Corestone Solutions GmbH
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Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Brian Alan Pollard since 6/1/2022 | Managing Director |
Lindsey Marie Cayanan since 8/14/2019 | Managing Director |
Declan Michael Fitzpatrick since 10/24/2017 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Fortinet UK Limited | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Fortinet GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Fortinet GmbH wurde am 26. Februar 2007 gegründet und hat ihren Sitz in München. Die Fortinet GmbH ist eine 100%ige Tochter der Fortinet UK Limited mit Sitz in Reading, Großbritannien. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Fortinet GmbH besteht in der vor- und nachvertraglichen Kundenbetreuung, Werbe- und Marketingdienstleistungen sowie technischem Support bezüglich Fortinet-Produkten. Die Fortinet GmbH erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich für die Fortinet Inc., die Konzernobergesellschaft. Die Entwicklung der Gesellschaft ist daher engmaschig mit dem Gesamtkonzern verknüpft. Der Fortinet-Konzern ist spezialisiert auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von Produkten im Bereich der Netzwerksicherheit, insbesondere Antivirus-Programmen, OffWeb-Filtern, Intrusion Prevention Systemen und Spamfiltern sowie damit zusammenhängenden Produkten und Leistungen. Wesentliche Standorte sind: Frankfurt Sales Office Offenbach am Main TAC Office (Technical Assistance Center) Hamburg Sales Office München Sales Office Im Jahr 2022 wurde ein größerer Standort in München eröffnet. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Die US-amerikanische Wirtschaft entwickelte sich im Jahr 2023 etwas schwacher als die deutsche - das Bruttoinlandsprodukt stieg dort um 2,5 %. Entwicklung der Branche Die Entwicklung in der Informationstechnologie und Digitalisierung ist weiterhin positiv. Die Nachfrage nach stabilen, intelligenten und sicheren Netzlösungen bleibt weiterhin groß. Das klassische Projektgeschäft der Anwendungsentwicklung und deren Integration war weiterhin leicht rückläufig, jedoch befindet sich der Markt für Integrationsdienstleistungen und Infrastrukturberatung in einem ungebremsten Wachstum. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Fortinet GmbH war insgesamt zufriedenstellend und deckt sich mit den Erwartungen. Gegenüber dem Vorjahr haben sich innerhalb der Gesellschaft keine wesentlichen Veränderungen ereignet. Die Umsätze und Kosten der Gesellschaft stiegen erwartungsgemäß um ca. 21 % im Vergleich zu 2022. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Fortinet GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter positiv entwickelt. 1. Ertragslage Der Umsatz mit EUR 77.292.124,74 entwickelte sich positiv. Im Zusammenhang mit deutlich gestiegenen Kosten - bedingt zum einen durch höheren Leistungsaufwand und zum anderen durch höherere Personalaufwendungen - wurden im Rahmen der Kostenaufschlagsmethode ebenfalls höhere Umsätze generiert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gehaltskosten um ca. 20 % gestiegen. Ebenfalls sind erhöhte Aufwendungen für Raumkosten durch Anmietung eines neuen Büros in München sowie laufende Abschreibungen zu verzeichnen. Auf Basis der Kostenaufschlagsmethode wurde ein Jahresergebnis von EUR 4.388.361,81 vor Ertragsteuern erzielt. 2. Finanzlage Die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich im Berichtsjahr auf EUR 3.040.885,68 gegenüber dem Vorjahresniveau von EUR 2.971.118,75. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft rechnet auch künftig damit, ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sieht die Geschäftsführung eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte vollständig aus Eigenmitteln. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Fortinet GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 23.162.812,21. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 19.177.295,66) um 20,78 % erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Neuanschaffungen im Bereich des Anlagevermögens (ca. 740.000,00 EUR), sowie auf die Erhöhung der Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft (ca. 3.400.000,00 EUR) zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich um EUR 2.712.725,06 auf EUR 12.023.814,23 erhöht. Hierbei handelt es sich um den vorgetragenen Gewinn aus 2023. Ausschüttungen fanden im Geschäftsjahr 2023 nicht statt. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert positiv. Die positive wirtschaftliche Entwicklung hängt fast ausschließlich mit der Geschäftsgrundlage der Kostenaufschlagmethode zusammen. Da die Kosten der Gesellschaft sich um ca. 21 % erhöhten, stiegen auch die Umsätze und das Ergebnis im vergleichbaren Maß. C. Risikobericht Der gesamte Umsatz der Gesellschaft wird durch Leistungen für Fortinet Inc. erzielt und unterliegt daher sämtlichen Risiken der gesamten Fortinet-Gruppe. 1. Branchenrisiken Zu den wesentlichen Risiken gehören im Sektor der IT-Dienstleistungen der sich stetig im Wandel befindende Markt sowie der zunehmende Konkurrenzkampf und Preisdruck sowohl durch etablierte Wettbewerber als auch die intensiv wachsende Start-up-Szene. Die gesamte Branche der IT-Security-Lösungen befindet sich in einem anhaltenden Wechsel von Hardwarelösungen hin zu Software-, Cloud- und Service-Solutions. Insbesondere der Trend hin zu UTM-Modellen (Unified Threat Management) stellt die Branche vor die Herausforderung, sich entsprechend anzupassen. 2. Personalrisiken Da das Dienstleistungsgeschäft des Konzerns maßgeblich vom Personal getrieben wird, besteht eine Hauptaufgabe auch darin, Kompetenzen innerhalb des Unternehmens aufzubauen, zu bündeln und zu halten. 3. Absatzrisiken Da der Kundenstamm inklusive Endkundenbetreuung und -abrechnung aus den USA heraus gehalten wird, ist die Fortinet GmbH vollständig abhängig von der Konzernmutter. D. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren eine genaue Prognose. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose auf Basis der folgenden Annahmen als realistisch: Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Fortinet GmbH. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Nachfolgende Risiken bieten aufgrund der angenommenen Entwicklung hervorragende Chancen: Risiken für die zukünftige Entwicklung der vom Fortinet-Konzern abhängige Fortinet GmbH liegen insbesondere in: - Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken - Produktrisiken - Finanzrisiken - Investitionsrisiken - konjunkturelle Veränderungen Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - neuen innovativen Produkten - hoher Produktqualität - weiterführende Etablierung als einer der Marktführer der Branche - steigender Bedarf an Cybersecurity-Anwendungen in der allgemeinen Wahrnehmung - weiter zunehmende Digitalisierung Die Geschäftspolitik und -tätigkeit der Gesellschaft wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auf Basis des digitalen Umschwungs im Jahr 2024 Umsatz und Ergebnis für 2024 auf dem Niveau von 2023 gehalten werden kann. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Fortinet GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, die noch nicht veranlagten Steuern für die Jahre 2016 und 2017, sowie die in 2024 bereits veranlagten Steuern für Jahr 2022. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren zukünftigen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens samt Geschäftsjahresabschreibung ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Sachanlagen betreffen Mieterausbauten sowie IT-Ausstattung für die bestehenden Büros. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 656.942,17 EUR (Vorjahr: 656.942,17 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.840.431,54 EUR (Vorjahr: 2.311.929,78 EUR). Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten (§ 265 Abs. 3 S. 1 HGB) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend personalbezogene Rückstellungen (6.353.091,08 EUR Vorjahr: 5.620.225,01 EUR). Angaben zu den nicht bilanzeirten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.749.162,50 EUR wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen die Mietverträge für die Büroräumlichkeiten in Frankfurt am Main, Offenbach und München auf die Gesamtlaufzeit gerechnet. Angaben zum Ansatz der latenten Steuern i.S.d. § 274 HGB Zwischen dem handelsrechtlichen und steuerlichen Ansatz der Rückstellung zur Rückbauverpflichtung, sowie der Urlaubsrückstellung bestehen Differenzen. Das Wahlrecht zum Ansatz der aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird insofern ausgeübt, dass keine latenten Steuern ausgewiesen werden. Angaben zu Vorgängen von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Es bestehen keine pflichtgemäßen Angaben zu Einzelposten der Gewinn- und Verlustrechnung. Besondere Umstände, die im Anhang zusätzliche Angaben erfordern, liegen nicht vor. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 394. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt, die keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten:
Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 14.000,00 EUR und betrifft Abschlussprüfungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Die Fortinet GmbH wurde in den Konzernabschluss der Fortinet Inc. mit Sitz in Sunnyvale, USA einbezogen. Die Fortinet Inc. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist an der Anschrift des Unternehmens 899 Kifer Road, Sunnyvale, CA 94086, USA erhältlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.712.725,06 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 11.774.981,36 EUR, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
16. September 2024 gez. Brian Pollard
16. September 2024 gez. Declan Fitzpatrick
17. September 2024 gez. Lindsey Cayanan
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Fortinet GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fortinet GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fortinet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. September 2024 KKM
GmbH
Martin Kleemann, Wirtschaftsprüfer |
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