Neumarkt GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Darius Paul Nocon since 7/11/2017 | Procura |
Jochen Donk since 12/6/2012 | Managing Director |
Alessandro Dr. Conterno since 3/12/2004 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 5.23% |
| Name | Ownership |
|---|---|
| 94.77% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Rodeca GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. VFE-Lage 4. Gesamtbeurteilung III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Rodeca wurde im Jahr 1971 gegründet und ist ein mittelständisches Unternehmen mit über 50 Jahren Erfahrung in der Herstellung von und dem Handel mit transparenten Bauelementen aus Kunststoff inklusive Zubehör unter dem geschützten Markennamen rodeca®. Rodeca zählt zu den marktführenden Spezialisten für Tageslichttechnik in Dach- und Wandbereich sowie in der kreativen Fassadengestaltung. Ziel ist es, Architekten, Planern und Bauherren durch unsere Produkte sowie Beratung mit Kreativität, Kompetenz und Innovation zu unterstützen. Der Qualitätsanspruch sowie die technische Beratung gehören hierbei zu den zentralen Unternehmenszielen. Unsere Kunden erhalten zu unserer Produktpalette das komplette Systemzubehör inklusive Aluminium-Rahmenprofile, Fenster sowie Lüftungsklappen direkt aus einer Hand. Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Mülheim an der Ruhr eine Produktionsstätte in Kamp-Lintfort. 2. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurden angestoßene Entwicklungsprojekte sowie innovative Weiterentwicklungen von bestehenden Technologien fortgeführt und teilweise abgeschlossen. Die Weiterentwicklungen waren im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Erweiterung der Gestaltungskreativität sowie von der Vergrößerung der Produktpalette geprägt. Zudem wurden die Entwicklungsprojekte zur Qualitätsoptimierung sowie Nachhaltigkeit weiter vorangetrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft erhoffte sich nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 eine Erholung in den Folgejahren. Allerdings fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise sowie die Rekordinflation (7,9 %) geringer aus als erwartet. Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,3 %). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 %). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Krieges in der Ukraine. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. Die Bauindustrie spricht insgesamt von einem "schwachen" Baujahr 2022. Während sich auf den ersten Blick eine positive Entwicklung zeigt, da der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe mit einer Steigerung von 9,8 % nominal einen Höchststand erreicht, machen die gestiegenen Baupreise aus dem Rekord einen Rückgang. Preisbereinigt war der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe um 5,8 % geringer als im Vorjahr, der reale Auftragseingang ist im Jahr 2022 um 9,6 % gesunken. Die branchenbezogene Marktsituation ist zudem in den letzten Jahren durch einen deutlichen Angebotsüberhang seitens der Produzenten gekennzeichnet, welcher sich im Jahr 2022 weiterhin fortsetzte. Wir begegnen diesen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen mit entsprechenden Kostenoptimierungen sowie weiterhin mit der Entwicklung neuer innovativer Produkte, die durch einen umfassenden Beratungs- sowie Planungsservice für unsere Kunden unterstützt werden. Dieses wird zudem durch das hohe Maß an Qualität und Verlässlichkeit gestärkt. 2. Geschäftsverlauf Trotz des andauernden Ukrainekrieges und des stärkeren Wettbewerbs konnten wir im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung verbuchen. Die Materialintensität (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen inkl. Bestandsveränderung) ist hingegen infolge der allgemeinen Inflation sowie gestiegener Rohstoffpreise von 54,0 % im Vorjahr auf 56,0 % in 2022 gestiegen. Aus diesem Grund ist das Rohergebnis um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.983 gesunken. Bei nahezu unverändertem Personalaufwand und um 6,4 % gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt das Betriebsergebnis bei TEUR 1.054 und hat gegenüber dem Vorjahr um 11,5 % abgenommen. Wir befinden uns im Trend der branchenbezogenen Marktsituation und sind mit dem Verlauf des Geschäfts zufrieden. 3. VFE-Lage Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Materialintensität, Umsatzrendite sowie den Cash-Flow als finanzielle Leistungsindikatoren heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Bilanzsumme ist insgesamt um TEUR 1.078 auf TEUR 13.521 gestiegen. Dabei ist das Sachanlagevermögen abschreibungsbedingt auf TEUR 2.196 (- 3,3 %) gesunken. Das Finanzanlagevermögen blieb im Geschäftsjahr unverändert zum vergangenen Jahr. Die Anlagenquote beträgt 17,7 % nach 19,9 % im Vorjahr. Im Umlaufvermögen zeigt sich der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere durch die um TEUR 2.005 (+ 77,7 %) gestiegenen liquiden Mittel. Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus der Lagerreduktion. Die Reduzierung des Vorratsvermögen entfällt mit TEUR 492 auf die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und mit TEUR 314 auf die Fertigen Erzeugnisse und Waren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich stichtagsbedingt leicht um TEUR 41 auf TEUR 3.045 verringert. Auf der Kapitalseite ist mit 63,9 % der Bilanzsumme das Eigenkapital prägend und konnte durch das positive Jahresergebnis auf TEUR 8.635 gesteigert werden. Daneben zeigt sich der Anstieg der Bilanzsumme auf der Kapitalseite einerseits bei den gestiegenen sonstigen Rückstellungen (+ TEUR 221) und andererseits bei den stichtagsbedingt gestiegenen Verbindlichkeiten (+ TEUR 206). Die im Geschäftsverlauf erwähnte Umsatzsteigerung beträgt 4,6 %. Die Materialintensität ist dagegen aufgrund der gestiegenen Rohmaterialpreise sowie den allgemeinen inflationären Auswirkungen von 54 % auf 56 % gestiegen. Die Umsatzrendite beträgt 5,6 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (6,3 %) leicht gesunken. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 4.838 hat sich geringfügig im Vergleich zum Vorjahr reduziert (- 1,8 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten insbesondere aufgrund reduzierter Fracht-/Verpackungs- und Vertriebskosten auf TEUR 2.805 (- 6,4%) gesenkt werden. Insgesamt beträgt das Betriebsergebnis TEUR 1.054 und liegt damit -11,5 % unter dem Vorjahr. Das Finanzergebnis (TEUR 88) ist hingegen um 47,5 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Es beinhaltet neben dem Beteiligungsertrag in Höhe von TEUR 102 (Anstieg von 103,5 % gegenüber dem Vorjahr) auch die Zinserträge aus Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 18 und einen Zinsaufwand in Höhe von TEUR 32. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 745 (Vorjahr: TEUR 802). Das EBIT beträgt TEUR 1.153 nach TEUR 1.238 im Vorjahr. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- sowie sichere Finanzlage bei einem Cash Flow in Höhe von TEUR 1.032 (Vorjahr: TEUR 1.107) auf. Die kurzfristig realisierbaren Vermögenswerte decken die kurzfristig zu tilgenden Verbindlichkeiten bei Weitem. Wie auch in allen Geschäftsjahren zuvor erfolgten die Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln kontinuierlich nach Plan. 4. Gesamtbeurteilung Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der herangezogenen Leistungsindikatoren zufrieden. Die Erwartungen aus der Vorjahresprognose (leichte Umsatzsteigerung und nahezu gleichbleibendes Ergebnis) wurden trotz gesamtwirtschaftlicher Herausforderungen weitestgehend erfüllt. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Jahr 2022 kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur verliert an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur im Jahr 2023 deutlich ein. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) prognostiziert in seiner Konjunkturprognose 2023 einen realen Umsatzrückgang für das Gesamtjahr 2023. Im Bereich des Wirtschaftshochbaus setzt sich demnach eine ambivalente Nachfrageentwicklung fort. Die Nachfrage nach Lagergebäuden bleibt zwar aufwärtsgerichtet, aber insbesondere bei Büro- oder auch Fabrikgebäuden, zeigt sich eine nachlassende Investitionsneigung. Die Nachfrage nach Gewerbebauten zeigt seit dem 2. Quartal 2023 einen rückläufigen Trend. Nominal liegen die Aufträge insgesamt noch bei +9 %; real bei ca. - 7 %. Der negative Trend wird vom anteilsstarken Hochbau getrieben. Hier liegen die Aufträge nominal nur noch um 2 % über Vorjahresniveau, real liegen sie um ca. 13 % im Minus. Die Zinselastizität ist im Wirtschaftsbau geringer ausgeprägt als im Wohnungsbau. Von starkem Gewicht für die Investitionen in Wirtschaftsbauten stehen demgegenüber die allgemeinen Konjunkturaussichten, die derzeit durch extrem hohe Unsicherheit geprägt sind und bremsend auf Investitionsentscheidungen wirken. Auch die Baukostenentwicklung wirkt bremsend auf die Nachfrage nach Gewerbebauten. Die rückläufige Auftragsentwicklung lässt im zweiten Halbjahr 2023 eine rückläufige Umsatzentwicklung in der Branche erwarten. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich somit deutlich eingetrübt. Der Ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember 2023 weiter auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten im November 2023. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten sie skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Die Konjunktur bleibt auch in der Weihnachtszeit schwach, teilt das Ifo-Institut mit. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator laut der aktuellen Erhebung auf den niedrigsten Wert seit September 2005 gefallen. Die Firmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Zudem geht etwa jedes zweite Unternehmen von einer weiteren Eintrübung der Geschäfte in den kommenden Monaten aus. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex laut Ifo-Institut genauso merklich gefallen. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage ebenfalls deutlich schlechter. Auch bei den Erwartungen nahm der Pessimismus wieder zu. Insbesondere energieintensive Branchen tun sich schwer. Der Auftragsbestand ist insgesamt weiter rückläufig. In Anbetracht der zuvor beschriebenen wirtschaftlichen und branchenbezogenen Lage sowie den aktuellen Kriegen in Europa bzw. im Nahen Osten und der daraus resultierenden international wirtschaftlichen Unsicherheiten, müssen wir im Jahr 2023 einen spürbaren Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Somit rechnen wir insgesamt für das Jahr 2023 mit einem rückläufigen, aber voraussichtlich noch ausgeglichenem Ergebnis. Wir gehen davon aus, dass sich die negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und die darauf zurückführenden Investitionszurückhaltungen in der Bauindustrie weiter fortsetzen und sich auch in 2024 niederschlagen werden. Welche Auswirkungen dies auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens haben wird, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehen. Wir gehen jedoch ab der 2. Jahreshälfte 2024 von einer im Vergleich zu 2023 leichten Erholung unserer Leistungsindikatoren aus. Um eine positive Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, werden wir weiterhin in die Entwicklung der Produktpalette und in die Innovation neuer Produkte investieren, ohne die allgemeinen Kostenentwicklungen aus dem Blick zu verlieren. Zudem werden wir die Schulung unserer Mitarbeiter intensivieren und das Thema Nachhaltigkeit weiter vorantreiben. Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind bislang nicht geplant, die Qualität unserer Produkte sowie die Zufriedenheit unserer Kunden haben auch künftig unsere Priorität. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Sollten sich die weltweiten Krisensituationen, insbesondere in Bezug auf den Krieg in der Ukraine sowie im Nahen Osten (Israel) verstärken und sich dadurch die Konjunktur weiterhin deutlich abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Lage unserer Kunden sowie die Nachfrage nach unseren Produkten weiter negativ beeinflussen. Außerdem ist der Wettbewerb auf unseren Märkten unverändert sehr hoch, daraus könnten ebenfalls Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Darüber hinaus setzen die zunehmenden Standortnachteile in Deutschland (weiter stark ansteigender Bürokratieaufwand, sehr hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, stark wachsende Arbeits- und Betriebskosten, hohe Steuerbelastungen, etc.) den Unternehmen zusätzlich zu und führen zu weiteren Herausforderungen in den Jahren 2023 / 2024. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend durch Eigenmittel sowie Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen zudem über ein adäquates Debitorenmanagement. Aufgrund in den letzten Jahren stark volatilen Materialkosten, der vorab genannten Wettbewerbs- und Wirtschaftssituation sowie kontinuierlich ansteigender allgemeiner Kosten wird eine fortwährende Verbesserung unserer Produktions- sowie Betriebsabläufe in Kombination mit Kostenoptimierungen notwendig sein, um eine negative Beeinflussung unseres wirtschaftlichen Ergebnisses zu verhindern. 2. Chancenbericht Wir werden dem Wettbewerb nach wie vor durch große Erfahrung, Innovationen und Zuverlässigkeit begegnen. Unsere hohen Qualitätsstandards setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen sowie durch die Überwachung durch externe Prüfungsinstitute um. Da unsere Produkte sowohl innovativ als auch reale Qualitäts-, Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken weitestgehend konstant geblieben sind. Durch vermehrten Einsatz sowie Aktualisierung der EDV-Technik wird eine Optimierung und Vereinfachung von Arbeitsabläufen sowie Beschaffungs- und Abrechnungsprozessen angestrebt, die unter anderem auch Kostenvorteile generieren. 3. Gesamtaussage Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind für die Geschäftsführung nicht erkennbar.
Mülheim an der Ruhr, 2. Januar 2024 Geschäftsführung Alessandro Conterno Guido Brembach Jochen Donk BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Rodeca GmbH, Mülheim an der RuhrI. Allgemeine Angaben Die Rodeca GmbH hat ihren Sitz in Mülheim an der Ruhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 16252 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Für die Werkzeuge wurde dem Wahlrecht entsprechend gem. § 240 III HGB ein Festwert angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB), ggf. vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei bestehender Wertminderung (§ 253 III 5 und 6 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Für die Betriebsstoffe im Bereich der Instandhaltung wurde teilweise dem Wahlrecht entsprechend gem. § 240 III HGB ein Festwert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungsgemeinkosten und herstellungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres sowie des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen erfüllen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 II 2 HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Die Ausnahmeregelung des § 286 III 1 Nr. 2 HGB zur Pflicht der Angaben über den Anteilsbesitz wurde in Anspruch genommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von EUR 284.142,84 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, im Übrigen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von EUR 56.491,92 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, im Übrigen handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter (EUR 68.273,96) handelt es sich vollständig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt bei unter einem Jahr. Die flüssigen Mittel betreffen Bankguthaben und Kassenbestände. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB. § 285 1 und 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen keine Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschaftern resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Zum 31. Dezember 2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 IIIa HGB):
IV. sonstige Pflichtangaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 85,75 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 56 gewerbliche Arbeitnehmer und 29,75 Angestellte. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: • Herrn Dott. Alessandro Conterno, Dipl. Kaufmann Mülheim an der Ruhr • Herrn Guido Brembach, Dipl. Kaufmann Mülheim an der Ruhr • Herrn Jochen Donk, Betriebswirt VWA Bottrop Die Geschäftsführer sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen, ist der Geschäftsführer Herr Dott. Alessandro Conterno. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB (größter Kreis) ist die 3 R Evolution S.R.L., Italien. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Dies hat auch in Deutschland zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben sowie in der Gesellschaft und damit zu einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage geführt (Kostensteigerungen durch Inflation, höhere Energiekosten, geringerer Absatz). Diese konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft haben weiterhin Bestand und die Verunsicherung der Gesellschaft sowie der Unternehmen ist durch den Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 noch weiter verschlimmert worden. Darüber hinaus setzt die weltweite schwache Konjunkturlage sowie die zunehmenden Standortnachteile in Deutschland (weiter steigender Bürokratieaufwand, sehr hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, stark wachsende Arbeits- und Betriebskosten, hohe Steuerbelastungen, etc.) den Unternehmen zusätzlich zu und führen zu weiteren Herausforderungen in den Folgejahren. Die tatsächlichen Auswirkungen der o.g. Faktoren auf die Gesamtwirtschaft können bislang noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 745.217,31 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mülheim an der Ruhr, den 2. Januar 2024 Dott. Alessandro Conterno, Geschäftsführer Guido Brembach, Geschäftsführer Jochen Donk, Geschäftsführer Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rodeca GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rodeca GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rodeca GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Düsseldorf, 16. Februar 2024 KSP
Stübben & Partner mbB
Christoph Michels, Wirtschaftsprüfer Marina Schneider, Wirtschaftsprüferin |
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