Bauhandel33 KG
Same addressWholesale of paint and varnish
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Wolfram Dr. Stacklies since 11/24/2016 | Managing Director |
André Rabenstein since 4/7/2015 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Wolfram Stacklies | 40.10% |
| 37.71% | |
H**** S******* | 2.03% |
Company ownership structure and capital distribution
5 of 10 shareholders visible
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
wealthAPI GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die wealthAPI GmbH (wealthAPI) erbringt Kontoinformationsdienste in Deutschland und Österreich im Rahmen eines Software-as-a-Service (SaaS) Modells. wealthAPI ist als Kontoinformationsdienstleister (KID) gemäß Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) bei der BaFin registriert. Die Kontoinformationsdienste der wealthAPI fokussieren sich auf das Segment Open Wealth. Zielkunden sind reichweitenstarke Finanz-Plattformen und Influencer, für die wealthAPI Software-Lösungen zur besseren Monetarisierung der existierenden Kundenbasis bietet. Daraus resultieren zwei wesentliche Geschäftsfelder und Einkommensströme. Zum einen Lizenzeinnahmen aus dem etablierten Bereich KID ("wealthAPI SaaS Plattform"). Zum anderen Provisionseinnahmen aus dem Bereich Nicht-KID ("Vermittlung von Informationen, Produkt- und Finanzdienstleistungen"); dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau und soll erst im Geschäftsjahr 2025 wesentlich zum Umsatz beitragen. Neben dem Kontoinformationsdienst ist wealthAPI berechtigt, alle Dienstleistungen eines klassischen Finanzanlagenvermittlers zu erbringen. Hierzu gehören die Zulassung gemäß § 34 c GewO (Makler, Bauträger, Baubetreuer) und die Zulassung gemäß § 34d GewO (Versicherungsmakler). Zusätzlich ist wealthAPI als Finanzanlagenvermittler gemäß § 34f Abs. 1-3 GewO zugelassen. Die Überwachung der Finanzdienstleistungen erfolgt durch die jeweils zuständigen Behörden. Software-as-a-Service Geschäft WealthAPI verfügt über marktführende Expertise im Bereich Multibanking / Multi-Brokerage in Kombination mit der Aggregation von Vermögenswerten. Basierend auf der in-house entwickelten Technologie des "wealthAPI-Finanzmanagers", einem Finanz-Copiloten für Endverbraucher, bietet wealthAPI seinen B2B-Partnern die Umsetzung von Software- Projekten und die Lizenzierung von Software-Komponenten an. Kunden sind vorwiegend Webportale für Finanzen und Vermögensmanagement sowie zunehmend der schnell wachsende Kreis der "Finanz- Influencer". Hierbei bietet wealthAPI die folgenden Software Module im Rahmen seines SaaS Angebotes an:
Ziele und Strategien Die wealthAPI verfolgt aktuell eine aggressive Wachstumsstrategie, mit dem Ziel der Marktführerschaft im Bereich der Finanzportale und -Influencer. Hierbei sollen starke Netzwerkeffekte erzeugt werden, die die Stückkosten für die Erstellung von Bankschnittstellen und die Analyse von Wealth-Daten unter das von potentiellen Konkurrenten erreichbare Niveau senken. Hiermit einhergehend verfolgt wealthAPI die Strategie des Innovationsführers bei der Aggregation von Konten und Vermögensdaten. Kernprodukt ist unsere hoch skalierbare SaaS-Plattform, die die Umsetzung von eingebetteten Personal-Wealth Lösungen innerhalb weniger Monate ermöglicht. Unsere erfolgreichen Neukunden-Akquisitionen im Jahr 2023 unterstreichen den Erfolg dieser Strategie und legen die Basis für eine weitere Skalierung. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine und der weltweite inflationsbedingte konjunkturelle Abschwung dämpfte seit Jahresbeginn 2023 in allen Regionen das Wachstum. Hohe Inflationsraten haben die US-Notenbank, die Europäische Zentralbank und weitere Zentralbanken veranlasst, ihre Geldpolitik weiter entschieden zu straffen. Das Verbrauchervertrauen und auch die Investitionsbereitschaft trübte sich auch im Laufe des Berichtsjahres weiter ein. Das verarbeitende Gewerbe litt 2023 unter Unterbrechungen der Lieferketten und steigenden Vorleistungskosten, infolge des Konfliktes in Israel und Gaza mit den Auswirkungen auf die Lieferketten durch das Rote Meer. Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 % 1. Ungeachtet dessen gab es aufgrund der erwarteten Zinssenkungen bis heute andauernde Kurssteigerungen an den weltweiten Aktienmärkten. Im Jahresverlauf stieg der deutsche Leitindex DAX von 13.923 Zählern zu Jahresbeginn 2023 um 20,31% auf 16.751 Punkte zum Jahresende.
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https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html
Die gesamtwirtschaftliche Lage ist für die Geschäftsfelder der wealthAPI GmbH als gut einzustufen. Bedingt durch die Preissteigerungen beschäftigen sich Anleger wieder mehr mit Ihren privaten Finanzen und suchen online nach Orientierung. Diese Orientierung bieten insbesondere auf Finanzbildung spezialisierte Influencer und Finanzplattformen. Die zunehmende Nachfrage nach digitalen Angeboten steigert die Nachfrage nach den Entwicklungsleistungen und den Softwarelösungen der wealthAPI GmbH. Das Projektgeschäft der wealthAPI konnte sich deshalb von dem allgemeinen Trend zur Zurückhaltung bei Investitionsvorhaben entkoppeln. Mit der finflow GmbH konnte wealthAPI das bisher größte Projekt in der Geschichte der Gesellschaft umsetzen. Veränderungen im rechtlichen Umfeld Die EU-Kommission beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Open Finance". Open Finance ist die Weiterentwicklung des Open Banking, also der Nutzung von Kontodaten der Banken durch andere Dienstleister im Rahmen des Zahlungsverkehrs. Mit Open Finance soll das Verfahren auf alle Kontoführer in der Finanzwirtschaft, sowie weitere Daten und Geschäftsarten, ausgeweitet werden. Damit erhalten Drittanbieter auch Zugang zu den Kunden der Fondsbranche und der Versicherungswirtschaft. Ziel ist also der Zugang zu Kundendaten für alle Marktteilnehmer. Damit will die EU den Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern und mit anderen Anbietern aus der Digital- und der Realwirtschaft stärken sowie innovative Produkte und Dienstleistungen fördern. Verbraucher und Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, günstigere Produkte, eine noch bessere Beratung und personalisierte Dienstleistungen zu erhalten. Bereits im Vorjahr hat die EU-Expertengruppe für Finanzdaten ("Expert Group on European Financial Data Space") einen Bericht 2 zu Open Finance an EU-Kommissarin Mairead McGuinness überreicht. Die Expertengruppe, in der der BVI das europäische Assetmanagement vertritt, schlägt in ihrem Bericht Möglichkeiten für die gemeinsame Nutzung von Daten vor und illustriert diese an mehreren Anwendungsfällen. Zudem beschreibt die Expertengruppe die Schlüsselkomponenten für ein offenes Finanzökosystem in der EU. Open Finance kann nur funktionieren, wenn die Daten ausschließlich zu dem vereinbarten Zweck geöffnet werden dürfen und der Daten- und Verbraucherschutz gewährleistet ist. Vor allem ist eine ausdrückliche Zustimmung jedes Kunden zur Weitergabe seiner Daten erforderlich. Denn Open Finance kann nur auf der Grundlage eines starken Vertrauens in die absprachegemäße Nutzung der Daten gelingen. Zugleich muss Open Finance auf einheitlichen Wettbewerbsbedingungen beruhen, also auf gleichem und fairem Zugang zu den Daten. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, darf sich die Verfügbarkeit nur auf originäre Kundendaten (z. B. Kontonummer des Depots), nicht aber von den Unternehmen veredelte Daten (z. B. Ergebnisse von Risikoeinschätzungen, Geeignetheits- und Angemessenheitsprüfungen) beziehen. Ansonsten könnten sich Marktteilnehmer auf Kosten ihrer Wettbewerber eigenen operativen Aufwand ersparen. Das ist nicht der Sinn von Open Finance, auch wenn in der EU derartige Ansätze durchaus diskutiert werden.
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https://www.bvi.de/fileadmin/user_upload/Regulierung/2022-10-24-report-on-open-finance_en.pdf
Der Zugriff auf die Kundendaten soll über digitale Schnittstellen erfolgen. Um hohe Zusatzkosten für die Finanzunternehmen und die Kunden zu vermeiden, wird auf die Standardisierung der Schnittstellen hingearbeitet. Der BVI setzt sich dabei für die Nutzung von ISO-Standards zur Identifikation von Parteien und Geschäften, wie dem LEI (Legal Entity Identifier) ein. Konkrete Schritte der EU zu Open Finance werden erst nach der 2024 anstehenden Neuwahl des EU-Parlaments erwartet. 3 Der Währungs- und Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments (ECON) hat im März 2024 über die Pläne der Kommission für eine EU-Kleinanlegerstrategie abgestimmt und ein Zuwendungsverbot im beratungsfreien Geschäft abgelehnt. Das Risiko für ein Provisionsverbot und damit eine mögliche Einschränkung im Bereich wealthAPI Product-Recommendation bzw. Vermittlung von Anlageprodukten ist somit bis auf Weiteres abgewendet 4. Markt- und Wettbewerbsbedingungen Wir sehen eine sich verstärkende Nachfrage nach Lösungen zur Aggregation von Vermögensdaten, vor allem aus dem Bereich der Influencer und Finanzportale. Unsere frühzeitige Fokussierung auf reichweitenstarke "Leuchtturmkunden" erhöht hierbei die Sichtbarkeit der Marke "wealthAPI" und stellt sich daher als wichtiger Wettbewerbsvorteil heraus. Unsere frühzeitige Fokussierung auf den B2B Bereich und die Spezialisierung auf die Segmente Influencer und Finanzplattformen erlaubt uns die Bereitstellung optimal auf unsere Kundengruppe zugeschnittener Lösungen in sehr kurzen Entwicklungszyklen. Durch diese Fokussierung ist die Wettbewerbssituation daher als günstig einzustufen. Aufgrund der hohen Regulierungsdichte und der nationalen Ausrichtung wesentlicher Marktteilnehmern, beschäftigen sich potentielle Wettbewerber europaweit zuerst mit ihren jeweiligen Heimatmärkten. Dies gibt der wealthAPI das notwendige Zeitfenster, den eigenen Markt in Deutschland und Österreich zu durchdringen und die angestrebte Marktführerschaft in diesen Märkten zu erreichen, bevor potentielle Wettbewerber erscheinen. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf und Auftragseingang der wealthAPI GmbH lag über unseren Erwartungen. Die Ertragssituation entsprach weitgehend unseren Planungen. Positive Auswirkungen ergaben sich durch Auftragsentwicklungen im Rahmen eines im dritten Quartal akquirierten Großprojektes. Durch die erfolgreichen Kapitalerhöhungen in Q4/2023 und Q1/2024 konnten wir verstärkt in den Teamaufbau investieren, was sich in geplant steigenden Personalkosten niederschlägt. Diese Vorleistungen sind notwendig, um die Strategie der Marktführerschaft im technisch hochkomplexen Markt für die Aggregation von Brokerage-Daten erfolgreich umsetzen zu können.
3 https://www.bvi.de/positionen/open-finance/
Unsere aktuelle Marktposition, sowie die erfolgreich akquirierten und umgesetzten Projekte erlauben uns bedarfsgerechte Kapitalerhöhungen und somit eine stetige Refinanzierung durch Eigenkapital. Dies ermöglicht uns eine jederzeit uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit und legt die Basis für weiteres Wachstum. Des Weiteren führen kontinuierlich steigende Saas-Lizenzeinnahmen zu einer fortwährenden Verringerung des monatlichen Fehlbetrages und erlauben uns eine Steuerung wesentlicher finanzieller Kennzahlen im Einklang mit der jeweils erwarteten Venture-Capital- Situation. Abspaltung des Fondsdiscount-Geschäfts in die Rentablo GmbH Im Jahr 2023 wurde der B2C-Geschäftsbereich, das Fondsdiscount-Geschäft, abgespalten und in eine eigenständige Gesellschaft, die Rentablo GmbH (neu), überführt. Dies ermöglicht der wealthAPI einen klaren Fokus auf das B2B SaaS-Geschäft und vermeidet von potentiellen SaaS-Kunden als Wettbewerber wahrgenommen zu werden. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wealthAPI GmbH erzielt aktuell wiederkehrende SaaS-Lizenzeinnahmen und Einnahmen aus der Auftragsentwicklung, die als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren definiert wurden. Für das Geschäftsjahr 2023 konnten die Vorjahreswerte im Bereich KID verdoppelt werden € 351.145 (VJ € 175.072). Der bisherige Umsatz aus dem Bereich Nicht-KID entfällt durch die Abspaltung dieses Unternehmensteils. Die Kosten für den Aufbau des Unternehmens sind auch in den nächsten Jahren investitionsbedingt noch höher als die erzielbaren Erlöse. Hierdurch ergibt sich ein Jahresergebnis, das mit insgesamt € - 830.500 € (Vorjahr € -390.031) wie geplant negativ ist. Die Quartalsweisen Umsätze sind zum Ende des Geschäftsjahres 2023 durch die Akquisition von Neukunden erheblich gestiegen. Eine Fortsetzung dieses Trends in 2024 ist zum Zeitpunkt der Berichterstellung bereits deutlich absehbar. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren ziehen wir die Anzahl der Nutzer auf der wealthAPI SaaS Plattform heran. Die Nutzerzahlen auf der wealthAPI SaaS Plattform stiegen im Geschäftsjahr von rd. 60.000 per Ende 2022 auf rd. 93.000 per Ende 2023. Damit konnten die Planzahlen für 2023 erreicht werden. Finanzlage Die verfügbare Liquidität zum 31. Dezember 2023 betrug € 164.016 (VJ € 696.652). Es bestehen Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von € 87.033 (VJ € 501.664,99), Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von € 64.749 (VJ € 471.805) und nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von € 596.658 (VJ € 560.288). Die Liquidität der Gesellschaft ist auch nach dem Bilanzstichtag gesichert. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, fällige Forderungen zu begleichen. Die Liquidität wird aktuell täglich verfügbar als Giralgeld-Guthaben bei deutschen Banken vorgehalten. Kapitalstruktur Das Stammkapital der wealthAPI GmbH wurde in 2023 um € 598 von € 28.128 auf € 28.726 erhöht. Die wealthAPI GmbH ist ausschließlich durch Eigenkapital bzw. eigenkapitalähnliche Einlagen finanziert. Es besteht ein nachrangiges Darlehen der Rentablo GmbH in Höhe von € 550.090 (VJ € 0) und ein nachrangiges Partiarisches Darlehen (CrowdInvest) in Höhe von € 46.339 aus einem im Jahr 2019 aufgenommenen Darlehen. Dadurch verfügt die Gesellschaft ausschließlich über Eigenkapital und langfristiges, nachrangiges Fremdkapital mit Eigenkapital-Charakter. Investitionen Größere Investitionen in immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen, sowie in Beteiligungen und andere Finanzinvestitionen wurden im Jahr 2023 nicht vorgenommen und sind derzeit nicht geplant. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber Kreditinstituten € 164.016 € (VJ € 696.652). Die Vermögenslage der wealthAPI GmbH erfüllt die Anforderungen zur Fristenkongruenz, indem Investitionen ausschließlich über langfristig zur Verfügung stehendes Fremdkapital finanziert werden. Kurzfristige Verpflichtungen können dagegen über kurzfristig zur Verfügung stehende Mittel erfüllt werden. Gleichwohl ist der Cashflow durch die getätigten Investitionen planmäßig negativ. Der Jahresfehlbetrag hat sich dementsprechend von € -390.031 auf € -830.500 erhöht. Ein wesentlicher Kostenblock waren hierbei die Kosten für Personal und den Personalaufbau in Höhe von € 637.298. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Zum Aufstellungszeitpunkt jährte sich gerade der Einmarsch Russlands in die Ukraine zum zweiten Mal. Nach wie vor herrscht eine erhöhte Unsicherheit an den Finanzmärkten. Durch mögliche Zinssenkungen herrscht ein vorsichtiger Optimismus, nichtsdestotrotz ist bereits abzusehen, dass auch das Jahr 2024 ein wirtschaftlich anspruchsvolles Jahr wird. Die ökonomischen Auswirkungen insgesamt sind aktuell kaum absehbar, auch weil längst nicht jeder Effekt erkennbar ist. Die Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft sind differenziert zu betrachten. Durch den unvorhersehbaren Fortgang der Kriegshandlungen, nun auch im Mittleren Osten, in Verbindung mit einer möglichen Rezession, ist die Planung der geschäftlichen Entwicklung mit einer größeren Unsicherheit behaftet. Abschwünge an den Kapitalmärkten haben Auswirkungen auf die Erträge unserer potentiellen Kunden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kunden in Erwartung einer schwierigen Wirtschaftslage Investitionsausgaben zurückhalten. Diese extern bedingten Entwicklungen sind für das B2B-Geschäftssegment als relevant einzustufen. Sowohl ein möglicher Einbruch in der Projektpipeline als auch der Ausfall von im Ausland ansässigen Entwicklern könnte die Weiterentwicklung von SaaS-Modulen verzögern. Eventuelle Projektausfälle können nur durch den Abbau von Stellen im Bereich Software-Entwicklung abgefedert werden. Da ausländische Mitarbeiter über Dienstleistungsverträge mit relativ kurzfristigen Kündigungsfristen angestellt sind, wäre ein solcher Abbau ohne größere betriebswirtschaftliche Risiken umsetzbar. Die Auswirkungen auf die Liquiditätslage des Unternehmens könnten somit zumindest minimiert werden. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung gehen wir nicht von einem solchen Einbruch aus und erwarten daher auch keine notwendigen Anpassungsmaßnahmen. Mit Blick auf die auch zukünftig unklaren Entwicklungen bietet das SaaS-Geschäftsfeld gegenüber der Auftragsentwicklung jedoch den Vorteil einer besseren Planbarkeit durch wiederkehrende Lizenzeinnahmen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich die Ertragslage der wealthAPI durch die Ausweitung des Produkt- und Dienstleistungsangebotes weiter verbessern wird. Wir gehen ebenfalls davon aus, dass sich das B2B-Projektgeschäft auch im Jahr 2024 weiter positiv entwickelt. Viele Marktteilnehmer haben die Zeichen der Zeit erkannt und investieren in die Digitalisierung Ihrer Kernprozesse und Kundenschnittstellen. Aufgrund der weiterhin geplanten Investitionen in zukünftiges Wachstum rechnen wir mit einem negativen Ergebnis in 2024, welches dem positiven Trend folgend planmäßig etwa 20% unter dem Berichtsjahr liegen sollte. Aktuell ist die Venture-Capital Situation als herausfordernd zu bezeichnen. Die Entwicklung in den nächsten Monaten ist aufgrund der dynamischen Rahmenbedingungen nur schwer vorherzusagen. Daher planen wir für das Geschäftsjahr 2024 eine Steuerung der Investitionshöhe und somit des Betriebsverlustes im Einklang mit der Situation an den Venture-Capital Märkten. Die zuletzt sehr erfreuliche Entwicklung bei den SaaS-Lizenzeinnahmen gibt uns den hierfür notwendigen Spielraum. Risikobericht Neben dem Rezessionsrisiko bleiben politische wie wirtschaftliche Instabilitäten und Risiken bestehen und werden durch die neuen und andauernden kriegerischen Handlungen bzw. neuen resultierenden Sanktionen nach dem Tode Navalnys noch verstärkt. Im Zusammenhang mit dem zunehmenden Protektionismus sind weitere Handelskonflikte zu befürchten. Speziell Russland, China und der Mittlere Osten bleiben Unsicherheitsfaktoren, wie sich am aktuellen Beispiel des Terroranschlages in Moskau, dem andauernden Krieg in der Ukraine und Gaza, sowie des latenten Taiwan-Konfliktes zeigt. Massive Unsicherheit herrscht aktuell über die Verluste und die Stabilität der Banken im Umfeld der durch steigende Zinsen bedingten Abwertungen von Immobilien und wirtschaftlich steigender Ausfallraten im Immobilien - und Kreditgeschäft. Jeder externe Schock kann Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Anleger haben und zu Verwerfungen an den Kapitalmärkten führen. Dies könnte sich negativ auf die Höhe der Erlöse unserer Kunden und somit der wealthAPI GmbH auswirken bzw. das Wachstum bremsen. Durch die Struktur unseres Saas-Lizenzgeschäfts schätzen wir die Risiken, die aus Verwerfungen an den Kapitalmärkten resultieren für die wealthAPI jedoch als gering ein; dies gilt auch für Risiken aus der aktuellen Ukraine-Krise. Liquiditätsrisiken Die wealthAPI GmbH ist entsprechend ihrer Geschäftstätigkeit einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Das übergreifende Risikomanagement ist deshalb auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklung an den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, die potenziell negativen Auswirkungen auf die Finanzlage durch eine Erweiterung der Lizenzeinnahmen aus der SaaS-Plattform und eine Ausweitung in weitere Geschäftsfelder, insbesondere das Geschäftssegment der Finanzanlagenvermittlung, zu minimieren. Die Aufnahme der Empfehlung- und Abwicklung von Versicherungs- und Anlageprodukten ist gekennzeichnet durch eine planbare und stabile Ertrags- und Kostenentwicklung. Bei den dadurch entstehenden Bestandsprovisionen besteht eine geringe Sensitivität zu den Kapitalmärkten und die Abhängigkeit wird nochmals reduziert. Im Vergleich dazu bewegen sich die entstehenden Aufwendungen auf einem niedrigen Niveau und führen somit zu gut planbaren Liquiditätsflüssen. Politische und regulatorische Risiken Als wesentliche Risiken stufen wir darüber hinaus politische und regulatorische Risiken ein. Insbesondere bei möglichen politischen Veränderungen könnten neue Gesetze, wie z.B. Verbote von Provisionen oder auch neue Regulierungen, das aktuelle Geschäftsmodell mit noch höherem Verwaltungsaufwand belasten. Auch der Ausfall einer Schlüsselperson, z.B. durch längere Krankheit oder Tod, hätte stärkere Auswirkungen auf die Organisation und Fortführung des aktuellen Geschäftsmodells. Durch den Aufbau neuer Mitarbeiter konnte dieses Risiko bereits erheblich reduziert werden; diese Reduktion wird sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Chancenbericht Seit Jahresbeginn spekulieren die Märkte über Zinssenkungen der Zentralbanken weltweit. Gemäß unserer Einschätzung ist nun geldpolitisch mit einer Seitwärt- und abwärtsentwicklung auf den Zins- und Währungsmärkten zu rechnen. Hauptfaktoren für Zinssenkungen sind die nachlassende Inflation und die schwächelnde Weltwirtschaft. Gleichfalls sind aktuell Banken durch steigende Kreditausfallraten und eine Abwertung der Immobiliensicherheiten betroffen. Parallel dürften Festgeld-, Sparbrief- oder auch Tagesgeldanlagen an Attraktivität verlieren, insbesondere wenn die Zinsen fallen und Sparer Angst um die Sicherheit ihrer Einlagen haben. Insbesondere jüngere Menschen stehen traditionellen Angeboten kritischer gegenüber und beschäftigen sich nun verstärkt mit dem Thema der Geldanlage am Aktienmarkt. Diese junge Generation investiert verstärkt in die eigene Finanzbildung und nutzt die Angebote von Finanzbildung- Plattformen bzw. folgt Influencern. Gleichzeitig nutzen sie die neuen Möglichkeiten des Wertpapierhandels über das Smartphone mittels App und Neobroker. Diese junge Generation nutzt typischerweise auch die Produkte der wealthAPI. Globale Themen wie die Digitalisierung, der demografische Wandel oder das Thema Nachhaltigkeit werden weiterhin Bestand haben, teils von den aktuellen Geschehnissen sogar verstärkt werden. Insbesondere beim Online-/Wertpapierhandel und bargeldlosen Zahlen entstehen viele neue digitale Services, welche Kunden Mehrwerte offerieren. Im Finanzbereich boomen insbesondere die Anlagen in Kryptowährungen, die Tokenisierung von Assets als auch die Angebote Neobanken und Neobrokern. Um den Überblick zu behalten, suchen Privat- und Geschäftskunden nach Lösungen, um diese Finanzanlagen im Blick zu behalten und zu aggregieren. Hierin sehen wir klare Chancen, uns als digitaler Vorreiter zu positionieren und können unser Potential als unabhängiger Multibanking/Multidepot-Aggregator ausspielen.
Berlin, den 07.11.2024 wealthAPI GmbH André Rabenstein, Geschäftsführer Dr. Wolfram Stacklies, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Aktiva 2023
Passiva 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023- wealthAPI GmbHAllgemeine Angaben Die wealthAPI GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim: Registergericht: Berlin (Charlottenburg), Registernummer: HRB 166061B Die wealthAPI GmbH ist als Kontoinformationsdienstleister gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG registriert. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der §§ 340 ff. HGB sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV). Gemäß § 340a Abs. 1 HGB i. V. m. § 340 Abs. 5 HGB sind die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Geschäftsjahr 2023 nach den Formblättern 1 und 2 der RechZahLV aufgestellt. Für den Anhang gelten neben §§ 284 ff. HGB auch die §§ 28 ff. RechZahlV sowie die ergänzenden Vorschriften zu den einzelnen Posten. Die Aufstellung des Jahresabschlusses inklusive der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt unter der going-concern-Prämisse. Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar. Im Geschäftsjahr erhöhte sich der Jahresfehlbetrag auf -830.500,07 EUR (Vorjahr -390.031,73 EUR). Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Geschäfts- und Firmenwerte wird die Abschreibung über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren (§ 253 Abs. 3 S. 3 und 4 HGB) vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabelle ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Zahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei allen sonstigen Verbindlichkeiten beträgt die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Erläuterungen zu einzelnen Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 2023 Forderungen an Kreditinstitute Bei den Forderungen an Kreditinstitute handelt es sich um Guthaben bei den Hausbanken der Gesellschaft. Forderungen an Kunden Bei den Forderungen an Kunden in Höhe von 87.033,30 EUR (Vorjahr 501.664,99 EUR) wurden im Wesentlichen Beträge für noch nicht abgerechnete, das Dritte und Vierte Quartal 2023 betreffende Leistungen aus dem Dienstleistungsgeschäft ausgewiesen. Gründe für Wertberichtigungen waren nicht ersichtlich. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Forderungen mit unbestimmter Restlaufzeit sind nicht vorhanden. In den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr 459.902,35 EUR) enthalten. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der dazugehörigen Abschreibungen ist im Anlagespiegel (siehe Anlage) dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 19.710,59 EUR (Vorjahr 6.522,47 EUR) werden Forderungen aus Vorsteuer und Umsatzsteuer ausgewiesen. Im Vorjahr waren außerdem Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.483,87 EUR enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 64.749,47 € (Vorjahr 471.805,64 EUR) haben eine Restlaufzeit von maximal 3 Monaten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wurden im Wesentlichen Beträge für noch nicht abgerechnete, das vierte Quartal betreffende Leistungen aus dem Dienstleistungsgeschäft ausgewiesen. Verbindlichkeiten mit unbestimmter Restlaufzeit sind nicht vorhanden. Rückstellungen Die Rückstellungen belaufen sich auf insgesamt 24.895,00 EUR (Vorjahr 30.041,14 EUR). Diese beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 23.000,00 EUR (Vorjahr 23.000,00 EUR). Nachrangige Verbindlichkeiten Die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von 596.658,28 EUR (Vorjahr 560.288,68 EUR) setzen sich im Wesentlichen aus nachrangigen Darlehen in Höhe von 550.090,77 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) und partiarischen Darlehen in Höhe von insgesamt 46.339,81 EUR (Vorjahr 517.402,78 EUR) zusammen, deren Restlaufzeit überwiegend länger als zwölf Monate ist. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 566,81 EUR (Vorjahr 9.635,56 EUR) enthalten Zinsen für ein partiarisches Darlehen in Höhe von 458,81 EUR (Vorjahr 7.208,05 EUR). Provisionserträge Die Provisionserträge im Geschäftsjahr betrugen 351.145,70 EUR (Vorjahr 2.146.771,90 EUR). Die Reduktion ist auf die Ausgliederung des B2C-Geschäftes in eine eigenständige Gesellschaft zurückzuführen. Bereinigt betrugen die Umsätze des KID-Bereiches im Vorjahr 175.072,26 EUR. Die Provisionserträge stammen im Wesentlichen aus dem Software-Lizenzgeschäft mit Kontoinformationsdiensten. Die wealthAPI ist ausschließlich in der Region Deutschland und Österreich tätig. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betrugen insgesamt 1.120.332,08 EUR (Vorjahr 733.816,93 EUR). Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 58.824,09 EUR (Vorjahr 81.617,32 EUR) beinhalten im Wesentlichen
Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gemäß §28 Abs. 2 Nr. 2 RechZahlV Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 2 RechZahlV. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden ausschließlich Haftungsverhältnisse, die sich aus Mietverträgen für Büroflächen und Verträgen zur Datenlieferung ergeben. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen keine Verbindlichkeiten. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt 19.000 EUR netto; zuzüglich Umsatzsteuer. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich neun (Vorjahr: sieben) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon zählen zwei Mitarbeiter zur Geschäftsführung und sieben Mitarbeiter zu den Angestellten. Vergütung der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 285 Nr. 9 a HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB. Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Rabenstein, André (CEO) und Dr. Stacklies, Wolfram (CTO) Ergebnisverwendungsvorschlag Der Jahresfehlbetrag/Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2023 soll vorgetragen werden. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung unberücksichtigt sind. Abspaltungsbilanz Das Geschäft mit Finanzdienstleistungen wurde im Jahr 2023 in die neu gegründete Rentablo GmbH abgespalten. Um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten, ist die Abspaltungsbilanz als Anlage A beigefügt.
Berlin, den 07. November 2024 wealthAPI GmbH Rabenstein, André, Geschäftsführer Dr. Stacklies, Wolfram, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Januar 2025 festgestellt. Abspaltungsbilanz zum 01.01.2023Aktiva
Passiva
Anlagengitter
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die wealthAPI GmbH, Berlin: Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der wealthAPI GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wealthAPI GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 25 VermAnIG i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnIG i.V.m § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnIG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnIG i.V.m § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten Prüfungsurteil Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten der wealthAPI GmbH, Berlin, zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnIG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten" unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnIG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) "Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information" (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Hamburg, 22. November 2024 NPP
Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Bernd Dankowski, Wirtschaftsprüfer Holger Martens, Wirtschaftsprüfer |
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