SPANGLER GMBH
Altmühlstraße 13, 92345 Dietfurt an der Altmühl, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Zenk since 3/16/2020 | Procura |
Christian Brandmüller since 1/25/2019 | Managing Director |
Tina Lambert since 1/9/2014 | Managing Director |
Cornelia Hofmann since 2/9/2012 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
SPANGLER GMBHDietfurt, Ortsteil TögingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtSPANGLER GMBHGeschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023 Inhalt Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2 Innovationspotenzial 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Wirtschaftliche Lage 2.3.1 Ertragslage 2.3.2 Finanzlage 2.3.3 Vermögenslage 3 Prognosebericht 4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht 4.1.1 Branchenspezifische Risiken 4.1.2 Ertragsorientierte Risiken 4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken 4.1.4 Gesellschaftliche Risiken 4.2 Chancenbericht 5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Spangler GmbH mit Sitz in Töging bei Dietfurt im Altmühltal plant und projektiert Anlagenautomatisierungen, programmiert die Steuerungs- und Leittechnik und fertigt Schalt- und Steuerungsanlagen. Spangler Lösungen werden branchenübergreifend in einer Vielzahl industrieller und kommunaler Anwendungen verbaut. Rund die Hälfte der Anlagen werden weltweit exportiert. Spangler ist Partner national und international tätiger Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Schwerpunkte des mittelständischen Familienunternehmens lagen im Jahr 2023 in den Bereichen Umwelttechnik, erneuerbare Energien wie zum Beispiel Wasserstoffherstellung, Automobil- und Lebensmittelindustrie. Als Gegengewicht zur Schnelllebigkeit in der technologischen Entwicklung sind die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Lieferanten auf Beständigkeit und Langfristigkeit ausgerichtet. Spanglers unternehmerisches Ziel ist der wirtschaftliche Erfolg unter partnerschaftlichen Aspekten, um den Kunden mit innovativen Ideen und Lösungen eine sichere Position im Wettbewerb zu verschaffen und den eigenen Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze bieten zu können. 1.2 Innovationspotenzial Jeder Kundenauftrag ist für Spangler ein innovatives Projektgeschäft. Namhafte Hersteller liefern die elektrotechnischen Komponenten und Spangler komplettiert sie mit einer kundenspezifischen Planung, Programmierung und Fertigung zu einer vollständigen Anlage. Jede Konfiguration ist individuell und damit eine eigene Entwicklungsleistung. Um das Innovationspotenzial stets auf einem wegweisenden Niveau zu halten, engagiert sich Spangler gemeinsam mit Hochschulen und Bildungsträgern in gemeinsamen Forschungsprojekten. So entstehen innovative Prozesse und effiziente Kundenlösungen. Bedingt durch die weltweite Sicherheitslage sind auch Projekte zur Betriebssicherheit von industriellen und kommunalen Anlagen wieder mehr in den Fokus gerückt. Dazu werden Anlagen mit Schutzmaßnahmen zur Cybersicherheit ausgestattet. Die Steuerungen von Wasserstofftankstellen sind weitere zukunftsweisende Projekte für Spangler. Diese Vorhaben, die bereits für mehrere Wasserstofftankstellen in den USA umgesetzt wurden, sind nun auf den südkoreanischen Markt ausgedehnt worden. Auch dabei fertigt Spangler Schaltschränke nach UL-Norm und liefert Expertise für die Inbetriebnahme. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Wirtschaftsjahr 2023 war von einer Vielzahl externer Ereignissen gekennzeichnet, die das Konjunkturklima in Deutschland beeinflusst haben. Nicht zuletzt aufgrund der fortgesetzten globalen Unsicherheiten und Herausforderungen, wie dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, gestörten Lieferketten und hohen Energiepreisen, musste die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang verzeichnen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent, vornehmlich bedingt durch den privaten Konsum und den Wegfall staatlicher Entlastungsmaßnahmen1. Der Sektor der Investitionsgüter hat unter den herausfordernden Rahmenbedingungen gelitten. Die Auftragseingänge im bayerischen Maschinen- und Anlagenbau sind nach Berechnungen des VDMA Bayern2 um dreizehn Prozent zurückgegangen3. Dies reflektiert eine abwartende Haltung in der Industrie, die von Unsicherheit und Investitionszurückhaltung geprägt war. Der branchenübergreifende Materialmangel, insbesondere an Rohstoffen und Zulieferteilen, blieb ein zentrales Thema. Zwar sind die Rohstoffpreise nach dem initialen Schock durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine langsam gesunken, jedoch bleiben die Preise im Vergleich zu den Vorjahren auf einem hohen Niveau. Die Preisentwicklung und die schwierige Beschaffungslage haben die Unternehmen weiterhin vor große Herausforderungen gestellt. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., betont, dass die Lage trotz leichter Besserung angespannt bleibt und ein verlässlicher Bezug von Rohstoffen weiterhin eine Herausforderung darstellt4. Insgesamt gehen Branchenvertreter davon aus, dass der industrielle Bedarf an Automatisierungslösungen steigt. Nicht zuletzt sorgt fehlendes Personal dafür, dass Unternehmen aller Branchen noch stärker auf Automatisierung setzen.5 2.2 GeschäftsverlaufDie Geschäfte der Spangler GmbH haben sich im Berichtsjahr durchaus positiv entwickelt. Ein Kundenstamm mit hohem Zukunftspotenzial legte die Grundlage für eine stabile Auftragsentwicklung, Kundenzugänge mit technischen Entwicklungsprojekten im Bereich der Erneuerbaren Energien sorgten für zusätzliche Impulse. Der Auftragseingang der Spangler GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 dennoch leicht gesunken. Der Rohertrag der Spangler GmbH belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 10.174.890 Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,0 Prozent gestiegen. Die Prognosen wurden damit leicht übertroffen, was vor allem auf die gute Kapazitätsauslastung sowie der besseren Materialverfügbarkeit zurückzuführen ist. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft 151 Personen beschäftigt. Bei der Nachbesetzung von offenen Positionen bekam Spangler den Mangel an verfügbaren Fachkräften zu spüren. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,9% Prozent gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 187.855 Euro auf 1.339.854 Euro. 2.3 Wirtschaftliche Lage2.3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Jahresergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr um 460.889 Euro erhöht. Der Jahresüberschuss beträgt 1.029.202 Euro. Eine ganzjährig gute Kapazitätsauslastung, eine bessere Materialverfügbarkeit und ein gutes Monitoring der Energiekosten trugen zur positiven Ergebnisentwicklung bei. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Spangler GmbH ist als stabil zu bezeichnen. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20,7 Prozent der Bilanzsumme, welche primär auf die Finanzierung des Erweiterungsbaus 2020 zurückzuführen sind. Größere Investitionen wurden 2023 im Bereich der digitalen IT-Ausstattung der Mitarbeiter getätigt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 2,5 Prozent der Bilanzsumme. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten und Forderungen stets innerhalb der Fristen unter Ausnutzung von Skontoabzügen beglichen wurden. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. 2.3.3 Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Anlagevermögen der Spangler GmbH 6.218.695 Euro, im Vorjahr 6.130.426 Euro. Das Umlaufvermögen in diesem Zeitraum ist von 4.001.620 Euro auf 4.767.174 Euro gestiegen. Die Entwicklung des Umlaufvermögens hängt vom Umfang und der Gesamtdauer der einzelnen Projekte ab. Da das Unternehmen regelmäßig eine Vielzahl von Projekten gleichzeitig betreut und die Laufzeit langfristiger Aufträge mehr als ein Jahr beträgt, ist der hohe Bestand der unfertigen Erzeugnisse seit Jahren eine unternehmenstypische Konstante. 3 PrognoseberichtDie Spangler GmbH schätzt die gesamtwirtschaftliche Situation für das laufende Geschäftsjahr verhalten optimistisch ein. Im Jahr 2024 stehen die Unternehmen der Elektrobranche vor signifikanten Herausforderungen, da sich Prognosen des Maschinen- und Anlagenbaus auf ein Wachstumsminus von 4% belaufen6. Trotz dieser Widrigkeiten bildet der vielfältige Branchenmix der Kunden von Spangler, die auch international tätig sind, eine stabile Grundlage. Besonders in der Umwelttechnik öffnen sich neue Chancen im Bereich der Klärschlammverwertung, die als Antwort auf wachsende ökologische Anforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die strategische Ausrichtung auf zukunftsweisende Technologien und die Erweiterung in neue Geschäftsfelder sind entscheidend, um den Herausforderungen von 2024 erfolgreich zu begegnen und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Im Bereich des Rohertrages erwartet die Spangler GmbH für das Geschäftsjahr 2024 ein fallendes Ergebnis zum Vorjahr, da die Kapazitätsauslastung aufgrund der Projektgeschäfte nicht konstant gegeben sein wird, und es zu Personalengpässen kommen kann bei der Besetzung von freien Stellen. 4 Chancen- und Risikobericht4.1 Risikobericht4.1.1 Branchenspezifische Risiken Im Jahr 2023 haben sich branchenspezifische Risiken vorwiegend durch weltweite Krisenherde verschärft, besonders durch den anhaltenden Konflikt in Gaza Kriegerische Konflikte entlang der Hauptverkehrswege des Welthandels können zu Störungen im Warenverkehr führen. Spangler sieht sich gezwungen Lieferketten zu diversifizieren und widerstandsfähige Strategien zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 4.1.2 Ertragsorientierte Risiken Durch den Branchenmix in ihrer Kundenstruktur versucht die Spangler GmbH, mögliche Schwankungen auszugleichen und die Ertragslage stabil zu halten. Auch im laufenden Geschäftsjahr wird es nach Einschätzung der Gesellschaft in diesem Punkt keine Entspannung geben. 4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Spangler GmbH ist unverändert robust, Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar. Das Controlling, das darauf ausgerichtet ist, die Liquidität zu sichern, überwacht und steuert den Zahlungsverkehr des Unternehmens. Darüber hinaus besteht zu den Kunden in der Regel ein enger Kontakt, Neukunden unterzieht das Unternehmen einer detaillierten Prüfung. 4.1.4 Gesellschaftliche Risiken Trotz des demographischen Wandels konnten im Jahr 2023 erfolgreich die Besetzung offener Stellen erreicht werden. Dabei halfen innovative Rekrutierungsideen, wie die sogenannten "Power Dates". Dieser unverbindliche und unkomplizierte 'Tag der offenen Tür' steht allen Interessierten offen und findet mehrmals jährlich statt. Er ermöglicht eine schnelle und präzise Auswahl von Talenten, die gut zum Unternehmensprofil passen. Zudem spielt der gute Ruf des Unternehmens eine entscheidende Rolle, da er qualifizierte Bewerber anzieht, die an einer langfristigen Karriere bei Spangler interessiert sind. 4.2 ChancenberichtFür das Jahr 2024 sieht die Gesellschaft verschiedene Chancen, die sich positiv auf das Geschäftsjahr sowie die Marktposition auswirken. Spangler hat in den letzten Jahren verstärkt in die digitale Ausstattung investiert. Im Jahr 2023 setzt das Unternehmen Hoffnungen in die Einführung von KI-Technologien, um sowohl die Arbeitsqualität als auch die Effizienz zu steigern. Ein Pilotprojekt mit ausgewählten Key-Usern wurde bereits erfolgreich initiiert. Diese Technologie soll durch den Einsatz künstlicher Intelligenz die Arbeitsleistung verbessern und die Arbeitsprozesse beschleunigen. Der steigende globale Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien bietet eine Chance zur Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die den ökologischen Anforderungen entsprechen und neue Märkte erschließen. Im Jahr 2023 hat Spangler erneut in ein starkes Betriebsklima und die kontinuierliche Förderung der Mitarbeiterentwicklung investiert, beides zentrale Pfeiler der Unternehmenskultur. Mit einer Vielzahl von Mitarbeiterveranstaltungen, wird auch 2024 der Weg als attraktives Familienunternehmen fortgesetzt. Neben den Veranstaltungen legt Spangler großen Wert auf die berufliche Weiterentwicklung seiner Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurden die Bemühungen intensiviert, um mehr Auszubildenden die Möglichkeit zu bieten, internationale Erfahrungen zu sammeln. Der Auslandsaufenthalt von Azubis ist eine Investition in die Zukunft, die nicht nur den jungen Menschen selbst, sondern auch dem Unternehmen als Quelle für neue Perspektiven und Ideen dient. Darüber hinaus fördert Spangler Mitarbeiter, die sich für berufsbegleitende Weiterqualifizierungen entscheiden, durch flexible Arbeitszeitmodelle und finanzielle Unterstützung. Diese Vorgehensweise fördert nicht nur das individuelle Wachstum, sondern stärkt auch das Unternehmen durch die Erweiterung des Fachwissens und der Kompetenzen der Mitarbeiter. 5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Liquiditätslage ist unverändert gut. Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Spangler GmbH verfügt über einen solventen und langjährigen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich findet die Finanzierung ausschließlich mit Eigenmitteln statt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management von Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen nach wie vor eine konservative Risikopolitik. Die Spangler GmbH verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Spangler setzt auch weiterhin auf Kontinuität. Enge Kontakte zu bestehenden Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und externen Partnern werden weiterhin Priorität genießen. Gleichzeitig ist das Unternehmen bestrebt, neue Kundenbeziehungen zu etablieren, um das Geschäftsfeld weiter zu diversifizieren und zu stärken. Das Unternehmen bedankt sich für das tatkräftige Engagement seiner Mitarbeiter während des Berichtszeitraumes, insbesondere für ihre Flexibilität und den vorbildlichen Zusammenhalt. Außerdem bedankt sich das Unternehmen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten im vergangenen Berichtszeitraum.
Töging, 12. Juli 2024 gez. Tina Lambert 1 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile abgerufen am 08.05.2024 2 Abkürzung: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 3 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38693/umfrage/auftragseingang-im-maschinen-und-anlagenbau/ abgerufen am 07.05.2024 4 Vgl. https://www.vbw-bayern.de/vbw/PresseCenter/Pressemitteilung-zum-vbw-Rohstoffpreisindex-53.jsp abgerufen am 06.05.2024 5 Vgl. https://apps.boschrexroth.com/microsites/ctrlx-automation/de/news-stories/story/automatisierungstrends-2023-offenheit-setzt-sich-weiter-durch/ abgerufen am 08.05.2024 6 Vgl. https://www.vdi-nachrichten.com/technik/produktion/vdma-senkt-prognose-im-maschinen-und-anlagenbau-fuer-2024/ abgerufen am 07.05.2024 HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Dietfurt, Ortsteil Töging. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 10804 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Die Gesellschaft wies zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 III HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) worden. Für eine klare und übersichtliche Darstellung wurden die Ausweiswahlrechte im Anhang dargestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276, 277 HGB, erstellt. Die Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Zweckgebundene Zuschüsse wurden direkt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten saldiert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen erfolgte die Abschreibung linear. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen einbezogen. Lag der Börsen- oder Marktwert niedriger, wird der sich daraus ergebende Wert bei den fertigen Erzeugnissen zugrunde gelegt. Bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wird der niedrigere Wert angesetzt, wenn der Verkaufserlös abzüglich der bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten geringer als die Herstellungskosten ist. Erkennbare Bestandsrisiken werden angemessen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen auf unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden netto offen von den Vorräten abgesetzt, § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB und mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Passive latente Steuern wurden mit den zukünftigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. II. Angaben zur Bilanz Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr. 3. Eigenkapital Im Geschäftsjahr wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 31 einbezogen. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen, Gewährleistungen, sowie Jahresabschlusskosten gebildet. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesamt TEUR 2.550 gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert. 6. Haftungsverhältnisse Avalbürgschaften Zum Bilanzstichtag bestehen Avalverpflichtungen von insgesamt TEUR 584. Mit einer Inanspruchnahme aus den erwähnten Haftungsverhältnissen ist nach den bis zur Bilanzerstellung gewonnenen Erkenntnissen und Prognosen nicht zu rechnen. Für Gewährleistungsverpflichtungen wurde eine ausreichend dotierte pauschale Rückstellung gebildet. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Über die aufgezeigten sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen Verpflichtungen zu vermerken. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Posten soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr TEUR 168). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist eine Veränderung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres: Hier wird auf die Darstellungen im Lagebericht verwiesen. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Quartalsdurchschnitt 152 Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt:
2. Organe
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Ergebnisverwendung Vom Jahresüberschuss von Euro 1.029.202,40 werden Euro 950.000,00 in die Gewinnrücklage eingestellt, der Restbetrag mit Euro 79.202,40 auf neue Rechnung vorgetragen.
Töging, im Juni 2024 gez. Tina Lambert, Geschäftsführerin gez. Christian Brandmüller, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Spangler GmbH, Dietfurt/Töging Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spangler GmbH, Dietfurt/Töging, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spangler GmbH, Dietfurt/Töging, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 28. Juni 2024 ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Erich Drescher, Wirtschaftsprüfer gez. Matthias Hersch, Wirtschaftsprüfer |
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