Master Data

Registry
Register court Koblenz HRB 11136
Previous
Joh. Augel Bauunternehmung GmbH
Registered
12/11/1979
Industry
Construction of residential and non-residential buildings (except prefabricated constructions)Construction of industrial facilities, except buildingsManufacture of plaster products for construction purposes
Purpose
Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb einer Bauunternehmung im Hoch- und Tiefbau mit den Spezialgebieten Bauen im sensiblen Industriebestand sowie Industrieund Hallenbau, wozu die Errichtung schlüsselfertiger Bauten gehört, der Handel mit Baustoffen sowie die Durchführung von Transportdienstleistungen im erlaubnisfreien Bereich.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Anne Scharmann
since 1/27/2022
Procura
Susanne Scharmann
since 1/27/2022
Procura
Giuseppe Di Figlia
since 1/27/2022
Procura
Managing Director
Procura
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Rudolf Scharmann
Eichertstraße 10, 56745 Weibern
€205,000
100.00%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Augel GmbH

Weibern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Bericht über den Geschäftsverlauf und Bericht über die Lage der Gesellschaft

1.1 Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Die Augel GmbH ist als Baudienstleister für die Industrie, den Handel und das Gewerbe in den Bereichen Hoch-, Tief-, Mineralöl- und Industriebau tätig. Augel arbeitet überregional und bietet einen "365 Tage 24 Stunden Bau-Service". Die Augel-Qualitätsversprechen sind: "durchdenkend", "effizient", "nachhaltig".

Der Fokus liegt auf hoher Qualität, Zuverlässigkeit und Professionalität für jedes einzelne Projekt. Für jedes Bauprojekt arbeitet Augel nach den Prinzipien, Vorgehensweisen und Qualitätsmerkmalen, die in der Unternehmensphilosophie durch "Planen, Bauen und Sichern" definiert sind.

Hinweis: nicht geprüfter, lageberichtsfremder Bestandsteil i.S.d. IDW PS 350 n.F.

1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

1.2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 expandierte die Weltwirtschaft in moderatem Tempo, sie zeigte sich angesichts vielfältiger Belastungen insgesamt robust. Nachdem sich die internationale Konjunktur im Verlauf des zweiten Halbjahres 2023 abgeschwächt hatte, scheint sie zu Beginn des Jahres 2024 wieder etwas an Schwung zu gewinnen.

Die globale Konjunktur ist sektoral und regional verschieden. Dienstleistungen sind im vergangenen Jahr deutlich stärker expandiert als die Industrie. Der Welthandel mit Waren ging sogar spürbar zurück.

Unter den großen Ländern expandierte die US-Wirtschaft überraschend stark, während die Produktion in der Europäischen Union (EU) und in Großbritannien nur geringfügig zunahm.

Differenziert war die Konjunktur auch innerhalb der Gruppe der Schwellenländer: In China wurde die wirtschaftliche Erholung von der Pandemie durch die dortige Immobilienkrise beeinträchtigt. Rohstoffexportierende Volkswirtschaften, etwa in Südamerika, litten unter Preisrückgängen bei Getreide und Industriemetallen. Dagegen blieb das Expansionstempo der indischen Wirtschaft hoch, und in Russland konnten die nach dem Angriff auf die Ukraine eingetretenen Einbußen im Handel mit Europa zunehmend durch mehr Austausch mit China und anderen Ländern Asiens ersetzt werden.

Alles in allem rechnen die Institute mit einem Zuwachs der Weltproduktion um 2,5% im Jahr 2024 und um 2,6% im Jahr darauf. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verändert sich der Produktionsanstieg im Jahresdurchschnitt mit Raten von 1,6% im laufenden Jahr und 1,7% im kommenden Jahr ebenfalls nur wenig. Während die Zuwachsraten der gesamtwirtschaftlichen Produktion in etwa konstant bleiben, wird das Konjunkturgefälle zwischen den USA und Europa geringer, und die Dynamik im Verhältnis zwischen Dienstleistungen und Industrie dürfte sich wieder zugunsten der Industrie verschieben.

Nach dem deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr wird der weltweite Warenhandel im laufenden Jahr voraussichtlich um 1,3% zunehmen. Im Jahr 2025 dürfte der Welthandel mit 2,2% wieder in etwa so stark steigen wie im längerfristigen Trend. Die Inflation dürfte im Jahresdurchschnitt 2024 von 4,7% auf 2,6% zurückgehen und im Jahr 2025 in die Nähe der 2,0%-Marke sinken.

Die Weltwirtschaft ist gegenwärtig großen geopolitischen Risiken ausgesetzt. Aktuelle Kriege könnten eskalieren und in der Folge neuerliche Energiekrisen oder eine starke Fluchtmigration verursachen. Das Ausbrechen schwelender geopolitischer Konflikte in Asien würde Welthandel und Wertschöpfungsketten empfindlich stören und die Weltwirtschaft stressen.

Zunehmende handelspolitische Spannungen bilden ein weiteres Risiko für die Weltkonjunktur. Nachdem sich das Verhältnis zwischen den USA und China durch neue US-Restriktionen im Hochtechnologiebereich durch die US-Regierung im vergangenen Jahr verschlechtert hat, zeichnet sich nun auch zwischen China und der EU ein handelspolitischer Streit ab, seit in der EU über Strafzölle auf die Einfuhr industriepolitisch sensibler Güter wie E-Autos oder Windanlagen aus China diskutiert wird.

Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024, Kiel Institut für Weltwirtschaft, Kurzfassung

1.2.2 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher.

Die Wirtschaftsleistung liegt im Frühjahr 2024 auf einem Niveau, das kaum über dem vor der Pandemie liegt. Seitdem tritt die Produktivität auf der Stelle, und die inzwischen um über 600.000 höhere Zahl der Erwerbstätigen kompensiert im Wesentlichen nur die niedrigere durchschnittlich geleistete Arbeitszeit.

Das von den Instituten im Herbst 2023 bereits für das Winterhalbjahr 2023/24 erwartete Anziehen der Wirtschaftsleistung ist ausgeblieben, auch wenn sich der private Konsum als leicht stützend erwiesen hat. Außen- wie binnenwirtschaftlich gab es mehr Gegen- als Rückenwind. Die deutschen Ausfuhren sind gesunken, während die weltwirtschaftliche Aktivität bis zuletzt gestiegen ist. Dies liegt vor allem daran, dass die für die deutschen Exportunternehmen bedeutsame Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern schwach blieb. Insbesondere bei energieintensiven Gütern hat auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit gelitten, und Produktion ist ins Ausland abgewandert.

Noch etwas schwächer als erwartet zeigte sich zuletzt die Bauaktivität, insbesondere im Wohnbau.

Der Konsum der privaten Haushalte war in 2023 um -0,1% niedriger als im Jahr davor. Damit wurde die Erholung von der Pandemie unterbrochen. Maßgeblich hierfür war, dass die real verfügbaren Einkommen trotz eines robusten Arbeitsmarktes und kräftiger nominaler Lohnzuwächse inflationsbedingt erneut zurückgingen. Die Konsumzurückhaltung dürfte zudem auf die hohe Unsicherheit zurückzuführen sein, die sich in einem weiterhin eingetrübten Konsumklima sowie einem verstärkten Sparmotiv widerspiegelte. Die Sparquote lag in 2023 bei 11,4% und damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt vor der Pandemie von 10,5%. Seit dem zweiten Quartal 2023 ist der private Konsum in der Tendenz leicht aufwärtsgerichtet. Für das erste Quartal 2024 deuten die Frühindikatoren eine nur schwache Konsumausweitung an. Im GfK-Konsumklima zeichnete sich auch zu Jahresbeginn noch kein deutlicher Umschwung ab. Der Einzelhandel verbuchte im Januar abermals einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vormonat in Höhe von -0,5%, allerdings blicken die konsumnahen Dienstleister, gemessen an den ifo Geschäftserwartungen, deutlich optimistischer auf die kommenden Monate.

Alles in allem erwarten die Institute, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um +1,5% (2023: +0,3%) zulegen wird. Damit revidieren die Institute ihre Prognose für die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr gegenüber ihrem Herbstgutachten deutlich um 1,2 Prozentpunkte nach unten, während die Prognose für das Jahr 2025 nahezu unverändert bleibt, geht aber mit einem um über EUR 30 Mrd. geringeren Volumen der Wirtschaftsleistung einher.

Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024, Kiel Institut für Weltwirtschaft, 2. Lage und Prognose der deutschen Wirtschaft

Damit liegen die für Deutschland prognostizierten Wachstumsraten des BIP in den Jahren 2024 unterhalb der Wachstumsraten für die EU-27 Länder insgesamt.

Als wesentliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wird die Entwicklung des Produktionspotenzials, das ist die bei Normalauslastung mögliche Wirtschaftsleistung, welche durch die Institute seit dem Jahr 2019 mehrfach erheblich zurückgenommen wurde genannt. So liegt nunmehr der für das Jahr 2024 geschätzte Wert um -2,2% unter dem Niveau, das vor fünf Jahren für dieses Jahr erwartet wurde.

Die Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft ist mit einem Transformationsprozess verbunden in welchem neben der Energieversorgung auch weite Teile der Produktionsstrukturen umgestellt werden müssen. Es besteht das Risiko, dass die neuen Produktionsstrukturen nicht ausschließlich in Deutschland entstehen und teilweise in das Ausland verlagert werden, was die Entwicklung des Produktionspotentials negativ beeinflussen kann.

Als weiteres Risiko für das Produktionskapital resultiert aus der demographischen Entwicklung in Deutschland. So dürfte eine insgesamt ältere Erwerbsbevölkerung den technischen Fortschritt weniger durchgreifend adaptieren als eine jüngere. Auch wandern bislang anteilig weniger Höherqualifizierte zu, als aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften soll sich hierdurch weiter verschärfen.

In dem Maße, wie seitens der Politik die Folgen des demografischen Wandels im gesetzlichen Alterssicherungssystem stärker zu Lasten der aktiven Erwerbstätigen abgefangen werden sollen, dürfte zudem der Anreiz für qualifizierte Zuwanderung für sich genommen weiter sinken.

Quellenangabe: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2024, Kiel Institut für Weltwirtschaft, 2. Lage und Prognose der deutschen Wirtschaft

Ein rückgängiges Produktionspotential kann nach unserer Beurteilung die sich aus der globalen Konjunktur ergebenden Risiken für die deutsche Wirtschaft noch erhöhen.

1.2.3 Branchenentwicklung

Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe geht voraussichtlich im Gesamtjahr 2023 real um 6,0% zurück. Der Rückgang lässt sich zurückführen auf die inflationäre Entwicklung (inklusive Preissteigerungen für Baumaterialien), die Zinswende sowie eine geringere Nachfrage. Während bereits im Jahr 2022 der preisbereinigte Auftragseingang um 9,7% zurückging, ist er von Januar bis September 2023 um 5,9% gesunken. Der baugewerbliche reale Umsatz war um 3,6% rückläufig. Der Auftragsbestand lag Ende September 2023 bei 3,6 Monaten. Laut Ifo-Konjunkturumfrage meldeten 34 Prozent der befragten Firmen im September eine Behinderung ihrer Bautätigkeit durch Auftragsmangel. Zudem meldeten 12,0% eine Produktionsbehinderung durch Stornierungen.

Quellenabgabe: HDB (Hauptverband der Deutshcen Bauindustrie e.V. 2023): Baukonjunkturelle Lage: Keine Besserung gegenüber 2022 in Sicht, 25.10.2023

Mit Blick auf die einzelnen Bausparten wurde im Wohnungsbau der stärkste reale Auftragsrückgang (für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) verzeichnet (- 23,7%). Daneben verzeichnete der Hochbau ohne Wohnungsbau ein Minus von 6,4% und der Tiefbau ein reales Plus von 3,0%.

Quellenangabe: Datenbank ELVIRA des HDB, Statistisches Bundesamt

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war von einer konstanten Nachfrage bei gleichzeitigen Preissteigerungen geprägt. Einzelheiten des Geschäftsverlaufs ergeben sich aus den Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Vor dem Hintergrund aller externen Einflussfaktoren, ist die Geschäftsführung mit der Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 noch zufrieden. So wurde das Ziel im Jahr 2023 eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 20.250 zu erwirtschaften um TEUR 765 (bzw. +3,8%) übertroffen.

Das Unternehmen verwendet zur Steuerung die Gesamtleistung und die Betriebsergebnis-Marge (um neutrale Effekte bereinigtes Betriebsergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung) als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren. Die für das Jahr 2023 geplante Betriebsergebnis-Marge in einer Bandbreite von 1-2% wurde mit 2,7% (im Vorjahr 2,1%) auch im Jahr 2023 erreicht.

Die Investitionstätigkeit lag mit TEUR 1.313 erneut über den Vorjahreswerten. Im Jahr 2022 wurden insgesamt TEUR 1.004 investiert, im Jahr 2021 TEUR 1.018. Als Richtwert für die Investitionstätigkeit pro Geschäftsjahr (ohne Sondereffekte) gibt die Geschäftsführung 5,0% vom Umsatz vor.

Der Bestand an unfertigen Bauleistungen ist auch zum 31.12.2023 als hoch einzustufen, obwohl er sich von TEUR 12.691 um TEUR -1.234 (bzw. -9,7%) auf TEUR 11.457 vermindert hat.

2.1 Ertragslage

Die im Jahr 2023 erwirtschaftete Gesamtleistung konnte um TEUR 151 bzw.+0,7% leicht auf TEUR 21.015 gesteigert werden. Die Steigerung liegt jedoch unterhalb der Inflationsrate in Höhe von 5,9%. Die Gesellschaft konnte sich damit dem allgemeinen Preisdruck nicht entziehen.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich bei steigenden Rohstoffpreisen von 44,3% auf 39,9% vermindert. Daher ist der Rohertrag um 8,8% höher als im Vorjahr. Mit Bezug zur Gesamtleistung ist die Rohmarge von 55,7% auf 60,1% im Vorjahresvergleich verbessert. Es errechnet sich ein um TEUR 1.019 (bzw.+8,8%) verbesserter Rohertrag in Höhe von TEUR 12.635 (Vorjahr TEUR 11.616).

Die Personalaufwendungen sind im Jahr 2023 um +5,4% auf TEUR 6.925 (Vorjahr TEUR 6.572) erhöht. Die Veränderung in Höhe von TEUR 353 wird auf Neu-Einstellungen, Tarifanpassungen und inflationsbedingte Lohn- und Gehaltsanpassungen zurückgeführt. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter, ohne Geschäftsführung, Auszubildende und Praktikanten hat sich von 84 auf 86 erhöht.

Insbesondere erhöhte Aufwendungen für Mietgeräte, Beratungskosten und die Unterbringung von Mitarbeitern haben im Jahr 2023 zu einem Anstieg der - um neutrale Effekte in Höhe von TEUR 2.028 (Vorjahr TEUR 543) - bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 5.272 (Vorjahr TEUR 4.822) beigetragen.

Nach Berücksichtigung von betrieblichen Steuern in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 21) und den um neutrale Effekte in Höhe von TEUR 2.028 (Vorjahr TEUR 543) bereinigten sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 151 (im Vorjahr TEUR 240) verbleibt ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 567 mit einer Marge von 2,7% (im Vorjahr TEUR 441 mit einer Marge von 2,1%) welches oberhalb der prognostizierten Betriebsergebnismarge liegt.

Die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 683 bzw. 3,3% der Gesamtleistung befinden sich auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 670 bzw. 3,2% der Gesamtleistung). Mittelfristig sollen die Abschreibungen deutlich unter 3,0% der Gesamtleistung liegen.

Das Finanzergebnis konnte im Jahr 2023 in Folge erhöhter Zinserträge von TEUR -50 auf TEUR -39 verbessert werden. Das neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr TEUR 502) ist durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (TEUR 1.845, Vorjahr TEUR 79) denen Forderungsverluste in Höhe von TEUR 1.796 (Vorjahr TEUR 62) gegenüberstehen geprägt.

Nach Abzug von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 45 (im Vorjahr nach Bereinigung von neutralen Steuererstattungen TEUR 51) konnte die Gesellschaft das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 30 (im Vorjahr TEUR 172) abschließen.

2.2 Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.080 bzw.+9,6% auf TEUR 12.321 erhöht. Sie ist in wesentlichem Umfang durch die Verrechnung von erhaltenen Anzahlungen mit unfertigen Leistungen TEUR 8.943 (Vorjahr TEUR 10.810) gekennzeichnet. Daher erläutern wir nachfolgend die Vermögens- und Kapitalstruktur ohne Berücksichtigung dieser Verrechnung.

Das Gesamtvermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -788 bzw. -3,6% auf TEUR 21.263 vermindert, was im Wesentlichen auf die Verminderung von Vorräten um TEUR -1.212 und der flüssigen Mittel um TEUR -824 sowie gegenläufig durch die Erhöhung von sonstigen Vermögensgegenständen und Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 816 sowie des Forderungsbestands um TEUR 411 zurückzuführen ist.

Das Anlagevermögen (TEUR 2.353) ist am Bilanzstichtag vollständig durch Eigenkapital (TEUR 3.821) gedeckt.

Infolge des erwirtschafteten Jahresüberschusses hat sich das Eigenkapital der Augel GmbH um TEUR 30 auf TEUR 3.821 erhöht. In Bezug auf das unsaldierte Gesamtkapital errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 18,0% (Vorjahr 17,2%). Mit Bezug auf die Bilanzsumme errechnet sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 31,0% (Vorjahr 33,7%).

Die Verminderung des Gesamtkapitals ist im Wesentlichen durch die Verminderung erhaltener Anzahlungen um TEUR -1.867 und der sonstigen Rückstellungen um TEUR -182 geprägt. Als entgegengesetzte Effekte sind die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 732 und der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 375 zu erwähnen.

Die übrigen Veränderungen sind für die Beurteilung der Vermögens- und Kapitalstruktur von untergeordneter Bedeutung.

2.3 Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 aus laufender Geschäftstätigkeit Finanzmittel in Höhe von TEUR 421 (Vorjahr TEUR 162) erwirtschaftet.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit errechnet sich nahezu aus dem Periodenergebnis in Höhe von TEUR 30 und den nicht zahlungswirksamen Abschreibungen in Höhe von TEUR 683, vermindert um die Abnahme der sonstigen Rückstellungen um TEUR -194 und dem Saldo sonstiger nicht zahlungswirksamer Aufwendungen und Erträge, insgesamt TEUR -53.

Im Rahmen der Investitionstätigkeit hat die Gesellschaft im Jahr 2023 bei uneingeschränkter Liquidität Finanzmittel in Höhe von TEUR 1.508 verbraucht. Im Einzelnen wurden TEUR 11 für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und TEUR 1.302 in das Sachanlagevermögen verwendet. Sachanlagenverkäufe führten zu Einzahlungen in Höhe von TEUR 649. Im Rahmen von kurzfristigen Darlehensgewährungen wurde Auszahlungen in Höhe von TEUR 1.441 getätigt. Von den Schuldnern wurden insgesamt TEUR 441 (Vorjahr TEUR 851) getilgt sowie Zinsen in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr TEUR 60) gezahlt.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden Finanzkredite in Höhe von TEUR 658 aufgenommen und planmäßig in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr TEUR 111) getilgt. Nach Berücksichtigung von Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr TEUR 110) errechnet sich ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 263 (Vorjahr TEUR -221).

Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen in Höhe von TEUR 1 und Bankguthaben in Höhe von TEUR 535 bei uneingeschränkter Zahlungsfähigkeit im Vorjahresvergleich um TEUR 824 vermindert.

3. Chancen- und Risikobericht

3.1 Risikomanagementsystem

Zum sicheren Fortbestand der Gesellschaft kommt einem effektiven Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen, werden können. Ziel ist es, Schäden von der Gesellschaft und den Mitarbeitern abzuwenden.

Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung der Gesellschaft ein effektives Risikofrüherkennungs-, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Auf- und Ablauforganisation integriert.

Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand der Gesellschaft haben könnten.

Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens- Finanz-, oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten.

3.2 Markt- und Wettbewerbsrisiken

Der Markt für Baudienstleister in Deutschland ist sowohl durch überregional tätige Unternehmen, welche überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen wollen, als auch durch regional tätige Baudienstleister geprägt.

Die Gesellschaft konnte sich mit ihrem Angebot im Jahr 2023 gegen überregional- und regional tätige Mitbewerber behaupten, da die Bauleistungen jederzeit gemäß dem Leistungsversprechen mit höchster Qualität und Professionalität in planbarer Zeit und zu attraktiven Preisen erbracht werden.

Maßnahmen der Mitbewerber (Preis- oder Kostensenkungen) sowie deren Weiterentwicklungen könnten mittelfristig die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen.

Durch sorgfältigste Bauausführungen, Mitarbeiterschulungen und dem modernen Maschinen- und Gerätepark kann das hohe Qualitäts- und Sicherheitsversprechen für die Zukunft gewährleistet werden und sich die Gesellschaft im Markt und gegenüber dem Wettbewerb erfolgreich positionieren.

Das Unternehmen begegnet technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bei mehrjährigen Kostenträgern individuell und zeitnah. Dies geschieht mittels offener Kommunikation, engmaschiger Begleitung durch die Geschäftsführung und ggf. frühzeitiger Beratung durch externe Spezialisten/Berater.

3.3 Konjunkturelle Risiken

Eine günstige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, insbesondere eine hohe Anzahl an Erwerbstätigen und ein niedriges Zinsniveau sowie ein gutes Bauklima begünstigten lange Zeit die Nachfrage nach den Leistungen der Gesellschaft. Eine nachhaltige wirtschaftliche Eintrübung kann die Nachfrage nach unseren Baudienstleistungen negativ beeinflussen.

Insbesondere ist die aktuelle Risikoeinschätzung in einem hohen Maße von der weiteren Entwicklung des Ukraine-Konfliktes und den damit einhergehenden inflationären Entwicklungen, insbesondere den Preissteigerungen für Energie und Baumaterial abhängig. Da Augel sein besonderes Augenmerk auf zukunftsfähige Komplettlösungen im Industriebestand setzt und es hier oft zu akuten Anlässen für die Beauftragung kommt (Schäden, Instandsetzungen mit Umweltgefährdung etc.) ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zum Teil entkoppelt von der konjunkturellen Entwicklung.

3.4 Personalrisiko

Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellen ein potenzielles Risiko dar. Durch verschiedene Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Corona-Pandemie bedingte Personalausfälle konnten jederzeit durch eine flexible Personaleinsatzplanung kompensiert werden.

3.5 Witterung

Die Witterung kann den Fortschritt unserer Bauleistungen beeinflussen. Langfristige Kälte, Hitze- oder Regenperioden sowie Naturereignisse (Sturm, Flut etc.) können sich somit im Extremfall auch negativ auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft auswirken.

3.6 Steuerliches Risiko

Für noch nicht abschließend geprüfte Veranlagungszeiträume kann es zu Änderungen kommen, die zu Steuernachzahlungen führen können, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen.

3.7 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen, diversifizierten Kundenstamm und steht in keiner Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen - und unter Beachtung des Skontoabzugs - gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch vereinbarte Abschlagszahlungen und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken.

Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die nachhaltige Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informiert sich die Gesellschaft stets über die Bonität der Kunden.

3.8 Chancenbericht

Die zweigeteilte Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe setzt sich fort. Die Nachfragte im Wohnungsbau ist schwach. Treiber der Nachfrage im Tiefbau sind Projekte der Mobilitäts- und Energiewende. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten bis Juni 2024 ca. EUR 48,6 Mrd. Dies entspricht nominal einem Rückgang um gut ein Prozent, real einem Rückgang um ca. 2,2%. Die Prognose des ZDB zur Umsatzentwicklung 2024 gegenüber 2023 steht bei real minus drei Prozent.

Die mittlerweile eng beieinanderliegende Rate der nominalen und realen Veränderung der Umsatzentwicklung ist auf einen deutlichen Rückgang der Preisdynamik für Bauleistungen zurückzuführen. Lag die Rate der Preisentwicklung für Bauleistungen zu Ende 2023 noch bei 7,0%, liegt der Wert nun noch bei ca. plus ein Prozent. Maßgeblich dafür sind der nachgelassene Druck bei der Entwicklung der Einkaufspreise und der zunehmende Wettbewerb um Aufträge, insbesondere im Wohnungsbau.

Die Nachfrage im Wirtschaftsbau ist ambivalent. Die Order im Tiefbau sind auf Wachstum gestellt. Hier schlagen sich die nachhaltigen Pläne zum Ausbau der Energieinfrastruktur, zum Ausbau des ÖPNV und zum Schienenausbau der Deutschen Bahn nieder. Die Order im gewerblichen Tiefbau legten im ersten Halbjahr um nominal +10,0% zu.

Die Nachfrage im Wirtschaftshochbau fasste im zweiten Quartal 2024 mit +9,0% Fuß, nachdem im ersten Quartal noch ein Rückgang um -13,0% eingefahren wurde. Per Saldo liegen die Order im ersten Quartal im Wirtschaftshochbau bei nominal -3,0%. Eine steigende Nachfrage ist dabei bei Büroimmobilien zu verzeichnen, die allerdings auch durch Großprojekte gepuscht ist. Nach einer Durststrecke, seit der Corona-Pandemie, belebt sich die Nachfrage nach Hotel- und Gastronomieprojekten wieder. Die zunehmende Nachfrage bei Handels- und Lagergebäuden wird weiter durch Lagergebäude gestützt, während der stationäre Handel immer noch keine Impulse verzeichnet.

Der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr 2024 im Wirtschaftsbau ca. EUR 21,6 Mrd., nach EUR 21,3 Mrd im Vorjahreszeitraum (+1,7%).

Quellenangabe: www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023

Durch die Expertise im Pipelinebau gehen wir davon aus, zukünftig Bauvorhaben der Mobilitäts- und Energiewende zu betreuen.

Die Kundenzufriedenheit, Professionalität und unser Qualitätsversprechen schafft das notwendige Vertrauen für die Übernahme von anspruchsvollen Baudienstleistungen. Dies werden wir auch zukünftig als Chance zur Erlangung von Aufträgen nutzen.

Die Analysen und Prognosen des Zentralverbandes werden zu jeder Zeit aufmerksam beobachtet.

4. Prognosebericht

4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang um 0,3% im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9% bzw. 1,5% zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 deutlich um 0,4%-Punkte für das laufende Jahr und um 0,6%-Punkte für das Jahr 2025 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien.

Quellenangabe: ifo Konjunkturprognose - 5. September 2024

4.2 Ausrichtung der Gesellschaft im folgenden Jahr

Die Augel GmbH ist ein besonders kundenfokussiertes Unternehmen. Spezielle Anforderungen werden sehr schnell aufgenommen, analysiert und es wird versucht durch Eigenlösungen oder Kooperationen diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Leistungsfähigkeit und das Leistungsangebot von Augel kann so stetig gesteigert werden.

Die Grundstrategie der Gesellschaft basiert auf der "EKS-Methode", die fest in die Marken-Strategie des Unternehmens implementiert wurde. Die Unternehmensmarke Augel soll die Aktivitäten künftig noch mehr fokussieren. Bestandteil dieser Marke sind neben dem klassischen Marktauftritt, die Entwicklung weiterer Baudienstleistungen und Produkte, die Weiterentwicklung von Mitarbeitern sowie die Optimierung von internen Prozessen. Alle Aspekte tragen zur Absicherung/Erhöhung des langfristigen Unternehmenserfolgs bei.

4.3 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das entgegengebrachte Vertrauen der Kunden weiter genutzt werden kann, um auskömmliche Ergebnisse realisieren zu können.

Auch wenn die Kunden und akuten Beauftragungsanlässe nicht unmittelbar vom Ukraine-Konflikt oder Corona-Effekten betroffen sind, beeinflussen diese Ereignisse gegebenenfalls die Bereitschaft der Kunden Baumaßnahmen im sensiblen Industriebau zu tätigen und erzeugen eine höhere Volatilität bei der Vergabe von Aufträgen.

Auch die deutlich längeren Fristen bis zur Erteilung von behördlichen Genehmigungen beeinflussen weiter den Geschäftsverlauf.

Die Augel GmbH prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr 2024, ohne Berücksichtigung von Sondereffekten und Bestandsveränderungen, eine moderate Steigerung der Gesamtleistung auf rund TEUR 22.000 Euro bei einer Betriebsergebnismarge von etwa 3,0%. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 5,6% zum Vorjahr. Für das Jahr 2025 prognostizieren wir unter Berücksichtigung der vorliegenden Unsicherheiten Bauleistungen in Höhe von TEUR 22.770 bei einer stabilen Ergebnismarge von etwas 3,0%.

 

Weibern, den 2. Dezember 2024

gez. Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rudolf Scharmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.352.802,73 2.332.567,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.715,00 88.070,00
II. Sachanlagen 2.293.795,53 2.239.204,93
III. Finanzanlagen 5.292,20 5.292,20
B. Umlaufvermögen 9.760.940,30 8.866.635,04
I. Vorräte 2.744.185,33 2.088.599,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.480.610,86 5.417.942,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 536.144,11 1.360.093,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 206.981,38 41.901,67
Summe Aktiva 12.320.724,41 11.241.103,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.820.799,59 3.790.314,56
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 205.000,00 205.000,00
II. Kapitalrücklage 27.740,00 27.740,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 255.645,94 255.645,94
IV. Gewinnvortrag 3.301.928,62 3.129.704,06
V. Jahresüberschuss 30.485,03 172.224,56
B. Rückstellungen 5.337.039,90 5.545.339,13
C. Verbindlichkeiten 3.162.884,92 1.905.450,15
Summe Passiva 12.320.724,41 11.241.103,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.814.664,24 12.398.945,90
a) Materialaufwand 8.380.061,13 9.248.154,00
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.136.971,83 2.323.259,41
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.243.089,30 6.924.894,59
2. Personalaufwand 6.925.482,22 6.571.743,06
a) Löhne und Gehälter 5.025.193,43 4.776.208,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.900.288,79 1.795.534,93
3. Abschreibungen 682.602,97 670.260,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.070.320,29 4.914.023,16
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -39.292,55 -49.791,97
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 143,42 143,42
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 155.700,72 60.258,50
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 195.136,69 110.193,89
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 44.859,69 -194,69
7. Ergebnis nach Steuern 52.106,52 193.321,56
8. sonstige Steuern 21.621,49 21.097,00
Jahresüberschuss 30.485,03 172.224,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:

Firma: Augel GmbH
Sitz: Weibern
Registergericht: Amtsgericht Koblenz, HRB 11136

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist nach den in § 267 Abs. 2 HGB zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB für die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen (§ 285 Nr. 4 HGB) sowie die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) in Anspruch genommen. Die Angabe der Bezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB sind mit Hinweis auf die Schutzklausel (§ 286 Abs. 4 HGB) nicht erforderlich.

Aufgrund von vertraglichen Änderungen wird zum 31.12.2023 kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung (im Vorjahr EUR 204.127,00) ausgewiesen. Aus Gründen der Klarheit und Nachvollzieharbeit wurden die Vorjahreszahlen der sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 380.000,00 und der Pensionsrückstellungen um EUR 175.873,00 angepasst.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software, Lizenzen) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes, wobei voraussichtliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren angenommen werden. Die Abschreibung erfolgt linear.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und sofern abnutzbar abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern wurden mit 2 bis 15 Jahren angesetzt.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von über EUR 250,00 und unter EUR 800,00 werden im Anlagevermögen erfasst und im jeweiligen Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 250,00 werden direkt als Aufwand verrechnet.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigstellungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialgemeinkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist (produktionsbezogene Vollkosten). Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden soweit zulässig gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Bankguthaben entsprechen den Nominalwerten.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 3.152.547,88 (Vorjahr EUR 2.500.870,67) enthalten als antizipative Posten Steuererstattungsansprüche (Umsatzsteuer, KöSt, Soli und Gewerbesteuer) in Höhe von EUR 146.326,42 (Vorjahr EUR 241.863,54), im Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe von EUR 32.593,04 (Vorjahr EUR 24.948,60) sowie Überzahlungen an Krankenkassen in Höhe von EUR 110.682,41 (Vorjahr EUR 120.537,47). Ferner sind hier zwei nach § 285 Nr. 9 Buchstabe c) HGB zu erwähnende Darlehen mit kurzfristiger Laufzeit in Höhe von EUR 1.446.631,78 (Vorjahr EUR 912.507,85) ausgewiesen. Die Verzinsung der Darlehen erfolgt mit 2,0% p.a. über dem Basiszinssatz. Sämtliche im Einzelnen hier ausgewiesenen Positionen sind, wie im Vorjahr binnen Jahresfrist fällig.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB.

Rückstellungen

Unter den Rückstellungen werden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen EUR 164.575,00 (Vorjahr EUR 175.873,00), Steuerrückstellungen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 14.875,79) und sonstige Rückstellungen EUR 5.172.464,90 (Vorjahr EUR 5.354.590,34) ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Zur Bewertung der Pensionsrückstellungen hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der "Projected Unit Credit"-Methode erstellen lassen. Dabei wurde ein von der Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichter Zins für eine Laufzeit von 10 Jahren in Höhe von 1,81 % (im Vorjahr 1,78 %) zugrunde gelegt. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In diesem Gutachten wurde auch der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 1.255,00 (Vorjahr EUR 3.220,00) ermittelt.

Die Steuerrückstellungen des Vorjahres bestehen für erwartete Steuernachzahlungen für das Jahr 2022.

Sonstige Rückstellungen

Hier werden im Wesentlichen Rückstellungen für Personal (TEUR 5.025; im Vorjahr TEUR 4.889), ausstehende Rechnungen (TEUR 0; im Vorjahr TEUR 312); Gewährleistungsrückstellungen, inkl. Nacharbeiten (TEUR 99; im Vorjahr TEUR 99) und übrige (TEUR 49; im Vorjahr TEUR 54) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammenfassend dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer) Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten 423.898,63 107.563,16 271.297,68 45.037,79
(49.307,97) (49.307,97) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.532.923,35 1.532.923,35 0,00 0,00
(801.003,04) (801.003,04) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.206.062,94 920.139,08 285.923,86 0,00
(1.055.139,14) (815.139,14) (240.000,00) (0,00)
3.162.884,92 2.560.625,59 557.221,54 45.037,79
(1.905.450,15) (1.665.450,15) (240.000,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 424 (Vorjahr TEUR 49) sind wie im Vorjahr in Höhe des Bilanzansatzes durch die Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen, durch eine Globalzession der Kundenforderungen sowie durch Bürgschaften besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Arbeitnehmerdarlehen in Höhe von TEUR 246 (Vorjahr TEUR 235) enthalten. Diese sind durch eine Globalbürgschaft einer Versicherung gesichert.

Zum Abschlussstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 1.614 (Vorjahr TEUR 1.822), davon TEUR 817 (Vorjahr TEUR 1.069) zur Sicherung von Schulden des Gesellschafter-Geschäftsführers. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 291.707,83 (Vorjahr EUR 281.652,79) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 173.698,00 (Vorjahr EUR 170.070,01) enthalten.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Der Nutzung des Fuhrparks liegen 29 (Vorjahr: 33) Operating-Leasingverträge zugrunde. Diese Vorgehensweise trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Sie belasten die Liquidität während der Leasingdauer. Die Leasingverträge führen zu einem jährlichen Aufwand von TEUR 270 (Gesamtverpflichtung TEUR 1.087; Restverpflichtung TEUR 652); sie haben noch Restlaufzeiten zwischen 3 und 39 Monaten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mit nahestehenden Personen und nahestehenden Unternehmen Miet- und Pachtverträge mit unbestimmter Dauer abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres werden TEUR 125 fällig. Daneben bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Dauer von 33 Monaten in Höhe von TEUR 58, davon werden TEUR 21 innerhalb eines Jahres fällig.

Zur Nutzung von Baumaschinen und Baugeräten hat die Gesellschaft mit einem nahestehenden Unternehmen einen Rahmenmietvertrag geschlossen. Danach wird die Miete des jeweiligen Gegenstandes, in Abhängigkeit von der Nutzung auf Tagesbasis abgerechnet. Die im Jahr 2023 vereinbarte Miete beläuft sich auf TEUR 1.215 (Vorjahr TEUR 1.230).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr vollständig im Inland erzielt.

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.027 (Vorjahr TEUR 527) enthalten. Davon entfallen TEUR 1.845 (Vorjahr TEUR 79) mit Hinweis auf § 285 Nr. 31 HGB, auf Erträge aus der Verminderung von Wertberichtigungen auf Forderungen. Daneben sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 404 mit Hinweis auf § 285 Nr. 31 HGB), Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 40) sowie andere periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 4) zu erwähnen.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Jahres 2022 sind periodenfremde Steuererstattungen in Höhe von TEUR 51 enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.797 (Vorjahr: TEUR 71) enthalten; sie betreffen mit Hinweis auf § 285 Nr. 31 HGB Forderungsverluste TEUR 1.796 (Vorjahr TEUR 62). Daneben waren im Vorjahr Aufwendungen aus der Erhöhung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 9 zu erwähnen.

V. Sonstige Angaben

Unternehmensorgane

Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres 2023 Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rudolf Scharmann. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des Selbstkontrahierens (§181 BGB) befreit.

Als Prokuristen mit Einzelprokura sind Herr Johann-Peter Scharmann, Frau Susanne Scharmann und Frau Anne Scharmann, alle aus Weibern, bestellt. Daneben sind Herr André Besse, Nickenich, Herr Giuseppe Di Figlia, Leverkusen, Herr Rüdiger Otto Richard Meyer, Bonn (ab 2. Februar 2023) und Herr Michael Adams (vom 27. Oktober 2023 bis zum 12. November 2024) mit Gesamtprokura im Handelsregister eingetragen.

Bezüge der Geschäftsführung

Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB unterbleiben jeweils mit Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug im Geschäftsjahr 86 Personen (Vorjahr: 84). Davon entfallen auf die Verwaltung, die Buchhaltung sowie die technische Sachbearbeitung 22 Personen (Vorjahr: 22); 64 Personen (Vorjahr: 62) sind Poliere, Baufacharbeiter, Hilfsarbeiter oder Gerätefahrer. Der Geschäftsführer sowie die Auszubildenden und Praktikanten wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird mit Hinweis auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 30.485,03 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift des Geschäftsführers

 

Weibern, den 2. Dezember 2024

gez. Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Rudolf Scharmann

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 597.446,90 10.686,00 0,00 0,00 608.132,90
597.446,90 10.686,00 0,00 0,00 608.132,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.973,00 0,00 0,00 0,00 28.973,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 789.018,95 82.095,29 0,00 0,00 871.114,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.886.892,00 599.211,63 639.542,45 562.521,90 6.409.083,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 121.230,93 620.972,43 1.230,93 -562.521,90 178.450,53
6.826.114,88 1.302.279,35 640.773,38 0,00 7.487.620,85
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.742,20 0,00 0,00 0,00 4.742,20
2. Sonstige Ausleihungen 550,00 0,00 0,00 0,00 550,00
5.292,20 0,00 0,00 0,00 5.292,20
7.428.853,98 1.312.965,35 640.773,38 0,00 8.101.045,95
Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 509.376,90 45.041,00 0,00 554.417,90
509.376,90 45.041,00 0,00 554.417,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 506.205,95 61.218,29 0,00 567.424,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.080.704,00 576.343,68 30.646,60 4.626.401,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.586.909,95 637.561,97 30.646,60 5.193.825,32
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.096.286,85 682.602,97 30.646,60 5.748.243,22
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.715,00 88.070,00
53.715,00 88.070,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.973,00 28.973,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 303.690,00 282.813,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.782.682,00 1.806.188,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 178.450,53 121.230,93
2.293.795,53 2.239.204,93
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.742,20 4.742,20
2. Sonstige Ausleihungen 550,00 550,00
5.292,20 5.292,20
2.352.802,73 2.332.567,13

Angabe zur Feststellung:

Der Jahresasbschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Augel GmbH, Weibern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Augel GmbH, Weibern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Augel GmbH, Weibern für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als ungeprüft gekennzeichneten, inhaltlich nicht geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Offenbach am Main, den 2. Dezember 2024

Haackschubert GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Keiner, Wirtschaftsprüfer

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