SXP Service GmbH
Same addressProvision of domestic personal service activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Rüdiger Horst Tabel since 1/16/2019 | Procura |
Wahid Abbas since 9/17/2018 | Managing Director |
Christina Kutzner since 6/24/2014 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Tabel GmbHLaatzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft1.1. GeschäftsmodellUnter dem Dach der Tabel Unternehmensgruppe sind unterschiedliche Geschäftsfelder vereint: Industriedienste, Prozessdienste, Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung sowie Personal- und Managementberatung. Die Tabel GmbH übernimmt innerhalb dieser Unternehmensgruppe Verwaltungs- und Lenkungsaufgaben. 1.2. SteuerungDie Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit unterschiedliche Leistungsindikatoren, von denen die bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse und das Vorsteuerergebnis sind. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftlichen LageIm Jahr 2023 ist das BIP in Deutschland laut dem statistischen Bundesamt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die konjunkturelle Entwicklung war in 2023 weiterhin beeinflusst von den extremen Energiepreiserhöhungen. 2.2. Entwicklung der BrancheIm Wesentlichen war das Jahr 2023 geprägt von den Erhöhungen der Energiepreise. Da die Tabel GmbH im Wesentlichen mit Großunternehmen zusammenarbeitet, konnten die Umsätze überwiegend stabil gehalten werden. 2.3. GeschäftsentwicklungDie Entwicklung des Geschäftsverlaufs wird insgesamt als zufriedenstellend bewertet. Das ambitionierte Planziel für 2023 konnte nicht erreicht werden. Das geplante Umsatzvolumen wurde nicht erreicht. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die Etablierung von neuen Kunden sowie neuen Projekten bei schon bestehenden Kunden. Des Weiteren wurden Konsolidierungsmaßnahmen unter jenen Objekten durchgeführt, die im letzten Quartal vor bzw. im ersten Quartal nach dem Jahreswechsel gestartet wurden. Unter Anwendung des in den letzten Jahren stets weiterentwickelten Kontroll- und Steuerungsinstrumentariums zur Identifizierung kritischer Elemente sowie zur Optimierung und zur Feststellung der Potenziale wurden einige unrentable Aufträge wieder beendet. Im Verwaltungsbereich wurden verschiedene kleinere Maßnahmen zur Verbesserung der Prozesse und ihrer Ergebnisse umgesetzt, so dass hier eine selbsttreibende Verstetigung der Prozessoptimierung erreicht werden konnte. Im Bereich des Recruiting ist vor dem Hintergrund von teilweise nahezu geräumten Arbeitsmärkten die Personalakquise insbesondere im europäischen Ausland unter Zuhilfenahme spezialisierter Fachkräfte zunehmend differenziert worden. 2.4. Darstellung des Geschäftsergebnisses2.4.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 1.301 auf TEUR 23.725 deutlich erhöht. Die reinen Kundenumsätze sind im Geschäftsjahr um TEUR 588 auf nun TEUR 18.365 angestiegen. Der Hintergrund dieser Entwicklung ist die Gewinnung von neuen Kunden. Damit verbunden musste eine Neuberechnung und Anpassung der Erlöse aus der Geschäftsbesorgung erfolgen. Weiterhin konnte ein Teil der gestiegenen Kosten weitergegeben werden. Der Personalaufwand beträgt im Berichtsjahr TEUR 15.497 und liegt damit um TEUR 386 umsatzbedingt über dem Vorjahreswert. Prozentual zum Umsatz erfolgte nur eine Steigerung von 2,6 % zum Vorjahr. Die um Sondereffekte bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 6.669 (Vorjahr: TEUR 6.326). Ihr Anteil an der Gesamtleistung ist unverändert und beträgt 28,0%. Das bereinigte EBIT betrugt TEUR 1.123 (Vorjahr: TEUR 577). Das Finanzergebnis ist von TEUR -22 auf TEUR -32 gesunken. Darin enthalten sind Abschreibungen auf Darlehn von TEUR 10. Das neutrale Ergebnis liegt bei TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 142). Dies resultiert aus Verlusten aus Anlagenabgängen von TEUR 39 und periodenfremden Aufwendungen von TEUR 31, denen periodenfremde Erträge von TEUR 170 aus der Auflösung von Rückstellungen und Nachberechnungen für Vorjahre gegenüberstehen. Im Vorjahr standen Gewinne aus Anlagenverkäufen von TEUR 60 und periodenfremde Erträge von TEUR 95 aus Nachberechnungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 13 gegenüber. Der Vorsteuergewinn liegt mit TEUR 1.200 damit deutlich über dem Vorsteuergewinn des Vorjahres (TEUR 697) aber deutlich unter dem geplanten Vorsteuergewinn von TEUR 2.700. Die Steuerbelastung liegt bei 31% des Vorsteuerergebnisses (Vorjahr: 33%). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 828 und liegt damit deutlich über dem Vorjahr (TEUR 462). 2.4.2. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in EDV-Software in Höhe von TEUR 79 und in die Sachanlagen in Höhe von TEUR 969 getätigt. Der Bestand an Sachanlagen ist unter Berücksichtigung der linearen Abschreibung von TEUR 468 auf insgesamt TEUR 1.391 gestiegen. Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2023 fällt mit TEUR 7.363 um TEUR 606 höher aus als zum Vorjahresstichtag. Die Veränderung ist auf der Aktivseite insbesondere auf die Zugänge im Anlagevermögen zurückzuführen. Den Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.394 sowie aus dem Cashpool-Konto in Höhe von TEUR 740 zusammen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.321 (Vorjahr: TEUR 275) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Der Bestand an Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern hat sich um TEUR 2.177 auf TEUR 0 verringert was ausschließlich auf das Cashpool-Konto zurückzuführen ist, welches nunmehr eine Forderung ausweist. Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses beträgt die Eigenkapitalquote 32,4 % gegenüber 23,0 % zum Vorjahr. Ursächlich für den Anstieg ist das positive Jahresergebnis. 2.4.3. Finanzlage Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pooling der Tabel-Gruppe teil. Hierbei wird von den kontoführenden Kreditinstituten Sparkasse Hannover und HypoVereinsbank täglich der Saldo des Kontokorrentkontos durch das Konto der poolführenden Gesellschaft, der Tabel Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, ausgeglichen. Bankverbindlichkeiten aus Kontokorrentkrediten bestehen zum Geschäftsjahresende daher nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ausschließlich Fahrzeugfinanzierungen. Aus den Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb der Tabel-Gruppe standen der Gesellschaft jederzeit in ausreichendem Maße Liquide Mittel zur Durchführung aller geschäftlichen Aktivitäten zur Verfügung. Der operative Cash-Flow ist von TEUR 445 auf TEUR 572 gestiegen. Dem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 1.048 standen Zuflüsse aus der Aufnahme von neuen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 679 und Tilgungen und Ablösung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 172 gegenüber. Die Investitionen sind im Übrigen aus dem operativen Cash-Flow finanziert worden. 3. Chancen- und Risikobericht3.1. RisikomanagementDie Tabel GmbH unterhält zum Umgang mit den Geschäftsrisiken ein Risikomanagementsystem. Ziel des Risikomanagementsystems ist es, Risiken zu identifizieren, zu bewerten und ihnen mit entsprechenden Maßnahmen zu begegnen. Das Risikomanagementsystem besteht aus einem wöchentlichen und zeitnahen Controlling- und Berichtswesen, regelmäßigen Abstimmungsgesprächen mit leitenden und fachlichen Mitarbeitern sowie einer Beobachtung der Wirtschaft, der Branche und des Marktes. Die Risiken und Chancen des Geschäftsjahres 2024 stellen sich für die Tabel GmbH vom Abschlussstichtag aus betrachtet im Folgenden beschrieben dar: 3.2. Chancen und RisikenWir sehen für die Branche im Bereich der Werkverträge auch in der Zukunft große Chancen. Eine Schwächung des Instruments des Werkvertrags erwarten wir für die nahe Zukunft in Deutschland nicht. Die Dynamik in der Branche ist hoch und die Anzahl der hier Beschäftigten weiter steigend, da die Kunden sich scheuen wegen der saisonalen Schwankungen und der unsicheren Wirtschaftslage selbst Festanstellungen vorzunehmen. Im Jahr 2023 wurde nochmal der Schwerpunkt auf das Recruiting gelegt, in dem Zuge wurde ein Head of Recruiting eingestellt um die Prozesse zu optimieren. Des Weiteren wurde das Recruiting auf den gesamteuropäischen Raum erweitert, die Kanäle im Bereich Social Media aufgebaut und in eine neue Recruiting Software investiert. Die Bündelung des Kompetenz- und Leistungsportfolios der Tabel-Gruppe in einer Hand "Recruiting, Personalberatung, maßgeschneidertes Outsourcing, klassische Zeitarbeit und Managementberatung zur Umsetzung von Personalprojekten" hat sich am Markt als erfolgreich und flexibel erwiesen, weil die Dienstleistungen mit jedem Kunden auf die spezifischen Erfordernisse abgestimmt werden. Die Flexibilität der Angebotsoptionen ist aber auch als Faktor der Risikosenkung zu sehen, da kurzfristige externe Einwirkungen durch Anpassung ausgeglichen werden können. Risiken, die sich aus der Bindung an Personal ergeben, sehen wir durch die Vereinbarung flexibler arbeitsvertraglicher Regelungen in Verbindung mit den, insbesondere durch die auftragsseitig im Bereich der Industrie- und Prozessdienste üblichen, vereinbarten längeren Kündigungsfristen sowie des breiten Kundenportfolios in verschiedenen Branchen, ausgewogen und insgesamt gut minimiert. Die Diversifizierung der Kundenstruktur und der Branchen verringert Risiken aufgrund der Bedeutung einzelner Auftraggeber als auch solche, die sich aus konjunkturellen Störungen ergeben. Finanzierungsrisiken werden durch laufende Liquiditätsplanung, Kommunikation mit den Hausbanken und Cash-Pooling eingeschränkt. Die Controlling-Instrumente werden laufend weiterentwickelt, ermöglichen ein hohes Maß an Transparenz der einzelnen Geschäftsfelder und liefern schnelle Daten. Die Verbesserung der administrativen Prozesse wird stetig weitergeführt. Im Berichtszeitraum bestanden keine Risiken, die den Fortbestand der Tabel GmbH hätten gefährden können. Für das Geschäftsjahr 2024 sind aus heutiger Sicht ebenfalls keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die unsichere weltpolitische Lage, insbesondere die diversen Kriegsherde sowie die bevorstehende Wahl in den USA , bergen sowohl Chancen als auch Risiken für die Gesellschaft. Bei den inflationsbedingten Kostensteigerungen ist die Geschäftsentwicklung abhängig von der Frage, inwiefern sie an Kunden weitergegeben werden können. Dies wird durch kundenspezifische Preisgleitklauseln in der Regel garantiert. In Anbetracht der vorgenannten Aspekte geht die Geschäftsführung von einem ausgewogenen Chancen- und Risikenverhältnis aus. 4. Prognosebericht4.1. Voraussichtliche Entwicklung der GesamtwirtschaftDer Sachverständigenrat rechnete für 2024 mit 1,4 % BIP-Wachstum. Die deutsche Wirtschaft hatte sich aufgrund einer vorerst stabilisierten Energieversorgungslage und gesunkener Großhandelspreise leicht aufgehellt. Die weiterhin erhöhte Inflation und die aufgrund politischer Vorgaben vorhandene Planungsunsicherheit sorgt jedoch für Kaufkraftverluste und dämpft die Konsumnachfrage. 4.2. Voraussichtliche Entwicklung der BrancheDas wirtschaftliche Umfeld der Branche ist derzeit von einer stabilen Nachfrage, einem anhaltenden Arbeitskräftebedarf auch bei zukünftig steigender Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Ein Unsicherheitsfaktor ist derzeit die Inflation. 4.3. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie aktuellen weltpolitischen Entwicklungen können sich zumindest indirekt auf die Gesellschaft auswirken. Zwar unterhält die Gesellschaft keine direkten Geschäftsbeziehungen zu russischen oder ukrainischen Firmen, allerdings ist auch die Gesellschaft von gestiegenen Verbraucherpreisen betroffen. Die Verbraucherpreise in Deutschland im August 2023 sind gemäß Statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 % gestiegen, die Preise für Energie sogar um 8,3 %. Die Planung für 2024 geht gegenüber dem Vorjahr von stabilen Umsatzerlösen und einem gleichbleibenden Ergebnis aus. Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2024 am Cash-Pooling teilnehmen. Die Liquiditätsplanung weist in einigen Monaten eine geringe Unterdeckung aus operativer Tätigkeit aus. Dieser wird allenfalls für einige wenige Tage im Geschäftsjahr aufgrund von Lohn- und Umsatzsteuerzahlungen erwartet. Er wird vollständig aus den Mitteln der Gruppe im Rahmen des Cash-Pool gedeckt werden können. Ein weitergehender Finanzierungsbedarf ist derzeit nicht ersichtlich. 4.4. Nachtragsbericht Besondere Vorkommnisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht vorhanden.
Laatzen, 2. Oktober 2024 gez. Wahid Abbas BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungsvorschriften der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung §§ 266, 275 HGB wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Abweichungen zu Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden bestehen nicht. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital sind nicht mit einbezogen worden. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt worden. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umsatzrealisation erfolgt, soweit die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist. Die Höhe der Umsatzerlöse entspricht der vereinbarten Gegenleistung. Im Übrigen werden steuerpflichtige Umsätze unter Abzug der Umsatzsteuer ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 3.134 (Vorjahr: TEUR 3.124) ausgewiesen. Zudem berücksichtigen die Sonstigen Vermögensgegenstände antizipative Forderungen aus Steuern i.H.v. TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.394 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 141, ein bis 5 Jahre in Höhe von TEUR 788 und solche über fünf Jahre von TEUR 83. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Ausgleichsabgabe (TEUR 124), Personalrückstellungen (TEUR 38), Berufsgenossenschaft (TEUR 170) sowie Prüfungs- und Aufbewahrungskosten (TEUR 66). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 82) berücksichtigen solche aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.177), die aus Cash-Pooling bestehen. Die Verbindlichkeiten stellen zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen dar. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern über TEUR 1.039 (Vorjahr: TEUR 906) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 171) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in außergewöhnlicher Größenordnung i.H.v. TEUR 226 enthalten. Diese resultieren aus Schadenersatzansprüchen (TEUR 56), aus der Nachzahlung eines Kunden (TEUR 127) und aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 43). Gegenläufig zu den Erträgen aus Schadensersatz sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kosten in annähernd gleicher Höhe erfasst. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 15) enthalten. Im Zinsaufwand sind Zinsen an verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach § 285 Nr. 7 HGB betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 778 (Vorjahr: 860). 2. Geschäftsführung Herr Wahid Abbas, Laatzen, Kaufmann Der Geschäftsführer ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit und alleinvertretungsberechtigt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:
Bei den vorgenannten Beträgen zur Geschäftsbesorgung wurde der Jahresbetrag des Berichtsjahres angegeben. Im Übrigen wurden den Verpflichtungen die Vertragslaufzeiten zugrunde gelegt. Bei unbefristeten Verträgen wurde für die Laufzeitermittlung die gesetzliche Kündigungsfrist unterstellt. Wesentliche Beträge der Leasingverpflichtungen werden an andere Gesellschaften der Tabel-Gruppe in Abhängigkeit der tatsächlichen Inanspruchnahme weiterberechnet. 4. Haftungsverhältnisse Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für alle Soll-Salden der Gesellschaften der Tabel-Gruppe, die am Cash Pool teilnehmen. Die Geschäftsleitung schätzt die Risiken der Inanspruchnahme aufgrund der Bonität der Gesellschaften als gering ein. 5. Mutterunternehmen / Konzernabschluss Einzige Gesellschafterin der Berichtsgesellschaft ist die Tabel Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Laatzen. Ein Konzernabschluss wird aufgrund der Unterschreitung der Größenklassen gemäß § 293 HGB nicht aufgestellt. 6. Nachtragsbericht, § 285 Nr. 33 HGB Es ergaben sich keine zu berichtenden Sachverhalte. 7. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. EUR 827.929,68 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hannover, 2. Oktober 2024 gez. Wahid Abbas Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Laatzen, den 02.10.2024 gez. Wahid Abbas Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tabel GmbH, Laatzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tabel GmbH, Laatzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tabel GmbH, Laatzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 30. Oktober 2024 Morzynski & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kristina Braun, Wirtschaftsprüferin |
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