wollen wir uns verstärkt im Großprojektgeschäft betätigen. Hier sehen wir im Konzernverbund der STRABAG SE wesentliche Synergieeffekte. Die Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten auf das gesamte Bundesgebiet ist mit der Eröffnung von Niederlassungen in Essen und Hannover sowie der verstärkten Präsenz in Berlin weiter vorangetrieben worden. Hier sind weitere Schritte, ggfs. auch durch die Akquisition kleinerer lokal agierender Gleisbauunternehmen geplant. Für den Ausbau unserer Großgerätesparte konnten Ende des Jahres 2007 die Verhandlungen zum Kauf von diversen Großgeräten weitestgehend abgeschlossen werden. Die Bestellung wurden Anfang 2008 ausgelöst. Hier steht nun der Aufbau und die Qualifizierung von gewerblichen Fachkräften und die Etablierung einer effizienten Organisations- und Managementstruktur am Markt an. In Hinblick auf die spätere Auslastung des umfassenden Maschinenparks wollen wir verstärkt das Auslandsgeschäft fokussieren. Neben dem klassischen Projektgeschäft im europäischen und außereuropäischen Ausland wollen wir nun auch weiter die Ausdehnung unserer Geschäftsaktivitäten in die osteuropäischen Länder forcieren. Hier besteht ein immenser Nachholbedarf im Bereich der Infrastruktur, insbesondere im Gleis- und Bahnbau. Die Nutzung der jeweiligen Landesorganisationen des Konzerns ermöglicht einen zielgerichteten Marktzugang und bietet die Möglichkeit, gemeinschaftliche Verkehrswegebauprojekte anzubieten. 6. RisikoberichtDie Gesellschaft ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit eine Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Durch die Zugehörigkeit bzw. Einbindung zum STRABAG SE- Konzernverbund werden die Risken durch das konzernweite implementierte, aktive Risikomanagementsystem erhoben, beurteilt und mit einer adäquaten Risikopolitik bewältigt. Das aktive Risikomanagement dient zur Früherkennung, Vermeidung und Reduktion der unternehmensgefährdenden Risiken. Die Organisation des Risikomanagements des STRABAG SE-Konzerns baut auf dem projektbezogenen Baustellen- und Akquisitionscontrolling auf, ergänzt durch das übergeordnete Prüfungs- und Steuerungsmanagement. Im Rahmen des Risikomanagements werden die entwicklungstypischen Risiken über quartalsweise Leistungs- und Ergebnisprognosen in Form eines strukturierten Berichtswesen für das laufende Geschäftsjahr und durch Prognoserechnungen die Folgejahre überwacht. Im Einzelnen können insbesondere die vom Insolvenzverwalter erworbenen Forderungen noch vereinzelte Risiken bergen. Für diese Risiken wurde eine pauschale Wertberichtigung von TEUR 1.000 gebildet. Aus den laufenden Nachverhandlungen und teils auch aus gerichtlich geltend gemachten Forderungspositionen erwarten wir noch Zahlungseingänge. Die zum Stichtag bekannten Verlustrisiken wurden durch Risikovorsorgen in ausreichendem Maße berücksichtigt. Für Gewährleistungs-, Rest- und Nacharbeiten sowie unterlassene Instandsetzungen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 712 in die Bilanz eingestellt. Anlaufkosten, insbesondere für die Schulung und Qualifizierung des benötigten Fachpersonals für die Gleisbaugroßgeräte erwarten wir im wesentlichen ab dem Geschäftsjahr 2009. 7. Forschung und EntwicklungInnovationsprojekte zur Optimierung von Bauverfahren und Einführung von neuen Bauweisen werden durch die TPA Gesellschaft für Qualitätssicherung und Innovation GmbH, einer Gesellschaft des STRABAG SE-Konzerns, in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Baustoffherstellern durchgeführt. 8. NachtragsberichtZum Januar 2008 wurde von der Gesellschaft das Personal und der Maschinen- und Gerätepark der Firma Ranke in Essen in einem assetdeal mit einem symbolischen Kaufpreis von 1,- Euro übernommen. Die Firma Ranke war im Straßenbahngleisbau in Essen tätig und verfügt über hoch qualifiziertes Personal und sehr gute Kenntnisse des lokalen Marktes. |
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