Hugo Honsel GmbHLiquidated

59755 Arnsberg, DEU

Master Data

Registry
Register court Arnsberg HRB 313
Registered
12/13/1913
Industry
Manufacture of electric lighting equipmentManufacture of wiring devicesManufacture of non-electric domestic appliances
Purpose
die Herstellung und der Vertrieb von Leuchten und damit zusammenhängenden Produkten.

History

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Management

NameRole
Christiane Müer
since 10/15/2012
Procura
Managing Director
Managing Director

Financial Report

Hugo Honsel GmbH

Arnsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.442,50 2.145,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.786.140,19 3.880.945,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.026,00 42.121,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.517,50 760.377,57
  4.470.683,69 4.683.444,94
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000,00 0,00
2. Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
  21.022,58 1.022,58
  4.505.148,77 4.686.613,02
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 6.314.919,75 5.724.211,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.084.593,63 3.840.582,45
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 710.997,64 1.874.633,28
  11.110.511,02 11.439.427,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.938,40 65.746,04
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 907,86
  15.636.598,19 16.192.694,29

Passiva

   
  31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
II. Gewinnrücklagen 4.350,00 4.350,00
III. Gewinnvortrag 13.916.041,95 13.916.041,95
  13.997.085,73 13.997.085,73
B. Rückstellungen 725.310,00 724.470,00
C. Verbindlichkeiten 914.202,46 1.471.138,56
  15.636.598,19 16.192.694,29

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

2014
2013
1. Rohergebnis 8.098.466,61 7.633.724,41
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.126.528,04 -3.052.361,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -548.891,74 -582.740,93
davon für Altersversorgung: € 42.612,35; Vorjahr: € 47.155,64    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -430.612,40 -484.800,65
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.770.038,55 -2.713.550,36
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.957,96 38.299,41
davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00; Vorjahr: € 9.000,00    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -825,72 -3.863,72
davon Zinszuführung zu Rückstellungen abzüglich Erträge aus dem Deckungsvermögen € 0,00; Vorjahr: € 3.371,66    
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.244.528,12 834.706,83
7. Sonstige Steuern -34.947,37 -35.754,37
8. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.209.580,75 -798.952,46
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der Hugo Honsel GmbH, Arnsberg

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das globale Wirtschaftswachstum hat sich im Jahr 2013 auf 3,3 % abgeschwächt, im Geschäftsjahr bleibt das Wachstum auf Vorjahresniveau (Statista). Gleichzeitig war in der EU im Jahr 2014 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 1,3 % zu verzeichnen; so auch im Euroraum.

In Deutschland konnte das reale BIP laut Eurostat im Gesamtjahr 2014 um 1,5 % gesteigert werden.

Laut der Umsatzstatistik des Zentralverbands der Elektroindustrie e.V. (ZVEI) sind die Umsätze in Deutschland im Bereich Leuchten im Berichtsjahr mit einem Minus von 3,0 % stark rückläufig gewesen.

Auf dem Beschaffungsmarkt hat sich das Niveau der Lieferantenpreise stabilisiert. Während bei konventionellen Leuchten (Halogen, E14/E27) teilweise aufgrund der Preisentwicklung in China noch leichte Preiserhöhungen zu verzeichnen waren, hat bei LED-Leuchten aufgrund des deutlichen Mengenwachstums eine Verringerung der Einkaufspreise eingesetzt. Gleichzeitig war jedoch im Jahresverlauf eine erhebliche Verschlechterung des USD/EUR-Wechselkurses zu verzeichnen, wodurch sich die Warenbeschaffung insgesamt erheblich verteuert hat.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Unser Unternehmen vertreibt dekorative Leuchten in Deutschland und dem europäischen Ausland. Der Exportanteil liegt bei ca. 11 %. Die von uns vertriebenen Produkte werden schwerpunktmäßig an unserem Firmensitz in Deutschland entwickelt. Die Produktion erfolgt überwiegend bei langjährigen Partnerunternehmen in Asien. Die kaufmännische Abwicklung der Importe sowie die Qualitätssicherung in Asien erfolgt seit Ende 2012 durch ein zur Unternehmensgruppe gehörendes Einkaufsbüro in Shenzhen/China.

Durch die Umstellung der Asien-Beschaffung von einem externen Dienstleister auf unser unternehmensinternes Einkaufsbüro konnten die Nebenkosten der Beschaffung um mehr als 70 % reduziert werden. Diese Einsparung im Bereich der Beschaffungsnebenkosten führte zu einer Reduzierung der gesamten Beschaffungskosten um deutlich mehr als 10 %, die erstmalig 2014 im Gesamtjahr wirksam wurde.

Darüber hinaus hat uns das höhere Qualifikationsniveau der unternehmenseigenen Mitarbeiter und die größere Anzahl der mit der Importabwicklung befassten Beschäftigten in China in die Lage versetzt, den mit der LED-Technik verbundenen erhöhten Anforderungen im Bereich technisches Know-How und Produktqualität gerecht zu werden.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Billigimporte führen bei den Endkunden zu einem verstärkten Preisbewusstsein.

Diesem Verdrängungswettbewerb begegnen wir durch innovative Produktideen, Qualität des angebotenen Sortiments und Verlässlichkeit im Service.

Weiterhin konnten wir unsere Produktneuheiten aufgrund der erreichten Verringerung der Beschaffungskosten bereits mit Beginn der Markteinführung deutlich preisaggressiver anbieten. Zusätzlich konnten wir bei vielen Durchlauf-Artikeln unsere Verkaufspreise senken und somit unsere Wettbewerbsfähigkeit trotz verschärftem Preiswettbewerb behaupten.

Das bereits im Vorjahr aktualisierte Sortiment wurde weiter auf die zeitgemäße LED Technik umgestellt. Das Umsatzvolumen ist gegenüber 2013 leicht gesunken (-2,2 %).

Ertragsentwicklung:

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Berichtsjahr auf T€ 1.244 (Vorjahr T€ 835) was einem Plus von 49,0 % entspricht.

Bei einem leichten Umsatzrückgang und einer um 3,9 Prozentpunkte gesunkenen Materialeinsatzquote erhöhte sich der Rohertrag um T€ 500, was einen Anstieg gegenüber 2013 von 6,7 % bedeutet.

Obwohl sich die im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit vorgenommene deutliche Senkung der Verkaufspreise und die Entwicklung des USD/EUR-Kurses erheblich negativ auf den Roherlös ausgewirkt hat, konnte die Roherlösquote aufgrund der extremen Reduzierung der Beschaffungsnebenkosten gesteigert werden.

Aufgrund des der alleinigen Gesellschafterin Aloys Fischer GmbH, Arnsberg, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde der gesamte Gewinn an die Gesellschafterin abgeführt.

3. Vermögens- und Finanzlage

Cash-Flow:

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr auf T€ 682 (Vorjahr T€ 2.123) gesunken, was im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte und Forderungen zurückzuführen ist.

Die sehr gute Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.

Die Eigenkapitalquote nahm bei unveränderter Höhe des Eigenkapitals (T€ 13.997) geringfügig um 3,0 Prozentpunkte auf 89,4 % zu.

Es bestehen wie schon seit vielen Jahren keinerlei Bankverbindlichkeiten.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Abzug von Skonto beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns nur noch vermindert angeboten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert (+2,1 %).

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Personal. Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 1,1 %.

4. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Beschaffungsmarkt:

Aufgrund unserer hohen Importabhängigkeit sind Veränderungen im Beschaffungsmarkt von elementarer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens.

Ein Teil unserer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen valutiert in USD.

Je nach Marktlage werden die für einen Zeitraum von 5 - 12 Monaten zu erwartenden Verbindlichkeiten durch Termingeschäfte kursgesichert.

Absatzmarkt:

Auf Grund der gleichbleibenden Wachstumsrate der Weltwirtschaft und der nur leicht positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland gehen wir für 2015 von einer stagnierenden Konsumnachfrage aus.

Die aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultierenden finanziellen Risiken versuchen wir durch Kreditwürdigkeitsprüfungen auf ein Minimum zu reduzieren. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Inkassobüro.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Forderungsmanagement. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Darüber hinaus ist der größte Teil unserer Forderungen gegen Ausfälle versichert.

Sortiment:

Basierend auf der erfolgreichen Sortimentsarbeit der vergangenen Jahre erzielen wir heute einen zunehmenden Anteil unseres Umsatzes mit Produkten, bei denen wir Alleinstellungsmerkmale besitzen. Diese Position soll auch weiterhin kontinuierlich ausgebaut werden.

Der Trend zur LED-Leuchte im Bereich des Wohnraumleuchtensegments hat den Aufschwung weiter fortgesetzt.

Hier legen wir ergänzend zum Importgeschäft besonderes Augenmerk auf Produkte "Made in Germany" und die damit verbundene hohe Qualität. Aber auch hier unterliegen wir bereits einem erhöhten Preisdruck.

Umsatz- und Ertragsentwicklung:

Durch die enorme Weiterentwicklung unseres Sortiments in 2014 und des positiven Feedbacks unserer Kunden auf unsere Produktneuheiten 2015 gehen wir für das Gesamtjahr 2015 von einem nahezu gleichbleibenden Umsatz aus.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sehen wir aufgrund der EUR/USD-Entwicklung auf Vorjahresniveau.

Entwicklung Cash-Flow und Liquidität:

Aufgrund der höheren Preise von LED - Leuchten im Vergleich zu konventionellen Leuchten könnte auch bei gleichbleibendem Umsatz Liquiditätsbedarf zur Finanzierung erhöhter Lagerbestände erzeugt werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

Arnsberg, 28. Mai 2015

Alois Fischer, Geschäftsführer

Johannes Schulte-Lohgerber, Geschäftsführer

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

der Hugo Honsel GmbH, Arnsberg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Honsel GmbH wird in den Konzernabschluss der Aloys Fischer GmbH, Arnsberg, einbezogen, die Gesellschafterin ist. Es besteht mit der Aloys Fischer GmbH, Arnsberg, ein Ergebnisabführungsvertrag.

Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB. Die Bezeichnung der Posten der Bilanz ist gegenüber dem gesetzlichen Gliederungsschema an deren tatsächlichen Inhalt angepasst (§ 265 Abs. 6 HGB).

Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbares Anlagevermögen betreffend, vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt.

Das Finanzanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten bewertet.

Zugänge zu Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mit Anschaffungskosten bewertet, Abgänge erfolgen zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungspreisen. Der niedrigere beizulegende Wert bestimmt sich bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen grundsätzlich aus dem Vergleich der historischen Anschaffungskosten mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag; bei den Waren aus dem Vergleich der historischen Anschaffungskosten mit den niedrigeren Verkaufspreisen zum Bilanzstichtag ("Niederstwerttest"). Abwertungen werden unterjährig kontinuierlich vorgenommen, zusätzlich erfolgten am Bilanzstichtag wegen fehlender Gängigkeit Abschreibungen.

Forderungen wurden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Für Unverzinslichkeit und das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Ein in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltener Anspruch auf Erstattung des Körperschaftsteuerguthabens war aufgrund der Unverzinslichkeit unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4 % mit dem Barwert der über zehn Jahre erfolgenden Auszahlungsbeträge anzusetzen.

Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, d.h. der Schätzung liegen die Wertverhältnisse im Erfüllungszeitpunkt zugrunde und Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinsfuß abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem zum Zeitpunkt ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs umgerechnet. Sofern keine Bewertungseinheiten zwischen Fremdwährungsverbindlichkeiten, Fremdwährungsforderungen bzw. -guthaben und Kurssicherungsgeschäften zu bilden sind, werden Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie Fremdwährungsguthaben mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Im Vorjahr wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung und die Verpflichtung aus der Pensionszusage saldiert; der Vermögensüberhang wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 3 i.V.m. § 266 Abs. 2 HGB unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" gezeigt. Im Geschäftsjahr wurde die Rückdeckungsversicherung ausgezahlt und die Pensionsverpflichtung als Einmalzahlung an den Berechtigten gewährt.

Angaben zur Bilanz

Der Anlagenspiegel wird als Anlage zum Anhang gegeben.

In den Forderungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 291 (Vorjahr. T€ 406) enthalten.

Aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz in den Bilanzansätzen der Rückstellung für Archivierung ergeben sich aktive latente Steuern, die aber aufgrund des körperschaftsteuerlichen Organschaftsverhältnis mit der Aloys Fischer GmbH, Arnsberg, bei der Organträgerin zu berücksichtigen sind. Die unternehmensindividuellen Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen sind nicht bekannt, demnach erfolgte die Bewertung der Differenzen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen am Bilanzstichtag (31,89 % für Körperschaft- und Gewerbesteuer).

Das Gezeichnete Kapital beträgt DM 150.000, eine Umstellung im Handelsregister auf Euro ist noch nicht erfolgt.

Die Verbindlichkeiten stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Gesamt
T€
davon mit einer Restlaufzeit von
<1 Jahr
T€
>1 <5 Jahre
T€
>5 Jahre
T€
Gegenüber verbundenen Unternehmen 449 449 0 0
Übrige Verbindlichkeiten 465 465 0 0
Gesamt 914 914 0 0

Wir stehen in gesamtschuldnerischer Mithaft gegenüber unserer Muttergesellschaft Aloys Fischer GmbH, Arnsberg, und der F.L.I. GmbH, Arnsberg. Zusätzlich haben wir eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von T€ 1.150 gegenüber unserer Muttergesellschaft übernommen und haften für Verbindlichkeiten unserer Muttergesellschaft mit Grundschulden in Höhe von T€ 2.650.

Die angeführten Haftungsverhältnisse waren nicht als Rückstellung auf der Passivseite der Bilanz auszuweisen, da sich aus der Planung unserer Muttergesellschaft keine Hinweise ergeben, dass eine Inanspruchnahme drohen könnte.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 340 enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 386 Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Zum Bilanzstichtag bestanden Wartungs- und Mietverpflichtungen bezogen auf den Gesamtzeitraum der Laufzeiten in Höhe von T€ 153.

Das aus dem internationalen Geschäft resultierende Wechselkursrisiko wird durch den Einsatz von Devisentermingeschäften abgesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte auf Ankauf von TUS-Dollar 2.750. Die von dem jeweiligen Kreditinstitut mitgeteilten positiven Marktwerte beliefen sich auf T€ 92. Nach der Mitteilung des beteiligten Kreditinstituts stellt der Marktpreis den indikativen Preis dar, zu dem das Institut das Finanzinstrument am Bewertungsstichtag 31. Dezember 2014 beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte. Zum Bilanzstichtag bestanden US-Dollar-Bestände im Umfang von TUSD 199, US-Dollar-Forderungen (TUSD 68) und US-Dollar-Verbindlichkeiten (TUSD 271).

Die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2014 führte bei dem Aktivposten zu stillen Reserven in Höhe von T€ 19 und bei den Passivposten zu stillen Lasten in Höhe von T€ 20.

Mit der vorliegenden Portfolio-Absicherung (Sicherung mehrerer gleichartiger Grundgeschäfte mit mehreren Sicherungsgeschäften) begegnet die Gesellschaft dem Währungsrisiko. Da sich die bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäften und gewählten Sicherungsgeschäften (Währungs- und Basiswertidentität) entsprechen, ist von einer hohen Effektivität der Sicherungsgeschäfte auszugehen. Die Fälligkeit der abgesicherten US-Dollar-Verbindlichkeiten und die Laufzeit der Sicherungsinstrumente liegen bei bis zu einem Jahr.

Die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten zwischen derivativen Finanzinstrumenten, liquiden Mitteln und Forderungen auf der einen Seite und Verbindlichkeiten auf der anderen Seite nach § 254 HGB sind somit gegeben.

Aus der Aufrechnung von stillen Reserven und stillen Lasten im Rahmen der gebildeten Bewertungseinheiten verblieb ein Überhang an stillen Lasten, die wegen fehlender absoluter und relativer Wesentlichkeit nicht gebucht wurden.

Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt für das Geschäftsjahr 2014 wurden 74 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 76), davon 48 gewerbliche Mitarbeiter und 26 Angestellte.

Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte die Geschäftsführung der Honsel GmbH durch die beiden Geschäftsführer:

Herr Alois Fischer, Diplom Wirtschaftsingenieur, Arnsberg

Herr Johannes Schulter-Lohgerber, Kaufmann, Sundern.

 

Arnsberg, den 28. Mai 2015

Alois Fischer, Geschäftsführer

Johannes Schulte-Lohgerber, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2014

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2014
Zugang
Abgang
31.12.2014
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.107,25 15.997,50 0,00 54.104,75
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 10.375.049,57 60.783,11 0,00 10.435.832,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 587.782,29 1.561,39 0,00 589.343,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.110.366,23 169.350,65 301.456,67 2.978.260,21
  14.073.198,09 231.695,15 301.456,67 14.003.436,57
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 20.000,00 0,00 20.000,00
2. Beteiligungen 1.022,58 0,00 0,00 1.022,58
  1.022,58 20.000,00 0,00 21.022,58
  14.112.327,92 267.692,65 301.456,67 14.078.563,90
Abschreibungen
01.01.2014
Zugang
Abgang
31.12.2014
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.961,75 4.700,50 0,00 40.662,25
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 6.494.103,94 155.588,55 0,00 6.649.692,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 545.660,55 4.657,13 0,00 550.317,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.349.988,66 265.666,22 282.912,17 2.332.742,71
  9.389.753,15 425.911,90 282.912,17 9.532.752,88
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  9.425.714,90 430.612,40 282.912,17 9.573.415,13
Buchwerte
31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.442,50 2.145,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 3.786.140,19 3.880.945,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.026,00 42.121,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 645.517,50 760.377,57
  4.470.683,69 4.683.444,94
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000,00 0,00
2. Beteiligungen 1.022,58 1.022,58
  21.022,58 1.022,58
  4.505.148,77 4.686.613,02

"Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss ist nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:"

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht - der Hugo Honsel GmbH, Arnsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Sundern, den 28. Mai 2015

WRT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Clemens, Wirtschaftsprüfer

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