LSE TopCO GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Armin Olbrich since 1/25/2018 | Procura |
Veit Haustein since 1/25/2018 | Procura |
Carsten Hartmut Günther since 10/23/2017 | Procura |
Sascha Herz since 10/23/2017 | Managing Director |
Alf Dieter Kain since 10/23/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 7.48% | |
| 3.06% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Otto Life Science Engineering GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023OTTO LIFE SCIENCE ENGINEERING GMBH1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 Geschäftsmodell Die OTTO Life Science Engineering GmbH wurde im Mai 2017 gegründet. Unser mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg ist als Generalplaner, Generalübernehmer und engagierter Dienstleister in der Pharma- und Biotechnologieindustrie tätig. Als verlässlicher Partner begleiten wir unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und Gebäude. In allen Projektphasen können wir unseren Auftraggebern sämtliche für die Umsetzung anspruchsvoller Projekte notwendigen Fachdisziplinen und Gewerke anbieten. Wir können dabei auf ein multidisziplinäres Team aus hochqualifizierten Spezialisten zurückgreifen, die über langjährige Erfahrungen in der Planung und Realisierung komplexer Projekte verfügen. 1.2 Zweigniederlassungen Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Nürnberg über folgende fünf inländische Niederlassungen in • Stuttgart • Penzberg • Dresden • Berlin • Marburg Die Büroflächen blieben im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Das BIP im Jahr 2023 ist preisbereinigt somit nur um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. (QUELLE: DESTATIS) Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen für die Pharma- und Biotechnologie in Deutschland im Jahr 2023 sind von Innovation, Wettbewerb und regulatorischer Stabilität geprägt. Die deutschen Unternehmen bleiben führend in Forschung und Entwicklung, mit einem starken Fokus auf personalisierte Medizin und digitale Technologien. Der Wettbewerb bleibt intensiv, während Fusionen, Übernahmen und Partnerschaften die Branche formen. Regulatorische Anforderungen bleiben hoch, während Deutschland sich weiterhin als wichtiger Markt für Arzneimittel etabliert. Die Branche steht vor Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel, aber insgesamt bleibt sie dynamisch und innovativ. 2.2 Umsatz und Auftragsentwicklung Unsere Umsatzziele haben wir leicht unterschritten. Der Auftragseingang 2023 belief sich zum 31.12.23 auf 39,3 Mio. EUR. Der Auftragsbestand betrug zum 31.12.23 81,7 Mio. EUR und bleibt erwartungsgemäß auf vergleichsweise hohem Niveau. 2.3 Personal Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 106 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mitarbeiteranzahl hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um weitere 10 erhöht. Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31.12.2023 beträgt 109. 2.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.4.1 Ertragslage Das operative Ergebnis (EBIT) beträgt 2023 8,92 Mio. EUR und entspricht absolut wie relativ den Erwartungen. Die EBIT-Marge konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden und beläuft sich auf nun ca. 21,5%. Maßgeblich hierfür ist die unverändert hohe Profitabilität unserer Projekte. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt. 2.4.2 Finanzlage Im Juni 2023 hat eine Umstrukturierung der Gesellschaft stattgefunden. In diesem Zusammenhang wurde ein Darlehen an die oberste Muttergesellschaft über 30,25 Mio. EUR gewährt. Hieraus sind Zinserträge in Höhe von 0,75 Mio. EUR entstanden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich 2023 gegenüber dem Vorjahr von 15,3 Mio. EUR auf 20,3 Mio. EUR erhöht. Wesentliche Finanzverbindlichkeiten (Bankdarlehen) bestehen unverändert nicht. Unser Unternehmen verfügt weiterhin über eine solide Liquiditätsausstattung und finanziert sich aus Eigenmitteln. 2.4.3 Vermögenslage Aufgrund der Art unserer Geschäftstätigkeit wird die Vermögenslage im Wesentlichen durch das kurzfristige Vermögen bestimmt. Je nach Art und Volumen der Projekte und Höhe der vom Auftraggeber erhaltenen Projektanzahlungen unterliegt dieses grundsätzlich Schwankungen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,92 Mio. EUR auf 46,33 Mio. EUR erhöht. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Für unser Unternehmen stellen der Auftragseingang, Umsatzerlöse, das EBIT sowie Auslastungsquoten elementare Steuerungsgrößen des operativen Geschäfts dar. Um die Entwicklung zeitnah beurteilen zu können, werden diese regelmäßig überwacht und analysiert. Darüber hinaus erfolgt ein detaillierter Vergleich zwischen geplanten und realisierten Kosten sowie die Ermittlung von Forecasts je Kostenträger. 2.6 Gesamtaussage Unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage schätzen wir unverändert als sehr gut ein. Die Umsatzentwicklung hat unsere Erwartungen erfüllt. Die prozentuale Ergebnisentwicklung hat unsere Erwartungen übertroffen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten - sofern vereinbart - durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. 3 PROGNOSEBERICHT Der sehr gute Auftragsbestand zum 31.12.2023 sowie die aktuell erwarteten Auftragseingänge weisen auf eine weiterhin solide Geschäftsentwicklung hin. Für 2024 planen wir mit einer ähnlichen Gesamtleistung wie 2023, mithin in einer Höhe von ca. 70 Mio. EUR. Wir erwarten des Weiteren eine positive Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Zur Sicherstellung und zum Ausbau unserer Leistungsfähigkeit sowie Kapazitäten beabsichtigen wir 2024 weitere Neueinstellungen qualifizierter Mitarbeiter, hier insbesondere in den Niederlassungen Penzberg, Marburg, und Nürnberg. 4 CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die Entwicklung Life-Science- und Hightech-Anlagenbau ist durch eine weiterhin anhaltende Investitionsbereitschaft gekennzeichnet. Aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Pandemie werden Neuinvestitionen verstärkt in der DACH-Region stattfinden, statt im asiatischen Raum. Damit ergibt sich für unser Unternehmen ein nachhaltiges Wachstumspotenzial. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität bestehen keine internen Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken besteht ein Reportingsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt. Ein umfassendes Quaiitätsmanagementsystem wird regelmäßig durch die Zertifizierung nach ISO 9001 gewährleistet. Die Bescheinigung erfolgt durch die TÜV Rheinland Cert GmbH. Dieses Qualitätsmanagementsystem ist auf die ständige Verbesserung unserer Leistungen ausgerichtet.
Nürnberg, den 05.04.2024 Otto Life Science Engineering GmbH Alf Kain, Geschäftsführer Sascha Herz, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für große Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens erfolgt die Aktivierung der Zugänge zu Anschaffungskosten. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode mit steuerlich höchstzulässigen Sätzen vorgenommen. Zugänge im Berichtsjahr werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Das Stammkapital ist voll erbracht. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um Einzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind nach unseren Feststellungen ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagengitter. Ein Anlagespiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 136.717,35 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerguthaben in Höhe von EUR 3.120.583,69 (Vorjahr: EUR 6.232,86) enthalten. 3. sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten Verpflichtungen für noch nicht genommenen Urlaub, Überstunden (TEUR 191) Boni Mitarbeiter (TEUR 1.518) Nachlaufkosten abgerechnete Aufträge (TEUR 713) und Gewährleistung (TEUR 84) enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 822.781,92 (Vorjahr EUR 2.941.297,45) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 13.019,03 (Vorjahr EUR 9.930,59). 5. sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 74.646,00 monatlich. Die Verträge haben unterschiedliche Restlaufzeiten von längstens bis ins Jahr 2026. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1) Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 18.846,32 (Vorjahr: EUR 10.617,50) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7,03). 2) Im Personalaufwand enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 28.435,92 (Vorjahr: EUR 26.598,06). 3) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 98.111,71 (Vorjahr: EUR 28.374,67) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 306,47 (Vorjahr: EUR 12,88). E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 106 Arbeitnehmer (Vorjahr 96) beschäftigt. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren zum Bilanzstichtag: Herr Sascha Herz, Heroldsberg Herr Alf Dieter Kain, Neunkirchen a. Brand Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von dem Wahlrecht gem. § 286 (4) HGB Gebrauch gemacht. 3. Ergebnisverwendung Aufgrund des Gewinnabführungsbetrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in voller Höhe an die Muttergesellschaft abgeführt.
Nürnberg, den 15. März 2024 Sascha Herz Alf Dieter Kain Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05.04.2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023An die Otto Life Science Engineering GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Otto Life Science Engineering GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Life Science Engineering GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 22. März 2024 JU-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Huber, Wirtschaftsprüfer Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer Hinweis: Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke. |
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