Intertrade Vertriebs KG
Same addressWholesale of flat glass
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Welack since 6/6/2025 | Procura |
Bernd Elflein since 6/6/2025 | Procura |
Hermann Lehmann since 6/6/2025 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 12.62% | |
| 12.52% |
| Name | Ownership |
|---|---|
| 74.85% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Finori GmbHUntersiemauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024Bilanz zum 31.05.2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.06.2023 bis 31.05.2024
ANHANG zum 31.05.2024Finori GmbH Handel und Vermittlung Möbel, UntersiemauAllgemeines Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/24 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz wurde gem. § 266 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 HGB nach Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Geschäftsjahr beginnt am 01.06. und endet am 31.05. eines jeden Kalenderjahres. Die Finori GmbH mit Sitz in Untersiemau wird am Amtsgericht Coburg unter der Handelsregisternummer HRB 3509 geführt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbenes immaterielles Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens beträgt zwischen 3 und 9 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beträgt zwischen 3 und 13 Jahren mit Ausnahme der Gebäude, welche über 33 Jahre abgeschrieben werden. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in einem gesonderten Verzeichnis erfasst und sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden entsprechend dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. - falls erforderlich - werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und beinhalten die erwarteten Steuerzahlungen für die Geschäftsjahre 2022/2023 und 2023/2024. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen im Wesentlichen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr beträgt TEUR 3 (Vorjahr TEUR 6) und beinhaltet gezahlte Mietkautionen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Anzahlungen für Warenlieferungen TEUR 38 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. In den Forderungen aus Lieferung und Leistung sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 609) enthalten. Diese beinhalten mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 565) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Das Eigenkapital beinhaltet das Stammkapital und die Kapitalrücklage sowie das kumulierte Jahresergebnis. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr TEUR 158) enthält im Wesentlichen zeitliche Abgrenzungen für Lizenzen mit jährlicher Laufzeit und Versicherungen mit jährlicher Laufzeit, welche unterjährig abgerechnet sind. Für die Geschäftsjahre 2022/2023 und 2023/2024 wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr TEUR 30) für Ertragssteuern gebildet. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.113 (Vorjahr TEUR 966) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 644 (Vorjahr TEUR 632), Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 457 (Vorjahr TEUR 323) sowie Rückstellungen für Aufbewahrung in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 11). In den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr TEUR 137) enthalten. Diese beinhalten Verbindlichkeiten resultierend aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr TEUR 600) enthalten Darlehen in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr TEUR 600), die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden. Entsprechend dem voraussichtlichen Rückzahlungszeitpunkt wird von einer Laufzeit von über fünf Jahren ausgegangen. Für die Darlehensverbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern wurden keine Sicherheiten begeben. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr TEUR 207) beinhalten Darlehen in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr TEUR 33) gegen nahestehende Personen, die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden. Entsprechend dem voraussichtlichen Rückzahlungszeitpunkt wird von einer Laufzeit von über fünf Jahren ausgegangen. Für die Darlehensverbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten begeben. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung in Höhe von TEUR 105 (Vorjahr TEUR 45) und aus der Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr TEUR 104).
Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten sind in voller Höhe gesichert. Als Sicherheiten wurden die Forderungen, die Vorräte sowie eine Grundschuld begeben. Für alle anderen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten begeben. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr TEUR 202) beinhalten den Unterschiedsbetrag aus der höheren steuerlichen Abschreibung von Hardware und Software aus dem Jahr 2021 sowie aus dem unterschiedlichen Bewertungsverfahren der Vorräte im Handelsrecht nach dem FIFO- Verfahren und im Steuerrecht nach Durchschnittsbewertung. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge und sonstige Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 TEUR 134 (Vorjahr TEUR 265) und beinhalten im Wesentlichen Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 54), verrechnete Sachbezüge aus Kfz-Nutzung in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr TEUR 67) sowie sonstige betriebliche Erträge TEUR 15 (Vorjahr TEUR 75). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr 2023/2024 größtenteils Kosten der Warenabgabe (7,1 Mio. EUR, Vorjahr 6,4 Mio. EUR), Werbe- und Reisekosten (2,0 Mio. EUR, Vorjahr 1,6 Mio. EUR) und Raumkosten (2,5 Mio. EUR, Vorjahr 2,4 Mio. EUR). Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen mit TEUR 446 (Vorjahr TEUR 341) sind im Wesentlichen Zinsen gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 436 (Vorjahr TEUR 330) enthalten. Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8). Sonstige Angaben Gewinnverwendung Die Geschäftsführung wird den Gesellschaftern vorschlagen, den Jahresüberschuss 2023/2024 auf neue Rechnung vorzutragen. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres durchschnittlich 45,0 Angestellte beschäftigt. Davon waren 7 gewerbliche Angestellte und 38 kaufmännische Angestellte. Organmitglieder Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Stefan Finzel, Kaufmann, ist alleiniger Geschäftsführer der Finori GmbH, Untersiemau. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Diese Gesellschaft ist eine 100% ige Tochter der Finori GmbH. Diese Firma übernimmt im Wesentlichen den Vertrieb in Frankreich und den angrenzenden Ländern. Die Gründung der Firma erfolgte mit Vertrag vom 19.12.2019. Die Eintragung im Handelsregister datiert vom 24.12.2019. Der Geschäftsbetrieb wurde am 01.01.2020 eröffnet. Der Jahresabschlussstichtag ist der 31.05.. Die Jahresabschlüsse bis einschließlich 31.05.2024 liegen vor. Nachtragsbericht Es gibt keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung.
Untersiemau, 28.08.2024 Finori GmbH Der Geschäftsführer: Stefan Finzel Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024 in Euro | HGB
LAGEBERICHT zum 31.05.2024Finori GmbH, UntersiemauI. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Finori GmbH designt Möbel und Wohnaccessoires, lässt diese fremdproduzieren und vertreibt die Produkte weltweit. Finori verkauft in über 60 Länder, die Kernmärkte sind Deutschland sowie die EU. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, dem wesentlichen Absatzmarkt von Finori, schrumpfte im Jahr 2023 mit -0,2% (preisbereinigtes BIP im Vergleich zum Vorjahr) 1. Die privaten Konsumausgaben gingen preisbereinigt um -0,7% im Vergleich zum Vorjahr zurück 2. Die Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 gehen von einem Wachstum von ca. 0,2 % aus, die privaten Konsumausgaben steigen im Jahr 2024 um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr 3. Im Vergleich zum Jahresgutachten 2023/2024 sind die Prognosen im Frühjahrsgutachten 2024 deutlich niedriger ausgefallen. Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. 4 Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Euro-Raum, dem zweitwichtigsten Absatzmarkt von Finori, ist ebenfalls gering. Das BIP wuchs im Jahr 2023 um 0,6 % und für das Jahr 2024 wird von 0,8 % Wachstum ausgegangen. Zudem sind von der Weltwirtschaft aktuell keine positiven Impulse zu erwarten. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Für die Jahre 2023 und 2024 ist damit zu rechnen, dass das globale BIP um 2,7 % bzw. 2,6 % wachsen wird, weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre.
1 Quelle: Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Für das Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Inflationsrate in Deutschland 5,9 % (Euro-Raum 5,4 %). Für das Jahr 2024 wird die Inflationsrate für Deutschland auf 2,4 % (Euro-Raum 2,4 %) geschätzt und für das Jahr 2025 auf 2,1 % (Euro-Raum 2,1 %). 5 Das Geschäftsjahr 2023/2024 war, anders als die Jahre davor, kaum noch von der globalen Covid-19 Pandemie geprägt. Allerdings hat der russische Überfall auf die Ukraine das gesamtwirtschaftliche Geschehen ebenfalls stark negativ geprägt. Der deutsche und auch europäische Möbelmarkt ist im Jahr 2023 durch ein sehr schwieriges Marktumfeld geprägt. Laut dem VDK/VHK-Geschäftsführer lag der Gesamtumsatz der deutschen Möbelindustrie It. amtlichen Zahlen im Kalenderjahr 2023 bei -4,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Branche leidet unter der Kaufzurückhaltung der Konsumenten, deren Ursachen der VDK/VHK in der Inflation, der eingebrochenen Baukonjunktur, der politischen Verunsicherung und den geopolitischen Krisen sieht. Auch im 1. Quartal 2024 sind die Branchenumsätze It. Erhebungen des Statistischen Bundesamtes um -13 % zurückgegangen. Insbesondere kann im Markt eine Kaufzurückhaltung im Segment "sonstige Möbel" beobachtet werden. Da Finori besonders in den Bereichen SB-Möbel und Junges Wohnen stark ist, ist die Auswirkung auf das Geschäft stark. 2. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren und Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage a) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (EBITDA) von zentraler Bedeutung für die Geschäftsleitung.
5 Quelle: Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023/2024 betrugen 63,4 Mio. EUR (Vorjahr 59,0 Mio. EUR). Die Prognose in Höhe von 65 Mio. EUR wurde damit knapp verfehlt. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde das Marktumfeld stark von der Kaufzurückhaltung der Endverbraucher, der allgemeinen Wirtschaftslage sowie der geopolitischen Konflikte mit stark negativen Auswirkungen geprägt. Finori konnte sich den Effekten durch diese Rahmenbedingungen nicht entziehen und hat die Prognose knapp verfehlt, allerdings den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Die Ergebnis-Prognose (EBITDA) für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 1 Mio. EUR, wurde mit 1,5 Mio. EUR überschritten. Durch die gesteigerten Umsätze sowie stabiler Strukturkosten konnte das prognostizierte Ergebnis erreicht werden. b) Ertragslage Umsatzerlöse Die Finori GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse in Höhe von 63,4 Mio. EUR (Vorjahr 59,0 Mio. EUR) erwirtschaften. Als Lieferant für den Möbelmarkt konnte sich Finori den Belastungen durch den Gesamtmarkt aufgrund der verschiedenen gesamtwirtschaftlichen Einflüsse in Europa und weltweit nicht entziehen. Durch verschiedene vertriebliche Maßnahmen und Stärkung des Exports konnten die Umsatzerlöse trotzdem um +7,4 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Umsätze lassen sich dabei aufteilen in im Inland erzielt mit 34,8 Mio. EUR (Vorjahr 34,7 Mio. EUR) sowie im Ausland erzielt mit 28,6 Mio. EUR (Vorjahr 24,3 Mio. EUR). Das Umsatzwachstum wurde im Exportgeschäft erzielt. Wareneinsatz Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde eine Wareneinsatzquote von 72,6 % (Vorjahr 74,2 %) erreicht. Die sinkende Wareneinsatzquote beruht im Wesentlichen auf den sich stabilisierenden Einkaufspreisen, nachdem die Beschaffung in den Vorjahren durch erhebliche Kostensteigerungen und Problemen entlang der Lieferkette gekennzeichnet war. Personalaufwand Der Personalaufwand lag mit 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 3,1 Mio. EUR) auf dem geplanten Niveau. Die gestiegenen Personalkosten sind im Wesentlichen auf Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Zum 31. Mai 2024 sind 45 Mitarbeiter angestellt. Davon sind 24 Mitarbeiter weiblich und 21 Mitarbeiter männlich. Die Leistungen aus den Bereichen Produktion und Logistik werden durch externe Dienstleister erbracht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr 2023/2024 größtenteils Logistik- und Transportkosten (7,1 Mio. EUR, Vorjahr 6,4 Mio. EUR), Raumkosten (2,5 Mio. EUR, Vorjahr 2,4 Mio. EUR) und Werbekosten (2,0 Mio. EUR, Vorjahr 1,5 Mio. EUR). Jahresergebnis Die Finori GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023/2024 vom 1. Juni bis 31. Mai einen Jahresüberschuss von TEUR 523 (Vorjahr TEUR 21) aus. Der gestiegene Jahresüberschuss ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsatz, die gesunkene Materialaufwandsquote, die stabilen Strukturkosten sowie Erträgen aus Beteiligungen zurückzuführen. c) Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Fremdkapital. Die Fremdkapitalquote zum 31. Mai 2024 beträgt 71,0 % im Verhältnis zur Bilanzsumme (Vorjahr 73,2 %). Die Kapitalseite wird maßgeblich von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 8,7 Mio. EUR) bestimmt. Diese Verbindlichkeiten dienen der Finanzierung des laufenden Geschäfts der Gesellschaft. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 4,7 Mio. EUR. Dieser Cash-Flow kommt aus dem operativen Ergebnis der Gesellschaft sowie im Wesentlichen aus der veränderten Saisonalität des Geschäftsverlaufs. Insbesondere im Mai, der alle Feiertage umfasste und dadurch wenig Umsatz bei entsprechend geringer Vorfinanzierung brachte, wurden gleichzeitig viele Forderungen aus den Vormonaten beglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind gestiegen, um den Umsatz der Monate Juni und Juli sicherzustellen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Gesellschaft 0,2 Mio. EUR investiert. Die Investitionen wurden für die neu installierte Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude, Umbauten und Büroausstattung ausgegeben. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet die gezahlten Zinsen zur Unternehmensfinanzierung sowie Darlehen, die von den Gesellschaftern bzw. nahestehenden Personen gegeben wurden. Die Finori GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. In der Regel wurden Rechnungen innerhalb der Skontofälligkeit beglichen. d) Vermögenslage Die Finori GmbH weist eine für Vertriebsgesellschaften typische Vermögensstruktur aus. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 11,4 % (Vorjahr 12,2 %). Der wesentliche Anteil des Anlagevermögens sind das Grundstück sowie das Firmengebäude. Der Anteil des Umlaufvermögens zum Bilanzstichtag beträgt 88,1 % (Vorjahr 87,0 %). Den Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 15,9 Mio. EUR (Vorjahr 17,9 Mio. EUR) sowie den flüssigen Mitteln in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR) stehen dabei kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 11,5 Mio. EUR (Vorjahr 11,9 Mio. EUR) sowie kurzfristige Rückstellungen in Höhe von 1,3 Mio. EUR (Vorjahr 1,0 Mio. EUR) gegenüber. Das Working Capital beträgt damit 5,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,9 Mio. EUR). Die Vorräte umfassen Handelswaren und dienen dem operativen Geschäft. Die Vorräte in Höhe von 10,2 Mio. EUR (Vorjahr 10,3 Mio. EUR) liegen auf Vorjahresniveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind geprägt durch die Forderungen aus Lieferung und Leistung, die sich gegenüber dem Vorjahr auf 5,6 Mio. EUR (Vorjahr 7,5 Mio. EUR) verringert haben. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind trotz der gestiegenen Umsätze gefallen. Dies liegt vor allem am Verlauf des Umsatzes innerhalb des Geschäftsjahres. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind trotz der gestiegenen Umsätze leicht gesunken, dies liegt vor allem am veränderten zeitlichen Verlauf des Umsatzes. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 6,0 Mio. EUR (Vorjahr 5,5 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss ist im Unternehmen verblieben, Ausschüttungen wurden nicht getätigt. e) Zusammenfassung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr ist geprägt durch die anhaltend schwierigen Marktbedingungen mit einer starken Kaufzurückhaltung der Endverbraucher, die hohe Unsicherheit in Bezug auf die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die unsichere geopolitische Lage mit ihren Auswirkungen auf die Lieferketten. Dadurch lag die Geschäftsentwicklung im Umsatz unter den Erwartungen der Geschäftsführung, durch proaktives Handeln konnte die Ergebnisprognose übertroffen werden. Gemäß Finanzplanung ist die Finori GmbH jederzeit in der Lage allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 45 Mitarbeiter beschäftigt, für deren Engagement und Einsatz sich die Geschäftsleitung bedankt. III. Chancen- und Risikobericht Die Finori GmbH ist als Hersteller von Möbeln und Wohnaccessoires einer Vielzahl von operativen, finanziellen und sonstigen Risiken und Chancen ausgesetzt. Die Steuerung von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der Finori GmbH. Risiken werden definiert als das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen kurzfristiger Ziele oder die Umsetzung langfristiger Strategien negativ beeinflussen könnten. Unter Chancen werden interne und externe Entwicklungen operativer und strategischer Art verstanden, die genutzt werden können, um die geplanten Ziele zu erreichen. Die Geschäftsführung hat ein umfassendes Risikomanagementsystem innerhalb des internen Kontrollsystems implementiert, um Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls korrigierende Maßnahmen ergreifen zu können. Nach der Einschätzung der Geschäftsführung ergeben sich insbesondere folgende wesentliche Risiken und Chancen die ihrer Bedeutung nach absteigend sortiert sind: 1. Risikobericht a) Markt Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. 6 Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die Europäische Zentralbank (EZB) veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. Der Euro-Raum als zweitwichtigster Absatzmarkt von Finori entwickelt sich aufgrund der geringeren Industrie- und Exportlastigkeit zwar besser als die deutsche Wirtschaft, allerdings hat sich das Wachstum mittlerweile auch dort abgeschwächt. 7 Der Möbelhandel in Deutschland und Europa insgesamt ist grundsätzlich von saturierten Märkten, hoher Veränderungsdynamik und einem intensiven Wettbewerb geprägt. Dadurch entstehen Faktoren, die den Geschäftsverlauf beeinflussen und Geschäftsrisiken darstellen können. Ein grundsätzliches Geschäftsrisiko ist die schwankende Konsumbereitschaft der Verbraucher, vor allem vor dem Hintergrund des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes. Der Wandel des Konsumverhaltens und der Kundenerwartungen birgt Chancen und Risiken - auch vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen, der fortschreitenden Digitalisierung und der wirtschaftlichen Entwicklung. Dies führt dazu, dass im ersten Quartal 2024 der Umsatz der deutschen Möbelindustrie It. Statistischem Bundesamt um 13 % zurückgegangen ist.
6 Quelle: Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, optimiert die Finori GmbH Vertriebskonzepte und Sortimente kontinuierlich und passt sie den Bedürfnissen und dem Einkaufsverhalten der Kunden sowie des Marktumfeldes an. Beispiel hierfür ist die klare Akzentuierung auf die Kernbereiche Stauraummöbel, Speisen und Diele. Durch die getroffenen Maßnahmen in Bezug auf die gegebene Komplexität der aktuellen Lage ist das Risiko derzeit sowohl im Hinblick auf die mögliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als auch insgesamt als hoch einzustufen. b) Operatives Geschäft Die Finori GmbH designt Produkte und lässt diese von verschiedenen Produzenten fertigen. Der Großteil dieser Fertigung findet in der EU statt, teilweise werden Produkte in Asien, vor allem China, eingekauft. Im Berichtszeitraum hat sich die schwierige Lage auf den Beschaffungsmärkten der letzten Jahre merklich beruhigt. Sowohl die Einkaufspreise als auch die Lieferketten haben sich stabilisiert, sodass die Planungssicherheit gestiegen ist. Der Wareneinkauf in Asien wird typischerweise in Dollar abgewickelt. Höhere Einkaufspreise der Ware durch Wechselkursschwankungen, steigende Frachtkosten sowie durch sonstige Effekte, z. B. Störungen der Lieferketten durch die angespannte weltpolitische Situation, können aufgrund der Marktsituation lediglich bedingt durch höhere Verkaufspreise weitergegeben werden. Verwertungsrisiken der disponierten Ware bestehen bei der Finori GmbH insofern, da Abnahmeverpflichtungen durch Kunden nicht vollumfänglich bestehen. Überproduktion bzw. Falschannahmen der Verkaufsfähigkeit am Markt können zu Abwertungen des Lagerbestandes führen. Dadurch entsteht für die kommenden Jahre ein Risiko, welches derzeit sowohl im Hinblick auf die mögliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als auch insgesamt als hoch einzustufen ist. c) Finanzierung Die Finori GmbH ist im Wesentlichen durch kurzfristige Bankkredite finanziert. Die langfristige Finanzierung ist durch die Rahmenkreditvereinbarung bis auf Weiteres mit einem ausreichend hohen Kreditlimit, über das die Gesellschaft verfügen kann, sichergestellt. Zudem stellen die Gesellschafter der Gesellschaft ebenfalls langfristige Darlehen zur Verfügung. Die Entwicklung der Zinsen in den vergangenen Jahren führt dadurch zu höheren Zinsbelastungen. Die prognostizierten Zinssenkungen sind bisher unter dem erwarteten Niveau geblieben, weitere Zinssenkungen werden zurzeit nicht erwartet. Zum Bilanzstichtag 31. Mai 2024 nutzte die Finori GmbH die Kreditlinie in Höhe von 6,7 Mio. EUR (Vorjahr 8,7 Mio. EUR). Davon betrugen die langfristigen Kredite 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR). Durch die getroffenen Maßnahmen in Bezug auf die aktuelle Lage ist das Risiko derzeit sowohl im Hinblick auf die mögliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als auch insgesamt als gering einzustufen. d) Forderungsausfall Die Forderungen verteilen sich auf wenige Großkunden, für die grundsätzlich ein potenzielles Ausfallrisiko besteht. Um diesem Risiko besser zu begegnen, wurde die Risikosteuerung so ausgerichtet, dass Forderungen über Warenkreditversicherungen und Zentralregulierer gegen das Delkredererisiko versichert werden. Ist dies bei Kunden nicht möglich, wird u. a. Vorauskasse verlangt. Die Marktstruktur ist jedoch so, dass dies nicht vollumfänglich möglich ist. Forderungen werden permanent hinsichtlich potenzieller Risiken überwacht und gegebenenfalls sofortige Maßnahmen zur Vermeidung von Forderungsausfällen eingeleitet. Allerdings wäre ein Ausfall der großen, marktbeherrschenden Systemhäuser mit hohen finanziellen Verlusten verbunden. Durch die getroffenen Maßnahmen in Bezug auf die aktuelle Lage ist das Risiko derzeit sowohl im Hinblick auf die mögliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als auch insgesamt als gering einzustufen. e) IT-Risiken Die wesentlichen IT-Systeme der Finori GmbH werden sowohl intern (Netzwerk) als auch von externen Dienstleistern (ERP-System) betreut. Ein Verlust von Daten oder ein längerer Ausfall der Systeme könnte zu spürbaren Umsatzverlusten führen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, werden Backups und separate Speicherung der relevanten Daten in der Infrastruktur der Gesellschaft erstellt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird deshalb als sehr gering angesehen. Aufgrund geeigneter interner Kontrollsysteme mit permanenter Überwachung und Möglichkeiten zur schnellen Gegensteuerung wird dieses Risiko sowohl im Hinblick auf die mögliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als auch insgesamt als gering eingestuft. 2. Chancenbericht a) Markt Das schwierige Marktumfeld in der Möbelbranche in Deutschland und Europa hat die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 belastet. Obwohl die Umsätze in der Möbelbranche insgesamt gesunken sind, konnte Finori die Umsatzerlöse steigern. Dies zeigt, dass die Vertriebskonzepte und die Designs am Markt gut angenommen werden. Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für die nächste Zukunft gehen von einer Seitwärtsbewegung aus. Die Möbelindustrie ist allerdings von sinkenden Umsätzen betroffen. Finori passt die Artikelstruktur mit der eigenen Designabteilung kontinuierlich an, um mit den designorientierten, innovativen Produkten erfolgreich am Markt zu bestehen. Dem starken Wettbewerb am Markt und der Kaufzurückhaltung der Kunden, insbesondere im Kernbereich von Finori, SB-Möbel und Junges Wohnen, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation und originelles Design begegnen. Dies bietet die Chance mit den Vertriebskonzepten weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen. Weitere Wachstumschancen für Finori liegen im Export. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt einen Anstieg des Exportanteils, hauptsächlich in die EU. Dies wird durch das eigene Vertriebsbüro in Frankreich unterstützt und forciert. Dies bietet die Chance weiterhin mit den internationalen Vertriebskonzepten erfolgreich im Exportmarkt zu wachsen. b) IT Die stetige Weiterentwicklung der Möglichkeiten des ERP-Systems bewirken vor allem im Bereich Logistik verbesserte Vorgehensweisen. Ziel dabei ist es die logistische Prozesskette und dadurch die Kundenzufriedenheit sowie die Kostenstruktur zu verbessern. Dies ist insbesondere für das weitere Wachstum im Exportgeschäft wichtig. 3. Zusammenfassung Das Geschäftsjahr 2023/2024 vom 1. Juni bis 31. Mai war geprägt durch eine Stabilisierung der Verwerfungen der Geschäftslage aus den Vorjahren, welche durch externe Faktoren (Corona, Angriff auf die Ukraine, etc.) und deren Folgewirkung begründet waren. Durch die anhaltend angespannte Wirtschaftslage, insbesondere in Deutschland, gehen wir von einem weiterhin schwierigen Marktumfeld aus. Dem starken Wettbewerb am Markt und der Kaufzurückhaltung der Kunden, insbesondere im Kernbereich von Finori, SB-Möbel und Junges Wohnen, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation und originelles Design begegnen. Gemäß Finanzplanung ist die Finori GmbH jederzeit in der Lage allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation lassen sich somit auf Grundlage der heute bekannten Informationen keine das Fortbestehen der Finori GmbH konkret gefährdenden Risiken erkennen. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024/2025 geht die Geschäftsführung von einem Umsatzniveau in Höhe von 62 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung in Höhe von 0,75 Mio. EUR aus. Im Kernsegment von Finori, SB-Möbel und Junges Wohnen, war eine Kaufzurückhaltung der Kunden zu beobachten. Laut Erhebung des Statistischen Bundesamtes sind die Umsätze der deutschen Möbelindustrie auch im 1. Quartal 2024 gesunken. Im Zuge der niedriger werdenden Inflation sowie der sinkenden Zinsen geht Finori davon aus, dass Kunden wieder mehr Kauflaune, auch auf längerfristige Konsumgüter, verspüren werden. Die gesamtwirtschaftliche Lage hat sich im Jahr 2023 in Deutschland und Europa bei niedrigen BIP- Wachstumsraten stabilisiert. Die Prognosen für die Inflation in Deutschland im Jahr 2024 liegen bei 2,4 % und bei 2,1 % für das Jahr 2025, nach 5,9 % im Jahr 2023. Im Euro-Raum liegt die Prognose für die Inflation im Jahr 2024 bei 2,4 % und bei 2,1 % für das Jahr 2025, nach 5,4 % im Jahr 2023. Für die mittel- bis langfristige Entwicklung geht der Sachverständigenrat von deutlichen Wachstumshemmnissen in Deutschland aus. Die geopolitischen Krisen stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Insgesamt sind diese Entwicklungen allerdings sehr unsicher und in der weiteren Folge nicht abschätzbar, weshalb eine Planungsunsicherheit besteht.
Untersiemau, 28. August 2024 Der Geschäftsführer: Stefan Finzel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Finori GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Finori GmbH, Untersiemau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Mai 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finori GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 8. November 2024 UNION
AG
Dipl.-Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.05.2024 wurde am 28.02.2025 festgestellt. |
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