Konos GmbH
Fabrikstraße 8, 01683 Nossen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christophe Vanhamme since 9/17/2006 | Managing Director |
Emile Vanhamme since 9/17/2006 | Managing Director |
Rafal Zygmunt Leszczynski since 3/30/2005 | Procura |
Christian Höpper since 1/6/2005 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Papierfabrik Netstal AG | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Konos GmbHNossenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023Grundlagen KONOS GmbH ist einer der wenigen Kaffeefilter- und Korbkaffeefilterhersteller in Europa mit signifikantem Marktanteil. Bis 2022 herrschten im Private Label Bereich niedrige Verkaufspreise, deren Entwicklungstrend nicht direkt mit den Kosten für den vom Weltmarkt abhängenden Rohstoff Zellstoff sowie mit den laufend steigenden Personalkosten korrelierte. Wegen der immensen Energiepreissteigerungen im Geschäftsjahr 2022 sowie allgemeinen Kostensteigerungen bei allen Lieferanten und Dienstleistern hat das Unternehmen das allgemeine Preisniveau für Kaffeefilter wesentlich erhöht. Die Auswirkungen dieser Erhöhung sind vollständig ab Anfang 2023 zu beobachten. KONOS GmbH ist ebenfalls auf dem Markt für technische Papiere aktiv. Für diese Produkte gelten ähnliche Wettbewerbs- und Preisgegebenheiten wie für Kaffeefilter. Das Geschäftsjahr 2023 war vor allem durch die anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der daraus resultierenden Energiekrise geprägt sowie durch ein hohes Preisniveau im Bereich Rohstoff, Verpackung, Instandhaltung und Speditionsleistungen. Im Marktsegment Haushalt-Kaffeefilter verzeichnete man trotz der erreichten massiven Verkaufspreiserhöhungen eine erhöhte Auftragslage, dank der Erweiterung des Kundenportfolios. Die im Jahr 2022 abgeschlossenen Investitionsmaßnahmen zur Erweiterung der Produktionskapazitäten und zum Aufbau zusätzlicher Produktionslinien ermöglichten dem Unternehmen, die zusätzlichen Kundenanfragen zu bewältigen. Im Marktsegment Catering-Korbfilter war ein leichter Rückgang der Absätze zu verzeichnen. Die Auftragslage im Bereich der technischen Papiere für Arztpraxen-Bedarf blieb stabil im Vergleich zum Vorjahr. Es ist dem Unternehmen im Jahr 2023 gelungen, die Gesamtumsätze des Kerngeschäfts im Vergleich zum Vorjahres-Niveau deutlich zu erhöhen, auch durch erzielte Verkaufspreiserhöhungen. Die Umsatzerwartungen der Geschäftsführung wurden dadurch allerdings nicht ganz erreicht. Dies ist hauptsächlich dem Verlust von Aufträgen zweier Großkunden zum Anfang Quartal 4 sowie der ersten notwendigen Verkaufspreisreduktionen zum Ende des Jahres geschuldet. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Produktionsmenge etwas unter den Erwartungen. Das für 2023 budgetierte Produktionsvolumen von Kaffee- und Korbkaffeefiltern konnte nur bis zu 92% erreicht werden. Die geplanten Volumina von technischen Papieren und sonstigen Papierprodukten wurden bis zu 94% erreicht. Das Unternehmen arbeitet stetig und intensiv an der Verbesserung der Produktionseffizienz und der Erweiterung des Produktportfolios sowie der Festigung der Marktposition. Bereits in den Vorjahren hat KONOS GmbH intensiv in neue Produktionsanlagen investiert, um ihre Produkte kosteneffektiv herzustellen und auf dem Markt anbieten zu können. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in kleinerem Umfang getätigt. Die Ausgaben betreffen vor allem die maschinelle Ausstattung der Gesellschaft. Trotz angespannter personeller Situation und hoher Inflation, die praktisch alle Bereiche der Kosten betraf, konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 - durch Kostenoptimierungsmaßnahmen und steigende Umsätze mit erhöhten Verkaufspreisen - wieder ein positives Operativergebnis erzielen. Das vor dem Hintergrund der geschilderten Marktbesonderheiten im Geschäftsjahr erzielte Ergebnis ist positiv zu werten. Wirtschaftsbericht Ertragslage (in TEUR)
Die Gesamtleistung enthält neben den Umsatzerlösen auch die Bestandsveränderung sowie die sonstigen betrieblichen Erträge. Die Umsätze stiegen signifikant in 2023. Die erzielten Verkaufspreiserhöhungen und zusätzliche Kundenaufträge haben dazu beigetragen. Der Anstieg in den Materialkosten ist etwas niedriger ausgefallen, dadurch hat sich der Materialkostenanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert. Die Personalkosten des Unternehmens erhöhten sich infolge von Lohnerhöhungen im Jahr 2023. Der eigene Personalstamm wurde bis Jahresmitte zusätzlich durch Leiharbeitnehmer unterstützt, die den erhöhten Personalbedarf in der Produktion abdecken konnten. Die Abschreibungsbeträge steigerten sich signifikant in 2023 infolge der in den Vorjahren durchgeführten und abgeschlossenen Investitionen. Der Anstieg in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Lager- und Transportkosten sowie allgemeine Steigerung der Kosten bei allen Lieferanten und Dienstleistern des Unternehmens zurückzuführen. Im Ergebnis schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.593 ab, was eine Verbesserung von TEUR 2.720 zum Vorjahr darstellt. Vermögenslage (in TEUR)
Die Vermögensstruktur des Unternehmens blieb mit unveränderter Bilanzsumme weiterhin stabil. Die Reduktion im Anlagevermögen ist auf die im Jahr 2023 gebuchten Abschreibungen zurückzuführen, welche die getätigten Investitionen deutlich übersteigen. Die Erhöhung im Umlaufvermögen resultiert vor allem aus dem Anstieg der Forderungen, deren Erhöhung in unmittelbaren Zusammenhang mit den wachsenden Umsätzen steht, sowie dem Anstieg der liquiden Mittel. Gegenläufig war ein Rückgang im Vorratsbestand zu verzeichnen. Durch Drosselung der Einkäufe von der Muttergesellschaft ist es dem Unternehmen gelungen, die Papierbestände deutlich zu reduzieren, was zusätzliche Liquidität generiert und die Kosten der externen Lagerung minimiert hat. Das Working Capital des Unternehmens ist wie im Vorjahr stark positiv. Kapitalstruktur (in TEUR)
Die starke Kapitalstruktur der KONOS GmbH ist infolge des erzielten positiven Ergebnisses im Geschäftsjahr 2023 stabil geblieben. Die Eigenkapitalquote ist wesentlich gestiegen. Im Jahr 2023 hat sich die eigene Liquidität des Unternehmens bedeutend verbessert. Der Finanzierungsbedarf wurde vollständig mit einem Darlehen der Muttergesellschaft abgedeckt, welches bis zum Jahresende vollständig getilgt wurde. Die externe gesicherte Bankfinanzierung wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht in Anspruch genommen. Die Entwicklung der liquiden Mittel stellt sich wie folgt dar:
KONOS GmbH schreibt die erhaltenen Investitionszuschüsse über die Nutzungsdauer der begünstigten Anlagen ab. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft weitere Investitionszuschüsse für die durchgeführten Projekte erhalten. Ein Anstieg der Rückstellungen im Geschäftsjahr resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen und Kundenboni. Die Verbindlichkeiten weisen eine wesentliche Reduktion auf, die hauptsächlich aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen resultiert, sowie aus der vollständigen Tilgung des Darlehens gegenüber der Muttergesellschaft. Das Unternehmen kann seinen Zahlungsverpflichtungen nach wie vor ohne Schwierigkeiten nachkommen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Im Geschäftsjahr 2024 liegt höchste Priorität auf der Optimierung der Produktionsprozesse und Erhaltung der Kundenzufriedenheit. Parallel wird danach gestrebt, die vom Markt geforderten Preissenkungen so niedrig wie möglich zu halten. KONOS GmbH wird die Folgejahre verstärkt und nachdrücklich dazu nutzen, ihre Kunden zu halten und bei den bestehenden Produkten Kostenstrukturen anzupassen, um auf dem Markt die Wettbewerbsposition des Unternehmens zu stärken. Die erwarteten Umsätze in 2024 liegen bei ca. TEUR 34.497. Dank der stabilen Lieferantenbeziehungen mit der Papierfabrik Netstal AG, Netstal, Schweiz, ist eine signifikante Senkung in den Materialkosten für die KONOS GmbH geplant. Ähnliche Reduktionen werden im Bereich Verpackung erwartet. Spezifische Personalkosten sowie Logistikaufwendungen sollen im Jahr 2024 weiter steigen. Das operative Jahresergebnis wird bei ca. TEUR 1.249 erwartet. Umfangreiche Investitionen und intensive Entwicklungsarbeiten eröffnen der KONOS GmbH die Möglichkeit zur weiteren Optimierung des Produktportfolios. Durch den 2023 erreichten Bestandsabbau des Vorratsvermögens hat sich die Liquidität des Unternehmens wesentlich verbessert. Finanzierungsverbindlichkeiten bestehen bereits zum Ende des Berichtsjahres nicht mehr. Die Bilanzstruktur, die Eigenkapitalquote und das Working Capital sollen auch im Folgejahr unverändert stark bleiben. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die zugesagte externe Bankfinanzierung nicht in Anspruch genommen wird. Die geplanten zukünftigen Investitionsvorhaben sollen aus den eigenen liquiden Mitteln finanziert werden. Chancen und Risiken Das Hauptrisiko für die künftige Entwicklung stellen derzeit die Verkaufspreise für Kaffeefilter dar. Der Wettbewerb kann dazu führen, dass das erreichte Preisniveau nicht gehalten werden kann. Einige Kundenmigrationen sind nicht auszuschließen. Es ist nicht außer Acht zu lassen, dass der Kaffeefilterabsatz insgesamt kein Wachstum zeigt. Daher ist es für die Stabilisierung der Preise umso wichtiger, eine sehr gute Kostenstruktur aufzuweisen, damit sich die KONOS GmbH auch zukünftig gegenüber dem Wettbewerb behaupten kann. Im Bereich der Rohstoffbeschaffung können größere Schwankungen der Einkaufspreise zu einer starken Kostenbelastung bei der Beschaffung von Papier und Verpackungskomponenten führen. Auf den Rohstoffmarkt sowie auf die Herstellungskosten der Papierlieferanten haben derzeit eindeutig die Wechselkursentwicklungen von USD und CHF einen großen Einfluss, was zusätzlich zu Kostensteigerungen im Materialkostenbereich führen kann. Die vorübergehend überstandene Energiekrise kann wieder zu unvorhersehbaren Schwankungen in Energie-Verfügbarkeit und Einkaufspreisen der einzelnen Medien führen und dadurch auch die Kosten der Herstellung weiter wesentlich belasten. Energiepreise belasten alle Lieferanten und Dienstleister der Gesellschaft und werden dadurch auch mittelbar die Kostenlage der KONOS GmbH beeinflussen können. Die gesetzlichen Anforderungen an die Entlohnung von Personal werden das wirtschaftliche Ergebnis ebenfalls stark beeinflussen. Allerdings, durch die Optimierungsmaßnahmen, die von KONOS GmbH in Vorjahren durchgeführt wurden, wird das Unternehmen in Zukunft weniger dem Risiko ausgesetzt, die Produktionskapazität nur unter erhöhtem Einsatz von Leihpersonal bewältigen zu können. Aufgrund der positiven Kostenstruktur der KONOS GmbH, der zuverlässigen Papierversorgung durch die Muttergesellschaft sowie der Investitionsbereitschaft in neue Produktionskapazitäten und Kostenoptimierungsmaßnahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich das Unternehmen auch in Zukunft auf dem Markt für Kaffeefilter aller Art sowie für andere Papierprodukte behauptet und erwartet für die Folgejahre eine stabile Geschäftsentwicklung.
Nossen, 23. Februar 2024 Christian Höpper, Geschäftsführer Emile Vanhamme, Geschäftsführer Christophe Vanhamme, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma KONOS GmbH mit Sitz in Nossen im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 14272 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmalig die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Rechtsfolgen der Größenmerkmale treten ein, wenn diese an Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren erfüllt werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss ist in EUR aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ansatzwahlrechte und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert ausgeübt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern nach der linearen Methode abgeschrieben. Dabei werden die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Seit dem Jahr 2018 wird für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Entsprechend den steuerlichen Vorschriften werden pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Für Ersatzteile wie Walzen, Motoren, Kugellager etc. wurde ein Festwert gebildet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei bei den unfertigen Erzeugnissen nur die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten und bei den fertigen Erzeugnissen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie die durch die Fertigung veranlassten Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgte zu Nennwerten. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Investitionszuschüsse auf Sachanlagen werden unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen, welcher über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde entgegen den Regelungen des § 253 Abs. 1 HGB (Erfüllungsbetrag) in Höhe des steuerlichen Teilwertes bewertet und ab dem Geschäftsjahr 2012 mit dem Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet (Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung). Die Pensionsrückstellungen wurden nach den Vorschriften des § 6a EStG (Teilwertverfahren) ermittelt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die steuerlich anerkannten Richttafeln von Prof. Klaus Heubeck 2018 G mit einem Rechnungszinsfuß von 6 % p. a. Die Bewertung der Anwartschaft auf Witwen-/Witwerleistungen erfolgte nach der kollektiven Methode. Zugrunde gelegt wurde der Aktiven-Invaliden-Rentner-Bestand. Die Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern beruhen auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Zur Entwicklung der latenten Steuern wird auf die Darstellung unter "Passive latente Steuern" verwiesen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht. Kursgewinne und -verluste, die bis zum Stichtag durch Realisation entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt. Kursverluste, die durch Bewertung mit dem Stichtagskurs entstehen, werden ebenfalls ergebniswirksam berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der für Ersatzteile, wie Walzen, Motoren, Kugellager etc., gebildete Festwert wurde zuletzt im Geschäftsjahr 2020 neu beziffert und beträgt seither TEUR 521. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 156 (Vj. TEUR 277) gegen die Gesellschafterin und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung von TEUR 60 wurde auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem steuerlichen Teilwert bewertet und mit dem beizulegenden Zeitwert der Insolvenzsicherung für Pensionen (Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung) in Höhe von TEUR 64 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten der Insolvenzsicherung betragen TEUR 60.
In diesem Zusammenhang wurden Erträge in Höhe von TEUR 4 verrechnet (ausschüttungsgesperrt nach § 268 Abs. 8 HGB). Der Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den fortgeschriebenen Anschaffungskosten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für einen mit der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, geschlossenen Kontokorrentrahmenvertrag in Höhe von TEUR 500 hat die Muttergesellschaft Papierfabrik Netstal AG eine unbefristete Garantie über TEUR 550 erklärt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 482 (Vj. TEUR 5.818) gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten des Vorjahres enthielten ein Darlehen in Höhe von TEUR 4.500. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltszahlungen (TEUR 211) sowie aus Steuern (TEUR 277). Passive latente Steuern Die einzelnen Steuerlatenzen zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aus nachfolgender Tabelle.
Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind. Sie verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Zeiträume:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres enthielten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.009,12. Im Berichtsjahr waren keine derartigen Posten zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR -193,46 (Vj. EUR 1.336,65). Sonstige Angaben Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an: Herr Christian Höpper, Freiberg Herr Emile Vanhamme, Périgord II / Monaco Herr Christophe Vanhamme, Hoeilaart / Belgien Herr Christian Höpper ist aktiver Geschäftsführer bei der KONOS GmbH. Herr Emile Vanhamme sowie Herr Christophe Vanhamme üben ihre Tätigkeit als Geschäftsführer in anderen Konzerngesellschaften aus. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans im Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur einer der Geschäftsführer für seine Tätigkeit Vergütungen von der KONOS GmbH, Nossen, bezieht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100 % von der Papierfabrik Netstal AG, Netstal, Schweiz, gehalten. Somit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Papierfabrik Netstal AG, Netstal, Schweiz, sowie deren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften. Ein Konzernabschluss wird weder für den kleinsten noch für den größten Konsolidierungskreis aufgestellt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 4.592.690,21 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine besonderen Vorgänge, welche wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hatten.
Nossen, 23. Februar 2024 Christian Höpper, Geschäftsführer Emile Vanhamme, Geschäftsführer Christophe Vanhamme, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KONOS GmbH, Nossen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der KONOS GmbH, Nossen, − bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden − geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KONOS GmbH, Nossen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 23. Februar 2024 eureos
gmbh
Jäkel, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussGesellschafterversammlung am 3. April 2024: Die Gesellschafterversammlung beschließt, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.592.690,21 auf neue Rechnung vorzutragen. Feststellung des Jahresabschlusses 2023Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte mit Datum vom 3. April 2024. |
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