Master Data

Registry
Register court Flensburg HRB 1700 FL
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Elektrogroßhandel C. + R. Witte GmbH
Registered
5/24/2005
Industry
Wholesale of electrical household appliancesWholesale of audio and video equipmentAgents involved in the sale of electrical household appliances
Purpose
Gegenstand des Unternehmens der ist Großhandel mit Elektro-, Haushalts-, Radio- und Fernsehgeräten, ferner der Großhandel mit sonstigen elektronischen Artikeln, Schalttafelbau und deren Montage, sowie die Entwicklung und der Handel mit EDV-Anlagen, Hardware und Software. Zum Unternehmensgegenstand gehört ferner die Erbringung von Ingenieurleistungen auf elektrotechnischem Gebiet. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen. Die Übernahme solcher Beteiligungen kann auch in der Form erfolgen, dass sich die Gesellschaft als persönlich haftende, geschäftsführende Gesellschafterin an anderen Personengesellschaften beteiligt. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten und unterhalten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Roger Konrad
since 1/24/2025
Managing Director
Helge Petersen
since 1/24/2019
Procura
Torsten Ottomar Heinje
since 2/18/2009
Managing Director
Dieter Danneboom
since 2/7/2008
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Gettorf
€675,400
55.00%
Rheda Wiedenbrück
€552,600
45.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Witte GmbH

Flensburg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Witte GmbH gehört im Elektro-Großhandel zu den führenden Unternehmen im Norden Schleswig-Holsteins. Das Unternehmen hat mit Flensburg und Wesseln zwei Standorte und fertigt zudem im Auftrag von Kunden Schaltschränke. Wir verstehen uns als kompetenter beratender Fachgroßhandel. Unsere Dienstleistungen zielen darauf ab, unsere Kunden im Elektroinstallations- und im Industriebereich noch erfolgreicher zu machen.

II. Wirtschaftsumfeld und Wirtschaftsbericht

Laut IFH (Institut für Handelsforschung der Universität zu Köln) war das Kalenderjahr 2022 im Elektrogroßhandel in Deutschland mit einer Umsatzentwicklung von ca. +16,6% (Halbjahr ca. +15,5%) positiv ausgegangen. Im ersten Halbjahr 2023 lag das Wachstum bei ca. +16,3% zum Vorjahr.

Auf der Lieferantenseite kam es durch die Corona-Krise und durch die Ukraine-Krise oftmals zu Lieferengpässen, die nicht immer durch Alternativlieferanten und Lagerbestückung aufgefangen werden konnten.

Im Bereich des Wareneinsatzes konnte beobachtet werden, dass nach wie vor viele Hersteller durch mehrere Preisanhebungen den steigenden Kosten entgegengetreten sind.

III. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug 123 (im Vorjahr 121), 14 (im Vorjahr 16) Auszubildende sowie unverändert zum Vorjahr zwei Geschäftsführer. Zum Jahresende betrug der aktive Mitarbeiterstand auf Basis von FTEs ohne ATZ/AZUBIs/GF 111.

Die Mitarbeiterfluktuation im Unternehmen liegt auf einem normalen Niveau.

IV. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Brutto-Umsatz und Jahresüberschuss vor Steuern sind die für die interne Steuerung verwendeten bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren.

Der Brutto-Umsatz (Umsatzerlöse vor Kundenboni- und -skonti abzüglich sonstiger Erlöse) lag ca. 9,9% über dem Niveau des Vorjahres und deutlich über der Vorjahresprognose, aber unter dem Marktwachstum. Das Marktwachstum konnte trotz der Bevorratung nicht erreicht werden, da sowohl SMART-Meter, Wechselrichter und Material im Schaltschrankbau von den Herstellern über Volumen und zeitliche Order zugeteilt wurden. In Summe wurde vorsichtiger bestellt.

Ursächlich für den erneuten Anstieg des Marktvolumens waren vor allem die gute Auftragslage der Kunden im Markt der erneuerbaren Energien, die Möglichkeit gestiegene Einkaufspreise durch Bevorratung zu kompensieren und "Hamsterkäufe", um drohende Bezugsschwierigkeiten zu entgehen. Die gestiegenen Einkaufspreise konnten teilweise an die Kunden weitergegeben werden.

Das Warenrohergebnis von TEUR 9.921 liegt um ca. 12,6% höher als im Vorjahr. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,66 Prozentpunkte verringert.

Die Personalaufwendungen sind um ca. 6,3% gegenüber Vorjahr gestiegen, da unterjährig individuelle Anpassungen und tariflich ausgelöste Erhöhungen der Gehälter durchgeführt wurden und durch den aufwändigeren Beschaffungsprozess zusätzlicher Personalbedarf entstanden ist. Zudem ist der durchschnittliche Mitarbeiterbestand leicht im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (nach Bereinigung der periodenfremden Aufwendungen) liegen durch höhere Aufwendungen für Miete, Gebäude- und Raumkosten, Instandhaltung und Leasing, Marketing- und Vertriebsaufwendungen, LKW/PKW-Kosten, Frachtkosten und sonstige Aufwendungen ca. 10,5 % über Vorjahr.

Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt TEUR 2.089 (im Vorjahr TEUR 1.947) und lag damit deutlich über dem geplanten Niveau.

Das Geschäftsjahr 2022/23 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.544 (im Vorjahr TEUR 1.371) ab.

Der wirtschaftliche Erfolg kann vor dem Hintergrund des geschäftlichen Umfelds und der Krisen-Auswirkungen als sehr gut bezeichnet werden, da das Jahresergebnis vor Steuern deutlich über dem im Vorjahr prognostizierten Ertragsziel liegt.

b) Finanzlage

Die flüssigen Mittel und kurzfristigen Forderungen decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig ab. Es bestehen Kreditlinien in Höhe von TEUR 500, die unterjährig genutzt wurden, und zum Bilanzstichtag in Höhe TEUR 36 (im Vorjahr TEUR 325) beansprucht worden sind.

Die Gesellschaft verfügte über das FAMO-Cashpooling im abgelaufenen Geschäftsjahr stets über ausreichend Liquidität.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis in Höhe von ca. TEUR 87 (im Vorjahr ca. TEUR 113) ist leicht gesunken.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Der Warenendbestand zum Geschäftsjahresende lag auf dem Niveau der Vormonate und damit über dem Vorjahresniveau. Diese Maßnahme war notwendig und geplant, um die Lieferfähigkeit durch die unterbrochenen Lieferketten sowie die anhaltend schlechte Verfügbarkeit wichtiger Warengruppen während der anhaltenden Krisen und danach sicher zu stellen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um ca. 8,7% gestiegen. Die Forderungsausfälle sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um ca. 8,5% gesunken. Zum 30. Juni 2023 werden die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen, da die Anteile unterjährig gekündigt wurden und es sich damit nicht mehr um Beteiligungsunternehmen handelt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 317 im Vorjahr auf TEUR 555 im Berichtsjahr gestiegen.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei 43,1% (im Vorjahr 36,5%). Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat keine Ausschüttung an die Gesellschafter stattgefunden.

Die Lage der Gesellschaft wird insgesamt als gut angesehen.

d) Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 315 (Vorjahr TEUR 217) waren im Wesentlichen durch Neuanschaffungen in der Logistik, Gebäudesanierung sowie den Kauf von Ersatzbedarf und Investitionen im Bereich IT geprägt.

V. Risiko- und Prognosebericht

a) Risiko-Management

Um der Marktlage in 2022/2023 Rechnung zu tragen, wurden weiterhin monatliche Inkasso-Besprechungen durchgeführt, Kreditlimits festgelegt und parallel Creditreform-Auskünfte genutzt, um das Forderungsmanagement zu gestalten. Außerdem waren einige Kunden über eine Warenkreditversicherung abgesichert.

Die Ziele zur Neukundengewinnung, Umsatzsteigerung und Spannenverbesserung werden in Maßnahmen gegliedert, regelmäßig überprüft und mit geeigneten Systemen überwacht.

Darüber hinaus wurden Workshops im Bereich Strategie/Mitarbeiterführung mit den Führungskräften sowie regelmäßige ASA-Sitzungen (Arbeitsschutz-Ausschusssitzungen) durchgeführt.

b) Chancen und Risiken

Witte GmbH sieht sich als starken Marktteilnehmer im Norden Deutschlands und ist stabil aufgestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft steht auf solidem Fundament.

Die Chancen der Gesellschaft werden aktiv verfolgt und in Maßnahmen umgesetzt. Nachfolgend werden die einzelnen Chancen nach der Höhe ihrer potenziellen Auswirkung absteigend dargestellt.

Die Bunderegierung reagiert mit Anreizprogrammen zum Wohnungs-/Einfamilienhausneubau, bei der energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes, beim Austausch von Heizungsanlagen zum Tausch in Wärmepumpen, für das Betreiben von privat genutzten PV-Anlagen sowie bei der Förderung von privatgenutzten E-Ladesäulen auf die Zinspolitik der EZB, um die Klimaziele zu erreichen und den Mietwohnungsmarkt zu entlasten. Diese und andere staatlich geförderte Infrastrukturprogramme könnten der Gesellschaft zukünftig weiterhin stabile und positive Ergebnisbeiträge liefern.

Durch die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und der Implementierung von Prozessen mit KI-Software verspricht sich die Gesellschaft eine realistische Chance zur Effizienzsteigerung der internen Organisation und einen positiven Ergebnisbeitrag in der Zukunft.

Die Risiken der Gesellschaft werden aktiv gesteuert. Nachfolgend werden die einzelnen Risiken nach der Höhe ihrer potenziellen Auswirkung absteigend dargestellt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird für die dargestellten Risiken als mittel bis gering und ebenfalls in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Für die Gesellschaft bestehen insbesondere Inflations-, Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Der Ausfall von Forderungen kann zu einer Verschlechterung der Finanzlage der Gesellschaft führen. Diesem Risiko wird durch das oben geschilderte strikte Forderungsmanagement begegnet. Zinsänderungsrisiken bestehen aufgrund potenzieller Änderungen des Marktzinses. Die vergebenen oder erhaltenen konzerninternen Darlehen sind an den Marktzins gebunden und können sich somit positiv oder negativ auf das Ergebnis auswirken. Die Inflation treibt sowohl die Beschaffungs-, Logistik-, als auch die Personalkosten. Dadurch steigt in der Baubranche das Risiko, dass die Baukonjunktur dauerhaft Schaden nimmt. Deshalb ist es wichtig, dass die Bundesregierung schnell und effizient die angekündigten Anreizprogramme umsetzt.

Besondere Risiken sind weiterhin durch mögliche Auswirkungen neuer Krisen oder der Ausweitung des Ukraine-Krieges denkbar. Insbesondere weitere Preissteigerungen und eine abnehmende Warenverfügbarkeit bei den Lieferanten sowie drohende Insolvenzen und Kurzarbeit bei einigen Herstellern könnten zu zeitlichen Verschiebungen von Projekten in der Kundschaft und somit zu Absatzverringerung führen und damit das Ergebnis der Gesellschaft negativ beeinflussen. Um weiterhin eine hohe Liefertreue gewährleisten zu können, wurde der Lagerbestand in den letzten Monaten weiterhin erhöht. Die erhöhten Puffermengen auf allen Handelsebenen können ebenfalls zu Abwertungsrisiken führen.

Die Kundenstruktur zeigt ein solides Bild. Durch eine breite Risikostreuung drohen wenige Gefahren durch Kundenabgänge oder Insolvenzen. Dennoch ist die Gesellschaft dem Risiko einer sinkenden Kundschaft ausgesetzt, da Handwerksbetriebe abwandern können oder es ihnen an qualifizierten Nachwuchsmitarbeitern fehlt. Um die Attraktivität des Handwerks zu fördern, wurde daher gemeinsam mit einer regionalen Bank und einem weiteren lokalen Unternehmen die Kampagne "Flensburg liebt Handwerk" sowie mit der e-masters GmbH ein Programm für die AZUBI-Gewinnung gestartet.

Die Aufwendungen befinden sich auf angemessenem Niveau und zeigen keine Gefahren einer überproportionalen Entwicklung. Die Bemühungen im Personalmanagement sollten ausreichend sein, um qualifizierte Mitarbeiter zur Erlangung der Unternehmensziele zu gewinnen.

Derivative Finanzinstrumente bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Derzeit sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

VI. Ausblick

Die Auftragslage sowie die Anfragetätigkeit für größere Bauprojekte sind bei dem überwiegenden Teil unserer Kunden gut. Vor diesem Hintergrund kann von einer stabilen Nachfrage ausgegangen werden. Zumindest für die erste Hälfte des neuen Geschäftsjahres erwarten wir ein ungebrochenes Umsatzwachstum.

Für das neue Geschäftsjahr ist geplant, das Umsatzniveau leicht zu steigern und gleichzeitig über geeignete Maßnahmen zur Spannenstabilisierung Ertrag zu sichern. Steigende Anstrengungen im IT-Bereich zum Ausbau des Onlineanteils oder zur Optimierung interner Abläufe sollen weiterhin die Organisation entlasten. Der weitere Einsatz des umfangreichen CRM-Systems und intelligenter Software soll die Schlagkraft der Vertriebsmitarbeiter erhöhen und den stetig zunehmenden Mehraufwand kompensieren sowie Konsolidierungseffekte auf Kundenseite frühzeitig erkennbar machen. Im Bereich der Lagerorganisation wurden einige Projekte aufgesetzt, um weiterhin die Professionalität der Abwicklung zu erhöhen.

Der Jahresüberschuss vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird voraussichtlich durch höhere geplante Kosten und Investitionen deutlich positiv, aber erkennbar unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen.

 

Flensburg, den 30. August 2023

Torsten Heinje

Dieter Danneboom

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.727,10 70.338,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.299.319,23 1.333.897,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 818.117,94 783.507,67
2.117.437,17 2.117.404,90
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 93.356,83
2.187.164,27 2.281.099,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 5.841.753,24 5.307.957,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.516.896,70 5.996.034,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 178.977,10 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 19.581,60
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.345.667,38 1.046.455,85
8.041.541,18 7.062.072,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.879,40 106.518,34
13.888.173,82 12.476.548,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.302,75 95.586,39
16.166.640,84 14.853.234,22

Passiva

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.228.000,00 1.228.000,00
II. Gewinnvortrag 4.191.563,03 2.820.089,88
III. Jahresüberschuss 1.544.493,58 1.371.473,15
6.964.056,61 5.419.563,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 777.500,00 536.200,00
2. Sonstige Rückstellungen 999.584,05 1.029.115,08
1.777.084,05 1.565.315,08
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 36.654,74 325.416,51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.377.605,15 6.135.320,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 555.068,14 317.337,40
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 831.694,83
5. Sonstige Verbindlichkeiten 456.172,15 258.586,86
- davon aus Steuern EUR 428.230,20 (i. Vj. EUR 231.447,77) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 928,81) -
7.425.500,18 7.868.356,11
16.166.640,84 14.853.234,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

1.7.2022 - 30.6.2023 1.7.2021 - 30.6.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 10.192.926,03 9.458.451,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.603.598,18 -4.312.966,57
b) Soziale Abgaben -894.354,05 -857.106,47
-5.497.952,23 -5.170.073,04
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -304.527,41 -287.968,47
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.379.442,70 -2.159.225,26
5. Erträge aus Beteiligungen 83.589,39 89.685,92
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.301,45 26.243,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.340,05 (i. Vj. EUR 20.086,10) -
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.367,78 -2.362,82
- davon an verbundene Unternehmen EUR 5.394,77 (i. Vj. EUR 0,00) -
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -544.982,11 -575.151,34
9. Ergebnis nach Steuern 1.552.544,64 1.379.599,21
10. Sonstige Steuern -8.051,06 -8.126,06
11. Jahresüberschuss 1.544.493,58 1.371.473,15

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

Allgemeine Angaben

Die Witte GmbH hat ihren Sitz in Flensburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Flensburg (HRB 1700 FL).

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Zu den Anschaffungskosten gehören neben den Erwerbskosten auch die Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten abzüglich der Anschaffungspreisminderungen. Die Herstellungskosten enthalten direkt zurechenbare Einzelkosten sowie angemessene Kosten der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die im Vorjahr unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten oder, im Falle dauernder Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Einkaufspreisen nach Abzug von vereinbarten Rabatten, Boni und Skonti. Bewertungsabschläge wegen verminderter Gängigkeit werden im Wege einer Reichweitenbetrachtung ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken werden, soweit erforderlich, durch Einzelwertberichtigungen oder durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Dabei wird auch der erwarteten Skontoziehung durch die Kunden Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der zugrundeliegenden Verpflichtungen notwendigen Betrag bilanziert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang (Anlagespiegel) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 179 (im Vorjahr TEUR 10) entfallen mit TEUR 170 (im Vorjahr TEUR 0) auf den Cashpool mit der Gesellschafterin sowie mit TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 10) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelte es sich im Vorjahr um Delkredere-Provisionsforderungen gegen die MITEGRO GmbH & Co. KG, Hannover, in Höhe von TEUR 20. Das Beteiligungsverhältnis wurde unterjährig gekündigt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.000 (im Vorjahr TEUR 1.029) betreffen im Wesentlichen personalbezogene Kosten mit TEUR 485 (im Vorjahr TEUR 445), und Kundenboni mit TEUR 399 (im Vorjahr TEUR 331).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, ausnahmslos Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr sämtlich aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfielen im Vorjahr ebenfalls auf Lieferungen und Leistungen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 555 (im Vorjahr TEUR 317) enthalten.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge / Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Posten von TEUR 85 (im Vorjahr TEUR 405) enthalten. Der Vorjahresbetrag entfällt im Wesentlichen auf eine Rückstellungsauflösung für einen drohenden Rückzahlungsanspruch, dessen Inanspruchnahme nicht mehr gegeben war. Hierbei handelte es sich um Erträge von außergewöhnlicher Höhe.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 29).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Körperschaftsteuer samt Solidaritätszuschlag (TEUR 339; im Vorjahr TEUR 307) und Gewerbesteuer (TEUR 289; im Vorjahr TEUR 261) für den Berichtszeitraum (Veranlagungszeitraum 2023). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Ergebnisbeiträge von insgesamt TEUR 83 (Ertrag) (im Vorjahr TEUR 8 (Aufwand)) enthalten. Diese stehen im Zusammenhang mit Steueranpassungen für Vorjahre.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 123 Mitarbeiter, zwei Geschäftsführer sowie 14 Auszubildende beschäftigt.

Die 123 Mitarbeiter teilen sich in 54 gewerbliche und 69 kaufmännische Mitarbeiter (inklusive Außendienst) auf.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat in Höhe von TEUR 1.490 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und die nicht nach § 251 HGB anzugeben sind. Diese sind in Höhe von TEUR 569 innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Miet- und Leasingobjekten ist die Anmietung einem Erwerb vorzuziehen, um im Falle der Beendigung nicht das Verwertungsrisiko tragen zu müssen. Ein weiterer Vorteil liegt in der geringeren Kapitalbindung. Risiken können sich aus der jeweiligen Vertragsbindung ergeben, sofern ein Objekt nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden kann.

Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB

Abschlussprüfungsleistungen TEUR 30
Steuerberatungsleistungen TEUR 25

Latente Steuern § 285 Nr. 29 HGB

Aktive latente Steuern resultieren aus der Bewertung des Vorratsvermögens und aus sonstigen Rückstellungen. Die Bewertung des Mehrvermögens erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von rd. 30%.

Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB, aktive latente Steuern nicht anzusetzen, wurde wie im Vorjahr Gebrauch gemacht.

Gewinnverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung am 21. November 2022 wurde beschlossen, den Gewinnvortrag und das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/23 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Geschäftsführung

Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Torsten Heinje, Kaufmann, Geschäftsführer und persönlich haftender Gesellschafter der FAMO GmbH & Co. KG, Oldenburg

Dieter Danneboom, Dipl.-Ingenieur, hauptberuflich Geschäftsführer der Witte GmbH

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernabschluss

Die Witte GmbH wird in den im elektronischen Unternehmensregister offenzulegenden Konzernabschluss zum 30. Juni 2023 der FAMO GmbH & Co. KG, Oldenburg, einbezogen.

 

Flensburg, 30. August 2023

Torsten Heinje

Dieter Danneboom

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.7.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.6.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 752.393,27 58.122,50 0,00 810.515,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.915.649,02 0,00 0,00 1.915.649,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.209.391,56 256.868,22 20.000,00 3.446.259,78
5.125.040,58 256.868,22 20.000,00 5.361.908,80
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 93.356,83 0,00 93.356,83 0,00
5.970.790,68 314.990,72 113.356,83 6.172.424,57
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.7.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.6.2023
EUR
30.6.2023
EUR
30.06.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 682.055,21 58.733,46 0,00 740.788,67 69.727,10 70.338,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 581.751,79 34.578,00 0,00 616.329,79 1.299.319,23 1.333.897,23
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.425.883,89 211.215,95 8.958,00 2.628.141,84 818.117,94 783.507,67
3.007.635,68 245.793,95 8.958,00 3.244.471,63 2.117.437,17 2.117.404,90
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 93.356,83
3.689.690,89 304.527,41 8.958,00 3.985.260,30 2.187.164,27 2.281.099,79

In dem vorliegenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vorliegenden Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Witte GmbH, Flensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Witte GmbH, Flensburg‌, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Bremen, den 16. November 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Buske, Wirtschaftsprüfer

Moritz, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

In der Gesellschafterversammlung am 22. November 2023 wurde der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 festgestellt.

Ferner hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.736.056,51 auf neue Rechnung vorzutragen.

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