Master Data

Registry
Register court Freiburg HRB 412719
Previous
regiodata Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH
Registered
8/27/1997
Industry
Provision of data processing servicesOther information service activitiesGeneral public administration activities
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Geoinformationssystemen und Geodaten für Kommunen und Infrastrukturbetreiber aller Sparten der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Dazu gehören die Netzplanung, Bauleitung, Vermessung, Netzdokumentation und die Bereitstellung der Daten. Weitere Dienstleistungen sind die Betreuung, Erweiterung und Anpassung von Geoinformationssystemen sowie die Entwicklung eigener Systeme zur Geodatenverarbeitung. Die Gesellschaft verfolgt öffentliche Zwecke im Rahmen der rechtlichen Vorgaben der Baden-Württembergischen Gemeindeordnung.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Peter Bury
since 12/8/2011
Procura
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (3)

NameOwnership
51.00%
35.00%
Stadt Lörrach
14.00%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

bnNETZE GmbH
Germany
€30,600
51.00%
Energiedienst AG
Germany
€21,000
35.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

regioDATA GmbH (vormals: regiodata Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH)

Lörrach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 120.207,00 149.633,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 981.288,00 770.536,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 445.941,00 398.837,00
3. Geleiste Anzahlungen 35.652,84 0,00
1.462.881,84 1.169.373,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 165.800,23 257.340,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.451.590,79 2.072.356,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.651,75 42.548,32
3. Forderungen gegen Gesellschafter 646,99 60.519,02
4. Sonstige Vermögensgegenstände 157.684,82 1.681,79
1.633.574,35 2.177.105,14
III. Flüssige Mittel 915.325,47 543.532,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 201.084,36 191.958,36
4.498.873,25 4.488.942,92

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 500.000,00 100.000,00
III. Gewinnvortrag 533.579,82 490.333,81
IV. Jahresüberschuss 980.689,20 1.443.246,01
2.074.269,02 2.093.579,82
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 77.729,68 362.059,27
2. Sonstige Rückstellungen 1.380.876,67 1.211.273,36
1.458.606,35 1.573.332,63
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 199.273,25 158.771,50
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.176,50 2.820,05
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 194.072,22 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 487.295,12 590.434,31
895.817,09 752.025,86
D. Rechnungsabgrenzungsposten 70.180,79 70.004,61
4.498.873,25 4.488.942,92

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.395.549,50 14.319.978,10
2. Verminderung (i. V. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -92.923,52 59.077,53
3. Sonstige betriebliche Erträge 193.823,91 156.080,15
15.496.449,89 14.535.135,78
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.032.426,16 2.576.307,39
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.973.048,03 7.159.049,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.464.929,13 1.325.818,23
9.437.977,16 8.484.867,44
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 545.016,82 422.340,22
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.073.688,79 1.006.265,42
1.407.340,96 2.045.355,31
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76,38 440,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 420.768,05 596.115,25
420.844,43 596.555,25
10. Ergebnis nach Steuern 986.496,53 1.448.800,06
11. Sonstige Steuern 5.807,33 5.554,05
12. Jahresüberschuss 980.689,20 1.443.246,01

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Grundlage des Unternehmens

Das Geschäft der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) besteht im Wesentlichen in der Erbringung kontinuierlicher und umfassender Dienstleistungen für diverse Kommunen und Infrastrukturbetreiber aller Sparten der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Dazu gehören die Netzplanung, Bauleitung, Vermessung, Dokumentation und die Bereitstellung der Daten. Weitere Dienstleistungen sind die Betreuung, Erweiterung und Anpassung von Geoinformationssystemen sowie die Entwicklung eigener Systeme zur Geodatenverarbeitung.

Neben den Gesellschaftern zählen weitere Kommunen und Netzbetreiber im Einzugsgebiet zu den Kunden der Gesellschaft. Zusätzlich wird der kommunale Breitbandausbau mit umfangreichen Dienstleistungen unterstützt und leistet einen nennenswerten Beitrag zum Geschäft der regioDATA.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte regioDATA eine Gesamtleistung, die mit 15,3 Mio. EUR um 6,4% über dem Vorjahreswert und 5,7% über der Planung liegt. Die Abweichung gegenüber der Wirtschaftsplanung resultiert im Wesentlichen aus den Erlösen aus Dokumentation, die durch ungeplante Projekte erzielt werden konnten.

Gegenüber dem Vorjahr konnte neben dem Umsatz aus der Dokumentation auch bei Umsatzerlösen aus Planung und Baukoordination sowie den IT-Dienstleistungen ein Zuwachs realisiert werden, der aus einem geplanten Upgrade-Projekt resultiert.

Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres standen bei der Gesellschaft 88 Vollzeitkräfte, 43 Teilzeitkräfte, 1 geringfügig Beschäftigter und 4 Mitarbeiterinnen in Elternzeit in einem direkten Arbeitsverhältnis. Weitere 13 Arbeitskräfte wurden voll oder teilweise von den Gesellschaftern ausgeliehen. Um die erforderliche Kundennähe zu gewährleisten, betreibt die Gesellschaft neben dem Firmensitz in Lörrach die Standorte Freiburg, Offenburg und Donaueschingen. Insbesondere für die Vermessung und die Baukoordination kann so eine optimale Flächenabdeckung erzielt werden.

Investitionen

Nach dem im Vorjahr getätigten Investitionsvolumen von 628,1 TEUR wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 816,9 TEUR getätigt, wovon 554,9 TEUR auf die Beschaffung von technischen Anlagen (Hardware und Vermessungsgeräte) entfiel; 29,6 TEUR wurden für den Kauf von Software aufgewendet; 232,4 TEUR entfielen auf Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (überwiegend Fuhrpark und Büromöbel).

Auf die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung der Investitionen konnte in 2023 erneut verzichtet werden.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme liegt auf dem Niveau vom Vorjahr.

Die Umsatzsteigerung von 7,5% liegt nahezu im Plan. Reduktionen in den Tagesgeschäften konnten durch ungeplante Projekte im Strombereich kompensiert werden. Es wurden zwar Preiserhöhungen gegenüber den Kunden realisiert, jedoch konnten die Steigerungen der Sach- und insbesondere Personalkosten nicht vollständig abgefangen werden, so dass das Ergebnis nach Steuern mit 981 TEUR zwar 32% unter dem Vorjahresergebnis, aber nur 2% unter der Planung liegt.

Für die Aktualisierung der Arbeitsumgebung wurde mit rund 165 TEUR in die persönliche Ausstattung der Mitarbeiter (Notebooks inkl. Dockingstations und Zubehör) und weitere 150 TEUR in die Serverumgebung für die Desktop-Virtualisierung investiert. Der Bestand an flüssigen Mitteln zum Bilanzstichtag lag bei 915 TEUR.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei 2.181 TEUR und hat ausgereicht, um die Investitionen, Ausgaben und die Finanzierung zu decken, so dass im Geschäftsjahr auf die Aufnahme eines Kredites erneut verzichtet werden konnte. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt bei -810 TEUR und aus der Finanzierungstätigkeit bei -1.000 TEUR.

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten.

Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) werden anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert.

Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und angemahnt.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht)

Der Krieg in der Ukraine hat für eine neue Geschwindigkeit bei der Energiewende gesorgt. So wurden bereits im Vorjahr die Investitionen im Erdgasnetz deutlich reduziert und im Berichtsjahr gab es zwar weitere Unterhaltsmaßnahmen, aber bereits keinen Leitungsneubau mehr im Erdgasnetz. Dies hat sich auch deutlich auf die hiermit verbundenen Umsätze in der Vermessung und Dokumentation ausgewirkt. Eine weitere Folge ist aber auch eine verstärkte Konzentration auf die Strom- und Wärmenetze, die für die Wärmeversorgung einerseits und für die Themen Photovoltaik, Elektromobilität und Wärmepumpen andererseits weiter ausgebaut werden müssen und sich somit wiederum positiv auf die Auftragslage auswirken werden. Zusammen mit den zuletzt gewonnenen Ausschreibungen für die Netze BW GmbH, Stuttgart, im Stromnetz, aber auch im Breitbandausbau, lassen sich die beschriebenen negativen Effekte mindestens kompensieren. Im nördlichen Marktgebiet konnte ein weiterer Netzbetreiber als Kunde gewonnen werden. Hier besteht die Chance einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung.

Das größte Umfeldrisiko besteht weiterhin in der Abhängigkeit von nur drei großen Auftraggebern, von denen aber zwei gleichzeitig auch Gesellschafter sind. Durch die erfolgreiche Akquise weiterer Netzbetreiber konnte dieses Risiko weiter reduziert werden. Durch die Teilnahme an diversen Ausschreibungen wurden Aufträge für die nächsten 3 bzw. 5 Jahre gesichert.

Durch den Wegfall der Kredite und den erneuten Verzicht auf Aufnahme von Krediten können keine Risiken von Zinsschwankungen auftreten.

Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen wesentlichen negativen Prognose- oder Zielabweichung führen können, sehen wir im Augenblick nicht.

Ausblick (Prognosebericht)

Im Tagesgeschäft für die beiden Hauptkunden badenovaNETZE GmbH und naturenergie netze GmbH ist für 2024 ein ähnliches Volumen zu erwarten wie in 2023, allerdings mit der beschriebenen Verlagerung zwischen den Sparten. Auch ist weiterhin mit einem ähnlichen Umfang im Projektgeschäft für die Netzbetreiber zu rechnen. Nachdem auch wieder weitere Förderungen durch Bund und Land für den Ausbau der Breitbandnetze zur Verfügung stehen, kann auch beim kommunalen Breitbandausbau von stabilen Volumina ausgegangen werden. Für die Kunden im Breitband ist mit wachsendem Tagesgeschäft aufgrund des Ausbaufortschritts zu rechnen.

Das zusätzliche Volumen aus dem Tagesgeschäft für die NetzeBW wird einen nennenswerten Beitrag leisten. Die verabschiedete Wirtschaftsplanung für 2024 sieht eine Gesamtleistung von 15.548 TEUR und ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 1.433 TEUR vor.

Für das Jahr 2024 wird aufgrund der oben genannten Gründe ein in etwa gleiches Umsatzvolumen wie 2023 erwartet.

Kostenseitig ist in unserer Planung ein um 4,5% höherer Personalaufwand angesetzt. Dieser berücksichtigt nicht nur die Gehaltsanpassungen, sondern auch geplante Neueinstellungen und den Wegfall von Einmalzahlungen durch die Inflationsausgleichsprämie. Dafür ist ein Rückgang der Fremdleistungen in Höhe von 11% eingeplant.

 

Lörrach, den 19. April 2024

Geschäftsführung

Michael Schade

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz IDW PS 610 n.F. (07.2021) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Der gesetzliche Vertreter ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob der gesetzliche Vertreter seine Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten hat und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Stuttgart, 19. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard Holz, Wirtschaftsprüfer

Markus Mock, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Sitz der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) ist Lörrach. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 412719 im Register des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (5 Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von unter 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Leistungen, die zum Bilanzstichtag nicht abrechenbar waren, wurden als unfertige Leistungen gebucht. Diese wurden zu Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Erlöse für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 24 TEUR (Vj. 43 TEUR) und die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1TEUR (Vj. 61 TEUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von 704 TEUR (Vj. 574 TEUR), Qualitätssicherung in Höhe von 245 TEUR (Vj. 138 TEUR) und Gewährleistungen in Höhe von 200 TEUR (Vj. 200 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 194 TEUR (Vj. 0 TEUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 387 TEUR (Vj. 587 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0 TEUR (Vj. 2 TEUR).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erlöskonten gliedern sich nach den Geschäftsbereichen. Die Aufteilung der Gesamtleistung im Berichtsjahr und im Vorjahr auf die Erlöskonten ist in folgender Tabelle dargestellt:

Umsatzerlöse 2023 2022
Erlöse aus Vermessung 2.971.683 EUR 3.083.570 EUR
Erlöse aus Dokumentation 4.941.953 EUR 4.466.046 EUR
Erlöse aus Planung und Baukoordination 4.943.184 EUR 4.681.876 EUR
Erlöse aus IT-Dienstleistungen 2.538.729 EUR 2.088.486 EUR
Bestandsveränderungen Unfertige Leistungen -92.924 EUR 59.078 EUR
Gesamtleistung 15.302.625 EUR 14.379.056 EUR

Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG

Die Gesellschaft erbringt sonstige Tätigkeiten im Bereich der Elektrizitäts- und Gasversorgung gegenüber verbundenen Unternehmen und hat hieraus im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 3.511 TEUR erlöst. Diese betreffen insbesondere Vermessungs- und Dokumentationsleistungen.

Konzernabschluss

Die badenova AG & Co. KG, Freiburg, als beherrschendes Mutterunternehmen der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Teil von Konzernunternehmen. Eine Einbeziehung in den Konzernabschluss der badenova AG & Co. KG erfolgte jedoch gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) veröffentlicht.

Mitarbeiter

Auf Basis der Quartalsendbestände betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 131,75 (Vj.131,0), wovon im Durchschnitt 87,75 auf Vollzeit- und 43,00 auf Teilzeitkräfte und 1,0 auf geringfügig Beschäftigte entfallen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummiet- und Autoleasingverträgen (321 TEUR). Es bestehen keine weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist Herr Michael Rudolf Willy Schade, Heitersheim.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind unter Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Nachtragsbericht

Seit dem 1. Januar 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet wird.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss von 980.689,20 EUR (Vj. 1.443.246,01 EUR) und dem Gewinnvortrag in Höhe von 533.579,82 EUR (Vj. 490.333,81 EUR) einen Betrag von 1.000.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von 514.269,02 EUR als Gewinn vorzutragen.

 

Lörrach, den 19. April 2024

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. (FH) Michael Schade

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.484.371,65 29.613,44 65.128,28 1.448.856,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.241.708,12 554.852,35 566.077,25 2.230.483,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.064.549,97 196.756,03 44.574,70 1.216.731,30
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 35.652,84 0,00 35.652,84
3.306.258,09 787.261,22 610.651,95 3.482.867,36
4.790.629,74 816.874,66 675.780,23 4.931.724,17
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.334.738,65 54.594,44 60.683,28 1.328.649,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.471.172,12 341.608,35 563.585,25 1.249.195,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 665.712,97 148.814,03 43.736,70 770.790,30
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.136.885,09 490.422,38 607.321,95 2.019.985,52
3.471.623,74 545.016,82 668.005,23 3.348.635,33
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 120.207,00 149.633,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 981.288,00 770.536,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 445.941,00 398.837,00
3. Geleistete Anzahlungen 35.652,84 0,00
1.462.881,84 1.169.373,00
1.583.088,84 1.319.006,00

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