Wholesale of household, office and shop furniture, carpets and lighting equipment
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ulrich Schröder since 7/17/2025 | Procura |
Jörg Dr. Rieger since 7/17/2025 | Procura |
Thomas Schmidt-Kalmus since 10/16/2024 | Managing Director |
Christopher Neuhaus since 10/16/2024 | Managing Director |
Julian Schmidt since 10/16/2024 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 85.00% | |
| 15.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
WASEL GmbHBergheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1 Grundlagen der WASEL GmbH 1.1 Geschäftsmodell WASEL GmbH Die WASEL GmbH zählt zu den führenden Unternehmen in Europa im Bereich der Schwerlastlogistik und Turmdrehkrane. Entsprechend der Differenzierung nach Gerätetypen ist das Geschäft der Gesellschaft in die beiden Geschäftsfelder Schwerlastlogistik und Turmdrehkrane unterteilt. Schwerlastlogistik. Der Geschäftsbereich Schwerlastlogistik umfasst das Heben und Bewegen von Lasten mit Mobil-, Gittermast- und Raupenkranen, den Schwerlasttransport und die Montage. Diese Leistungen werden u.a. im Industriebau, von der Petrochemie, im Energie- und Kraftwerksbau, im Windkraftsektor, im Hochbau sowie für Reparaturen, Anlagenrevisionen, Instandhaltungen oder Erweiterungen von produzierenden Unternehmen nachgefragt. Ferner werden von dieser Unternehmenssparte auch die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und die Erbringung von Komplettgewerken erbracht. Turmdrehkrane. Dem Geschäftsbereich Turmdrehkrane ist die Kranvermietung, das Servicegeschäft inklusive Ersatzteilversorgung und der Handel mit neuen und gebrauchten Kranen zuzuordnen. Da für den Aufbau eines Turmdrehkrans in der Regel Mobilkrane, Transportfahrzeuge, Montageleistungen, sowie für die Dauer der Vermietung Servicedienstleistungen erforderlich sind, zeigt sich hier ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Gesellschaft: Das Full-Service-Angebot aus einer Hand. Als autorisierter Liebherr Werkshändler für Turmdrehkrane ist die Gesellschaft für die Regionen Köln-Koblenz und Berlin-Brandenburg verantwortlich. Diese regionale Eingrenzung bezieht sich allerdings nur auf das Neukrangeschäft mit Endkunden. Das Vermietungs- und Gebrauchtkrangeschäft der Gesellschaft unterliegt keiner regionalen Beschränkung. Tatsächlich bedeutet die Vertragshändlerschaft daher insbesondere die Belieferung von Kunden mit Ersatzteilen, die regionale und überregionale Erbringung von Serviceleistungen aller Art und insbesondere die Vermietung von Turmdrehkranen an nationale und internationale Bauunternehmungen. Die Gesellschaft betreibt ihr nationales und internationales Geschäft, sowohl im Bereich der Schwerlastlogistik als auch im Bereich der Turmdrehkrane, von ihrem Hauptsitz in Bergheim sowie ihren Niederlassungen in Hürth/Köln, Düsseldorf, Neuss, Duisburg, Gelsenkirchen und Berlin. 1.2 Eckdaten Umsatz. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 einen operativen Umsatz von 55,58 Mio. Euro (i.Vj. 55,64 Mio. Euro) erzielt. Mitarbeiter. Zum 31.12.2020 waren bei der Gesellschaft 395 Mitarbeiter (i.Vj. 380 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese teilten sich in 100 Angestellte und 295 gewerbliche Mitarbeiter auf. Geräte- und Fuhrpark. Zum Jahresende 2020 verfügte die Gesellschaft über insgesamt 745 Geräte- und Fahrzeugeinheiten (i.Vj. 734). Der Bestand an Mobilkranen wurde erhöht, im Bereich der Turmdrehkrane und allen anderen Geräte- / Fahrzeuggruppen blieben die Bestände weitgehend konstant. Investitionen. Im Geschäftsjahr 2020 wurden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Höhe von 22,42 Mio. Euro (i.Vj. 23,26 Mio. Euro) getätigt. Der Schwerpunkt lag dabei in der Mobil- und Turmdrehkrantechnologie. Der Investitionsdeckungsgrad (AfA / Investitionen) beträgt 75,8 % (i.Vj. 70,8 %). 1.3 Ziele Die Gesellschaft hat sich folgende Ziele gesetzt: Qualitäts-, Umwelt- und SCC-Managementziele: Die Managementsysteme der Gesellschaft dokumentieren das Zusammenwirken aller Einzelbereiche und aller Mitarbeiter zur Verwirklichung der definierten unternehmerischen Ziele, die sich wie folgt darstellen:
Wettbewerbspositionierung: Die Gesellschaft strebt nachhaltig eine Festigung der Wettbewerbspositionierung unter den Top 5 vergleichbarer deutscher und europäischer Wettbewerber an. Das gilt sowohl für den Unternehmensbereich Schwerlastlogistik als auch für den Unternehmensbereich Turmdrehkrane. Unternehmensgewinn und finanzielle Stabilität: Ziel ist es, die marktgerechte Kapitalrentabilität beizubehalten und die finanzielle Stabilität zu sichern. Dazu betreibt die Gesellschaft eine aktive Liquiditäts- und Finanzplanung. Sichere und attraktive Arbeitsplätze: Den Herausforderungen der Marktentwicklung wird weiterhin traditionell mit adäquaten Mitarbeiterqualifikations- und Personalentwicklungsmaßnahmen begegnet. Unstrittig sind die Mitarbeiter das wesentliche Kapital des Unternehmens. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat ein turbulentes Jahr 2020 hinter sich. Im Zuge der Pandemie-Eindämmungsmaßnahmen kam es im zweiten Quartal zu einem historischen Einbruch der Wirtschaftsleistung in nahezu allen Sektoren der Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt ging im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent zurück. Nach einer ersten schnellen Erholung kämpft sich die deutsche Wirtschaft nun allmählich wieder aus der Krise. Die Soziale Marktwirtschaft hat sich in der Krise erneut bewährt. Über umfassende Corona-Wirtschaftshilfen und das erweiterte Kurzarbeitergeld konnten Millionen von Arbeitsplätzen gesichert und Unternehmen mit lebenswichtiger Liquidität versorgt werden. Das historische Konjunktur- und Zukunftspaket der Bundesregierung stabilisiert zusätzlich die Gesamtwirtschaft und stößt wichtige Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz sowie Bildung und Forschung an. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,0 Prozent. Die Erwerbstätigkeit wird im Jahr 2021 voraussichtlich stagnieren, die Zahl der registrierten Arbeitslosen leicht zurückgehen. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die wirtschaftliche Entwicklung wird maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst. 2.2 Politische Rahmenbedingungen 2.2.1 Windenergie-Markt nach der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG Novelle 2021) Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist eine Erfolgsstory: In den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 haben sie mit knapp 48 Prozent fast die Hälfte des Bruttoinlandsstromverbrauchs gedeckt. Möglich wurde dieser Erfolg durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), das seit 20 Jahren verlässliche Rahmenbedingungen schafft. Dauerbegleiter des EEG sind seine Novellen, durch die es immer wieder an die sich ändernden Bedingungen der Energiewelt angepasst werden sollte. Nun, da die Erneuerbaren die tragende Rolle in der Strom- und Energieversorgung übernehmen, stand wieder eine Novelle auf der politischen Agenda. Ein neuer Gesetzentwurf ist Ende September vom Bundeskabinett beschlossen worden und am 01.01.2021 in Kraft getreten. 420 neue Onshore-Windenergieanlagen mit 1.431 MW Leistung wurden im Jahr 2020 neu installiert. In Deutschland standen Ende 2020 insgesamt 29.608 Onshore-Windenergieanlagen. Die installierte Gesamtleistung aus Onshore-Windenergie beträgt 54.938 MW. Ab 2021 endet die EEG-Vergütung für mehrere tausend ältere Windenergieanlagen. Die Deutsche Windguard ermittelte 2016 rund 6.000 Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 4.500 MW, die im ersten Schritt ab 2021 betroffen sind. Bis 2026 folgend danach jährlich etwa 1.600 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von rund 2.500 MW. Insgesamt geht es also um 15 bis 16 GW schon in den ersten Jahren. Das ist eine relevante energiewirtschaftliche Größe. Themen wie Weiterbetrieb, Repowering und Rückbau von Altanlagen bekommen hier eine neue Bedeutung. 2.2.2 Infrastruktur und Genehmigungen Unverändert besteht in Deutschland die Problematik maroder Brückenbauwerke und maroder Straßen. Daraus resultieren vermehrt immer weitergehende Ablastungen im Hinblick auf die Befahrbarkeit, bis hin zu Vollsperrungen auf Brücken für den Schwerlastverkehr. Die damit verbundenen genehmigungstechnischen Erschwernisse sowie die damit einhergehende amtliche Bürokratie schränken die Flexibilität und auch die Wirtschaftlichkeit aller Marktteilnehmer nachhaltig ein. Dringend erforderliche politische Aktivitäten lassen unverändert auf sich warten. 2.3 Geschäftsverlauf 2.3.1 Schwerlastlogistik Nach einem guten Start hinsichtlich der Auftragslage im 1. Quartal 2020 und anstehender Turnarounds in der Petrochemie, war der Geschäftsbereich von Ende März bis Anfang Mai von den Auswirkungen des pandemiebedingten ersten Lockdowns kurzfristig negativ betroffen. Die Turnarounds wurden bis auf weiteres verschoben. Im Laufe des Mai normalisierte sich das Tagesgeschäft wieder und die Turnarounds wurden im vierten Quartal vollständig nachgeholt, so dass sich der Umsatz zum Jahresende wieder auf Vorjahresniveau wiedergefunden hat. Trotz der exogenen Einflüsse wurde somit der im Lagebericht 2019 avisierte Planumsatz von 56 Mio. Euro durch kompensatorische Maßnahmen umsatzseitig fast erreicht. Das ausgewogene Kundenportfolio der Gesellschaft, welches sich über die Branchen Energieerzeugung, Petrochemie, Industrie, Windkraft, Kommunikation, Bau und weitere erstreckt, wurde ausgebaut. Die bestehenden Langfristverträge im Unternehmensbereich der Schwerlastlogistik sorgten wie auch in den Vorjahren für eine konjunkturunabhängige Grundauslastung. Darüber hinaus wurde die Kundenbestandspflege erfolgreich fortgeführt und der hohe Grad an Kundenbindung intensiviert. Die Neukundenakquisition festigte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Position am Markt in allen Sparten. Temporär aufgetretene Kapazitätsengpässe im Unternehmensbereich Schwerlastlogistik, insbesondere zu Zeiten von Turnarounds, wurden durch das Hinzuchartern von Gerätschaften bzw. die Einschaltung von Subunternehmern zur Zufriedenheit der Kunden überwunden. Das Großkransegment der Schwerlastlogistik war fast ganzjährig gut ausgelastet. 2.3.2 Turmdrehkrane Die Auslastung im Unternehmensbereich Turmdrehkrane kann im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 über alle Produktgruppen hinweg durchgehend als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Die Kranvermietung und der Kranhandel, der Service und auch der Ersatzteilhandel profitierten von der unverändert guten Baukonjunktur, die sich nahezu völlig unabhängig vom Pandemieverlauf und dessen Auswirkungen gezeigt hat. 2.3.3 Wesentliche Unternehmensverträge Mit Wirkung zum 30.09.2020 wurde der zwischen der WASEL GmbH und der WASEL Holding GmbH am 12.05.2012 geschlossene Geschäftsbesorgungsvertrag beendet. Ein neuer Vertrag wurde nicht abgeschlossen. 2.4 Darstellung und Analyse der Lage 2.4.1 Ertragslage Die WASEL GmbH hat im Geschäftsjahr 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.273 TEuro (i.Vj. 2.514 TEuro) erzielt. Der Bereich Schwerlastlogistik (Mobil-, Raupen- Gittermastkrane, Schwertransporte und Montagen) hat einen Beitrag von 73,7 %, der Bereich Turmdrehkrane (Vermietung, Service, Ersatzteile) einen Beitrag von 26,3 % des Umsatzvolumens 2020 geleistet. Umsatzrendite Im Jahr 2020 beläuft sich die Umsatzrendite vor Steuern auf 6,3 % (i. Vj. 7,1 %). Für 2021 wird mit einem gleichbleibenden Renditeniveau wie in 2020 gerechnet, da die Gesellschaft davon ausgeht, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage nicht weiter verschlechtert. Durch die Corona-Pandemie sind die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession geraten. Die Jahresprojektion 2021, die im Januar durch das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht wurde, zeigt jedoch: Die Rezession ist nicht so stark ausgefallen wie befürchtet und der Aufschwung ging schneller als erwartet. Für das Jahr 2021 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung von vor der Pandemie dürfte erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. EBITDA
Das EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 13 TEuro auf 21.757 TEuro verringert. Entwicklung von Aufwendungen
Die Personalkosten haben sich, bereinigt um den Sondereffekt aus der Auslagerung der Pensionsverpflichtung (i. Vj. 1.782 TEuro), aufgrund von Neueinstellungen und Lohn- und Gehaltsanpassungen um 547 TEuro auf 20.516 TEuro (i. Vj. 19.969 TEuro) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2020 von 7.395 TEuro um 1.579 TEuro auf 5.816 TEuro gesunken. 2.4.2 Finanzlage 2.4.2.1 Finanzierungsstrategie und finanzwirtschaftliche Schwerpunkte Finanzierungsstrategie Seit Jahren hat das Finanzmanagement der WASEL GmbH unverändert die langfristige Unternehmensfinanzierung unter Berücksichtigung der steuerlichen Möglichkeiten und Vorschriften zum Ziel. Gleichzeitig ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit des Unternehmens unter Beachtung ausgewogener Bilanzstrukturen und angemessener Kosten das Ziel. Finanzierungsstruktur und -aktivitäten Alle Finanzierungsaktivitäten zielen in erster Linie auf die abschreibungskongruente Finanzierung des mobilen Anlagevermögens, unter Berücksichtigung des zu erwartenden technischen Verschleißes, ab. Diese werden nahezu ausschließlich in Form von Mietkauffinanzierungen dargestellt. Die Mietkaufverträge konnten auf Grund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus aus Sicht der Gesellschaft zu äußerst vorteilhaften Konditionen abgeschlossen werden. Die Europäische Zentralbank beließ den Leitzins trotz anziehender Konjunktur und Inflation auf dem historischen Tiefstand von 0,00. Liquide Mittel Die Geschäftsgirokonten der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2020 ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien war zu keinem Zeitpunkt erforderlich. Seitens der Hausbanken wird nun durchgängig auf guthabengeführte Konten, jeweils bei Überschreitung von individuellen Freibeträgen, ein Verwahrentgelt in Höhe 0,5 % p.a. erhoben. Die Gesellschaft ist bemüht diese Belastung soweit möglich zu reduzieren. CrefoZert Im Rahmen der von der Gesellschaft jährlich beauftragten Bonitätsanalyse der Creditreform Köln v. Padberg KG wurde der Gesellschaft erneut das Bonitätszertifikat (CrefoNummer: 5190468243) verliehen. Im Rahmen der Prüfung zeigte die Gesellschaft eine gute Bonitätsstruktur und erfüllte alle Zertifizierungskriterien. Das "CrefoZert" erhalten nur solche Unternehmen, die anhand der Zahlungserfahrungen sowie Finanzinformationen ein sehr gutes Zukunftsbild abgeben. Notenbankfähigkeit Die Deutsche Bundesbank hat erneut anhand eines für die Erfordernisse der Europäischen Zentralbank entwickelten Bonitätsbeurteilungsverfahrens die Notenbankfähigkeit für die WASEL GmbH festgestellt. Ausblick Vor dem Hintergrund der sich erholenden Konjunktur, insbesondere der stabilen Baukonjunktur und unter Berücksichtigung der weiterhin optimistischen Entwicklung im Bereich der Windenergie, werden 2021 überwiegend nur Ersatzinvestitionen vorgenommen. Unverändert werden auch 2021 alle Aktivitäten auf eine Optimierung der bestehenden Finanzierungsstrukturen ausgerichtet sein. 2.4.2.2 Liquidität Cash-Flow Der Cash-Flow der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
2.4.2.3 Finanzergebnis
Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Tilgungen und verbesserten Zinskonditionen um 95 TEuro verbessert. 2.4.3 Vermögenslage Eigenkapitalquote
Mit einer Quote von 13,0 % an der Bilanzsumme weist die WASEL GmbH eine gemessen an der Anlageintensität und dem Branchendurchschnitt zufriedenstellende Ausstattung an Eigenmitteln aus. Durch den Gewinnvortrag wurde die Eigenkapitalquote zusätzlich gestärkt. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Die Prognose über die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Berichtsfirma ist aufgrund der Ausbreitung des COVID-19-Erregers in Deutschland seit März 2020 nur schwer möglich. Von den auf Seiten der Bundesregierung infolgedessen beschlossenen Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind sowohl unsere Kunden als auch unser Unternehmen betroffen. Auch wenn, anders als ursprünglich angenommen, im Geschäftsjahr 2020 nahezu keine negativen Auswirkungen eingetreten sind, können negative Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr nicht ausgeschlossen werden. In welchen Ausmaßen diese negativen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres anfallen könnten, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Die Frage wird sein, wie schnell der Impfprozess voranschreitet und welche Auswirkungen die zwischenzeitlich aufgetretenen Virusmutationen haben werden. Je länger die Epidemie und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen jedoch anhalten, desto stärker muss mit negativen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft gerechnet werden. Unabhängig davon unterliegt das wirtschaftliche und infrastrukturelle Umfeld der Kran- und Schwerlastunternehmen weiterhin dynamischen Entwicklungen. Die sich aus den volatilen Umfeldbedingungen ergebenden Chancen und Risiken haben unmittelbaren Einfluss auf die unternehmerische Entwicklung der WASEL GmbH. Erwartete Preisentwicklung Die Gesellschaft erwartet für 2021 aufgrund der Corona-Krise weitgehend stabile Preise. Die Gesellschaft selbst sollte für 2021 ebenfalls über alle Sparten ein Preisniveau erzielen, welches zumindest auf dem Niveau des Jahres 2020 liegt. Erwarteter Wettbewerbsdruck Grundsätzlich wird der vorhandene Wettbewerbsdruck durch die Marktteilnehmer über alle Unternehmensbereiche hinweg Fortbestand haben. Dessen Ausmaß hängt im Wesentlichen von der Auslastung der eigenen und der Wettbewerbsressourcen ab. Weiterhin abzuwarten und zu beobachten bleibt das Engagement der großen ausländischen Anbieter (Niederlande, Belgien, Österreich u.a.m.) und die sich daraus ergebende Wettbewerbssituation. Erwartete Auslastung Die Gesellschaft rechnet für den Geschäftsbereich Schwerlastlogistik mit einer gleichbleibenden Auslastung im Mobilkran- und Schwertransportsegment. Wegen des äußerst milden Winter 2020/2021 war die Auslastung zum Jahresbeginn zufriedenstellend, dennoch sind hier die bereits bekannten Projekte und letztendlich die Grundauslastung durch Rahmenvertragskunden zu benennen. Im Turmdrehkransegment rechnet die Gesellschaft mit einer Auslastung der Ressourcen, die sich auf Niveau des Vorjahres bewegt. Denn die Hochbaukonjunktur wird aus unserer Sicht 2021 im Vergleich zu 2020 in Deutschland infolge der Corona-Krise und den dadurch zu erwartenden negativen wirtschaftlichen Entwicklungen und Unsicherheiten auf Seiten der Auftragsgeber allenfalls leicht rückgängig sein. Im Bereich der Errichtung von Windkraftanlagen scheint die Talsohle durchschritten zu sein. Bereits im Geschäftsjahr 2020 konnten wir eine zufriedenstellende Auslastung des Großkransegmentes feststellen, die sich aus momentaner Sicht auch im Geschäftsjahr 2021 fortsetzen wird. Im Rahmen der Ersatzinvestitionen werden zwei neue Raupenkrantypen im 700 t und 1.000 t Segment das Angebotsportfolio optimieren und sich damit den neuen Generationen an Windkraftanlagen anpassen. Gesamtbeurteilung Grundsätzlich erwartet die Gesellschaft für das Jahr 2021 trotz der eintretenden negativen Effekte allenfalls eine stagnierende Unternehmensentwicklung in allen Bereichen. Die Zuversicht, in den anstehenden schwierigen Zeiten gut aufgestellt zu sein, wird durch die derzeitigen Auftragseingänge genährt. Dennoch bleiben Unsicherheiten im Zusammenhang mit den weiteren politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen aufgrund der Corona-Krise. Soweit sich die negativen Auswirkungen der Corona-Krise in einem eingeschränkten Ausmaß halten, erwartet die Geschäftsführung ein Umsatzvolumen in Höhe von insgesamt ca. 56 Mio. Euro. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem Risikomanagementsystem Ein leistungsfähiges und dynamisches Risikomanagementsystem ist für eine erfolgreiche Unternehmensführung von besonderer Bedeutung. Die Zielumsetzung einer kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung der strategischen Ausrichtung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Risikopolitik. Ziele des Risikomanagements sind die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kontrolle von wesentlichen Risiken, die den Fortbestand oder das wirtschaftliche Ergebnis der Gesellschaft gefährden können. Innerhalb der Unternehmensbereiche liegt die zielgerichtete und ordnungsgemäße Ausgestaltung der laufenden Prozesse des Risikomanagements im Verantwortungs- und Ergebnisbereich der jeweiligen Prokuristen, Niederlassungs- und Abteilungsleiter, wobei der inhaltliche Prozessablauf unternehmenseinheitlich vorgegeben ist. Dies wird durch das Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001:2015 und das SGU-Managementsystem nach dem Standard SCCP unterstützt. Beide Managementsysteme der Gesellschaft sind von der DEKRA Certifikation GmbH, Stuttgart, zertifiziert. Eine adäquate Personalentwicklung, insbesondere im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter, sowie eine zielorientierte Qualifizierung bleiben auch künftig ebenso unerlässlich wie die weitere Forderung und Förderung von Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3.2.2 Risiken Gegenüber dem Vorjahr zeigt sich infolge der Corona-Krise eine erhöhte Risikolage. Risiken bestehen in folgenden Bereichen:
3.3 Chancenbericht 3.3.1 Chancenmanagementsysteme Wesentliche Chancen sind durch Sachverhalte gekennzeichnet, die eine signifikante positive Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft beziehungsweise Unternehmensbereiche haben können. Das Management von Chancen und Risiken ist der Kern des planvollen unternehmerischen Handelns. Die strategische Umfeldanalyse der Chancen- und Ergebnispotentiale zu den Wertschöpfungsbereichen findet rollierend bei der Gesellschaft statt. 3.3.2 Wesentliche Chancen Alleinstellungsmerkmal Als einziger Anbieter in Deutschland kann die Gesellschaft alle hebe- und transporttechnischen Schwerlastdienstleistungen aus einer Hand anbieten. Die Gesellschaft ist fortlaufend bestrebt, diese Position zu festigen und durch Ausweitung des Leistungsportfolios auszubauen. Erbringung von Gewerken Die Kosteneinsparungsmaßnahmen und der damit einhergehende Personalabbau werden unsere Großkunden künftig verstärkt dazu bewegen, bisher erbrachte Eigenleistungen als Komplettgewerk in den Markt zu vergeben. Hier bestehen unverändert potentielle Chancen, das Dienstleistungsspektrum der Gesellschaft auszubauen.
Bergheim, im April 2021 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die WASEL GmbH hat ihren Sitz in Bergheim und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 44480 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung der Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften gem. §§ 264 ff. HGB gegliedert und aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst somit die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Gemäß der Verpflichtung des § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB stellt die Gesellschaft darüber hinaus einen Lagebericht auf. 1. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Die Bilanz enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich bei den betreffenden Posten durchführen zu können, wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die Anpassung beruht auf einer Umgliederung zum Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" vom Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" (T€ 708). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 20 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände grundsätzlich linear vorgenommen, lediglich die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die bis 2007 angeschafft wurden, werden zur Nutzung steuerlicher Vorteile im Wesentlichen nach der degressiven Methode abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden dem Zugangsdatum entsprechend monatsgenau berechnet (pro rata temporis). Die Schätzung der Nutzungsdauer orientiert sich hierbei an den amtlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von bis zu € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen sind, werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird gleichzeitig der Anlagenabgang unterstellt. Für die bis zum 31. Dezember 2017 angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde entsprechend der steuerlichen Regelung ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wurde. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Wertberichtigung in Höhe von 1 % der Bemessungsgrundlage ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen nicht erwähnten Aktivposten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Das Stammkapital wird als gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angabe und Erläuterung zu Forderungen Der Posten sonstige Vermögensgegenstände beinhaltet Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von T€ 41 (i. Vj. T€ 41). 3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Sachverhalte:
4. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
5. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aufgrund einer umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von T€ 1.089,3, die unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen werden. 6. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte betreffen ausschließlich Leasingverträge zur Finanzierung von PKW und kleinen Nutzfahrzeugen. Die aus den verbleibenden Leasingverträgen resultierenden Zahlungsverpflichtungen betragen nominal € 335.725,65 und haben folgende Fristigkeiten:
7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen € 33.983.759,85. Sie bestehen insbesondere aus den vertraglich bereits abgeschlossenen Investitionsvorhaben (Bestellobligo) in Höhe von € 26.535.000,00 sowie aus mehrjährigen Mietverträgen in Höhe von € 7.448.759,85. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse teilen sich nach folgenden Absatzmärkten auf:
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die nachstehenden periodenfremden Erträge enthalten:
In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die nachstehenden periodenfremden Aufwendungen enthalten:
V. Sonstige Angaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 289 gewerbliche Arbeitnehmer und 96 Angestellte beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Matthias Wasel, operativer Geschäftsführer, und Herrn Thomas Wasel, kaufmännischer Geschäftsführer, wahrgenommen. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2020 auf neue Rechnung vorzutragen. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 47,5 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Mit Vertrag vom 21. September 2018 ist der zwischen der WASEL GmbH und der WASEL Holding GmbH geschlossene Ergebnisabführungsvertrag vom 3. Februar 2012 zum Ablauf des 31. Dezember 2018 aufgehoben worden. Die Eintragung der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrages in das Handelsregister der WASEL GmbH ist am 2. Januar 2019 erfolgt. Mit der Eintragung ist die körperschaftsteuerliche und die gewerbesteuerliche Organschaft entfallen. Die umsatzsteuerliche Organschaft ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 entfallen. Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie bestehen weiterhin durch die Bundesregierung beschlossene Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die sowohl unsere Kunden als auch unser Unternehmen betreffen. Daher kann mit negativen Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr gerechnet werden. In welchen Ausmaßen diese negativen wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres anfallen werden, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.
Bergheim, den 12. April 2021 Matthias Wasel, Geschäftsführer Thomas Wasel, Geschäftsführer Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung der Gesellschaft aus dem zum 31. Dezember 2020 endenden Geschäftsjahr Die Gesellschafterversammlung der WASEL GmbH, Bergheim, hat am 15. April 2021 beschlossen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2020 in Höhe von € 2.273.226,64 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.04.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSan die WASEL GmbH, Bergheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WASEL GmbH, Bergheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WASEL GmbH, Bergheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düren, den 12. April 2021 DR.
SCHMITZ SIMON BÜCKEN & PARTNER
Peter Simon, Wirtschaftsprüfer Markus Simon, Wirtschaftsprüfer |
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