Development of building projects for residential buildings
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Benjamin Schlegel since 9/15/2020 | Board Member |
Konrad Molz since 8/27/2012 | Board Member |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
FSM AGKirchzartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der FSM AGI. Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte Die FSM AG in Kirchzarten ist ein mittelständisches, etabliertes Unternehmen mit ca. 140 Mitarbeitern. Wir entwickeln und produzieren ausschließlich am Standort Kirchzarten in Deutschland zuverlässig qualitativ hochwertige elektronische Schaltungen und Geräte in den Produktbereichen Druckmess- und Akkuladetechnik, Akkupacks, Trafoschaltrelais sowie Sondergeräte. In der Branche gehören wir je nach Segment zu den führenden Unternehmen in Europa. Zielgruppe und Absatzmärkte der FSM AG finden sich im In- und Ausland. Dabei fokussiert sich die Gesellschaft mit dem Vertrieb eigener Produkte auf Unternehmen verschiedener Branchen. II. Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen: Weil die deutsche Wirtschaft viel exportiert ist sie von der weltwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Durch die demografische Alterung wird der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken und das inländische Arbeitsvolumen geht zurück. Das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, sind seit Jahrzehnten rückläufig. Die wichtigsten Botschaften aus dem "Jahresgutachten 2023/2024" des Sachverständigenrates lauten daher wie folgt: Realeinkommensverluste und schwache Weltwirtschaft belasten die Konjunktur. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Entwicklung in China beigetragen. Im Jahr 2024 dürfte sich die Weltkonjunktur wieder etwas aufhellen. China dürfte für seine Verhältnisse jedoch weiterhin nur schwach wachsen. Für das Jahr 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,2 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 2,6 %. Trübe Aussichten für das langfristige Wachstum. Das reale Wachstum des Produktionspotenzials ist von jährlich etwa 2,4 % in den Jahren vor der Wiedervereinigung über 1,4 % zwischen 2000 und 2019 auf jährlich deutlich unter 1,0 % in den vergangenen 5 Jahren gefallen. In den kommenden 10 Jahren wäre gemäß der Mittelfristprojektion des Sachverständigenrates bei Fortschreibung bestehender Dynamiken ein Potenzialwachstum von lediglich knapp 0,4 % pro Jahr zu erwarten. Die aktuell abschätzbaren Trends deuten darauf hin, dass das Potenzialwachstum in der längeren Frist auf niedrigem Niveau verharrt, wenn nicht gegengesteuert wird. Dämpfende Effekte auf das Potenzialwachstum entfaltet insbesondere die absehbare Verknappung des Arbeitsvolumens. Bleibt es bei den derzeitigen Trends, dürften auch das Wachstum des Kapitalstocks und der Produktivität auf niedrigem Niveau verharren. Branche: Die deutsche Elektroindustrie ist nach dem Maschinen- und Anlagenbau die zweitgrößte Industriebranche nach Beschäftigten und eine der größten Exportbranchen in Deutschland. Die Unternehmen kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen - beispielsweise Automation, Elektroinstallation, Elektrohausgeräte, Unterhaltungselektronik, Lichttechnik, Batterien, Sicherheitssysteme, Energietechnik, Kabel und Drähte, Medizintechnik oder Fahrzeugelektrik sowie den damit verbundenen Dienstleistungen. ZVEI (Zentral Verband der Elektro- und Digitalindustrie) meldet für 2023 für den Bereich ein Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. Der Auftragseingang im Januar 2023 ist im Vergleich zu 2022 um 2,2% niedriger ausgefallen. Grundsätzlich stehen die Zeichen für die Branche positiv trotz der globalen Krisen. Abseits der Zahlen steht die Industrie dennoch vor einer großen transformativen Aufgabe. Wie unsere gesamte Gesellschaft befindet sich auch diese Branche im Umbruch von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft/Informationsgesellschaft. Neue Digitale Werkzeuge erfordern ein hohes Maß an Anpassung und Veränderung der Geschäftsprozesse. Mit neuen KI-Unterstützten digitalen Werkzeugen am Horizont wird dieser Prozess in der nahen Zukunft weitere Geschwindigkeit aufnehmen. Diese Transformation spiegelt sich auch in der Höhe der Zukunftsaufwendungen der Elektroindustrie wider. Die Branche wächst kontinuierlich und ist im Wesentlichen durch mittelständische Unternehmen getrieben. Gerade für die kleineren mittelständischen Unternehmen wird sich diese Transformation als Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit zeigen. Absatzbereich: Der Bereich der Akkutechnologien wächst weiterhin sehr stark. Die Megatrends Mobilität und Nachhaltigkeit trotzen den aktuellen Krisen weitestgehend. Für die Umsetzung der Energiewende sind Akkus als Speicher unverzichtbar. Die aktuelle Energiekrise führt zu einem starken Bedarf an Heimspeicher Akkus, um unabhängiger von externem Energiebezug zu werden. Für die Automatisierung der Industrie 4.0 sind Akkus ebenfalls eine Schlüsselkomponente. Dies führt weiterhin zu einem hohen Bedarf an Akkus. Der "Smart Building" Sektor bekommt durch die Energiekrise noch weiteren Aufwind. Die Nachfrage im Bereich HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning) wird in Zukunft weiter steigen. Es ist daher von einem verstärkten Wachstum im Bereich Akkutechnik und Sensorik auszugehen. Für den Bereich Trafoschaltrelais (TSR) wird die Lage als unverändert bewertet und weiterhin mit einem moderaten Wachstum gerechnet. Die FSM AG möchte sich vom durchschnittlichen Wachstum langfristig abheben. Hierbei möchten wir natürlich nicht nur den höheren Umsatz aufgrund höherer, krisenbedingt gestiegener und weiterberechneter, Materialkosten erreichen, sondern darüber hinaus ein echtes Umsatzwachstum generieren. Die FSM AG arbeitet weiter daran die Kundenstruktur zu erweitern, um so unabhängiger von Markteinflüssen sowie den Entwicklungen einzelner Kunden zu werden. Die Investition in den Aufbau dieser Kunden bringt Umsätze, diese Strategie wird auch weiterhin verfolgt. 2. Geschäftsverlauf Die FSM AG kann erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Das vergangene Geschäftsjahr liegt im Ergebnis über dem des Vorjahres. Wir haben unser ambitioniertes Umsatzziel nahezu erreicht. Das Umsatzvolumen liegt über dem des Vorjahres. Insgesamt haben wir ein EBIT erreicht, der unter unseren Planerwartungen liegt was vorrangig an höheren Materialeinsatzquote liegt Insgesamt gesehen konnten wir die gesteckten Ziele teilweise erreichen. Die entscheidenden finanziellen Leistungsindikatoren bei der FSM AG sind die Roherträge aus den Produktionsaufträgen und den daraus abgesetzten Mengen mit den damit erzielten spezifischen Margen der einzelnen Geschäftsabschlüsse. 3. Lage der Gesellschaft Finanzlage und Investitionen: Die Finanzlage der FSM AG ist insgesamt stabil und geordnet und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Durch das planmäßige Hochfahren des Lagerbestands hat sich auch unser Darlehensvolumen erhöht. Den zukünftigen Kapitaldienst wollen wir zu großen Teilen aus der frei werdenden Liquidität aus dem gezielten Lagerabbau bedienen. Wir achten darauf immer ausreichend finanzielle Mittel zu haben, um unsere Verbindlichkeiten zu bedienen und unser Wachstum zu finanzieren. Verbindlichkeiten haben sich insgesamt erhöht um 756 T€ auf 14.408 T€ (VJ 13.652 T€). Flüssige Mittel haben sich erhöht um 449 T€ auf 903 T€ (V 454 T€). Die FSM AG hat Investitionen getätigt in Höhe von 544 T€ (VJ 1.006 T€) in den Bereichen Maschinen, Software, sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die eingesetzten Finanzierungsmittel werden vom Vorstand laufend überprüft und soweit notwendig optimiert und angepasst. Wir bezahlen unsere Verbindlichkeiten, wenn möglich, mit Skonto. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, um jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und das angestrebte organische Wachstum sicher finanzieren zu können. Ertragslage: Wir sind mit der Ertragslage für das abgelaufene Geschäftsjahr zufrieden. Umsatzerlöse haben sich erhöht um 4.084 T€ I 15.5% auf 30.381 T€ (VJ 26.296 T€). Ursächlich hierfür waren insbesondere Preissteigerungen aufgrund erhöhter Materialeinstandspreisen. Die Umsätze beinhalten auch die Rechnungen für SpotBy-Rechnungen an unsere Kunden. Materialaufwand hat sich erhöht um 3.079 T€ I 19,6% auf 18.788 T€ (VJ 15.709 T€). Materialeinsatzquote hat sich erhöht um +2,53% auf 61,84% (VJ 59,32%). Die Materialkosten sind aufgrund der erhöhten Preise weiter gestiegen, durch die SpotBy-Rechnungen ohne Gewinnaufschlag hat sich die Materialeinsatzquote verschlechtert. Rohergebnis hat sich verbessert um 1.058 T€ I +9,7% auf 12.000 T€ (VJ 10.942 T€). Personalaufwand ist gestiegen um 272 T€ I +3,8% auf 7.501 T€ (VJ 7.229 T€). Die Personalkosten sind aufgrund von Gehaltserhöhungen und der Rückstellung für den Mitarbeiter-Bonus gestiegen. Abschreibungen sind investitionsbedingt gestiegen um 132 T€ I 17,8% auf 871 T€ (VJ 739 T€). Der sonstige betriebliche Aufwand ist gesunken um 162 T€ I -9,4% auf 1.564 T€ (VJ 1.727 T€). Während die Aufwendungen im Bereich Versicherungen, Beiträge und Abgaben sowie bei den Reparaturen und Instandhaltungen bei nahezu konstanten Raumkosten gestiegen sind, konnten insbesondere im Bereich der Werbe- und Reisekosten, der Kosten der Warenabgabe sowie den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kostenersparnisse erzielt werden. Finanzergebnis hat sich um -177 T€ I 95,9% auf -362 T€ (VJ -185 T€) verschlechtert, was auf die höheren in Anspruch genommenen Darlehenssumme und damit einhergehenden gestiegenen Zinsen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Ergebnis nach Steuern ist gestiegen auf 1.225 T€ I 62,5% gegenüber dem Vorjahr. Wir arbeiten weiterhin an unserer positiven Entwicklung und blicken zuversichtlich in unsere Zukunft. Vermögens- und Kapitalstruktur: Unsere Vermögenslage ist stabil. Anlagevermögen: Minderung um -327 T€ I -3,2% auf 9.791 T€ (VJ 10.118 T€) Das Anlagevermögen finanzieren wir meist über langfristige Darlehen. Seit dem Jahr 2019 finanzieren wir unsere PKWs über Operate-Lease-Verträge. Vorräte haben sich erhöht um 467 T€ I 4,1% auf 11.927 T€ (VJ 11.460 T€). Wir haben unsere Vorräte durch den Übergang von Lieferengpässen und Zulieferung von einzelnen Komponenten in großer Stückzahl nochmals erhöht und zum Teil über langfristige Darlehen finanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich v.a. abrechnungsbedingt erhöht um 1.335 T€ I 86,9% auf 2.871 T€ (VJ 1.536 T€). Liquide Mittel haben sich erhöht um 449 T€ I 98,9% auf 903 T€ (VJ 453 T€). Umlaufvermögen hat sich erhöht um 2.251 T€ I 16,7% auf 15.701 T€ (VJ 13.450 T€). Bilanzsumme hat sich erhöht um 916 T€ I 3,8% auf 24.814 T€ (VJ 23.897 T€). Wir arbeiten daran den hohen Lagerbestand gezielt abzubauen und somit die Bilanzsumme wieder zu entlasten. Unsere Eigenkapitalquote hat sich leicht verbessert um 1,9% auf 40,7% (VJ 38,8%). Rückstellungen haben sich im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gemindert um -111 T€ auf 853 T€ (VJ 965 T€). Bedingt durch das gute Ergebnis gab es wieder eine Rückstellung für den Mitarbeiterbonus, demgegenüber jedoch keine Pensions-Rückstellung mehr aufgrund deren Vollverbrauch. Ansonsten sind die Rückstellungen in der Zusammensetzung gegenüber dem Vorjahr unverändert, sie betreffen neben Personalrückstellungen auch Gewährleistungen, Kundenboni, Aufbewahrungskosten, Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Summe der Verbindlichkeiten hat sich erhöht um 756 T€ I 5,5% auf 14.408 T€ (VJ 13.651 T€). Darlehensverbindlichkeiten sind gestiegen um 952 T€ | 8,1% auf 12.678 T€ (VJ 11.726 T€). Bedingt durch höhere Kapitalbindungen im Anlage- und Umlaufvermögen mussten wir unser Kreditengagement im Vergleich zum Vorjahr nochmals erhöhen; an einer planmäßigen Reduktion durch gezielte Freisetzung liquider Mittel arbeiten wir. Die bestehenden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir planmäßig tilgen. Die langfristigen Bankverbindlichkeiten haben Zinsbindungsfristen von einem bis zehn Jahren. Wir arbeiten in einem sehr konstruktiven und partnerschaftlichen Verhältnis mit unseren Bankpartnern zusammen. Erhaltene Anzahlungen haben sich auftragsbedingt gemindert um -74 T€ I -63,7% auf 42 T€ (VJ 115 T€). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich abrechnungsbedingt gemindert um -246 T€ I -17,5% auf 1.156 T€ (VJ 1.402 T€). Sonstige Verbindlichkeiten haben sich erhöht um 123 T€ I 30,3% auf 532 T€ (VJ 408 T€) und betreffen v.a. Verbindlichkeiten aus Steuern (USt, LSt). Wir betrachten unsere Kapitalstruktur als ausgewogen. III. Forschungsbericht Uns ist wichtig, dass wir unsere Entwicklungsprozesse an die gestiegenen Anforderungen des Marktes anpassen, entsprechend unserer strategischen Ausrichtung. Wir fokussieren uns stark darauf den gesteigerten Sicherheitsansprüchen an unsere Endprodukte zu genügen und darüber hinaus als Experte für Sicherheit wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig gilt es die Entwicklungsmethode stetig zu verbessern, um dem Bedürfnis nach kürzeren Entwicklungszyklen Rechnung zu tragen. Weiterhin investieren wir in die Entwicklung einiger Projekte, die uns für die Zukunft eine ausgewogene Kunden- und Produktstruktur bringen werden. Wir betreiben eigene Forschung und Entwicklung und beauftragen keine externen Dienstleister damit. Wir legen Wert darauf das Wissen aus Forschung und Entwicklung organisch in unserem Unternehmen entsteht. IV. Risiko- und Chancenbericht Allgemeines: Wir sehen für die FSM AG große Chancen und begegnen den Risiken motiviert für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Die Mitarbeiter der FSM AG erfassen und bewerten kontinuierlich die entstehenden Chancen und Risiken. Durch das implementierte Risikomanagementsystem sollen Risiken frühzeitig erkannt werden, um Schäden für das Unternehmen abzuwenden. Positiv bewertete Chancen werden im Rahmen der Unternehmensstrategie konsequent genutzt, um durch Umsatzsteigerung und erhöhte Profitabilität das organische Unternehmenswachstum weiter sicher zu stellen und den Wert des Unternehmens langfristig zu steigern. Die Risikopolitik der FSM AG ist auf das frühzeitige Erkennen bestandsgefährdender bzw. anderer wesentlicher Unternehmensrisiken ausgerichtet. Der Vorstand informiert sich und wird regelmäßig und zeitnah über sämtliche erkennbaren Risiken informiert und reagiert umgehend darauf. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind, oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen. Der aktuelle Zeitpunkt mit den globalen Krisen birgt ein erhöhtes Risiko aber auch ein erhöhtes Chancen Potenzial. Durch eine schnelle Adaptation an die neuen Herausforderungen ergibt sich die Chance sich von Mitbewerbern abzuheben, Bestandskunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Wir sehen unser Unternehmen mit seiner agilen Organisationsstruktur als gut aufgestellt dieser neuen dynamischen Welt entgegen zu treten. Chancen und Risiken: Wir konnten unsere Kundenstruktur erweitern und so unabhängiger von Markteinflüssen und einzelnen Kunden werden. Unverändert tätigen wir wesentliche Umsätze auf dem deutschen Markt. Von einem möglichen weitreichenden Konjunktureinbruch der Wirtschaft wären wir betroffen. Die Abkühlung bzw. Stagnation der Globalisierung kommt uns hier entgegen, da sich unsere Kunden fast ausschließlich in Deutschland bzw. in der EU-Zone befinden. Die branchenspezifischen Risiken sind in unseren Produktgruppen unterschiedlich stark ausgeprägt. Im Bereich der Akkutechnik profitieren wir weiter von einem wachsenden Markt und dem gestiegenen Bedürfnis nach Mobilität. Gerade in diesem Bereich zeigt sich, dass Qualität, Sicherheit und Time to Market für unsere Kunden sehr wichtige Aspekte sind. Über die vielen umgesetzten Projekte und dadurch gesammelte Erfahrung können wir genau das unseren Kunden bieten. Durch einen großen Erfahrungsschatz und durch Verwendung von Entwicklungsmodulen reduzieren wir die produktspezifischen Probleme und sind dadurch schneller in der Entwicklung. Die Märkte Sensorik und TSR sind sehr stabil und unterlagen in den letzten Jahren keinen großen Veränderungen. Sollte es jedoch zu Einbrüchen im Maschinenbausegment kommen würde sich das auch in unseren Umsätzen widerspiegeln. Im Beschaffungsbereich greifen wir auf langjährige Lieferbeziehungen zurück. Die Liefersituation von Bauteilen hat sich 2023 wesentlich verändert. Im Wesentlichen sind die Bauteile wieder verfügbar und Bauteile können in großen Stückzahlen geliefert werden. Dieser Übergang von Lieferengpässen und Zulieferung von einzelnen Komponenten in großer Stückzahl hat unser Lagerbestand nochmals erhöht. In enger Abstimmung mit unseren Kunden konnten wir den hohen Lagerbestand dennoch verträglich gestalten. Im Produktionsbereich erwarten wir keine Engpässe. Mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und unseren engagierten Mitarbeitern können wir sehr gut auf Produktionsschwankungen reagieren. Wir haben kaum Währungsrisiken, da die meisten Einkäufe und Verkäufe in Euro abgewickelt werden. Zur Verringerung von Preissteigerungsrisiken stehen wir in ständigem Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten. Die Liquiditätslage ist gesichert. Wir können auf ausreichende Liquiditätsreserven zurückgreifen. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Eigenkapital, die Hausbanken sowie Factoring. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Unsere Gesellschaft verfügt über eine differenzierte Liquiditäts- sowie Aufwands- und Ertragsplanung. Die Liquiditätsplanung wird regelmäßig aktualisiert und zur Steuerung der Geldströme verwendet. Damit wird auch gewährleistet, dass die Gesellschaft stets fristgerecht über eine ausreichende Ausstattung an finanziellen Mitteln verfügt. Den Ausfallrisiken von Forderungen wird durch laufende Bonitätsprüfungen und durch ein aktuelles Mahnwesen begegnet. Risiken, die sich aus einer unsachgemäßen Handhabung unserer Produkte ergeben könnten, sind durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt. Etwaigen Risiken aus einer verstärkten Konkurrenz wird insbesondere durch eine regelmäßige Überprüfung der Leistungsqualität, einer ordnungsgemäßen und fristgerechten Auftragsabwicklung sowie dadurch begegnet, dass deutlich mehr Mitarbeiter im direkten Marktbezug tätig sind. So stellen wir eine nachhaltige Stärkung der Kundenbindung und -zufriedenheit sicher. Der Wettbewerb um geeignetes Fachpersonal war auch in 2023 für uns zu spüren. Wir sind in der Region zwar als attraktiver Arbeitgeber bekannt und wollen dies auch in Zukunft sein um professionell und kompetent am Markt aufgestellt zu sein, dennoch spüren wir den Fachkräftemangel. Etwaigen Risiken aus einer nicht vertragsgemäßen Auftragsabwicklung oder Defiziten in der Leistungserbringung wirkt die Gesellschaft durch geeignete Maßnahmen personeller und prozessbedingter Natur sowie durch ein geeignetes Qualitätsmanagement entgegen. Aufgrund unserer gelebten Risikopolitik gehen wir davon aus, dass wir die mit unserer Tätigkeit verbundenen Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu deren Beseitigung bzw. Eindämmung einleiten können, so dass der zukünftigen Entwicklung der FSM AG keine wesentlichen Risiken entgegenstehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden keine bestandsgefährdenden Risiken. V. Prognosebericht Die unter II.1. aufgezeigten Rahmenbedingungen haben auf die Zukunft der FSM AG Einfluss. Aktuell sind diese vorrangig die vorherrschenden Unruhen und die stagnierte Wirtschaftsleistung Deutschlands, die die Wirtschaft sowie die Verbraucher belasten. Die EZB wirkt mit ihrer Zinspolitik weiterhin auf die Inflation ein, was Auswirkungen auf die Kapitalkosten hat. Im kommenden Jahr wird der Markt für Elektrotechnik durch weitere Innovationen und Digitalisierung geprägt sein. Diese Entwicklungen lässt die deutsche Elektrotechnikindustrie trotz aller Umstände verhalten optimistisch auf das Jahr 2024 schauen. Wir wollen uns von diesem Wachstum langfristig abheben. Dieses Ziel basiert auf den Umsatzprognosen unserer Kunden. Unter Berücksichtigung der wesentlichen Chancen und Risiken sowie der markt- und wirtschaftsrelevanten Einflussfaktoren planen wir für 2024 mit einem sinkenden Umsatzwachstum und dennoch positiven Ergebnis, welches das Niveau des Vorjahres nicht ganz erreichen sollte. Unsere Auftragslage liegt leicht unter unseren Planungen. Die Investitionsplanung geht von Investitionen in Höhe von insgesamt rd. 0,5 Mio. € aus. Eine allgemein für alle Märkte und Branchen große Unsicherheit besteht im Hinblick auf die weitere geopolitische Entwicklung. Sollten sich die vorhandenen Krisen, insbesondere der Ukrainekrieg und die Unsicherheiten im Gazastreifen, ausweiten oder neue gravierende Krisen hinzukommen, aus denen Einschränkungen der wirtschaftlichen Verflechtungen resultieren, können etwaige kurz- und mittelfristige Folgen hieraus gravierend sein. Inwieweit jedoch ein solches Szenario konkrete und unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der FSM AG hätte, lässt sich aktuell nicht seriös beurteilen. Zum Zeitpunkt dieser Berichterstattung sind keine weiteren Punkte erkennbar, die ein wesentliches Risiko für die FSM AG darstellen oder darstellen könnten.
Kirchzarten, den 31. März 2024 gez. Konrad Molz, Vorstand gez. Benjamin Schlegel, Vorstand gez. Markus Herbstritt, Vorstand BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzAufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens in 2023FSM AG, Kirchzarten
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die FSM AG hat ihren Sitz in 79199 Kirchzarten und ist im Handelsregister Abteilung B unter HRB 708839 des Amtsgerichts Freiburg i. Br. eingetragen. Der Jahresabschluss der FSM AG, Kirchzarten ist nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i.V.m Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach Maßgabe des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeine Angaben Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden vom Vorstand unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angewandt. Die auf den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die planmäßige Abschreibung bemisst sich dabei nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer; diese betragen zwischen 3 und 20 Jahren. Bei den Zu- und Abgängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig pro Monat angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, angesetzt. Die unbeweglichen und beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben, diese betragen zwischen 1 und 33 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Bei den Zu- und Abgängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig pro Monat angesetzt. Aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung werden geringwertige Anlagegüter nach den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben. Hiernach werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Einzelanschaffungskosten den Betrag von € 800,00 (netto) nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand gebucht. Die Anlagen im Bau betreffen selbsterstellte Maschinen (sog. Prüfzellen). Diese werden mit der handelsrechtlich zulässigen Wertuntergrenze und somit zu Einzelkosten sowie angemessenen Gemeinkosten aktiviert. Einzelne Prüfzellen wurden im Geschäftsjahr bereits fertig gestellt und in der Produktion verwendet. Die geleisteten Anzahlungen sind mit ihrem Nominalwert aktiviert. Umlaufvermögen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Der Bewertung der Rohmaterialien liegt das gleitende Durchschnittswertverfahren zu Grunde. Für Büromaterialien setzt die Gesellschaft einen Festwert unverändert in geringer Höhe an. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind mit ihrem Nominalwert aktiviert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Das 2019 bei der FSM AG eigeführte Factoring lief auch 2023 unverändert weiter, das Delkredererisiko verbleibt nach wie vor bei der FSM AG. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital sowie die Gewinnrücklagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Sie erfassen alle am Abschlussstichtag erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten. Die noch im Vorjahr bestehenden Pensionsverpflichtungen wurden in 2023 vollständig und unter Verwendung der Rückdeckungsversicherungen verbraucht. Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumsverpflichtungen werden nach dem Projected Unit Credit Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt und mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 1,74% abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Ferner wurde die Fluktuation unter Verwendung der alters- und dienstzeitabhängigen Wahrscheinlichkeiten der Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem Niveaufaktor von 0,7 (entsprechend einer Gesamtfluktuationsrate von 3,0% p.a.) berücksichtigt. Der Arbeitgeberanteil an den Beitragssätzen zur Sozialversicherung wurde unter Berücksichtigung der geltenden Beitragsbemessungsgrenzen berücksichtigt. Im Übrigen werden die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle in Euro umgerechnet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen i. H. v. € 4.151,65 (VJ € 7.533,96), die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Hierbei handelt es sich um die im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer aus Eingangsrechnungen. Ferner enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände ein aus dem Factoring stammendes Sperrkonto, durch den der Sicherheitseinbehalt des Factoringunternehmens berücksichtigt wird. Der Sicherheitseinbehalt beträgt ca. 10,0% der verkauften Forderungen und ist verwendungsbeschränkt. Zum Bilanzstichtag beläuft sich der Wert des Sperrkontos auf € 180.004,07 (VJ € 165.479,04). Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt € 54.000,00, eingeteilt in 54.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von € 1,00 je Aktie. Die Aktien sind in zwei Aktiengattungen aufgeteilt. Vom Grundkapital entfällt somit ein rechnerischer Betrag in Höhe von € 32.400,00 auf 32.400 Stück Stammaktien und in Höhe von € 21.600,00 auf 21.600 Stück Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. Letztere sind mit einem Gewinnvorzug ausgestattet. Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27.06.2023 wurde der Bilanzgewinn 2022 in Höhe von € 9.221.863,84 ohne Ausschüttung einer Dividende auf neue Rechnung vorgetragen. Der Vortrag auf neue Rechnung betrug € 9.221.863,84. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen beinhalten die gesetzliche Rücklage nach § 150 Abs. 2 AktG. Die Rücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von € 139.112,91 (VJ € 205.968,83), Mitarbeiterbonus, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen in Höhe von € 335.240,60 (VJ € 182.288,15), Bonusgutschriften in Höhe von € 17.447,22 (VJ € 259.201,33), ferner Jubiläumsrückstellungen in Höhe von € 102.467,00 (VJ € 102.193,00) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von € 47.960,32 (VJ € 43.523,45). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt € 12.677.661,40 (Valuta) durch Grundschuldbriefe sowie durch Raumsicherungsübertragung von Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen sowie Abtretung von Außenständen (Globalzession, ausgenommen der am Factoring teilnehmenden Forderungen) besichert, davon € 12.677.661,40 für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen ferner Sicherheiten in Form der üblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Im Geschäftsjahr 2019 hat die FSM AG zur Optimierung der Finanzströme einen Kooperations-Factoring-Vertrag abgeschlossen, wobei das Delkredererisiko bei der FSM AG verbleibt. Zum Abschlussstichtag bestehen Forderungen gegenüber dem Factorer in Höhe von € 180.004,07 (VJ € 165.479,04). Hiervon sind zum Abschlussstichtag Forderungen in Höhe von € 180.004,07 (VJ € 165.479,04) verwendungsbeschränkt. Der vom Factorer bis zum Bilanzstichtag angekaufte Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug im Geschäftsjahr 2023 € 1.799.406,84 (VJ € 1.622.642,34). Die Auswirkungen auf die zukünftige Finanzlage halten wir weiterhin für positiv, da sie uns einen schnellen und flexiblen Umgang verschafft; die Höhe dieser finanziellen Auswirkungen ist an die Entwicklung unserer Umsatzerlöse gekoppelt. Risiken werden hierin nicht gesehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt € 16.426.035,88 (VJ € 28.289.121,04). Darin enthalten sind Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge in Höhe von € 329.732,97 (VJ € 26.184,95) mit Restlaufzeiten von 3 Monaten bis maximal 51 Monaten (im VJ 1 Monate bis maximal 47 Monate). Zweck dieser Verträge ist die Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft sowie die flexiblere Nutzung, welche mit einer im Vergleich zum Erwerb geringeren Kapitalbindung und dem Wegfall des Verwertungsrisikos einhergeht. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch die entsprechenden Zahlungsverpflichtungen, bewertet zum Barwert, nicht beeinträchtigt. Ferner bestehen finanzielle Verpflichtungen für offene Bestellungen (weit überwiegend von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) in Höhe von € 16.096.302,91 (VJ € 28.262.936,09). IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Wesentliche periodenfremde und außergewöhnliche Aufwendungen / Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von € 320.314,00 (VJ € 36.157,31). Diese entfallen im Berichtsjahr im Wesentlichen mit € 40.524,00 auf die Auflösung von Pensionsrückstellungen, € 240.621,04 auf die Auflösung sonstiger Rückstellungen, € 24.863,32 auf die Ergebniserhöhung aufgrund der letzten Betriebsprüfung, € 6.807,50 für einen Beitragsbonus sowie mit € 4.121,50 auf diverse Einzelposten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 6.287,70 (VJ € 12.493,46). Diese entfallen im Berichtsjahr im Wesentlichen auf Nachzahlungen für Rechtsanwaltskosten (€ 3.562,50). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen (im Wesentlichen: Jubiläumsrückstellungen, Rückstellungen für die Archivierung von Geschäftsunterlagen) werden unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. Zinsaufwendungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesen. Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 ermittelt sich wie folgt:
V. Sonstige Angaben Belegschaft Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt
Aufgrund der gegebenen Zell-Struktur wird eine Unterscheidung in Angestellte und Arbeiter nicht mehr vorgenommen. Vorstand
Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Im Geschäftsjahr 2023 wurden (Einmal-)Bezüge an ehemalige Vorstandsmitglieder in Höhe von € 52.546,00 ausbezahlt. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2023 T€ 30. Ausschüttungssperre Der ausschüttungsfähige Höchstbetrag ermittelt sich wie folgt:
Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, eine Ausschüttung in Höhe von € 176.630,80 vorzunehmen und den Bilanzgewinn in Höhe von € 10.269.908,39 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Kirchzarten, den 31.03.2024 gez. Konrad Molz, Vorstand gez. Benjamin Schlegel, Vorstand gez. Markus Herbstritt, Vorstand ErgebnisverwendungsbeschlussAngabe im Anhang und im Protokoll. Bericht des Aufsichtsratsder FSM AG Kirchzarten sowie Stellungnahme zum Wirtschaftsbericht zum Jahresabschluss 2023 und zum Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 1. Überwachung und Beratung des Vorstands bei der Führung der Geschäfte Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die Entwicklung der Gesellschaft begleitet und die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Pflichten wahrgenommen. Der Aufsichtsrat nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seine Zuständigkeit nach Gesetz und Satzung fallenden notwendigen Beschlüsse. Im Berichtsjahr stand der Aufsichtsrat in regelmäßigem und engem Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, sowie über besondere Ereignisse und bedeutsame Risiken. Ferner wurde der Aufsichtsrat mit einem quartalsweisen Reporting über den geschäftlichen Verlauf sowie mit einem monatlichen Reporting über den Umsatz und die Ertragslage informiert. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat jederzeit die Möglichkeit die Auftragslage einzusehen. Der Aufsichtsrat war in die Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen eingebunden und hat, soweit erforderlich, seine Zustimmung erteilt. Zwischen den Sitzungsterminen informierte der Vorstand die Vorsitzende des Aufsichtsrats über bedeutsame Ereignisse und Entscheidungen. Die Entscheidungen des Aufsichtsrats basieren auf den Berichten und Vorschlägen des Vorstands die der Aufsichtsrat eingehend geprüft hat. Im Geschäftsjahr 2023 wurden drei förmlich abgehaltene und protokollierte Aufsichtsratssitzungen gemeinsam mit dem FSM AG Vorstand abgehalten. Schwerpunktthemen dieser Sitzungen waren u.a. der Umgang mit Lagerbeständen, das Großprojekt VARTA HVB, die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur hinsichtlich Selbstorganisation, die Investitions-, Finanz- und Maßnahmenplanung für das laufende sowie kommende Geschäftsjahr sowie diverse andere Kundenprojekte. In den jeweiligen Aufsichtsratssitzungen wurde auch ausführlich über den geschäftlichen Verlauf des Unternehmens diskutiert. Ein weiterer wesentlicher Gegenstand bildete die jährliche Geschäfts- und Risikostrategie und die daraus abgeleitete Unternehmensplanung der FSM AG. Die Mitglieder des Aufsichtsrats pflegen auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen den Kontakt zum Vorstand und stehen diesem beratend zur Seite. 2. Jahresabschluss 2023 In der Sitzung vom 25. Juni 2024 beschäftigte sich der Aufsichtsrat eingehend mit dem Jahresabschluss 2023. Der vom Vorstand aufgestellte und geprüfte Jahresabschluss - bestehend aus
sowie dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde zusammen mit dem
dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Den geprüften Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 und der Vorschlag über die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Außerdem behandelte der Aufsichtsrat den Prüfungsbericht über die gesetzliche Abschlussprüfung der FSM AG. Der Vorschlag des Vorstands über die Ergebnisverwendung war vom Aufsichtsrat unter Würdigung von Gesetz, Satzung und der Angemessenheit derselben nicht zu beanstanden. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft WirtschaftsTreuhand GmbH hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 inklusive Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Abschlussprüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft geführt. In der Sitzung vom 25. Juni 2024 wurde der Jahresabschluss von dem Wirtschaftsprüfer Ralf Heinstein, WirtschaftsTreuhand GmbH ausführlich erläutert und der Aufsichtsrat über die wesentlichen Prüfungsergebnisse unterrichtet. Darüber hinaus haben sich alle Aufsichtsratsmitglieder mit dem Inhalt des Prüfungsberichts vertraut gemacht und diesen zur Kenntnis genommen. Es gab ausreichend Zeit für die Behandlung sämtlicher Fragen, die allesamt vollumfänglich und zufriedenstellend beantwortet wurden. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Das Ergebnis der gesetzlichen Abschlussprüfung, dem der Aufsichtsrat zustimmt, wird in der Hauptversammlung der FSM AG vom 25. Juni 2024 bekannt gegeben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und nimmt die Einschätzung des Lageberichts zur Kenntnis. Der Aufsichtsrat würdigt sowohl den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 wie auch den Wunsch der Aktionäre im Hinblick auf eine Ausschüttung und empfiehlt der Hauptversammlung den Vorschlag über die Ergebnisverwendung zu beschließen. 3. Personelle Veränderungen Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seine offene, konstruktive und kommunikative Zusammenarbeit. Für ihre erfolgreiche Arbeit spricht der Aufsichtsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand seine Anerkennung und seinen Dank aus.
Kirchzarten, 25. Juni 2024 gez. Ute Binder-Kissel, Aufsichtsratsvorsitzende gez. Eugen Molz, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender gez. Hubert Schlegel, Aufsichtsrat BeschlüsseAuszug aus der Niederschrift über die Ordentliche Hauptversammlung der FSM AG mit Sitzin Kirchzarten vom 25.06.2024: TOP 1 Vorlage und Erläuterung des festgestellten Jahresabschlusses nebst Lagebericht und des Berichts des Aufsichtsrats für das zum 31.12.2023 endende Geschäftsjahr (1) In der Hauptversammlung wurde der vom Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats für das zum 31.12.2023 endende Geschäftsjahr ausgelegt. Die Vorsitzende stellte fest, dass
(2) Die Vorsitzende stellte den Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 vor. Keiner der Anwesenden begehrte die Verlesung des Berichts des Aufsichtsrats. Weitere Fragen oder Anträge auf Beschlussfassung wurden zum Jahresabschluss nicht gestellt. TOP 2 Entwicklung des Bilanzgewinns und Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 (1) Die Vorsitzende gab bekannt, dass sich der Bilanzgewinn wie folgt entwickelt habe:
(2) Von der Hauptversammlung wurde auf Antrag der Vorsitzenden durch Handaufheben der folgende Beschluss gefasst: Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 10.446.539,19 EUR wird wie folgt verwendet: Verteilung an die Aktionäre insgesamt 176.630,80 EUR davon: Ausschüttung einer Dividende von insgesamt 0,00 EUR auf die 21.600 Vorzugsaktien (0,00 EUR je Vorzugsaktie) Ausschüttung einer Dividende von insgesamt 0,00 EUR auf die 32.400 Stammaktien 0,00 EUR je Stimmaktie)
(3) Die Vorsitzende stellte fest und verkündete, dass dieser Beschluss einstimmig bei Abgabe von 32.400 gültigen Stimmen mit 32.400 Ja-Stimmen und ohne Nein-Stimmen - das entspricht 100 % des gültigen stimmberechtigten Grundkapitals - ohne Stimmenthaltungen von der Hauptversammlung gefasst wurde und die Hauptversammlung damit die beantragte Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023 beschlossen hat. TOP 3 Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 (1) Die Vorsitzende schlägt vor, die Beschlussfassung über die Entlastung der Vorstandsmitglieder Konrad Molz, Benjamin Schlegel und Markus Herbstritt für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 als Blockabstimmung durchzuführen. Widerspruch hiergegen wurde nicht erhoben, auch nicht von den Aktionären Konrad Molz und Benjamin Schlegel (vertreten durch Hubert Schlegel). (2) Von der Hauptversammlung wurde auf Antrag der Vorsitzenden durch Handaufheben einstimmig bei Abgabe von 25.200 gültigen Stimmen mit 25.200 Ja-Stimmen und ohne Nein-Stimmen - das entspricht 100 % des gültigen stimmberechtigten Grundkapitals - bei 7.200 Stimmenthaltungen (Konrad Molz und Benjamin Schlegel) beschlossen, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. (3) Die Vorsitzende stellte fest und verkündete, dass dieser Beschluss einstimmig von der Hauptversammlung gefasst wurde und dem Vorstand damit, wie beantragt, für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt worden ist. TOP 4 Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 (1) Die Vorsitzende schlägt vor, die Beschlussfassung über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder Ute Binder-Kissel, Eugen Molz und Hubert Schlegel als Blockabstimmung durchzuführen. Widerspruch hiergegen wurde nicht erhoben. (2) Von der Hauptversammlung wurde auf Antrag der Vorsitzenden durch Handaufheben einstimmig bei Abgabe von 10.800 gültigen Stimmen mit 10.800 Ja-Stimmen und ohne Nein-Stimmen - das entspricht 100 % des gültigen stimmberechtigten Grundkapitals - bei 21.600 Stimmenthaltungen (Eugen Molz und Hubert Schlegel) beschlossen, dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. (3) Die Vorsitzende stellte fest und verkündete, dass dieser Beschluss einstimmig von der Hauptversammlung gefasst wurde und dem Aufsichtsrat damit, wie beantragt, für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt worden ist. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FSM AG, Kirchzarten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FSM AG, Kirchzarten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FSM AG, Kirchzarten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. Mai 2024 WirtschaftsTreuhand
GmbH
Dr. Kleinle, Wirtschaftsprüfer Heinstein, Wirtschaftsprüfer |
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