jpl-tools GmbH
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Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Schonscheck since 9/26/2024 | Procura |
Christian Feuer since 11/10/2023 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Adler Europe Holding LLC | 75.00% |
Myron Holding, LLC | 25.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
HCE GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der HCE GmbH mit Sitz in Saarbrücken, Handelsregister HRB 18028 Amtsgericht Saarbrücken, zum 31. Dezember 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von drei bis zwanzig Jahren vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von über EUR 250 bis EUR 1.000 werden als Sammelposten aktiviert. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den Folgejahren mit 1/5 pro Jahr gewinnmindernd aufgelöst. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips ausgewiesen. Dabei werden die Kostenbestandteile des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB einbezogen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Für Nutzungs-, Gängigkeit- und Reichweitenrisiken werden die notwendigen Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs des Buchungstages gebucht und zum Jahresende mit dem Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit es sich um Beträge mit Restlaufzeiten von über einem Jahr handelt, erfolgt die Bewertung entsprechend dem Imparitätsprinzip mit dem niedrigeren bzw. höheren Kurs des Bilanzstichtages. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 6.179 (i. Vj. TEUR 7.899). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 253 (i. Vj. TEUR 657) im Wesentlichen ausstehende Liefer- und Leistungsrechnungen und Rückstellungen für Restrukturierung. Verbindlichkeiten Neben den sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, hat das Unternehmen im Geschäftsjahr im Dezember 2020 einen KFW-Kredit in Höhe von TEUR 2.000 erhalten mit einer Laufzeit von 6 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsätze Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.544 (VJ: TEUR 17.740) wurden ausschließlich mit verbundenen Unternehmen im europäischen Markt erwirtschaftet. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 0 (VJ: Kursverluste TEUR 146). Angaben zu Zinsen Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 84 (i. Vj. TEUR 149). Sonstige Angaben Mitarbeiter (durchschnittliche Anzahl im Geschäftsjahr)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Mietaufwendungen insgesamt (Räumlichkeiten, Geräte etc.) für den Standort Saarbrücken betragen für zwölf Monate ca. TEUR 249. Der Mietvertrag für das Grundstück läuft jeweils ein Jahr und kann unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Zum Bilanzstichtag wurde der Vertrag nicht gekündigt. Konzernzugehörigkeit Das Stammkapital wird zu 75 % von der Adler Europe Holding Ltd., Maywood/USA, und zu 25 % von der HCE Holdings LLC, Maywood/USA, gehalten. Die Gesellschaft ist somit verbundenes Unternehmen zur Adler Europe Holding Ltd., Maywood/USA, und deren verbundenen Unternehmen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Myron Holding Inc., Maywood/USA, einbezogen. Die Myron Holding Inc. stellt den Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis auf. Der Konzernabschluss ist bei der Myron Holding Inc., Maywood/USA, erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Als Vorgang von besonderer Bedeutung ist der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu nennen, der am 24. Februar 2022 begonnen hat. Dieses weltwirtschaftliche Ereignis hat allerdings keinen messbaren Einfluss auf unsere Hauptmärkte und somit auch nicht auf unseren Geschäftsverlauf. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt sind die Herren Martin Spang und Christian Feuer.
Saarbrücken, den 18.12.2023 Martin Spang, Geschäftsführer Christian Feuer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Position des Unternehmens und Entwicklung des Marktes und der Branche Unser Unternehmen veredelt hochwertige Werbeartikel durch Personalisierung. Mit unterschiedlichen Techniken werden Werbebotschaften und Personalisierungen auf den Werbeartikeln aufgebracht. Es handelt sich um Auftragsfertigung für verbundene Unternehmen in europäischen Märkten. Des Weiteren erbringen wir für diese verbundenen Unternehmen Dienstleistungen im Bereich des Direktmarketings und der Distribution. Dabei geht es im Wesentlichen um das Herstellen von Mailings, also persönlich adressierten Massen-Postsendungen mit oder ohne Warenproben und deren termingenaue Einschleusung in die Postsysteme der Märkte. Die erzielten Umsätze im Berichtsjahr stagnierten auf dem Niveau des Vorjahres. Die Auswirkungen der Corona Pandemie bestimmten weitestgehend den negativen Trend in der Geschäftsentwicklung. Für das Jahr 2022 rechnen wir mit einem weiteren Umsatzrückgang. Aufgrund der Reduzierung der Personalkosten sowie zusätzliche Kosteneinsparungen im Betriebsaufwand, konnte der Verlust des Vorjahres von TEUR 1,532 auf TEUR 441 verringert werden. Insgesamt ist der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 8 % gesunken, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 26 % gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (auch kalenderbereinigt). Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Diese leicht positive Entwicklung spiegelt sich im Umsatz der Werbeartikelbranche nicht wider. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 2,9 Mrd. € mit Werbeartikel umgesetzt. Dagegen ist der Umsatz im Berichtsjahr 2021 mit Werbeartikeln auf einem historischen Tief von 2,65 Mrd. €. Der Gesamtverband der Werbemittelwirtschaft gibt an, dass Werbeartikel höhere Reichweiten erzielen als andere Werbemedien. Mit 89 % Reichweite erzielt haptische Werbung eine Traumquote, die deutlich über den Reichweiten von klassischen Above-the-Line-Medien liegt. Unter der Vielzahl an Kommunikationsinstrumenten sticht eine Werbeform besonders hervor: der Werbeartikel. In seiner Vielfalt einzigartig und seiner Wirkungsweise unerreichbar, ist er ein wichtiger Bestandteil im Marketing-Mix geworden. Sein Facettenreichtum und sein Wirkungspotential erlauben ihm, Zielgruppen weitestgehend konkurrenzlos und treffsicher über alle fünf Sinne zu erreichen. Ein großer Vorteil von Werbeartikeln liegt in ihrem geringen Streuverlust. 91 % der Empfänger von Werbemitteln verwenden diese selbst. Werbeartikel sind häufig über mehrere Jahre im Besitz. Die Werbebotschaft wird somit über einen längeren Zeitraum kontinuierlich bei jeder Nutzung transportiert (Quelle: https://gww.de/ueber-werbeartikel/zahlen-fakten). Zum Vergleich: Werbeträger wie Radio, TV oder Print müssen ein Vielfaches an Werbebotschaften senden, um eine vergleichbar lange Impressionsdauer zu erreichen. Fast in jedem Haushalt sind Werbeartikel vorhanden. Vor allem Kugelschreiber, Notizblöcke, Süßwaren und Kalender sind weit verbreitet. USB-Sticks, Werbetextilien und Tassen sind ebenfalls wirksame Werbeträger. Artikel wie Fitnessarmbänder, Powerbanks und "elektronische" Produkte konnten ihren Marktanteil kontinuierlich steigern. Gründe für den Kauf von Werbemitteln liegen sicherlich im Vertrauen der Unternehmen in die Stabilität der deutschen Wirtschaft, aber auch in dem Bewusstsein, dass Kunden Werbeartikel immer wieder benutzen und der Werbeeffekt dadurch sehr nachhaltig ist und somit eine mehrjährige Werbewirkung zu erkennen ist. Der Werbeartikelumsatz in Deutschland ist durch die anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen auch in diesem Jahr gesunken und erreicht nur noch 2,65 Mrd. Euro. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig:
Die persönliche Übergabe von Werbeartikeln gewinnt wieder stärker an Bedeutung. Events und Veranstaltungen spielen als Übergabepunkte dagegen eine immer geringere Rolle. 2. Umsatzentwicklung Die Gesellschaft erwirtschaftet ihre Umsätze ausschließlich mit verbundenen Unternehmen im europäischen Markt. Die Umsatzerlöse haben sich mit EUR 17,544 Mio. im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert und sind nur geringfügig gefallen. (Vorjahr: EUR 17,741 Mio.). Dennoch bleibt die allgemeine wirtschaftliche Situation weiterhin angespannt. Vor dem Hintergrund der Pandemie ist die Umsatzentwicklung zufriedenstellend und hat unsere Prognosen aus dem Vorjahr bestätigt. Dennoch wurden weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Umsatzentwicklung, insbesondere über Social-Media-Kanäle, eingeleitet. Die Entwicklung des italienischen Werbeartikelmarktes ist konstant auf niedrigem Niveau. Die Entwicklung des französischen Marktes ist wie auch im Jahr zuvor rückläufig. Wir erwarten mittelfristig eine Erholung des Marktes in Frankreich. Ebenfalls ein Umsatzrückgang ist im deutschen Markt zu verzeichnen. 2. Investitionen Im Berichtsjahr wurden keine Investitionen in Technische Anlagen und Maschinen getätigt. 3. Personal Im Jahresdurchschnitt waren 96 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr: 109). Die Verminderung der Mitarbeiterzahl beruht im Wesentlichen auf der geringeren Auslastung der Produktion. Seit der Gründung der Gesellschaft in 2009 ist es gelungen, einen Stamm an Personal aufzubauen. Durch Einarbeitung in verschiedenen Positionen in der Fertigung konnten Bedarfsspitzen besser als in den Vorjahren abgefangen werden. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme von EUR 10,188 Mio. hat sich im Vergleich zum Vorjahr (EUR 13,091 Mio.) um TEUR 2,903 verringert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr von EUR 7,899 Mio. auf EUR 6,179 Mio. gefallen. Die Vorräte sind im Berichtsjahr um ca. 30% im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2,365 auf TEUR 3,077 gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass aufgrund eines hohen Auftragsvolumens aus dem 4. Quartal trotz Einsatz von Fremdpersonal in der Spitze nicht mehr alle Aufträge abgearbeitet werden konnten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit EUR 1,225 Mio. um TEUR 310 zurückgegangen (VJ: EUR 1,535 Mio.). Die Eigenkapitalquote hat sich bedingt durch den niedrigeren Jahresfehlbetrag (TEUR 441; Vorjahr: TEUR 1.532) auf 59 % erhöht. (Vorjahr: 49 %). 2. Finanzlage Die Eigenfinanzierungskraft im Geschäftsjahr war, der Ertragskraft des Unternehmens entsprechend, gut. Die Gesellschaft konnte die Liquidität aus der laufenden Geschäftstätigkeit sichern und war jederzeit in der Lage, sämtliche Verpflichtungen zeitnah zu erfüllen. Die liquiden Mittel werden mittels eines konzernweiten Cash-Managementsystems wöchentlich auf kurzfristige Zahlungen überwacht. Zudem wurde im Dezember 2020 ein KFW-Darlehen in Höhe von zwei Millionen EUR bezogen. Zum Ende des Berichtsjahres betrug das Restdarlehen TEUR 1,800 Mio. 3. Ertragslage Die Ertragslage im Berichtszeitraum war unserer Prognose und unseren Erwartungen entsprechend zufriedenstellend. Hinsichtlich der Umsatzerlöse verweisen wir auf den vorherigen Abschnitt. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von TEUR 6,7 auf TEUR 313. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf Fremdwährungsgewinnen. Der Materialaufwand ist im Betrachtungszeitraum einsatzbedingt um TEUR 175 auf TEUR 13,527 gesunken. Der Personalaufwand ist aufgrund geringerer Mitarbeiter um TEUR 185 auf TEUR 2,250 gesunken. Weiterhin sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 748 auf TEUR 2,475. Ursache für diese Rückgänge sind die eingeführten Kosteneinsparungen und Einsparungen in den Verbrauchsmaterialien. Demnach konnte die Gesellschaft trotz stagnierender Umsatzerlöse im Betrachtungszeitraum den Jahresfehlbetrag um TEUR 1.091 auf TEUR 441 reduzieren, was auf intensives Margen-Controlling auf allen Märkten zurückzuführen ist. Dies konnte den Rohertrag stabil bei 23 % und auf Vorjahresniveau halten. III. Risiken der künftigen Entwicklung Unsere Risiken beobachten wir mit Hilfe eines monatlichen standardisierten Reporting-Systems. Wir produzieren ausschließlich für verbundene europäische Vertriebsgesellschaften. Unsere Kapazitäten werden entsprechend den Marketing- und Verkaufsplänen dieser Schwestergesellschaften disponiert. Änderungen der Bedingungen in den entsprechenden Märkten können zu Unterbeschäftigung führen. Zur Minimierung dieses Risikos finden permanente Abstimmungen zur Auftragslage statt, die Gesellschaft stuft dies als geringes Risiko ein. Die Gesellschaft bezieht den größten Teil des Wareneinsatzes von einem Konzernunternehmen in den USA. Insofern ist die Gesellschaft mittleren Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Diese werden von der Treasuryabteilung unserer Konzernmuttergesellschaft abgesichert. Unser Geschäft unterliegt saisonalen Schwankungen. Hieraus ergeben sich im Mitarbeiterbereich Bedarfsspitzen. Durch gezielte Maßnahmen im Personalbereich werden wir als verantwortungsvoller und zuverlässiger Arbeitgeber anerkannt. Deshalb ist es uns bisher gut gelungen, Schwankungen auszugleichen und die Fluktuation entsprechend den Marktverhältnissen anzupassen. Das Risiko wird als gering angesehen. Aufgrund der Erweiterung der Neukundengewinnung durch Mailingaktivitäten und Einsatz von neuen Social-Media-Marketing- und Absatzkanälen bei den Vertriebsgesellschaften sieht sich die HCE GmbH für die kommenden Jahre gut aufgestellt und stuft dieses Risiko als gering ein. Aufgrund der seit Januar 2020 sich ausbreitenden Coronapandemie besteht für die HCE GmbH das Risiko, dass es aufgrund von ausbleibenden Kundenaufträgen zu erheblichen Umsatzeinbußen kommen wird. Das Risiko wird als hoch eingestuft. IV. Chancen, Ausblick und voraussichtliche Entwicklung Die HCE GmbH ist in der Lage, die Anforderungen ihrer Kunden sehr gut zu erfassen und umzusetzen. Durch permanente Weiterentwicklung der Produktions- und Distributionsprozesse können weitere Effizienzsteigerungen erreicht werden. Die weitere Entwicklung in Richtung Web Business und ASI ist im Fokus unseres Unternehmens. Wir haben bereits reagiert und spezielle Druckmaschinen zur Ausweitung der Veredelungstechnik im Jahr 2018 und 2019 angeschafft. Somit kann man ein breiteres Sortiment an Produkten inhouse veredeln, statt sich bei Partnern über Streckengeschäfte zu bedienen. Dies entspricht auch der Strategie der verbundenen Unternehmen, nämlich der Margensteigerung bei allen Produktgruppen. Auch die gestiegenen Erwartungen an kurze Lieferzeiten im Werbeartikelmarkt werden helfen, weiterhin die Großzahl der Aufträge über die HCE GmbH, statt über Partner im Streckengeschäft abzuwickeln. Zudem werden wir zukünftig neue Produktionstechniken nutzen, um die Ertragslage zu verbessern. Die Umsatzerlöse 2021 liegen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei EUR 17,544 Mio. Das Ergebnis hat sich aufgrund der weiterhin angespannten Jahresentwicklung infolge der weiterhin andauernden Pandemie leicht negativ entwickelt. Einsparungen im Personalbereich als auch in den betrieblichen Aufwendungen haben den Vorjahresverlust abschmelzen lassen. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir einen weiteren Umsatzrückgang von ca. 30% zu verzeichnen, so dass das Unternehmen mit einem Verlust abschließt. Für das Jahr 2023 erwarten wir einen gleichbleibenden Umsatz. Aufgrund der bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen rechnen wir mit einem leichten Verlust. Das Jahr 2024 zeigt den ersten Prognosen zufolge eine Belebung des Werbeartikelmarktes mit leichten Umsatzzuwächsen. Wir gehen daher von einem leicht verbesserten Jahresergebnis aus. V. GESAMTAUSSAGE Trotz der rezessionsähnlichen wirtschaftlichen Lage, die wir auch in 2021 gesehen haben, ist es der HCE GmbH gelungen einen stabilen Umsatz beizubehalten. Die wichtigen Märkte in Deutschland, Frankreich und Italien sind schwach bzw. in ruckläufiger Entwicklung und stehen deswegen einer positiven Umsatzentwicklung im Weg. Trotz der anstehenden Herausforderungen in 2022 und 2023 in diesen Märkten, wird die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft weiterhin als eher positiv eingeschätzt und die Geschäftsführung geht davon aus, dass keine Risiken bestehen, die den Bestand der Gesellschaft gefährden.
Saarbrücken, den 18.12.2023 Martin Spang, Geschäftsführer Christian Feuer, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HCE GmbH, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HCE GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HCE GmbH, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. Dezember 2023 Grant
Thornton AG
Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer Arndt F. Krüger, Wirtschaftsprüfer |
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