Master Data

Registry
Register court Steinfurt HRB 13780
Registered
2/28/2022
Industry
Wholesale of sugar and chocolate and sugar confectioneryManufacture of cocoa, chocolate and sugar confectioneryManufacture of rusks and biscuits; manufacture of preserved pastry goods and cakes
Purpose
Jegliche Geschäftstätigkeit in Bezug auf die Produktion und den Vertrieb von Süßwaren.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Alfred Attema
since 2/28/2022
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
The European Candy Group B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

The European Candy Group B.V.
Netherlands
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Sulá GmbH

Metelen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

LAGEBERICHT zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024

Gliederung:

A. Allgemeines

B. Darstellung des Geschäftsverlaufes und des Ergebnisses des Jahres 2024 (§ 289 I HGB)

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

3. Produktion

4. Forschung und Entwicklung

5. Beschaffung

6. Investitionen

7. Finanzierung

8. Personal- und Sozialbereich

C. Darstellung der Lage des Unternehmens (§ 289 I HGB)

1. Vermögenslage

2. Finanzlage

3. Ertragslage

D. Risikobericht: Risikoberichterstattung

E. Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

3. Investitionen

4. Finanzierung

5. Personal- und Sozialbereich

6. Quintessenz

A. Allgemeines

Die Sulá GmbH mit Sitz in Metelen in Deutschland produziert und vertreibt Bonbons „ohne“ und „mit“ Zucker. Sie ist 100%ige Tochtergesellschaft der The European Candy Group B.V., Drachten, Niederlande.

Die Sulá GmbH ist u. a. zertifiziert nach ISO 22000 und International Food Standard (IFS) auf höherem Niveau, BRC (British Retail Consortium) sowie GMP (Good Manufacturing Practice).

B. Darstellung des Geschäftsverlaufes und des Ergebnisses des Jahres 2024 (§ 289 I HGB)

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gemäß dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI):

(Quelle: BDSI / Pressemitteilung vom 28.01.2025):

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche mit ihren genussbringenden Produkten auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Die mehr als 200 Unternehmen erlebten drastische Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Personal und eine Flut an neuen bürokratischen Anforderungen, die den Unternehmen immer mehr die Luft abschnüren. Dies führt zu einem deutlichen Rückgang der Produktionsmenge in Deutschland.

Nach Schätzungen des BDSI sank die Produktion insgesamt der in Deutschland hergestellten Süßwaren und Knabberartikel im Jahr 2024 auf 4,2 Mio. t (-2,7 %). Wertmäßig entwickelte sich die Produktion mit rund 17,4 Mrd. € positiv (+5,3 %).

Das wichtige Inlandsangebot (= Produktion + Einfuhr - Ausfuhr) entwickelte sich im Jahr 2024 leicht negativ und lag mengenmäßig bei knapp 2,7 Mio. t (-1,7 %), der Inlandsumsatz stieg auf schätzungsweise 11,3 Mrd. € (+5,7 %).

Das für die deutsche Süßwarenindustrie so wichtige Exportgeschäft mit Süßwaren und Knabberartikeln sank, wie bereits 2023, auch im Jahresverlauf 2024 leicht. Insgesamt wurden schätzungsweise 2,5 Mio. t Süßwaren und Knabberartikel exportiert. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang von -0,6 %. Der Exportumsatz stieg im Jahr 2024 um +16,7 % auf rund 14,3 Mrd. €.

Die deutschen Hersteller von Süßwaren und Knabberartikeln stehen seit Jahren unter enormem wirtschaftlichem Druck. Hohe Energiepreise in Deutschland beeinträchtigen zunehmend die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche - sie sind inzwischen ein entscheidender Standortfaktor.

Sparte: Bonbons und Zuckerwaren

Die Hersteller von Zuckerwaren verzeichneten 2024 ebenfalls eine rückläufige Entwicklung. Die mengenmäßige Produktion sank um schätzungsweise -2,5 % auf 675.000 t, der Wert stieg +3,5 % auf ca. 2,4 Mrd. €. Die Entwicklung der Exporte war 2024 bei den Bonbons und Zuckerwaren mit -1,2 % in der Menge rückläufig. Auch der Exportwert sank 2024 um -1,5 %.

Auch 2025 erwartet die deutsche Süßwarenindustrie kein ruhiges Jahr, denn insbesondere bei den Kakao- und Zuckerpreisen ist keine Entspannung zu erkennen.

Für die exportorientierte Branche sind auch die künftigen Handelsbeziehungen zu den USA von großer Bedeutung.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Neben konzerninternen Lieferungen liefert die Sulá GmbH Markenprodukte in verschiedene Länder weltweit (insbesondere Europa) nur an eigenständige Distributeure und den Lebensmitteleinzelhandel (LEH). Der Vertrieb an „Private-Label-Kunden" innerhalb und außerhalb Europas erfolgt von der Sulá GmbH im Wesentlichen direkt. Hierbei handelt es sich unter anderem um Produkte für die Süßwaren- und Pharma-Industrie.

Im Bereich Bonbons sind neben internationalen Großkonzernen wie z. B. Mondelez aus USA, Ferrero und Perfetti van Melle aus Italien und Ricola aus der Schweiz, auch deutsche Unternehmen wie Storck, Katjes, Em-eukal, Vivil oder Kalfany in den Sparten tätig.

Im Produktportfolio wurde strategisch weiterhin der Fokus auf zuckerfreie Bonbons gesetzt, soweit die Kapazitäten nicht für die konzerninterne Produktion nachfragestarker (zuckerhaltigen) Geleebohnen benötigt werden.

Die Umsatzerlöse der Sulá GmbH sind im Jahre 2024 um 12,0% von TEUR 30.217 auf TEUR 26.783 gesunken, in der Menge um 10,8 % von 5.524 to auf 4.927 to. Der konzerninterne Umsatz ist darin wertmäßig von rd 59% auf rd 61% und mengenmäßig von rd 69% auf rd 70% gestiegen.

3. Produktion

Die Produktion basiert 2024 im Wesentlichen auf eigen- und konzerngeplanten Absatzvolumina, wobei zum Teil auf Vorrat produziert wird.

Die Produktions-/Absatzplanzahlen bestimmen somit auch die Höhe des Vorratsvermögens sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Produktentwicklungen werden von der Sulá GmbH so betrieben, dass neben der Entwicklung neuer Geschmacksvarianten für bestehende Produkte auch neue Produkte im zuckerfreien Bereich entwickelt werden.

Die verschiedenen Geschmacksrichtungen orientieren sich dabei an den Abnehmern in verschiedenen europäischen Ländern.

5. Beschaffung

Für die wesentlichen Bestandteile der Produkte verfügt Sulá über eine breite Basis alternativer Lieferanten.

Von den inflationären kriegsbedingten Auswirkungen seit Anfang 2022 war Sulá auch in 2024 bei der Beschaffung von Rohstoffen, Energie und anderen Materialien nachhaltig beeinträchtigt.

6. Investitionen

Durch Investition in eine neue Produktionsanlage, dem Verkauf einer nicht mehr benötigten Toffeeanlage gegenübersteht, wurde der Buchwert des Sachanlagevermögens (ohne Finanzanlagen) erhöht.

Mit dem Beginn der Neuinvestition in eine Gießanlage stärkt Sulá ihre Position innerhalb der Gruppe, da sie damit nicht nur die bisher konzernintern bezogenen Kerne für Geleebohnen sondern auch andere geformte Bonbons herstellen kann.

Im Finanzanlagevermögen sind die längerfristigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen von TEUR 9.983 auf TEUR 0 gesunken.

7. Finanzierung

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte durch Eigenkapital und einen positiven Cashflow.

Kreditverbindlichkeiten gegenüber Banken bestanden zum Stichtag nicht.

8. Personal- und Sozialbereich

Nachfolgende Tabelle stellt die jeweils zum Stichtag 31.12. eines Jahres tätigen Arbeitnehmerzahlen dar:

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2024 2023
Mitarbeiter 89 91

C. Darstellung der Lage des Unternehmens (§ 289 I HGB)

1. Vermögenslage

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2024 2023
Anlagenintensität (Anlagevermögen durch Gesamtvermögen) % 25,7 60,6
Umlaufintensität (Umlaufvermögen durch Gesamtvermögen) % 72,9 39,0
Eigenkapitalquote (inkl. Gesellschafterdarlehen) % 66,0 82,7
Fremdkapitalquote (ohne Gesellschafterdarlehen) % 34,0 17,3

Wesentliche Kennzahlen zur Vermögenslage haben sich wie folgt verändert:

a) die Verminderung der Anlageintensität resultiert i.W. aus dem um TEUR 9.354 verminderten Gesamtvermögen und einem i.H.v. TEUR 9.742 verminderten Anlagevermögen, bei welchem sich Zugänge von TEUR 795 und Abgänge von TEUR 9.983 (Finanzausleihungen) ergeben haben

b) die Verminderung der Eigenkapitalquote auf 66,0% resultiert i.W. aus Ausschüttungen / Rücklagenreduktion.

c) die Erhöhung der Fremdkapitalquote resultiert i.W. aus der Verminderung des Gesamtkapitals.

2. Finanzlage

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2024 2023
Cashflow (= Jahresergebnis + Abschreibungen) TEUR 3.406 3.718
Liquidität 3. Grades [(Umlaufvermögen x 100) / (kurzfristige Verbindlichkeiten ohne Rückstellungen)] % 503 641

Der wie oben dargestellt ermittelte Cashflow hat sich trotz Toffeeanlage-Sonderveräußerungseffekt im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr reduziert und ist aber mit TEUR 3.406 deutlich positiv. Die Gesellschaft konnte ihre finanziellen Verpflichtungen im Geschäftsjahr jederzeit erfüllen; Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Liquidität 3. Grades hat sich verschlechtert.

Zu den am Bilanzstichtag existierenden künftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen wird auf den Gliederungspunkt IV. des Anhangs verwiesen.

3. Ertragslage

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2024 2023
Jahresergebnis TEUR 2.822 3.391
Rohertragsquote = [Rohergebnis x 100) / Umsatzerlöse] % 49,9 42,8
Personalaufwandsquote = [(Personalaufwand*) x 100) / Rohergebnis] % 41,7 38,8

Die Ertragslage stellt sich im Geschäftsjahr für die Geschäftsleitung als zufriedenstellend dar. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 26.873 gegenüber TEUR 30.217 im Vorjahr. Diesen um TEUR 3.344 verminderten Umsatzerlösen stehen um TEUR 2.980 gesunkene Materialaufwendungen gegenüber. Die Rohertragsquote hat sich entsprechend von 42,8 % auf 49,9 % erhöht. Die Personalaufwendungen sind absolut um TEUR 563 gestiegen trotz verminderter Arbeitnehmeranzahl.

D. Risikobericht: Risikoberichterstattung

Ein Risikomanagement hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen.

Die Risikomanagementziele und -methoden sind der Gesellschaftsgröße, der flachen Hierarchiestruktur, der Mitarbeiteranzahl und dem Tätigkeitsfeld entsprechend schlank ausgeprägt und in den Konzern eingebunden.

Die Geschäftsleitung wird durch ein Berichtswesen des operativen Controllings kontinuierlich informiert. Auch zur und von der Konzernmutter erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung.

Grundsätzlich ist eine eher konservative Risikobereitschaft zu verzeichnen, wobei sich bietende Chancen auch aktiv angegangen werden.

Nachfolgend werden die Risiken ab 9/2024 absteigend nach ihrer Intensität der Ausprägung und der Wahrscheinlichkeit des Eintritts dargestellt.

Die Sulá GmbH ist als Produktions- und Vertriebsgesellschaft in die The European Candy Group B.V. („TECG“) -Gruppe und damit auch in deren Konzernfinanzierung eingebunden.

Im Mai 2023 hatte die Konzernmuttergesellschaft eine neue vollständige Konzernfolgefinanzierung über rd EUR 52 Mio abgeschlossen, welche nicht nur zur Ablösung sämtlicher Kreditverbindlichkeiten, auch die der Tochtergesellschaften beinhaltet, sondern auch Mittel für weitere Aktivitäten umfaßt.

Der Bestand der Konzernfinanzierung ist an die Erfüllung bestimmter Verhaltensbedingungen und bestimmter Kennzahlen TECG-Gruppe geknüpft.

Die inflationären kriegsbedingten Auswirkungen (Preissteigerungen Energie, Beschaffungs-Lieferengpässe usw) seit Anfang 2022 können auch die Produktionsbereiche mit ihren Mitarbeitern und die Beschaffung von Rohstoffen, Energie und anderen Materialien weiter nachhaltig beeinträchtigen. Hier werden durch uns jeweils geeignete Maßnahmen zur Vermeidung umgesetzt.

Preisänderungsrisiken durch Währungskursschwankungen bestehen im Zusammenhang mit dem Verkauf, denen nur bedingt begegnet werden kann. Diese werden weitgehend auf Gruppenebene abgedeckt.

Ein Finanzmanagement umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement, Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Länderausfallrisiken.

Liquiditätsbeschaffungsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch aktive Liquiditätssteuerung und die Beschaffung und Vorhaltung liquider Mittel begegnet.

Debitorenrisiken wird durch Kreditlimits und ein frühzeitiges Mahnwesen begegnet.

Höchste Produktqualität wird u. a. durch die Einhaltung aller relevanten lebensmittelrechtlichen Standards und strengster interner Qualitätsstandards erreicht. Hierzu gehört u. a. die Zertifizierung nach ISO 22000 und International Food Standard (IFS) auf höherem Niveau sowie BRC und GMP. Hinsichtlich der Produktrisiken besteht darüber hinaus eine Produkthaftpflichtversicherung.

Das Risiko aus für eine bestimmte Zeit vereinbarten fixen Absatzpreisen wird durch für eine bestimmte Zeit vereinbarte fixe Einkaufspreise abgemildert.

Weiteren operativen Risiken, die in den Bereichen Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung sowie durch den Einsatz von IT entstehen, kommt künftig Bedeutung zu, denen durch kontinuierliche Verbesserung der Prozessabläufe und erweitertes innerbetriebliches und Konzern-Controlling begegnet wird.

Grundsätzlich bestehen darüber hinaus auch allein im Tätigwerden in einer hochentwickelten Wirtschaft (mit all ihren Rechten) Risiken. Mögliche Änderungen des rechtlichen Umfelds werden hinsichtlich ihrer Wirkungen frühzeitig evaluiert.

Die Geschäftsleitung geht insgesamt davon aus, dass die Risiken für Sulá weiterhin handhabbar sind. Da Chancen auch das Gegenteil von Risiken sind, wird der Umgang mit Risiken als Chance aufgefasst, die ergriffen wird.

E. Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nachfolgend werden die Einschätzungen von Chancen und Risiken hinsichtlich verschiedener Bereiche aus Sicht der Geschäftsleitung dargestellt.

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Gemäß dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI):

(Quelle: BDSI / Pressemitteilung vom 28.01.2025):

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche mit ihren genussbringenden Produkten auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück. Die mehr als 200 Unternehmen erlebten drastische Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Personal und eine Flut an neuen bürokratischen Anforderungen, mit der Folge eines deutlichen Rückgang der Produktionsmenge in Deutschland.

Auch 2025 erwartet die deutsche Süßwarenindustrie kein ruhiges Jahr, denn insbesondere bei den Kakao- und Zuckerpreisen ist keine Entspannung zu erkennen.

Für die exportorientierte Branche sind auch die künftigen Handelsbeziehungen zu den USA von großer Bedeutung.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Sulá GmbH hat ihre Erfahrung in der Produktion der Bonbons mit verschiedenen Zucker- und Zuckeraustauschstoffen genutzt und Produkte entwickelt, die in verschiedenen Bereichen (z. B. Private-Label- und Lohnproduktion) zum Einsatz kommen. Die Nischenposition von Sulá wird unter Setzen neuer, deutlicher Akzente im Bereich „Zuckerfrei“ weiter vorangetrieben, soweit die Kapazitäten nicht für konzerninterne Produktion benötigt werden.

Breit gefächerte Kundenstrukturen und -märkte für den zuckerfreien Bereich bieten entsprechende Unabhängigkeit und sollen daher verstärkt erschlossen und ausgebaut werden. Andererseits nimmt die konzerninterne Produktion zuckerhaltiger Geleebohnen weiter deutlich zu.

Seit einigen Jahren stellt Sula auch Jelly Beans für den Konzern her. Für die Produktion der Kerne, die bislang konzernintern erworben wurden, wurde Ende 2024 eine Formanlage angeschafft. Sie wird im Jahr 2025 in Betrieb genommen. Auf dieser Anlage können neben den Kernen für Jelly Beans auch andere geformte Bonbons hergestellt werden.

Somit werden sich Veränderungen im Produktportfolio von Sula ergeben, welche traditionell zuckerfreie Bonbons herstellt.

Als Leistungsindikatoren dienen der Gesellschaft Umsatz und Verkaufsmenge.

Für 2024 hatten wir auf Basis der verabschiedeten Planung mit einem positiven Ergebnis bei Umsatzerlösen von rd. EUR 28,5 Mio. mit Verkaufsmengen von etwa 5.090 Tonnen gerechnet.

In 2024 wurden Umsatzerlöse von rd EUR 26,8 Mio mit Verkaufsmengen von rd 4.927 Tonnen erzielt.

Für 2025 rechnen wir auf Basis der verabschiedeten Planung mit einem positiven Ergebnis bei Umsatzerlösen von rd. EUR 26,9 Mio. mit Verkaufsmengen von etwa 5.148 Tonnen.

In 1/2025 (inkl) wurden Umsatzerlöse von EUR 2,36 Mio mit Verkaufsmengen von rd 511 Tonnen erzielt.

3. Investitionen

Die Gießanlage wird erweitert.

4. Finanzierung

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt 2024 durch Eigenkapital, welches sich in 2024 durch Ausschüttungen gemindert hat, und positiven Cashflow. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

5. Personal- und Sozialbereich

Verständlicherweise kann jeder Ausfall eines Mitarbeiters ein Problem darstellen. Jedoch ist die Struktur der Mitarbeiter so gehalten, dass es im Unternehmen oder über den Konzern für die Schlüsselfunktionen Vertretungsmöglichkeiten gibt, die eine reibungslose Fortführung der täglichen Geschäfte ermöglichen. Zum anderen werden die Mitarbeiter/Innen durch Schulungen immer wieder auf den neuesten Informationsstand gebracht.

6. Quintessenz

Die Umsatzerlöse der Sulá GmbH sind im Jahre 2024 um 12,0% von TEUR 30.217 auf TEUR 26.783 gesunken, in der Menge um 10,8 % von 5.524 to auf 4.927 to. Der konzerninterne Umsatz ist darin wertmäßig von rd 59% auf rd 61% und mengenmäßig von rd 69% auf rd 70% gestiegen.

Für 2025 rechnen wir auf Basis der verabschiedeten Planung mit einem positiven Ergebnis bei Umsatzerlösen von rd. EUR 26,9 Mio. mit Verkaufsmengen von etwa 5.148 Tonnen.

In 1/2025 (inkl) wurden Umsatzerlöse von EUR 2,36 Mio mit Verkaufsmengen von rd 511 Tonnen erzielt.

Im Mai 2023 hatte die Konzernmuttergesellschaft eine neue vollständige Konzernfolgefinanzierung über rd EUR 52 Mio abgeschlossen, welche nicht nur zur Ablösung sämtlicher Kreditverbindlichkeiten, auch die der Tochtergesellschaften beinhaltet, sondern auch Mittel für weitere Aktivitäten umfaßt.

Die Erfüllung bestimmter Kennzahlen / Bedingungen der TECG-Gruppe im Rahmen der Konzernfinanzierung und die inflationären Auswirkungen seit 2022 bleiben für Sulá und ihren Bestand bedeutend.

 

Metelen, den 07.03.2025

Sulá GmbH

Alfred Attema, Geschäftsführer

Carolus Josephus Maria Korsten, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A.Anlagevermögen
I.Immaterielle Vermögensgegenstände 145.165,51 175.728,51
II.Sachanlagen 2.852.176,24 2.580.611,41
III.Finanzanlagen 0,00 9.983.306,86
B.Umlaufvermögen
I.Vorräte 3.491.067,10 3.378.822,29
II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.692.779,34 3.203.653,04
III.Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.325.231,86 1.608.753,72
C.Rechnungsabgrenzungsposten 168.443,88 97.932,48
11.674.863,93 21.028.808,31

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A.Eigenkapital
I.Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II.Kapitalrücklage 4.862.454,17 8.265.864,24
III.Bilanzgewinn 2.821.940,34 9.096.589,93
B.Rückstellungen 2.273.174,94 2.364.065,33
C.Verbindlichkeiten 1.692.294,48 1.276.976,30
D.Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 312,51
11.674.863,93 21.028.808,31

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024

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1.1. - 31.12.2024 1.1. - 31.12.2023
EUR EUR
1.Rohergebnis 13.408.455,21 12.927.452,33
2.Personalaufwand
a)Löhne und Gehälter -4.553.748,21 -4.158.333,72
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.030.971,81 -863.293,62
- davon für Altersversorgung: EUR 62.294 (Vj.: EUR 46.678)
3.Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -584.069,18 -326.707,37
4.Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.347.192,52 -4.437.543,44
5.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 204.466,85 622.647,97
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 187.194 (Vj.: EUR 622.647)
- davon an Gesellschafter: EUR 187.194 (Vj.: EUR 622.647)
6.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -30.246,85
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0 (Vj.: EUR 0)
- davon an Gesellschafter: EUR 0 (Vj.: EUR 0 )
7.Steuern vom Einkommen und Ertrag -275.000,00 -342.356,16
8.Ergebnis nach Steuern 2.821.940,34 3.391.619,14
9. Sonstige Steuern 0,00 0,00
10.Jahresüberschuss 2.821.940,34 3.391.619,14
11.Gewinnvortrag 0,00 5.704.970,79
12.Bilanzgewinn 2.821.940,34 9.096.589,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß dem in § 266 HGB vorgeschriebenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Erstellung des Anhangs werden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres werden beibehalten.

Die Gesellschaft bilanziert unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB):

Die Sulá GmbH ist als Tochtergesellschaft in die The European Candy Group B.V. („TECG“)-Gruppe und damit auch in deren Konzernfinanzierung eingebunden.

Im Mai 2023 hatte die Konzernmuttergesellschaft eine neue vollständige Konzernfolgefinanzierung über rd EUR 52 Mio abgeschlossen, welche nicht nur zur Ablösung sämtlicher Kreditverbindlichkeiten, auch die der Tochtergesellschaften beinhaltet, sondern auch Mittel für weitere Aktivitäten umfaßt.

Die Erfüllung bestimmter Kennzahlen / Bedingungen der TECG-Gruppe im Rahmen der Konzernfinanzierung und die inflationären Auswirkungen seit 2022 bleiben für Sulá und ihren Bestand bedeutend.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige degressive bzw. lineare Abschreibungen (mit betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer) zwischen 3 und 33 Jahren bewertet.

Finanzanlagen werden zum Nominalbetrag oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der letzten Einkaufspreise und unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Gemeinkosten nach § 255 Abs. 2 HGB (Fertigungs- und Materialgemeinkosten und Abschreibungen) sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Bestands- und Erlösrisiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden mit ihrem Nennbetrag oder dem niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag auf der Basis der Marktzinssätze, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

An ein verbundenes Unternehmen, die Gesellschafterin, gewährte Ausleihungen sind getilgt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit TEUR 2.693 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mit TEUR 0 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 204, Forderungen gegen Gesellschafter enthalten TEUR 359 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten - ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen - bzw. ihrem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist voll eingezahlt.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 7.709 (Vj 17.387) und ist durch Ausschüttungen / Rücklagenreduktion reduziert; die Eigenkapitalquote beträgt 66,0% (Vorj 82,7%).

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Steuern für 2022, 2023 und 2024.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 996 (i. Vj. TEUR 1.293)) betreffen im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 337 (i. Vj. TEUR 326)), Garantieleistungen, Kosten der Belegarchivierung, Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen und übrige Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) eine Laufzeit von über einem Jahr.

Sämtliche übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz. Die Verbindlichkeiten sind in der Regel durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 207 (i. Vj. TEUR 23)) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin The European Candy Group B.V. in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0), im Übrigen gegenüber der Continental Candy Industries B.V. in Höhe von TEUR 207 (i. Vj. TEUR 23).

Bezüglich der Verbindlichkeit mit The European Candy Group B.V. besteht eine Cashpool-Vereinbarung ab dem 1. Januar 2016.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Stichtag, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Vermögensgegenständen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 15 (Vj.: TEUR 2) Währungskursgewinne.

Periodenfremde Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen mit TEUR 179 (Vj.: TEUR 1) enthalten.

Außerordentliche Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen mit TEUR 1.100 (Vj.: TEUR 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten TEUR 10 (Vj.: TEUR 10) Währungskursverluste.

Periodenfremde Aufwendungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Handelsregister

Die Sulá GmbH mit Sitz in Metelen, Industriestraße 23, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt eingetragen (HRB 13780) (vormals Continental Candy Industries Boizenburg/Elbe GmbH mit Sitz in Boizenburg/Elbe: Amtsgericht Schwerin HRB 12252).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Form von liquiditätsschonenden Leasing- und Mietverpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 4.121 (Vj.: TEUR 4.673), davon bestehen TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) gegenüber verbundenen Unternehmen. Sie resultieren in Höhe von jährlich TEUR 560 (Vj.: TEUR 560) aus Mietverträgen (mit einer Restlaufzeit von 7 Jahren und 3 Monaten) zur Nutzung der Betriebsimmobilie sowie in Höhe von TEUR 61 (Vj.: TEUR 72) aus Leasingverträgen zur betrieblichen Nutzung von Kraftfahrzeugen.

Gesamtbezüge des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der The European Candy Group B.V., Drachten/Niederlande, einbezogen wird.

Mitarbeiter

Die Zahl der Arbeitnehmer gem. § 267 Abs. 5 HGB beläuft sich auf durchschnittlich 87 (Vj: 90), davon rd. 80% Gewerbliche.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren:

Herr Alfred Attema, Oranjewoud/Niederlande, CEO The European Candy Group B.V., Drachten/Niederlande

Herr Carolus Josephus Maria Korsten, Schijndel/Niederlande, CFO The European Candy Group B.V., Drachten/Niederlande

Die Angabe der Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterbleibt mit Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Sulá GmbH wird als Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der The European Candy Group B.V., Drachten/Niederlande, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in Drachten/Niederlande offengelegt und ist bei der Chamber of Commerce (Kamer van Koophandel) erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

keine

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.821.940,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Metelen, den 07.03.2025

Sulá GmbH

Alfred Attema, Geschäftsführer

Carolus Josephus Maria Korsten, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

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historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Umbuchungen Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
A.Anlagevermögen
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 808.446,51 0,00 34.536,00 0,00 842.982,51
2.Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. 808.446,51 0,00 34.536,00 0,00 842.982,51
II.Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte auf Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.Technische Anlagen und Maschinen 9.925.172,02 0,00 528.584,82 -3.028.389,49 7.425.367,35
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.215.875,99 0,00 217.893,28 0,00 4.433.769,27
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 49.435,83 0,00 49.435,83
Summe II. 14.141.048,01 0,00 795.913,93 -3.028.389,49 11.908.572,45
III.Finanzanlagen
1.Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.983.306,86 -359.862,60 0,00 -9.623.444,26 0,00
Summe III. 9.983.306,86 -359.862,60 0,00 -9.623.444,26 0,00
Summe Anlagevermögen 24.932.801,38 -359.862,60 830.449,93 -12.651.833,75 12.751.554,96
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kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Umbuchungen Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
A.Anlagevermögen
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 632.718,00 0,00 65.099,00 0,00 697.817,00
2.Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. 632.718,00 0,00 65.099,00 0,00 697.817,00
II.Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte auf Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.Technische Anlagen und Maschinen 7.916.794,95 4.749,60 350.098,22 -3.028.387,49 5.243.255,28
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.643.641,65 627,32 168.871,96 0,00 3.813.140,93
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. 11.560.436,60 5.376,92 518.970,18 -3.028.387,49 9.056.396,21
III.Finanzanlagen
1.Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.193.154,60 5.376,92 584.069,18 -3.028.387,49 9.754.213,21
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Buchwert Buchwert
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A.Anlagevermögen
I.Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 145.165,51 175.728,51
2.Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe I. 145.165,51 175.728,51
II.Sachanlagen
1.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte auf Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2.Technische Anlagen und Maschinen 2.182.112,07 2.008.377,07
3.Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.628,34 572.234,34
4.Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.435,83 0,00
Summe II. 2.852.176,24 2.580.611,41
III.Finanzanlagen
1.Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 9.983.306,86
Summe III. 0,00 9.983.306,86
Summe Anlagevermögen 2.997.341,75 12.739.646,78

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sulá GmbH, Metelen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Sulá GmbH, Metelen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Sulá GmbH, Metelen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Münster, 07. März 2025

Kluczka, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21.03.2025 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.821.940,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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