ROB.LEUNIS & CHAPMAN Verwaltungsgesellschaft mbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hilde Maria W. van Moeseke since 7/5/2023 | Managing Director |
Norman Holzner since 6/15/2023 | Managing Director |
Florian Melching since 3/31/2023 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
GPI Hanover GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die GPI Hanover GmbH hat ihren Sitz in Hannover und wird unter der Registernummer HRB 208906 beim Amtsgericht in Hannover geführt. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Faltschachteln aus Karton spezialisiert. Hierbei werden im Schwerpunkt Faltschachteln für die Kosmetik- und Drogeriebranche (Segment: Beauty) produziert. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt 2023 preis- und kalenderbereinigt um -0,1 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Damit setzte sich der Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Seit November 2021 wurde der Standort Hannover in die Graphic Packaging International Gruppe integriert. Dies hatte weiterhin Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2023, da neue Investments in den Standort getätigt wurden und somit weitere Portfolios der Kunden gewonnen werden konnten. Vor allem ein Großkunde hat mit der Verlagerung von weiteren Produkten ein rasantes Wachstum am Standort bewirkt. Nach dem Start der Geschäftsbeziehung in 2021 konnte der Umsatz in 2022 von 2.518 TEUR auf 4.061 TEUR in 2023 gesteigert werden. Der Auftragseingang im Jahr 2023 betrug 35.952 TEUR insgesamt und lag um 4.933 TEUR über den Vorjahreswert. Auftragswünsche der Kunden konnten wieder voll erfüllt werden, was zu einer gesteigerten Nachfrage der Kunde führten. Dadurch konnte der Umsatz im Jahr 2023 auf 35.608 TEUR (Vorjahr 29.880 TEUR) gesteigert werden, sowohl im Inland als auch im Ausland. Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 2.439 TEUR auf 4.038 TEUR in 2023. Durch die Positionierung der Graphic Packaging im Bereich Beauty auf dem Europäischen Markt konnte sich die Wettbewerbssituation etwas entschärfen. Wir sehen den Beauty Markt weiterhin auf Wachstumskurs. Nach unserer Einschätzung wird gut ein-Drittel des Marktbedarfs durch die Graphic Packaging Werke gedeckt. Die befürchteten Preissteigerungen seitens unserer Lieferanten sind nicht so hoch ausgefallen wie angenommen. Weiterhin wird durch Gruppen- und Werksprojekte an einer Optimierung der Kostenstruktur gearbeitet. Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne. Dennoch erreichen wir drucktechnische Innovationen durch die Neukombination von vorhandenen technischen Anwendungen und Materialien. Hierfür sind im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Entwicklungskosten angefallen. Die Geschäftsführung zieht die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis EBITDA (Ergebnis vor Steuern bereinigt um Abschreibungen, Zinserträge und Zinsaufwand) zur Planung und Steuerung der Gesellschaft heran. Dabei wird, um zeitnah relevante Informationen zu erhalten, auf das konzerninterne Reporting auf Basis von US GAAP zurückgegriffen. Dort werden monatliche Abschlüsse erstellt, die das Management über die Entwicklung der Leistungsindikatoren auf dem Laufenden halten. Im konzerninternen Reporting beinhalten die Umsätze Erträge, die im HGB unter sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Erlösminderungen werden, anders als nach HGB, in einer separaten Position ausgewiesen. Abweichungen beim EBITDA ergeben sich im Wesentlichen aus Bewertungsunterscheiden bei den Pensionsverpflichtungen und aus Anpassungsbuchungen durch im Zeitablauf verbesserte Schätzungen/Erkenntnisse. Zusätzlich werden neben Qualitäts- und Health&Safety-Kennzahlen für die Produktionsbereiche Schlüsselindikatoren wie Maschinenlauf- und Rüstzeiten und Ausschussquoten vorgegeben und einer auftragsbezogenen Nachverfolgung unterzogen. Die hier gewonnenen Informationen werden unmittelbar in Maßnahmen zur Optimierung der Produktion umgesetzt; bedeutsame nicht-finanzielle Steuerungsgrößen für die Gesellschaft stellen sie jedoch nicht dar. Im Geschäftsjahr 2023 wurde nach konzerninternen Reporting ein Umsatz von EUR Mio. 35,2 und ein EBITDA von EUR Mio. 4,7 generiert. Für 2023 wurde Umsatz in Höhe von EUR Mio. 32,2 und ein E- BITDA in Höhe von EUR Mio. 4,0 prognostiziert. Das ambitionierte Ziel für 2023, die Erreichung von 12,8% EBITDA in Relation zum Umsatz (Vorjahr 12,1 %) wurde mit 13,3% noch übertroffen. 2. Erläuterungen zur Ertragslage Der Umsatz (HGB) im Jahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 5.727 TEUR gestiegen und erreicht einen Wert von 35.608 TEUR. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Gestiegene Preise für Rohmaterialien, die sich nicht vollends an die Kunden weiterreichen ließen, sorgten dafür, dass die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen zzgl. Bestandsveränderung) um 2,1%-Punkte von 40,8% in 2022 auf 42,9% in 2023 gestiegen ist. Durch das höhere Volumen, welches in 2023 produziert und auch fakturiert wurde, steigt das Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) um 3.032 TEUR auf 20.622 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge, die um 267 TEUR auf 432 TEUR gestiegen sind, resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf einer Klebemaschine an GPI Packaging International Europe Cartons B.V. und Auflösungen aus Rückstellungen. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich in 2023 gegenüber 2022 erhöht und liegt bei 157 Mitarbeitern. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 797 TEUR erhöht. Diese Erhöhung resultiert einerseits aus der gestiegenen Mitarbeiteranzahl und anderseits aus der Tariferhöhung um 4,1 %, die im September 2023 umgesetzt wurde. Hinzu kommt ein Inflationsbonus von 1.000 Euro steuerfrei je Mitarbeiter, welcher im Mai 2023 gezahlt wurde und in gleicher Höhe für Februar 2024 zurückgestellt wurde. Auch in 2024 werden weitere Erhöhungen aus dieser Tarifvereinbarung folgen (Oktober und Dezember 2024). Aufgrund gestiegener Umsätze sinkt die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) auf 27,5 % (Vorjahr 30,7 %). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen zeigen den gewöhnlichen Geschäftsverlauf. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1.069 TEUR auf 6.580 TEUR. Der maßgebliche Anstieg kam durch erhöhten Aufwand in den Bereichen der Reisekosten, Personaleinstellungen, Beraterhonorare und der Standortumlage vom Headquarter. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling um 52 TEUR auf 283 TEUR gestiegen. Das Ergebnis vor der Gewinnabführung aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags beträgt 4.038 TEUR (Vorjahr: 2.439 TEUR). Wesentliche Wechselkurseinflüsse bestehen aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro nicht.
3. Erläuterungen zur Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr 21.714 TEUR um 1.306 TEUR auf 23.020 TEUR gestiegen. Im Anlagevermögen wurde eine der zwei Fensterklebemaschinen verkauft, um Platz für eine neue Klebemaschine zu schaffen. Dies zeigt zum einen die Notwendigkeit einer erhöhten Kapazität aufgrund des Volumenwachstums als auch unser Bestreben, in Abstimmung mit unseren Kunden, unseren Anteil an Plastik in unseren Produkten zu reduzieren. Weiterhin steht zum Ende des Jahres das neue Kaltfolienmodul für den Druckbereich in den Anlagen im Bau. Auch hiermit kommen wir dem Kundenwunsch nach den Plastikanteil in unseren Produkten zu senken (Ersatz von Heißfolie durch Kaltfolie). Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Forderungen (+ 1.735 TEUR auf 15.616 TEUR) sind Resultat aus den gestiegenen Umsätzen und einem höheren Cash Pool-Guthaben. Auf der Passivseite resultiert die Steigerung der Bilanzsumme insbesondere aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen bedingt durch die gegenüber dem Vorjahr höhere Gewinnabführung. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) ist Aufgrund des gestiegenen Fremdkapitals auf 50,4 % (Vorjahr 53,4 %) gesunken.
4. Erläuterungen zur Finanzlage Ziel unseres Finanzmanagements ist es, für unser Unternehmen eine Kapitalstruktur zu erreichen, die sicherstellt, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Im Berichtsjahr war unser Unternehmen unter Berücksichtigung des Cash-Pools jederzeit zahlungsfähig. Der Finanzmittelbestand (liquide Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens) beträgt zum Stichtag 25 TEUR (Vorjahr 19 TEUR). Das Unternehmen nimmt seit 2020 am Cash-Pooling des Konzerns teil. Die Laufzeit des Cash-Pooling Vertrages ist unbefristet und kann schriftlich mit einer Kündigungsfrist von 20 Kalendertagen gekündigt werden. Eine feste Kreditlinie wurde zwischen dem Gesellschafter und der Gesellschaft nicht vereinbart. Das Guthaben im Cash-Pool in Höhe von 8.447 TEUR (Vorjahr 7.821 TEUR) ist unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Cash-Pool Forderung werthaltig und ausreichend liquide ist. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich im Berichtsjahr auf 3.660 TEUR. Die nachfolgende Kapitalflussrechnung nach eigener, betriebswirtschaftlicher Darstellung zeigt eine Überleitung bis zum Finanzmittelbestand zum Stichtag.
5. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Mit unserem Risikomanagement fördern wir das Chancen- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter. Durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken lässt sich das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum ausrichten, können Chancen genutzt und Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Unser Risikomanagement soll helfen, Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und zu analysieren und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Wesentliche Kernelemente des Risikomanagements sind die strategische Planung, die Mittelfristplanung und Budgetierung, das Reporting und permanentes Controlling. Das zuständige Management hat die Aufgabe, die Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Das Aufspüren von Risiken bedeutet dabei sowohl Gefahren zu erkennen, die den Erfolg oder im Extremfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als auch positive Chancen zu finden und diese für das Unternehmen wahrzunehmen. Nachfolgend werden Risiken in absteigender Rangfolge beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Für die Beurteilung der folgenden Risiken wurde ein Zeitraum von einem Jahr ab Konzernabschlussstichtag zugrunde gelegt. Unser Unternehmen unterliegt den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken in den Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Das wirtschaftliche Umfeld ist in der gegenwärtigen Situation schwer einzuschätzen. Wir sind den branchentypischen Risiken ausgesetzt. Zyklische Nachfrageschwankungen wichtiger Abnehmerbranchen sowie der intensive Wettbewerb in den Absatzmärkten stellen operative Risiken mit möglichen Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dar. Die Innovationskraft ist hierbei ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor, um die Marktstellung zu festigen und weiter auszubauen. Wir schätzen die Bedeutung dieses Risikos als mittel ein. Für das Wachstum und die weitere Entwicklung unseres Unternehmens sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Die wesentlichen Risiken im Personalbereich ergeben sich durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen sowie bei der Personalbeschaffung- und -entwicklung von Fach- und Führungskräften. Wir begrenzen diese Risiken durch die Schaffung motivierender Arbeitsbedingungen, intensiver Qualifizierungsangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie leistungs- und marktgerechter Vergütungspakete. Die Bedeutung dieses Risikos schätzen wir als mittel ein. Zur Begegnung des Risikos einer unerwarteten Preiserhöhung im Bereich der wichtigsten Rohstoffe wie Karton, Farbe und Folien partizipieren wir an den übergreifend für die gesamte Graphic Packaging Holding Company längerfristig abgeschlossenen Verträgen mit unseren Hauptlieferanten. Zur Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten bestehen für jede wesentliche Materialgruppe Verträge mit mindestens zwei Lieferanten. Zusätzlich werden die Bedarfe über rollierende Forecasts weit im Voraus ermittelt, so dass Versorgungsengpässe frühzeitig erkannt und behoben werden. Wir schätzen die Bedeutung dieses Risikos als gering ein. Dem technischen Betriebsunterbrechungsrisiko wird durch Wartungs- und Instandhaltungspläne Sorge getragen. Ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001-2021 sorgt für die Sicherheit unserer Produkte. Zudem ist das Risiko von Sach- und Haftpflichtschäden sowie von Betriebsunterbrechungen durch Versicherungen abgedeckt. Zusätzlich besteht bei einer Betriebsunterbrechung, die mit einem Kundenverlust verbunden sein könnte, eine Back-up Lösung durch eine Produktion an alternativen Standorten. Wir schätzen die Auswirkungen dieses Risikos auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Bedeutung des Risikos als gering ein. Die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine stellen kein größeres Risiko für das Unternehmen im Sinne von Beschaffung und Absatz dar. Die Lieferanten, die bisher ihre Waren in der Ukraine und Russland haben fertigen lassen, haben ihre Produktion in andere Länder verlagert. Auch stellen beide Länder keine Absatzmärkte von uns dar. Wir schätzen dieses Risiko als gering ein. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen gefährden auch die Gesamtsumme der Risiken sowie Risiko-Kombinationen nicht den Fortbestand des Unternehmens. Unser implementiertes Risikomanagementsystem soll sicherstellen, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Das Gesamtmarktvolumen für Verpackungsmittel und Faltschachteln, insbesondere im Bereich Beauty, ist nach unserer Erwartung weiter steigend. Wir bemühen uns bei unseren größten Kunden um langfristige Verträge, die auch ein Agieren auf wirtschaftliche Veränderungen zulassen. Dem Preiswettbewerb stellen wir uns durch die Konzentration auf strategische Marktsegmente, bei denen wir unsere besonderen Stärken wirksam umsetzen können. Chancenbericht Unsere Unternehmensstrategie ist darauf angelegt, sich bietende Chancen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und sie durch geeignete Maßnahmen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zu nutzen. Unser Chancenmanagement orientiert sich dabei im Wesentlichen an den Zielen und Strategien für unsere Geschäftsfelder und ist ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungssysteme. In unseren bestehenden Geschäftsfeldern liegt die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen primär bei der Geschäftsführung. Diese beobachtet gleichermaßen branchenspezifische, regionale und lokale Entwicklungen und beschäftigt sich darüber hinaus mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren. Die konjunkturelle und allgemeine wirtschaftliche Lage sieht wir jedoch für das Jahr 2023 und auch langfristig für uns als mittelständisches überregional operierendes Unternehmen mit einem positiven Trend. Unser Unternehmen ist in einem überdurchschnittlichen Wachstumssegment, dem Skincare im Bereich Beauty, tätig. Durch die Einbindung in die Graphic Packaging Holding Company seit November 2021 sehen wir ein starkes Potential für ein weiteres Wachstum. Darüber hinaus werden konsequent Chancenpotenziale in neuen Geschäftsfeldern sondiert, analysiert und evaluiert. Die Verantwortung für diese strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens liegt bei strategischen Unternehmensplanung des Konzerns. Die im Risikobericht aufgeführten Risiken sind bei Nichteintritt gleichzeitig auch Chancen für unser Unternehmen den Wachstumskur positiv zu beeinflussen. 6. Prognosebericht Um weiterhin dem Wettbewerbsdruck stand halten zu können, bedarf es weiterer Investitionen in Maschine, Mitarbeiter und IT am Standort. Durch Investitionen in andere Standorte ist es möglich, das Portfolio mit geringen Margen, z.B. zu GPI Poznan, zu verlagern. Dadurch werden notwendige Kapazitäten frei um neue Portfolios, vor allem margenträchtige Neukunden, integrieren zu können. Geplant ist, dass diese neuen Kunden und Portfolios ab dem zweiten Halbjahr 2024 vom Standort aus beliefert werden können. Daher bezeichnen wir das Jahr 2024 als "Vorbereitungsjahr" für die weiterhin wachsende Nachfrage. Als Ziel für 2024 wird nach konzerninternen Reporting ein Umsatz von EUR Mio. 35,3 erwartet. Gleichzeigt erwarten wir bei gleichbleibendem Personal das EBITDA nach konzerninternen Reporting absolut auf EUR Mio. 5,2 und im Verhältnis zum Umsatz auf 14,6% zu steigern. Erreicht werden wird dies durch Vereinfachung und Optimierung von Prozessen, Investitionen in neue Technologien und einem verbesserten Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Diese geplante Neustrukturierung ist der notwendige Ansatz, um in den Folgejahren das EBITDA auf über 20% zu heben. Unser Ergebnis wird wesentlich von unserer Innovationskraft, von den Rationalisierungsmöglichkeiten und der erfolgreichen Umsetzung der begonnenen strukturverbessernden Maßnahmen abhängen. Im Zuge der weiteren Spezialisierung werden wir weiterhin versuchen, unser Kundenportfolio zu optimieren.
Hannover, 31. Mai 2024 Norman Holzner, Geschäftsführer Hilde Maria W. van Moeseke, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des Jahresabschlusses Die GPI Hanover GmbH hat ihren Sitz in Hannover und wird unter der Registernummer HRB 208906 beim Amtsgericht in Hannover geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den Größenmerkmalen gemäß § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Es besteht gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft zur rlc packaging GmbH, Hannover (Organträgerin). Die rlc packaging GmbH, Hannover, ist alleiniger Gesellschafter der GPI Hanover GmbH. Mit der GPI Holding GmbH, Kriftel (Organträgerin), besteht seit dem 1. Januar 2021 eine umsatzsteuerliche Organschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear und pro rata temporis vorgenommen. Die Nutzungsdauer bei immateriellen Vermögensgegenständen beträgt 3 bis 5 Jahre, bei Gebäuden 10 bis 33 Jahre und bei technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre. Im Rahmen der Abschreibung wird der Mehrschichtbetrieb berücksichtigt. So wurde für die 3-Schicht-Nutzung ein Zuschlag in Höhe von 50 % auf den Abschreibungssatz bzw. für die 2- Schicht-Nutzung ein Zuschlag in Höhe von 25 % auf den Abschreibungssatz berücksichtigt. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden gem. den steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erhaltene Investitionszuschüsse werden in einem Ausgleichsposten auf der Passivseite der Bilanz unter Sonderposten ausgewiesen und nicht aktivisch bei den Anschaffungskosten gekürzt. Die Auflösung dieses Sonderpostens erfolgte entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen und Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Gemeinkosten eingerechnet. Kosten der Verwaltung, für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung sowie Zinsen für Fremdkapital werden nicht erfasst. Liegen die Herstellungskosten über den niedrigeren beizulegenden Werten zum Abschlussstichtag, wird entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen mit 1 % gebildet. Kassenbestände, Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten werden zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Für Zahlungen vor dem Stichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wird, abgezinst. Es werden auch zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Effekte aus Abzinsungssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit Method (PUC). Als Rechnungszins wurde ein durchschnittlicher Marktzins der letzten 10 Jahre herangezogen, der sich bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung ermittelt worden. Dabei wurden folgende Prozentsätze zugrunde gelegt: Rechnungszinssatz p.a.: 1.83%; Vorjahr 1,78% (10-Jahres-Durchschnitt) Rechnungszinssatz p.a.: 1,75%, Vorjahr 1,44% (7-Jahres-Durchschnitt) Rententrend p.a.: 2,20%, Vorjahr 2,20% Fluktuation p.a.: 0,0%, Vorjahr 0,0% Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft mit der rlc packaging GmbH werden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag einschließlich latenter Steuern auf Ebene des Organträgers abgebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Langfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestehen, wie schon im Vorjahr, am Bilanzstichtag nicht. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen betrugen 355 TEUR. Im Geschäftsjahr wurden 127 TEUR aus Anlagen im Bau 78 TEUR in Technische Anlagen und Maschinen und 49 TEUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung umgegliedert. Zum Ende des Jahres weisen wir 224 TEUR geleistete Anzahlungen im Bau aus. Mit 208 TEUR steht die Anzahlung auf Sachanlagen das Foilstar Modul für die Heidelberger Druckmaschine. 16 TEUR stehen als Anlagen im Bau für die neue IT-Infrastruktur. Im Geschäftsjahr gab es einen Anlagenabgang bedingt durch den Verkauf einer Fensterklebemaschine an GPI Packaging International Europe Cartons B.V.. Im Rahmen des Mietkaufs einer Druckmaschine bzw. deren Finanzierung hat die Gesellschaft eine selbstschuldnerische Bürgschaft gegenüber der Südleasing GmbH sowie gegenüber dem Refinanzierer der Südleasing GmbH ausgestellt. Die Anschaffungskosten dieser Druckmaschine betrugen TEUR 3.736. Der Restbuchwert der Maschine beträgt per 31.12.2023 TEUR 2.025. Die entsprechende Verbindlichkeit aus dem Mietkauf unter der Bilanzposition "Sonstige Verbindlichkeiten" beträgt per 31.12.2023 TEUR 1.323 (Vorjahr TEUR 1.853). Im Übrigen ist das Anlagevermögen frei von Grundpfandrechten und anderen Besicherungen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 8.614 (Vorjahr TEUR 7.891) stellen TEUR 8.454 gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: TEUR 7.841) dar. Davon betreffen TEUR 8.447 das Cash-Pooling (Vorjahr: TEUR 7.821) sowie TEUR 6 (Vorjahr TEUR 20) Zinsforderungen. Die übrigen Forderungen betreffen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25. Die Kapitalrücklage resultiert aus der Zeit vor Abschluss des Ergebnisabführungsvertrags und beträgt unverändert TEUR 11.571. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.058 (Vorjahr: TEUR 2.603) stellen TEUR 4.038 (Vorjahr TEUR 2.439) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. Darin enthalten sind TEUR 4.038 Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (Vorjahr TEUR 2.439). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 35.608 (Vorjahr TEU 29.880).
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr TEUR 126), im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, und ein Erlös aus Anlagenabgang in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Es sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung angefallen (Vorjahr TEUR 0). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 32) angefallen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind, wie schon im Vorjahr, nicht angefallen. 4. Einführung der Mindestbesteuerung Mit der Einführung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Deutschland, die auf einer OECD-Initiative basieren, soll eine effektive Mindeststeuer in Höhe von 15% weltweit sichergestellt werden. Für die Gesellschaft finden diese Regelungen ab dem Wirtschaftsjahr 2024 Anwendung, welches am 1.1.2024 beginnt; dementsprechend entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex, es werden aber derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft erwartet. V. Sonstige Angaben 1. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der grundsätzlich einer Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 14. Es handelt sich hierbei um den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %). 2. Mitarbeiteranzahl Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Im Berichtsjahr wurden darüber hinaus durchschnittlich 5,75 (Vorjahr: 6,75) Auszubildende beschäftigt. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen Betriebsgrundstücke /-gebäude betreffen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie für die Außenlager gegenüber fremden Dritten. Der Vorteil von langfristigen Miet- und Leasingverträgen liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft Herr Carsten Schmoll, Kaufmann, Garbsen (bis 01.03.2023) Herr Dr. Matej Baran, Jurist, Fürth (Hessen) (ab 01.03.2023 bis 05.07.2023) Herr Norman Holzner, Kaufmann, Geschäftsführung und Werksleiter, Laatzen (ab 15.06.2023) Frau Hilde Maria W. van Moeseke, Kauffrau, Senior Vice President and General Manager Healthcare and Beauty (angestellt bei Graphic Packaging International, Belgien), (Rumst/Belgien) (ab 05.07.2023) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Ergebnisverwendung Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von EUR 4.038.222,64 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 27. November 2012 an die rlc Packaging GmbH, Hannover, abgeführt. 6. Name und Sitz des Mutterunternehmens, das den Konzernabschluss aufstellt. Die GPI Hanover GmbH ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der Graphic Packaging Holding Company, Atlanta / Georgia, die den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten Kreis als auch für den größten Kreis der Unternehmen erstellt. Die Gesellschaft ist in die Konzernabschlüsse der Gesellschaften einbezogen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen sind ausschließlich mit in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgt. Geschäfte mit nahestehenden Personen sind nicht erfolgt. Der Konzernabschluss der Graphic Packaging Holding Company wird beim elektronischen Bundesanzeiger von der GPI Holding GmbH, Kriftel, offengelegt werden. 7. Nachtragsbericht In Bezug auf die zuvor dargestellten Sachverhalte zum Jahresergebnis 2023 sind uns keine Informationen bekannt geworden, die eine Änderung der Darstellung erfordern.
Hannover, den 31.05.2024 Norman Holzner, Geschäftsführer Hilde Maria W. van Moeseke, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GPI Hanover GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GPI Hanover GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GPI Hanover GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 24. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer ppa. Larissa Lippold, Wirtschaftsprüfer |
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