van Soest Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH
Same addressRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Rogier Gerardus Elisabeth Laurentius van Soest since 1/5/2017 | Managing Director |
Henricus Johannes Aloysius Laurentius van Soest since 1/5/2017 | Managing Director |
Johannes Gerardus Laurentius Maria van Soest since 8/12/2003 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Haromex Development GmbHBrüggenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtHAROMEX Development GmbH, BrüggenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Im Besitz der Familie van Soest, ist Haromex Development GmbH, eine 100%ige Tochter der Haromex Development B. V., einer der führenden Nischen-Anbieter von Spirituosen in Deutschland. Außer für den deutschen Markt hält die Haromex Development GmbH als Zentrallager, Spirituosen für die Mutter- und Schwestergesellschaften in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. Die Firma Haromex Development GmbH, mit Sitz am Niederrhein in Brüggen, nahe der niederländischen Grenze, beschäftigt zwei Generationen der Familie van Soest. Der Firmengründer und Senior-Geschäftsführer ist John van Soest. John van Soest hat 50 Jahre Erfahrung als Lieferant hochwertiger Spirituosen. Die Haromex Development B. V. wurde am 30.09.1992 in Roermond / NL gegründet und hatte ihre Wurzeln im Duty-Free Handel, als John van Soest mit dem Verkauf von Spirituosen an Shops und Kantinen der mitteleuropäischen NATO-Streitkräften begann. Das Unternehmen gründete 1997 die heutige Betriebsform und 2005 wurde der nächste Schritt auf das nationale Verkaufspflaster gewagt. Ohne den Duty-Free-Handel zu vernachlässigen, baute man im nationalen Geschäft schnell eine starke Position auf. Haromex behielt ihre verbraucherorientierten Werte; das Spektrum der Produkte war und ist jedoch in erster Linie immer in Übereinstimmung mit Kundenwünschen. Viele Male suchte das Unternehmen nach sehr seltenen Produkten für ihre Kunden und es gelang regelmäßig, diese zu finden. Jedes Jahr verkauft Haromex eine große Menge an weltweit erstklassigen Qualitäts-Spirituosen an Fachgeschäfte und für die gehobene Gastronomie. Haromex bietet Spirituosenherstellern aus aller Welt einen spezialisierten Vertriebskanal für deren qualitativ hochwertige Produkte, mit besonderem Schwerpunkt auf dem eigenen Vertrieb in Deutschland, jedoch auch auf der Mutter in den Niederlanden und den Schwestern in der Schweiz und Österreich. Zu den Kooperations-Partnern des Unternehmens zählen gehobene Fachgeschäfte sowie Spezialisten in den Zielgebieten. Aus diesem Grund umfasst das Produkt-Portfolio des Unternehmens über 6.000 der feinsten Spirituosen. Das Sortiment enthält u. a. hochwertige Whisky-, Cognac-, Gin- und Rumsorten aus aller Welt. Haromex versucht mit neuen Produkten und Produktkategorien Vorreiter im Bereich der hochwertigen Spirituosen zu sein. Mittlerweile wurden auch andere Nischenprodukte wie Pastis, Madeira, Marsala sowie viele Portweine und Sherries dem Sortiment hinzugefügt. Jedes verkaufte Produkt von Haromex vereint eine ausgeprägte Einzigartigkeit einer bestimmten Hersteller-Marke. Auch im europäischen Ausland arbeitet man mit einem Netzwerk von verlässlichen Partnern, die ähnliche Strukturen besitzen. Die Haromex-Vorgehensweise beinhaltet die gründliche Suche nach dem richtigen Produkt für den Kunden, der diese Wertschätzung auch honoriert. Das Unternehmen möchte die Marken im Portfolio schützen und trägt Sorge dafür, dass diese nicht „en Masse“ in Supermärkten und Discountern untergehen. Hinsichtlich der Qualität ist Haromex sehr zuversichtlich, dass ihre Vorstellung von "Premium" dort beginnt, wo Supermarkt-Ketten und Massen-Konsummarken enden. Das Unternehmen ist stets bestrebt, Spirituosen-Produkte anzubieten, die zu den besten zählen. Die Produkte im Haromex-Sortiment werden nur nach strenger und sorgfältiger Prüfung ausgewählt. Einige Produkte im Portfolio wurden von den Herstellern selbst Haromex angeboten, andere wiederum aktiv durch Haromex akquiriert. Einige Produkte wurden und werden auch nach eigenen Rezepturen hergestellt und bei Lohnabfüllern produziert, sowohl für die eigene Marke, unter ‚The Secret Treasures‘, wie auch im Auftrag von Vertriebsketten und / oder Einzelkunden. Obwohl eine (moralische-)Exklusivität heutzutage juristisch innerhalb der EU nicht haltbar ist, wird die Zusammenarbeit mit treuen Lieferanten weiterhin angestrebt. Zweigniederlassungen bestehen nicht. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird von unserer Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 insgesamt leicht negativ entwickelt. Im Gesamtjahr 2023 ist das BIP laut Statistischem Bundesamt um 0,3 % gesunken. Im ersten Quartal 2024 war das BIP preisbereinigt 0,9 % niedriger als im ersten Quartal 2023. Diese Entwicklung ist im Auge zu behalten, insbesondere wie sich das Konsumverhalten in den nächsten Monaten entwickelt. Durch die entstandene Inflation in 2023 sind die Konsumausgaben gesunken. Der ifo-Geschäftsklimaindex lag im November noch bei 87,2 und fiel im Dezember auf 86,4. Dieser negative Trend wird sich voraussichtlich im Jahr 2024 fortsetzen. Die Unternehmen stehen aktuell eher skeptisch den laufenden Geschäften gegenüber. Nach den Angaben des Ifo-Instituts betrug der Pro-Kopf-Konsum an Spirituosen in Deutschland im Jahr 2023 zirka 5,2 Liter Fertigware, wie in 2022 auch. Der Pro-Kopf-Verbrauch aller alkoholhaltigen Getränke (Bier, Wein, Sekt und Spirituosen betrug 118,5 Liter im Jahr 2023. Im Vergleich zu 2022 fiel damit der Pro-Kopf-Verbrauch mit 1,6 Liter bzw. 1,33 %. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ist im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 weiterhin rückläufig. Dies ist zum einen zurückzuführen auf einen weiteren Rückgang des Privaten Konsums und zum anderen auf den turbulenten Markt. Die Gastronomie versucht weiterhin wieder auf einem Stand vor Corona und Kriegsanfang zu kommen, aber die Zeiten haben sich geändert. Wegen der eingetretenen Inflation wird weniger Geld ausgegeben, weil der Standard-Lebensunterhalt teurer geworden ist. Wegen extremer Kostenanstiege sind auch viele Lebensmittel teurer geworden. Deswegen wird immer mehr darauf geachtet, wofür man Geld ausgibt. Weiterhin sind die Folgen durch den Angriff Russlands auf die Ukraine immer noch bemerkbar. Vor allem im Energie- und Logistik-Bereich werden immer noch Preisanpassungen durchgeführt, welche wieder die Endpreise für den Konsumenten erhöhen. Inflationsanpassungen bei Gehältern sind die Folge, was wieder auf einen Anstieg der Produktpreise zurückgeführt wird. Die Preisspirale steht so aktuell immer noch auf einer Tendenz nach oben. Den wohlhabenden Endverbraucher wird es unserer Einschätzung nach wohl eher nicht treffen und dieser wird sich weiterhin unser Produktportfolio leisten können. Jedoch stehen die Zeichen auf eine Abnahme der Verbraucher im höheren Produktsegment. Der Markt ist zur Zeit stark in Bewegung. Die Marken ändern schnell und stetig Ihre Distributionsnetzwerke und die Verfügbarkeit der Produkte ist aktuell ziemlich hoch, weil Verkäufe zurückbleiben. Viele neue Produkte werden derzeit in einem Markt neu entwickelt, welcher in letzter Zeit nicht großartig wachsen kann. Für Haromex ist es wichtig neue Strukturen anzugehen und zu versuchen einen größeren Marktanteil zu erreichen. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist auf Grund der Markt- und Geschäftslage negativ. Das Steuerergebnis ist im Einklang mit dem Betriebsergebnis. Maßgeblich für das Jahresergebnis war ein erheblicher Umsatzrückgang, sowie gleichzeitig höhere Kosten durch die zwischenzeitlich hohe Inflation. Zusätzlich erhöht der immerwährende Preisverfall von EU-(Grau)-Importen aus Nachbarländern den Druck auf das Ergebnis. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist auf Grund der Gewinnthesaurierung um 7,4 % auf 69,6 % (Vj. 62,2 %) gestiegen. Die Unternehmensliquidität war zu jeder Zeit sichergestellt. Finanzielle Engpässe lagen nicht vor. Der Verschuldungsgrad hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert, da bei fast gleichbleibendem Fremdkapital sich der Eigenkapitalanteil erhöht hat. c) Vermögenslage
Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich im Bereich der Vorräte, von 9.112 T€ auf 8.292 T€ verringert. Der Warenbestand konnte abgebaut werden. Im Bereich der Rückstellungen, sind die Steuerrückstellungen angepasst. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Gewinn-Optimierung • Kostenentwicklung Unser Ziel ist es, jedes Jahr ein realistisches Umsatzziel zu erreichen. Dabei nicht außer Betracht lassend, dass die Kosten auch in angeglichener Höhe bleiben. 4. Gesamtaussage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten immer innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Skonto, wo möglich, zu nehmen. Auch unser Forderungsmanagement wurde verbessert, wodurch Ausfälle eher gering sind. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir als gut an. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist trotz einiger wirtschaftlicher Vorkommnisse unter Kontrolle. IV. Prognosebericht Entsprechend der aktuellen Planung der Gesellschaft und unter Berücksichtigung jeglicher Ungewissheit von Prognosen, erwarten wir für das Jahr 2024 einen Umsatz von 20 Millionen Euro und einen voraussichtlichen Gewinn von T€ 50. Wir erwarten einen negativen Trend der Ertragslage im Vergleich zu 2023. Durch die länger anhaltende Kriegslage in der Ukraine und inzwischen auch die Spannungen der Länder im mittleren Osten ist ein erheblicher Kostenanstieg festzustellen. Inzwischen sind Probleme durch Materialmangel bei den Herstellern behoben, jedoch sind die Produkte generell teurer geworden durch teurere Materialien, gestiegene Transportkosten und Gehaltsanpassungen wegen Inflationsausgleich. Endkunden werden bei steigenden Kosten mehr auf Ihre Ausgaben achten müssen und ggf. Ihr Konsumverhalten ändern. Unser Forecast für 2023 wurde nur zu Teilen erreicht. Wir blicken zurückhaltend in die Zukunft. V. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Der deutsche Markt ist ein immer schwieriger zu bearbeitender Markt. Umsatzwachstum in Marktsegmenten, in dem sich Haromex bewegt, zu erreichen ist nicht zu erwarten. Wir als Nischenanbieter von Premium-Spirituosenprodukten sind jedoch zuversichtlich, dass wir auf Grund des anhaltenden Trends im Premiumbereich ein gutes Umsatzpotential generieren können. Es ist in 2024 ein B2B Online Shop geplant. Damit kann Haromex mehr potentielle Kunden angehen. Neben dem deutschen Markt gibt es noch in den restlichen EU-Staaten Erweiterungspotential für bestimmte Marken und Produkte. Eine Gründung weiterer Schwestergesellschaften ist von der Mutter in den Niederlanden nicht angedacht. Die Chancen liegen weiterhin in der Diversifikation der Absatzmöglichkeiten. Eine breit aufgestellte Kundenstruktur, sowie ein breites Sortiment verringern aktuell die Absatzrisiken. Risikobericht Risiken für die zukünftige Entwicklung liegen in der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, Änderungen im Konsumverhalten, Preisverfall und in Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die angespannten politischen Situationen in der Welt führen aktuell zu einem Preisanstieg und zugleich vorsichtigem Konsumverhalten. Wegen Corona und den Angriff Russlands auf die Ukraine haben Kunden und Lieferanten Ihre Lager aufgestockt, um lieferfähig zu bleiben. Die gelagerten Mengen müssen erst einmal verkauft werden. Zu erwarten ist, dass Kunden im ersten halb Jahr 2024 noch wenig kaufen werden, weil die gelagerten Mengen erst einmal abverkauft werden müssen. Wir erwarten erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 wieder auf einem normalen Verkaufsniveau zu kommen. Trotzdem werden wir den Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2024 damit voraussichtlich nicht mehr kompensieren können. Zusätzlich gibt es immer mehr externe Vorgaben und Auflagen, welche zusätzliche Kosten mit sich bringen werden. Leider ist nicht absehbar, ob diese zusätzlichen Kosten bei gleichzeitig geringeren Margen abgedeckt werden können. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind uns derzeit nicht bekannt. Insgesamt schätzen wir die Chancen- und Risikolage als ausgeglichen ein.
Brüggen, den 1.7.2024 Die Geschäftsführung Johannes van Soest Harald van Soest Roger van Soest BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangGRUNDLEGENDE INFORMATIONEN Die HAROMEX Development GmbH hat ihren Sitz in Brüggen und wird beim Amtsgericht Krefeld unter der Handelsregisternummer HRB 8535 geführt. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER BILANZIERUNG Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden linear bemessen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um erforderliche Wertberichtigungen, angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei der Bewertung der Vorräte wurde die Durchschnittsmethode angewendet. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend den Reglungen der RückAbzinsV abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Grundsätze für die Währungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der Einzelposten des Anlagevermögens einschließlich der auf das Berichtsjahr entfallenden Abschreibungen ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen resultieren Euro 192.862,44 (Vorjahr Euro 135.183,37) aus Lieferungen und Leistungen. Unter den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von Euro 19.984,98 (Vorjahr Euro 31.343,02) ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt Euro 51.129,19 entsprechend DM 100.000,00 gemäß Eintragung im Handelsregister. Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Einzelpositionen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren Euro 1.635.731,08 (Vorjahr Euro 2.196.868,93) aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 1.510.614,23 (Vorjahr Euro 2.033.837,18). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Der Vorteil aus den abgeschlossenen langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen liegt in dem geringeren Liquiditätsbedarf im Vergleich zu einer Anschaffung. Ein Risiko aus den abgeschlossenen Verträgen ist derzeit nicht absehbar. Die Gesellschaft bürgt zu Gunsten Dritter. Die Höhe der Bürgschaften zum Bilanzstichtag beträgt TEuro 1.753. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit Euro 1.368,79 (Vorjahr Euro 17.345,85) Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit Euro 6.342,51 (Vorjahr Euro 22.011,92) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten. SONSTIGE ANGABEN Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurde folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Herr Johannes van Soest, Kaufmann Herr Henricus van Soest, Kaufmann Herr Rogier van Soest, Kaufmann Auf die Angabe der Organbezüge gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Haromex Development B.V., Roermond. Der Konzernabschluss ist am Ort der Muttergesellschaft erhältlich. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen das Jahresergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Brüggen, den 1. Juli 2024 Die Geschäftsführung gez. Johannes van Soest gez. Henricus van Soest gez. Rogier van Soest
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Haromex Development GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haromex Development GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Ge schäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lage bericht der Haromex Development GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nettetal, den 30. Juni 2024 WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH, WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT gez. Post, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Sonfeldt, Wirtschaftsprüfer |
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