Master Data

Registry
Register court Königstein HRB 11693
Registered
9/25/2023
Industry
Activities of brokers and agents for electric power and natural gasProduction of electricity from renewable sources for distributionStorage of gas as part of network supply services
Purpose
Das dezentrale Energiemanagement im End- und Gewerbekundenbereich und die Erbringung nachhaltiger dezentraler Infrastruktur-, Installations- und Servicedienstleistungen in den Gewerken Kabelanschlüsse (TV, Internet etc.), Wärme, Elektro, Wechsel und Wartung von Zählern, Photovoltaik und Speicher, Elektromobilität (z.B. Ladesäulen), Kälte, Heizung und Sanitär.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Andreas Wolfgang Weber
since 9/25/2023
Managing Director
Carsten Bruns
since 9/25/2023
Managing Director
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

beegy GmbH

Schwalbach am Taunus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Lagebericht 2024

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit

2. Steuerungsrelevante Kennzahlen

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamt-, branchen- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

2. Geschäftsentwicklung / Geschäftsverlauf

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Gesellschaftsstruktur und Geschäftstätigkeit

Die beegy GmbH hat ihren Sitz in Schwalbach am Taunus. Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der MVV Alpha drei GmbH in Mannheim, welche wiederum dem Konzernverbund der MVV Energie AG angehört.

Der vorliegende Einzelabschluss 2024 der beegy GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes erstellt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2024 25 Tsd. Euro. Es besteht seit dem 25.03.2022 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der MVV Alpha drei GmbH.

Zum Bilanzstichtag hielt die beegy GmbH keine unmittelbaren Tochterunternehmen und Beteiligungen.

Gegenstand des Unternehmens ist das dezentrale Energiemanagement im End- und Gewerbekundenbereich und die Erbringung nachhaltiger dezentraler Infrastruktur-, Installations- und Servicedienstleistungen in den Gewerken Wärme, Elektro, Wechsel und Wartung von Zählern, Photovoltaik und Speicher, Elektromobilität (z.B. Ladesäulen), Heizung und Sanitär.

2. Steuerungsrelevante Kennzahlen

In der Gesellschaft werden vor dem Hintergrund einer wertorientierten Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen verwendet. Schwerpunktmäßig sind der Jahresergebnis nach HGB sowie die aus dem Konzernverbund resultierende IFRS Kennzahl Adjusted EBIT zu nennen.

Der Jahresüberschuss nach HGB, als gesetzlich verankerte Kennzahl, leitet sich aus § 275 II und III HGB ab und gibt das Ergebnis der Geschäftstätigkeit nach Zinsen und Steuern an.

Das Adjusted EBIT basiert auf dem EBIT nach IFRS und beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf -14,8 Mio. EUR (Vorjahr -6,5 Mio. EUR). Der Planwert für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von -3,9 Mio. EUR konnte v.a. aufgrund des herausfordernden Marktumfeldes mit ausbleibenden Auftragseingängen nicht realisiert werden. Das EBIT ist um den Ergebniseffekt aus der stichtagsbezogenen Marktbewertung nach IFRS 9 bereinigt und wird ohne Restrukturierungsaufwand, Effekte aus der Goodwill-Abschreibung und Nutzungsrechten, allerdings mit den Erträgen aus Finanzierungsleasingverträgen berechnet und ergibt als Residualgröße das Adjusted EBIT.

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt gemäß den Vorgaben der Konzernmutter MVV Energie AG schwerpunktmäßig über das Adjusted EBIT (IFRS). Im Fokus der quartalsweisen Berichterstattung an die Geschäftsführung und den Vorstand der MVV Energie AG steht die Analyse der Plan-, Vorschau- und Ist-Abweichungen auf Basis dieses Adjusted EBIT nach IFRS. Insbesondere Plan- / Ist-Abweichungen werden einer eingehenden Analyse unterzogen und daraus entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

Das Adjusted EBIT nach IFRS auf Ebene der Einzelgesellschaft weicht vom EBIT laut HGB ab. Abweichungen resultieren aus Bilanzierungs- und Bewertungsunterschieden, insbesondere aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern im Anlagevermögen, der unterschiedlichen Behandlung von Leasingverträgen und unterschiedlichen Diskontierungssätzen sowie der Abschreibung des Goodwills.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamt-, branchen- und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

Entwicklungen in der Energiepolitik

Die Energiepolitik auf nationaler und europäischer Ebene war auch im Geschäftsjahr 2024 geprägt von zahlreichen gesetzgeberischen Anpassungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Zentrum standen dabei Maßnahmen, mit denen die zukünftige Einhaltung der Klimaziele sichergestellt werden soll.

Rahmen für die Wärmewende

Die Wärmewende erhielt mit der Verabschiedung des novellierten Gebäudeenergie-Gesetzes (Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden - GEG), des Gesetzes für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG) sowie der überarbeiteten Richtlinie zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im ersten Quartal des Berichtsjahrs einen neuen rechtlichen Rahmen. Danach muss jede Kommune in den kommenden Jahren einen Wärmeplan entwickeln, auf dessen Basis die notwendigen Investitionen in Infrastruktur und die Wärmeerzeugung zielgerichtet erfolgen können. Der Bund unterstützt Investitionen in Gebäudesanierungen und neue Heizungen mit Fördersätzen zwischen 30 % und 70 %. Bei neuen Heizungen müssen mindestens 65 % der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen - diese Vorgabe kann ein Gebäudeeigentümer auch durch den Anschluss an ein Fernwärmenetz erfüllen.

Erleichterungen beim Ausbau erneuerbarer Energien

Bundestag und Bundesrat haben Ende April 2024 das Solarpaket I beschlossen, um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen. Das Gesetzespaket unterstützt sowohl den Ausbau von Photovoltaik- als auch von Windkraftanlagen. Bereits bestehende Windenergiegebiete werden zu sogenannten Beschleunigungsgebieten erklärt, in denen die Genehmigung weiterer Windenergievorhaben deutlich schneller erteilt werden kann. Auch die Einführung einer Duldungspflicht für die Verlegung und den Betrieb von Netzanschlussleitungen sowie für Überfahrtsrechte bei erneuerbaren Energien soll sich positiv auf die Umsetzungsgeschwindigkeit von Projekten auswirken, die auf Flächen der öffentlichen Hand geplant sind.

Für Photovoltaikdachanlagen bei gewerblich genutzten Gebäuden und Mehrfamilienhäusern sind im Solarpaket I zahlreiche Verbesserungen enthalten. So erleichtert das Modell der „gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung“ die Weitergabe von Photovoltaikstrom in Mehrfamilienhäusern. Darüber hinaus wird der Einsatz von Stromspeichern vereinfacht, wenn durch die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien und aus dem Netz eine Mischnutzung stattfindet.

Die Änderungen des Solarpakets I stärken die Aktivitäten von MVV beim Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und bei unseren Kundenlösungen. Weitere beschleunigende Maßnahmen sind für das Kalenderjahr 2024 angekündigt.

Markt- und Wettbewerbsumfeld

Konjunkturelle Schwäche und struktureller Wandel belasten deutsche Wirtschaft

In ihrer Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024 erwarten die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute für das Kalenderjahr 2024 einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,1 %. Im Frühjahr 2024 hatten sie noch ein Wachstum von 0,1 % prognostiziert. Belastend wirke neben der konjunkturellen Schwäche auch der strukturelle Wandel der deutschen Wirtschaft. Diese strukturellen Anpassungsprozesse, die laut der Experten durch Dekarbonisierung, Digitalisierung und demographischen Wandel sowie wahrscheinlich auch durch einen stärkeren Wettbewerb mit Unternehmen aus China ausgelöst wurden, begrenzen die Wachstumsperspektiven der deutschen Wirtschaft. Besonders betroffen sei die Industrie - insbesondere Hersteller von Investitionsgütern und energieintensive Zweige; als Auslöser der konjunkturellen Schwäche sehen die Experten das hohe Zinsniveau und hohe wirtschafts- und geopolitische Unsicherheiten. Beides beeinflusse sowohl die Investitionstätigkeit als auch den privaten Konsum. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz legte Anfang Oktober 2024 seine Herbstprojektion vor: Für das Kalenderjahr 2024 erwartet die Bundesregierung, dass das BIP um 0,2 % zurückgehen wird. Als Grund dafür werden - neben konjunkturellen Risiken - strukturelle Probleme Deutschlands angeführt, während zugleich große geoökonomische Herausforderungen bestehen.

Anteil erneuerbarer Energien an deutscher Stromerzeugung steigt auf 59 %

Nach Schätzungen des BDEW betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland in den ersten neun Monaten des Kalenderjahres 2024 insgesamt 59 % - nach 54 % im Vorjahreszeitraum. Besonderen Anteil am Anstieg der Erneuerbaren-Quote hatten dabei Photovoltaikanlagen, die rund 20 % mehr Strom produzierten. Auch die Erzeugung aus Wind nahm zu, wobei sich die Stromproduktion an Land und auf See unterschiedlich stark entwickelte: Während die Stromproduktion aus Windkraftanlagen an Land (Onshore) um 7 % über dem Vorjahr lag, haben die Windkraftanlagen auf See (Offshore) knapp 20 % mehr Strom erzeugt. In Summe hat die Stromerzeugung aus Wind um rund 9 % zugenommen. Aus Biomasse und biogenem Siedlungsabfall wurde etwa 3 % mehr Strom erzeugt als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden aus erneuerbaren Energien zirka 218 Mrd. kWh Strom produziert.

Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, Wärmepumpen und Aufdach-Photovoltaikanlagen sinkt

In den ersten acht Monaten des Jahres 2024 hat sich laut der Statistik des Kraftfahrtbundesamts „Fahrzeugzulassungen und Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen mit alternativem Antrieb“ vom August 2024 der Absatz von vollelektrischen Autos in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel (32 %) reduziert. Gründe dafür seien abgesetzte Förderungen für Elektroautos und anhaltende politische Diskussionen in diesem Bereich, sowie die weiterhin schlechte Wirtschaftsentwicklung. Für das Jahr 2025 sei ein wieder steigender Absatz zu erwarten, da die europäischen Flottengrenzwerte für Absatzdruck sorgen. Auch im Bereich Elektro-LKW sei mit zunehmenden Absatzzahlen zu rechnen, nachdem erste Modelle auch im Schwerlastverkehr verfügbar sind. Nach einem Wachstum von jeweils über 50 % in den Jahren 2022 und 2023 ist der Absatz von Wärmepumpen für die dezentrale Wärmeerzeugung im ersten Halbjahr 2024 laut dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. stark zurückgegangen und lag leicht über dem Niveau von 2021. Dieser Rückgang führt gemäß der Experten dazu, dass das politische Ziel von 500.000 neuen Wärmepumpen pro Jahr im Jahr 2024 deutlich verfehlt werde. Die allgemeine Investitionszurückhaltung angesichts der schwachen Konjunktur trüge hier ebenso bei wie die nach wie vor große Verunsicherung über die kommunalen Wärmepläne. Der Bundesverband Wärmepumpe erwartet im zweiten Halbjahr 2024 eine Verbesserung der Marktsituation, auch aufgrund der hohen Fördersätze für den Einbau von Wärmepumpen. Entsprechend der im September 2024 veröffentlichten Daten der BNetzA war auch bei Aufdach-Photovoltaikanlagen eine sinkende Nachfrage zu verzeichnen: Seit Mai 2024 lag die Leistung der monatlich neu installierten Anlagen unter den Werten des Vorjahres - der deutlichste Rückgang war im August zu verzeichnen - und damit deutlich unter den Erwartungen der Branche.

2. Geschäftsentwicklung / Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2024 war von einem herausfordernden Marktumfeld geprägt. Gestiegene Zinsen, ein zunehmender Wettbewerb, Preisrückgang bei Hardwarekomponenten, steigende Lohnkosten und eine unsichere Anreizpolitik hatten einen negativen Einfluss auf die Marktentwicklung.

beegy hat diesen Veränderungen Rechnung getragen und ihre strategische Wachstumsausrichtung verändert.

Es wurde die Abkehr von der regionalen Wachstumsstrategie für Fokusregionen beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Standort in Villingen-Schwenningen aufgegeben und die vertriebliche Arbeit in der Fokusregion „Schwarzwald“ beendet.

Der Fokus wurde auf die Verdichtung der bestehenden Vertriebsregionen sowie den digitalen Ausbau des Produktportfolios gelegt. Gleichzeitig wurde mit dem Bezug des neuen Standortes in Mannheim-Neckarau der Grundstein gelegt, von einer sich erholenden Marktlage zu profitieren.

Die beschriebene Marktsituation hat dazu geführt, dass sich der positiv entwickelnde EBIT-Verlauf der Vorjahre nicht fortgesetzt hat. Das Adjusted EBIT nach IFRS hat sich im GJ 2024 ggü. dem Vorjahr deutlich verschlechtert (-8,3 Mio. EUR). Insbesondere nicht ausgelastete Vertriebs- und Installationskapazitäten belasten das Ergebnis.

Die gleichen Effekte haben dazu geführt, dass sich auch das HGB-Ergebnis nicht gemäß Planung entwickelt hat. Zusätzlich hat die Abschreibung des Goodwills das HGB-Ergebnis negativ beeinflusst.

Die Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft, dem Vertrieb und der Installation von dezentralen Energieerzeugungs- und Wärmeanlagen, konnten ggü. dem Vorjahr nicht gesteigert werden (-4,8 Mio. EUR).

Das Kaufverhalten im PV- und Wärmesegment war aufgrund politischer Diskussionen und unklarer Förderlandschaft sehr zurückhaltend. In dieser Situation war ein deutlicher Rückgang des Auftragseingangs ggü. dem Vorjahr zu verzeichnen (-8,1 Mio. EUR).

Die Geschäfte im Geschäftsjahr 2024 haben sich nicht gemäß den geplanten Erwartungen entwickelt.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der beegy GmbH am 30. September 2024 hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 1,2% reduziert.

Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Anlagevermögens aufgrund von Abschreibungen sowie der gegenläufigen Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 8,0%. Das Anlagevermögen ist vollständig durch langfristiges Fremdkapital finanziert. Das Anlagevermögen ist nahezu gleichverteilt auf immaterielles Vermögen und Sachanlagen.

Das immaterielle Vermögen veränderte sich um 14.584 Tsd. Euro und sank auf 2.019 Tsd. Euro. Dies resultiert im Wesentlichen aus der vollständigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes, welcher aus dem Kauf des Geschäftsbetriebes „beegy“ im Geschäftsjahr 2022 resultierte.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich auf 39.462 Tsd. Euro (Vorjahr 26.430 Tsd. Euro). Hauptsächlich verantwortlich für diese Veränderungen war der Zuwachs bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Der im Vergleich zum Vorjahr erhöhte Jahresfehlbetrag führt zu einer Erhöhung der Forderungen gegenüber der Gesellschafterin im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages.

Die Veränderung auf der Passivseite resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch niedrigere Cashpool-Inanspruchnahme.

Durch den abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der MVV Alpha drei GmbH verändert sich das Eigenkapital nicht. Das Ergebnis der beegy GmbH wird zu jedem Jahresabschluss über diesen Vertrag ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote der beegy GmbH betrug am 30. September 2024 -7,2%.

Die Veränderungen bei den Rückstellungen um -12,6% auf 2.072 Tsd. Euro resultieren im Wesentlichen aus einem Rückgang der Personalrückstellungen in Höhe von 322 Tsd. Euro, überwiegend aufgrund gesunkener Bestände bei den Urlaubs- und Gleitzeitrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben und belaufen sich auf 44.633 Tsd. Euro (-0,6%). Daraus ergibt sich ein veränderter Verschuldungsgrad von -1.394,6% (Vorjahr -1.411,4%).

Durch die Einbindung der beegy GmbH in das Cash-Management-System der MVV Gruppe verfügt die Gesellschaft jedoch über ausreichende Finanzmittel. Diese werden zum einen über eine Cashpool-Linie als auch über Darlehen für Investitionen ins materielle und immaterielle Anlagevermögen zur Verfügung gestellt.

Die Cashpool-Linie i.H.v. 7.300 Tsd. EUR war zum 30.09.2024 nahezu vollständig ausgeschöpft (7.196 Tsd. EUR). Darüber hinaus bestanden keine ungenutzten Kreditlinien.

Dabei stehen Verbesserungen im Working-Capital durch einen Rückgang des Vorratsvermögens den negativen Effekten durch den Anstieg der Finanzschulden aufgrund der Finanzierung der operativen Verluste gegenüber, welche aufgrund des herausfordernden Marktumfelds eingetreten sind.

Im angelaufenen Geschäftsjahr 2025 konnte die Gesellschaft ihren Verpflichtungen jederzeit nachkommen. Neben einer auf der Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2025 basierenden Erhöhung der Cashpool-Linie, wurde ein Abschlag auf die zu erwartende Zahlung aus dem Ergebnisabführungsvertrag durch die MVV Alpha drei GmbH geleistet.

Investitionsvorhaben ins immaterielle Anlagevermögen bestehen gem. genehmigter Wirtschaftsplanung i.H.v. 1.000 Tsd. EUR und sind per Darlehen finanziert.

Ertragslage

Der Geschäftsverlauf der beegy GmbH hat sich entgegen den positiven Entwicklungen des Vorjahres ungünstig verändert. Der Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich stieg im Vergleich zum Vorjahr um 355,0 % auf 30.561 Tsd. Euro. Ein wesentlicher negativer Effekt resultiert aus der außerplanmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus dem Kauf des Geschäftsbetriebes „beegy“. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage im Bereich Photovoltaik, der anhaltenden konjunkturellen Schwäche in diesem Marktumfeld und der Unsicherheiten in der Prognose des künftigen Entwicklungspotentials wurde der Geschäfts- oder Firmenwert als nicht mehr werthaltig eingestuft. Die negative Veränderung des regulären Jahresergebnisses resultierte hauptsächlich aus gestiegenen Personal- und Infrastrukturkosten bei gesunkenem Auftragsvolumen.

Die Umsatzerlöse sind im aktuellen Geschäftsjahr um 14,4% gesunken. Die wesentliche Ursache hierfür war das verminderte Auftragsvolumen im Bereich der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen.

Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge um -976 Tsd. Euro auf 146 Tsd. Euro resultiert hauptsächlich aus den außerordentlichen Erträgen des Vorjahres durch die Auflösung von Rückstellungen und den Erhalt von Zuschüssen für die Teilnahme an Forschungsprojekten.

Der Materialaufwand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 13.002 Tsd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 27,0% gesunken. Der Rückgang der Materialaufwendungen ergibt sich aus dem gesunkenen Auftragsvolumen sowie weitestgehendem Insourcing des Gerüstbaugewerks und Rückgang der Aufwände für Strombezug nach vollständiger Beendigung des Direktvermarktungsgeschäfts.

Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr auf 18.955 Tsd. Euro (Vorjahr 17.288 Tsd. Euro) aufgrund von Personalaufbau zu Beginn des Geschäftsjahres im Rahmen der Umsetzung der Wachstumsstrategie der Gesellschaft. Aufgrund des verminderten Auftragsvolumens wurde die natürliche Fluktuation im Geschäftsjahresverlauf dann jedoch nicht mehr ausgeglichen und der Personalbestand ist zum Ende des Geschäftsjahres wieder gesunken, lag jedoch weiterhin über dem Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit 7.631 Tsd. Euro um 16,9% höher als im vorherigen Geschäftsjahr. Die Ursachen hierfür waren erhöhte Aufwände für Miete/Pachten, Fuhrpark und IT-Projektkosten.

Die Veränderungen im Finanzergebnis resultierten aus erhöhten Zinsaufwänden für Gesellschafterdarlehen. Insgesamt verschlechterte sich das Finanzergebnis um 120 Tsd. Euro.

Die Ertragslage hat sich aufgrund der vorgenannten Effekte gegenüber dem Vorjahr negativ entwickelt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Energiepolitische Rahmenbedingungen

In der Energiewirtschaft vollzieht sich seit Jahren ein fundamentaler Wandel, der sich nicht zuletzt darin zeigt, dass viele Beteiligte auf nationaler und internationaler Ebene ihre Anstrengungen für den Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften intensivieren. MVV gestaltet diesen Wandel aktiv: Mit dem „Mannheimer Modell“ wird es als eines der ersten Energieunternehmen in Deutschland klimapositiv; dazu tragen dessen Bausteine Wärmewende, Stromwende und Kundenlösungen bei.

Die einen solchen Wandel begleitenden Unsicherheiten haben durch den Krieg in der Ukraine für unsere Branche insgesamt und auch für unser Unternehmen deutlich zugenommen - dies gilt für das Berichtsjahr ebenso wie für die nähere Zukunft.

Künftige Märkte

Wir wollen die bereits bestehenden Standorte in der Metropolregion-Rhein-Neckar, Kiel und Rhein-Main weiter stärken und die vertrieblichen Aktivitäten in diesen Märkten ausbauen.

Forschung und Entwicklung

Die beegy GmbH war in den vergangenen Jahren Teilnehmerin mehrerer nationaler und internationaler Forschungsprojekte, die sich mit den dynamisch verändernden Bedürfnissen der Kunden im dezentralen Energiemanagement oder der Anreizgestaltung bei Kundenlösungen beschäftigt haben. Durch die hierbei gewonnenen Erkenntnisse entwickeln wir unsere IT- und Servicelandschaft für das Energiedatenmanagement, welches den Endkunden angeboten werden kann, kontinuierlich weiter.

Im Geschäftsjahr 2024 lag der Fokus in der Entwicklung der beegyBox, welche die zeitlichen Aufwände der Elektroinstallation bei Photovoltaikanlagen deutlich reduziert.

Künftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Planung wurde unter Annahme einer sich erholenden Nachfrage für dezentrale Energiemanagementlösungen erstellt.

Wir gehen davon aus, dass sich die erwarteten steuerungsrelevanten Kennzahlen im nächsten Geschäftsjahr ähnlich dem Geschäftsjahr 2024 entwickeln werden:

Gleichbleibende Umsatzerlöse.

Auftragseingang in gleicher Höhe zum Geschäftsjahr 2024 bei gleichzeitiger Verschiebung der Nachfrage ins Wärmesegment.

Verbesserung des adj. EBIT nach IFRS, da Strukturveränderungen im Personalbestand im Geschäftsjahr 2025 voll wirken.

Die Erwartungen basieren auf folgenden Annahmen:

Das Geschäftsjahr 2024 wurde durch eine allgemeine negative konjunkturelle Marktlage beeinflusst.

Die Marktnachfrage erholt sich weniger schnell als erwartet. Positive Signale (v.a. im Wärmesegment) sind bereits erkennbar.

Vertriebs- und Installationskapazitäten können voll ausgelastet und bei Bedarf ausgebaut werden.

Fragestellungen rund um die Förderlandschaft im PV-Segment werden im Laufe des Geschäftsjahres geklärt.

Gegenüber dem abgeschlossenen Geschäftsjahr erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr 2025 gleichbleibende Auftragseingänge und damit einhergehend ähnlich hohe Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024.

Wir prognostizieren eine leicht positive Entwicklung des adjusted EBIT nach IFRS im kommenden Geschäftsjahr, da Strukturveränderungen im Personalbestand im kommenden Geschäftsjahr vollständig wirken.

Da mit der Abschreibung des Goodwills die wesentliche Abweichungsursache vollständig im Geschäftsjahr 2024 realisiert wurde, erwarten wir für das HBG-Ergebnis eine ähnliche Entwicklung.

2. Chancen- und Risikobericht

Für die beegy GmbH ist es sehr bedeutend, potenzielle Risiken regelmäßig und frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und zu vermeiden. Ebenso ist es für beegy von großer Wichtigkeit, die unternehmerischen Chancen zu erkennen und diese positiv für die Unternehmensentwicklung zu nutzen.

Dazu haben wir entsprechende Instrumente und Prozesse installiert: zum einen unser rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem (IKS) - es dient dazu, eine ordnungsgemäße, zuverlässige und unternehmensweit einheitliche Rechnungslegung sicherzustellen. Zum anderen ist unsere Gesellschaft in das zentrale Risikomanagementsystem (RMS) des MVV Konzerns eingebunden.

Unser RMS zielt darauf ab, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, die zu positiven bzw. negativen finanziellen Abweichungen des Unternehmensergebnisses vom Plan führen können. Risiken verringern wir, wenn möglich, oder geben sie an Dritte weiter. Dafür entwickeln wir geeignete Maßnahmen und überwachen deren Umsetzung. In einem unsicheren Umfeld gehört es auch zur Strategie, beherrschbare Risiken bewusst einzugehen, wenn ihnen angemessene Chancen gegenüberstehen.

Folgende Chancen und Risiken sind für den Geschäftsverlauf und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der beegy GmbH von besonderer Bedeutung:

Erläuterung der Risiken erfolgt, analog den Angaben im Konzern, anhand von sechs Risikokategorien:

1) Preischancen und -risiken

Preischancen und -risiken entstehen im Wesentlichen aus der Veränderung von Marktpreisen auf der Bezugs- wie auf der Absatzseite.

Für die beegy GmbH bestehen die Preisrisiken vor allem im Rahmen der Beschaffungsstrategie insbesondere für, in der Herstellung energieintensive (z.B. Unterkonstruktion für Photovoltaik-Module) oder chipbasierte Komponenten (z.B. Wechselrichter oder Smart-Meter). beegy begegnet diesem Risiko mit einer vorausschauenden Lagerhaltung sowie kontinuierlicher Marktbeobachtung. Im Vergleich zur Situation der Vorjahre hat sich das Preisrisiko einzelner Komponenten aufgrund verbesserter Verfügbarkeit nahezu aufgelöst.

Des Weiteren können mögliche Lieferengpässe und -verzögerungen vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen Preisrisiken bei Rohstoffen, Materialien oder Zulieferprodukten verursachen. Hierbei sind insbesondere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe für den Kraftwerksbetrieb sowie Komponenten wie Photovoltaikanlagen, Batterien, Wallboxen, Trafos, Smart Meter und Kabel zu nennen.

Die EBIT-Auswirkungen werden als gering eingeschätzt, da bevorratetes Material weitestgehend über abgeschlossene Kundenverträge abgedeckt ist und sich ändernde Einkaufskonditionen im Endkundenpricing berücksichtigt werden.

2) Mengenchancen und -risiken

Sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite können sich Mengenschwankungen positiv oder negativ auf das operative Ergebnis auswirken. Für beegy ist hier vor allem der Beschaffungsmarkt relevant, dessen Risiko bereits im Preisrisiko näher erläutert wurde, aber auch der Wettbewerb am Absatzmarkt.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Anzahl der Projekte in den Bereichen Photovoltaik und Wärmepumpen zu nennen. Das realisierbare Volumen im Non-Commodity-Bereich schwankt nachfrageseitig vermehrt mit den politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie mit Veränderungen bei den Förderanreizen und den Entwicklungen bei der Konjunktur und mit geopolitischen Unsicherheiten.

Die zukünftige Risikosituation innerhalb der Mengenrisiken am Beschaffungsmarkt wird insgesamt geringer eingeschätzt als in den Vorjahren, da sich die Verfügbarkeit vieler Komponenten verbessert hat. Absatzseitig ist ein Anstieg der Wettbewerbssituation gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Auf das EBIT wirken die Mengenrisiken am Absatzmarkt schwerer, da nicht ausgelastete Vertriebs- und Installationskapazitäten das Ergebnis belasten.

3) Operative Chancen und Risiken

Dieses Risikofeld umfasst Betriebs-, IT-, Modell-, Organisations-, Personal-, Sicherheitsrisiken und -chancen. Aufgrund des Geschäftsmodells sind vor allem die IT- und Personalrisiken von hoher Bedeutung.

Eine sichere Speicherung von Daten sowie eine unterbrechungsfrei funktionierende Informationstechnologie sind für nahezu alle Geschäftsprozesse unabdingbar. beegy legt daher großen Wert darauf, die IT-Infrastruktur und IT-Systeme systematisch vor möglichen Angriffen Dritter zu schützen. IT-Risiken werden bestmöglich reduziert, indem umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen etabliert wurden, daher stellen diese ein mittleres Risiko dar.

Personalrisiken bestehen vor allem darin, in einer herausfordernden Marktsituation Mitarbeiter zu halten und gleichzeitig die Voraussetzungen zu schaffen, in einem sich erholenden Markt wieder zu wachsen. Aufgrund der aufgebauten Recruitingprozesse, die flexibel auf Marktsituationen reagieren können, wird das Risiko eher gering eingeschätzt.

Alle vorgenannten Risiken haben direkten Einfluss auf das EBIT der beegy und werden dahingehend eng überwacht.

4) Gesetzliche Risiken

Unter gesetzlichen Risiken werden Unsicherheiten zusammengefasst, die im Zusammenhang mit rechtlichen Themen bestehen. Rechtliche Risiken könnten aus möglichen juristischen Prozessen, aus nicht durchsetzbaren Verträgen sowie aus Lieferantenverpflichtungen und Gewährleistungsverpflichtungen entstehen.

Für Unternehmen der Energiebranche besteht das Risiko und die Chance, dass Gesetzgeber und Behörden die regulatorischen Rahmenbedingungen verändern. Zukünftig haben energie- oder klimapolitische Entscheidungen wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung: Beispiele sind Regelungen zum Ausbau erneuerbarer Energien und die Anforderungen zur Erreichung nationaler Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele.

Unser Compliance-Management-System (CMS) trägt dazu bei, Gesetzesverstöße zu minimieren. Wir steuern etwaige Compliance-Risiken mit unserem CMS und erfassen sie gleichzeitig im Risikomanagementsystem (RMS).

Die kurzfristige Risikosituation aus rechtlichen Risiken schätzt beegy als ausgeglichen bis gering ein und erwartet daher keinen Einfluss auf das EBIT.

5) Finanzierungsrisiken

Als Finanzierungsrisiken können vor allem Liquiditätsrisiken sowie Forderungsausfallrisiken relevant werden.

Forderungsausfallrisiken sind bei der beegy eher gering, da langfristige Lieferbeziehungen vor allem mit konzerninternen Gesellschaften bestehen. Um die Liquiditätsrisiken zu begrenzen, setzen wir unterschiedliche Instrumente ein. Beispielsweise optimieren wir die Liquiditätsposition über ein konzerninternes Cash Pooling.

Das Finanzierungsrisiko wird daher grundsätzlich als gering eingeschätzt und hat keinen EBIT-Einfluss.

6) Strategische Risiken

Die energiepolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich dynamisch. Dieser Wandel bringt strategische Risiken mit sich, eröffnet aber auch neue Chancen. beegy verfolgt die Absicht, diesen Wandel aktiv zu gestalten und ihn in ihrem Sinne zu nutzen.

Die Energiewende und der sich wandelnde Markt in Deutschland bieten Chancen für Innovationen und profitables Wachstum. Bei den Themen erneuerbare Energien, dezentrale Energieversorgung und Energieeffizienz kann die beegy GmbH mit ihren individuellen erneuerbaren Photovoltaik-Produkten für Privat- und Gewerbekunden von der langjährigen Erfahrung am Markt profitieren. Dank der konsequenten Umsetzung unserer auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Strategie sind wir gut positioniert, um die Chancen wirtschaftlich nutzen zu können.

Das Risiko fehlerhafter strategischer Entscheidungen wird daher als gering eingeschätzt, daher auch die Auswirkungen auf das EBIT.

Gesamtrisikosituation aus Sicht der Geschäftsführung

beegy beobachtet alle relevanten Entwicklungen intensiv und achtet darauf, dass das Chance-/Risiko-Profil ausgewogen bleibt. Aus Sicht der Geschäftsführung gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Risiken einzeln oder in ihrer aggregierten Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens im Berichtszeitraum gefährdet haben oder darüber hinaus gefährden könnten.

 

Mannheim, 23. Mai 2025

beegy GmbH

Carsten Bruns

Kamil Glowatz Nascimento

Andreas Weber

Jahresabschluss der beegy GmbH zum 30. September 2024

Handelsrecht (HGB)

Bilanz zum 30. September 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024 (1.10.2023 - 30.9.2024)

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Bilanz zum 30. September 2024

Aktiva

in Tsd. Euro 2024 2023 Anhang
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.019 16.603 1
Sachanlagen 1.700 868 2
3.719 17.471
Umlaufvermögen
Vorräte 7.092 11.669 3
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 32.365 14.761 4
Flüssige Mittel 5 0 5
39.462 26.430
Rechnungsabgrenzungsposten 175 19 6
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.349 3.349 7
46.705 47.269

Passiva

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25 25
Verlustvortrag -3.374 -3.374
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0 0
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.349 3.349
0 0
Rückstellungen 2.072 2.371 8
Verbindlichkeiten 44.633 44.898 9
46.705 47.269

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024

in Tsd. Euro 2024 2023 Anhang
Umsatzerlöse 28.500 33.327
Abzüglich Strom- und Erdgassteuer 14 -1
Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer 28.514 33.326 10
Erhöhung oder Verminderung des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.998 1.965 11
Sonstige betriebliche Erträge 146 1.122 12
Materialaufwand 13.002 17.820 13
Personalaufwand 18.955 17.288 14
Abschreibungen 16.100 2.965 15
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.631 6.529 16
Finanz- und Beteiligungsergebnis -540 -420 17
Ergebnis nach Steuern -30.566 -8.609
Sonstige Steuern 5 1 18
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
Ausgeglichener Verlust 30.561 8.608
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Grundlagen

Die beegy GmbH hat ihren Sitz in Schwalbach am Taunus und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Königstein im Taunus (HRB 11693).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die zur übersichtlicheren Darstellung zusammengefasst wurden, werden im Anhang gesondert ausgewiesen. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Beträge werden in Tausend Euro (Tsd. Euro) ausgewiesen. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Zudem können sich bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.

Die Gesellschaft gehört zum umsatzsteuerlichen und zum ertragsteuerlichen Organkreis der MVV Energie AG, Mannheim.

Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der MVV Alpha drei GmbH, Mannheim.

Die beegy GmbH, Schwalbach hat einen Cash-Pool-Vertrag mit der Cash-Pool-führenden Gesellschaft, MVV Energie AG, Mannheim.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wurden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, dies gilt auch für Altfälle.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aktiviert und zu fortgeführten Herstellungskosten bilanziert.

Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Bei selbst erstellten Anlagen sind angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden bei den Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert erfasst.

Das Anlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Nutzungsdauern
in Jahren
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3-5
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken1 14-15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15

1 soweit Abschreibungen vorgenommen werden müssen Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis 250 Euro werden im Zugangsjahr sofort aufwandswirksam erfasst (ausgenommen sind Zähler). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 250 Euro bis 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben (gem. § 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über 800 Euro werden im Anlagevermögen erfasst und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Durchschnittseinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Angemessene Gemeinkostenzuschläge werden berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Unverzinsliche langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden auf den Barwert abgezinst.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen saldiert.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristgerechten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Vom Wahlrecht Aufwandsrückstellungen, die vor dem 30. September 2009 gebildet wurden, beizubehalten wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Erhaltene Anzahlungen werden mit ihrem Nennwert erfasst.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Soweit Posten des Jahresabschlusses Währungsumrechnungen zugrunde liegen, erfolgt die Umrechnung bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs, bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips.

Zur besseren Vergleichbarkeit wird in zwei Fällen die Vorjahresangabe angepasst. Aufgrund von veränderten Umständen des Herstellungsprozesses kommt es innerhalb der Vorräte im Geschäftsjahr 2024 zu einer Umgliederung derjenigen Vermögensgegenstände, die bislang als Handelswaren ausgewiesen waren, in die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (2.812 Tsd. EUR). Dieser geänderte Ausweis wurde retrospektiv auch für das Geschäftsjahr 2023 vorgenommen (Im Anhang des Vorjahres Ausweis von 4.265 Tsd. EUR unter den Handelswaren). Außerdem führen neue Erkenntnisse bzgl. der Zusammensetzung der Angabe über die Höhe der Gehälter für die Geschäftsführung dazu, dass sich die Angabe in ihrer Ermittlungsgrundlage verändert hat. Auch hier erfolgt eine retrospektive Anpassung der Vorjahresangabe (Im Anhang des Vorjahres Ausweis von 554 Tsd. EUR als Geschäftsführerbezüge).

Erläuterungen zur Bilanz

1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Anlagenspiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagenpositionen.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf 303 Tsd. Euro, davon entfallen 289 Tsd. Euro auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände.

2 Sachanlagen

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen.

3 Vorräte

in Tsd. Euro 2024 2023
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.359 7.939
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 617 3.493
Fertige Erzeugnisse und Waren 116 237
7.092 11.669

4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in Tsd. Euro 2024 2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 197 800
gegen verbundene Unternehmen 31.877 12.832
(davon gegen Gesellschafter) (30.561) (8.608)
gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 46 803
Sonstige Vermögensgegenstände 245 326
32.365 14.761

In den Forderungen sind - wie zum Vorjahresstichtag auch - keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen befinden sich Kautionen in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 27 Tsd. Euro (Vorjahr 25 Tsd. Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 0,01 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.316 Tsd. Euro (Vorjahr 4.223 Tsd. Euro) und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 30.561 Tsd. Euro (Vorjahr 8.608 Tsd. Euro).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten nur Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

5 Flüssige Mittel

Die Flüssigen Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten.

6 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert im Wesentlichen aus im Voraus gezahlten Mietverpflichtungen und Softwarelizenzen.

7 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Das Eigenkapital wurde durch Verluste aus Vorjahren aufgebraucht, weshalb ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen ist. Die daraus resultierende buchmäßige Überschuldung wird jedoch beseitigt durch bestehende Rangrücktrittserklärungen, welche für Darlehen gegenüber der Konzernmutter MVV Energie AG bestehen.

8 Rückstellungen

Die Rückstellungen bestehen nur aus sonstigen Rückstellungen und setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Rückstellungen für Personalsachverhalte und Gewährleistungsrückstellungen.

9 Verbindlichkeiten

in Tsd. Euro 2024 RLZ1 ≤ 1 Jahr RLZ1 > 1 Jahr Davon RLZ1 > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 1.318 1.318 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 43.027 39.057 3.970 0
sonstige 288 288 0 0
(davon aus Steuern) 181 181 0 0
44.633 40.663 3.970 0
in Tsd. Euro 2023 RLZ1 ≤ 1 Jahr RLZ1 > 1 Jahr Davon RLZ1 > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34 10 24 0
aus Lieferungen und Leistungen 2.829 2.829 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 41.841 14.703 27.138 0
sonstige 194 194 0 0
(davon aus Steuern) 189 189 0 0
44.898 17.736 27.162 0

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.393 Tsd. Euro (Vorjahr 6.229 Tsd. Euro) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 38.634 Tsd. Euro (Vorjahr 35.612 Tsd. Euro).

Haftungsverhältnisse/sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 1.567Tsd. Euro (Vorjahr 2.328Tsd. Euro). Es sind darin keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen enthalten.

Darüber hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte durch zum Teil langfristig abgeschlossene Mietverträge für Büro- und Lagerräume an den Standorten der Gesellschaft sowie für angemietete Mitarbeiterwohnungen in Gesamthöhe von 14.657 Tsd. Euro (Vorjahr 1.356Tsd. Euro). Darin enthalten sind 35 Tsd. Euro (Vorjahr 35 Tsd. Euro) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Den Geschäftsführern wird im Arbeits- beziehungsweise Dienstvertrag eine Zusage auf betriebliche Altersversorgung erteilt. Dabei handelt es sich um eine beitragsorientierte Leistungszusage im Wege der kongruenten rückgedeckten Direktzusage. Dem Begünstigten wird zugesagt, dass ein festgelegter Versorgungsbeitrag vom Arbeitgeber in eine Rückdeckungsversicherung eingezahlt wird. Davor bereits bestehende betriebliche Altersversorgungen bleiben davon unberührt. Auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können durch freiwillige Entgeltumwandlung eine Zusage auf diese betriebliche Altersversorgung erhalten. In beiden Fällen entspricht die Leistung im Versorgungsfall der Versicherungsleistung. Diese Mittel sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die ursprünglichen Anschaffungskosten beliefen sich auf 48 Tsd. Euro. Der beizulegende Zeitwert des Fondsguthabens und der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung gegenüber den Begünstigten belaufen sich zum Stichtag auf insgesamt 48 Tsd. Euro. Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wird die zum beizulegenden Zeitwert bewertete Lebensversicherung mit der zu Grunde liegenden Verpflichtung gegenüber dem jeweiligen Begünstigten verrechnet, ebenso werden die daraus resultierenden Aufwendungen und Erträge verrechnet. Die verrechneten Erträge aus dem Deckungsvermögen betragen 5 Tsd. Euro.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

10 Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

in Tsd. Euro 2024 2023
Verkauf und Installation von Anlagen 24.256 30.332
Dienstleistungen 3.868 2.361
Mieterträge 359 330
Strom 11 294
Sonstige 20 9
28.514 33.326

11 Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen ist auf eine Höhe von 617 Tsd. Euro (Vorjahr 3.493 Tsd. Euro) zurückgegangen, was auf den Rückgang des Auftragsbestandes im aktuellen Geschäftsjahr zurückzuführen ist.

12 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine periodenfremden oder außergewöhnliche Erträge enthalten, die für die Beurteilung der Ertragslage von Bedeutung sind. Im Vorjahr waren außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von im Vorjahr zu hoch gebildeten Rückstellungen in Höhe von 464 Tsd. Euro und Erträge aus dem Erhalt von Zuschüssen für die Teilnahme an Forschungsprojekten in Höhe von 154 Tsd. EUR enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3 Tsd. Euro (Vorjahr 3 Tsd. Euro) enthalten.

13 Materialaufwand

Materialaufwand
in Tsd. Euro
2024 2023
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.799 16.008
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.203 1.812
13.002 17.820

14 Personalaufwand

Personalaufwand
in Tsd. Euro
2024 2023
Löhne und Gehälter 15.653 14.234
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.302 3.054
(davon für Altersversorgung) (77) (58)
18.955 17.288
2024 2023
Leitende Angestellte 4 4
Angestellte 284 240
Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt1 288 244
Auszubildende 8 8
296 252

1 (berechnet auf der Basis der monatlichen Endbestände)

15 Abschreibungen

in Tsd. Euro 2024 2023
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 16.100 2.965
16.100 2.965

Der Betrag der außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen beträgt 12.868 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro).

16 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 38 Tsd. Euro (Vorjahr 82 Tsd. Euro) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen resultieren aus im VJ zu gering gebildeten Personalrückstellungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro) enthalten.

17 Finanzergebnis

in Tsd. Euro 2024 2023
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16 20
(davon aus verbundenen Unternehmen) (0) (0)
16 20
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -556 -440
(davon an verbundene Unternehmen) (-541) (-425)
-556 -440
Finanzergebnis -540 -420

Die Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Erträge aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 16 Tsd. Euro (Vorjahr 19 Tsd. Euro).

Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 9 Tsd. Euro (Vorjahr 10 Tsd. Euro).

18 Sonstige Steuern

Die Sonstigen Steuern enthalten im Wesentlichen Stromsteuer in Höhe von 14 Tsd. Euro (Vorjahr -1 Tsd. Euro) sowie Umsatzsteuererlöse aus Vorjahren in Höhe von 19 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro).

Sonstige Angaben und Anlagen

Konzernbeziehungen

Für den größten Kreis und kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die MVV Energie AG, Mannheim, den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen hinsichtlich der Bilanzierung der ungleichen Abschreibungsdauern im Anlagevermögen, der unterschiedlichen Behandlung von Leasingverträgen und abweichenden Diskontierungszinssätzen.

Geschäftsführung

Carsten Bruns, Geschäftsführer Bereich Finanzen, IT & Technologie

Kamil Glowatz Nascimento, Geschäftsführer Bereich Legal, People & Culture

Andreas Weber, Geschäftsführer Bereich Operations

Vergütung der Geschäftsführung

Die für die Mitglieder der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge beliefen sich im Berichtsjahr auf 938°Tsd. Euro (Vorjahr 911 Tsd. Euro).

Honorare des Abschlussprüfers

Es erfolgen keine Angaben zu Honoraren des Abschlussprüfers, da diese im Konzernabschluss der MVV Energie AG dargestellt werden, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

 

Mannheim, 23. Mai 2025

beegy GmbH
Geschäftsführung

Carsten Bruns

Kamil Glowatz Nascimento

Andreas Weber

Anlagenspiegel

Immaterielle Vermögensgegenstände
in Tsd. Euro
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2023 0 4.221 17.158 53 21.432
Zugänge 298 932 0 0 1.230
Abgänge 0 0 0 0 0
Umbuchungen 0 53 0 -53 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2024 298 5.206 17.158 0 22.662
Abschreibungen 1.10.2023 0 2.255 2.574 0 4.829
Abschreibungen des Geschäftsjahres 0 1.230 14.584 0 15.814
Zuschreibungen 0 0 0 0 0
Änderungen aus Abgängen 0 0 0 0 0
Änderungen aus Umbuchungen 0 0 0 0 0
Abschreibungen 30.9.2024 0 3.485 17.158 0 20.643
Restbuchwerte 30.9.2024 298 1.721 0 0 2.019
Restbuchwerte 30.9.2023 0 1.966 14.584 53 16.603
Sachanlagen
in Tsd. Euro
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2023 25 1.810 12 1.847
Zugänge 470 427 221 1.118
Abgänge 0 -65 0 -65
Umbuchungen 0 12 -12 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2024 495 2.184 221 2.900
Abschreibungen 1.10.2023 1 978 0 979
Abschreibungen des Geschäftsjahres 17 268 0 285
Zuschreibungen 0 0 0 0
Änderungen aus Abgängen 0 -64 0 -64
Änderungen aus Umbuchungen 0 0 0 0
Abschreibungen 30.9.2024 18 1.182 0 1.200
Restbuchwerte 30.9.2024 477 1.002 221 1.700
Restbuchwerte 30.9.2023 24 832 12 868

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die beegy GmbH, Schwalbach am Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der beegy GmbH, Schwalbach am Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der beegy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 23. Mai 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Janz, Wirtschaftsprüfer

Wiegand, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 wurde am 4. Juni 2025 festgestellt.

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

5 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.