Westersteder ST GmbH
Westerstede
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2022
EUR |
30.9.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
931.824,64 |
0,00 |
| I.
Finanzanlagen |
931.824,64 |
0,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.869.772,91 |
4.374.800,87 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
392.408,42 |
271.200,90 |
| II.
Guthaben bei Kreditinstituten |
5.477.364,49 |
4.103.599,97 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
6.801.597,55 |
4.374.800,87 |
Passiva
|
|
30.9.2022
EUR |
30.9.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.195.787,30 |
1.342.664,49 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
16.403.299,01 |
14.237.017,78 |
| III.
Gewinnrücklagen |
1.561,10 |
1.561,10 |
| IV.
Verlustvortrag |
13.395.914,39 |
13.182.712,15 |
| V.
Jahresfehlbetrag |
313.158,42 |
213.202,24 |
| B.
Rückstellungen |
3.146.773,89 |
2.936.666,58 |
| C.
Verbindlichkeiten |
459.036,36 |
95.469,80 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
6.801.597,55 |
4.374.800,87 |
Anhang für das Geschäftsjahr
2021/2022
der
Westersteder ST
GmbH
Westerstede
A.
Allgemeine Hinweise
Die Gesellschaft firmiert unter Westersteder ST GmbH
mit Sitz in Westerstede und ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Oldenburg unter der Nummer HR B 120856
eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den
§§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften
des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften
für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von
§ 267 Abs. 2 HGB. Die
größenabhängigen Erleichterungen bei der
Aufstellung des Anhangs wurden teilweise in Anspruch
genommen.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben
wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz in den Anhang
aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu
Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB) sowie die
Angaben zur Mitzugehörigkeit
(§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen
Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Der
Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt
worden.
B.
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Die Gesellschaft gehört zum Steinhoff
International Holdings N.V. Konzern mit Sitz in Amsterdam.
Im Dezember 2017 hat die damalige Konzernführung
Unregelmäßigkeiten bei der Erstellung von
Konzernabschlüssen eingeräumt.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses haben wir
untersucht, inwieweit die Gesellschaft direkt oder indirekt
von den Unregelmäßigkeiten in der Bilanzierung
betroffen ist, und dort, wo nötig, die Erkenntnisse
bei der Aufstellung des Jahresabschlusses
berücksichtigt. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen,
dass der vorliegende Jahresabschluss weiterhin unter der
Annahme der Unternehmensfortführung gemäß
§ 252 Abs. l Nr. 2 HGB aufzustellen ist.
Darüber hinaus haben die Steinhoff Finance
Holding GmbH (SFH) und die Steinhoff Europe AG (SEAG), im
Rahmen eines allgemeinen Restrukturierungsprogramms mit
ihren Gläubigern eine freiwillige Vereinbarung
(Company Voluntary Arrangement, CVA) abgeschlossen. Das CVA
und das allgemeine Restrukturierungsprogramm stellen
sicher, dass das Unternehmen seinen gegenwärtigen und
unmittelbaren Verpflichtungen nachkommen kann. Während
dieses Zeitraums ist es den Gesellschaftern nicht
gestattet, sich ihre Ansprüche gegen die Gesellschaft
auszahlen zu lassen. Weiterhin wird im Rahmen einer
Ausstattungsverpflichtung und
Rangrücktrittserklärung der Steinhoff Europe AG
(SEAG) dafür Sorge getragen, dass ausreichend liquide
Mittel zur Verfügung stehen, um eine Insolvenzgefahr
zu vermeiden. Das CVA wurde am 13. August 2019
implementiert. Danach übernimmt die Ibex Retail
Investments Limited (vormals: Steenbok Newco 6A Ltd.) diese
Verpflichtungen von der Steinhoff Europe AG (SEAG).
Mit Vertrag vom 30. Mai 2022 wurde die
Steinhoff Service GmbH auf den Verschmelzungsstichtag 1.
Oktober 2021 im Rahmen einer
Seitwärtsverschmelzung auf die Westersteder ST GmbH
übertragen.
Alle Vermögensgegenstände und
Verbindlichkeiten sind mit diesem Tag zu Buchwerten auf die
Gesellschaft übergegangen. Der Verschmelzungsgewinn in
Höhe von insgesamt € 2.166.281,23 wurde in die
Kapitalrücklage eingestellt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Das Finanzanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden
Abschreibungen vorgenommen.
Alle Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert
(Anschaffungskosten) ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken
sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt
worden.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert
angesetzt.
Auf das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter
Steuerabgrenzungen gem. § 247 Abs. 2 HGB wurde
verzichtet.
Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind
zum Nennbetrag angesetzt.
Die Gewinnrücklagen sowie die
Verlustvorträge sind aus dem Ergebnis früherer
Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet.
Die Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Enthaltene Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr
als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Geschäftsvorfälle in fremden Währungen
werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen
Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden
Forderungen und Verbindlichkeiten zum
Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet;
insofern die Posten eine Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr haben, werden Fremdwährungsforderungen zum
Anschaffungskurs bzw. zum niedrigeren Briefkurs am
Bilanzstichtag und Fremdwährungsverbindlichkeiten zum
Anschaffungskurs bzw. zum höheren Geldkurs bewertet.
C.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen
Posten
I.
Posten der Bilanz
1.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
unter einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von € 38.771,25 (Vorjahr: € 77.951,44).
2.
Kapitalrücklage
|
€
|
Anfangsbestand 1.
Oktober 2021
|
14.237.017,78
|
+ Zuführungen zur
Kapitalrücklage
|
0,00
|
+ Einstellung
Verschmelzungsgewinn
|
2.166.281,23
|
Endbestand 30. September
2022
|
16.403.299,01
|
3.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben Laufzeiten
von unter einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von €
416.907,28 (Vorjahr: € 28.261,28) enthalten.
4.
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse betreffen potenzielle
zukünftige Ereignisse, deren Eintritt zu einer
Verpflichtung führen würde. Zum Bilanzstichtag
werden diese als unwahrscheinlich angesehen, können
aber nicht ausgeschlossen werden.
Im dritten Quartal des Kalenderjahres 2019 hat die
Gesellschaft den operativen Geschäftsbetrieb als
Servicegesellschaft von der Steinhoff Service GmbH,
Westerstede, übertragen bekommen. Entsprechend wurden
auch Mitarbeiter der Steinhoff Service GmbH
einschließlich der Verträge über die
überbetriebliche Versorgungszusage übernommen.
Die Gesellschaft bietet daher seitdem für ihre
Mitarbeiter eine arbeitnehmerfinanzierte betriebliche
Altersversorgung an, die im Rahmen der Entgeltumwandlung
über eine überbetriebliche Versorgungskasse in
Form einer mittelbaren Zusage an die
Unterstützungskasse geleistet wird. Hieraus resultiert
ein Haftungsverhältnis zum Bilanzstichtag von rund
T€ 52. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet.
D.
Sonstige Pflichtangaben
I.
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich folgende
Mitarbeiter beschäftigt:
|
2021/2022
|
|
Angestellte
|
5
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|
gewerbliche Arbeitnehmer
|
0
|
|
|
5
|
|
II.
Konzernabschluss des Mutterunternehmens
Der Abschluss der Gesellschaft geht ein in den
Konzernabschluss der Steinhoff International Holdings N.V.,
mit Sitz in Amsterdam/Niederlande. Diese Gesellschaft
stellt für den kleinsten und größten Kreis
von Unternehmen einen Konzernabschluss auf
(§ 285 Nr. 14 und 14a HGB).
Westerstede, 21. Dezember 2022
Westersteder ST GmbH
Westerstede
gez. Theodore de Klerk
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gez. Hans-Ulrich Bussas
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-
Geschäftsführer -
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|
|
-
Geschäftsführer -
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sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.08.2023
festgestellt.
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