Activities of holding companies
Aedis One GmbH
Dohrgaul 36A, 51688 Wipperfürth, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Carina Maren Flosbach since 6/20/2022 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
Dittmann & Flosbach BioEnergie GmbHDissolved | 30.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Werner Flosbach GmbHMarienheideJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Werner Flosbach GmbH, Marienheide, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 37535 eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 21. Juni 2023 (Notar Bernhard Auernhammer, Urkunden-Nummer 811/2023) ist die bisherige Gesellschaft Werner Flosbach GmbH & Co. KG, Marienheide (Amtsgericht Köln, HRA 16461) auf die Werner Flosbach GmbH, Marienheide (Amtsgericht Köln, HRB 37535) angewachsen. Des Weiteren wurde in dem Zusammenhang die Umstellung des Stammkapitals auf Euro beschlossen. Ebenfalls beschlossen wurde die Erhöhung des Stammkapitals von € 30.677,51 um € 322,49 auf € 31.000,00, und um weitere € 1.000,00 auf € 32.000,00 (Notar Bernhard Auernhammer, Urkunden-Nummer 1141/2023). Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. August 2023 (Notar Bernhard Auernhammer, Urkunden-Nummer 1141/2023) wurden die Alma, Dach, Wand und mehr Handels-GmbH mit Sitz in Remscheid (Amtsgericht Wuppertal, HRB 18799) und die Karl Zimmermann GmbH mit Sitz in Remscheid (Amtsgericht Wuppertal, HRB 11398) auf die Werner Flosbach GmbH verschmolzen. In diesen Zusammenhang wurde das Stammkapital um jeweils € 1.000,00 auf nunmehr € 34.000,00 erhöht. Der Verschmelzungszeitpunkt ist jeweils 1. Januar 2023. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist durch die genannten gesellschaftsrechtlichen Veränderungen nur eingeschränkt möglich. Im Rahmen der Anwachsung der Werner Flosbach GmbH & Co KG sind die folgenden Vermögensgegenstände und Schulden auf die Werner Flosbach GmbH übergegangen: Anlagevermögen (T€ 1.069), Vorräte (T€ 3.178), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (T€ 3.170), Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (T€ 672), sonstige Rückstellungen (T€ 354), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 1.074), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (T€ 3.563) sowie weitere Verbindlichkeiten (T€ 2.119). Das übertragene Eigenkapital beträgt T€ 1.000. Die Werner Flosbach GmbH & Co. KG erzielte im Geschäftsjahr 2022 ein Rohergebnis von T€ 6.593. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und Lagebericht des Geschäftsjahres 2022 der Werner Flosbach GmbH & Co. KG ist im Bundesanzeiger veröffentlicht, wo weitere Angaben zur Herstellung der Vergleichbarkeit entnommen werden können. Durch die Verschmelzungen der Alma, Dach, Wand und mehr Handels-GmbH und Karl Zimmermann GmbH auf die Werner Flosbach GmbH sind im Wesentlichen Anlagevermögen (T€ 154), Vorräte (T€ 1.173), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (T€ 876), Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (T€ 269), Pensionsrückstellungen (T€ 128) sowie weitere Verbindlichkeiten (T€ 828). Das übertragene Eigenkapital der beiden Gesellschaften beträgt T€ 1.433. Der Jahresabschluss der Werner Flosbach GmbH, Marienheide, ist unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB, insbesondere der §§ 264a, 264c HGB aufgestellt. Gemäß den Größenklassen des § 267 HGB in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB handelt es sich zum Bilanzstichtag um eine mittelgroße Personenhandelsgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 264a HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Abschreibungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert abzüglich angemessener planmäßiger Abschreibungen, die nach der linearen Methode berechnet werden. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis 23 Jahre. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 1.000,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Sie umfassen demnach auch Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Vorräten werden die Waren mit den Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind, soweit erforderlich, vorgenommen worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennbeträgen angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 5 % auf die NettoForderungen ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden gemäß § 249 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 S. 2 HGB gebildet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH verwendet. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei werden alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr oder frühere Geschäftsjahre betreffen, angemessen und ausreichend abgedeckt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus dieser Anlage. Vorräte Es handelt sich ausschließlich um Waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 1.506.927,17 haben in Höhe von € 154.577,80 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Gliederung des Eigenkapitals in der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Es handelt sich um Rückstellungen für Abgrenzungen im Personalbereich, Jahresabschluss und Prüfungskosten, Kosten zukünftiger Betriebsprüfungen, Kosten für die Aufbewahrungspflicht von Akten sowie Prozesskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von € 1.595.283,49. Der Restbetrag von € 1.670,63 hat eine Laufzeit größer einem Jahr. Sämtliche weitere Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Zur Vermeidung von Zahlungsunfähigkeit und insolvenzrechtlicher Überschuldung hat die alleinige Gesellschafterin Carina Maren Flosbach am 10. Juli 2024 eine Rangrücktrittsvereinbarung unterzeichnet - in einem etwaigen Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft mit ihren Forderungen in Höhe von € 3.610.165,94 gemäß §§ 19 Abs. 2 Satz 2, 39 Abs. 2 InsO im Rang hinter die in § 39 Abs. 1 InsO bezeichneten Forderungen aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger der Gesellschaft dergestalt zurück, dass Tilgung, Verzinsung und Nebenforderungen nur nach allen anderen Gläubigern und nur aus einem künftigen Jahresüberschuss, Bilanzgewinn, Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen verlangt werden können. D. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgeübt von:
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember betrug:
Dies stellt die durchschnittliche Zahl an Beschäftigten einschließlich Aushilfen (5; Vorjahr 0) und ohne Einbeziehung der Geschäftsführung und der Auszubildenden dar. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Ausweis betrifft die Verpflichtung bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin. Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch, die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB der Wirtschaftsprüferkammer auf deren schriftliche Anforderung hin zu übermitteln.
Marienheide, den 18. Juli 2024 gez. Carina Flosbach, Geschäftsführerin gez. Marc Philipp Meier-Thijssen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Werner Flosbach GmbH ist ein Fachhandel für Dach- und Fassadenbaustoffe mit Standorten in Marienheide, Ruppichteroth, Bergisch Gladbach, Köln und zwei Niederlassungen in Remscheid. Durch Gesellschafterbeschluss vom 28. August 2023 wurden die Alma Dach, Wand und mehr GmbH sowie die Karl Zimmermann Dach- und Fassadenbaustoffe GmbH auf die Werner Flosbach GmbH rückwirkend zum 01.01.2023 verschmolzen. Gleichzeitig wurde die Werner Flosbach GmbH & Co. KG durch Anwachsung auf die bisherige Komplementär-GmbH Werner Flosbach GmbH übertragen. Hintergrund ist die Umsetzung einer einheitlichen und zentralen Warenwirtschaft und Verwaltung, sowie die Zusammenfassung (Konsolidierung) der bisherigen bilanziellen Darstellung über drei Unternehmen nun wirtschaftlich in einem Unternehmen, wodurch sich das Einzugsgebiet der Werner Flosbach GmbH von der Grenze zu Rheinland-Pfalz bis zum südlichen Ruhrgebiet und von der Autobahn A45 im Osten bis nach Köln erstreckt. Die Hauptkundschaft besteht überwiegend aus Dachdeckern, teilweise auch aus Zimmerleuten. Darüber hinaus werden auch allgemeine Baustoffhändler beliefert, während der Anteil an Endverbrauchern gering ist. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Inland war die konjunkturelle Lage 2023 neben den Auswirkungen des anhaltenden Ukrainekriegs von ungünstigen Finanzierungsbedingungen sowie einer gesunkenen Nachfrage aus dem In- und Ausland geprägt. Dies führte zu einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der private Konsum verzeichnete ebenfalls einen preisbereinigten Rückgang von 0,8 %, was hauptsächlich auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen ist. Die seit Januar 2023 geltenden Gas- und Strompreisbremsen konnten die Belastung nur geringfügig mildern. Im Dachdeckerhandwerk betrug der Gesamtumsatz 2023 12,89 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Aufgrund der anhaltenden Steigerungen bei Material-, Personal- und Energiekosten, die eine Mehrbelastung von ca. 9,5 % gegenüber dem Vorjahr bedeuteten, resultierte dies in einem preisbereinigten Rückgang von ca. 10,0 %. 2. Geschäftsverlauf a) Absatzentwicklung und Auftragslage Das Gesamtumsatzvolumen im Dachdeckerhandwerk verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang. Hauptursache hierfür war der starke Rückgang der Aufträge im Neubausektor aufgrund ungünstiger Finanzierungskonditionen und der hohen Inflation. Die erwartete Steigerung der Nachfrage im Bereich der energetischen Sanierung blieb aus und konnte den Umsatzrückgang nicht kompensieren. Ein weiterer limitierender Faktor war der anhaltende Personalmangel bei unseren Kunden. Die Anzahl der Beschäftigten im gewerblichen Bereich sank im Jahr 2023 um 1,2 % gegenüber dem Vorjahr, was den bereits im Jahr 2022 verzeichneten Rückgang fortsetzte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von T€ 35.322 erzielt und hat unsere letztjährige Prognose insoweit um T€ 1.141 übertroffen. Insgesamt gingen wir in unserer letztjährigen Planung aufgrund steigender Einkaufspreise und hohen Auftragsbeständen von einem Gesamtumsatz von T€ 34.181 und einer Rohertragsspanne von 19,7 % aus. Im Geschäftsjahr wurde eine Rohertragsspanne von 20,5% erzielt. Die Betriebsaufwendungen betrugen insgesamt T€ 8.499. Hauptkostenträger waren der Bereich Personal und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 9.335. In diesem Zusammenhang sind die Beteiligungserträge in Höhe von T€ 878, die wirtschaftlich eine Verminderung des Materialaufwands bedeuten, zu berücksichtigen. b) Beschaffung Die positive Entwicklung aus dem letzten Quartal 2022 setzte sich im Jahr 2023 fort. In bestimmten Produktbereichen wurden Preisanpassungen vorgenommen, und die Verfügbarkeit der Produkte verbesserte sich weitgehend. Zum Jahresende wurden jedoch erneut erste Preiserhöhungen und Produktionsengpässe angekündigt. Die Lagerbestände wurden streng überwacht und kontinuierlich an die erwarteten Absatzzahlen angepasst. 3. Lage Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist aufgrund der im Anhang dargestellten gesellschaftlichen Veränderungen nur eingeschränkt möglich, so dass im Berichtsjahr teilweise auf einen Vergleich verzichtet wird. a) Ertragslage Zur Verdeutlichung der Ertragslage werden die nachfolgenden Kennzahlen dargestellt:
Der Rohertrag (Erlöse./. Wareneinsatz) betrug im Berichtsjahr T€ 7.293 (20,5 %). Insgesamt wurde ein Betriebsergebnis von T€ - 1.206 erzielt. Nach einem Zinsergebnis von T€ -199 und nach Steuern vom Einkommen und Ertrag von T€ -13 wird das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 1.418 abgeschlossen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern machen mit 46,1 % bzw. 3.610 T€ den größten Teil des kurzfristigen Fremdkapitals aus. Darüber hinaus wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 eine Teilumwandlung aus den Gewinnrücklagen zur Erhöhung des gezeichnetes Kapital auf insgesamt TEUR 500 vorgenommen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 109 stehen ein Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -589 T€ und ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -277 gegenüber. Insgesamt ergibt sich für das Berichtsjahr eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von T€ -757. Damit schließt das Geschäftsjahr mit einem Finanzmittelfonds am Ende der Periode in Höhe von T€ 161 ab. Die Finanzierung erfolgt über Eigenkapital und kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 20,4 % der Bilanzsumme. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns grundsätzlich der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, wobei wir zumeist über deutlich höhere Kreditlinien verfügen, als wir in Anspruch nehmen. Zum Bilanzstichtag stehen nicht genutzte Linien in Höhe von T€ 2.177 zur Verfügung. c) Vermögenslage Der Vermögens- und Kapitalaufbau stellt sich zusammengefasst wie folgt dar:
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag (i) und Cashflow (ii) heran. (i) Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Rohertrag von T€ 7.293 bzw. eine Rohertragsspanne von 20,5% erzielt, und lag damit über den Erwartungen des Vorjahres. (ii) Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr T€ 109. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfond zum Anfang der Periode um T€ -757 verändert. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird im Vergleich zum Vorjahr ein geringfügig höheres Umsatzvolumen von T€ 36.475 und eine Steigerung der Rohertragsspanne auf rd. 21,8% erwartet. Der Neubau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern bleibt weiterhin schwach. Die anhaltend hohen Energiepreise sowie die Kürzung von Fördermitteln und das anhaltend erhöhte Zinsniveau tragen zu einer verminderten Nachfrage seitens der Endverbraucher bei. Dennoch zeigt sich das Dachdeckerhandwerk im Bereich Sanierung optimistisch aufgrund der Energiewende, die Chancen für energetische Sanierungen, Photovoltaikanlagen und Gründächer bietet. Zusätzlich sind für 2024 mehrere Zinssenkungen prognostiziert, was gegen Jahresende zu einem leichten Nachfrageanstieg führen dürfte. Trotz vorhandener Auftragsbestände in den Dachdeckerbetrieben wird die Geschäftsentwicklung für 2024 vorsichtig eingeschätzt. Dies liegt daran, dass Aufträge vermehrt storniert oder verschoben werden und noch viele Materialien aus dem Jahr 2023 auf den Baustellen gelagert sind. Längere Schlechtwetterphasen verursachen zudem Verzögerungen beim Abschluss von Bauvorhaben. Die Auswirkungen der Inflation und des hohen Zinsniveaus schaffen eine gewisse Unsicherheit in unserer Planung. Auf Kundenseite stellt der anhaltende Fachkräftemangel einen weiteren Unsicherheitsfaktor dar, wodurch eine präzise Kapazitätsplanung für viele Betriebe schwierig ist. Um die Leistungsfähigkeit im Vertrieb zu steigern, planen wir eine Neuausrichtung auf Geschäftsführungsebene. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Absatzrisiken Risiken im Absatzbereich bestehen weiterhin aufgrund des intensiven Wettbewerbs und des Margendrucks. Durch gezielte Marketingaktivitäten und unsere Kundennähe werden wir diesen Herausforderungen entgegenwirken. Trotz struktureller Anpassungen erreichen unsere einzelnen Filialen noch nicht die angestrebten Ergebnisse. Die Entwicklungen der Filialen werden in regelmäßigen Sitzungen zwischen der Regionalleitung und der Geschäftsführung erörtert. Plan-Ist-Abweichungen werden systematisch mit der Regionalleitung, den Filialleitern und der Geschäftsführung besprochen. Die Entwicklung der Kosten und Umsätze wird kontinuierlich durch das Finance & Controlling überwacht. Potenzielle Fehlentwicklungen werden umgehend an die Geschäftsführung zur Gegensteuerung gemeldet. Beschaffungsrisiken Im Beschaffungsbereich bestehen Risiken durch steigende Preise für Rohstoffe, Personal und Energie. Zusätzlich führen die Erhöhung der CO 2 -Steuer und gestiegene Mautkosten zu höheren Fracht- und Anfuhrkosten sowie weniger Abladestellen der Industrie. Wir begegnen diesen Herausforderungen durch die Harmonisierung unseres Lagersortiments, was eine effiziente und kosteneffektive Lagerhaltung ermöglicht. Kreditrisiken Das Kreditrisiko bleibt branchentypisch hoch, und das Risiko von Zahlungsausfällen besteht weiterhin. Zur Minderung dieses Risikos setzen wir seit langem auf effektive Maßnahmen im Mahnwesen und ein robustes Debitorenmanagement. Die unternehmensinterne Kommunikation und Durchsetzung dieser Maßnahmen wird durch ein speziell erstelltes Handbuch zum Debitorenmanagement sichergestellt. 2. Chancenbericht Für das Jahr 2024 sehen wir bereits Synergieeffekte durch die Harmonisierung des Lagersortiments, was den Vertrieb in die Lage versetzt, dieses Sortiment erfolgreicher zu vermarkten. Darüber hinaus haben wir unseren Außendienst intensiviert und in den Fuhrpark sowie die Lagerausstattung investiert, um das zukünftige Ergebnis positiv zu beeinflussen. Zusätzliche Effizienzsteigerungen ergeben sich durch die fortschreitende Digitalisierung interner Prozesse, wie z.B. die anstehende Inbetriebnahme des neuen Warenwirtschaftssystems im Frühjahr 2025. Des Weiteren haben wir den Bereich Nachhaltigkeit als strategisches Potenzial identifiziert. Durch die Umsetzung themenbezogener Maßnahmen und deren effektive Kommunikation erwarten wir, qualitativ hochwertige Differenzierungsmerkmale gegenüber unseren Wettbewerbern zu generieren. 3. Gesamtaussage Risiken für die zukünftige Entwicklung sehen wir weiterhin in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld, der anhaltend schwierigen Konjunkturlage und dem Ausfallrisiko bestehender Forderungen. Gegenwärtig sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Marienheide, den 18. Juli 2024 gez. Carina Flosbach, Geschäftsführerin gez. Marc Meier-Thijssen, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Werner Flosbach GmbH, Marienheide, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Werner Flosbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bornheim, den 30. August 2024 dhpg
Audit GmbH
gez. Altendorf, Wirtschaftsprüfer gez. Ziech, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. August 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
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