ex eventu GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Odo von Franqué since 2/22/2019 | Managing Director |
Marcel Herzbach since 8/1/2011 | Managing Director |
Phillipp Preugschat since 8/1/2011 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Deltex Handelsgesellschaft mbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Deltex Handelsgesellschaft mbHHamburg1. Allgemeine Angaben Die Deltex Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 98646 im Handelsregister eingetragen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Berichtsjahr werden ausweiskorrigierend EUR 779.420,86 Forderungen aus Schadenersatzansprüchen in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen und nicht wie im Vorjahr unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Vorjahreswert in Höhe von EUR 896.449,92 wurde entsprechend angepasst. Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der Sachanlagen erfolgen grundsätzlich pro rata temporis unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von über 250€ und nicht mehr als 1.000€ werden zu jeweils einem Fünftel im Jahr der Anschaffung und den folgenden vier Geschäftsjahren abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen werden mit den Anschaffungskosten / dem Nennwert, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Bewertung von Vorräten Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Vorräte in USD erfolgte mit einem abgesicherten Kurs. Bewertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Soweit Forderungen durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden, wurden diese mit dem gesicherten Kurs bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurden, soweit nicht gesichert, gem. § 256a HGB bewertet. Bewertung von Liquiden Mitteln Die liquiden Mittel werden grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Sofern Bankkonten in Fremdwährungen geführt werden, erfolgte die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag. Latente Steuern Für temporäre Unterschiede zwischen den Ansätzen in Handels- und Steuerbilanz werden aktive latente Steuern gebildet. Für weitere Details wird auf die Erläuterungen zur Bilanz verwiesen. Bewertung von Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Steuer- und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Bewertung von Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Soweit Verbindlichkeiten durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden, war dieser Kurs maßgebend. Durch Sicherungsmaßnahmen wie das zeitnahe Aufnehmen von Währungskrediten in Fremdwährung wird Verlusten aus Währungsgeschäften entgegengewirkt. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Währungsrisiken wurden im Rahmen von Mikro-Hedging die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TGBP 14 und voraussichtliche Transaktionen in Höhe von TGBP 403 mit Devisentermingeschäften mit gleichem Nominalbetrag zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Zur bilanziellen Abbildung wird die Einfrierungsmethode eingesetzt. Die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs ergibt einen Gewinn (TEUR 5). Auf Grund der Bewertungseinheit war eine Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten wegen des niedrigeren Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag nicht vorzunehmen. Zur Beurteilung der Wirksamkeit der Bewertungseinheit wurde nach der Critical-Terms-Match-Methode verfahren. Negative Marktwerte der EUR/GBP Devisentermingeschäfte liegen zum Bilanzstichtag nach der Market-to-Market-Methode nicht vor. Ebenso wurden Währungsrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TUSD 106 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TUSD 1.614 sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen in Höhe von TUSD 30.174 von Micro- Hedges mit Devisentermingeschäften mit gleichem Nominalbetrag abgesichert und zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Zur bilanziellen Abbildung wird die Einfrierungsmethode eingesetzt. Die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs ergibt einen Verlust in Höhe von TEUR 25. Aufgrund der Bewertungseinheit war eine Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten wegen des niedrigeren Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag nicht vorzunehmen. Zur Beurteilung der Wirksamkeit der Bewertungseinheit wurde nach der Critical-Terms-Match- Methode verfahren. Die Marktwerte der EUR/USD Devisentermingeschäfte sind zum Bilanzstichtag nach der Market-to-Market-Methode teilweise negativ (TEUR 606). Infolge von bestehenden Unterdeckungen von Sicherungsinstrumenten wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 3.500 EUR gebildet. Der Abschluss sämtlicher Devisentermingeschäfte dient der Absicherung der Währungsrisiken. Die Laufzeit und Höhe sind für das Grundgeschäft und das Sicherungsgeschäft identisch. Die Devisentermingeschäfte in GBP wurden bis zum 13.12.2024 und in USD bis zum 14.11.2024 abgeschlossen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.
Finanzanlagen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 320 (i. Vj. TEUR 162) enthalten. Davon wurden 100 TEUR für zwei Gesellschafterdarlehen mit 3,4% verzinst. Wie im Vorjahr sind in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Aktive latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:
Bei der Bewertung daraus resultierender aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 16 wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 32,27 % (15 % für KSt, 5,5 % für SolZ und 16,45 % für GewSt) zugrunde gelegt. Eigenkapital In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.519.861,85 einbezogen. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung einer teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Es wurden Euro 10.000,00 der Gewinnrücklage zugeführt. Aktivierte latente Steuern in Höhe von 16 TEUR sind gemäß §285 Nr. 28 HGB i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten (TEUR 181), Gewährleistungen (TEUR 93) und nachlaufende Rechnungen (TEUR 77) und gebildet. Verbindlichkeiten
* In Klammern angegebene Werte betreffen
Vorjahreszahlen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch einen Sicherheitenpool besichert. Als Sicherheit dienen den Banken die Rechte an den finanzierten Waren und daraus resultierenden Forderungen. Währungsumrechnung In den sonstigen Erträgen und den sonstigen Aufwendungen sind die folgenden Währungsbeträge enthalten:
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 31) sowie sonstige periodenfremde Erstattungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 24). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Nachzahlungen in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 182). Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung Die Personalaufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten Erstattungen von Krankenkassen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 34). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Ertragsteuern sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: Erträge Auflösung passiver latenter Steuern TEUR 29) und Erträge aus der Zuführung aktiver latenter Steuern von TEUR 0 TEUR (Vorjahr: TEUR 69) enthalten. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB beträgt TEUR 477. Davon sind TEUR 145 innerhalb eines Jahres fällig. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich Beschäftigten beträgt damit 45 (i. Vj. 45). Davon waren 25 vollzeitbeschäftigt (i. Vj. 25). Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: Marcel Herzbach, zuständig für: Beschaffung Phillipp Preugschat, zuständig für: Entwicklung und Vertrieb Odo von Franque, zuständig für: Finanzen und Personal Vergütung der Geschäftsführung Auf die Angaben zur Vergütung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach dem 31. Dezember 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.004.201,08 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 22.04.2024/28.05.2024 Marcel Herzbach Geschäftsführung Phillipp Preugschat Geschäftsführung Odo von Franqué Geschäftsführung Lagebericht 2023Deltex Handelsgesellschaft mbHHamburgInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Gesamtaussage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Deltex Handelsgesellschaft mbH umfasst den Im- und Export und Vertrieb von Waren aller Art; insbesondere den Handel mit Textilprodukten der Bekleidungsindustrie. Deltex importiert Waren - größtenteils aus Fernost - auf Grundlage bestehender Aufträge und leistet für Kunden die komplette Projektabwicklung. Dies beinhaltet auch die Überprüfung der Einhaltung von Qualitäts- und Sozialstandards. Deltex verfügt über keine eigenen Produktionsstandorte, stattdessen werden Lieferanten mit der Komplettabwicklung beauftragt. Übergaben an die Kunden finden entweder direkt im Bezugsland statt oder werden von Beauftragten im Empfängerland durchgeführt. Es bestehen etablierte Lieferantenbeziehungen in den Bezugsländern. Kunden kommen zum Großteil aus dem Lebensmitteleinzelhandel und stammen fast ausschließlich aus Deutschland, der EU und Großbrittanien. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 stand neben den Huthi-Anriffen im Suezkanal und den damit verbundenen Auswirkungen auf Schifffahrt und Transportkosten, insbesondere unter dem Einfluss der andauernden Kriegsgeschehen im Osten Europas. Die mit dem Krieg einhergehenden Konsequenzen, hier insbesondere die erhöhten Inflationszahlen, Energiekosten und ein schwacher EURO, beinflussten den Wirtschaftsmarkt stark. Der IWF gibt die Entwicklung des weltweiten Wirtschaftswachstums für das Jahr 2023 mit 3,2% an. Für das Folgejahr rechnet der IWF mit einem Wachstum von ebenfalls 3,2% (Stand April 2024, www.de.statista.com). Die Inflationsrate wird dabei weltweit 2023 vom IWF mit 6,88% angegeben. Es werden 5,79% für 2024 und 4,62% für 2025 prognostiziert (Stand April 2024, www.de.statista.com). Für Deutschland gibt der IWF das Wirtschaftswachstum in 2023 mit -0,2% an. Für 2024 werden 0,2% und für 2025 1,3% prognostiziert (Stand April 2024, www.de.statista.com). Die Entwicklung der Inflationsrate wird für Deutschland vom IWF mit 6,0% für 2023, 2,4% für 2024 und 2,0% für 2025 angegeben (Stand April 2024, www.imf.org). Die tatsächliche Entwicklung ist dabei stark abhängig von den Auswirkungen und dem weiteren Verlauf des russisch-ukrainischen Krieges. 2. Geschäftsverlauf und Lage Beschreibung des Geschäftsverlaufes a) Ertragslage
Trotz leicht gesunkener Umsatzerlöse (-2,3%) konnten in 2023 alle relevanten Kennzahlen zum Vorjahr gesteigert werden. Während im Vorjahr noch die hohen Frachtkosten sowie ein schwacher EURO wirkten, war das Rohergebnis in 2023 weniger mit Sondereffekten belastet. Negativ auf das EBIT, das sich gegenüber dem Vorjahr trotzdem mehr als verdoppelte, wirkten widerum um 726T€ gestiegene Personalkosten, sowohl durch Tantiemen, Neueinstellungen als auch Gehaltssteigerungen. Zusätzliche Mehrkosten entstanden im Wesentlichen bei den Reise- (+64T€) und IT-Kosten (+31T€). Durch die auch in 2023 noch einmal deutlich gestiegenen Leitzinsen der europäischen Zentralbank, mussten im Geschäftsjahr 334T€ mehr Zinsen gegenüber dem Vorjahr gezahlt werden. b) Finanzlage Die Finanzlage kann als stabil bezeichnet werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Überwachung des Working-Capitals erfolgt durch ein umfangreiches, zeitnahes Reporting. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber jederzeit bedient werden. Der Cash Flow aus der operativen Tätigkeit ist weiterhin positiv. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. c) Vermögenslage
Es wurden Investitionen in Höhe von 62T€ für den Erwerb einer ERP-Software aufgewendet und als Anzahlung in die immateriellen Vermögensgegenstände gebucht. Die Inbetriebnahme soll in 2024 erfolgen. Weitere wesentliche Anschaffungen erfolgten nicht. Stichtagsbezogen sank der Ausweis der Waren um -1.734T€, mit -3.039T€ ebenso deutlich der Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (dies auch zum Teil bedingt durch den Ankauf der Forderungen durch eine Drittbank). Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf 4.286T€, womit die Eigenkapitalquote bei etwa 43% lag. Analog zum Rückgang bei den Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sank die Inanspruchnahme der kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten, die auf das Geschäftsmodell des projektbasierten Handels zurückzuführen sind, um 4.175T€. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilen wir als solide. Umsatz und EBIT entsprachen im Wesentlichen den Prognosen für 2023, lediglich die gestiegenen Finanzierungskosten haben ein noch besseres Jahresergebnis verhindert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, Rohergebnis und EBIT. Ungeachtet der leicht gesunkenen Umsatzerlöse, lag das Rohergebnis deutlich über dem Vorjahresergebnis (+1.090T€). Trotz notwendiger Personalkostensteigerungen konnte das Mehrergebnis mit einem Plus von 739T€ bis zum EBIT durchgetragen werden. III. Prognosebericht Die bestehenden Kundenstrukturen und -beziehungen sind über die Jahre stabil gewachsen und gewährleisten auch weiterhin eine kontinuierliche Einbindung in die Beschaffungspläne der Kunden. Die Geschäftsleitung erwartet für das Berichtsjahr 2024 einen moderaten Anstieg bei den Umsätzen und keine wesentliche Veränderung im EBIT. Die auch weiterhin hohen Zinsen werden allerdings das EBT weiterhin stark belasten. Zusammenfassend liegen unserer Planung die folgenden Annahmen zugrunde:
Erhebliche Abweichungen von diesen Annahmen hätten einen entsprechenden Einfluss auf die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens, ohne dass hierdurch - auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen - existenzgefährdende Risiken zu erwarten sind. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Risiken aus der operativen Tätigkeit werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und hohe Qualität bewältigen, um dem zunehmenden Wettbewerbsdruck standzuhalten. Auf der Beschaffungsseite setzen wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten und profitieren von langjährigen Partnerschaften mit unseren Hauptlieferanten. Um das Risiko von Beschaffungsproblemen in den Herkunftsländern zu mindern, führen wir Qualitätskontrollen direkt vor Ort durch. Liquiditätsrisiken Wir steuern den kurz-, mittel- und langfristigen Finanzierungsbedarf aktiv. Es besteht die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit bestehenden Kreditinstituten zu intensivieren und weitere alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Ein erhöhtes Zinsniveau könnte sich negativ auf unsere Finanzierungskosten auswirken. Wechselkursrisiken Im Rahmen unserer globalen Geschäftsaktivitäten entstehen Risiken aus Fremdwährungstransaktionen. Als Sicherungsgeschäfte setzen wir überwiegend Devisentermingeschäfte ein, die mit Kreditinstituten guter Bonität kontrahiert werden und im Rahmen von Mikro-Hedging die Risiken abdecken. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Das Unternehmen ist daher für die Mittel- und Langfristplanung laufend auf der Suche nach optionalen Produktionsstätten, die die hohen Produktionsanforderungen erfüllen können. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Der Wettbewerbsdruck im Handel mit Discountprodukten nimmt stetig zu. Deltex hat bereits vor einigen Jahren ein eigenes Büro in Bangladesch gegründet, das sowohl ein eigenes Sourcing zulässt, als auch eine ständige Überwachung der in Auftrag gegebenen Produkte mit eigenem Personal. Hierüber sollten sich außerdem Skaleneffekte, sowohl hinsichtlich der Einkaufspreise, als auch bei der Anzahl der Aufträge ergeben. Darüber hinaus wurde dem Thema Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Deltex ist hier seit Jahren gut aufgestellt. Den steigenden Ansprüchen der Kunden aber insbesondere auch der Endverbraucher sollte in diesem Bereich entsprochen werden können. Die langjährigen und gut etablierten Kundenbeziehungen ermöglichen eine gewisse Planungssicherheit. Auf dieser Grundlage, aber auch durch die Hinzunahme neuer Sortimente sowie der Neukundengewinnung, sieht die Geschäftsleitung Potential für weiteres Wachstum. Einschätzung Alle dargestellten Risiken stellen nach Ansicht der Geschäftsleitung keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Sollten einzelne Risiken eintreten, wäre die bestehende Prognose für das folgende Geschäftsjahr zu korrigieren.
Hamburg, den 22.04.2024/28.05.2024 Marcel Herzbach Geschäftsführung Phillipp Preugschat Geschäftsführung Odo von Franque Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Deltex Handelsgesellschaft mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deltex Handelsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der Deltex Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.tem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Buchholz i. d. N., 14. Juni 2024 SKN
GmbH
ppa. Oliver Saucke, Wirtschaftsprüfer Björn Brockhaus, Wirtschaftsprüfer |
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