VOLKSBANK IMMENSTADT eG
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christoph Sirch since 11/23/2023 | Board Member |
Ute Faste since 1/30/2014 | Board Member |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
VOLKSBANK IMMENSTADT eGImmenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen
der Geschäftstätigkeit
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| Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | |||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Bilanzsumme | 107.693 | 103.836 | + | 3.857 | 3,7 |
| Außerbilanzielle Geschäfte | 9.502 | 12.618 | - | 3.116 | 24,7 |
Die Bilanzsumme erhöhte sich in Folge des Wachstums bei den Kundeneinlagen um 3,7 %.
Die außerbilanziellen Geschäfte setzen sich aus Bürgschaften in Höhe von 313 TEUR, aus unwiderruflichen Kreditzusagen in Höhe von 3.189 TEUR und derivativen Geschäften in Höhe von nominell 6.000 TEUR zusammen. Der Rückgang im Vergleich mit dem Vorjahr von 24,7 % resultiert aus den Bürgschaften (- 382 TEUR) und den unwiderruflichen Kreditzusagen (- 2.733 TEUR).
| Aktivgeschäft | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Kundenforderungen | 88.548 | 90.554 | - | 2.006 | 2,2 |
| Wertpapiere | 5.986 | 4.314 | + | 1.672 | 38,8 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 9.794 | 4.913 | + | 4.881 | 99,3 |
In der Struktur der Aktivseite sind im Berichtsjahr wesentliche Veränderungen zu verzeichnen. Die Kundenforderungen sind entgegen unserer Planung zurückgegangen. Die über das Einlagengeschäft zugeflossene Liquidität wurde in Wertpapieren bzw. als Forderung gegenüber Kreditinstituten angelegt.
| Passivgeschäft | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Verbindlichkeiten | 10.232 | 11.408 | - | 1.176 | 10,3 |
| gegenüber Kreditinstituten | |||||
| Spareinlagen von Kunden | 8.674 | 10.503 | - | 1.829 | 17,4 |
| andere Einlagen von Kunden | 75.850 | 69.814 | + | 6.036 | 8,6 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten primär öffentliche Fördermittel, die in gleicher Höhe als Forderungen an Kunden bilanziert werden. Der Rückgang in 2023 ist in vollem Umfang auf die saldiert betrachtete Tilgung von Förderkrediten zurückzuführen.
Die Kundeneinlagen sind im Vorjahresvergleich insgesamt per Saldo um 4.207 TEUR oder 5,2 % gestiegen. Hierbei hat sich der Trend weg von Spareinlagen hin zu anderen Einlagenformen weiter fortgesetzt.
| Dienstleistungsgeschäft | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- | 89 | 102 | - | 13 | 12,7 |
| und Depotgeschäften | |||||
| andere Vermittlungserträge | 144 | 197 | - | 53 | 26,9 |
| Erträge aus Zahlungsverkehr | 331 | 296 | + | 35 | 11,8 |
Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft liegen mit 564 TEUR um 31 TEUR unter dem Wert des Vorjahres. Die geplanten Ziele wurden nicht in allen Bereichen erreicht. Speziell die Vermittlung von Krediten blieb hinter den Erwartungen zurück.
Immobiliengeschäft
Zur Erzielung von Mieterträgen sind wir Eigentümer einer Wohnimmobilie in Immenstadt mit einer Wohnfläche von 364 m².
Beteiligungen
Unsere Investitionen in Beteiligungen beschränken sich auf strategische Beteiligungen im genossenschaftlichen Finanzverbund.
Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet.
II.4 Lage der Volksbank Immenstadt eG
II.4.1 Ertragslage
Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
| Gewinn- und Verlustrechnung | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Zinsüberschuss 1) | 2.086 | 1.639 | + | 447 | 27,3 |
| Provisionsüberschuss 2) | 525 | 568 | - | 43 | 7,6 |
| Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwendungen | 1.024 | 909 | + | 115 | 12,7 |
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 587 | 533 | + | 54 | 10,1 |
| Bewertungsergebnis 4) | -155 | -794 | + | 639 | 80,5 |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.061 | 126 | + | 935 | 742,1 |
| Steueraufwand | 347 | 6 | + | 341 | 5683,3 |
| Jahresüberschuss | 314 | 120 | + | 194 | 161,7 |
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV - Posten 6.
4) GuV-Posten 13 - 16
Der Zinsüberschuss als unsere Haupteinnahmequelle ist im Vergleich zum Vorjahr um 447 TEUR angestiegen, was dem Zinsanstieg im vergangenen Jahr zuzuschreiben ist. Dieser führte zu Mehrerträgen aus variablen Forderungen im Kunden- und Eigengeschäft, sowie zu höheren Zinssätzen beim Neuabschluss von fest verzinsten Krediten. Ebenso stiegen auch die Zinsaufwendungen unserer Einlagen, jedoch nicht im selben Maße. Unsere Planungen wurden hierdurch um 199 TEUR übertroffen.
Der Rückgang des Provisionsüberschusses um 43 TEUR gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einmaligen positiven Effekten in 2022 und rückläufigen Erträgen aus der Vermittlung von Krediten mit langen Zinsbindungen. Trotz des Rückgangs im Vergleich mit dem Vorjahr wurde der geplante Wert um 53 TEUR übertroffen.
Unsere gesamten Verwaltungsaufwendungen sind um 169 TEUR angestiegen. Die Steigerung der Personalaufwendungen resultieren aus tariflichen Gehaltsanpassungen, einer freiwillig gewährten Inflationsausgleichsprämie und Neueinstellungen. Im Bereich der anderen Verwaltungsaufwendungen wurden, im Vergleich mit dem Vorjahr, um 25 TEUR höhere Instandhaltungen bei unseren eigenen Immobilien vorgenommen. Gleichzeitig lagen Beiträge und Versicherungen um 10 TEUR und der IT-Aufwand um 15 TEUR über dem Vorjahreswert.
Abschreibungen im Wertpapierbereich, Zuweisungen zu Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, sowie Zuführungen zu Pauschalrückstellungen im Kreditbereich und die Zuführung zur Vorsorgereserve nach § 340 f HGB werden - nach der Verrechnung mit den korrespondierenden Erträgen - in Höhe von 155 TEUR ausgewiesen. Im Vergleich mit dem Vorjahr hat sich der diesbezügliche Aufwand um 639 TEUR reduziert. Dieser Rückgang ist in der Sondersituation des Jahres 2022 mit dem starken Zinsanstieg am Kapitalmarkt und hierdurch gesunkenen Kurswerten unserer eigenen Wertpapiere begründet. Unser kompletter Wertpapierbestand ist weiterhin zum strengen Niederstwertprinzip bewertet.
Die Aufwands- /Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio / CIR) reduzierte sich um 4,1 Prozentpunkte auf 57,5 % (Vorjahreswert: 61,6 %).
Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich in Folge der genannten Entwicklungen deutlich erhöht.
Vom Jahresüberschuss wurden 200 TEUR den Rücklagen zugeführt. Vom Bilanzgewinn in Höhe von
114 TEUR werden mit Feststellung der vorgeschlagenen Gewinnverwendung weitere 97 TEUR den Rücklagen zugewiesen.
II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage
Die vorhandenen liquiden Mittel reichten im Geschäftsjahr aus, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Mindestreservebestimmungen und Bestimmungen der CRR) jederzeit zu erfüllen. Die monatlichen Meldungen der Liquidity Coverage Ration (LCR) wiesen im Berichtszeitraum einen Wert von mindestens 157 % aus. Zum Bilanzstichtag lag die Stresskennzahl bei 379 %.
Neben den dargestellten liquiden Mitteln stehen uns kurzfristig verfügbare Kreditlinien bei unserer genossenschaftlichen Zentralbank (DZ BANK AG) zur Verfügung, die im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht genutzt wurden. Das Angebot der Deutschen Bundesbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen oder Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) aufzunehmen, wurde ebenfalls nicht genutzt.
Den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit konnte im Berichtsjahr stets nachgekommen werden. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren aufgrund den vorhandenen Liquiditätsreserven sowie der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund nicht zu rechnen.
Bis zur Erstellung des Lageberichts liegen keine Anhaltspunkte für Umstände vor, die die Liquiditätslage der Bank nachteilig verändern könnten.
II.4.3 Vermögenslage
Eigenkapital
Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
| Eigenkapital | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Gezeichnetes Kapital | 349 | 354 | - | 5 | 1,4 |
| Rücklagen | 6.846 | 6.563 | + | 283 | 4,3 |
Durch Gewinnthesaurierung konnten die Rücklagen weiter gestärkt werden. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 4.700 TEUR (Vorjahr 4.300 TEUR).
Die Gesamtkapitalquote beläuft sich auf 21,9 % und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Der Gesamtrisikobetrag ist hierbei um 279 TEUR angestiegen. Bei den Eigenmitteln war ebenfalls eine Steigerung zu verzeichnen, die im Wesentlichen auf vorgenommene Gewinnthesaurierungen zurückzuführen ist. Die Zuwachsrate lag leicht über der des Gesamtrisikobetrags, so dass die Gesamtkapitalquote leicht angestiegen ist. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße wurde jederzeit erfüllt. Die Kapitalrendite gemäß
§ 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Jahresüberschuss nach Steuern und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,29 %.
Kundenforderungen
Der Anteil der Kundenforderungen (Aktiva 4) an der Bilanzsumme beträgt 82,2 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozentpunkte reduziert. Das bilanzielle Buchkreditvolumen ist um 2,2 % zurückgegangen.
Wertpapiere
Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
| Wertpapiere | Berichtsjahr | Vorjahr | Veränderung | ||
| TEUR | TEUR | +/- | TEUR | % | |
| Liquiditätsreserve | 5.986 | 4.314 | + | 1.672 | 38,8 |
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 5,6 % an der Bilanzsumme. Dieser ist ausgehend vom Vorjahr (4,2 %) leicht angestiegen. Alle Wertpapiere sind EUR-Anleihen, darunter 1.011 TEUR begeben von ausländischen Emittenten. Alle Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Strukturierte Finanzinstrumente wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.
Derivategeschäfte
Zum 31.12.2023 bestanden Zinsswaps über nominal 6.000 TEUR, die ausschließlich zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos auf Gesamtbankebene abgeschlossen wurden. Alle Derivate werden in die verlustfreie Bewertung des Zinsbuches einbezogen.
II.5 Zusammenfassende Beurteilung des
Geschäftsverlaufs und der Lage
Die Entwicklung des für die Bank wichtigsten Geschäftsbereichs, der Beratung und Betreuung von Kunden überwiegend aus der Region, übertraf im Einlagengeschäft die Erwartungen aus der Eckwertplanung. Im Kreditgeschäft haben sich die Planungen bestätigt.
Die Ertragslage der Bank hat sich verbessert. Die in der Vorperiode berichteten Prognosen wurden übertroffen.
Die Vermögenslage ist gut. Es besteht eine angemessene Eigenkapitalausstattung, durch die die aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowohl im Vorjahr als auch im Geschäftsjahr eingehalten werden konnten.
Finanzlage und Liquiditätsausstattung gewährleisteten die Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen und die Einhaltung aller aufsichtsrechtlichen Kennziffern.
III. Risiken der künftigen Entwicklung
(Risikobericht)
III.1 Risikomanagementsystem
Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und entwickeln eine entsprechende Risikostrategie.
Unsere zur Risikotragfähigkeitssteuerung eingesetzten Methoden und Verfahren berücksichtigen das Ziel der Fortführung unseres Instituts (normative Perspektive), als auch den Schutz unserer Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht (ökonomische Perspektive).
Die Risikotragfähigkeit in der normativen Perspektive zielt auf die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit. In der normativen Perspektive betrachten wir die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen wie Kapitalanforderungen sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals wie beispielsweise die Höchstverschuldungsquote und die Großkreditgrenzen. Die Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, sofern der ermittelte Kapitalbedarf die Einhaltung der Kapitalquoten bewirkt und sämtliche Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals erfüllt werden. Die normative Perspektive bilden wir ausgehend von der Gesamtbankplanung über einen Zeithorizont von 5 Jahren ab. In dieser wird die Entwicklung des regulatorischen Kapitalbedarfs im Rahmen einer mehrjährigen Kapitalplanung bestimmt. Neben einem Planszenario werden mögliche abweichende Entwicklungen wie Bonitätsverschlechterungen im Kundenkreditgeschäft in einem adversen Szenario berücksichtigt.
Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive zielt auf den Schutz der Gläubiger ab. In der ökonomischen Perspektive, die in unserem Institut barwertnah ermittelt wird, werden das Risikodeckungspotenzial und die konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, wenn die barwertigen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Bewertung des Risikodeckungspotenzials erfolgt unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen. Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials legen wir unser Gesamtbankrisikolimit fest, das in festgelegte Teilrisikolimite für die wesentlichen Risiken untergliedert wird. Wir stellen dabei sicher, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Wertschwankungen aufzufangen.
Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung werden Vorstand und Aufsichtsrat zur Risikotragfähikeit beider Dimensionen (normativ und ökonomisch) informiert.
Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft.
| Risikotragfähigkeit zum 31.12.2023 | Ökonomische Perspektive |
| (Werte in TEUR) | |
| Risikodeckungspotential | 10.137 |
| Gesamtbankrisikolimit | 5.500 |
| Marktpreisrisiko Zins | 2.084 |
| Adressenausfallrisiken | 862 |
| Davon aus Kundenkreditgeschäft | 462 |
| Davon aus Eigenanlagen | 400 |
| Operationelles Risiko | 288 |
| Sonstige wesentliche Risiken | 676 |
| Anteil der Risiken am Gesamtbankrisikolimit in % | 71,09 |
| Anteil Risiken am Risikodeckungspotential in % | 38,57 |
Unser Stresstestkonzept umfasst die beiden Steuerungsperspektiven der Bank (ökonomische und normative Perspektive) und fokussiert hierbei jeweils die Adäquanz der Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank. Im Rahmen des Stresstestkonzepts ermitteln wir regelmäßig und anlassbezogen die Auswirkungen von Stressszenarien, adversen Szenarien und die Sensitivität bezüglich der Risikotreiber. Die Reflexion und kritische Würdigung dieser Auswirkungen ist ein zentrales Element unseres Risikomanagements.
III.2 Marktpreisrisiken
Zinsänderungsrisiken
Die Zinsrisiken messen wir vierteljährlich, wobei ein Konfidenzniveau von 99,9 % zur Anwendung kommt. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Zinsrisiko innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Teilrisikolimits.
Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen hat die Bank für die wesentlichen variablen Positionen Ablauffiktionen auf der Grundlage gleitender Durchschnitte ermittelt. Neben der Risikoermittlung im Rahmen der Risikotragfähigkeit werden die Zinsrisiken auch im Kontext des Zinsrisikokoeffizienten, sowie des barwertigen Ausreißertests ermittelt.
Aufgrund des von uns eingegangenen Zinsänderungsrisikos ist ein Rückgang des Zinsbuchbarwertes speziell bei steigenden Zinssätzen zu erwarten. Die Bank setzt bei ihrer Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene verschiedene Zinssicherungsinstrumente ein. Im Rahmen der Aktiv / Passiv-Steuerung haben wir dazu Zinsswaps abgeschlossen.
Sonstige Marktpreisrisiken
Weitere Marktpreisrisiken spielen eine untergeordnete Rolle.
III.3 Adressenausfallrisiken
Forderungen an Kunden
Das Adressenausfallrisiko im Kundengeschäft messen wir mittels des Kreditportfoliomodells Kundengeschäft unter Verwendung eines Konfidenzniveaus von 99,9 %. Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelter Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird.
Die Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts erfolgt auf der Basis von Limitierungen. Unsere Auswertungen geben Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten und Risikoklassen. Risikokonzentrationen bestehen in der Branche Grundstücks- und Wohnungswesen und bei den zehn größten Kreditnehmern. Die Risikovorsorge wird auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften gebildet.
Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr grundsätzlich innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems.
Eigenanlagen
Die Messung der Adressrisiken bei den Eigenanlagen erfolgt durch das Kreditportfoliomodell für Eigengeschäfte, in dem das zukünftige Verhalten definierter Risikoparameter auf Basis von Zufallszahlen in einer Monte-Carlo-Simulation abgebildet wird (Konfidenzniveau 99,9 %). Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelter Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird.
Das Ausfallrisiko inländischer und ausländischer Emittenten begrenzen wir durch ein System interner Strukturlimite und Einzellimite.
Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems.
Länderrisiken
Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.
III.4 Liquiditätsrisiken
Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in die klassische Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich einen weiteren Prozess (Liquiditätstragfähigkeit) in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen.
Die Überwachung der Liquiditätstragfähigkeit bzw. die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mit Hilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen (LAB), in welchen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser mit dem jeweilig definierten Liquiditätsdeckungspotential (LDP) für einen zuvor definierten Zeitraum (Liquiditätshorizont bzw. Überlebenshorizont) im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann.
Weiter wird zur frühzeitigen Erkennung eines Liquiditätsengpasses die LCR-Kennziffer gemessen und gesteuert. Zum Bilanzstichtag belief sich die Kennziffer auf 379 %. Im Geschäftsjahr bewegte sie sich an den monatlichen Meldestichtagen zwischen 157 % und 379 % und lag somit stets über dem geforderten Mindestwert von 100 %.
Das Refinanzierungskostenrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingestuft. Es ermittelt sich auf Basis einer historischen Analyse der Veränderungen des Liquiditätsspreads unseres maßgeblichen Refinanzierungssatzes. Dabei kommt das 99,9 %-Quantil der Stützstelle der Refinanzierungskurve zur Anwendung, welches der Duration unseres Zinsbuchs entspricht. Das ermittelte Refinanzierungskostenrisiko wird auf das hierfür gewidmete Teilrisikolimit angerechnet.
In Hinblick auf unsere Refinanzierungsquellen verweisen wir auf Abschnitt II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage. In liquiditätsmäßig engen Märkten sind wir nicht engagiert.
Eine Liquiditätsmanagementfunktion wurde mit dem Ziel der Liquiditätssteuerung eingerichtet, um in Phasen eines sich abzeichnenden Liquiditätsengpasses einschließlich eines Stressfalls die Zahlungsfähigkeit zu sichern und eine Unterschreitung der bankaufsichtlichen LCR-Mindestquote zu verhindern. Zudem wurde für den Fall eines Liquiditätsengpasses ein Notfallplan festgelegt. Im Rahmen der Eigenanlagen- und Liquiditätsstrategie streuten wir die Positionen der Liquiditätsreserve über Laufzeiten und Emittenten, um ein hohes Maß an Liquidierbarkeit zu erreichen, damit wir jederzeit kurzfristig auf unerwartete Zahlungsstromschwankungen reagieren können.
III.5 Operationelle Risiken
Wesentliche eingetretene operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst, analysiert und überwacht.
Die operationellen Risiken werden in ihrer Höhe auf Basis eines Self-Assessments abgeleitet und einem definierten Limit gegenübergestellt. Zudem werden auch Worst-Case-Annahmen im Rahmen von regelmäßigen Stresstests berücksichtigt.
Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten, Backup-Einrichtungen, Prüfung der Verfahren und Systeme durch die Interne Revision und Versicherungen (z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken). Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt. Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir Rechtsberatung in Anspruch.
Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten.
III.6 Gesamtbild der Risikolage
Zusammenfassend ist die Risikolage insgesamt als geordnet einzustufen, da die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 unter den definierten Risikoberechnungen gegeben war.
Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2023 jederzeit eingehalten. Die zu ihrer Deckung vorhandenen Eigenmittel belaufen sich am Jahresende auf 11.906 TEUR.
Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Berichtszeitraum 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Bank voraussichtlich gegeben.
Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.
IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren
wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)
Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der Volksbank Immenstadt eG für das Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.
Die Darstellung erwarteter Veränderungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren gegenüber dem entsprechenden Istwert des Berichtsjahres erfolgt auf Basis von qualifiziert-komparativen Prognosen (Richtung und Intensität der Veränderung). Nachfolgend werden folgende Begriffe zur Darstellung der Entwicklungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren genutzt. Unsere Einstufungen sind wie folgt zu interpretieren:
- erheblich sinken bzw. steigen: Abweichung größer - 15 % bzw. größer + 15 %
- leicht sinken bzw. steigen: Abweichung zwischen - /+ 5 % und - /+ 15 %
- konstant bleiben: Abweichung zwischen - 5 % und + 5 %
Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften
Der Ausblick auf das Jahr 2024 ist angesichts der Zunahme geopolitischer Spannungen und geoökonomischer Veränderungen weltweit nach wie vor mit einem erhöhten Maß an Unsicherheit behaftet. Hinzu kommt für das Inland ein angenommen schleppendes Wirtschaftswachstum, das gemeinsam mit einem zunehmenden Fachkräftemangel zu einer sinkenden Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland führen kann. Insgesamt ist mit wirtschaftlichen und finanziellen Folgen zu rechnen, die sich auf die wirtschaftlichen Aktivitäten und damit direkt und indirekt auf die Geschäftsentwicklung, sowie die finanziellen Steuerungsgrößen aller Banken auswirken können.
Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der bayerischen Kreditgenossenschaften werden nach unseren Einschätzungen im kommenden Geschäftsjahr direkt von der Entwicklung des Zinsumfelds, einem sich hieraus verändernden Margendruck, sowie weiter wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen geprägt sein.
Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage
In Erwartung einer positiven regionalen Entwicklung gehen wir zum Zeitpunkt unserer Planung für das nächste Geschäftsjahr im Kundenkredit- und Einlagengeschäft von einem Wachstum in Höhe von 1 % aus. Unsere Prognose basiert auch auf der Prämisse eines Mitte 2024 durch die EZB eingeleiten Zinssenkungszyklus betreffend den Geldmarkt, sowie konstanter Zinsen am Kapitalmarkt.
Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung ist auch im kommenden Jahr die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Unter Berücksichtigung der Verlängerung auslaufender Festzinsgeschäfte im angenommenen Zinsumfeld und unter Ansatz des angenommenen Wachstums im Kreditgeschäft gehen wir von einem leicht steigenden Zinsergebnis aus. Hierbei wird auch eine weitere Zunahme der Zinsaufwendungen als Konsequenz von steigenden Einlagenzinsen berücksichtigt.
Beim Provisionsergebnis rechnen wir mit einem Rückgang in Höhe von 39 TEUR im Vergleich mit dem aktuellen Geschäftsjahr. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen im nächsten Geschäftsjahr um ca. 6 % zurückgehen. Bei den Sachaufwendungen rechnen wir mit einem leichten Rückgang von 32 TEUR.
Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund ausreichend zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten nicht zu rechnen.
Erwartete Auswirkungen auf unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren
Ergebnis unserer Planungsrechnungen für das nächste Geschäftsjahr ist ein Betriebsergebnis vor Bewertung in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme von 1,11 %.
Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken und der Rücklagen. Unter Berücksichtigung der Steigerung des Gesamtrisikobetrags aus den geplanten Zuwächsen im Kundenkreditgeschäft rechnen wir mit einer leicht steigenden Gesamtkapitalquote von 22,9 %. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert jederzeit eingehalten wird.
Sollten das Zinsniveau und/oder das Wachstum des Geschäftsvolumens ungünstig von unseren Erwartungen abweichen, würde sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse unseres adversen Planungsszenarios das Betriebsergebnis vor Bewertung leicht verschlechtern.
Sofern operationelle Risiken abweichend von unserer Prognose eintreten, würde sich abgeleitet aus unserem adversen Planungsszenario ein als konstant zu bezeichnendes Betriebsergebnis vor Bewertung ergeben.
Falls sich Kredit- oder Spreadrisiken anders als prognostiziert entwickeln, würde sich die Gesamtkapitalquote basierend auf unseren adversen Szenarioberechnungen leicht rückläufig entwickeln.
Gesamtaussage
Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich die Geschäfte der Volksbank Immenstadt eG zufriedenstellend entwickeln werden, weil wir auf gewachsene Kundenbindungen aufbauen können. Wir rechnen für das nächste Geschäftsjahr mit einem leicht steigenden Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Unsere Prognose basiert auch auf der Prämisse eines, getrieben von Zinssenkungen der EZB sinkenden Zinsniveaus am Geldmarkt und konstanten Zinsen am Kapitalmarkt.
Risiken
Wesentliche Risiken für die geschäftliche Entwicklung bestehen im kommenden Jahr bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die unsere Annahme einer positiven regionalen Entwicklung gefährden könnte. Weiter kann eine unerwartete Entwicklung der Zinsstrukturkurve zu einer Beeinträchtigung des geplanten Zins- und Bewertungsergbnisses führen. Sollte sich der Wettbewerb aufgrund betriebswirtschaftlich unvertretbarer Konditionen verschärfen, besteht das Risiko, dass unsere prognostizierten Wachstumsraten im Kredit- bzw. Einlagengeschäft nicht zu halten sind.
Chancen
Wesentliche Chancen für den voraussichtlichen Geschäftsverlauf und die Ertragslage bestehen im nächsten Geschäftsjahr insbesondere, wenn die Nachfrage im Kreditgeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt. Weitere Chancen können mittelfristig aus einem steigenden Zinsniveau oder einer deutlich steileren Zinsstrukturkurve als von uns prognostiziert entstehen.
V. Zweigniederlassungen
Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
| Immenstadt, 08.04.2024 |
Volksbank Immenstadt eG
Der Vorstand
gez. Ute Faste gez. Christoph Sirch
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.
Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.
Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.
Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
| Immenstadt, 02.05.2024 | |||
| gez. Martin Schaal, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft
Bestandteile Jahresabschluss
1. Jahresabschluss (Formblatt 1)
2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform)
3. Anhang
1. Jahresbilanz zum 31.12.2023
Aktivseite
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1.Barreserve | |||||
| a) Kassenbestand | 606.537,69 | 860 | |||
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 0,00 | 0 | |||
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank | 0,00 | (0) | |||
| c) Guthaben bei Postgiroämtern | 0,00 | 606.537,69 | 0 | ||
| 2.Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind | |||||
| a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen | |||||
| sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen | 0,00 | 0 | |||
| darunter: bei der Deutschen | |||||
| Bundesbank refinanzierbar | 0,00 | (0) | |||
| b) Wechsel | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 3.Forderungen an Kreditinstitute | |||||
| a) täglich fällig | 9.746.786,51 | 3.408 | |||
| b) andere Forderungen | 47.396,83 | 9.794.183,34 | 1.505 | ||
| 4.Forderungen an Kunden | 88.547.532,47 | 90.554 | |||
| darunter: | |||||
| durch Grundpfandrechte gesichert | 65.864.421,52 | (68.853) | |||
| Kommunalkredite | 1.196.189,01 | (1.385) | |||
| 5.Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||||
| a) Geldmarktpapiere | |||||
| aa) von öffentlichen Emittenten | 0,00 | 0 | |||
| darunter: beleihbar bei der | |||||
| Deutschen Bundesbank | 0,00 | (0) | |||
| ab) von anderen Emittenten | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| darunter: beleihbar bei der | |||||
| Deutschen Bundesbank | 0,00 | (0) | |||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | |||||
| ba) von öffentlichen Emittenten | 1.013.984,50 | 0 | |||
| darunter: beleihbar bei der | |||||
| Deutschen Bundesbank | 1.013.984,50 | (0) | |||
| bb) von anderen Emittenten | 4.971.630,83 | 5.985.615,33 | 4.313 | ||
| darunter: beleihbar bei der | |||||
| Deutschen Bundesbank | 3.016.981,68 | (3.396) | |||
| c) eigene Schuldverschreibungen | 0,00 | 5.985.615,33 | 0 | ||
| Nennbetrag | 0,00 | (0) | |||
| 6.Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0,00 | 0 | |||
| 7.Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | |||||
| a) Beteiligungen | 966.911,35 | 963 | |||
| darunter: an Kreditinstituten | 47.150,00 | (43) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| an Wertpapierinstituten | 0,00 | (0) | |||
| b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 218.050,00 | 1.184.961,35 | 218 | ||
| darunter: bei Kreditgenossenschaften | 210.000,00 | (210) | |||
| bei Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| bei Wertpapierinstituten | 0,00 | (0) | |||
| 8.Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| darunter: an Kreditinstituten | 0,00 | (0) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| an Wertpapierinstituten | 0,00 | (0) | |||
| 9.Treuhandvermögen | 141.666,69 | 275 | |||
| darunter: Treuhandkredite | 141.666,69 | (275) | |||
| 10.Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand | |||||
| einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch | 0,00 | 0 | |||
| 11.Immaterielle Anlagewerte | |||||
| a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0,00 | 0 | |||
| b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und | |||||
| ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0,00 | 0 | |||
| c) Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0 | |||
| d) Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 12.Sachanlagen | 1.045.373,60 | 1.074 | |||
| 13.Sonstige Vermögensgegenstände | 387.181,58 | 666 | |||
| 14.Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 0 | |||
| Summe der Aktiva | 107.693.052,05 | 103.836 | |||
Passivseite
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| a) täglich fällig | 4.895,00 | 5 | |||
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 10.227.059,78 | 10.231.954,78 | 11.404 | ||
| 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||||
| a) Spareinlagen | |||||
| aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist | |||||
| von drei Monaten | 7.753.808,81 | 10.135 | |||
| ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist | |||||
| von mehr als drei Monaten | 920.274,03 | 8.674.082,84 | 367 | ||
| b) andere Verbindlichkeiten | |||||
| ba) täglich fällig | 44.787.570,25 | 58.686 | |||
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder | |||||
| Kündigungsfrist | 31.062.492,70 | 75.850.062,95 | 84.524.145,79 | 11.128 | |
| 3.Verbriefte Verbindlichkeiten | |||||
| a) begebene Schuldverschreibungen | 0,00 | 0 | |||
| b) andere verbriefte Verbindlichkeiten | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| darunter: Geldmarktpapiere | 0,00 | (0) | |||
| eigene Akzepte und Solawechsel | |||||
| im Umlauf | 0,00 | (0) | |||
| 4.Treuhandverbindlichkeiten | 141.666,69 | 275 | |||
| darunter: Treuhandkredite | 141.666,69 | (275) | |||
| 5.Sonstige Verbindlichkeiten | 72.850,00 | 46 | |||
| 6.Rechnungsabgrenzungsposten | 31.321,27 | 0 | |||
| 7.Rückstellungen | |||||
| a) Rückstellungen für Pensionen und | |||||
| ähnliche Verpflichtungen | 228.382,00 | 212 | |||
| b) Steuerrückstellungen | 95.379,00 | 32 | |||
| c) andere Rückstellungen | 358.492,60 | 682.253,60 | 233 | ||
| 8....................................... | 0,00 | 0 | |||
| 9.Nachrangige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 10.Genussrechtskapital | 0,00 | 0 | |||
| darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 0,00 | (0) | |||
| 11.Fonds für allgemeine Bankrisiken | 4.700.000,00 | 4.300 | |||
| darunter: Sonderposten n. § 340e Abs. 4 HGB | 0,00 | (0) | |||
| 12.Eigenkapital | |||||
| a) Gezeichnetes Kapital | 349.000,00 | 354 | |||
| b) Kapitalrücklage | 0,00 | 0 | |||
| c) Ergebnisrücklagen | |||||
| ca) gesetzliche Rücklage | 1.902.500,00 | 1.763 | |||
| cb) andere Ergebnisrücklagen | 4.943.464,85 | 4.801 | |||
| cc) | 0,00 | 6.845.964,85 | 0 | ||
| d) Bilanzgewinn | 113.895,07 | 7.308.859,92 | 95 | ||
| Summe der Passiva | 107.693.052,05 | 103.836 | |||
| 1.Eventualverbindlichkeiten | |||||
| a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter- | |||||
| gegebenen abgerechneten Wechseln | 0,00 | 0 | |||
| b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und | |||||
| Gewährleistungsverträgen | 312.993,45 | 695 | |||
| c) Haftung aus der Bestellung von Sicher- | |||||
| heiten für fremde Verbindlichkeiten | 0,00 | 312.993,45 | 0 | ||
| 2.Andere Verpflichtungen | |||||
| a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten | |||||
| Pensionsgeschäften | 0,00 | 0 | |||
| b) Platzierungs- und | |||||
| Übernahmeverpflichtungen | 0,00 | 0 | |||
| c) Unwiderrufliche Kreditzusagen | 3.189.039,66 | 3.189.039,66 | 5.922 | ||
| darunter: Lieferverpflichtungen aus | |||||
| zinsbezogenen Termingeschäften | 0,00 | (0) | |||
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
01.01. bis 31.12.2023
| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1.Zinserträge aus | |||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 2.602.050,36 | 1.661 | |||
| darunter: aus Abzinsung von Rückstellungen | 73,00 | (0) | |||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 119.346,17 | 2.721.396,53 | 86 | ||
| darunter: in a) und b) angefallene negative Zinsen | 0,00 | (0) | |||
| 2.Zinsaufwendungen | -635.196,58 | 2.086.199,95 | -108 | ||
| darunter: aus Aufzinsung von Rückstellungen | -8,00 | (0) | |||
| darunter: erhaltene negative Zinsen | 13,44 | (19) | |||
| 3.Laufende Erträge aus | |||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 0,00 | 0 | |||
| b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 29.764,50 | 38 | |||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 29.764,50 | 0 | ||
| 4.Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- | |||||
| oder Teilgewinnabführungsverträgen | 0,00 | 0 | |||
| 5.Provisionserträge | 586.163,20 | 621 | |||
| 6.Provisionsaufwendungen | -61.299,16 | 524.864,04 | -53 | ||
| 7.Nettoertrag des Handelsbestands | 0,00 | 0 | |||
| 8.Sonstige betriebliche Erträge | 222.240,68 | 152 | |||
| darunter: aus der Abzinsung von Rückstellungen | 900,00 | (2) | |||
| 9............................ | 0,00 | 0 | |||
| 10.Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | -759.411,51 | -642 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | |||||
| Altersversorgung und für Unterstützung | -264.204,41 | -1.023.615,92 | -267 | ||
| darunter: für Altersversorgung | -117.498,29 | (-146) | |||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | -587.361,00 | -1.610.976,92 | -533 | ||
| 11.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf | |||||
| immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | -28.224,94 | -28 | |||
| 12.Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.560,48 | -7 | |||
| darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen | -4.016,00 | (-4) | |||
| 13.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen | |||||
| und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu | |||||
| Rückstellungen im Kreditgeschäft | -159.217,86 | -795 | |||
| 14.Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und | |||||
| bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung | |||||
| von Rückstellungen im Kreditgeschäft | 0,00 | -159.217,86 | 0 | ||
| 15.Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf | |||||
| Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen | |||||
| und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 0,00 | 0 | |||
| 16.Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen | |||||
| an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen | |||||
| behandelten Wertpapieren | 4.200,00 | 4.200,00 | 1 | ||
| 17.Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| 18............................ | 0,00 | 0 | |||
| 19.Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.061.288,97 | 126 | |||
| 20.Außerordentliche Erträge | 0,00 | 0 | |||
| 21.Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 0 | |||
| 22.Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | (0) | |||
| 23.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -345.389,10 | -4 | |||
| 24.Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen | -2.004,80 | -347.393,90 | -2 | ||
| 24a.Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken | -400.000,00 | 0 | |||
| 25.Jahresüberschuss | 313.895,07 | 120 | |||
| 26.Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | 0 | |||
| 313.895,07 | 120 | ||||
| 27.Entnahmen aus Ergebnisrücklagen | |||||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) aus anderen Ergebnisrücklagen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 313.895,07 | 120 | ||||
| 28.Einstellungen in Ergebnisrücklagen | |||||
| a) in die gesetzliche Rücklage | -100.000,00 | -13 | |||
| b) in andere Ergebnisrücklagen | -100.000,00 | -200.000,00 | -12 | ||
| 29.Bilanzgewinn | 113.895,07 | 95 | |||
3. Anhang
A. Allgemeine Angaben
Die Volksbank Immenstadt eG, Immenstadt, ist beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) unter der Genossenschaftsregister-Nummer 833 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.
Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).
Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.
Barreserve
Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungsbetrag und höherem Nennwert wurden - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig aufgelöst.
Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigem Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.
Die in den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft werden Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 gebildet. Dies betrifft alle nicht akut ausfallgefährdeten Forderungen an Kunden sowie die nach §§ 26, 27 RechkredV unter der Bilanz auszuweisenden Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen (einschließlich widerruflicher und unwiderruflicher Kreditzusagen). Die ermittelten Teilbeträge für die Pauschalwertberichtigung werden vom Aktivposten Forderungen an Kunden abgesetzt. Die Teilbeträge für das außerbilanzielle Geschäft werden unter den anderen Rückstellungen passiviert und entsprechend von den Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie den unwiderruflichen Kreditzusagen abgesetzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt auf Grundlage des im Rahmen des internen Risikomanagements ermittelten erwarteten Verlusts unter Anrechnung von vertraglich vereinbarten Bonitätsprämien über den gesamten Lebenszyklus des Kredits (Anrechnungsmethode). Der erwartete Verlust wird unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt ermittelt. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB gebildet.
Wertpapiere
Der gesamte Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bewertet.
Strukturierte Finanzinstrumente
Strukturierte Finanzinstrumente werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert. Auf eine getrennte Bilanzierung konnte verzichtet werden, weil eingebettete derivative Finanzinstrumente keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Chancen oder Risiken im Vergleich zum Basisinstrument aufweisen.
Eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung erfolgte auch bei strukturierten Finanzinstrumenten, die nach dem strengen Niederstwertprinzip auf Basis einer Notierung auf einem aktiven Markt bewertet wurden, auch wenn sie durch das eingebettete Derivat neben dem Zinsrisiko und dem Bonitätsrisiko des Emittenten weiteren Risiken (Bonitätsrisiko eines Dritten) unterlagen.
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bilanziert.
Treuhandvermögen
Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zum Nennwert.
Sachanlagen
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sofern die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung früherer Jahre nicht mehr bestehen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen.
Sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Latente Steuern
Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen (passive latente Steuern) und Steuerentlastungen (aktive latente Steuern) haben wir verrechnet. Aktive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in der Position Forderungen an Kunden. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.
Verbindlichkeiten
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag.
Treuhandverbindlichkeiten
Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausschließlich Disagiobeträge enthalten, die bei Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig auf die Laufzeit der Forderungen verteilt.
Rückstellungen
Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen bzw. drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.
Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Die Berechnung der Rückstellungen aus Altersteilzeit erfolgte nach dem Barwertverfahren. Entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen wurden keine Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Eine Rentendynamik in Höhe von 2 % wurde zugrunde gelegt.
Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit 1,82 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per Dezember 2023 ermittelten Zinssatzes). Im Vergleich zu einer Abzinsung mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 2.460 EUR.
Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen werden analog zum Ab-/Aufzinsungseffekt im sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen.
Die Berechnung der Rückstellungen aus Altersteilzeit erfolgte nach dem Barwertverfahren.
Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Basiszins hinausgehende Vorteile für Einlagen, wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Im übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.
Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs
Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebene positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert, der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionserträge erhöht und um den Risikokostenbarwert im Kundenkreditgeschäft sowie Eigengeschäft und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Bei den zurechenbaren Gebühren- und Provisionserträgen werden im Wesentlichen Kontoführungsgebühren, Postenentgelte und Kartenentgelte, sofern die jeweilige Karte Bestandteil des Kontomodells ist, angesetzt. Gemäß einer internen Erhebung bzw. Schätzung wird der Anteil der Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte an den gesamten Verwaltungsaufwendungen ermittelt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Bei der Bemessung der voraussichtlich noch anfallenden Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte werden Overheadkosten anteilig berücksichtigt.
Individuelle Refinanzierungsmöglichkeiten werden bei dieser barwertigen Betrachtung berücksichtigt. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird.
Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung zu bilden.
Vermerke unter dem Bilanzstrich
Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften.
Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich.
Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme enden.
Bei den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 3.189.040 EUR handelt es sich in voller Höhe um Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken.
Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können.
Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Im Falle der Passivierung einer Rückstellung für noch nicht in Anspruch genommene unwiderrufliche Kreditzusagen oder Eventualverbindlichkeiten wird der jeweilige Posten unter dem Strich in Höhe des zurückgestellten Betrags gekürzt.
Die widerruflichen und unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt.
Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers, sowie bei Credit Linked Notes die Bonität des Referenzschuldners ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Die Bildung von Rückstellungen war aufgrund der guten Bonität der Kreditnehmer und der Sicherheitenstellung nicht erforderlich. Den latenten Risiken der Positionen unter dem Bilanzstrich wurde durch die Bildung von Pauschalrückstellungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen.
Derivative Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps wurden als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Aktiv/Passiv-Steuerung abgeschlossen. Sie wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten
Zinserträge/Zinsaufwendungen
Negative Zinsen aus Passivgeschäften werden im Zinsaufwand erfasst (Reduktion des Zinsaufwands).
Im Falle von Zinsswaps werden die Zahlungsströme je Swapvertrag verrechnet und der verbleibende Saldo vorzeichengerecht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen.
C. Entwicklung des Anlagevermögens
(volle EUR)
| Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01. | Zugänge | Umbuchungen
(+/-) |
a) Abgänge
b) Zuschüsse |
Anschaffungs-/
Herstellungskosten
am Bilanzstichtag |
Buchwerte am
Bilanzstichtag |
|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Sachanlagen | ||||||
| a) Grundstücke | 2.005.221 | 0 | 0 | a) 0
|
2.005.221 | 1.001.735 |
| und Gebäude | b) 0 | |||||
| b) Betriebs- und
Geschäftsaus- stattung |
333.799 | 0 | 0 | a) 1.914
b) 0 |
331.885 | 43.639 |
| a | 2.339.020 | 0 | 0 | a) 1.914
b) 0 |
2.337.106 | 1.045.374 |
| Buchwerte | |
| Vorjahr | |
| EUR | |
| Sachanlagen | |
| a) Grundstücke | 1.017.689 |
| und Gebäude | |
| b) Betriebs- und
Geschäftsaus- stattung |
56.415 |
| a | 1.074.104 |
| Abschreibungen (kumuliert) 01.01. | Änderung der
kumulierten
Abschreibungen aufgrund Zugängen (ohne Abschreibungen Geschäftsjahr) (+) |
Änderung der
kumulierten
Abschreibungen aufgrund Abgängen (-) |
Änderung der
kumulierten
Abschreibungen aufgrund Umbuchungen (+/-) |
Abschreibungen Geschäftsjahr | Zuschreibungen Geschäftsjahr | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Sachanlagen | ||||||
| a) Grundstücke | 987.532 | 0 | 0 | 0 | 15.954 | 0 |
| und Gebäude | ||||||
| b) Betriebs- und
Geschäftsaus- stattung |
277.384 | 0 | 1.409 | 0 | 12.271 | 0 |
| a | 1.264.916 | 0 | 1.409 | 0 | 28.225 | 0 |
| Abschreibungen (kumuliert) | |
| am Bilanzstichtag | |
| EUR | |
| Sachanlagen | |
| a) Grundstücke | 1.003.486 |
| und Gebäude | |
| b) Betriebs- und
Geschäftsaus- stattung |
288.246 |
| a | 1.291.732 |
| Anschaffungskosten 01.01. | Veränderungen (saldiert) | Buchwerte am Bilanzstichtag | |
| EUR | EUR | EUR | |
| Beteiligungen
und Geschäfts- guthaben bei Genossen- schaften |
1.186.206 | -1.245 | 1.184.961 |
| b | 1.186.206 | -1.245 | 1.184.961 |
| Summe a und b | 3.525.226 | 2.230.335 |
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung
I. Bilanz
In den Forderungen an Kreditinstitute sind 9.738.433 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
| bis drei Monate | mehr als drei Mo-
nate bis ein Jahr |
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre | mehr als fünf Jahre | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b)(ohne Bausparguthaben) | 47.397 | 0 | 0 | 0 |
| Forderungen an Kunden (A 4) | 4.155.244 | 10.248.658 | 27.405.575 | 45.213.046 |
In den Forderungen an Kunden sind 1.525.009 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 1.532.565 EUR fällig.
In den Forderungen und Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
|
Forderungen an
Beteiligungsunternehmen |
||
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| Forderungen an Kreditinstitute (A 3) | 9.738.433 | 4.912.740 |
| Schuldverschreibungen u. andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 2.960.574 | 917.117 |
Die Genossenschaft besitzt keine Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht.
Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
| Name und Sitz | Anteil am Gesell- | Eigenkapital der Gesellschaft | Ergebnis des letzten vor- | ||
| schaftskapital | liegenden Jahresabschlusses | ||||
| % | Jahr | EUR | Jahr | EUR | |
| Beteiligungs-AG der bayerischen Volksbanken, Pöcking | 0,2508 | 2022 | 233.358.835 | 2022 | 8.644.248 |
| DZ BANK AG, Frankfurt am Main | |||||
| Einzelabschluss | 0,0003 | 2022 | 10.638.000.000 | 2022 | 380.000.000 |
| Konzernabschluss (IFRS) | 2022 | 21.967.000.000 | 2022 | -4.470.000.000 | |
Weitere Beteiligungen wurden aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht angegeben.
In folgenden Posten sind enthalten:
| börsenfähig | börsennotiert | nicht börsennotiert | nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 5.985.616 | 5.529.495 | 456.121 | 0 |
Im Bilanzposten 'Treuhandvermögen' (A9) sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen und für fremde Rechnung gehalten werden. Bei diesen handelt es sich um Forderungen an Kunden.
| In den Sachanlagen sind enthalten: | EUR | |
| - Im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten | 43.419 | |
| - Betriebs- und Geschäftsausstattung | 43.639 |
Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
| EUR | |
| Rückdeckungsversicherung R+V | 330.590 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 10.227.060 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
| bis drei Monate | mehr als drei Mo- | mehr als ein Jahr | mehr als fünf | |
| nate bis ein Jahr | bis fünf Jahre | Jahre | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten mit
vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) |
322.375 | 836.194 | 3.181.487 | 5.887.004 |
| Spareinlagen mit
vereinbarter Kündigungsfrist
von mehr als drei Monaten (P 2ab) |
3.373 | 183.619 | 733.282 | 0 |
| Andere Verbindlichkeiten
gegenüber Kunden mit
vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) |
14.523.958 | 11.475.765 | 5.062.770 | 0 |
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.
Im Bilanzposten 'Treuhandverbindlichkeiten' (P4) sind ausschließlich Refinanzierungsmittel ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Bei diesen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 31.321 EUR (Vorjahr: - EUR) enthalten.
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Beteiligungsunternehmen | ||
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) | 10.227.060 | 11.403.563 |
Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
| Geschäftsguthaben | EUR | ||
| a) der verbleibenden Mitglieder | 336.600 | ||
| b) der ausscheidenden Mitglieder | 12.400 | ||
| c) aus gekündigten Geschäftsanteilen | 0 | ||
| Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile | EUR | 0 |
Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
| Gesetzliche Rücklage | Andere Rücklagen | ||
| EUR | EUR | ||
| Stand 1. Januar 2023 | 1.762.500 | 4.800.764 | |
| Einstellungen | |||
| - aus Bilanzgewinn des Vorjahres | 40.000 | 42.701 | |
| - aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres | 100.000 | 100.000 | |
| Stand 31. Dezember 2023 | 1.902.500 | 4.943.465 |
Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss unter Einbeziehung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorwegzuweisungen in die gesetzlichen Rücklagen (100.000,00 EUR) und die anderen Ergebnisrücklagen ( 100.000,00 EUR) wie folgt zu verwenden:
| EUR | |
| Ausschüttung einer Dividende auf Geschäftsguthaben von 5,000 % | 17.260,16 |
| Zuweisung zu den gesetzlichen Rücklagen | 45.000,00 |
| Zuweisung zu den anderen Ergebnisrücklagen | 51.634,91 |
| Insgesamt | 113.895,07 |
Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag liegt bei 2.460 EUR.
Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente Nichthandelsbestand
Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte in Form von Zinsswaps des Nichthandelsbestands.
In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands, die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt. Die beizulegenden Zeitwerte werden ohne rechnerisch angefallene Zinsen angegeben ('clean prices').
| Nominalbetrag | Beizulegen- | Beizulegen- | ||||
| Angaben in TEUR | Restlaufzeit | der Zeitwert | der Zeitwert | |||
| bis 1 Jahr | üb.1-5 J. | über 5 J. | Summe | positiv | negativ | |
| Zinsbezogene Geschäfte | ||||||
| OTC-Produkte | ||||||
| Zins-Swaps (gleiche Währung) | 0,0 | 3.000,0 | 3.000,0 | 6.000,0 | 129,5 | 136,9 |
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte bei Zinsswap-Vereinbarungen durch Diskontierung der zukünftigen erwarteten Zahlungsströme auf den Abschlussstichtag.
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
| Passivposten | Zur Sicherheit übertragene | Gesamtbetrag |
| Vermögensgegenstände | in EUR | |
| 1b. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | Abtretung von Forderungen bzw. Sicherheiten | 10.145.535 |
II. Gewinn- und Verlustrechnung
In den Zinserträgen sind keine negativen Zinsen enthalten.
Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um 65 EUR erhöht (Vorjahr: Verminderung um 31 EUR).
Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachten Dienstleistungen für Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, resultieren insbesondere aus der Immobilienvermittlung, der Vermittlung von Bausparverträgen, Kreditverträgen, Versicherungen und Anlagen in Investmentfonds.
Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
| Sonstige betriebliche Erträge | EUR |
| Mieterträge | 113.997 |
| Erträge aus Beratungs- und Unterstützungsleistungen | 60.674 |
E. Sonstige Angaben
Pfandbriefe
Zusatzangaben nach § 35 RechKredV
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 14.300 EUR. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und der früheren Mitglieder des Vorsands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von 228.382 EUR.
Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
| EUR | |
| Mitglieder des Vorstands | 66.340 |
| Mitglieder des Aufsichtsrats | 345.926 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (Garantieverbund) in Höhe von 211.420 EUR.
Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.
Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.
Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
| Vollzeitbeschäftigte | Teilzeitbeschäftigte | ||
| Kaufmännische Mitarbeiter | 4,75 | 5,25 |
| Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr | Anzahl der | Anzahl der Ge- | Haftsummen | |
| Mitglieder | schäftsanteile | EUR | ||
| Anfang 2023 | 1.451 | 6.832 | 683.200 | |
| Zugang 2023 | 46 | 150 | 0 | |
| Abgang 2023 | 58 | 250 | 0 | |
| Veränderung aufgrund Anpassung der Haftsumme | 0 | -683.200 | ||
| Ende 2023 | 1.439 | 6.732 | 0 |
Der Abgang der Haftsumme ist auf die Abschaffung der satzungsmäßigen Haftsumme zurückzuführen.
| Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um | EUR | 3.200 | |
| Höhe des Geschäftsanteils EUR 50 | Höhe der Haftsumme | EUR | 0 |
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:
Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Türkenstraße 22 - 24
80333 München
| Mitglieder des Vorstands: | |
| Dieter Sentner, Geschäftsleiter bis 31.10.2023, Zuständigkeitsbereich: Marktbereich, Vertrieb | |
| Ute Faste, Geschäftsleiterin, Zuständigkeitsbereich: Marktbereich, Vertrieb | |
| Christoph Sirch, Geschäftsleiter ab 01.11.2023, Zuständigkeitsbereich: Marktfolge, Betriebsbereich |
| Mitglieder des Aufsichtsrats: | |
| Martin Schaal (Vorsitzender), selbständiger Rechtsanwalt | |
| Angela Fadle (Stv. Vorsitzende), selbständige Steuerberaterin | |
| Stefan Müller, Klempner-, Gas- und Wasserinstallateurmeister, Energieberater | |
| Prof. Dr. Uwe Stratmann, Professor an der Fakultät Betriebswirtschaft der Hochschule Kempten |
Immenstadt, 22. März 2024
Volksbank Immenstadt eG
Der Vorstand
gez. Ute Faste gez. Christoph Sirch
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Volksbank Immenstadt eG, Immenstadt
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Volksbank Immenstadt eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
1. Bewertung Kundenforderungen
2. Verlustfreie Bewertung des Bankbuchs
Unsere Darstellung der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
a) Sachverhalt und Problemstellung
b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
c) Verweis auf weitergehende Informationen
Bewertung Kundenforderungen
a) Sachverhalt und Problemstellung
Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 88,5 Mio. EUR. Dies entspricht 82,2 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von 3,2 Mio. EUR sowie Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen in Höhe von 0,3 Mio. EUR.
Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.
b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
Wir haben zunächst beurteilt, ob die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozesse der Genossenschaft derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab.
Des Weiteren haben wir umfangreiche analytische Prüfungshandlungen bzw. Datenanalysen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Bank in Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden u. a. Auswertungen zur Datenqualität bei den Ratings, zu Forbearance-Maßnahmen sowie allgemeinen Auffälligkeiten (z. B. bei den Sicherheiten oder den Konditionen) sowie zu möglicherweise von den wirtschaftlichen Entwicklungen des Geschäftsjahres stark betroffenen Kreditnehmern durchgeführt.
Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen. Bei der Auswahl haben wir insbesondere Kreditengagements berücksichtigt, die direkt oder indirekt von den Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs, von den rückläufigen Konjunkturaussichten, von der Zinsentwicklung, von der Preisentwicklung (z.B. Energie) und dem damit veränderten Konsumverhalten betroffen sind.
c) Verweis auf weitergehende Informationen
Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden enthalten.
Darüber hinaus enthält der Lagebericht Ausführungen zu den Kreditstrukturen und den Verfahren der Risikoerkennung.
Verlustfreie Bewertung des Bankbuchs
a) Sachverhalt und Problemstellung
Mit den Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden und den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren auf der Aktivseite (insgesamt 104,3 Mio. EUR bzw. 96,9 % der Bilanzsumme) und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Kunden auf der Passivseite (insgesamt 94,8 Mio. EUR bzw. 88,0 % der Bilanzsumme) gehören wesentliche Teile der Bilanz sowie die zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate mit einem Nominalwert von 6,0 Mio. EUR zu den Finanzinstrumenten des Bankbuchs der Bank.
Die Finanzinstrumente des Bankbuchs sind im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n.F. von der Genossenschaft verlustfrei zu bewerten. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und vom Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang ist eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (Drohverlustrückstellung) zu bilden, die unter den anderen Rückstellungen auszuweisen wäre. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Drohverlustrückstellung zu bilden.
Der Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen einschließlich der zugrundeliegenden Annahmen und Parameter sind in einem hohen Ausmaß ermessensbehaftet. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass wesentliche Annahmen und Parameter nicht sachgerecht berücksichtigt werden bzw. Ermessenspielräume nicht sachgerecht genutzt werden. Daher waren diese Sachverhalte für den Jahresabschluss und insbesondere für die Ertragslage von entscheidender Bedeutung sowie aus unserer Sicht für unsere Prüfung von besonderer Bedeutung.
b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
Im Rahmen unserer Prüfung der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs haben wir uns unter anderem mit den bei der Bewertung zugrunde gelegten Annahmen und Parametern sowie der Abgrenzung des Bankbuchs auseinandergesetzt. Schwerpunkt war die Würdigung der Annahmen zur Schätzung der direkt aus den zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs resultierenden Provisionserträge, der zugrundeliegenden Kostenannahmen, insbesondere im Bereich der Verwaltungskosten, der Standard-Risikokosten im Eigen- und Kundengeschäft sowie der zugrundeliegenden Annahmen für Geschäfte mit unbestimmter Zins- bzw. Kapitalbindung. Des Weiteren haben wir die zutreffende Ableitung der laufzeitadäquaten Zinssätze aus Marktdaten nachvollzogen und haben uns von der Kongruenz der verwendeten Methoden, Steuerungsinstrumente und Parameter zur internen Risikosteuerung überzeugt.
Das Berechnungsschema der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs haben wir anhand der einfließenden wesentlichen Annahmen und Parameter einschließlich der Diskontierung nachvollzogen. Dabei haben wir bestimmte von den gesetzlichen Vertretern angewandte Annahmen und Parameter einer Einzelfallprüfung unterzogen.
c) Verweis auf weitergehende Informationen
Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen enthalten der Anhang im Abschnitt "B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.
Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:
Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäfts nach § 89 WpHG in Bezug auf die Erfüllung der Pflichten nach § 84 WpHG
VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Walter Friedrich.
München, 2. Mai 2024
gez. Carolin Vogl, Wirtschaftsprüferin gez. Walter Friedrich, Wirtschaftsprüfer
Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 17. Juni 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.
BaFin - Instituts - Nummer: 101485
Anlage zum Jahresabschluss gemäß §
26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2023
("Länderspezifische Berichterstattung")
Die Volksbank Immenstadt eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgenden Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank Immenstadt eG besteht darin, Einlagen von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.
Die Volksbank Immenstadt eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Beteiligungen, Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 2.863 TEUR.
Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 10.
Der Gewinn vor Steuern beträgt 1.061 TEUR.
Die Steuern auf Gewinn betragen 345 TEUR und betreffen laufende Steuern.
Die Volksbank Immenstadt eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.
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