Dr.-Ing. F. Prekwinkel GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sven Otto since 5/23/2025 | Procura |
Winfried Dell since 7/12/2004 | Board Member |
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| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
IMOS AktiengesellschaftHerfordJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die IMOS Aktiengesellschaft (imos AG) hat ihren Sitz in Herford. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter HRB 5451 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die imos AG weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Gliederungsvorschriften des Vorjahres wurden grundsätzlich beibehalten. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 1 HGB aktivierungspflichtigen Beträge. Auf das abnutzbare Anlagevermögen sind die notwendigen Abschreibungen vorgenommen worden. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen oder degressiven Abschreibungsmethode. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen beträgt zwischen 1 und 15 Jahre. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 800,00 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalwerten ausgewiesen; erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet worden. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Bankkonten in Fremdwährung werden gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nah dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen zum Bilanzstichtag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagegitter dargestellt, das Bestandteil des Anhangs ist.
Die Finanzanlagen der imos AG stellen sich wie folgt dar:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben ebenfalls wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Positionen enthalten, deren Restlaufzeit größer als ein Jahr ist. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden antizipative Beträge in Höhe von 25 T€ ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um Vorsteuerbeträge, die im Folgejahr abzugsfähig sind. Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 223 T€ (Vorjahr: 194 T€) liegt eine Zugehörigkeit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 173 T€ (Vorjahr: 194 T€) vor. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 76 T€ (Vorjahr: 76 T€) auf Forderungen gegen Gesellschafter. 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 50 T€ ist aufgeteilt in 50 T nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 € je Aktie. Die Aktien der Gesellschaft sind als auf den Inhaber lautende Aktien ausgegeben und werden wie folgt gehalten: 45 T Aktien von der Dr.-Ing. F. Prekwinkel GmbH, Planckstraße 24, 32052 Herford 5 T Aktien von der Winfried Dell Assets GmbH, Sudetenstr. 17, 64367 Mühltal. Die Gewinnrücklagen betragen unverändert 1.000 T€. Sie entfallen mit 5 T€ auf die gesetzliche Rücklage und mit 995 T€ auf andere Gewinnrücklagen. Im Bilanzgewinn in Höhe von 3.418 T€ (Vorjahr: 3.741 T€) ist ein Gewinnvortrag von 141 T€ (Vorjahr: 2.010 T€) enthalten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte eine Dividendenausschüttung von 3.600 T€ (Vorjahr: 9.000 T€). 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 962 T€ (Vorjahr 1.617 T€) liegt eine Zugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vor. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 212 T€ (Vorjahr: 654 T€) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Durch Pfandrechte o. ä. Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn hat sich folgendermaßen entwickelt:
VII. Sonstige Pflichtangaben 1. Angaben der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die imos AG hat Mietverträge über Büroräume mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen. Die jährlichen Mietzahlungen hieraus betragen 156 T€. Weiterhin wurden Mietverträge ohne Mindestlaufzeit abgeschlossen, aus denen jährliche Mietzahlungen über 33 T€ resultieren. Außerdem bestehen Leasingverträge für Fahrzeuge mit jährlichen Leasingzahlungen in Höhe von 124 T€. 3. Angaben zu den Organmitgliedern Vorstand Der Vorstand besteht aus folgenden Personen: Professor Dr. Frank Prekwinkel, Vorstand für Entwicklung, Organisation, Finanzen, Herford, (Vorstandsvorsitzender) Winfried Dell, Vorstand für Sales, Services, Marketing, Mühltal Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat bestand in 2023 aus folgenden Personen: Dr. Kerstin Hofmeister, Steuerberaterin, Herford (Vorsitzende) Klaus R. Vorndamme, Sparkassendirektor a. D., Herford (stellvertretender Vorsitzender) Prof. Dr. Ing. Hans Brandt-Pook, Informatiker, Bielefeld Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 18 T€. 4. Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2023 wurden Honorarforderungen für den Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 14 T€ erfasst. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.417.894,17 € wie folgt zu verwenden:
Herford, den 14. August 2024 gez. Professor Dr.-Ing. Frank Prekwinkel gez. Winfried Dell ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Hauptversammlung vom 30.10.2024 wurde der folgende Ergebnisverwendungsbeschluss gefasst: Der in der Bilanz zum 31.12.2023 ausgewiesene Bilanzgewinn wird wie folgt verwendet:
Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der IMOS Aktiengesellschaft ist in der Aufsichtsratssitzung vom 29.10.2024 gebilligt worden. Er gilt damit als festgestellt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die imos AG versteht sich als Vordenker für die durchgängige Digitalisierung von Arbeits-, Produktions- und Geschäftsprozessen in der Möbel- und Einrichtungsbranche. Unser Ziel ist es, die Marktteilnehmer zu vernetzen und die Entwicklung der Branche nachhaltig zu gestalten. Die imos AG ist ein global operierendes Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Herford, Ostwestfalen, dem Zentrum der deutschen Küchen- und Möbelindustrie. Im Fokus stehen die Entwicklung und der Vertrieb digitaler Systemkomponenten für die Möbel- und Holzverarbeitungsindustrie. Die Technologien, die die Branche ganzheitlich abdecken, sichern der imos AG eine bedeutende Rolle in allen relevanten Märkten für Planung, Konstruktion und Präsentation, Fertigung und Vertrieb von Möbeln und Inneneinrichtungen. Abteilungs- und standortübergreifend lässt sich damit die gesamte Prozesskette in der Möbelbranche effizienter, schneller und sicherer gestalten. Zudem werden Industrieunternehmen genauso wie Handwerksbetriebe in die Lage versetzt, Geschäftsmodelle innovativer und globaler zu gestalten, das Angebotsspektrum und/oder Produktsortiment zu erweitern sowie den Service zu verbessern. 2. Forschung und Entwicklung Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Möbel- und Innenausbau ist ein aktuelles Forschungsprojekt der imos AG, welches mit der Hochschule Bielefeld durchgeführt wird. Ziel ist es, die Möglichkeiten der neuen Technologie sowohl in den Unternehmensprozessen als auch bei der Gestaltung der Produkte und Dienstleistungen zu untersuchen. Neue Produkte und Services, die bei Kunden eingesetzt werden können und die neue Technologie enthalten, sollen prototypisch entwickelt und auf der nächsten Leitmesse (LIGNA 2025) vorgestellt werden. An etwa 40 Bildungseinrichtungen sowie Fachhochschulen und Universitäten im In- und Ausland ist imos Bestandteil des Lehrplans. imos Mitarbeiter engagieren sich als Dozenten oder Unterstützung des Lehrpersonals. Die regelmäßige Beteiligung an Forschungsprojekten unterstreicht die Vordenkerrolle der imos AG für die Möbelindustrie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) errechnete einen Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung um 3,2 %. Die Weltwirtschaft erholte sich nur langsam von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine. Dazu kamen hohe Inflationsraten und eine restriktivere Geldpolitik. Das Wachstum hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar verlangsamt, aber unter Berücksichtigung der diversen Krisen erwies sich die Weltwirtschaft als widerstandsfähig. Allerdings war die Entwicklung nicht einheitlich. Die Abschwächung war in den Industrienationen stärker ausgeprägt als in den ärmeren Ländern. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. 2. Branchenumfeld Die deutsche Möbelindustrie hat in 2023 rund 18 Mrd. € umgesetzt. Das sind 4,3 % weniger als im Vorjahr. Sowohl auf dem Heimatmarkt (minus 4,6 %) als auch im Auslandsgeschäft (minus 3,6 %) entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Die Exportquote belief sich auf 33,4 %. Während der Umsatz im ersten Halbjahr unter anderem aufgrund von Auftragsüberhängen, Preiserhöhungen und statistischen Sondereffekten lediglich um 0,2 % unter dem Vorjahr lag, wurde in der zweiten Jahreshälfte ein kräftiges Minus von 8,4 % verbucht. Zu den stärksten Einbußen kam es im vergangenen Jahr im Segment der "Sonstigen Möbel", zu denen auch die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel gezählt werden. Der Umsatz dieser Sparte sank im Vorjahresvergleich um 12,6 % auf 5,6 Mrd. €. Rückgänge mussten auch die Hersteller von Matratzen (minus 11,2 % auf 524 Mio. €) und Polstermöbeln (minus 3,2 % auf rund 1 Mrd. €) hinnehmen. Bei den Küchenmöbeln gab es ein leichtes Minus von 0,3 % auf 6,2 Mrd. €. Zulegen konnten dagegen die Büromöbelproduzenten (plus 2,6 % auf 2,3 Mrd. €) sowie die Hersteller von Laden- und sonstigen Objektmöbeln (plus 3,3 % auf 2,2 Mrd. €). Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die fortschreitende Digitalisierung und mit ihr die Investitionen in digitale Infrastrukturen, Geräte, Software und Services haben der IT-Branche auch in 2023 weltweit ein Wachstum in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld beschert. Die globalen IT-Ausgaben stiegen im Berichtsjahr lt. dem US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Gartner um 3,3 % auf 4,7 Billionen USD. Überdurchschnittlich stark entwickelten sich die Ausgaben für Software und für Rechenzentrumsleistungen, die um 12,4 % auf 913,3 Mrd. USD bzw. um 7,1 % auf 243,1 Mrd. USD zulegten. Der ITK-Markt (Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik) in Deutschland konnte lt. der Jahrespressekonferenz 2024 des Branchenverbandes Bitkom e.V. im Jahr 2023 insgesamt ein Wachstum des Marktvolumens verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Wachstum 2,0 %, das Marktvolumen stieg von 210,7 Mrd. € im Jahr 2022 auf 215,0 Mrd. € im Jahr 2023 um 4,3 Mrd. €. Der Markt für Informationstechnik hat hierbei auch in 2023 wie im Vorjahr zugelegt und seine Bedeutung als größtes Branchensegment weiter ausgebaut. Die Umsätze sind in 2023 um 2,2 % auf 142,9 Mrd. € gestiegen. Im Softwaremarkt ergab sich über alle Segmente ein Anstieg in Höhe von 3,7 Mrd. € bzw. 9,8 % auf 41,5 Mrd. €. 3. Geschäftsverlauf Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse, das EBIT und das Jahresergebnis. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 281 T€ (2,0 %) auf 14.321 T€. Der Jahresüberschuss beträgt 3.276 T€, was einem Anstieg von 1.545 T€ bzw. 89,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies ist jedoch im Wesentlichen auf außerordentliche Geschäftsvorfälle des Berichtsjahres zurückzuführen. Das operative Ergebnis beläuft sich in 2023 auf 2.594 T€ und liegt um 868 T€ unter dem des Vorjahres. Die Entwicklung der Umsatzerlöse entspricht somit unserer Prognose aus dem Vorjahres-Lagebericht. Das Jahresergebnis hat sich deutlich besser entwickelt als im Vorjahres-Lagebericht prognostiziert. Das EBIT liegt hingegen, entgegen der Prognose, aufgrund stärker gestiegener betrieblicher Aufwendungen, unter dem Niveau des Vorjahres. Das Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht des Vorstandes als erfolgreich zu bezeichnen. 4. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 liegt der Rohertrag mit 9.972 T€ leicht um 28 T€ bzw. 0,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich für diese Entwicklung sind die um 2,0 % gestiegenen Umsatzerlöse von 14.321 T€, denen um 253 T€ höhere Materialaufwendungen von 4.349 T€ gegenüberstehen. Dem gestiegenen Aufwandssaldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen stehen geringere Abschreibungen sowie höhere Personalaufwendungen gegenüber. Das operative Ergebnis verringerte sich somit deutlich um 25,1 % auf 2.594 T€. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 2.803 T€ nach 3.781 T€ im Vorjahr. Positiv wirkte sich der Beteiligungsertrag in Höhe von 162 T€ aus. Das Jahresergebnis des Berichtsjahres ist in größerem Umfang durch das hohe außerordentliche Ergebnis geprägt, das im Wesentlichen aus Veräußerungen von Wertpapieren des Umlaufvermögens resultiert. Der Ertragssaldo beläuft sich auf 1.334 T€. Im Vorjahr ergab sich ein Aufwandssaldo in Höhe von 952 T€. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuerbelastung von 861 T€ verbleibt demnach ein Jahresüberschuss von 3.276 T€, der um 1.545 T€ über dem des Vorjahres liegt. b) Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Verbindlichkeiten wurden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cashflow nach DVFA/SG in Höhe von 2.158 T€ (Vorjahr 2.608 T€). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verringerte sich im Vorjahresvergleich um 482 T€ auf 1.724 T€. Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Finanzmittelzufluss von 2.065 T€, während aus der Finanzierungstätigkeit, insbesondere aufgrund der erfolgten Ausschüttung, ein Mittelbedarf von 3.612 T€ resultierte. Der Bestand an flüssigen Mitteln erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 177 T€ auf 1.967 T€. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um 828 T€ auf 7.364 T€. Auf der Aktivseite ist diese Entwicklung im Wesentlichen auf den geringeren Bestand an Wertpapieren des Umlaufvermögens zurückzuführen. Dieser verminderte sich um 1.204 T€ auf 1.730 T€ bzw. 23,5 % der Bilanzsumme. Der Bestand an flüssigen Mitteln macht mit 1.967 T€ rd. 26,7 % der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit 1.934 T€ auf dem Niveau des Vorjahresstichtages. Die Buchwerte des langfristigen Anlagevermögens erhöhten sich aufgrund der Investitionstätigkeit des Berichtsjahres unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen um 220 T€ auf 1.192 T€. Die Passivseite wird geprägt durch das im Vorjahresvergleich, aufgrund der erfolgten Ausschüttung von 3,6 Mio. €, um 324 T€ geringere Eigenkapital von 4.468 T€. Der Ausweis an kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen verminderte sich um 509 T€. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich unter Berücksichtigung der rückläufigen Bilanzsumme um 2,2 %-Punkte auf 60,7 %. Die Gesellschaft ist weiterhin aufgrund des oben erwähnten Bestandes an flüssigen Mitteln unabhängig von der Kreditgewährung durch Banken. III. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren für unsere Gesellschaft sind die Kunden- und die Mitarbeiterzufriedenheit zu nennen. Unser Anspruch besteht darin, mit unseren Produkten den hohen und individuellen Anforderungen unserer anspruchsvollen Kunden gerecht zu werden und von ihnen als zuverlässiger, pünktlicher und qualitativ äußerst hochwertiger Lieferant wahrgenommen zu werden. Die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens sind die Mitarbeitenden - ihre Ideen, ihre Motivation und ihre Leidenschaft machen die imos AG zu dem, was sie heute ist. Unser Mitarbeiterstamm zeichnet sich insgesamt durch eine langjährige Unternehmenszugehörigkeit aus. IV. Prognosebericht 1. Gesamtentwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2024 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um 3,2 %. Die zwar sinkende, aber immer noch hohe Inflation bereitet weiterhin Anlass zur Besorgnis. Besonders in den meisten Industrienationen werde die Wirtschaftsleistung nur langsam wachsen, während es in den Schwellenländern deutlich besser aussieht. Noch im November 2023 sagte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für Deutschland für das Jahr 2024 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,7 % vorher. Bereits im Februar 2024 gab der Sachverständigenrat bekannt, dass diese Prognose nach unten korrigiert werden muss. Dies deckt sich auch mit der aktuellen Einschätzung der Bundesregierung, die für 2024 lediglich ein Wachstum von 0,2 % sieht. Die Ausgangslage zu Jahresbeginn ist ungünstiger als noch in der Herbstprojektion angenommen. Wachstumsimpulse dürften vor allem vom privaten Konsum ausgehen, sofern im Laufe des Jahres die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte überwunden werden können. 2. Branchenentwicklung Gartner erwartet für die Ausgaben am weltweiten IT-Markt für das laufende Kalenderjahr 2024 einen Anstieg von 7,5 % auf gut 5,3 Billionen USD. In 2024 werden die IT-Services demnach zum größten Segment der IT-Ausgaben. Hier wird ein Anstieg um 7,1 % auf 1,6 Billionen USD erwartet. Nach den ITK-Marktzahlen des Branchenverbandes Bitkom e.V. aus Juli 2024 zeichnet sich für Deutschlands digitale Wirtschaft ein stabiles Wachstum ab, allerdings werden nicht alle Unternehmen gleichermaßen von dieser positiven Entwicklung profitieren. Für 2024 wird für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) im deutschen Markt ein Umsatzplus von 4,3 Prozent auf 224,8 Mrd. € angekündigt. Für 2025 wird ein Wachstum auf ähnlichem Niveau in Höhe von 4,7 Prozent auf 235,4 Mrd. € erwartet. Einzelne Segmente, wie zum Beispiel die Umsätze mit Unterhaltungselektronik (minus 7,5 Prozent) oder Desktop-PCs (minus 1,5 Prozent), schrumpfen hingegen. Innerhalb der Bitkom-Branche gibt es eine große Spreizung zwischen den einzelnen Segmenten. Das größte Wachstum kann, wie in den Vorjahren, die Informationstechnik verbuchen. Nach aktueller Prognose werden 2024 mit IT 151,2 Mrd. € umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 5,4 Prozent. Am stärksten wachsen dabei die Umsätze mit Software (+9,8 Prozent auf 46,6 Mrd. €). Besonders stark legen die Umsätze von Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software zu (+12,8 Prozent auf 12,6 Mrd. €). Künstliche Intelligenz wächst innerhalb dieses Segments massiv um 39,2 Prozent auf 1,5 Mrd. €. Ebenfalls stark legen die Geschäfte mit Software für die Systeminfrastruktur von Unternehmen (+8,4 Prozent auf 10,4 Mrd. €) zu. Sicherheits-Software steht dabei mit plus 12,7 Prozent auf 4,7 Mrd. € an der Wachstumsspitze. Mit sonstigen Software-Anwendungen werden 23,5 Mrd. € erzielt, ein Plus von 8,8 Prozent. 3. Umsatz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft In den ersten zwei Quartalen des Jahres 2024 ist der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum 2023 auf ähnlichem Niveau geblieben und liegt damit im Rahmen unserer Erwartungshaltung. Ausschlaggebend für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft wird die Entwicklung der Möbelindustrie und damit verbunden die der Baubranche sein. Darüber hinaus wird die Entwicklung der Möbelzulieferindustrie, insbesondere des Holzbearbeitungsmaschinenbaus, einen bedeutenden Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Die bislang vorliegenden Prognosen insbesondere aus dem Maschinenbau sind für 2024 nicht zuversichtlich. Daneben spielen auch gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen wie die Inflation und die konjunkturelle Entwicklung eine Rolle. Wir werden aufgrund dieser Rahmenbedingungen auch im Jahr 2024 unsere Marktpräsenz durch einen kundennahen Vertrieb und durch Messen aufrechterhalten bzw. ausbauen. Für 2024 erwarten wir, einhergehend mit gleichbleibenden Umsatzerlösen bei moderat gestiegenen betrieblichen Aufwendungen, ein etwas niedrigeres EBIT sowie, aufgrund des geringeren außerordentlichen Ergebnisse, einen deutlichen Rückgang des Jahresergebnisses. V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Unser Produktportfolio beinhaltet zukunftsweisende, modular einsetzbare Lösungen, die kundenspezifisch implementiert werden. Hierbei legen wir unseren Fokus auf die kundenindividuellen Wünsche und die prozessuale Effizienzsteigerung. Das modulare System imos iX fasst alle Software-Produkte zusammen, die Unternehmen durchgängig vom Verkauf über Konstruktion und Auftrag sowie Fertigung und Montage bis hin zur Integration unterstützen und diese Prozesse effizient gestalten. Die imos iX Produkte sind vorkonfektioniert, lassen sich aber individuell an die Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen. Allein oder gemeinsam mit externen Systemen bilden sie das Ecosystem iX Interio. Mit unserer Technologie iX Interio bieten wir erfolgsorientierten Unternehmen der Möbel- und Innenausbaubranche eine Lösung zur Begleitung in die digitale Zukunft. iX Interio wird individuell aus standardisierten Softwareprodukten und Services der imos AG eingerichtet und bedarfsorientiert an die Unternehmensausrichtung sowie das Geschäftsmodell angepasst. iX Interio wird integriert in die bestehende Softwareumgebung des Produzenten und erlaubt die Einbindung der Daten von Drittanbietern sowie den Datenaustausch mit Branchenprogrammen. Damit bieten wir die technische Basis für ein unternehmensspezifisches Ecosystem, das den Bedarf des Anwenders individuell abbildet und die Kommunikation sowie die Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern über Unternehmensgrenzen hinweg gewährleistet. Durch unsere langjährige Expertise und unsere Fokussierung auf die Möbel- und Einrichtungsbranche haben wir ein sehr detailliertes Branchen Know-how aufgebaut, das wir zum Wohle unserer Kunden anwenden. Wir sehen uns mit unserem Produktportfolio, unserem erfahrenen Mitarbeiterstamm sowie unserer Branchenexpertise gut für die künftigen Herausforderungen aufgestellt. Die vorhandene Nachfrage nach der Digitalisierung von Prozessen können wir bedarfsgerecht und verbunden mit einem Mehrwert für unsere Kunden bedienen. 2. Risikobericht Ukraine-Krieg Unklar ist das zukünftige Ausmaß der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, da die Dauer und der Ausgang des Krieges sowie die weitere Entwicklung der Sanktionen schwer abschätzbar sind. Personalwirtschaftliche Risiken Der wesentliche Erfolgsfaktor unserer Gesellschaft sind die qualifizierten Mitarbeiter, die unsere Produkte entwickeln und diese in zahlreichen Projekten implementieren. Die Mitarbeiter langfristig zu binden und gleichzeitig den technologischen Wandel aktiv zu begleiten, stellt eine Herausforderung dar. Durch Weiterbildung und einer verstärkten Entwicklung von HR-Aktivitäten sowie Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung wird das Risiko reduziert. Trotz der angesprochenen Maßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass qualifizierte Mitarbeiter das Unternehmen frühzeitig verlassen oder nicht genügend Mitarbeiter gefunden und erfolgreich eingestellt werden können. Branchenrisiken Der technische Fortschritt erzeugt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Diese Risiken beeinflussen die Vermögens- und Ertragslage unserer Gesellschaft. Grundsätzlich stehen folgende Risikoschwerpunkte im Fokus: Kundenseitige Marktrisiken: Markteinflüsse der Kunden, wie beispielsweise: Konjunkturzyklen, Währungskursveränderungen, Liquiditätsengpässe oder Veränderungen des Investitionsverhaltens der Kunden, mögliche Unternehmenskonzentrationen und ähnliches. Lieferantenorientierte Marktrisiken: Abhängigkeiten von Lieferanten, Komponentenherstellern und Lizenzgebern; von unserer Gesellschaft nachgefragte Lieferantenleistungen, insbesondere die der externen Dienstleister inklusive der Servicequalität und ähnliches. Mit Hilfe der monatlichen Auftragseingangs- und Auftragsbestandsanalyse werden diese Entwicklungen überwacht. Darüber hinaus sorgt ein effizientes Mahnwesen dafür, das Risiko von Forderungsausfällen so gering wie möglich zu halten. Trotz der intensiven Kunden- und Lieferantenbetreuung kann nicht vollständig sichergestellt werden, dass alle Entwicklungen frühzeitig erkannt und zeitgerechte Maßnahmen eingeleitet werden. Projektrisiken Das größte Risiko unserer Gesellschaft liegt in den Projektrisiken und sich daraus ergebenden negativen Effekte auf die Vermögens- und Ertragslage. Mit Hilfe der permanenten Überarbeitung der Projektmethodik wird diesem Risiko entgegengewirkt. Ein Projektcontrolling gewährleistet die Transparenz der Projekte. Liquiditätsrisiken Unser zentrales Finanzmanagement überwacht und steuert die Liquidität. Die unternehmensweite Überwachung der liquiden Mittel steht im Vordergrund der Analyse, sodass gegebenenfalls kurzfristige Maßnahmen eingeleitet werden können. Ein konstanter Bestand an liquiden Mitteln sowie Kreditlinien im In- und Ausland erhöhen die Sicherheit und Unabhängigkeit. Gesamtrisiko Zum Aufstellungszeitpunkt und in absehbarer Zeit sieht der Vorstand keine Einzelrisiken, die den Fortbestand der imos AG gefährden können. Auch aus der Gesamtsumme der Risiken lässt sich aus Sicht des Vorstands eine Gefährdung der imos AG zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts nicht erkennen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Berichtspflichtige Risiken gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 2 b HGB in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen bezogen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Ausfallrisikos. Forderungsausfälle, die über das übliche Maß hinausgehen, sind jedoch aufgrund unseres effizienten Mahnwesens nicht zu erwarten. VI. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 Abs. 3 AktG Die imos AG ist nach der unwiderlegbaren Vermutung des § 17 AktG von der Dr.-Ing. F. Prekwinkel GmbH abhängig. Da weder ein Beherrschungs- noch ein Gewinnabführungsvertrag besteht, erstattet der Vorstand den nach § 312 AktG erforderlichen Bericht über alle Beziehungen der Gesellschaft zu der Dr.-Ing. F. Prekwinkel GmbH und den mit dieser verbundenen Unternehmen. Der im Hinblick hierauf abgegebene Bericht schließt mit folgender Erklärung: "Wir erklären, dass die imos AG bei jedem Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, angemessene Gegenleistungen erhalten hat."
Herford, den 14. August 2024 gez. Professor Dr.-Ing. Frank Prekwinkel gez. Winfried Dell Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 1717 Abs. 2 AktGDer Berichtszeitraum umfasst den 1.1.2023 bis zum 31.12.2023. Während dieser Berichtszeit hat der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung der Gesellschaft wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Gegenstand der Beratungen waren in der Berichtszeit insbesondere die vom Vorstand geplanten Investitionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage der Gesellschaft. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Gesellschaft von der DR. WOELKE AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Herford geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht liegt uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. An diesen Beratungen hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Herford, den 29. Oktober 2024 gez. Klaus R. Vorndamme gez. Prof. Dr. Hans Brandt-Pook gez. Dr. Kerstin Hofmeister Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschuss handelt es sich um die nach § 327 für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die IMOS Aktiengesellschaft: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMOS Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMOS Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herford, den 14. August 2024 DR.
WOELKE AG
gez. Daniel Upheber, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Blöbaum, Wirtschaftsprüfer |
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