Publishing of journals and periodicals
MetaComp GmbH Computer + Netzwerke
Heßbrühlstraße 61, 70565 Stuttgart, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sebastian Thuns since 10/23/2024 | Procura |
Franziska Ruh since 10/23/2024 | Managing Director |
Kathrin Nadine Siegle since 3/19/2024 | Managing Director |
Joachim Konrad Bückendorf since 2/1/2019 | Procura |
Oliver Heck since 11/13/2013 | Managing Director |
Markus Lackner since 10/19/2005 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
MetaComp GmbH Computer + NetzwerkeStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmen und Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Vermögens- und Finanzlage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftstätigkeit Seit mehr als 30 Jahren bietet die MetaComp als herstellerunabhängiger Komplettanbieter ein umfassendes und rundes IT-Portfolio bestehend aus hochwertiger Hardware, Standardsoftware, IT-, Security- und Cloud-Services. Damit decken wir ein großes Spektrum der Kundenwünsche ab und können ihnen eine optimale, maßgeschneiderte und gemanagte IT-Umgebung anbieten - vom Workplace über Edge-, OEM- und Infrastrukturlösungen bis ins Rechenzentrum und in der Cloud. 2. Unternehmen und Geschäftsmodell Die MetaComp GmbH Computer + Netzwerke (MetaComp) mit Hauptsitz in Stuttgart ist ein IT-Handels- und Dienstleistungsunternehmen für gewerbliche Kunden, öffentliche Auftraggeber sowie für private Endkunden inklusive Schüler und Studenten. Das Unternehmen wurde im November 1993 als Einzelunternehmen gegründet und am 30. April 1996 in eine GmbH umfirmiert. Seit der Gründung ist der Kundenstamm stetig gewachsen und die MetaComp hat sich als innovatives und zukunftsorientiertes IT-Unternehmen etabliert. Mit einer dezentralen Vertriebs- und Servicestruktur und zentralen Diensten unter anderem im Einkauf, Produktmanagement, Cloud, Lager/Logistik, Marketing und Buchhaltung bestehen gute organisatorische Voraussetzungen für ein nachhaltig profitables Wachstum. Neben dem Handel mit Hard- und Software sind IT-Dienstleistungen ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsaktivitäten. Als erfolgreiches IT-Systemhaus decken wir maßgeblich drei Marktsegmente ab: Das strategische Projektgeschäft, den Rechenzentrumsbetrieb und IT-Services mit dem Fokus, unsere Kunden mehr und mehr in Richtung Managed Services, IT-Security, Device as a Service, Workplace as a Service, Cloud Services und Professional Services zu begleiten. Wir verstehen uns hierbei als IT-Partner und Fullservice-Provider. Wir bieten unseren Kunden eine durchdachte, effiziente und lückenlose Rundumbetreuung als auch Komplettlösungen aus einer Hand, von der Planung über die technische Ausführung bis hin zu umfassenden Service - über komplexe Netzwerklösungen bis hin zur effizienten IT-Logistik. Hierzu nutzen wir modernste Technologien führender Hersteller, um unseren Kunden zukunftssichere und leistungsfähige Lösungen zu bieten. Im Bereich E-Commerce bietet die MetaComp ihren Kunden ein breites Portfolio an IT-Produkten und deckt damit alle gängigen Bereiche der IT ab. Mit über 60.000 Produkten im Onlineshop werden wir dem Anspruch gerecht, unseren Kunden ein vollumfängliches Angebot rund um die IT-Infrastruktur zu bieten. In unseren Webshops finden Kunden nahezu jedes Produkt, welches für den Betrieb ihrer IT nötig ist. In unserem Fokus stehen Menschen, also unsere Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner und damit der direkte und persönliche Kontakt zwischen ihnen, welche proaktiv per Telefon, Videomeeting und vor Ort bestmöglich miteinander kommunizieren. Unserem Vertrieb kommt dabei eine Schlüsselrolle bei der Generierung von Umsatz über die Neukundenakquise und über Mehrgeschäft mit Bestandskunden zu. Insbesondere Kunden mit komplexen Anforderungen profitieren vom Kontakt mit den persönlichen Ansprechpartnern, die speziell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittene, individuelle Lösungen anbieten können. Zu unseren Unternehmensmaximen gehört der Grundsatz der Nachhaltigkeit. Dies bedeutet unter anderem, den Menschen mit all seinen Facetten wertzuschätzen und in den Mittelpunkt zu stellen, sowie unsere Umwelt und natürlichen Ressourcen zu schonen und zu erhalten - auch durch einen optimalen und effizienten Einsatz von IT-Lösungen. Im Jahr 2023 beschäftigte die MetaComp GmbH durchschnittlich 66 Mitarbeiter und bildeten 22 junge Menschen in vier branchentypischen Ausbildungsberufen aus. Die persönliche Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter ist uns ein besonderes Anliegen. Hier arbeiten wir eng mit unseren Partner-Herstellern zusammen, um als einer der ersten für neue Technologien geschult zu sein. Unsere Mitarbeiter halten zahlreiche Zertifikate führender IT-Hersteller. Unsere Mitarbeiter definieren wesentlich mit Engagement, Kompetenz, Kreativität und Zuverlässigkeit die Wertschöpfungskette des Unternehmens. Seit der Gründung ist die MetaComp geprägt von einer flachen Hierarchie und einer Arbeitskultur, die Mitarbeitern hohe Eigenverantwortung lässt, sie motiviert und begleitet. Über unsere weiteren Standorte in Mainz, Würzburg und Altlußheim verfügen wir über ein großes Servicenetz im Südwesten von Deutschland. Zusammen mit Kooperationspartnern bieten wir lösungsorientierte Dienstleistungen an, die unsere eigenen Ressourcen ergänzen. Das gesamte Produkt- und Leistungsportfolio sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile, fördert die Zusammenarbeit und daraus entstehende Innovationen. Das Leistungsangebot der MetaComp umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der IT. Themenschwerpunkte sind Digitalisierung, Rechenzentrumsbetrieb, Cloud, IT-Security, Modern Workspace, Beratung und Service. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist, dass MetaComp nahezu alles aus einer Hand anbieten kann. Durch die individuelle Zusammenstellung eines Angebots - bestehend aus unterschiedlichen, miteinander verknüpften Dienstleistungen und frei wählbaren Servicelevels - sind wir in der Lage für jeden Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu realisieren. Unser Service- und Lösungsportfolio werden dabei kontinuierlich überprüft, den Markt- und Kundenanforderungen angepasst und erweitert. Fortlaufend optimieren wir unser Dienstleistungsspektrum in den Bereichen "Device as a Service", "Workplace as a Service", "Infrastruktur as a Service" zusammen mit den Herstellern HP Inc., HPE, Lenovo und Dell. Diese Geschäftsbereiche sowie der Bereich "Managed Services" etablieren sich am Markt immer mehr. Zusätzlich sind wir in den wichtigen Bereichen "Cloud-Services", "Microsoft Lizenzberatung" und "Pädagogische Musterlösung für Schulen" aktiv und zertifiziert. Die MetaComp ist im amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen "AVPQ" der Industrie und Handelskammern für den Liefer- und Dienstleistungsbereich eingetragen. Die MetaComp unterteilt sich im Berichtszeitraum in die folgenden Geschäftsbereiche: - IT-Systemhaus (kleine, mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber) - IT-Fachhandel (Kleinstunternehmen, Schüler, Studenten und private Endkunden) - Onlineshop (private Endkunden und Unternehmen) 3. Forschung und Entwicklung Die MetaComp investiert ständig in die Entwicklung innovativer IT-Services und tauscht sich hier eng mit führenden IT-Herstellern und Branchenexperten aus. Die Anforderungen der Kunden verändern sich stetig und immer schneller. Daher ist es eine wichtige Aufgabe mit innovativen Services auf die Bedürfnisse der Kunden frühzeitig einzugehen und Mehrwerte zu bieten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge, nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). (Quelle: Destatis - Bruttoinlandsprodukt für Deutschland 2023, Stand 15.01.2024) Im laufenden Jahr werden die Ausgaben für Informationstechnik und Telekommunikation im Vergleich zu 2023 um 4,3 % wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,8 Milliarden € erreichen. In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,2 Milliarden € erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 5,4 %. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,8 % auf 46,6 Milliarden € das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Services bilden mit einem Volumen von 51,6 Milliarden € auch 2023 (+4,5 %) einen großen Anteil des IT-Markts ab. Die Ausgaben für IT-Hardware (inkl. Halbleiter und Consumer Electronics) wachsen im laufenden Jahr um 2,8 % auf 53,0 Milliarden Euro. Die Telekommunikation setzt das Wachstum aus dem Vorjahr voraussichtlich mit einem moderaten Wachstum von 2,0 % auf 73,7 Milliarden Euro fort. Für die Teilmärkte der TK-Endgeräte wird ein Wachstum um 4,3 % auf 12,8 Milliarden Euro und der TK-Infrastruktur wird ein Rückgang um 0,3 % auf 8,1 Milliarden € prognostiziert. Die Investitionen in Telekommunikationsdienste steigen im Jahr 2024 um 1,8 Prozent auf 52,8 Milliarden Euro. (Quelle: Bitkom ITK Marktzahlen Stand Juni/2024) Der ITK-Markt in Deutschland ist hochgradig fragmentiert. Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es in Deutschland insgesamt 99.390 steuerpflichtige ITK-Unternehmen. Diese setzen sich aus 85.293 Kleinunternehmen, 13.687 mittelständischen Unternehmen und 410 Großunternehmen zusammen. Das sind Unternehmen mit einem Umsatz über 22.000 € und mindestens 1.000€ Umsatzsteuer und mit ca. 1,3 Million Beschäftigten, die in Deutschland ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen IT- und Kommunikations-Hardware, Software und ITK-Services anbieten. 89.502 der Unternehmen sind der Sparte Software und Services zuzuordnen und 1.385 der Sparte IT-Hardware, sofern man das überhaupt noch trennen kann. Dabei unterscheiden sich die Größe, das Leistungsspektrum und die Spezialisierung der ITK-Unternehmen stark. Der Jahresumsatz der 79.699 kleinen IT-Unternehmen beträgt jeweils weniger als 1 Mio. €. Rund 10.901 mittelständische Unternehmen weisen einen Jahresumsatz zwischen 1 Mio. € und 50 Mio. € aus. Die Gruppe der großen IT-Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Mio. € besteht nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus rund 263 Unternehmen. Die davon größten in Deutschland aktiven Häuser mit mehr als 250 Mio. € Umsatz besteht aus nur 48 Unternehmen. Die MetaComp positioniert sich im oberen Bereich der 320 ITK-Systemhäuser mit Jahresumsätzen von 25 Mio. € bis 50 Mio. € und gehört damit zu den 1 % der größten ITK Unternehmen in Deutschland. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse fielen im Berichtsjahr von 38,38 Mio. € auf 29,79 Mio. €. Grund für den Umsatzrückgang war, dass wir ein großes Projekt bei einem weltweit agierenden Kunden verloren haben und der IT-Großhandel aufgrund veränderter Rahmenbedingungen Herausforderungen und Absatzproblem hatte. Zudem verschoben zahlreiche Kunden ITK-Projekte (Workplace-Solutions, IT-Infrastruktur und IT-Service) nachdem dieser Markt im Jahr zuvor große Zuwächse bei uns hatte. Unser Hauptaugenmerk gilt weiter dem deutschen Markt, hier erlösten wir ca. 96,5 % des Umsatzes. Der Großteil des Umsatzes war weiterhin geprägt mit klassischen IT-Projekten in den Bereichen Devices, Server und Storage inkl. Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, High-Performance-Computing, Netzwerke und Security. Die MetaComp spezialisierte sich weiterhin auf IT-Lösungen für kleinere und mittelständische Unternehmen, so wie für Corporate und Enterprise Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Unser Fokus lag auf den Bereichen Business Client & Mobility Solutions, so wie First und Second Level Support und Professional Services. Die Umsätze erwirtschafteten wir aus einem guten Mix aus Neu- und Bestandskunden. Die Nachfrage nach Managed Services, Cloud-Services, Monitoring, Security und LifeCycle Services gewannen weiter an Bedeutung. Die Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen unverändert. Die Materialaufwandsquote in 2023 betrug 83,0 % (vgl. Vorjahr 83,1 %). Die Personalkosten bilden nach dem Materialaufwand die Hauptkosten der Unternehmung. Der Personalaufwand betrug 2023 4.109 T€. Die Anzahl der festangestellten Arbeitnehmer stieg auf 66 (+10). Das Betriebsergebnis war aufgrund der negativen Entwicklung der Geschäftstätigkeit in diesem Wirtschaftsjahr deutlich schlechter als im Vorjahr und entsprach damit im Wesentlichen unseren Erwartungen. Da die erhoffte Erholung der allgemeinen Wirtschaftslage im letzten Quartal 2023 nicht eintrat, schlossen wir das Geschäftsjahr mit einem deutlich geringeren Gewinn als im Vorjahr ab. Zusammenfassend als Indikationsübersicht stellen wir fest, dass die Eigenkapitalquote zum Geschäftsjahresende 43,8 % (vgl. Vorjahr 29,9 %), das EBIT 88 T€ (vgl. Vorjahr 1.999 T€) und die Umsatzrentabilität vor Steuern 0,2 % (vgl. Vorjahr 5,1 %) beträgt. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 entsprach in vielen Punkten nicht unseren Erwartungen und viel damit schlechter aus als prognostiziert. b) Vermögens- und Finanzlage
Die flüssigen Mittel betrugen 1.440 T€. Dies entspricht einer Liquidität 1. Grades (flüssige Mittel zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) von 52,6 %. Das Anlagevermögen beläuft sich in 2023 auf T€ 3.012. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Gesamtvermögen) betrug demnach im Geschäftsjahr 37,8 %. Die Investitionen sind insbesondere durch Anschaffungskosten für einen im Geschäftsjahr 2023 erworbenen Geschäfts-/Firmenwert sowie für Geschäftsausstattungen angestiegen. Parallel dazu hat sich das Gesamtvermögen verringert. Dementsprechend ist die Anlagenintensität angestiegen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) beträgt 43,8 %. Die Eigenkapitalquote ist trotz des geringen Jahresüberschusses aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme gestiegen. Sie zeigt, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um finanzielle Herausforderungen zu meistern und langfristig stabil zu bleiben. Die Gesellschaft verfügt über Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 750 T€ und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 67 T€. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis Aufgrund der differenzierten Geschäftsbereiche haben wir ein umfangreiches Kennzahlenmodell entwickelt mit dem wir die Entwicklung in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen steuern können. Übergeordnet nutzen wir die üblichen Kennzahlen der Unternehmenssteuerung wie Umsatz und Rendite pro Mitarbeiter, Gesamtumsatzrendite und den Cashflow. Ein besonderes Augenmerk haben wir auf unser Warenlager. Aufgrund solider Betriebsergebnisse der vorherigen Jahre in Summe konnten wir weiterhin in die Zukunft unseres Unternehmens investieren. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als sehr gut ein. Unsere Unternehmensentwicklung ist anhaltend gut. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wenn ein Lieferant eine Skontovereinbarung ermöglicht hat, wurden durch kurzfristige Zahlungen auch Skontoabzüge realisiert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das Umlaufvermögen (Warenlager und Forderungen) sowie liquide Mittel gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügte im Berichtszeitraum neben dem Hauptsitz in Stuttgart über die folgenden Niederlassungen (inkl. Tochtergesellschaft): • Würzburg (TakeNet GmbH) • Mainz (thinkarella ag) • Altlußheim • Reutlingen Die Entwicklung aller Niederlassungen ist als positiv zu bewerten. Unseren Standort in Reutlingen werden wir jedoch wegen Personalveränderungen schließen. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Marktbegleiter im Bereich ITK-Hardware und ITK-Services gekennzeichnet sein. Dieser Trend ist schon seit Jahren zu beobachten und zeichnet sich derzeit verstärkt fort. Trotzdem wird die Anzahl der Software- und ITK-Serviceanbieter und besonders die Anzahl der Erwerbstätigen in ITK-Unternehmen in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Unser Konzept eines klassischen ITK-Systemhauses und Full-Service-ITK-Dienstleisters wird sich weiter positiv auf unseren Gesamtumsatz auswirken. Langfristige Verträge mit unseren Kunden und ein Fokus auf Managed Infrastructure as a Service und Managed Services werden unser Geschäft weiter stabilisieren und anwachsen lassen. Die Entwicklung im Jahr 2024 ist als schwierig, aber am Ende als noch positiv einzuschätzen. Wir rechnen mit einer erst spät einkehrenden Erholung der Märkte und mit allgemein stark steigenden Kosten, vor allem der Personalkosten. Mögliche Auswirkungen für das verbleibende Geschäftsjahr sind schwer vorhersagbar durch den Krieg in der Ukraine, eine hohe politische Unsicherheit, Inflation, ansteigende Zinsen, Energiekrise, Homeoffice, Fachkräftemangel, steigende Lohnkosten und einer dazu nicht immer ausreichenden Arbeitsleistung. Zwar wächst die ITK laut Bitkom auch im schwierigen konjunkturellen Umfeld. Trotzdem zeigt sich die Rezession auch in der derzeitigen Auftragslage. Insbesondere konjunkturelle Unsicherheiten führen im für die MetaComp wichtigen Hardwaregeschäft dazu, dass Kundenprojekte geschoben und nötige Ersatzinvestitionen hinausgezögert werden. Diese Effekte haben die Ertragslage im Jahr 2023 spürbar beeinträchtigt und dauern auch in 2024 weiter an. Unsere dennoch positive Ertragserwartung für 2024 kann dadurch gebremst werden. Wir rechnen aufgrund der obigen Ungewissheiten nicht mit einer Erholung der allgemeinen Wirtschaftslage in 2024, sondern frühestens in Q1 oder Q2 2025. Wir hoffen auf die Rückkehr größerer Projektanfragen, zusätzlichen Mehrumsatz durch Auflösung eines Investitionsstaus und aus Managed Services bei unseren Kunden. 2024 werden das Team und die Geschäftstätigkeiten der Ende 2023 erworbenen BitSteps GmbH aus Stuttgart in die MetaComp integriert werden. Des Weiteren werden die mehrheitlichen Firmenanteile der Servion GmbH aus Stuttgart erworben werden. Ebenso werden 100 % der Anteile der fusic GmbH & Co. KG aus Würzburg durch die TakeNet GmbH, einer 100 %igen Tochter der MetaComp GmbH erworben werden. Durch den Erwerb und die rückwirkende Verschmelzung der Ariston Vertriebs GmbH aus Berlin zum 30.06.2024 wird die MetaComp von Umsatz- und Ertragssteigerungen profitieren. Die Integrationskosten der Firmenübernahmen werden zusätzlich das Ergebnis der MetaComp belasten. Am Ende des Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem leicht positiven Ergebnis, jedoch über dem Niveau von 2023. Ebenso rechnen wir damit, dass unsere Umsätze im Jahr 2024 aufgrund der Verschmelzung mit der Ariston deutlich über den Umsätzen von 2023 liegen werden. Ein wichtiger Schlüssel für eine künftige positive Umsatz- und Ertragsentwicklung ist das Halten, das Gewinnen und die Ausbildung engagierter und motivierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für unser Unternehmen. Mit vielfältigen Angeboten präsentieren wir uns als attraktiver Arbeitgeber. Daher sehen wir die Fachkräftegewinnung für unser Unternehmen weiterhin als positiv an. Auch in 2024 wird die MetaComp GmbH weiterhin in die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und der Ausweitung des Service-, Lösungs- und Produktportfolios sowie in den Bereich Nachhaltigkeit investieren. Das weiteren ist geplant durch weitere Unternehmenskäufe zu wachsen und IT-Spezialisten für uns zu gewinnen. Dadurch erwarten wir sowohl einen Ausbau als auch eine weitere Festigung unserer guten Marktposition. Trotz hoher Investitionen erwarten wir für die kommenden Geschäftsjahre positive Ergebnisse und eine verbesserte Umsatzrendite. Das interne Kontrollsystem sowie ein kontinuierliches Controlling ermöglichen, auf Fehlentwicklungen kurzfristig mit Gegensteuerungsmaßnahmen zu reagieren. Die MetaComp GmbH ist mit ihren Produkten, Services und Lösungen sehr gut aufgestellt. V. Chancen- und Risikobericht Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stagniert im Oktober bei 85,4 Punkten. Nach einer leichten Verbesserung im vergangenen Monat nähert sich der Barometerwert damit nicht weiter der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft anzeigt. Zwar lief das dritte Quartal mit einem kleinen Plus bei der Wirtschaftsleistung etwas besser als erwartet, dies dürfte aber noch keine neue Dynamik entfachen. Der nur holprig laufende Außenhandel dämpft die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft weiterhin merklich. Die Nachfrage nach Produkten 'Made in Germany' bleibt auch zum Jahresende schwach, denn die deutsche Exportwirtschaft profitiert weiterhin kaum vom konjunkturellen Auftrieb in anderen Industrienationen. Die Binnenwirtschaft dürfte hingegen wieder an Fahrt gewinnen, wenn auch zunächst nur langsam. Die wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland bleibt hoch, sodass die Verbraucher*innen ihr Geld aktuell lieber sparen als ausgeben. In den kommenden Monaten dürften die deutlich gesunkenen Teuerungsraten die Konsumlaune der Menschen jedoch wieder etwas ankurbeln. Die konjunkturelle Schwächephase betrifft weiterhin vor allem die Industrie. Zwar konnte die Industrieproduktion am aktuellen Rand etwas zulegen, das Niveau bleibt jedoch äußerst niedrig. Dies spiegelt sich in der trüben Stimmung der Unternehmen wider: Laut Konjunkturumfragen des ifo-Instituts bewerten die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes ihre aktuelle Lage im Oktober erneut schlechter als im Vormonat. Dabei bleibt die schwache Auftragslage das beherrschende Problem und dürfte die Industriekonjunktur auch in den kommenden Monaten prägen. Vor allem aus dem Inland werden wenige Industriegüter nachgefragt. Deutsche Unternehmen halten sich angesichts der unsicheren wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen weiterhin mit Investitionen zurück. Die Geschäftserwartungen haben sich dagegen zuletzt leicht aufgehellt, wobei die Aussichten auf weiter sinkende Zinsen die Hoffnungen auf Umsatzsteigerungen etwas beleben dürften. Die Verbraucherpreisinflation hat sich über den Sommer deutlich stabilisiert und dürfte der Entwicklung des privaten Konsums und damit dem Dienstleistungssektor zunehmend zugutekommen. Das Geschäftsklima der Dienstleistungsunternehmen hat sich im Oktober merklich verbessert, besonders die aktuelle Lage wird - bei stabilen Erwartungen - positiver bewertet. Auch die Einzelhandelsumsätze legten zuletzt kräftig zu. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist vergleichsweise stabil, jedoch macht sich die konjunkturelle Schwäche mittlerweile auch hier bemerkbar. Trotz einer leicht steigenden Arbeitslosenzahl bleibt die Erwerbstätigkeit zwar auf weiterhin robust hohem Niveau, vor allem dank konstanter Beschäftigungszahlen im Dienstleistungsbereich. Allerdings ist die Zahl der Erwerbstätigen zuletzt nicht weiter gestiegen. Die ITK-Branche ist mit über 1,3 Millionen Beschäftigten weiterhin eine treibende Kraft der Wirtschaft in Deutschland mit einer Wachstumsprognose für 2024 von +4,7 % und für 2025 von +6,2 %. Laut den Prognosen des DIW wird das BIP in Deutschland im Jahr 2024 voraussichtlich stagnieren. Für 2025 liegt es bei nur +0,9 % und für 2026 bei +1,4 %. Unser Unternehmen festigt stetig seit Unternehmensgründung seine Marktposition. Durch Spezialisierung auf hochwertige ITK-Produkte, ITK-Services und ITK-Lösungen verfügen wir über Knowhow in komplexen ITK-Umgebungen. Durch die ständige Weiterentwicklung der ITK-Technologie steigen die Ansprüche an ITK-Spezialisten. Durch unsere Flexibilität, der Firmengröße und aufgrund unseres Knowhows in komplexen Kundenstrukturen haben wir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen anderen ITK-Unternehmen. Als langjähriger, strategischer Partner von ITK-Herstellern erfahren wir als einer der Ersten am Markt von neuen Technologien und Services und erkennen daraus resultierende Geschäftschancen mit einem Vorsprung. Wir können so früher als unsere Marktbegleiter unsere Geschäftsstrategie darauf ausrichten. Die MetaComp GmbH plant im Jahr 2024 den weiteren konsequenten Ausbau der Aktivitäten in strategischen Marktsegmenten, gepaart mit dem Anspruch, gleichzeitig die Qualität weiter auszubauen. Zusätzlich plant die MetaComp für 2024 und die folgenden Jahre Firmenanteile von Marktbegleitern mehrheitlich zu erwerben, um die Marktposition zu verbessern und um den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden gerecht zu werden. Gehaltskostensteigerungen und der Fachkräftemangel bedingen Herausforderungen. Sie stellen eine Limitierung für Wachstum dar. Aus diesem Grund setzen wir weiterhin auf die eigene Ausbildung junger Talente und investieren in die Weiterbildung unseres Personals. Der ständige Wandel des Marktes hinsichtlich Geschäftsprozesse und Produktportfolio erfordert eine zunehmende Flexibilität der Mitarbeiter, ein ausgeprägtes unternehmerisches Denken, gepaart mit einer hohen fachlichen und sozialen Kompetenz. Trends wie Device as a Service, Modern Workplace, Cyber-Security, Digitalisierung, Cloud-, Hybrid- und Edge-Computing, Nachhaltigkeit, Automatisierung, sowie künstliche Intelligenz werden weiterhin zu Nachfrage in der ITK-Branche führen. Die Anforderungen der Kunden werden zunehmend komplexer. Der hohe Ausbildungsstand und die enorme Erfahrung unserer Mitarbeiter auch in hochkomplexen ITK-Projekten stellen uns schon heute für die Anforderungen der Zukunft hervorragend auf. Die hohe Geschwindigkeit, in der sich mittlerweile in der ITK neue Themen entwickeln erfordert, dass wir uns permanent mit neuen Technologien und Trends beschäftigen. Um keinen relevanten Markt zu verpassen, beschäftigt sich die Geschäftsleitung der MetaComp GmbH fortlaufend mit der Evaluierung neuer Produkte, Lösungen und Trends und tauscht sich fortlaufend darüber mit führenden ITK-Herstellern und Marktbegleitern aus. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesen Maßnahmen das Risiko in diesem Bereich minimieren können. Da wir unsere Geschäfte fast ausschließlich im Euroraum tätigen, unterliegen wir derzeit auch keinen besonderen Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Beschaffungsgeschäfte unserer Niederlassungen werden zentral im Einkauf abgewickelt. Weitere Risiken sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes nicht erkennbar.
Stuttgart, den 04.12.2024 gez. Markus Lackner gez. Oliver Heck gez. Kathrin Fischer gez. Falco Rapino gez. Franziska Ruh BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023MetaComp GmbH Computer + Netzwerke, StuttgartAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgt gern.§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Ein Wechsel bzw. Abweichen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei und dreizehn Jahren vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00) werden gern. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll als Aufwand behandelt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben des laufenden Geschäftsjahres, welche Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres betreffen. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verpflichtungen voraussichtlich erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). langfristige Rückstellungen werden zum Barwert unter Anwendung der laufzeitadäquaten Abzinsungssätze gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Geschäfts-/Firmenwert Der durch die Verschmelzung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Der im Geschäftsjahr 2023 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird ab 01.01.2024 über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Mitzugehörigkeitsvermerke In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 299,88 EUR (Vorjahr: 16.380,89 EUR} enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 1.063,98 EUR). In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr: 45 TEUR) enthalten. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt 125.000,00 DM. Es ist noch nicht auf Euro umgestellt. In der Bilanz ist der sich durch Umrechnung ergebende (gerundete) Euro-Betrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 750 TEUR (Vorjahr: 875 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 67 TEUR (Vorjahr: 500 TEUR). Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 2.528 TEUR (Vorjahr: 5.892 TEUR) Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und in Höhe von 1.125 TEUR (Vorjahr: 1.250 TEUR) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, davon in Höhe von 125 TEUR (Vorjahr: 250 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 41.057,28 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Gebäudemieten und KFZ-Leasing in Höhe von insgesamt rd. 407 TEUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 66. Namen der Geschäftsführer ährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Herr Markus Lackner Geschäftsführer Einkauf, Finanzen, Logistik, Vision & Strategie • Herr Oliver Heck Geschäftsführer Consulting, Service & Vertrieb Vergütungen der Geschäftsführer Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: Der Stand bisheriger Kredite in Höhe von 5.902,65 EUR wurde im Jahr 2023 vollständig zurückgezahlt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Ausgewiesen sind die Werte zum 31.12.2022. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag des Bilanzergebnisses auf neue Rechnung.
Stuttgart, 4. Dezember 2024 MetaComp GmbH Computer + Netzwerke gez. Markus Lackner gez. Oliver Heck gez. Katrin Fischer gez. Falco Rapino gez. Franziska Ruh
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die gesetzlichen Vertreter der MetaComp GmbH Computer + Netzwerke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MetaComp GmbH Computer + Netzwerke - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MetaComp GmbH Computer + Netzwerke für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weil der Stadt, 04.12.2024 rgr GmbH gez. Gaschler, Wirtschaftsprüfer |
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