AZUR Solar GmbH
Same addressManufacture of solar cells and solar modules
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Karl Miller since 1/5/2023 | Managing Director |
Kilian Miller since 8/21/2018 | Managing Director |
Josef Miller since 8/21/2018 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Miller GmbHLeutkirch im AllgäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Juli 2023 bis 30. Juni 2024I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Miller GmbH ist ein überregional tätiges Handelsunternehmen mit Hauptsitz in Leutkirch im Allgäu. Das Produktportfolio beinhaltet vom Schraubenzieher über den Akkubohrschrauber bis hin zum CNC-Bearbeitungszentrum alle Maschinen, Werkzeuge und Zubehörteile für die Holz- und Kunststoffbearbeitung. Kunden sind holz- und kunststoffverarbeitende Betriebe, insbesondere Tischlereien und Holzbaubetriebe, öffentliche Einrichtungen, Bauhöfe, Schulen und Privatkunden aus dem Do-it-yourself-Bereich. Der Vertrieb erfolgt über den Außendienst eigene Onlineplattformen und über das 3.500 qm große Ausstellungszentrum in Leutkirch. Ein Service-Team ist für die Auslieferung und Inbetriebnahme stationärer Maschinen und Absaugtechnik verantwortlich. Ebenfalls werden Kundenschulungen angeboten. Servicetechniker sorgen für die Instandsetzung und Wartung der im Markt befindlichen Maschinen vor Ort. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagnierte 2023 in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld. Trotz rückläufiger Tendenzen belasteten nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Zusätzlich führten ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine rückläufige Inlands- und Auslandsnachfrage zu einer anhaltenden Wachstumsdämpfung. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch im Corona-Jahr 2020 kam somit nicht voran. Im Vergleich zu 2019 - dem letzten Jahr vor der Pandemie - lag das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Im Baugewerbe wirkten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel vor allem verschlechterte Finanzierungsbedingungen negativ aus. Besonders betroffen war der Hochbau. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe 2023 ein leichtes preisbereinigtes Wachstum von 0,2 %. Im ersten Halbjahr 2024 sank das BIP im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 %. Besonders im zweiten Quartal war ein deutlicher Rückgang der Investitionstätigkeit zu verzeichnen. Die Ausrüstungsinvestitionen gingen gegenüber dem Vorjahresquartal preisbereinigt um 6,5 % zurück. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Miller GmbH konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,54 % steigern und befindet sich auf einem sehr hohen Niveau. Der Rohertrag stieg im Vergleich zu 2022/2023 von T€ 10.660 auf T€ 10.957. Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.167 auf T€ 569. Die Nachfrage des Handwerks ist weiterhin hoch und konnte durch das Ausstellungszentrum stabil hoch gehalten werden, was sich ebenfalls im Umsatz niederschlug. Die schon seit vielen Jahren hohen Investitionen in den eigenen Onlinebereich zahlen sich aus, so dass hierdurch Umsatzsteigerungen verzeichnet werden konnten. a) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber 2022/2023 um T€ 720 auf T€ 14.152 erhöht. Bedingt ist dieser Anstieg durch die Erhöhung des Anlagevermögens, der Vorräte und der sonstigen Vermögensgegenstände. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 371 auf T€ 2.732 erhöht. Bei Abschreibungen von T€ 603 wurden Investitionen in Software mit T€ 380 und in Betriebs- und Geschäftsausstattungen mit T€ 565 getätigt. Das Vorratsvermögen erhöhte sich stichtagsbedingt zum Geschäftsjahresende um T€ 166 auf T€ 8.871 und wird teilweise in Höhe von T€ 448 durch die von Kunden erhaltenen Anzahlungen finanziert. Die Erhöhung des Vorratsbestandes dient der Sicherung der Lieferverfügbarkeit und der Überbrückung von Lieferengpässen der Lieferanten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten haben sich stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 509 auf T€ 2.450 erhöht. Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich dieser Anstieg in der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 1.337 auf T€ 4.773 wieder. Die Gesellschaft hat zur kurzfristigen Finanzierung des erhöhten Vorratsvermögens kurzfristige Darlehen in Höhe von T€ 4.273 aufgenommen und Darlehensverpflichtungen i.H.v. T€ 2.936 zurückgeführt. Das Eigenkapital hat sich bedingt durch die Gutschrift des Jahresüberschusses des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um T€ 569 auf T€ 3.790 erhöht. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 27 %. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Verpflichtungen für Gewährleistungen und Rückstellungen für Personalkosten zum Vorjahr von T€ 563 auf T€ 687 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um T€ 81 auf T€ 1.869 erhöht. Die Gesellschafterdarlehen bewegen sich auf Vorjahresniveau. b) Ertragslage Nach einem guten Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöht und befinden sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Der erzielte Rohertrag hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 gegenüber dem Vorjahr um T€ 297 auf T€ 10.957 erhöht. Dieser Anstieg ist auf eine Steigerung der Gesamtleistung, bei einer Materialaufwandsquote mit 0,7 % unter Vorjahreniveau, zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, ist gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % gestiegen. Der Personalaufwand absolut liegt mit T€ 5.061 (i.Vj. T€ 4.704) aufgrund eines gestiegenen Personalbestandes und Gehaltssteigerungen über Vorjahresniveau. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich von TEUR 615 im Vorjahr auf TEUR 603 in 2023/2024 verringert. Außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anlagen wurden aufgrund dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert nicht vorgenommen (Vorjahr T€ 164). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 700 auf T€ 4.283 erhöht. Kostensteigerungen sind in nahezu allen Kostenarten zu verzeichnen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023/2024 T€ 824 (i.Vj. T€ 1.655). Unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 9 (i.Vj. T€ 23) und der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 246 (i.Vj. T€ 465) ergibt sich ein Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit T€ 569 (i.Vj. T€ 1.167). c) Finanzlage und Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzlage der Gesellschaft des Geschäftsjahres 2023/2024 ist geprägt durch einen negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 743. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird vor allem durch die Erhöhung des stichtagsbedingt gestiegenen Vorratsbestands und Abnahme der erhaltenen Kundenanzahlungen mit T€ 1.464 belastet. Der Vorratsbestand wurde zur Sicherung der Lagerverfügbarkeit und zur Überbrückung der Lieferengpässe der Lieferanten aufgebaut. Im Rahmen der Investitionstätigkeit wurden Investitionen in das Anlagevermögen mit T€ 946, im Wesentlichen Anschaffungen in den Bereichen Hard- und Software sowie Anschaffungen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden kurzfristige Kredite i.H.v. T€ 4.273 zur Finanzierung des Vorratsvermögens neu aufgenommen sowie Kredite mit T€ 2.936 zurückgeführt. Zu den Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug T€ 99. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen aus, um fällige Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonti fristgerecht zu begleichen. Die Finanzpolitik der Gesellschaft ist konservativ ausgerichtet. Oberstes Ziel des Finanz- und Risikomanagements bleibt die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. 3. Forschung und Entwicklung Die Miller GmbH hat im Geschäftsjahr 2023/2024 keine Aufwendungen für Grundlagenforschung getätigt. 4. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren 92 Mitarbeiter sowie drei Geschäftsführer bei der Gesellschaft beschäftigt. Im Durchschnitt war ein Auszubildender beschäftigt. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwartete die Geschäftsleitung ein leichtes Umsatzwachstum sowie eine Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei einem weiterhin positiven, jedoch unter dem Vorjahr liegenden Jahresergebnis. Diese Prognose wurde erfüllt: Das Umsatzwachstum konnte erzielt werden. Die gestiegenen Kosten resultieren im Wesentlichen aus einmaligen Aufwendungen im Rahmen unserer Digitalisierungsprojekte sowie aus höheren Personalkosten, die wir im Zuge der gestiegenen Lebenshaltungskosten bewusst angepasst haben. In diesem Geschäftsjahr lag ein zentraler Fokus auf der Digitalisierung unserer Prozesse. In diesem Zusammenhang haben wir überdurchschnittlich investiert, um die strukturellen Grundlagen für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Konkret konnten wir ein modernes Lagerverwaltungssystem erfolgreich implementieren und unseren Onlineshop vollständig neu entwickeln - technisch auf dem neuesten Stand. Beide Systeme steigern nicht nur unsere aktuelle Leistungsfähigkeit, sondern werden auch künftig maßgeblich zur Effizienzsteigerung beitragen. Dank eines breit aufgestellten Produktportfolios und einer diversifizierten Kundenbasis blickt die Miller GmbH optimistisch in die Zukunft. Die hohe Lagerverfügbarkeit ermöglicht es, Lieferengpässe bei Zulieferern effektiv zu überbrücken. Für das laufende Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Geschäftsleitung einen moderaten Umsatzrückgang bei einem weiterhin positiven Jahresergebnis auf leicht gesunkenem Niveau. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld bleibt herausfordernd. Für das Folgejahr wird bereits wieder mit einem leichten Umsatzwachstum gerechnet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Gesamtwirtschaftliche Risiken Die größten Risiken sieht die Geschäftsführung in den Auswirkungen der anhaltend hohen Inflation und der stark gestiegenen Energiepreise. Zudem können geopolitische Unsicherheiten, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, das Investitionsverhalten der Kunden negativ beeinflussen. Aufgrund der stark nationalen Ausrichtung des Geschäftsmodells werden jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf das operative Geschäft erwartet. 2. Branchenspezifische Ertragsrisiken Ein zunehmender Wettbewerb könnte zu einem verstärkten Preisdruck führen, insbesondere bei gleichzeitig steigenden Material- und Personalkosten. Die Miller GmbH begegnet diesem Risiko durch den kontinuierlichen Ausbau ihrer Technologiekompetenz. Eine strenge Bonitätsprüfung im Neukundengeschäft sowie ein engmaschiges Monitoring der Stammkunden tragen zur Minimierung von Forderungsausfällen bei. Das Marktumfeld bleibt angespannt, doch die Gesellschaft sieht sich aufgrund ihrer stabilen finanziellen Basis gut aufgestellt. 3. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalstruktur sind aktuell keine wesentlichen Liquiditätsrisiken erkennbar. Forderungsausfälle bleiben die Ausnahme, könnten jedoch angesichts der konjunkturellen Lage zunehmen. Die Miller GmbH wickelt nahezu alle Geschäfte in Euro ab, sodass keine nennenswerten Währungsrisiken bestehen. 4. Chancenbericht Die Miller GmbH konnte sich im Markt für Maschinen und Werkzeuge zur Holz- und Kunststoffbearbeitung etablieren und ihre Position kontinuierlich stärken. Die Auswirkungen konjunktureller Schwankungen blieben bisher gering. Eine weiterhin stabile Auftragslage im Handwerk sowie die hohe Investitionsbereitschaft von Betrieben bieten weiteres Potenzial für Umsatzsteigerungen. Wesentliche Wachstumsimpulse erwartet das Unternehmen aus dem stetigen Ausbau eigener Onlineplattformen sowie dem modernen, 3.500 m 2 großen Ausstellungszentrum in Leutkirch. Dort werden kontinuierlich aktuelle Maschinen und Zubehör präsentiert, was den Vertrieb langfristig unterstützt. V. Gesamtaussage Die Miller GmbH ist als mittelständisches Unternehmen einem vielfältigen Chancen- und Risikoprofil ausgesetzt. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen angesichts seiner gefestigten Vermögenslage und finanziellen Stabilität gut für die Zukunft gerüstet. Risiken, die den Fortbestand gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Auch wenn die Ukraine- und Energiekrise bislang keine negativen Umsatzwirkungen hatten, lässt sich nicht abschließend beurteilen, inwieweit sich diese Entwicklungen künftig auswirken werden.
Leutkirch im Allgäu, 16. Mai 2025 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024der Miller GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Miller GmbH, Leutkirch im Allgäu, ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach §267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024. Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 ff. HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsmethoden Die generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB wurden bei der Jahresabschlusserstellung beachtet. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (Software) werden nach den Vorschriften der §§ 253, 255 HGB bewertet. Die Abschreibungen erfolgten linear auf die Anschaffungskosten. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 Euro wurden sofort abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Liegt der Marktpreis unter diesen Anschaffungskosten, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Dabei wurde neben der Gängigkeit der Artikel, die Lagerdauer, die Umschlagshäufigkeit und die Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte während des Berichtsjahres mit dem tagesaktuellen Devisenkurs. Zum Bilanzstichtag liegen keine Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung vor. Gegenüber dem Vorjahr haben sich keine Änderungen in den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden ergeben. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem beiliegenden Anlagespiegel zu entnehmen. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 2.011,72 Euro (Vj. 6.465,19 Euro) ausgewiesen. III. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personal- und Sozialbereich, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen. IV. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung, die Restlaufzeiten sowie die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen insgesamt: 2.275.104,63 Euro (Vj. 2.361.565,95 Euro) Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf: a) aus Steuern 692.217,17 Euro (Vj.: 640.379,85 Euro) b) im Rahmen der sozialen Sicherheit: 23.771,40 Euro (Vj.: 22.515,33 Euro) c) verschiedene sonstige Posten: 1.559.116,06 Euro (Vj.: 1.698.670,77 Euro) In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 308.139,08 Euro (Vj. 308.341,13 Euro) enthalten. V. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden für Verbindlichkeiten der Schwestergesellschaft, der Joki Grundbesitz GmbH, seitens der Gesellschaft selbstschuldnerische Bürgschaften von insgesamt 1.710.520,00 Euro (i.Vj. 1.842.100,00 Euro). Aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden Vermögens , Finanz und Ertragslage der durch die Bürgschaften und Mithaftungen begünstigten Gesellschaft ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ernsthaft nicht zu rechnen. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterung der Umsatzerlöse Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Satz 1 Nr. 4 HGB wird gem. der Erleichterungsvorschrift des §288 Satz 2 HGB verzichtet. II. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Buchgewinnen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögen in Höhe von 22.200,42 Euro (Vj.: 11.661,00 Euro) enthalten. Die sonsitgen betrieblichen Erträge beinhalten auch Erträge aus der Währungumrechnung in Höhe von 3.355,42 Euro (Vj.: 2.130,33 Euro). III. Personalaufwand Die Position Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 31.337,36 Euro (Vj.: 27.471,36 Euro). IV. Abschreibung Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 602.853,40 Euro (Vj: 615.121,81 Euro). Darin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von 0,00 Euro (Vj: 164.285,00 Euro). V. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 13.028,70 Euro (Vj.: 17.961,67 Euro). VI. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ertragsteueraufwand, der das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belastet, beträgt im Berichtsjahr 246.358,46 Euro (Vj.: 464.557,57 Euro). Hierunter fallen die Steueraufwendungen für die Körperschaftsteuer mit Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von TEuro 2.407 aus Leasing- und Mietzinsverpflichtungen und sind fällig in:
II. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
III. Geschäftsführung und Vertretung Zur Vertretung der Gesellschaft sind die Geschäftsführer berechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. IV. Schutzklausel nach §286 HGB Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB (Angaben über die Gesamtbezüge der in § 285 Nr. 9 HGB genannten Personen) wird in Anspruch genommen. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023/2024 in Höhe von 568.989,44 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023/2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Verbindlichkeitenspiegel zum 30. Juni 2024
Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB der Miller GmbH zum 30. Juni 2024 Hiermit bestätigen wir unsere Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des vorliegenden Jahresabschlusses.
Leutkirch im Allgäu, 16. Mai 2025 gez. Josef Miller gez. Kilian Miller gez. Karl Miller sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Miller GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Miller GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Miller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wangen im Allgäu, 16. Mai 2025 Dr.
Esters & Prof. Dr. Joos & Seifert GmbH & Co.
KG
Christian Seifert, Wirtschaftsprüfer |
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