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| Name | Role |
|---|---|
Daniela Thinius since 11/12/2025 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
hostettler ag sursee | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
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| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Hoco Online GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des UnternehmensDie Hoco Online GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der HRB 175642 eingetragen. Das Unternehmen betreibt Handel mit Fahrrädern, Fahrradzubehör, Bekleidung, Helmen und diversen anderen Sportartikeln. Diese vertreibt sie über eigene Internetplattformen direkt an Endverbraucher, vornehmlich innerhalb Europas. Die Hoco Online GmbH unterhält an ihrem Firmensitz in Berlin-Oberschöneweide ihre Büroräume. Die Betriebsstätte für die Logistik befindet sich am Standort Schönefeld in Brandenburg. Zudem unterhält das Unternehmen ein Ladenlokal in Berlin. Das Unternehmen gehört seit 2016 dem Konzern der "hostettler group" in der Schweiz an. In Deutschland ist die Hoco Online GmbH in den Konzernabschluss der hostettler gmbh einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, welcher beim Unternehmensregister offengelegt wird. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen spiegeln die globalen Entwicklungen im Jahr 2023 wider, von denen Deutschland als eine der führenden Volkswirtschaften in Europa in besonderer Weise betroffen ist. So setzte die Wirtschaft auch 2023 ihren Erholungsprozess von der COVID19-Pandemie fort. Die geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und des Kriegs zwischen Israel und der Hamas, beeinflussten die globalen Märkte. Getrieben durch diese Entwicklungen konnte sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland nicht weiter erholen und stockte zuletzt, was sich in einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr zeigte. Auch das Konsumklima trübte sich weiter ein; so nahm der private Konsum im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab, was insbesondere auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen ist (Quelle: Statistisches Bundesamt). Trotz dieser schwierigen Gesamtlage konnten die Fahrradverkäufe im Jahr 2023 abermals ein sehr hohes Niveau erreichen. Die Gesamtstückzahl der verkauften Fahrräder und E-Bikes lag im Jahr 2023 bei 4,0 Mio., was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt. Der Gesamtbestand an Fahrrädern und E-Bikes in Deutschland wuchs auf nunmehr 84 Mio. Stück. Die Stabilität der Fahrradbranche zeigt sich auch an den weiterhin hohen Umsätzen, die mit EUR 7,06 Mrd. annähernd wieder den Umsatzrekord des Vorjahres erreichten (Quelle: ZIV). Motor der Branche ist weiterhin das E-Bike, erstmals wurden mit 2,1 Mio. Stück mehr E-Bikes als herkömmliche Fahrräder verkauft. Demgegenüber lässt der Verkauf von Fahrrädern ohne Motorunterstützung weiter nach mit 1,9 Mio. verkauften Stück (Quelle: ZIV). Die Bedeutung des E-Bikes für die Fahrradbranche zeigt sich auch in dem gestiegenen Durchschnittspreis von EUR 2.950, während der Durchschnittspreis bei Fahrrädern leicht auf EUR 470 Euro gefallen ist (Quelle: ZIV). Das nachlassende Konsumklima trifft auch den Handel im E-Commerce. Nach den Rekordjahren der Pandemie fiel der Bruttoumsatz mit Waren im Onlinehandel gegenüber dem Vorjahr um 11,8 % auf nun 79,7 Mrd. EUR, liegt aber weiterhin über dem Vor-Pandemie-Niveau (Quelle: bevh). Abermals fällt der Rückgang bei Spontaneinkäufen wie Mode, Hobby und Freizeitartikeln und auch bei Elektronikartikeln überdurchschnittlich aus. Für die Fahrradbranche steigt die Bedeutung des E-Commerce als Vertriebsweg jedoch weiterhin. So stieg der Marktanteil der Internetversender gegenüber dem Vorjahr leicht von 21 % auf 22 % (Quelle: ZIV). 2.2 Überblick über die GeschäftsentwicklungDas Geschäftsjahr 2023 war durch die globalen Entwicklungen und dem nachlassenden Konsumklima erneut ein herausforderndes Jahr. Trotz der schwierigen Gesamtlage der Wirtschaft konnte das Unternehmen entgegen der Gesamtentwicklung des Handels im E-Commerce, die sich durch einen Nachfragerückgang auszeichnete, erneut ein Umsatzplus erwirtschaften. Das Wachstum blieb allerdings hinter den Planungen für das Geschäftsjahr 2023 zurück. 3. Darstellung der Lage3.1 ErtragslageDie Gesellschaft konnte die Umsatzerlöse erneut gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 1,56 % steigern, wobei der Anstieg nicht zuletzt wegen der herausfordernden Marktlage nicht so hoch wie im Vorjahr (6 %) ausfällt. Die allgemein steigenden Kosten, insbesondere die steigenden Personal- und Vertriebskosten, beeinträchtigen weiterhin die Ertragslage. So hat sich der EBIT, welches der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator ist, auf -2.800 TEUR (Vorjahr -1.578 TEUR) und der EBITDA auf -2.514 TEUR (Vorjahr -1.125 TEUR) verringert. 3.2 Vermögens und FinanzlageDie Bilanzsumme zum 31.12.2023 beläuft sich auf 15.147 TEUR (Vorjahr 13.712 TEUR). Das Eigenkapital hat sich auf -32 TEUR verringert. Der Bestand an Vorräten konnte gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,02 % auf 9.413 TEUR (Vorjahr 9.510 TEUR) abgebaut werden. Die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1.786 TEUR gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf eine Einzahlung des Gesellschafters in die Kapitalrücklage der Gesellschaft. Die Eigenkapitalrendite und der Cashflow der Gesellschaft haben sich jeweils gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets erfüllt; die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die generelle Finanzlage des Unternehmens und die Liquidität am Bilanzstichtag kann als ausreichend betrachtet werden. Die Finanzierung des Unternehmens ist durch bestehende Darlehens -und Kontokorrentverträge sowie einer vorhandenen Patronatserklärung weiterhin gesichert. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und RisikenDie Gesellschaft ist durch ihre internationalen Lieferanten und den europäischen Absatzmarkt in die globale Geschäftswelt eingebunden und dementsprechend einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Diese sind Bestandteil der Unternehmensplanung und werden bei den unternehmerischen Entscheidungen berücksichtigt. 4.1 ChancenDer Fahrradmarkt wird auch in den nächsten Jahren weiteres Wachstum erfahren. Die steigenden Kosten für Mobilität, Energie und Lebenshaltung sowie ein zunehmendes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung werden die Nachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes weiter stärken. Durch die Ausweitung des Sortiments, insbesondere mit einem Fokus auf werthaltige Fahrräder und E-Bikes, können wir von diesem Wachstum profitieren. Durch die weitere Stärkung und Intensivierung der Vertriebswege im europäischen Ausland können in Ergänzung zu den deutschsprachigen Kernmärkten weitere Absatzpotenziale gehoben werden. Von dem gestiegenen Fahrrad- und E-Bike-Bestand wird auch die Nachfrage für Zubehör und Ersatzteile nachhaltig und langfristig begünstig. Wir gehen davon aus, dass der Marktanteil der Internetversender in der Fahrradbranche weiter steigen wird, wovon das Unternehmen profitieren kann. Unsere bestehende Infrastruktur und das moderne Logistikzentrum in Schönefeld, die aufgrund der umfassenden Investitionstätigkeit in der Vergangenheit entstanden sind, bieten dabei bereits die für ein weiteres Wachstum erforderlichen Ressourcen. Durch zusätzliche Synergien innerhalb der "hostettler group" können wir die Angebotsdiversifizierung mit Motorradzubehör- und Accessoires weiter stärken, ohne unser Profil am Markt in Frage zu stellen. 4.2 RisikenHauptrisikofaktor ist weiterhin die geopolitische Lage mit ihren negativen Einflüssen auf die Verbraucherstimmung. Eine negative Entwicklung der Kaufkraft verbunden mit einer zunehmenden Verunsicherung der Endverbraucher können zu einem stärken Rückgang der Nachfrage führen. Die Roherträge sind auch weiterhin durch die massiven Überbestände und die Preissensibilität der Verbraucher belastet. Der Wettbewerbsdruck und die unverändert hohe Dichte an Marktteilnehmern im Onlinehandel in Deutschland verstärken diese Effekte und können die Renditen weiter negativ beeinträchtigen. Bei der Beschaffung kommt es im Allgemeinen derzeit nicht zu Lieferschwierigkeiten oder Verspätungen seitens der Vorlieferanten, dennoch kann eine negative Entwicklung der geopolitischen Lage in der Zukunft auch die Beschaffungsseite negativ beeinträchtigen. Insgesamt bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. 4.3 PrognoseDie Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 stehen wie auch die zurückliegenden Jahre unter schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingen. Dessen ungeachtet gehen wir weiterhin von einer langfristig sehr guten Prognose für die Fahrradbranche aus, wenn auch bei einem gedämpften Branchenwachstum. Für das Unternehmen planen wir für das Geschäftsjahr 2024 vor diesem Hintergrund auch in der Zukunft mit einem stärkeren Umsatzwachstum als im abgelaufenen GS- Jahr. Die Rohertragsmargen werden sich weiterhin erholen und über dem Niveau von 2023 liegen. Demzufolge ist mit einem niedrigerem negativen EBIT, als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator im nächsten Geschäftsjahr zu rechnen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und Bilanzierung I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Hoco Online GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der HRB 175642B eingetragen. Sitz und Geschäftsleitung der Gesellschaft ist Berlin. Der Jahresabschluss der Hoco Online GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmunen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Zum Abschlussstichtag weist die Gesellschaft gem. § 267 Abs.2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert und planmäßig abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren) bewertet. Für selbstgeschaffene immaterielle Vermögengegenstände wurde das Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs.2 HGB angewendet. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 301 (Vorjahr TEUR 100) aktiviert und bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Der erworbene Firmenwert wird mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ist durch das bestehende Technologie-Know-how im E-Commerz begründet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 bis 15 Jahren) angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand verbucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelsware werden zu Anschaffungskosten, auf der Grundlage der gleitenden Durchschnitte, angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils mit dem Nennwert bilanziert, wobei Guthaben in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt werden. Steuer- und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Rückstellungen mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis von der Deutschen Bundesbank ermittelten Abzinsungssätze abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Entstehungskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Weitere Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Brutto Anlagenspiegel zum 31.12.2023Hoco Online GmbH, Berlin
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.600 (Vorjahr: TEUR 806), iervon entfallen auf Forderungen gegen Gesellschafter TEUR 2.600 (Vorjahr TEUR 800). 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25). Das Eigenkapital beträgt TEUR -32 (Vorjahr TEUR 184). 4. Sonstige Rückstellungen Im wesentlichen wurden sonstige Rückstellungen für Personalkosten sowie für Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. 5. Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.535 (Vorjahr TEUR 12.637), hiervon entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 361 (Vorjahr TEUR 576). Verbindlichkeitenspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.000 resultierend aus Darlehen, sind durch Sicherungsübereignung der Warenbestände sowie einer Globalzession der Debitorenbestände besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 429 resultieren aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 951 sind teilweise durch den üblichen Eigentumsvorbehalt von Lieferanten besichert. Sonstige einzelne jährliche finanzielle Verpflichtungen:
C. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt im Geschäftsjahr 59,0 (davon 25 Angestellte und 34 gewerbliche Arbeitnehmer). 2. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer ist Herr Daniel Bohne, Kaufmann, und Herr Sven Mack, Kaufmann, bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Ausschüttungssperre Zum 31.12.2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 442 der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft die unter A. II. erläuterten Entwicklungskosten. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hoco familienholding ag, CH-6210 Sursee einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, welcher beim Firmenbuch hinterlegt wird. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der hostettler gmbh, Müllheim, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, welcher beim Unternehmensregister offengelegt wird. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag von EUR 2.815.896,84 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Berlin, 31.03.2024 gez. Daniel Bohne gez. Sven Mack sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerkin dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hoco Online GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hoco Online GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hoco Online GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 16.09.2024 WP
Mittelstand AG
Gertrud K. Deffner, Diplom-Kauffrau, Wirtschaftsprüferin Erich Apperger, Diplom-Finanzwirt (FH), vereidigter Buchprüfer |
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