Master Data

Registry
Register court Aachen HRB 9277
Previous
Maria Hilf NRW gGmbH
Registered
10/1/2002
Industry
Activities of religious organisationsProvision of visiting and assistance services of older personsProvision of visiting and assistance services of persons with disabilities
Purpose
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist - die Förderung der Jugend- und Altenhilfe; - die Förderung von Kunst und Kultur; - die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe; - die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, einschließlich des Klimaschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes; - die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege (§ 23 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung), ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten; - die Förderung des Feuer-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes sowie der Unfallverhütung; - die Förderung des Tierschutzes; - die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz; - die Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene; - die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern; - die Förderung des Schutzes von Ehe und Familie - die Förderung der Kriminalprävention; - die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport); - die Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht, der Kleingärtnerei, des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings, der Soldaten- und Reservistenbetreuung, des Amateurfunkens, des Freifunks, des Modellflugs und des Hundesports; - die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen i.S.d. § 53 AO sowie - die Förderung kirchlicher Zwecke i.S.d. § 54 AO. Die Gesellschaft vewirklicht unmittelbar selbst die in Abs. (2) genannten Zwecke insbesondere durch den Erwerb, die Führung und die Unterhaltung sowie den Betrieb von Einrichtungen zur Unterbringung und Pflege von hilfs-, betreuungs- und pflegebedürftigen Personen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwirklichung von Aufgaben der Caritas als einer Wesensfunktion der katholischen Kirche durch Vorhaltung kirchlicher Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, insbesondere durch den Betrieb von Krankenhäusern, sonstigen Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie die Beteiligung hieran. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Gegenstand der Gesellschaft, nämlich dem Betrieb von psychiatrischen Krankenhäusern und Behinderten-, Jugend-, Kinder- und Altenhilfeeinrichtungen in der spezifischen Ausrichtung regional und überregional. Daneben kann die Gesellschaft auch Einrichtungen zur Unterbringung und Pflege von hilfs-, betreuungs- und pflegebedürftigen Personen errichten und betreiben. Der Betrieb kann über unmittelbar angeschlossene Einrichtungen und / oder Tochtergesellschaften erfolgen. Die Gesellschaft dient im Rahmen ihrer Möglichkeiten der stationären und ambulanten Untersuchung, Behandlung und Pflege sowie Betreuung von Personen ohne Rücksicht auf Staatsangehörigkeit, Konfession, Rasse, Geschlecht oder Wohnsitz. Die Gesellschaft verwirklicht ihre steuerbegünstigten Zwecke auch durch planmäßiges Zusammenwirken gemäß § 57 Abs. 3 AO mit der Stiftung der Alexianerbrüder, der Alexianer GmbH und den zum Unternehmensverbund der Alexianer GmbH gehörenden Tochter- und Beteiligungsgesellschaften soweit die vorgenannten verbundenen Unternehmen, Einrichtungen und Gesellschaften die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 der AO erfüllen. Dieses planmäßige Zusammenwirken erfolgt mit einzelnen oder mehreren der genannten Gesellschaften zusammen durch das wechselseitige aufeinander abgestimmte und koordinierte Erbringen von Verwaltungs- und Servicedienstleistungen, Nutzungsüberlassungen von beweglichen oder unbeweglichen Vermögensgegenständen, Lieferungen (insbesondere Waren-, Wärme- und Stromlieferungen) oder durch die Beistellung beziehungsweise Überlassung von Personal zur Erfüllung ihrer jeweiligen gemeinsamen steuerbegünstigten Satzungszwecke. Diese Leistungen werden jeweils einzeln vereinbart. Die Gesellschaft erfüllt ihren Zweck und betreibt die von ihr unterhaltenen Einrichtungen auf der Grundlage des Auftrages der Stiftung der Alexianerbrüder und des Selbstverständnisses der Katholischen Kirche. Die in der Gesellschaft und in ihren Einrichtungen im vorgenannten Sinne beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Erfüllung dieses Auftrages tätig. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte eingehen, die zur Erreichung oder Förderung der Gesellschaftszwecke dienlich sind. Bei Satzungsänderungen, die die Steuerbegünstigung der Gesellschaft betreffen, ist eine Stellungnahme des zuständigen Finanzamtes zur Auswirkung der Satzungsänderung auf die Steuerbegünstigung einzuholen.

History

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Management

NameRole
Stephan Schmidt
since 8/15/2024
Procura
Martin Fuchs
since 8/15/2024
Procura
Patrick Berger
since 8/15/2024
Procura
Martin Minten
since 2/12/2014
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (3)

NameOwnership
Stiftung der Alexianbrüder
82.90%
12.00%
AACHENER AKTIENGESELLSCHAFT ZUR UNTERSTÜTZUNG HILFSBEDÜRFTER PERSONEN
5.10%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€6,100,000
100.00%

Holdings

Financial Report

Katharina Kasper ViaNobis GmbH

Gangelt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 - 31.12.2018

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Gangelt, ist ein Tochterunternehmen der Katharina Kasper Holding GmbH, Dernbach, und somit ein Unternehmen der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER.

Die Katharina Kasper ViaNobis GmbH ist Träger zahlreicher Behinderten- sowie Jugendhilfeeinrichtungen, eines Fachkrankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, mehrerer Tageskliniken und psychiatrischer Institutsambulanzen. Seniorenheime und sowie Kindertagesstätten ergänzen das Leistungsspektrum der Gesellschaft. Das Leistungsangebot der Gesellschaft deckt alle Hilfeformen von der ambulanten Hilfe bis zur stationären Versorgung ab.

Die Katharina Kasper ViaNobis GmbH umfasst folgende Einrichtungen:

Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: ViaNobis - Die Fachklinik, Gangelt. Einrichtungen der Seniorenhilfe: Wohn- und Pflegezentrum Hehn, Mönchengladbach, Katharina Kasper-Heim, Gangelt. Einrichtungen der Behindertenhilfe: ViaNobis - Die Eingliederungshilfe, Gangelt, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe: ViaNobis - Die Jugendhilfe | Schloss Dilborn, Brüggen. Sonstige Einrichtungen: Zentrale Dienste der ViaNobis, Gangelt.

II. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 beläuft sich auf 103,805 Millionen EUR (Vj. 97,725 Millionen EUR). Die Steigerung des Jahresumsatzes beruht im Wesentlichen auf Leistungssteigerungen in annähernd allen Bereichen der Gesellschaft. Erstmals erzielte die Gesellschaft einen neunstelligen Umsatz.

Der Jahresüberschuss beträgt 4,9 Millionen EUR (Vj. 3,3 Millionen EUR). Die Steigerung des Gewinnes konnte insbesondere durch die Leistungsausweitung bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung des Personales erzielt werden.

Die Bauvorhaben in den Einrichtungen sind planmäßig durchgeführt und teilweise beendet worden. Die öffentliche Förderungsfinanzierung im Alten-, Behinderten- und Jugendhilfebereich beschränkt sich hierbei zunehmend auf den Kostenersatz der Darlehenszinsen.

In den Einrichtungen der Katharina Kasper ViaNobis GmbH waren im Jahr 2018 durchschnittlich 1.765 Mitarbeiter beschäftigt (Vj 1.690).

b. Finanz- und Vermögenslage einschließlich der Liquidität

Die Vermögens- und Kapitalstruktur im Jahr 2018 ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote I (ohne Sonderposten) beträgt zufriedenstellende 57,8 %. Die deutliche Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr (65,6 %) ist durch eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von 20,0 Millionen EUR durch die Katharina Kasper Holding GmbH und einer Gewinnausschüttung in Höhe von 2,5 Millionen EUR an die Katharina Kasper Holding GmbH begründet. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital bzw. durch langfristig zur Verfügung stehende Fremdmittel gedeckt. Die Liquidität der Gesellschaft ist zufriedenstellend.

Nach einer einmaligen Steigerung der Personalkostenquote im vergangenen Jahr ist in diesem Geschäftsjahr das Verhältnis der Personal- und Materialkosten zur Leistung gesunken. Im Geschäftsjahr 2018 konnte eine Reduzierung der Quote um 1,1% auf 82,6% (Vj. 83,7%) erreicht werden.

Die operative Rendite konnte um 1,4 % gesteigert werden und ist mir 9,7 % (Vorjahr 8,3 %) äußerst zufriedenstellend. Das EBITDA ist im Vergleich zum Vorjahr (6,6 %) ebenfalls gestiegen, mit 7,9 % ist das EBITDA weiterhin sehr zufriedenstellend.

Die Liquidität III. Grades ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, liegt mit 161,9 % (Vj. 334,4 %) deutlich über 100 % und ist daher zufriedenstellend. Grund für den deutlichen Rückgang ist eine Entnahme aus der Kapitalrücklage seitens der Katharina Kasper Holding GmbH in Höhe von TEUR 20.000 sowie eine Gewinnausschüttung an die Katharina Kasper Holding GmbH in Höhe von TEUR 2.500.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern ist im Vorjahresvergleich deutlich gestiegen. Mit 9,9 % (Vorjahr 4,8 %) liegt sie deutlich über dem Kapitalmarkt-Zinssatz.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Ziel der Katharina Kasper ViaNobis GmbH ist es, sich dem verschärften Wettbewerb unter Beibehaltung und Weiterentwicklung ethischer Grundsätze zu stellen.

Ausschlaggebend für die Branche wird dabei die Gewinnung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter bei einer stabilen Finanzlage sein. Dieser Spagat wird insbesondere bei zukünftigen Tariferhöhungen und der Tarifumstellung in bestimmten Bereichen eine Herausforderung werden. Dem stellen wir uns als attraktiver Arbeitgeber.

Der Mangel an Betreuungsplätzen für kleine Kinder ist in vielen Regionen deutlich spürbar. Als zuverlässiger Partner der Kommunen bauen wir das Geschäftsfeld der Kindertagesstätten weiter deutlich aus.

Zum Ausgleich der anstehenden Tariferhöhungen wird durch eine Effizienzsteigerung in Folge Prozessoptimierungen bestimmter Leistungsbereiche eine maßgebliche Kostenreduzierung im Personalbereich angestrebt. Für die folgenden Geschäftsjahre werden Schwerpunkte im Bereich der Einkaufsorganisation aber auch in den Verwaltungsbereichen gesetzt. Dabei werden die verbundenen Unternehmen der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER tatkräftige Unterstützung leisten.

Die Kernsanierung der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Standort Gangelt konnte im Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Den engagierten Mitarbeitern stehen nun optimale räumliche Strukturen für die Behandlung von Patienten zur Verfügung. Weiter konkretisiert wurden die Planungen für den Neubau einer Tagesklinik am Standort Erkelenz.

Im Bereich der Altenhilfe wird die Position als kompetenter Anbieter gefestigt. An dem Standort Mönchengladbach bietet die Gesellschaft seit 2017 an der Burgstraße eine weitere qualifizierte Tagespflege an. Am Standort Gangelt bietet das Katharina Kasper-Heim als eine von wenigen Einrichtungen im Rheinland 60 geistig behinderten Menschen einen stationären Platz in der Altenhilfe. Um den steigenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in der Altenhilfe zu decken, arbeitet die Katharina Kasper ViaNobis GmbH eng mit dem Fachseminar für Altenpflege maxQ in Hückelhoven zusammen.

Die Eingliederungshilfe wird das Angebot für geistig und psychisch behinderte Menschen ausbauen. Bis zum Jahr 2020 sind weitere Wohnstätten mit einem Bauvolumen zwischen 12 bis 15 Millionen Euro geplant. Darüber hinaus wird das Wirkungsfeld "Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen" weiter ausgebaut. Hierdurch wird mehreren behinderten Menschen die Chance geboten, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Das Angebot wird seit Herbst 2017 mit einer Integrationsfirma weiter ausgebaut werden. Ab Ende 2019 werden wir zudem eigene Arbeitsplätze in einer Werkstatt für behinderte Menschen anbieten.

Der seit Jahren stetige Anstieg der Patienten- / Bewohner und Klientenzahlen ist ein Beleg für die hohe Qualität unserer Leistung und das Vertrauen unserer Kunden in die Arbeit der Einrichtungen vor Ort.

Eine große Chance sehen wir in der Verbundzertifizierung nach DIN ISO 9001. Dabei wird das einheitliche Qualitätssystem der DERNBACHER GRUPPE KATHARINA KASPER durch den TÜV Rheinland zertifiziert.

Ein wesentliches Element des zukünftigen Erfolges ist die gute Vernetzung sowie Führung und Steuerung der Gesellschaft. Damit werden vor Ort Lösungen gefunden, die die Nachfrage regional bedienen. Das sorgt in hohem Maße für die Identifikation unserer Kunden und Mitarbeiter einerseits und mit regionalen Institutionen, Verbänden und Kostenträgern andererseits.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es ist in allen Einrichtungen eine ausgesprochen große Motivation und ein starkes persönliches Engagement zu spüren. Dank dieser Einsatzbereitschaft und der hohen Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen wird es gelingen, die Einrichtungen der Gesellschaft in eine sichere Zukunft zu führen.

Bestehende Analyse-Instrumente werden zur differenzierten Einschätzung der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen und Gesellschaften kontinuierlich optimiert bzw. sinnvoll ergänzt. Grundsätzlich sollen alle Planungs- und Steuerungselemente von einer kurzfristigen Betrachtung in eine Mittel- bzw. Langfristbetrachtung überführt werden.

Die regelmäßige Kommunikation über wesentliche wirtschaftliche Kennziffern lassen mögliche gesamtwirtschaftliche Risiken frühzeitig erkennen. Plan-Ist-Abweichungen können frühzeitig erkannt werden und bei Bedarf Gegenmaßnahmen durch die Verantwortlichen eingeleitet werden.

Ende Januar 2019 hat die Katharina Kasper ViaSalus GmbH, ein verbundenes Unternehmen der Gesellschaft, einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Inzwischen wurde das Verfahren eröffnet und bereits Ende Mai konnten im Rahmen der Sanierung Verträge unterzeichnet werden, so dass der Fortbestand der Gesellschaft und die Befriedigung der Gläubiger gewährleistet sein wird. Die etwaigen Risiken, die sich für die Katharina Kasper ViaNobis GmbH aus diesem Verfahren ergeben hätten, sind somit hinfällig.

Aufgrund unserer internen Planungs- und Hochrechnungsermittlungen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin leicht steigende Umsatzzahlen. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Perspektiven und Maßnahmen rechnet die Geschäftsführung der Katharina Kasper ViaNobis GmbH für das kommende Geschäftsjahr mit einem konstant positiven Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Die Überprüfung der Gesamtrisikolage der Gesellschaft lässt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennen.

 

Gangelt, den 7. Juni 2019

gez. Martin Minten, Geschäftsführer

Bilanz

Aktivseite

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Anwender-Software   79.791,00 91,4
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.443.222,94   43.163,6
2. Technische Anlagen 807.400,00   792,5
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.811.115,00   3.551,8
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.359.482,98 51.421.220,92 1.271,1
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 510.000,00   510,0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.748.367,95   5.393,6
3. Beteiligungen 47.782,30   47,8
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.725,38   91,1
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.438.020,74   2.498,4
6. Sonstige Finanzanlagen 150.000,00 8.954.896,37 150,0
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 92.034,76   88,6
2. Unfertige Erzeugnisse 151.292,50 243.327,26 143,9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.780.962,16   11.080,3
2. Forderungen gegen Gesellschafter 495.386,13   650,5
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.445,52   35,5
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein      
Beteiligungsverhältnis besteht 2.442,60   0,0
5. Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 1.132.899,00   537,1
6. Sonstige Vermögensgegenstände 187.666,13 11.617.801,54 271,0
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   13.614.657,56 32.067,0
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 0,9
    85.931.694,65 102.436,1

Passivseite

     
  EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 6.100.000,00   6.100,0
II. Kapitalrücklage 411.673,93   20.411,7
III. Gewinnvortrag 38.225.789,72   37.472,1
IV. Jahresüberschuss 4.935.342,25 49.672.805,90 3.253,7
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens      
1. Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG 4.062.891,00   4.002,4
2. Sonderposten aus Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand 1.112.327,00   1.052,5
3. Sonderposten aus sonstigen Zuwendungen 804.555,93 5.979.773,93 842,6
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 422.853,73   453,6
2. Sonstige Rückstellungen 5.201.275,29 5.624.129,02 4.437,6
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.087.568,79   14.261,9
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.255.661,19   1.664,3
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 510.713,16   337,3
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.064,27   19,2
5. Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungs- 157.389,34   164,3
recht sowie aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung      
6. Sonstige Verbindlichkeiten 7.989.881,26   7.443,1
- davon aus Steuern EUR 707.902,68 (Vorjahr: TEUR 711,6)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.524,50 (Vorjahr: TEUR 9,3)   24.021.278,01  
F. Rechnungsabgrenzungsposten   633.707,79 519,8
    85.931.694,65 102.436,1

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 103.805.148,31 97.724,8
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 7.337,50 -8,9
3. Sonstige betriebliche Erträge 384.102,47 622,2
  104.196.588,28 98.338,1
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.443.751,42 4.442,4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.953.893,69 7.568,7
  11.397.645,11 12.011,1
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 59.343.260,49 55.761,5
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 15.085.398,92 14.062,2
- davon für Altersversorgung: EUR 3.793.956,04 (Vorjahr: TEUR 3.325,3)    
  74.428.659,41 69.823,7
Zwischenergebnis 18.370.283,76 16.503,3
6. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 658.879,63 771,3
7. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 533.436,08 543,5
8. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 608.855,09 723,4
9. Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen 50.024,54 47,9
  533.436,08 543,5
10. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.980.739,57 2.972,6
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.639.900,60 10.533,2
12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 142.588,73 180,8
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 108.416,31 (Vorjahr: TEUR 141,9)    
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.068,81 20,0
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen 60.395,88 0,0
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 418.291,54 455,7
- davon aus Aufzinsung: EUR 34.269,03 (Vorjahr: TEUR 33,9)    
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.837,24 -16,5
17. Ergebnis nach Steuern 4.987.212,55 3.302,6
18. Sonstige Steuern 51.870,30 48,9
19. Jahresüberschuss 4.935.342,25 3.253,7

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Katharina Kasper ViaNobis GmbH hat ihren Sitz in 52538 Gangelt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen, Reg.Nr. HRB 9277.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Aufgrund der überwiegenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in der Krankenversorgung und der Pflege sind die Gliederungsschemata der §§ 266 Abs. 2 und § 275 Abs. 2 HGB gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB um spezifische Posten nach der Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) und der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) erweitert worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsätze

Bei den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden orientiert sich die Katharina Kasper ViaNobis GmbH an den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 264 ff. HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für große Kapitalgesellschaften sind angewendet worden. Die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagenspiegel sind entsprechend der Vorschriften des HGB gegliedert.

Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren.

Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungen. Hierbei enthalten die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt.

Die Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:

Vermögensgegenstand AfA-Methode Nutzungsdauer in Jahren
Gebäude Linear 10 - 50
Außenanlagen Linear 10 - 25
Technische Anlagen Linear 8 - 25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 3 - 23

Erhaltene Zuwendungen zur Finanzierung von Gegenständen des Anlagevermögens werden in einem Sonderposten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen.

Für geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR (Vorjahr 150,00 EUR) bis zu 1.000,00 EUR (jeweils ohne Umsatzsteuer) wird ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird pauschal mit 20% über 5 Jahre abgeschrieben. Die Anschaffungskosten entsprechender Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR (Vorjahr 150,00 EUR, jeweils ohne Umsatzsteuer) werden als Aufwand erfasst.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bzw. vermindert um Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bilanziert.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem effektiven Einstandswert bzw. dem gleitenden Durchschnitt.

Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse (Masttiere) wurden die von der Landwirtschaftskammer Rheinland veröffentlichten marktüblichen Erzeugerpreise beachtet und um einen 20%igen Aufschlag für artgerechte Tierhaltung erhöht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten aktiviert. Zweifelhafte Forderungen wurden angemessen wertberichtigt.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

Sonderposten

In den Sonderposten eingestellt wurden erhaltene Fördermittel nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz, Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand und Zuwendungen Dritter. Die jährliche Auflösung erfolgt in Höhe der auf die bezuschussten Anlagegüter entfallenden Abschreibungen.

Pensionsrückstellungen

Als Pensionsrückstellungen werden Rückstellungen für mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Die mittelbaren Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) in Köln. Die bilanzierte Rückstellung entspricht dem notwendigen Erfüllungsbetrag für einen abgegrenzten Kreis der Versorgungsberechtigten. Der Erfüllungsbetrag errechnet sich als anteiliger Barwert der insgesamt zu erwartenden Finanzierungsbeiträge, die von der KZVK über einen Zeitraum von 25 Jahren erhoben werden. Die Abzinsung der jährlichen Finanzierungsbeiträge erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins, der sich aus den letzten zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 3,21 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 40.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Bezüglich der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen wurden Verrechnungen mit gegenüberstehenden verpfändeten Bankguthaben (Planvermögen) vorgenommen. Die verpfändeten Bankguthaben sind dem Zugriff aller Gläubiger des Unternehmens im Wege der Einzelvollstreckung oder der Insolvenz entzogen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Bestandteil dieses Anhangs.

Forderungen

Die Forderungen gegen Gesellschafter, verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen - wie auch im Vorjahr - ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 6.100.000 EUR.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. August 2018 hat der Gesellschafter 20 Mio. EUR aus der Kapitalrücklage entnommen.

Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:

Gewinnvortrag EUR
Stand 01.01.2018 37.472.045
Jahresüberschuss 2017 3.253.745
Ausschüttung -2.500.000
Stand 31.12.2018 38.225.790

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung Stand 31.12.2018
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
Personal 1.482.532 1.050.833
Instandhaltungskosten 1.534.774 1.534.774
JA-/Prüfungs-/ Beratungskosten 103.415 103.415
Sonstige Rückstellungen 2.080.554 1.748.554
Summe 5.201.275 4.437.576

In Höhe von 16.193 EUR (Vorjahr 160.404 EUR) wurde die Altersteilzeitrückstellung (Erfüllungsrückstand) mit dem Planvermögen (verpfändete Festgelder) von 16.193 EUR (Vorjahr 160.404 EUR) verrechnet. Die Bruttorückstellung für Altersteilzeit beträgt 20.848 EUR (Vorjahr 207.388 EUR).

Im Finanzergebnis wurden die aus dem zu verrechnenden Vermögen erzielten Zinserträge in Höhe von 81 EUR (Vorjahr 802 EUR) mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Verpflichtungen verrechnet.

Die in Vorjahren gebildeten Instandhaltungsrückstellungen gemäß § 249 Abs. 2 HGB a.F. in Höhe von 1.534.774 EUR (Vorjahr 1.535 TEUR) werden in Anwendung der Übergangsvorschrift aus Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Stand Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
31.12.2018/ Vorjahr
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.087.569 1.448.036 11.639.533 7.317.072
Vorjahr 14.261.847 1.269.142 12.992.705 7.899.772
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.255.661 2.255.661 0 0
Vorjahr 1.664.332 1.664.332 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 510.713 510.713 0 0
Vorjahr 337.306 337.306 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.064 20.064 0 0
Vorjahr 19.220 19.220 0 0
Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht sowie aus öffentl. und nicht-öffentl. Förderung 157.389 157.389 0 0
Vorjahr 164.276 164.276 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 7.989.881 7.098.488 891.393 322.896
Vorjahr 7.443.141 6.421.181 1.021.960 468.260
Geschäftsjahr - Gesamt: 24.021.277 11.490.351 12.530.926 7.639.968
Vorjahr - Gesamt: 23.890.122 9.875.457 14.014.665 8.368.032

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit 13.081.234 EUR durch Grundschulden und mit 2.340 EUR durch Verpfändung von Termingeldanlagen besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 110.593 EUR durch Grundschulden besichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 1.032.032 EUR (Vorjahr 1.167.892 EUR) auf Darlehensverbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen - wie auch im Vorjahr - ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB: Die Gesellschaft hat gegenüber einem Kreditinstitut zugunsten der DGKK Grund & Bau GmbH, Gangelt, eine Patronatserklärung abgegeben. Die mögliche Verpflichtung aus der Patronatserklärung beläuft sich zum 31. Dezember 2018 auf 2.706 TEUR (Vorjahr 2.795 TEUR).

Die Gesellschaft hat zudem Termingeldanlagen in Höhe von 3.000 TEUR zur Besicherung von Darlehensverbindlichkeiten der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, Dernbach, verpfändet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen zum Stichtag für das folgende Geschäftsjahr in Höhe von 502 TEUR. Diese bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Pachtverträgen sowie aus Wartungs- und Hygieneverträgen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:

Tätigkeitsbereiche 2018
EUR
2017
EUR
Krankenhausleistungen 21.645.263 19.944.467
Pflege- und Betreuungsleistungen 53.127.769 46.605.118
Kinder- und Jugendhilfe 20.980.652 23.059.717
Sonstige Umsatzerlöse 8.051.464 8.115.557
Summe 103.805.148 97.724.859

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 115.430 EUR (Vorjahr TEUR 230).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 58.323 EUR (Vorjahr TEUR 148).

VI. Sonstige Angaben

Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 1.765 Mitarbeiter. Die Mitarbeiterstruktur stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

Dienstarten 2018 2017
Ärztlicher Dienst 28 32
Pflegedienst 729 684
Medizinisch-technischer Dienst 27 29
Funktionsdienst 78 74
Klinisches Hauspersonal 60 49
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 34 39
Technischer Dienst 1 3
Verwaltungsdienst 78 74
Sonderdienst 8 7
Erziehungs-, Fachdienst 596 521
Sonstiges Personal 126 178
Summe 1.765 1.690

Angaben gemäß Artikel 28 Absatz 2 EGHGB

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2018 auf 5,8 % (Vorjahr 5,3 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte. Seit dem 1. Juli 2016 beteiligt die Gesellschaft ihre Arbeitnehmer, entsprechend dem Beschluss der AVR Bundeskommission vom 16. Juni 2016, an der Beitragserhebung. Die Hälfte des 5,2 % des zusatzversicherungspflichtigen Entgelts überschreitenden Anteils des Beitrags wird dabei vom Bruttoarbeitsentgelt des Arbeitnehmers einbehalten. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt 55.854.298 EUR (Vorjahr 52.969 TEUR).

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgt in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Die in diesem Abrechnungsverband bestehende Unterdeckung soll über einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag bis zum Jahr 2040 geschlossen werden. Der von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S beläuft sich auf insgesamt 8.047 TEUR. Von dieser Deckungslücke ist im Jahresabschluss 2018 ein nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelter Teilbetrag von 423 TEUR als Rückstellung für mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert.

Geschäftsführung

Zusammensetzung der Geschäftsführung:

Herr Martin Minten

Die Geschäftsführung hat keine Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten, die Vergütung erfolgt in Form von Konzernumlagen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Katharina Kasper Holding GmbH, Dernbach, der im Bundesanzeiger offengelegt wird, einbezogen.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Anhang zum Konzernabschluss der Katharina Kasper Holding GmbH, Dernbach, zum 31. Dezember 2018 enthalten.

Verbundene Unternehmen und Anteilsbesitz

Anteil Eigenkapital 31.12.2018 Ergebnis
Name, Sitz % Nennwert
EUR
Gesamt
EUR
2018
EUR
geg euregio GmbH, Aachen 100 25.000 -18.254 -53.294
DGKK tagwerk GmbH, Gangelt 100 25.000 89.680 41.383
Prospex gGmbH, Heinsberg 50 25.565 3.750.834 602.073
Consortio gemeinnützige GmbH, Gangelt 20 100.000 100.690 678

Nachtragsbericht

Zum 1. April 2019 wurde bei dem verbundenen Unternehmen Katharina Kasper ViaSalus GmbH, Dernbach, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Zum 31. Dezember 2018 bestanden Forderungen gegen und Verpfändungen von Festgeldern zugunsten der Katharina Kasper ViaSalus GmbH in Höhe von EUR 4.987.559. Nach dem jetzigen Kenntnisstand soll das Insolvenzverfahren mit einer vollen Befriedigung der Gläubiger zum 31. Juli 2019 beendet werden.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von 4.935.342,25 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gangelt, den 7. Juni 2019

gez. Martin Minten, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2018
EUR
Zugänge 2018
EUR
Umbuchungen 2018
EUR
Abgänge 2018
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Anwender-Software 1.490.186,75 47.458,33 0,00 0,00 1.537.645,08
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.189.250,41 3.043.705,46 911.015,15 23.682,70 79.120.288,32
2. Technische Anlagen 2.591.123,43 163.672,59 0,00 0,00 2.754.796,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.088.580,40 1.442.318,81 0,00 723.686,67 14.807.212,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.271.113,48 999.384,65 -911.015,15 0,00 1.359.482,98
  93.140.067,72 5.649.081,51 0,00 747.369,37 98.041.779,86
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 510.000,00 0,00 0,00 0,00 510.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.393.540,26 1.000.000,00 0,00 645.172,31 5.748.367,95
3. Beteiligungen 47.782,30 0,00 0,00 0,00 47.782,30
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 91.133,95 0,00 0,00 30.408,57 60.725,38
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.498.416,62 0,00 0,00 0,00 2.498.416,62
6. Sonstige Finanzanlagen 150.000,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00
  8.690.873,13 1.000.000,00 0,00 675.580,88 9.015.292,25
  103.321.127,60 6.696.539,84 0,00 1.422.950,25 108.594.717,19
Abschreibungen kumuliert 01.01.2018
EUR
Abschreibungen 2018
EUR
Abgänge Abschreibungen 2018
EUR
Abschreibungen kumuliert 31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Anwender-Software 1.398.739,75 59.114,33 0,00 1.457.854,08
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.025.658,47 1.670.759,84 19.352,93 33.677.065,38
2. Technische Anlagen 1.798.651,43 148.744,59 0,00 1.947.396,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.536.795,40 1.102.120,81 642.818,67 10.996.097,54
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  44.361.105,30 2.921.625,24 662.171,60 46.620.558,94
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 60.395,88 0,00 60.395,88
6. Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 60.395,88 0,00 60.395,88
  45.759.845,05 3.041.135,45 662.171,60 48.138.808,90
Buchwerte 01.01.2018
EUR
Buchwerte 31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Lizenzen und Anwender-Software 91.447,00 79.791,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.163.591,94 45.443.222,94
2. Technische Anlagen 792.472,00 807.400,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.551.785,00 3.811.115,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.271.113,48 1.359.482,98
  48.778.962,42 51.421.220,92
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 510.000,00 510.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.393.540,26 5.748.367,95
3. Beteiligungen 47.782,30 47.782,30
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 91.133,95 60.725,38
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.498.416,62 2.438.020,74
6. Sonstige Finanzanlagen 150.000,00 150.000,00
  8.690.873,13 8.954.896,37
  57.561.282,55 60.455.908,29

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Gangelt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Gangelt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Gangelt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster/Westf., den 7. Juni 2019

Beratungs- und Prüfungsgesellschaft BPG mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hartung, Wirtschaftsprüfer

gez. Weinz, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss, Entlastung der Geschäftsführung

Die Gesellschafterversammlung der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Dernbach, stellt den Jahresabschluss der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Dernbach, zum 31. Dezember 2018 mit einer Bilanzsumme von Euro 85.931.694,65 fest.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2018 beläuft sich auf Euro 103.804.148,31.

Der Jahresüberschuss 2018 in Höhe von Euro 4.935.342,25 wird auf neue Rechnung 2019 vorgetragen.

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2018 erfolgt vorbehaltlich des Einspruchs der Gesellschafter der Katharina Kasper Holding GmbH, Dernbach, bei der Verabschiedung des Konzern-Jahresabschlusses der Katharina Kasper Holding GmbH, Dernbach, am 14. August 2019.

 

Dernbach, 25. Juli 2019

gez. Manfred Sunderhaus, Geschäftsführer Katharina Kasper Holding GmbH
als Gesellschafter Katharina Kasper ViaNobis GmbH

Die Gesellschafterversammlung der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, Dernbach, erteilt der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung.

 

Dernbach, 24.08.2019

gez. Manfred Sunderhaus, Gesellschafter Katharina Kasper ViaNobis GmbH

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