Heimbach Filtration GmbH
Same addressManufacture of plastic packing goods
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Mélanie Defaaz since 12/3/2025 | Procura |
René Anscheit since 1/31/2025 | Procura |
Luc Daniel Canon since 12/3/2024 | Managing Director |
Sebastian Johnen since 2/15/2024 | Procura |
Joseph Michael Gaug since 1/25/2024 | Managing Director |
Michael Dick since 8/5/2021 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Albany International Holdings Two, Inc | 82.35% |
Heimbach GmbHSelf-held cycle | 17.65% |
Company ownership and partner structure
Data for minority natural-person shareholders is only accessible to registered users.
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 17.65% | |
| 2.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Heimbach GmbHDürenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Sie hat ihren Sitz in Düren. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düren unter der Nummer HRB 85 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach den Vorschriften des § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zum 31. August 2023 haben die Gesellschafter der Heimbach GmbH 100 % ihrer Anteile an der Gesellschaft an die Albany International Holding MC Germany GmbH veräußert. Die Heimbach GmbH ist mit ihren Tochtergesellschaften seitdem in den Konzern der Albany International Corp. eingeschlossen. Direkte Muttergesellschaft und Gesellschafterin der Heimbach GmbH ist die Albany International Holding MC Germany GmbH. II. Änderung des Jahresabschlusses Dieser Jahresabschluss wurde insoweit geändert, als die Gesellschaft die Befreiung zur Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 291 Abs. 1 HGB in Anspruch nimmt. Die dafür handelsrechtlich verpflichtenden Angaben im Anhang gem. § 291 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 Buchst. a) bis c) HGB sind im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 bislang nicht enthalten. Im Rahmen der Änderung des Jahresabschlusses erfolgte die Angabe der nunmehr ergänzten Angaben unter ,,VI.11. Befreiender Konzernabschluss gem. § 292 HGB''. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungs- methoden Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu 1 TEUR werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt:
Erträge aus der Zuschreibung zu Vermögensgegenständen des Anlagevermögens entstehen insbesondere dann, wenn die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung in einem späteren Geschäftsjahr nicht mehr bestehen, so dass eine Werterhöhung gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB vorgenommen werden muss. Daneben werden Zuschreibungen vorgenommen, wenn (nach einer steuerlichen Betriebsprüfung) die Handelsbilanz an die Steuerbilanz angepasst wird. Die Zuschreibung entspricht dem Betrag, um den die ursprünglichen (außerplanmäßigen) Abschreibungen zu hoch war, abzüglich der gegebenenfalls zwischenzeitlichen erforderlichen Vorjahres Abschreibung. Um die Jahresabschreibung in zutreffender Höhe auszuweisen, erfolgt die Zuschreibung zu Beginn des Geschäftsjahres. Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde ausgeübt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Anzahlungen in Höhe von 1.084 TEUR geleistet. Da im Zusammenhang mit einem Gesellschafterwechsel beschlossen wurde, die bisher geschaffene Software nicht in Betrieb zu nehmen, wurde der selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstand außerordentlich abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit die Notwendigkeit besteht, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB mit dem ihnen am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Stellt sich nach einer außerplanmäßigen Abschreibung heraus, dass die Gründe nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des § 255 HGB angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 - 3 HGB, d.h. unter Einbezug der notwendigen allgemeinen Verwaltungskosten, berücksichtigt. Wertmindernden Umständen wird nach dem strengen Niederstwertprinzip durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurden die Wertberichtigungen unter der Berücksichtigung von Einkaufsreichweiten ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Auf Fremdwährung lautende Forderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen sind nach dem Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt worden. Die nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erforderliche Zuführung auf den zum 1. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrag erfolgte in Höhe von 1/15 (199 TEUR, Vorjahr 199 TEUR) und wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der insgesamt noch zuzuführende Betrag gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB beträgt 199 TEUR (Vorjahr 398 TEUR). Der Rechnungszinsfuß, bei dem es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz zum 31. Dezember 2023 der vergangenen 10 Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren handelt, beträgt 1,83 %, die erwarteten Kostensteigerungen betragen 2,5 % (Vorjahr 2,5 %), die Rentendynamik 2,25 % (Vorjahr 1,8 %) und die Fluktuation wurde mit 0,0 % (Vorjahr 0,0 %) p.a. angenommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB betrug zum 31. Dezember 2023 248 TEUR. Die Steuerrückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Rückstellungsbewertung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Garantieverpflichtungen wurde auf der Basis von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit, die Rückstellung für Boni auf Basis der vertraglichen Vereinbarungen und der Umsätze des Geschäftsjahres und die Rückstellung für variable Vergütungen auf der Grundlage der getroffenen Zielvereinbarungen ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Vorliegen von Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB wird § 256a HGB nicht angewandt (geschlossene Positionen). Bei der Bewertung von USD-Guthaben und USD-Forderungen wurden die bestehenden Devisentermingeschäfte berücksichtigt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Steuersatzes von aktuell 15,75 % für Gewerbesteuer und 15,825 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag. Die hier dargestellten latenten Steuern umfassen auch die latenten Steuern einer Organgesellschaft. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht werden. Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr eine nicht bilanzierte aktive Differenz, die sich wie folgt zusammensetzt:
IV. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) wird in der Anlage zum Anhang dargestellt. Bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um eingekaufte Softwareleistungen, die der Heimbach GmbH als Hersteller zuzurechnen sind. Die Erfassung erfolgte unmittelbar als Zugang für Anzahlungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Herstellung der Software aktiviert (320 TEUR). Im Zusammenhang mit dem zum 31. August 2023 erfolgtem Wechsel der Gesellschafter der Heimbach GmbH wurde entschieden, die im Rahmen des SAP-Projektes geschaffene Software nicht in Betrieb zu nehmen. Die bis zu diesem Zeitpunkt aktivierten Werte (4.193 TEUR) wurden deshalb außerplanmäßig abgeschrieben. Die restlichen aktivierten Eigenleistungen i.H.v. 138 TEUR betreffen Zugänge im Sachanlagevermögen. Im Zusammenhang mit dem Erwerb von 85 % der Anteile einer italienischen Gesellschaft enthält der Kaufvertrag eine Call-/Put-Option zum Erwerb der restlichen Anteile. Diese Option kann frühestens fünf Jahre nach dem Erwerbszeitpunkt ausgeübt werden. Im Berichtsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf die Anteile eines verbundenen Unternehmens in Höhe von 2.763 TEUR. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (1.311 TEUR) und Darlehensvergaben (6.044 TEUR). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 6.044 TEUR enthalten (i. Vj. 5.646 TEUR). Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das Ausgegebene Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Verrechnung der eigenen Anteile 14.834 TEUR. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Regel mit üblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus kurzfristigen Darlehen (24.095 TEUR), aus mittelfristigen Darlehen (5.763 TEUR) und aus Lieferungen und Leistungen (8.301 TEUR). Die Rückstellungen für Steuern betreffen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für Vorjahre (1.237 TEUR) sowie Grunderwerbssteuer aufgrund des Gesellschafterwechsels (300 TEUR). Die bedeutenden sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Altersteilzeit (2.191 TEUR), Abfindungen (1.476 TEUR), variable Vergütungen und Prämien (683 TEUR), Urlaubslöhne und -gehälter (571 TEUR), Boni (538 TEUR), Vertreter (476 TEUR), fehlende Eingangsrechnungen (398 TEUR) sowie Jubiläumsverpflichtungen (390 TEUR). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen vor Erlösschmälerungen entfallen 96.391 TEUR auf Umsätze mit nicht verbundenen Unternehmen, die sich in Höhe von 95.893 TEUR auf Papiermaschinenbespannungen und 498 TEUR auf Sonstiges verteilen. Der Exportanteil liegt bei rund 83 %, rund 39 % der Erlöse entfallen auf die asiatischen Märkte. Innerhalb der Umsatzerlöse werden des Weiteren Erlöse aus Konzernverrechnungen und Erlöse aus Mieterträgen und Dienstleistungsverrechnungen an eine am Standort ansässige Fremdfirma i.H.v. 3.782 TEUR erfasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von 1.738 TEUR (Vorjahr 2.318 TEUR). Periodenfremde Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Herabsetzung von Wertberichtigungen und betragen 805 TEUR (Vorjahr 1.665 TEUR). Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Vertriebsaufwendungen (8.388 TEUR) sowie Verwaltungsaufwendungen (4.480 TEUR) und Währungsdifferenzen (1.981 TEUR). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 199 TEUR Aufwand aus der 1/15-Zuführung zu den Pensionsrückstellungen enthalten, der als Außerordentlich eingestuft werden kann. Das Finanzergebnis enthält Abschreibungen auf den Beteiligungsbuchwert eines verbundenen Unternehmens i.H.v. 2.763 TEUR. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind 46 TEUR Auflösung Gewerbesteuer für Vorjahre enthalten. VI. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen zum Bilanzstichtag:
Das Bestellobligo bei Vorräten entfällt mit einem Wert von 4.576 TEUR auf verbundene Unternehmen. Der Abschluss der Leasingverträge dient der Verringerung der Kapitalbindung, dafür wurden in den Leasingzahlungen enthaltene Zinsaufwendungen akzeptiert; Risiken aus Einmalzahlungen wurden bei Vertragsschluss als geringfügig eingeschätzt. Dem Risiko aus der Abnahmeverpflichtung von Vorräten (Bestellobligo) stehen Chancen aus den jeweiligen Aufträgen gegenüber. 2. Haftungsverhältnisse Für eine nicht operativ tätige Tochtergesellschaft (Zwischenholding) hat die Heimbach GmbH eine Bürgschaft (Letter of Support) dahingehend abgegeben, der Gesellschaft zu ermöglichen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Da es sich um eine nicht operative Gesellschaft handelt, liegen die jährlich zu erwartenden finanziellen Verpflichtungen dieser Gesellschaft bei einem Betrag von unter 50 TEUR. Darüber hinaus hat sich die Heimbach GmbH in einem Letter of Support gegenüber einer Tochtergesellschaft in Großbritannien verpflichtet, die vertraglich vereinbarten Rückzahlungen eines Intercompanydarlehens nur zu verlangen, solange die Rückzahlung nicht die Zahlung von Verbindlichkeiten gegenüber Dritten gefährdet. Das Darlehen valutiert zum Stichtag mit 4.168 TEUR. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen wird aus heutiger Sicht als äußerst gering eingeschätzt. 3. Devisentermingeschäfte Zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Sofern ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang besteht, werden die derivativen Finanzinstrumente als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 Devisentermingeschäfte über den Verkauf von 16.000 TUSD zur Absicherung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf USD-Basis und eines USD-Bestandes abgeschlossen. Aus den Terminverkäufen ergibt sich ein Gegenwert von 14.541 TEUR. Aus den Devisentermingeschäften, die für den Zeitraum Januar bis Juli 2024 abgeschlossen sind (11.500 TUSD), ergibt sich ein Absicherungskurs von 1,1011. Der Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 für den USD betrug 1,1050. Insgesamt wurden USD-Devisenbestände i. H. v. 339 TUSD und USD-Forderungen i. H. v. 9.659 TUSD mit dem Absicherungskurs von 1,1011 bewertet. Darüber hinaus bestehen weitere Terminverkäufe von 4.5000 TUSD zu einem durchschnittlichen Absicherungskurs von 1,0985. Für 18.271 TUSD liegen per 31. Dezember 2023 von Kunden bestätigte Aufträge vor. Die Devisentermingeschäfte weisen zum Bilanzstichtag einen positiven Marktwert von 165 TEUR aus. Die derivativen Finanzgeschäfte werden entsprechend § 254 HGB als Bewertungseinheit (portfolio hedge) mit einem Grundgeschäft zusammengefasst, da ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang zwischen Finanzgeschäft und Grundgeschäft besteht. Die bilanzielle Abbildung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. 4. Übersicht über den Anteilsbesitz
2 Nach Gewinnübernahme durch die Heimbach
GmbH in Höhe von 22 TEUR
5. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 186 Angestellte (i. Vj. 191) und 202 gewerbliche Mitarbeiter (i. Vj. 217) beschäftigt. 6. Verwaltungsausschuss/Gesamtbezüge des Verwaltungsausschusses Dem Verwaltungsausschuss der Gesellschaft gehörten bis zum 31. August 2023 folgende Mitglieder an: Herr Rainer Schneider, Rechtsanwalt - Vorsitzender - Herr Markus Frhr. von Blomberg, Geschäftsführender Gesellschafter - stellvertretender Vorsitzender - Herr Timm Ramcke, Geschäftsführer Herr Hellmuth Eichhorn, Geschäftsführer Herr Stefan Ivo Merckens, Dipl.-Ing. Maschinenbau Herr Dr. Hans-Gert Mayrose, Geschäftsführer Aufgrund des Gesellschafterwechsels legten die Mitglieder des Verwaltungsrates mit Schreiben vom 31. August 2023 ihr Amt nieder. Der Verwaltungsausschuss wurde im Geschäftsjahr 2023 mit 102 TEUR vergütet. Aufgaben und Rechte des Verwaltungsausschusses sind nicht vergleichbar mit denen nach § 111 AktG. 7. Geschäftsführung Die Geschäftsführung besteht aus den Herren Marco Esper (Geschäftsbereichsleitung Papiermaschinenbespannungen) (bis 07.12.2023, Eintragung Handelsregister 25.01.2024) - Vorsitzender der Geschäftsführung - Dr. Ralf Kaldenhoff (Geschäftsbereichsleitung Technische Textilien) (bis 07.12.2023, Eintragung Handelsregister 25.01.2024) Björn Bemelmans (Finanzen und Controlling, Personal, Informationstechnologie, allgemeiner Einkauf) (bis 07.12.2023, Eintragung Handelsregister 25.01.2024) Daniel Halftermeyer (ab 10.11.2023, Eintragung Handelsregister 25.01.2024, bis 01.10.2024, Eintragung in das Handelsregister ist noch nicht erfolgt), President MC (Machine Clothing) Joseph M. Gaug (ab 07.12.2023, Eintragung Handelsregister 25.01.2024), General Counsel (Rechtsanwalt) Alexander Meylahn (ab 26.01.2024, Eintragung Handelsregister 15.02.2024), Vice President Operations PMC Olli Kääpä (ab 04.04.2024, Eintragung Handelsregister 06.05.2024), Vice President Products PMC Luc Canon (ab 01.10.2024, Eintragung in das Handelsregister ist noch nicht erfolgt), Vice President Manufacturing - Eurasia MC Die Bezüge gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB betrugen im Geschäftsjahr 1.495 TEUR. Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft und ihre Hinterbliebenen erhielten rund 502 TEUR (i. Vj. 504 TEUR); die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis betragen rund 7.149 TEUR (i. Vj. 7.370 TEUR). Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund der Beendigung der Organstellung der 3 o.a. Geschäftsführer ein einmaliger Betrag von 1.217 TEUR aufwandswirksam erfasst. 8. Verlustvortrag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. 9. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar (§ 285 Nr. 17 HGB) in Höhe von insgesamt 43 TEUR entfällt in voller Höhe auf Abschlussleistungen. 10. Sonstige Angaben Der Einzelabschluss der Heimbach GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Das zuständige Handelsregister wird beim Amtsgericht Düren geführt. Die Heimbach GmbH und die Tochterunternehmen der Heimbach GmbH werden im Konzernabschluss der Albany International Corp., Delaware - dem größten Kreis - konsolidiert. Die Abschlüsse werden bei der U.S. Securities and Exchange Commission unter EDGAR Company Filings veröffentlicht. (https://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch) Mit der Heimbach Filtration GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der gemäß Schreiben vom 23. Dezember 2016 des BMF auch die nach § 253 Abs. 6 HGB entstandenen Erträge aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen umfasst. 11. Befreiender Konzernabschluss gem. § 292 HGB Die Heimbach GmbH macht bezüglich der Erstellung eines Teilkonzernabschlusses auf den 31. Dezember 2023 von der Befreiung gem. § 292 HGB Gebrauch. Der vom Mutterunternehmen Albany International Corp., Delaware, USA, erstellte befreiende Konzernabschluss samt befreienden Konzernlagebericht erfüllt die Befreiungsvoraussetzungen des § 292 HGB:
Wesentliche Abweichungen zwischen dem nach United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellten Konzernabschluss der Albany International Corp., Deleware, USA, und dem deutschen Handelsrecht hinsichtlich Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich wie folgt: Der Konzernabschluss der Albany International Corp. weicht von einem nach HGB aufgestellten Konzernabschluss hinsichtlich Gliederung, Ansatz und Bewertung bestimmter Bilanzpositionen ab. Für deutsche Konzernabschlüsse gelten die Gliederungsschemata des § 266 HGB für die Bilanz bzw. des § 275 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung, während für Konzernabschlüsse nach US-GAAP das Gliederungsschema von der SEC (Securities and Exchange Commission) durch das Formular 10-K festgelegt ist. Diese Schemata unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Reihenfolge der Posten. Zudem besteht im Formular 10-K die Position "Other Comprehensive Income", mittels welcher Wertänderungen von Bilanzpositionen erfolgsneutral dargestellt werden können. In der Bilanz nach HGB existiert keine vergleichbare Position. Leasing Operate Lease-Verträge werden im US-GAAP-Abschluss mit dem sogenannten "Right of Use Asset" zusammen mit den korrespondierenden Verbindlichkeiten aus künftigen Leasingraten aktiviert. Nach HGB erfolgt für derartige Verträge eine Angabe als sonstige finanzielle Verpflichtungen im Anhang. Pensionsrückstellungen Unter HGB werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Nach US-GAAP wird ein aus Kapitalmarktdaten abgeleiteter, stichtagsbezogener Zinssatz verwendet. Zudem wird nach HGB der Aufwand aus der Zuführung der Pensionsrückstellungen vollständig erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt, wohingegen unter US-GAAP Teile der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste direkt im Eigenkapital erfasst werden. Umsatzrealisierung Nach HGB wird der Umsatz realisiert zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs auf den Kunden. Nach US-GAAP ASC606 wird der Umsatz realisiert, wenn das Unternehmen seine Leistungsverpflichtung erfüllt hat und der Kunde die Kontrolle über den Vermögenswert erhalten hat. Sonstige Unterschiede Weitere Unterschiede zwischen dem HGB und dem US-GAAP bestehen im Wesentlichen in der Bilanzierung und Bewertung des Sachanlagevermögens und dem Ansatz und der Bewertung sonstiger Rückstellungen. 12. Nachtragsbericht Im Aufstellungszeitraum erfolgte die Veräußerung der Anteile an der TvinnFast AB zu einem oberhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegenden Kaufpreis. Im September wurde die Absicht geäußert, den Standort Marathon Belting Ltd., Rochdale, Großbritannien zu schließen. Da ein Zeitplan und Maßnahmenplan erst erarbeitet wird, kann über mögliche Auswirkungen noch nicht berichtet werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten, über die gemäß § 285 Nr. 33 zu berichten wäre.
Düren, den 11. November 2024 Heimbach GmbH Joseph M. Gaug Luc Canon Alexander Meylahn Olli Kääpä Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung)Stand: 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Heimbach GmbH produziert und vertreibt weltweit Papiermaschinenbespannungen und damit in Verbindung stehende Dienstleistungen. Der Exportanteil betrug im Jahr 2023 rund 83 %. Wesentliche Auslandsmärkte liegen in Europa sowie Asien. Die Heimbach GmbH versteht sich im Bereich Papiermaschinenbespannungen als Komplettanbieter für alle Sektionen in der Papiermaschine. Zum 31. August 2023 haben die Gesellschafter der Heimbach GmbH 100 % ihrer Anteile an der Gesellschaft an die Albany International Holding MC Germany GmbH veräußert. Die Heimbach GmbH ist mit ihren Tochtergesellschaften seitdem in den Konzern der Albany International Corp. eingeschlossen. Direkte Muttergesellschaft und Gesellschafterin der Heimbach GmbH ist die Albany International Holding MC Germany GmbH. Die Produktion der Gesellschaft konzentriert sich auf die Fertigung von Pressfilzen sowie von Spiralsieben für die Papierindustrie. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften der Heimbach-Gruppe zählt die Heimbach GmbH zu den führenden Anbietern in Europa und Asien. Die Heimbach GmbH ist seit Jahren nach DIN EN ISO 9001 (Management-System) und nach DIN EN ISO 50001 (Energiemanagement-System) zertifiziert. Darüber hinaus ist die Heimbach GmbH seit Ende 2021 nach DIN EN ISO 14001 (Umwelt-Management-System) zertifiziert. Im Jahr 2023 fanden ein Rezertifizierungsaudit (Management-System) sowie zwei Überwachungsaudits (Energiemanagement-System sowie Umwelt-Management-System) statt. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Ziel und Gegenstand unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist der Ausbau unserer Position als Lieferant innovativer technischer Textilien. Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 2023 17 Mitarbeiter beschäftigt. Durch Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland ergänzt die Heimbach GmbH die eigenen Kompetenzen um externes Fachwissen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 Die Weltkonjunktur hat sich im abgelaufenen Jahr angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik besser entwickelt als erwartet. Die weltwirtschaftliche Aktivität erhöhte sich im Verlauf des Jahres 2023 insgesamt moderat (3,1 %, die Prognose lag bei 2,2 %). In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Entwicklung und darüber hinaus fehlen finanzpolitische Impulse. Für Deutschland wurde ursprünglich ein Wachstum im BIP von 0,3 % prognostiziert; der vorläufige Wert für das Jahr 2023 liegt bei - 0,3 %. Die Wirtschaft Europas wuchs um 0,5 % (prognostiziert 0,7 %). In dem für Heimbach wichtigen Markt China lag das Wachstum immerhin bei 5,4 %. Der Produktionsausstoß der weltweiten Papierindustrie nahm im Jahr 2023 nach unserer Einschätzung deutlich ab. Im ersten Halbjahr 2023 nahm die Gesamtproduktion in Deutschland um 21 % ab. Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ist auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen, welche in 2023 insbesondere durch hohe Kosten für Energie gefährdet waren. In Europa insgesamt lag die Papierproduktion - insbesondere aufgrund der hohen Produktionskosten und einer Tendenz zum Bestandsabbau in der Logistikkette - um 12,8 % unter dem Niveau des Vorjahres. Auch in den restlichen Weltregionen lag das Produktionsniveau unter Vorjahr, wenn auch in einem geringeren Maße. Die strukturellen Nachfragerückgänge bei den grafischen Papieren und der Trend zur Digitalisierung sind unumkehrbar. Die Verlagerung der Produktionsschwerpunkte heraus aus den traditionellen Papiererzeugungsregionen (Nordamerika, Europa, Japan) hinein in die Wachstumsregionen (China, Rest Asien) setzt sich fort. Dort wird heute bereits über ein Drittel der weltweiten Produktion erzeugt und verbraucht. Die für Heimbach relevanten Märkte der Papierproduktion sind zum einen diejenigen, die wir mit unseren etablierten Vertriebsorganisationen bearbeiten können (also nicht Nordamerika und Japan) und zum anderen in dem größten Markt China nur die Papiermaschinen, die überhaupt "westliche" Bespannungstechnologien einsetzen. Der Wandel in der Papierindustrie, der insbesondere in der Verlagerung der Nachfrage von grafischen Papieren (geschätzt in 2025 ca. 18 %) zu Hygiene- (geschätzt in 2025 ca. 12 %) und Verpackungspapieren (geschätzt in 2025 ca. 68 %) zum Ausdruck kommt, ist mittel- und langfristig der entscheidende Einflussfaktor für unser Geschäft. Unser kurz- und mittelfristiges Ziel ist es, unser Angebotssortiment dieser Entwicklung anzupassen und damit unseren Marktanteil auf unseren wichtigsten Märkten in Europa und Asien zu steigern. Es ist uns bereits gelungen, sukzessive die Belieferung des Marktsortiments Verpackungspapiere auf 50 % auszubauen. Wir erwarten, dass die weltweite Papierproduktion nach den im abgelaufenen Jahr erlebten Produktionsrückgängen wieder moderat wachsen wird; dies bei weiter zunehmender Wettbewerbsintensität, insbesondere in Fernost. Geschäftsverlauf Eine Steuerung mittels Kennzahlen findet sowohl auf Ebene der Heimbach GmbH, vor allem aber auf Ebene des Geschäftsbereiches Papiermaschinenbespannungen im Konzern statt. Als mittelfristige Rentabilitätskennzahlen sind definiert:
Neben dem EBITDA und dem EBT ist der Umsatz ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator. Diese Steuerung hatte Bestand bis zum Verkauf der Anteile an der Heimbach GmbH im August 2023. Nach Integration in die Konzernstruktur von Albany wird die Heimbach GmbH möglicherweise mit anderen Parametern gesteuert. Für 2023 wird der Konzernabschluss der Heimbach GmbH bereits in den Konsolidierungskreis der Albany International Corp. einbezogen. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden folgende Indikatoren verwendet: Die Heimbach GmbH versteht sich als Partner der Kunden - weltweit. Unsere Strategie basiert auf einer starken Präsenz in unseren Kernmärkten Europa und Asien. Heimbach steht gleichermaßen für nachhaltiges Wirtschaften und faire Geschäfte. Neben den wirtschaftlichen Kennzahlen ist die öffentliche Wahrnehmung ein entscheidender Indikator für den Erfolg unseres Unternehmens. Diese Reputation gilt es zu schützen und weiter auszubauen. Den Mitarbeitern und dem Gemeinwohl fühlen wir uns verpflichtet, indem langfristig die Interessen der Kunden, Gesellschafter und Mitarbeiter gleichgewichtig sein müssen. Die Mitarbeiter sind neben den Kunden und Gesellschaftern die wichtigste Bezugsgruppe unseres Unternehmens. Als führender Lieferant ist es unser Ziel, bedeutsame Marktanteile in allen Bespannungsbereichen (Nasssiebe, Pressfilze und Trockensiebe) zu erreichen. Innovativ bedeutet für uns, technologisch führend zu sein in Produkten und in Dienstleistungen. Nachfolgend wird der Geschäftsverlauf 2023 dargestellt: Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch eine im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Gesamtleistung (- 8,3 %). Dieser Rückgang resultiert aus im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Umsatzerlösen (- 9,1 Mio. EUR, - 8,1 %). Die im Vergleich zum Vorjahr negative Entwicklung des USD (Durchschnittskurs 2023: 1,0813, Durchschnittskurs 2022: 1,0530) trug mit 0,8 Mio. EUR zur niedrigeren Leistung bei. Der monatliche Auftragseingang war den geschäftsüblichen Schwankungen unterworfen und lag mit einem Jahreswert von 72,4 Mio. EUR um 35,8 % unter dem budgetierten Wert und um 35,3 % unter dem Wert des Vorjahres. Bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Auftragseingang lag der Auftragsbestand Ende Dezember 2023 mit 39,6 Mio. EUR um 48,3 % unter dem Wert des Vorjahres (76,6 Mio. EUR). Die am Standort produzierten Mengen lagen um 17,7 % unter den budgetierten Mengen und um 7,8 % unter den Produktionsmengen des Vorjahres. Die niedrigeren Produktionsmengen führten zu einem Bestandsabbau bei den Fertigerzeugnissen i.H.v. von 0,5 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse lagen mit 102,9 Mio. EUR deutlich unter den prognostizierten Werten (119,6 Mio. EUR). Insgesamt konnte ein EBITDA von nur - 4,1 Mio. EUR erreicht werden (Planwert - 129 TEUR). Das Jahresergebnis (ohne Beteiligungserträge und Abschreibungen auf Finanzanlagen) fiel mit - 10,6 Mio. EUR deutlich schlechter aus als geplant (- 3,2 Mio. EUR). Ertragslage Der Umsatz lag mit 102,9 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 112,0 Mio. EUR (- 8,1 %). Der Erlös nahm in den Regionen Asien (- 12,7 %), West- und Osteuropa (- 11,9 % bzw. - 13,9 %) gleichermaßen ab. Der deutsche Markt war mit einem Umsatzrückgang von 16,0 % betroffen. Der Erlös in Asien ist zusätzlich durch einen im Vergleich zum Vorjahr schwächeren USD geprägt (Durchschnittskurs 2022 1,0813 zu Durchschnittskurs 2022 1,0530). Aus dem schwächeren USD ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein negativer Effekt von ungefähr 0,8 Mio. EUR. Dem stehen jedoch Kurserträge aus getätigten Absicherungsgeschäften von ungefähr 0,5 Mio. EUR gegenüber. Die Abgrenzung von Umsatzerlösen aufgrund nicht erfolgten Gefahrübergangs lag aufgrund der geringeren Umsatzerlöse im vierten Quartal unter dem Wert des Vorjahresabschlusses (Abgrenzung 2023: 1,4 Mio. EUR, Abgrenzung 2022: 2,4 Mio. EUR). Der Exportanteil liegt bei rund 83 %. Vom Umsatz entfallen 94,5 Mio. EUR auf Außenumsätze, 8,4 Mio. EUR entfallen auf Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen. Die Gesamtleistung entwickelte sich bei leicht niedrigeren Beständen analog (- 8,3 %) und lag mit 102,9 Mio. EUR um 9,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren lag insgesamt mit 59,8 Mio. EUR nur um 2,4 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (- 3,8 %). Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Materialaufwandsquote (58,1 % in 2023 zu 55,4 % in 2022) ist vor allem auf die gestiegenen Kosten für Energie zurückzuführen. Bei einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Produktionsvolumen stiegen die Energiekosten absolut um 1,3 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 3,8 Mio. EUR um 0,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Wesentliche sonstige betriebliche Erträge umfassen insbesondere Währungsgewinne von 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen (0,5 Mio. EUR, im Vorjahr 1,7 Mio. EUR). Darüber hinaus ergaben sich sonstige betriebliche Erträge von 0,6 Mio. EUR aus Kostenerstattungen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der Heimbach GmbH, 0,4 Mio. EUR aus der Weiterbelastung von Energiekosten an eine am Standort ansässige Fremdfirma sowie 0,2 Mio. EUR periodenfremde Erträge aus der Rückerstattung einer Versicherung. Trotz eines im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Personaleinsatzes (- 10 FTE im Vergleich zum Vorjahr) und einer deutlich niedrigeren Gesamtleistung lag der Personalaufwand insgesamt mit 29,8 Mio. EUR um 1,4 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau. Während die Löhne leistungsbedingt um 0,6 Mio. EUR unter den Vorjahreswert lagen, war die Gehaltssumme um 2,0 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Der hierin enthaltene Aufwand für Abfindungen lag - bedingt durch den Gesellschafterwechsel - um rund 1,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Die Entwicklung der Altersteilzeitrückstellung unter Berücksichtigung der Inanspruchnahmen trug mit einem Ertrag von 0,2 Mio. EUR im Personalaufwand bei (i. Vj. ein Aufwand von 0,2 Mio. EUR). Die Aufwendungen für Altersversorgung lagen mit 1,0 Mio. EUR um 0,3 Mio. EUR über denen des Vorjahres. Die Abschreibungen auf immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagevermögen lagen mit 6,0 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau (1,8 Mio. EUR). In den Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen sind 4,2 Mio. EUR außerplanmäßige Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände enthalten. Im Zuge des Gesellschafterwechsels bei der Heimbach GmbH wurde entschieden, das Umstellungsprojekt auf SAP S/4 HANA nicht weiter zu verfolgen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen insgesamt 20,7 Mio. EUR und lagen somit - der niedrigeren Leistung folgend - um 3,6 Mio. EUR unter den Vorjahreswert. 1,7 Mio. EUR hiervon entfielen auf niedrigere Vertriebsaufwendungen (8,4 Mio. EUR in 2023 zu 10,1 Mio. EUR in 2022). Der geringere Umsatz hatte niedrigere Frachtkosten (- 0,6 Mio. EUR), niedrigeren Provisionsaufwand (- 0,8 Mio. EUR) sowie niedrigere Vertriebsgemeinkosten (- 0,4 Mio. EUR) zur Folge. Die Währungsverluste betrugen 2,0 Mio. EUR und lagen deutlich um 2,1 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Die restlichen Aufwandsposten (i. W. Verwaltungskosten, Personalnebenkosten, Datenverarbeitung und andere Betriebsaufwendungen) lagen mit 10,4 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (10,1 Mio. EUR). Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr 2023 - 4,1 Mio. EUR und lag somit - bedingt durch den Geschäftsrückgang - um 6,0 Mio. EUR unter dem Wert des Vorjahres. Das Finanzergebnis nahm aufgrund niedrigerer Beteiligungserträge (- 3,6 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr) sowie höherer Abschreibungen auf Finanzanlagen (+ 1,4 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr) um 4,8 Mio. EUR ab. Das Zinsergebnis lag bei - 0,5 Mio. EUR nahezu unverändert zu Vorjahr. Der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen lag mit 0,4 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (0,8 Mio. EUR). Im Finanzergebnis des Geschäftsjahres ist eine Abschreibung auf eine Beteiligung i.H.v. 2,8 Mio. EUR enthalten (im Vorjahr 1,4 Mio. EUR). Insgesamt betrug das Finanzergebnis in 2023 1,4 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) inklusive der Beteiligungserträge lag mit - 8,7 Mio. EUR um 15,0 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (35 TEUR Ertrag) beziehen sich auf zurückzustellende Steuern aufgrund einer Betriebsprüfung. Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresfehlbetrag (Geschäftsergebnis) von 8,7 Mio. EUR (im Vorjahr Jahresüberschuss 6,1 Mio. EUR). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzstruktur ist bei leicht niedrigerer Bilanzsumme im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen lagen mit 10,4 Mio. EUR um 2,3 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Die für das Umstellungsprojekt SAP S/4 HANA aktivierten Kosten i.H.v. 4,2 Mio. EUR wurden abgeschrieben. Dies führte bei dem immateriellen Anlagevermögen zu einem Rückgang von 3,0 Mio. EUR. Planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR standen Zugänge in Höhe von 3,7 Mio. EUR im Sachanlagevermögen und bei den immateriellen Vermögensgegenständen gegenüber. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich nur unwesentlich um insgesamt 0,3 Mio. EUR. Eine Ausleihung wurde planmäßig getilgt (0,5 Mio. EUR); weitere Ausleihungen wurden zur Finanzierung des Ausbaus des chinesischen Standortes gegeben (3,6 Mio. EUR). Der Beteiligungsbuchwert einer Tochtergesellschaft wurde um 2,8 Mio. EUR abgeschrieben, da der errechnete Ertragswert des Unternehmens aufgrund der Veränderung der finanzmathematischen Variablen (insbesondere des risikolosen Zinssatzes im Zusammenhang mit den Leitzinserhöhungen der Zentralbanken) unter dem Buchwert der Anteile liegt. Der Bestandswert des Vorratsvermögens betrug 12,2 Mio. EUR und war somit nahezu unverändert zum Vorjahr (12,3 Mio. EUR). Der Bestand an Rohstoffen lag um 0,3 Mio. EUR unter dem Vorjahr, die unfertigen Erzeugnisse lagen mit 1,8 Mio. EUR auf dem Vorjahreswert, während die Fertigerzeugnisse und Handelswaren mit 8,8 Mio. EUR leicht um 0,1 Mio. EUR über den Bestandswerten des Vorjahres lagen. Durch die notwendige Abgrenzung für nicht erfolgten Gefahrübergang erhöhten sich die Fertigerzeugnisse und Waren stichtagsbezogen um 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 1,2 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen trotz niedrigerer Umsatzerlöse um 0,5 Mio. EUR auf 18,4 Mio. EUR. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Die vertraglich vereinbarte Einräumung eines längeren Zahlungsziels bei einem großen Kunden führte zu einer Erhöhung des Forderungsbestandes von 1,2 Mio. EUR. Unsere USD-Forderungen haben wir, wie im Vorjahr auch, mit Devisentermingeschäften abgesichert. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auf den Anhang. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen 7,4 Mio. EUR (+ 0,8 Mio. EUR zum Vorjahr). Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände lagen mit 1,1 Mio. EUR über Vorjahr (+ 0,3 Mio. EUR), im Wesentlichen bedingt durch im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Forderungen aus Umsatzsteuer. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an liquiden Mitteln 1,8 Mio. EUR (Vorjahr 2,7 Mio. EUR). Das Eigenkapital war mit 34,9 Mio. EUR um 8,9 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 250 TEUR ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) der Gesellschaft sank aufgrund des Jahresfehlbetrages bei einer niedrigeren Bilanzsumme auf 27,8 % (im Vorjahr 34,5 %). Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betrugen zum Stichtag 29,1 Mio. EUR und lagen somit leicht unter Vorjahr (- 0,3 Mio. EUR). Die Pensionsrückstellungen entsprechen unverändert einem Anteil von ca. 23 % der Bilanzsumme. Aus den Pensionsverpflichtungen ergeben sich unverändert zum Vorjahr jährliche Zahlungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR. Die Steuerrückstellungen betreffen mögliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2013 - 2017. Die Sonstigen Rückstellungen lagen mit 8,6 Mio. EUR um 1,8 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau, insbesondere bedingt durch im Vergleich zum Vorjahr abrechnungsbedingt niedrigeren Rückstellungsbedarf für Kundenboni (- 2,0 Mio. EUR zum Vorjahr). Die Verbindlichkeiten lagen mit 51,5 Mio. EUR um 9,8 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert (41,7 Mio. EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden i.H.v. 14,6 Mio. EUR getilgt; davon in Höhe von 4,3 Mio. EUR planmäßig. Ein neuer Kredit i,H,v. 1,0 Mio. EUR wurde zur Finanzierung einer neuen Maschine aufgenommen. Bedingt durch den Gesellschafterwechsel mussten Förderkredite i.H.v. 8,9 Mio. EUR vorzeitig zurückgezahlt werden. Darüber hinaus wurde im Zusammenhang mit der Beendigung des SAP-Projektes die Finance Lease Finanzierung i.H.v. 1,4 Mio. EUR zurückgeführt. Alle Darlehen sind festverzinslich; durch die Inanspruchnahme von Förderkrediten wird ein vorteilhaftes Zinsniveau sichergestellt; dieses beträgt zwischen 0,98 % und 2,93 % im Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen um 27,7 Mio. EUR auf 38,2 Mio. EUR zu. Der Zugang beruht im Wesentlichen aus der Zurverfügungstellung von Darlehen in Höhe von 21,5 Mio. EUR aus dem neuen Gesellschafterkreis. Die Heimbach GmbH war zu jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Insgesamt bestehen zum Stichtag zugesagte ungenutzte Barkreditlinien von 3,7 Mio. EUR sowie Avalkreditlinien von 2,0 Mio. EUR, die in Höhe von 1,2 Mio. EUR durch Avale genutzt sind. Die mit den Banken vereinbarten Covenants wurden eingehalten. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag mit - 2,2 Mio. EUR um 14,1 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Insgesamt standen den Mittelabflüssen aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,2 Mio. EUR Mittelabflüsse aus der laufenden Investitionstätigkeit von 3,7 Mio. EUR sowie Mittelzuflüsse von 4,9 Mio. EUR aus der Finanzierungstätigkeit gegenüber, so dass die liquiden Mittel um 1,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr abgenommen haben. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf 2023 Das Geschäftsjahr 2023 ist nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht zufriedenstellend verlaufen. Bedingt durch starke Nachfragerückgänge aus der Papierindustrie lagen die Umsätze deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Geschäftsjahr 2023 startete mit einem sehr hohen Auftragsbestand von 76,6 Mio. EUR. Aufgrund des nachlassenden Auftragseingangs in 2023 lag der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 nur noch bei 39,6 Mio. EUR. Die Auslastung in der Produktion lag knapp 18 % unter Budget und war somit nicht zufriedenstellend. Es gab bei der Materialversorgung keine Lieferengpässe bei den für uns wichtigen Lieferanten, jedoch mussten im Bereich Energie erheblich höhere Preise in Kauf genommen werden. Der Durchschnittskurs des US-Dollar lag in 2023 mit 1,0813 etwas ungünstiger als im Vorjahr (1,0530). Die Materialeinsatzquote ist insbesondere durch Kostensteigerungen bei der Energie sowie einem höheren Einsatz von Handelsware im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Personalaufwendungen lagen trotz geringerer Leistung über dem Vorjahr. Aufgrund des schlechten Geschäftsverlaufs lag das operative Ergebnis nur bei - 10,7 Mio. EUR. Chancen- und Risikobericht Organisation Heimbach verfolgt mittels eines umfangreichen internen Berichtswesens sowie einer engen Überwachung der relevanten Risiken die weltweite Geschäftsentwicklung mit dem Ziel, unangemessene Risiken weitgehend zu vermeiden bzw. soweit nicht vermeidbar, diese zu minimieren. Beim Umgang mit Risiken stützt sich Heimbach auf die vorhandenen Managementinstrumentarien, die stetig weiterentwickelt werden: nachvollziehbare Delegation von Verantwortung, Vorgabe eines klaren Handlungsspielraums und Nutzung der vorhandenen Informations- und Controlling Instrumente. Der Verwaltungsausschuss wird durch regelmäßige Berichterstattung und in seinen Sitzungen hierin eingebunden. Gegen die üblichen Risiken hat sich die Firma im erforderlichen Umfang versichert. Chancenbericht Die Identifizierung und Erschließung von Chancen ist verbunden mit unserer strategischen Ausrichtung, die insbesondere auf unserem Marktauftritt als Komplettanbieter für alle Bereiche der Papiermaschinenbespannungen basiert. Chancen bestehen für die Gesellschaft in der Verteidigung und dem Ausbau der Marktstellung bei Pressfilzen und dem Ausbau der Marktstellung bei Nasssieben. Während die Gesellschaft in der Pressenpartie sowohl in Europa als auch in Asien zu den führenden Anbietern zählt, bietet unsere Marktstellung bei Nasssieben noch erhebliches Wachstumspotenzial, an dem wir durch mit Investitionen verbundenen Kapazitätserweiterungen partizipieren wollen. Nach inzwischen erfolgter Optimierung des Produktportfolios bestehen gute Aussichten, den Marktanteil sowohl in Europa als auch in Asien sukzessive zu steigern. Die Kostenstrukturen des Unternehmens sollen kontinuierlich optimiert werden. Ziel ist die Beibehaltung des hohen Qualitätsniveaus sowie die Markteinführung innovativer Produkte, um zusätzliche Marktpotenziale zu erschließen. Risikobericht Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat zum Bilanzstichtag ergeben, dass diese grundsätzlich insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Grundlegende Änderungen der Risiko- und Chancenlage erwartet die Geschäftsleitung derzeit nicht. Marktrisiko Der Wandel in der Papierindustrie mit einem Rückgang bei grafischen Papieren in Europa und einem Zuwachs bei Hygiene- und Verpackungspapieren stellt ein strukturelles Marktrisiko für die Heimbach GmbH dar. Durch Anpassung des Angebotssortiments sowie verstärkte Besetzung der Kundensegmente im Verpackungsbereich wird diesem Risiko begegnet. Umsatzrückgänge bei den grafischen Papieren sollen mittelfristig durch verstärkten Umsatz im Bereich der Verpackungspapiere kompensiert werden. Liquiditäts- und Währungsrisiken Die für Heimbach aufgrund der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkungen wesentlichen Risiken sind das Währungs- und Liquiditätsrisiko sowie das Risiko verminderter Umsätze als Folge des Wandels in der Papierindustrie. Die Liquiditätsposition blieb stabil und es wird auch für das Jahr 2024 eine weiterhin stabile Entwicklung erwartet. Ein bedeutender Teil des Umsatzes wird außerhalb des Euro-Raums realisiert. Daraus entstehende Währungsrisiken, insbesondere im US-Dollar, werden laufend überwacht. Das Fremdwährungsexposure wird an die Konzernzentrale von Albany gemeldet und dort abgesichert. Die rollierende Absicherung der USD-Umsätze durch Kurssicherungsgeschäfte auf Ebene der Heimbach GmbH läuft in 2024 aus. Offene Risikopositionen aus der bestehenden Absicherung sind nicht vorhanden. Die Gesellschaft bezieht in größerem Umfang Handelswaren von den Tochtergesellschaften in der Schweiz und in England. Beim Schweizer Franken (Durchschnittskurs 2023: 0,9718, Budgetkurs 2024: 0,9646) wird ein leicht stärkerer Kurs erwartet; beim britischen Pfund (Durchschnittskurs 2023: 0,86979, Budgetkurs 2024: 0,8583) wird ebenfalls ein leicht stärkerer Kurs erwartet. Unternehmensrisiken Wesentliche Unternehmensrisiken betreffen vor allem die Preisentwicklung bei Rohstoffen und Energie. Risiken mit Tochtergesellschaften Im Zusammenhang mit der chinesischen Tochtergesellschaft besteht ein politisches bzw. Länderrisiko. Einkaufsrisiken Bei den Einkaufspreisen für Rohstoffe und Energie wird ein weiterhin hohes Preisniveau erwartet. Durch die neue Konzernzugehörigkeit zur Albany-Gruppe wird bei wesentlichen Rohstoffen eine positive Preistendenz erwartet. Ein großer Teil der zugekauften Rohstoffe wird im Rahmen jährlicher Verhandlungen in Form revolvierender Einkaufskontrakte abgeschlossen und festgelegt, die jedoch Preisanpassungen nach oben und unten ermöglichen. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Heimbach GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik. Zu den bei der Heimbach GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Heimbach GmbH hält durch ein zeitnahes Monitoring im Rahmen des Debitorenmanagements das Risiko von Zahlungsausfällen möglichst gering. Soweit bei Forderungen ebenso wie bei anderen finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Kreditrisiken werden durch ein Credit Risk Management zur Begrenzung der Risiken von Außenständen sowie durch eine Abdeckung des Risikos von Forderungsausfällen so weit wie möglich reduziert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, größtenteils unter Ausnutzung von Skonto, bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem Cash-Flow und konzerninternen Mitteln. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Heimbach GmbH aufgrund der eingerichteten Maßnahmen die Risiken als überschaubar und ausgleichbar bewertet. Prognosebericht Konjunkturprognose 2024 Eine konjunkturelle Belebung für das Jahr 2024 zeichnet sich derzeit noch nicht ab. Die Inflation geht zwar inzwischen zügig zurück und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen; in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen aber hohe Unsicherheiten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen einen Aufschwung. Die weltwirtschaftliche Expansion verringert sich im kommenden Jahr. Nachdem im Jahr 2023 wohl noch ein Zuwachs der Weltproduktion von 3,1 % erreicht wurde, dürfte sie im Jahr 2024 wohl um nur 2,9 % steigen. Für den Euroraum wird für das Jahr 2024 lediglich ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,9 % prognostiziert, für Deutschland sogar nur 0,1%. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Für China wird ein Wachstum von 4,7 % erwartet, für die ostasiatischen Schwellenländer ein Wachstum von 4,0 %. Erwartete Entwicklung Im Budget 2024 für die Heimbach GmbH wurden mögliche positive oder negative Effekte aus der Eingliederung in den Konzern der Albany International Corp. nicht berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung und den konjunkturellen Erwartungen in den für die Heimbach GmbH relevanten Absatzmärkten sind für das Jahr 2024 Umsatzerlöse von 101,0 Mio. EUR geplant. Die Planungen gehen von einem sich erholenden Auftragseingang bei einem anspruchsvollen Kostenumfeld aus. Der Materialaufwand ist mit einer Aufwandsquote von knapp über 61,6 % durch weiterhin hohe Kosten für Energie geprägt. Die Liquiditätsplanung geht davon aus, dass für operative Zwecke keine weiteren Mittel außerhalb des Konzerns aufgenommen werden müssen und dass die bestehenden Bankverbindlichkeiten weiterhin planmäßig getilgt werden. Bezüglich der Wechselkursentwicklung ist bei der Umsatzplanung ein aus der Albany-Gruppe einheitlicher Budgetkurs unterstellt worden (Budgetkurs 2024 USD: 1,09). Bei den Rohstoff- und Energiepreisen wird ein weiterhin hohes Preisniveau erwartet. Eventuelle Preisvorteile aus der neuen Konzernzugehörigkeit sind nicht im Budget verarbeitet worden. Die geplanten Personalaufwendungen berücksichtigen die tariflich vereinbarten Tarifanpassungen. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen werden für 2024 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Jahr 2023 erwartet. Aufgrund der erwarteten Entwicklung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes wird bei der Entwicklung der Pensionsrückstellungen nicht von erhöhten Aufwendungen ausgegangen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Annahmen wird für das Geschäftsjahr 2024 ein EBITDA von - 3,7 Mio. EUR sowie ein EBT von - 5,3 Mio. EUR (vor Beteiligungserträgen) erwartet. Unsere Zielgröße für das EBITDA von 12 % vom Umsatz und für den EBT von 3 % vom Umsatz wird bei Erreichen der Planwerte nicht erreicht. Darüber hinaus werden keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage für 2024 erwartet. Das erste Quartal 2024 lag sowohl vom Umsatz als auch vom Ergebnis unter dem Budget.
Düren, den 11. November 2024 Heimbach GmbH Joseph M. Gaug Luc Canon Alexander Meylahn Olli Kääpä BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Heimbach GmbH, Düren Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heimbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heimbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 31. Mai 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 11. November 2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderung des Anhangs bezog. Auf die Darstellung der Änderung durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt "II. Änderung des Jahresabschlusses" wird verwiesen.
Düsseldorf, den 11. November 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Thomas Gloth, Wirtschaftsprüfer Kathrin Jaeger, Wirtschaftsprüferin |
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