Juskys Trading GmbH
Same addressWholesale of household, office and shop furniture, carpets and lighting equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Daniel Heidrich since 12/12/2023 | Procura |
Claudia Rach-Juskys since 12/12/2023 | Procura |
Philipp Juskys since 12/12/2023 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Juskys Holding GmbHHolle (vormals: Salzgitter)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Juskys Holding GmbH, HolleGliederung I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung III. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Juskys Konzern besteht aus vier Gesellschaften. Im Wesentlichen ist der Konzern durch die größte Tochtergesellschaft, die Juskys Gruppe GmbH, geprägt. Diese ist im E-Commerce für den Handel mit Waren aller Art tätig. Schwerpunkt ihres Vertriebs sind Freizeitartikel, darunter Gartenmöbel, Saunen und Sportgeräte. Hauptabsatzgebiet der Gesellschaft ist der deutsche Markt. Die Kunden sind fast ausnahmslos Privatpersonen. Die Ware wird zumeist aus Asien bezogen. Die Juskys Vermögensverwaltungs-GmbH und die Juskys Trading GmbH erbringen im Wesentlichen Leistungen an die Juskys Gruppe GmbH und übernehmen für diese bestimmte Funktionen. In der Juskys Vermögensverwaltungs GmbH wird im Wesentlichen das Grundvermögen des Konzerns verwaltet. Bis 2021 war die Juskys Trading GmbH als Einkaufsgesellschaft für die Juskys Gruppe GmbH tätig. Ab 2022 hat die Juskys Gruppe GmbH die Waren direkt bei den Lieferanten bezogen. Neben dem Hauptsitz in Holle werden weitere Betriebsstätten in Norddeutschland in Salzgitter, in Hohenwestedt, in Hildesheim und in Peine unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und Brachen bezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Jahr 2022 durch mehrere Faktoren herausfordernd. Deutschland erlebte im Jahr 2022 eine signifikante Inflation, die vor allem durch steigende Energiepreise und Lieferengpässe bedingt war. Die Inflationsrate erreichte durchschnittlich 7,9%, was die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigte. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Beginn des Krieges in der Ukraine, führten zu einer drastischen Erhöhung der Energiepreise in Deutschland und einer anfänglichen Schockstarre unter den Verbrauchern, über den, für viele unerwarteten, Krieg in Europa. Die globalen Lieferketten, weiterhin noch durch die Covid-19-Pandemie belastet, wurden durch diese geopolitischen Spannungen zusätzlich gestört. Trotzdem wuchs nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr somit erstmals wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2019. Im Jahr 2022 erzielte das Onlinegeschäft in Deutschland einen Umsatz mit Waren in Höhe von rund 84,5 Milliarden Euro. Damit verzeichnete der Onlinehandel in Deutschland erstmals einen Umsatzrückgang, welcher sich auf rund 2,2 Milliarden Euro beläuft. Die einzelnen Handelsbranchen zeigen eine differenzierte Entwicklung. Eine positive Umsatzbilanz konnten insbesondere die Branchen FMCG (Güter des täglichen Bedarfs) mit +5,9% und Gesundheit/ Wellness mit +7,2% gegenüber dem Vorjahr aufweisen. Die schwächsten Zahlen im Onlinebereich sind in den Bereichen Heimwerken/ Garten (-14,7%), CE/Elektro (-9,0%) und Wohnen und Einrichten (-8,1%) zu verzeichnen. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 war wie erwartet ein herausforderndes Jahr, da sich die oben beschriebene Entwicklung im Onlinehandel, hier insbesondere die Bereiche Heimwerken/Garten und Wohnen und Einrichtungen auch in unserem Geschäftsverlauf widerspiegelt. Hintergrund ist hier der Wegfall der Coronabeschränkungen, die zu einer Verschiebung von Onlinehandel zu stationärem Handel geführt hat. Ebenfalls waren kurzfristige Lieferkettenprobleme zu verzeichnen, die durch einen höheren Vorratsbestand ausgeglichen werden konnten. Wir können insgesamt, gemessen an der Gesamtentwicklung im Onlinehandel, auf ein solides Geschäftsjahr 2022 zurückblicken. 3. Lage a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die inländischen Umsatzerlöse dar. Diese machen rd. 91% der gesamten Umsätze aus. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse insgesamt um rd. 15% vermindert. Unsere Aufwendungen für Waren haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 8% vermindert. Entsprechend war auch ein Rückgang des Rohergebnisses zu verzeichnen. Es betrug im Geschäftsjahr 2022 T€ 42.491 (VJ.: T€ 54.052) und hat sich somit um rund 21 % reduziert. Da die wesentlichen Anschaffungen bereits in den Vorjahren lagen und das Abschreibungsende vieler Wirtschaftsgüter bereits erreicht war, verringerten sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 484. Investitionen in die Organisation durch Neueinstellungen von Personal haben zu einem Anstieg des Personalaufwands um T€ 187 geführt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 2.584 auf T€ 30.565 gesunken. Der Rückgang beruht auf gegenläufigen Effekten. Einerseits war ein Anstieg im Bereich der Raumkosten (+ TEUR 906) und Werbung (+TEUR 503) zu verzeichnen. Der Anstieg der Raumkosten resultiert vorwiegend aus der Anmietung eins neuen Lagerstandortes und der Anstieg der Werbeaufwendungen auf ein gesteigertes Werbeengagement. Demgegenüber gab es eine Abnahme der Aufwendungen für Provisionen und Gebühren auf diversen Handelsplattformen. Diese verringerten sich um -TEUR 2.217. Auch die Kosten für externe Lagerkapazitäten gingen zurück, da durch den eigenen Lagerstandort diese nicht mehr benötigt wurden, was zu einer Einsparung von -TEUR 2.207 führte. Bedingt durch den Umsatzrückgang sanken auch die Frachtkosten zum Endkunden um -TEUR 384, insgesamt konnte ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 3.295 erzielt werden. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement in den Unternehmen ist darauf ausgerichtet, stets über ausreichende Liquidität zu verfügen, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Verrechnungskonten der Zahlungsdienstleister leicht verschlechtert. Bezüglich unserer Finanzierung halten wir die Bankenabhängigkeit gering. Zum Bilanzstichtag verfügen wir über liquide Mittel von rd. T€ 146 (Vorjahr T€ 3.762) sowie ausreichende Kreditlimits bei Kreditinstituten, die im Geschäftsjahr kurzfristig in Anspruch genommen worden sind. Dieser Kapitalrückgang wurde vornehmlich durch die Erhöhung des Warenbestandes verursacht. Unsere größten Investitionen galten der Erweiterung der Betriebsflächen durch Anschaffung von weiterem Grundbesitz, der Erweiterung der IT-Infrastruktur an unserem Verwaltungsstandort in Holle, sowie die Erweiterung des Logistik-Fuhrparks. Der vereinfachte Cash-Flow (Summe aus Konzernjahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen) ist gegenüber dem Vorjahr um T€ T€ 6.579 auf T€ 3.875 abgesunken. Der Rückgang resultiert vorwiegend aus dem Absinken des Konzernumsatzes. Unsere Finanzlage ist daher auch weiterhin als stabil zu bezeichnen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unseres Konzerns und die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir nach wie vor für stabil. Unser Anlagevermögen besteht wie im Vorjahr neben dem Grundbesitz im Wesentlichen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Geschäftsjahr wurden weitere Investitionen in bebaute Grundstücke in der Gemeinde Grasdorf und in die Ausstattung der neuen Zentrale in Hohenwestedt vorgenommen. Durch die Coronakrise waren die Lieferketten gestört und die Lieferfähigkeit, gerade von asiatischen Lieferanten, eingeschränkt. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit an unsere Kunden haben wir bewusst den Vorratsbestand mit Sicherheitsbeständen, auch wenn damit mehr Kapital gebunden war, aufgebaut. Die ungünstige Entwicklung des EUR/USD hat neben der Erweiterung der Produktpalette ebenfalls zu einem Anstieg geführt. Der Ausbau und Erweiterung der Kundenstruktur, mit teilweisen Zahlungszielen von 30-60 Tagen, hat zu einem Anstieg des Forderungsbestands geführt. Der höhere Forderungsbestand hat nicht dazu geführt, dass das Ausfallrisiko für einzelne Forderungen gestiegen ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Guthaben bei Zahlungsdienstleistern, Guthaben auf Verrechnungskonten bei den Plattformbetreibern und lfd. Steuerforderungen (Umsatzsteuer) zusammen. Analog zur Entwicklung im Umsatzbereich, sind auch die umsatzabhängigen sonstigen Vermögensgegenstände gesunken. Der Rückgang der liquiden Mittel und der Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist dem Umstand geschuldet, dass der Bestand an Waren aufgebaut wurde. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten übersteigen die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände. Wir waren dennoch jederzeit in der Lage, diese Verbindlichkeiten auszugleichen, insbesondere durch im Geschäftsjahr in Anspruch genommenen Kreditlinien. Die Kapitalstruktur des Unternehmens ist weiterhin solide, da die Verschuldungsrate mit 0,30 nur leicht über dem Vorjahreswert von 0,29 liegt. Die Eigenkapitalquote hat sich um rund zwei Prozentpunkte von 71 % auf 73 % erhöht, was auf eine weiterhin starke Eigenfinanzierung hinweist. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse zur weiteren Finanzierung des Wachstums in den Unternehmen belassen und die Abhängigkeit von Fremdkapital weiter gering halten. Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme belief sich auf 5,6% (Vorjahr 5,6%) und ist somit trotz gestiegener Bilanzsumme gleichgeblieben. Die Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung der Möglichkeit Skonto in Anspruch zu nehmen, fristgerecht bezahlt. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen die Rendite des Rohergebnisses und den Cashflow heran. Die Rendite des Rohergebnisses berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum Rohergebnis, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 42.491 (Vorjahr T€ 54.052) und das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 4.769 (Vorjahr T€ 13.449). Daraus ergibt sich eine Verringerung der Rendite des Rohergebnisses um 13,7% Punkte von 24,9% auf 11,2%. Der Cashflow betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 3.875 (Vorjahr T€ 10.454) und liegt damit um T€ 6.579 unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den deutlich gesunkenen Umsatz zurückzuführen, der nach der erhöhten Nachfrage in der Coronazeit nun im Bereich Outdoor-Produkte erwartungsgemäß zurückging. Trotz dieser Entwicklung ist der Cashflow weiterhin positiv, was im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Lage als zufriedenstellend bewertet wird. Analog zur Entwicklung des Rohergebnisses hatten wir einen Rückgang im Cashflow erwartet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, insbesondere im Bereich Marketing, trugen jedoch dazu bei, dass der Umsatzrückgang begrenzt werden konnte und wir dennoch ein positives Ergebnis erzielen konnten. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Transparenz und zur Darstellung unserer ganzheitlichen Leistungsfähigkeit legen wir in diesem Abschnitt unseres Lageberichts besonderes Augenmerk auf nicht finanzielle Leistungsindikatoren (NFPIs). Diese Indikatoren ermöglichen es, Aspekte unseres Unternehmens zu beleuchten, die über die reinen finanziellen Kennzahlen hinausgehen. Umweltleistung: Unsere Umweltleistung ist ein Schlüsselaspekt unseres Nachhaltigkeitsengagements. Wir verfolgen unsere Indikatoren wie den ökologischen Fußabdruck, den Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch, und Fortschritte bei der Reduzierung unseres CO 2 -Ausstoßes. Diese Maßnahmen sind Teil unserer Verpflichtung, einen positiven Beitrag zur Umwelt zu leisten. Soziale Verantwortung: Unsere Bemühungen im Bereich soziale Verantwortung sind von entscheidender Bedeutung für unser Unternehmen. Wir überwachen die Mitarbeiterzufriedenheit, das Engagement, die Vielfalt und Inklusion in unserer Belegschaft sowie unsere Beziehungen zu Gemeinschaften und Lieferanten. Diese NFPIs spiegeln unsere Verpflichtung wider, eine nachhaltige Unternehmenskultur zu schaffen und soziale Verantwortung zu fördern. Kundenvertrauen und Reputation: Die Zufriedenheit unserer Kunden und das Vertrauen der Öffentlichkeit sind von größter Bedeutung. Wir verfolgen und analysieren Kundenbewertungen, Beschwerden und die Wahrnehmung unserer Marke. Diese Informationen sind für uns entscheidend, um sicherzustellen, dass unsere Kunden und Stakeholder unser Unternehmen positiv wahrnehmen. Diese nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind integrale Bestandteile unserer Unternehmensstrategie und ermöglichen es uns, langfristige Nachhaltigkeitsziele zu setzen und zu verfolgen. Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Aspekte unserer Leistungsfähigkeit ebenso wichtig sind, wie finanzielle Kennzahlen und dass sie dazu beitragen, unsere langfristige Unternehmensstärke und -resilienz zu gewährleisten. 6. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Angesichts der genannten schwierigen Marktveränderungen waren wir gezwungen, unser Geschäft an die neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Trotz dieser Herausforderungen konnten wir jedoch das erwartete Roh- und Betriebsergebnis erreichen und sind mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Konzerns zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Zudem nehmen wir laufend Verbesserungen an unserem Logistikkonzept vor, so dass Auslieferungen schneller erfolgen können. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns positiv. Die Freizeitartikelbranche in Verbindung mit dem E-Commerce bietet ein großes Wachstumspotential. Das Jahr 2023 hat sich deutlich positiver entwickelt als zunächst erwartet. Wir rechnen mit einem Anstieg des Rohergebnisses von 50% bis 60% und einem Anstieg der Umsatzrendite von 1% bis 3%. Für das Konzernjahresergebnis erwarten wir einen weiterhin starken Anstieg. Beim Cashflow gehen wir für 2023 von einem Wert von ca. 4.900 T€ aus. Insgesamt sehen wir eine erfreuliche Entwicklung, die unsere Erwartungen an ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 bestätigt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Branche ist global aufgestellt und insoweit vom Funktionieren der Lieferketten abhängig. Diese können durch den Krieg in der Ukraine und die Krisenherde im Nahen Osten mit dessen ökonomischen Begleiterscheinungen weiter beeinträchtigt werden. Zudem kommt der schwelende Konflikt zwischen der Volksrepublik China und Taiwan hinzu, der bei einem Ausbruch zu einer weiteren Verschärfung der Lieferkettenproblematik führen kann. Damit verbunden wären nicht nur ein möglicher Zusammenbruch der Lieferketten, sondern auch die Erhöhung der Seefrachtraten ein mögliches Risiko. Operative Risiken, wie ein plötzlicher Anstieg des Preisniveaus in Deutschland, können zu einer Veränderung des Bestellverhaltens führen und geringe Umsätze zur Folge haben. Da wir im Onlinehandel tätig und daher von IT-Systemen abhängig sind, ist das Risiko durch Cyberangriffe und/oder Systemausfälle vorhanden. Durch unser stetiges Wachstum ist der Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Aufgrund der internationalen Einkaufspolitik sind wir Fremdwährungsrisiken ausgesetzt, die laufend analysiert werden. Stark schwankende Fremdwährungskurse können Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Diese sind allerdings von untergeordneter Bedeutung. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf unsere langjährigen Stammlieferanten zurückgreifen. Diese langjährigen Beziehungen haben uns als zuverlässigen Partner gezeigt und uns immer wieder die Chance zu sehr guten Einkaufspreisen gesichert. Der Lieferkettenproblematik haben wir mit einer größeren Verfügbarkeit unseres Warenbestandes entgegengewirkt. Hierin sehen wir auch eine erhebliche Chance gegenüber dem Wettbewerb. Diese resultiert darin, dass wir auch, bei vorhandenen Lieferkettenproblemen, weiterhin unser gesamtes Sortiment über einen längeren Zeitraum anbieten können. Durch das Nichtvorhandensein von langen Verpflichtungen haben wir die Möglichkeit, unser Kostenniveau schnell an die gegebene Marktsituation anzupassen. Die Finanzierung aus eigenen Betriebsmitteln erhöht weiter unsere Unabhängigkeit von externen Anbietern. Diese Flexibilität verschafft uns die Möglichkeit, unsere Prozesse schnell auf ein verändertes Käuferverhalten einzustellen und so weiterhin stabil zu operieren. Wir setzen auch weiterhin auf die Ausbildung von jungen motivierten Schulabsolventen. Diese Investition hat in der bisherigen Zeit zu einer Vielzahl von qualifizierten Mitarbeitern geführt. Aber auch unsere vorhandenen Mitarbeiter werden weiterhin fachspezifisch auf ihre Anforderungen geschult. Hierin sehen wir die einmalige Chance, dem Fachkräftemangel aus den eigenen Reihen entgegenzuwirken und uns für die Zukunft sehr gut aufzustellen. 3. Gesamtaussage Zusammenfassend sehen wir uns vor dem Hintergrund des ausgewogenen Verhältnisses von Chancen und Risiken zueinander, grundsätzlich in einer guten Ausgangssituation, um die aktuell schwierige gesamtwirtschaftliche Lage profitabel zu durchlaufen.
Holle, den 12. Dezember 2024 Philipp Juskys, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
KonzernkapitalflussrechnungKapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und den Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Konsolidierungskreis Angaben zu allen Konzernunternehmen In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen einzubeziehen, auf die die Juskys Holding GmbH zum 31. Dezember 2022 unmittelbar- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. In den Konzernabschluss wurden neben der Juskys Holding GmbH (Mutterunternehmen) folgende Unternehmen (Tochterunternehmen) im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. III. Konsolidierungsgrundsätze Einheitlicher Stichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, dem 31. Dezember 2022, aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurden einheitlich auf diesen Abschlussstichtag aufgestellt. Einheitliche Bewertung Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einheitlich nach den Bilanzierungsvorschriften des Mutterunternehmens bewertet. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs.1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 23 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Die Juskys Holding GmbH hat nach § 301 Abs. 2 S. 5 HGB die Ausnahmeregelung in Anspruch genommen und führte für den Konzernabschluss 2021 die Erstkonsolidierung nach § 301 Abs. 2 S. 1 HGB nicht zu dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss durch, sondern zu dem Zeitpunkt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Ausnahmeregelung des § 301 Abs. 2 S. 5 HGB wurde einheitlich für alle drei Tochterunternehmen angewendet. Die Juskys Gruppe GmbH wurde von der Juskys Holding GmbH im Rahmen der Sachgründung der Juskys Holding GmbH mit Einbringungsvertrag vom 22.05.2014 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) in die Juskys Holding GmbH eingebracht. Die Juskys Trading GmbH wurde von der Juskys Holding GmbH am 4.12.2018 bar gegründet. Die Juskys Vermögensverwaltungs-GmbH wurde ebenfalls von der Juskys Holding GmbH am 17.04.2020 gegründet. Die einheitliche Inanspruchnahme des § 301 Abs. 2 S. 5 HGB stellt die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zutreffend dar, da es sich bei den Tochterunternehmen um Unternehmen handelt, die im Wege der Sachgründung zu Buchwerten eingebracht und bar gegründet wurden. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung des Tochterunternehmens Juskys Gruppe GmbH wurden bei der Bewertung des Eigenkapitals (neubewertetes Eigenkapital) mangels Separier- und Einzelbewertbarkeit der immateriellen Vermögensgegenstände keine stillen Reserven oder Lasten aufgedeckt. Bei der Juskys Gruppe GmbH ist im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ein passivischer Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 2.125 entstanden. Dieser passivische Unterschiedsbetrag stellt nach DRS 23.147 einen technischen Unterschiedsbetrag dar, der auf die Einbringung der Anteile an der Juskys Gruppe GmbH zu Buchwerten zurückzuführen ist. Nach DRS 23.150 i.V.m. DRS 23.147 Buchst. c) und DRS 23.149 Buchst. b) ist der passivische Unterschiedsbetrag über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände von 6 Jahren zu vereinnahmen. Durch die Erstkonsolidierung zum 22.05.2014 ist dieser Unterschiedsbetrag bereits vollständig vereinnahmt und wurde entsprechend im Gewinnvortrag des Konzerns eingestellt. Aus der Kapitalkonsolidierung bei der Juskys Trading GmbH und Juskys Vermögensverwaltungs-GmbH resultieren durch die Bargründungen keine Unterschiedsbeträge. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Auf die Eliminierung der Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da sie von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. Abgrenzung latenter Steuern Für Konsolidierungsmaßnahmen, die zu temporären Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögensgegenstände und Schulden für Konzernrechnungslegungszwecke und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke führen, werden latente Steuern erfasst. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Konzernabschluss erfassten Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen unterliegen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien und wurden ausnahmslos zum Bilanzstichtag aufgestellt. Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Es handelt sich um Patent- und Markenrechte, die keiner Abnutzung unterliegen. Eine planmäßige Abschreibung wird daher nicht vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Wahlrechte nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB und § 255 Abs. 3 S. 2 HGB wurden nicht ausgeübt. Zinsen für Fremdkapital wurden bei den Herstellungskosten nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die angewendeten Nutzungsdauern bei den Sachanlagen betragen zwischen 3 und 33 Jahren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Ausfall- und Wertminderungsrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt. Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Stammkapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 385.383,72 resultiert aus der Einbringung der Anteile an der Juskys Gruppe GmbH am 22.05.2014 zu Buchwerten. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 27.983.843,21 enthalten. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bei der Bewertung der Rückstellungen werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungszinssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden im Hinblick auf temporäre Differenzen zwischen den Buchwerten der Vermögensgegenstände und Schulden für Konzernrechnungslegungszwecken und den verwendeten Beträgen für steuerliche Zwecke erfasst. Latente Steuern werden anhand der Steuersätze bewertet, die erwartungsgemäß auf temporäre Differenzen angewendet werden, sobald sie sich umkehren, und zwar unter Verwendung von Steuersätzen, die am Abschlussstichtag gültig oder angekündigt sind (31,23%). Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls eingebucht. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Im Wesentlichen handelt es sich um Geschäfte in US-Dollar. Der Umrechnungskurs zum Abschlussstichtag 31.12.2022 betrug EUR/USD 1,07. Auf fremde Währung lautende Abschlüsse einbezogener ausländischer Unternehmen liegen nicht vor. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 265.641,80 Euro enthalten. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr liegen nicht vor. Angabe zu sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 174.135,08 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Disagio In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 14,0 enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 4.743,0. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, durch persönliche Bürgschaften eines Gesellschafters, Risikounterbeteiligung eines weiteren Kreditinstituts, Sicherungsübereignung der Warenlager und eine Globalabtretung der Forderungen besichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Bilanzansätzen im Sachanlagevermögen, die durch die geometrisch degressive Abschreibung in der steuerlichen Gewinnermittlung bedingt sind. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit unternehmensindividuellen Steuersätzen in Höhe von 31,23%.
VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
Währungsumrechnungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnungen in Höhe von Euro 24,60. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 150,9. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen angefallen. VII. Ergänzende Angaben Angaben zum Eigenkapitalspiegel Zum Stichtag 31.12.2022 stehen den Gesellschaftern des Mutterunternehmens TEUR 2.795,8 zur Gewinnausschüttung zur Verfügung. Die Kapitalrücklage und der Bilanzgewinn unterliegen keiner gesetzlichen oder satzungsmäßigen bzw. gesellschaftsvertraglichen Ausschüttungssperre oder anderen Verfügungsbeschränkungen. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem Gesamtsaldo von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 3.762) stellt im Konzern den Finanzmittelfonds (Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten) dar. Der gesamte Bestand des Finanzmittelfonds unterliegt keiner Verfügungsbeschränkung. VIII. Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 2.142 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Es besteht eine finanzielle Verpflichtung aus einem zum Bilanzstichtag noch nicht vollständig abgerufenem Darlehen i. H. v. T€ 1.500. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen im Durchschnitt beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 61.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Geschäftsführung Geschäftsführer der Juskys Holding GmbH ist Herr Philipp Juskys, Kaufmann, Salzgitter. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe zu den Gesamtbezügen wird gem. § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestehen Darlehensforderungen gegen Herrn Juskys in Höhe von EUR 5.323,98 (Vorjahr: EUR 5.340,00) die mit 1,8 % verzinst wurden. Konzernangaben Die Juskys Holding GmbH mit Sitz in Holle stellt den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser ist im elektronischen Bundesanzeiger erhältlich. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, sind nicht vorhanden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung der Juskys Holding GmbH schlägt vor, das Jahresergebnis wie folgt zu verwenden: Der Jahresfehlbetrag beträgt -16.371,46 Euro. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Holle, den 12. Dezember 2024 Philipp Juskys, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Juskys Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Juskys Holding GmbH, Holle, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Juskys Holding GmbH, Holle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 13. Dezember 2024 LTS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Duderstadt, Wirtschaftsprüferin i.V. Demir, Wirtschaftsprüfer |
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