Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 728289
Previous
Curagita Holding GmbH
Registered
8/1/2017
Industry
Activities of holding companiesManagement activities of other holding companiesManagement activities of holding companies with predominantly financial shareholdings
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Das Halten und Verwalten von eigenem und fremdem Vermögen, insbesondere das Halten und Verwalten von Anteilen an Personen- bzw. Kapitalgesellschaften, wobei erlaubnispflichtige Geschäfte i.S.d. KWG nicht vorgenommen werden, - die Entwicklung, Zulassung das Herstellen und zwar ausschließlich als Großhändler für das Umfüllen, Abpacken und Kennzeichnen von Arzneimitteln in unveränderter Form mit Ausnahme von zur Abgabe an den Verbraucher bestimmten Packungen sowie der Vertrieb als pharmazeutischer Unternehmer unter Beachtung der rechtlichen Anforderungen, - der Handel mit Produkten, Einrichtungen und Geräten sowie IT/KI im Gesundheitswesen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, - der Erwerb, die Gründung, die Beteiligung und der Betrieb von Leistungserbringern nach § 95 SGB V; einschließlich der Gründung von oder die Beteiligung an Medizinischen Versorgungszentren,- der Erwerb, die Beteiligung und der Betrieb von sonstigen Leistungserbringern im Sinne des SGB V im Gesundheitswesen, - der Erwerb und die Beteiligung an Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen, Entwicklung und Vertrieb von Geschäftsmodellen, Hard- und Software und von (Management-) sowie ITund KI- Dienstleistungen im Gesundheitswesen und deren Ausführung, der Erwerb, die Gründung, die Beteiligung, der Betrieb und die Veräußerung von Krankenhäusern gemäß § 108 SGB V, - die Erbringung von Service, Wartungsund sonstigen Dienstleistungen für Produkte, Einrichtungen und Geräte im Gesundheitswesen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, sowie die Vornahme aller sonstigen mit Obigem zusammenhängenden Geschäfte.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Ilja Ulf Gottschalk
since 1/12/2026
Managing Director
Frank Klaus Vogel
since 6/17/2022
Managing Director
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (6)

Unresolved chains (8)

NameOwnership
Synamed GmbHSelf-held cycle
25.80%

Shareholders
Beta

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

Name
Location
Amount
Share
Employee Sharepool GbR
Germany
€204,485
58.16%
Family Sharepool GbR
Germany
€20,155
5.73%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Curagita Holding GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Curagita Holding GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Curagita Holding GmbH bietet zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Curagita AG wie im Vorjahr von ihrem Standort Heidelberg aus mit einem hochqualifizierten, interdisziplinären Team vielfältige innovative Dienstleistungen für die wesentlichen nicht-medizinischen Leistungs- und Unterstützungsprozesse für radiologische Praxen und Radiologie-Abteilungen in Krankenhäusern an und versorgt diese mit für den Praxisbetrieb erforderlichen Verbrauchsmaterialien und Großgeräten.

In weiterhin rund 100 Praxen mit ca. 70 Krankenhausabteilungen sind etwa 400 Radiologen Mitglieder bei Curagita, was etwa 10% der ambulant tätigen Radiologen in Deutschland entspricht. Der von den Mitgliedspraxen abgedeckte Marktanteil beträgt rund 13% des deutschen niedergelassenen Radiologie-Marktes. Die Anzahl der Mitgliedspraxen ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Abgänge konnten unter anderem durch neue Praxen kompensiert werden.

Der Handel mit medizinischen Großgeräten findet in der Curagita Holding GmbH statt, während der Handel mit Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen für radiologische Praxen in der Curagita AG stattfindet.

Zudem hält die Curagita Holding GmbH Management- und administrative Dienstleistungsressourcen vor, die auch den anderen Gesellschaften der Curagita-Gruppe im Wege der Geschäftsbesorgung zur Verfügung gestellt werden.

Des Weiteren hat die Curagita Holding GmbH im Geschäftsjahr 2023 den Verkauf des genossenschaftlich geprägten Betreibermodells an den synergetischen Übernehmer Med 360° AG, Leverkusen abgeschlossen, welches von der Deutsche Radiologienetz AG geführt wird, an der die Curagita Holding GmbH bis zum 31.03.2022 (Datum Closing) beteiligt war.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Entwicklung im Jahr 2023 kaum noch beeinträchtigt, da sich das Patientenaufkommen in den Praxen der Netzmitglieder tendenziell wieder auf Vor-Pandemie-Niveau eingependelt hat.

Der Geschäftsverlauf war in 2023 wie in den Vorjahren durch Regulierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen und durch weiter anhaltende Konzentrations- und Konsolidierungsprozesse im Bereich der Niederlassung geprägt, was sich durch Anpassungen in der Vergütung wie auch in einer sich verstetigenden Konsolidierung der niedergelassenen Radiologie widerspiegelt.

Der für die Curagita Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften relevante Wettbewerb folgt damit einem Trend der allmählichen Verschärfung. Allerdings ist das Alleinstellungsmerkmal von Curagita weiterhin ausreichend differenziert, um eine unverwechselbare Marktposition einzunehmen.

2. Geschäftsverlauf

Die Curagita Holding GmbH begegnet den branchenweiten Konzentrations- und Konsolidierungsprozessen u.a. durch die Weiterentwicklung des Curagita-Praxisnetzes und des Dienstleistungsportfolios.

Ferner gelang bereits im Geschäftsjahr 2019 die Verlängerung des CuraFuture-Vertrages mit Siemens Healthineers, was sich auch für das Berichtsjahr auswirkte.

Auf dieser Basis konnte die Curagita Holding GmbH Umsatzerlöse von TEUR 10.086 und damit ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 1.381 realisieren, welches neben den eigenen operativen Aktivitäten aus dem von im Rahmen eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags übernommenen und auch im Geschäftsjahr 2023 von Veränderungen im KM-Ausschreibungsbereich beeinflussten Ergebnis der Curagita AG besteht. Zu Letzterem ist anzumerken, dass der über die Curagita AG betriebene (Pharma-) Handel weiterhin geprägt war von dynamischer Entwicklung hin zu (verschärften) Kontrastmittelausschreibungen, -pauschalen und Rabattverträgen. Den sich hieraus ergebenden Risiken konnte jedoch u. a. durch enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Radiologienetzes, Produktsubstitution, Weiternutzung des EU-Parallelimports (Eurocontrast GmbH) sowie optimierter Terminierung im Rahmen der Ausschreibungen begegnet werden.

Insgesamt kann die Curagita Holding GmbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist einerseits geprägt vom operativen Geschäft und andererseits von der Entwicklung ihrer Beteiligung an der Curagita AG.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 823 auf TEUR 10.086 (Vj. TEUR 10.909) verringert. Die Materialaufwendungen sind um TEUR 395 auf TEUR 6.957 (Vj. TEUR 6.562) gestiegen. Die Roherlösquote lag bei 33% (Vj. 52%).

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei TEUR 245 (Vj. TEUR 1.349).

Die Personalaufwendungen sind auf TEUR 1.787 gesunken (Vj. TEUR 2.474). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 2.844 auf TEUR 2.158 reduziert. (Vj. TEUR 5.002). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 433 um TEUR 40 unter Vorjahresniveau.

Die Ergebnisübernahme von der Curagita AG im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages liegt bei TEUR 2.920.

Das Zinsergebnis bewegt sich mit TEUR 223 um TEUR 157 über Vorjahresniveau.

Der Jahresüberschuss hat sich damit im Saldo von TEUR 2.632 auf TEUR 1.381 reduziert, hauptsächlich aufgrund von Margenverluste bei Kontrastmittel durch Regulierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen Dieser Effekt soll kompensiert werden durch neue, skalierbare Dienstleistungen u.a. in den Bereichen KI, Personalvermittlung, Remote Scanning und Internationalisierung, die in 2023 mit Anlaufverluste gestartet sind.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Die Liquidität ist solide und lag per 31. Dezember 2023 bei TEUR 6.309.

Die Curagita Holding GmbH finanziert sich sowohl aus Eigenmitteln als auch durch Darlehen bei Kreditinstituten. Die Darlehen bei Kreditinstituten beliefen sich per 31. Dezember 2022 auf TEUR 2.481, wovon TEUR 1.108 innerhalb des Jahres 2024 fällig sind.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Curagita Holding GmbH weist eine solide Kapitalstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 59% auf (Vj. 67%).

Die Curagita Holding GmbH unterliegt in ihrer Geschäftstätigkeit keinen wesentlichen Risiken aus Wechselkursschwankungen und ist überwiegend in der Lage, inflationsbedingte Kostensteigerungen weiterzugeben.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung Kennzahlen wie Roherlösquote je Produkt sowie Umsatzrendite heran und vergleichen diese jeweils mit Vorjahres- und Planwerten. Die Roherlösquote berechnen wir als Umsatzerlöse zuzüglich sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite berechnen wir als EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Die Roherlösquote betrug in 2023 33%. Die Umsatzrendite lag bei 19%.

Mit dem uns zur Verfügung stehenden Kapital gehen wir verantwortungsvoll um. Ziel ist die Erhaltung von Kapital und Werten. Nachhaltigkeit ist uns auch im Interesse unserer Gesellschafter wichtiger als kurzfristige Erfolge. Daher arbeiten wir stets daran, die Wirtschaftlichkeit unserer Arbeit dauerhaft zu verbessern und unvermeidbare Risiken zu erkennen und zu beherrschen. Ferner wird Nachhaltigkeit durch lange Nutzung von Server-Bestandteilen und sonstiger Assets und der Sicherstellung neuester Standards bei Neuanschaffungen gewährleistet. In unregelmäßigen Abständen werden Befragungen zur Kundenzufriedenheit durchgeführt und ausgewertet.

III. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens und seiner durch einen Ergebnisabführungsvertrag verbundenen Tochtergesellschaft Curagita AG weiterhin positiv, sehen jedoch durch die fortschreitenden Veränderungen in der Kontrastmittelerstattung das künftige Ertragspotential der Gesellschaft weiterhin geschmälert. Insbesondere die seit 2018 seitens der Krankenkassen verstärkt genutzten Kontrastmittelausschreibungen führen aufgrund intensiven Wettbewerbs zu einem Absinken der Erstattungen für Kontrastmittelhersteller und den Handel zugunsten der Kassen, was das künftige Ertragspotential reduziert.

Allerdings ergeben sich z. B. aufgrund von unterjährigen Starts von Kontrastmittelausschreibungen in einzelnen Ausschreibungsregionen und aufgrund weiterer Sondereffekte auch gelegentliche Chancen, die 2023 genutzt wurden und auch im Jahr 2024 konsequent genutzt werden sollen. Die Kontrastmittelausschreibungen bieten insoweit für die Curagita Holding GmbH auch Ertragschancen und Synergiepotentiale.

Schwerpunkt für 2024 ist daher, neben der weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Netzmitgliedern, der weitere Ausbau des Dienstleistungsportfolios, die Anpassung der Kostenflexibilisierungsmaßnahmen und die Nutzung der Potentiale der verschiedenen Kontrastmittelerstattungs-Regime u. a. durch die Eurocontrast GmbH.

Zusätzliche Potentiale sehen wir in der Internationalisierung durch Nutzung des vorhandenen Know-hows auch in ausländischen Märkten sowie die Übertragung auf den stationären Sektor in Form von Krankenhaus-Modellen in Kooperation mit unserer Tochtergesellschaft Radiologic GmbH, die in der Krankenhaus-Beratung aktiv ist.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir trotz der sich vollziehenden Marktveränderungen davon aus, unsere Ergebnisse auf einem deutlich positiven Niveau halten zu können. Wir gehen zudem davon aus, dass wir auch zukünftig weiterhin in der Lage sein werden, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Ferner wird nicht davon ausgegangen, dass die Ukraine-Krise eine wesentliche Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung haben wird. Curagita unterhält keine direkten Geschäftsbeziehungen mit der Ukraine oder der Russischen Föderation. Auswirkungen auf Lieferketten etc. sind bislang nicht erkennbar. Auch die durch die Ukraine-Krise steigende Energiekosten haben für Curagita nur eine geringe Auswirkung.

Dagegen könnte die drohende Personalkosteninflation das Gesamtergebnis in 2024 beeinflussen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risiko-Bericht

Branchenspezifische Risiken

Auch künftig besteht das seit weit über einer Dekade virulente Risiko des Preisverfalls durch die Einführung von neuen Abrechnungs- und Vergütungsformen für Kontrastmittel sowie dem weiteren Absenken des aktuellen Erstattungsniveaus im Rahmen von Ausschreibungen. Demgegenüber steht die Curagita-Gruppe kapitalkräftig und mit weiterhin enger Kundenbindung. Dem Risiko des Kundenverlustes durch Kauf von Kundenpraxen durch Wettbewerber steht die Chance von Neukundengewinnung durch Neuakquisitionen gegenüber. Dazu hat die Curagita AG 2023 die Akquisition neuer Mitglieder durch ihr Vertriebsteam weiterhin intensiviert.

Darüber hinaus besteht das Risiko der Einführung neuer Generika von margenträchtigen Produkten, dem die Curagita-Gruppe durch die Erschließung neuer internationaler Lieferquellen entgegensteuern wird.

Ertragsorientierte Risiken

Das für die Curagita Holding GmbH relevante Marktumfeld, insbesondere bei der Kontrastmittelerstattung, sowie der Wettbewerb verschärfen sich, was sich negativ auf die Kundenbindung und die erzielbaren Umsatz- und Roherlöse auswirken könnte.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Curagita Holding GmbH sind Liquiditätsrisiken aktuell nicht erkennbar, was sich in Abhängigkeit von der künftigen Marktentwicklung jedoch verändern könnte. Die Liquiditätslage ist derzeit insgesamt gut.

2. Chancen-Bericht

Auf der Beschaffungsseite ist es uns durch unseren Marktanteil auch weiterhin möglich, zu auskömmlichen Konditionen einzukaufen. Zudem verfügen wir mit der Tochtergesellschaft Eurocontrast GmbH über die Möglichkeit, Reimporte zu attraktiven Konditionen im Ausland zu beschaffen, was wir künftig weiterhin nutzen und weiter ausbauen werden, um unsere Abhängigkeit von nationalen Lieferquellen zu verringern und künftige Ausschreibungen aktiv mitgestalten zu können.

Im Bereich der Dienstleistungen profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung und engen Verzahnung mit unseren Mitgliedern, die unmittelbar Feedback zu Verbesserungspotential sowie neuen Dienstleistungs-Ideen geben, die wir auch weiterhin zielgerichtet entwickeln und gemeinsam mit den Mitgliedern umsetzen.

3. Gesamtaussage

Risiken der Marktentwicklung sehen wir unverändert in einer sich ändernden Regulierung sowie einem sich weiter verschärfenden Wettbewerb. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Erfahrung sehen wir uns hierfür aber gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind zwar weiterhin grundsätzlich durch die sich ändernden Erstattungsregelungen für Kontrastmittel denkbar, aber nach unserer derzeitigen Einschätzung weiterhin beherrschbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft mit ihren Tochtergesellschaften verfügt über einen solventen Kundenstamm. Risiken sind in entsprechenden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen abgebildet. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt und kontinuierlich aktualisiert, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Darüber hinaus unterhält Curagita ausreichende Liquiditätsbestände und Kontokorrent-Linien, um kurzfristige Schwankungen ausgleichen zu können.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Heidelberg, 31.05.2024

Die Geschäftsführung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.570.351,21 2.764.706,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.776,00 59.974,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.776,00 59.974,00
II. Sachanlagen 1.442.355,00 1.649.512,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.442.355,00 1.649.512,00
III. Finanzanlagen 1.080.220,21 1.055.220,21
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 580.548,75 555.548,75
2. Beteiligungen 499.671,46 499.671,46
B. Umlaufvermögen 17.844.370,63 21.885.790,34
I. Vorräte 763,50
1. fertige Erzeugnisse und Waren 763,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.534.409,70 13.724.256,14
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.311.883,12 903.445,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.956.521,79 7.324.764,79
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.266.004,79 5.496.046,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.309.197,43 8.161.534,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 88.998,02 170.771,48
D. Aktive latente Steuern 515.379,00 326.280,00
Aktiva 21.019.098,86 25.147.548,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.462.250,60 17.044.060,17
I. ausgegebenes Kapital 249.195,00 237.330,00
1. Gezeichnetes Kapital 351.595,00 339.730,00
2. eigene Anteile -102.400,00 -102.400,00
II. Kapitalrücklage 10.818.692,98 10.793.692,98
III. Bilanzgewinn 1.394.362,62 6.013.037,19
B. Rückstellungen 2.483.696,00 3.611.224,00
1. Steuerrückstellungen 372.659,00 1.757.990,00
2. sonstige Rückstellungen 2.111.037,00 1.853.234,00
C. Verbindlichkeiten 6.073.152,26 4.492.263,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.481.066,36 3.584.768,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.934.177,81 199.755,82
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 257.484,69 16.206,91
4. sonstige Verbindlichkeiten 400.423,40 691.532,50
davon aus Steuern 229.234,50 337.132,27
Passiva 21.019.098,86 25.147.548,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 10.086.382,78 10.909.058,07
2. sonstige betriebliche Erträge 245.429,22 1.348.675,74
3. Materialaufwand 6.956.929,29 6.562.390,69
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.830.778,05 5.177.331,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.126.151,24 1.385.059,33
4. Personalaufwand 1.787.374,54 2.473.915,20
a) Löhne und Gehälter 1.598.265,21 2.156.423,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 189.109,33 317.491,87
davon für Altersversorgung 65.467,43 72.193,58
5. Abschreibungen 432.659,84 472.831,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 432.659,84 472.831,23
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.158.068,58 5.001.808,16
7. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 2.920.366,83 5.929.311,98
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 288.568,90 155.928,95
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.049,52 90.565,22
davon an verbundene Unternehmen 5.000,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 756.898,53 1.108.031,62
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 189.099,00 313.000,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.382.767,43 2.633.432,62
12. sonstige Steuern 1.442,00 1.317,45
13. Jahresüberschuss 1.381.325,43 2.632.115,17
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.013.037,19 17.380.922,02
15. Ausschüttung 6.000.000,00 14.000.000,00
16. Bilanzgewinn 1.394.362,62 6.013.037,19

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Curagita Holding GmbH hat ihren Sitz in Heidelberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 728289 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 266, 276, 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I, III HGB).

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten gemäß § 253 III HGB bilanziert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken werden im Bedarfsfall durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

4. Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

5. Aktive Rechnungsabgrenzung

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die erst im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind.

6. Aktive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30%.

7. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 12 mit Sachagio in Höhe von TEUR 25.

8. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

9. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.957 (i.V.: TEUR 7.325).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr in Höhe von TEUR 5.374 (i.Vj.: TEUR 5.150) enthalten.

2. Aktive latente Steuern

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuführung zu den aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 189 (i.V.: TEUR 313).

3. Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beträgt TEUR 6.013 (i.V.: TEUR 17.381).

Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 515 (i. V.: TEUR 326), die auf die Aktivierung aktiver latenter Steuern entfallen.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Urlaubsrückstellung 70
Beiträge 13
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 100
Tantieme/Sonderzahlungen 32
Restrisiken 294
Ausstehende Rechnungen 438
Drohverlustrückstellung 1.043
Rechtsanwaltskosten 7
Mietaufwand mit Nebenkosten 106
Aufbewahrung von Unterlagen 8
2.111

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt (Vj.):

Verbindlichkeiten Summe
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 2.481 1.108 1.373
(3.585) (1.104) (2.481)
aus Lieferungen und Leistungen 2.934 2.934 0
(200) (200) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 258 258 0
(16) (16) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 400 400 0
(691) (691) (0)
6.073 4.700 1.373
(4.492) (2.011) (2.481)
Verbindlichkeiten über 5 Jahre
TEUR
Art der Sicherheiten
gegenüber Kreditinstituten 0,00 Sicherungsübereignung von Anlagevermögen, Abtretung von Mietansprüchen, Forderungsabtretungen, Bürgschaft einer Tochtergesellschaft
(0)
aus Lieferungen und Leistungen 0 Eigentumsvorbehalte
(0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 keine
(0)
sonstige Verbindlichkeiten 0 keine
(0)
0,00
(0)

6. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB:

• aus Mietverträgen gegenüber Fremden TEUR 33.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die Gesellschaft Schuldbeitritte in Höhe von TEUR 120 (i.V.: TEUR 214) erklärt.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

F. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiterzahl

Während des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 12 Angestellte (Mitarbeiterzahl ohne Verbundunternehmen).

2. Vorstand, Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Gemäß § 286 IV HGB wird auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung verzichtet.

a) Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff, Diplom-Kaufmann

Frank Vogel, Diplom-Betriebswirt

b) Zum Einzelprokuristen war im Geschäftsjahr ernannt:

Dr. Kurt Stegemann

3. Beteiligungsverhältnisse/Unternehmensvertrag

Die Curagita Holding GmbH ist an folgenden Gesellschaften mittelbar beteiligt:

a) Curagita AG, Heidelberg Anteil am Eigenkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023 vor Ergebnisabführung: TEUR 2.921
Eigenkapital: TEUR 95
b) Radiologic GmbH, Staufenberg Anteil am Eigenkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR -127
Eigenkapital: TEUR 448
c) Eurocontrast GmbH, Heidelberg Anteil am Eigenkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR 157
Eigenkapital: TEUR 666
d) Bayerische Radiologienetz AG, München Anteil am Eigenkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR -2
Eigenkapital: EUR 222
e) Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum Rendsburger Straße/Neumünster GmbH Anteil am Eigenkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR -1
Eigenkapital: TEUR 6
f) Curagita Holding Immobilien GmbH & Co. KG Anteil am Festkapital: 86,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR 23
Eigenkapital: TEUR 790
g) Camea GmbH Anteil am Festkapital: 100,00%
Jahresergebnis 2023: TEUR -16
Eigenkapital: TEUR 8

Mit der Curagita AG wurde am 18.06.2009 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser wurde am 24.07.2009 ins Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim eingetragen. Am 16.12.2011 wurde der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an den neuen Wortlaut des § 301 AktG angepasst und die Mindestlaufzeit auf 10 Jahre geändert.

Mit notariellem Vertrag vom 09.08.2023 (UR-Nr. UVZH 1111/2023) wurde das Stammkapital der Gesellschaft um TEUR 12 erhöht. Das Aufgeld wurde in Form von Sachagios durch Abtretung der von der Übernehmerin gehaltenen Geschäftsanteile an der Camea GmbH, Heidelberg, erbracht.

4. Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 66.029,47 0,00 0,00 66.029,47
EDV-Software 67.133,19 0,00 0,00 67.133,19
133.162,66 0,00 0,00 133.162,66
II. SACHANLAGEN
PKW 48.809,24 183.193,28 0,00 232.002,52
Büroausstattung 17.533,07 4.891,00 0,00 22.424,07
EDV-Ausstattung 7.156,40 0,00 0,00 7.156,40
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.313,86 1.313,86 0,00
Mietereinbauten 39.665,46 0,00 0,00 39.665,46
Sonstige BGA 53.353,78 0,00 0,00 53.353,78
Medizinische Geräte zur Vermietung 3.554.691,70 23.906,70 750.000,00 2.828.598,40
3.721.209,65 213.304,84 751.313,86 3.183.200,63
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 555.548,75 25.000,00 0,00 580.548,75
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 499.671,46 0,00 0,00 499.671,46
1.055.220,21 25.000,00 0,00 1.080.220,21
4.909.592,52 238.304,84 751.313,86 4.396.583,50
ABSCHREIBUNGEN BUCHWERT
01.01.2023
EUR
Zuführungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 6.055,47 12.198,00 0,00 18.253,47 47.776,00
EDV-Software 67.133,19 0,00 0,00 67.133,19 0,00
73.188,66 12.198,00 0,00 85.386,66 47.776,00
II. SACHANLAGEN
PKW 40.661,24 22.162,28 0,00 62.823,52 169.179,00
Büroausstattung 14.747,07 459,00 0,00 15.206,07 7.218,00
EDV-Ausstattung 3.873,40 2.254,00 0,00 6.127,40 1.029,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.313,86 1.313,86 0,00 0,00
Mietereinbauten 39.665,46 0,00 0,00 39.665,46 0,00
Sonstige BGA 196,78 335,00 0,00 531,78 52.822,00
Medizinische Geräte zur Vermietung 1.972.553,70 393.937,70 750.000,00 1.616.491,40 1.212.107,00
2.071.697,65 420.461,84 751.313,86 1.740.845,63 1.442.355,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 580.548,75
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 499.671,46
0,00 0,00 0,00 0,00 1.080.220,21
2.144.886,31 432.659,84 751.313,86 1.826.232,29 2.570.351,21

 

Heidelberg, den 31. Mai 2024

Dr. Johannes Schmidt-Tophoff

Frank Vogel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Curagita Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Curagita Holding GmbH, 69115 Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Curagita Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 7. Juni 2024

Kaupp, Beyer & Coll. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beyer, Wirtschaftsprüfer

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