Generali Versicherung AktiengesellschaftLiquidated

81737 München, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 7731
Previous
Thuringia Versicherungs-AktiengesellschaftThuringia Generali Versicherung Aktiengesellschaft
Registered
10/1/2001
Industry
Activities of insurance agentsActivities of insurance brokersActivities auxiliary to insurance and pension funding n.e.c.
Purpose
Im In- und Ausland Betrieb aller Arten der Schaden- und Unfallversicherung, Betrieb der Rückversicherung in allen Zweigen; Vermittlung von Versicherungen in den Zweigen, die die Gesellschaft nicht selbst betreibt; Vermittlung von Anteilen an Fonds gem. § 2 Abs. 6 InvG, Betrieb anderer Geschäfte, die mit dem Versicherungsgeschäft in unmittelbarem Zusammenhang stehen

History

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Management

NameRole
Thomas Marschall
since 12/18/2008
Procura
Ekkehard Renz
since 12/18/2008
Procura
Theodor Waber
since 10/6/2008
Procura
Michael Müller
since 10/6/2008
Procura
Mario Remmel
since 10/6/2008
Procura
Rolf Denkewitz-Eckle
since 6/24/2008
Procura
Frank Karsten
since 4/14/2008
Board Member
Jörn Stapelfeld
since 1/28/2008
Board Member
Frank Bechtoldt
since 11/22/2007
Procura
Matthias Trüstedt
since 11/22/2007
Procura
Ernst-August Wille
since 9/17/2007
Procura
Uwe Cremerius
since 9/17/2007
Procura
Roland B. Wörner
since 9/17/2007
Procura
Jörg Grüber
since 9/17/2007
Procura
Klaus Missy
since 6/27/2007
Procura
Volker Reinhard Behm
since 4/17/2007
Procura
Egbert Ojstersek
since 2/12/2007
Procura
Olaf Axel Engemann
since 5/11/2005
Procura
Board Member
Eric Martin Sievert
since 2/23/2005
Procura
Procura
Renate Hilf
since 5/17/2004
Procura
Hans-Volker Musel
since 5/17/2004
Procura
Gerhard Josef Mayr
since 1/22/2004
Procura
Erich Dürmeier
since 4/7/2003
Procura
Procura
Heike Ratajczak
since 4/7/2003
Procura
Board Member
Karl Pfister
since 10/1/2001
Board Member
Wilhelm Hermann Kittel
since 10/1/2001
Board Member
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Financial Report

Generali Versicherung AG

München

Jahresbericht 2007

Aufsichtsrat

Dietmar Meister *
Vorsitzender seit 11. 7. 2007
Sprecher des Vorstands der AMB Generali Holding AG

Dr. Walter Thießen *
Vorsitzender bis 30. 6. 2007
Vorsitzender des Vorstands de AMB Generali Holding AG bis 30. 6. 2007

Michael Kuß **
stellvertretender Vorsitzender
Versicherungsangestellter

Carl-Heinz A. Fautz JR. **
Versicherungsangestellter

Michael Feulner **
Versicherungsangestellter

Peter Hoffmann **
Gewerkschaftssekretär

Maximilian Jetzlsperger **
Versicherungsangestellter

Dr. Michael Kalka *
Generaldirektor i.R.

Prof. h.c. Dr. h.c. (RUS) Dr. iur. Wolfgang Kaske *
Rechtsanwalt

Dott. Lorenzo Kravina *
Mitglied des Vorstands der AMB Generali Holding AG

Dott. Ing. Giovanni Liverani *
1. 7. 2007
Area Manager Group Insurance
Operations der Assicurazioni Generali S.p.A.

Dr. Bernd Michaels *
Rechtsanwalt

Barbara Zahn **
Gewerkschaftssekretärin

* von der Hauptversammlung gewählt
** von den Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern gewählt

Vorstand

Dr. Wilhelm Kittel
Vorsitzender

Jörn Stapelfeld
stellvertretender Vorsitzender ab 1.1. 2008

Dr. Ralf Kantak
bis 31.1. 2008

Karl Pfister

Dr. Norbert Rollinger

Hans-Herbert Rospleszcz

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend überwacht. Er wurde durch vierteljährliche schriftliche Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsentwicklung sowie über wesentliche Vorgänge unterrichtet und trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen mit dem Vorstand zusammen.

Die Prüfung gemäß § 317 des Handelsgesetzbuches wurde durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben den Bericht des Abschlussprüfers unverzüglich erhalten. Der Bericht ist in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats von den Wirtschaftsprüfern erläutert und mit dem Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden.

Den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 und den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.

Dem Aufsichtsrat hat der Erläuterungsbericht des verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats wurde der Bericht vom verantwortlichen Aktuar dargelegt und vom Aufsichtsrat eingehend erörtert. Aus der umfassenden Prüfung ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Erläuterungsbericht.

Herr Dr. Walter Thießen hat sein Aufsichtsratsmandat und damit den Vorsitz im Aufsichtsrat zum Ablauf des 30. Juni 2007 niedergelegt. Die außerordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 28. Juni 2007 Herrn Dott. Ing. Giovanni Liverani mit Wirkung ab dem 01. Juli 2007 für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen, also bis zur Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2007 beschließt, als Aktionärsvertreter zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt.

Der Aufsichtsrat hat mit Wirkung ab 11. Juli 2007 Herrn Dietmar Meister zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

Herr Jörn Stapelfeld, Vorsitzender der Vorstände der Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung AG sowie Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung AG, wurde mit Wirkung ab 01. Januar 2008 zum Mitglied des Vorstands der Gesellschaft sowie zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bestellt.

Herr Dr. Ralf Kantak ist mit Ablauf des 31. Januar 2008 im Einvernehmen mit der Gesellschaft aus den Diensten der Generali Versicherung AG ausgeschieden, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

München, 28. Februar 2008

Der Aufsichtsrat

Dietmar Meister

Vorsitzender

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Starkes Neugeschäft

Eine wiederum kräftige Neugeschäftsentwicklung, deutlich gestiegene Bruttobeiträge, ein erneuter Bestandszuwachs, eine spürbar reduzierte Kostenquote, ein durch den Orkan "Kyrill" belastetes Schadenergebnis und ein erheblich gestiegener Gewinn kennzeichneten das Geschäftsjahr 2007, in dem sich die Generali Versicherung AG wiederum erfreulich vom Markttrend abheben konnte.

Bruttobeiträge 965,1 Mio. €

Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft betrugen 965,1 Mio. €. Hierbei wurde ein Wachstum von 3,2 % bzw. 29,5 Mio. € erzielt.

Höhere Schadenaufwendungen auf Grund "Kyrill"

Der Orkan "Kyrill" vom 18./19. Januar 2007 ist das bisher schwerste Schadenereignis der Branche und in der Geschichte der Gesellschaft. Die Schadenaufwendungen im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen auf Grund dieser Sonderbelastungen um 9,3 % auf 643,7 Mio. €.

Bruttokostenquote erneut reduziert

Die Brutto-Kostenquote im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft reduzierte sich in diesem Jahr von 29,8 % auf 29,2 %. Dies ist Ausdruck der weiterhin konsequenten Umsetzung der identifizierten Einsparpotenziale.

Versicherungstechnisches Nettoergebnis auf 25,3 Mio. € gestiegen

Das versicherungstechnische Bruttoergebnis im selbst abgeschlossenen Geschäft vor Rückversicherungsabgabe beläuft sich im Jahr 2007 auf einen Gewinn von 34,1 Mio. € (Vj. 60,4 Mio. €). Nach einer Belastung durch die Rückversicherung sowie einer geringfügigen Entnahme aus der Schwankungsrückstellung und einer Zuführung zur Drohverlustrückstellung verblieb ein versicherungstechnischer Gewinn von 25,3 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €).

Das Gesamtergebnis nach Steuern erhöhte sich trotz der Belastungen durch den Orkan "Kyrill" auf 44,3 Mio. € nach 20,4 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis wird infolge des Gewinnabführungsvertrages an die AMB Generali Holding AG abgeführt.

Wichtige Ereignisse im Jahr 2007

Geplante Zusammenführung mit Volksfürsorge

Am 28. September 2007 hat die AMB Generali Holding AG die Eckpunkte zur strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang wurde das Management beauftragt, die Zusammenführung der Unternehmen von Generali und Volksfürsorge im Rahmen eines Projektes zu prüfen. Folgende Maßgaben sollen dabei berücksichtigt werden: Die Versicherungsunternehmen werden jeweils zu einem gemeinsamen Risikoträger unter der Marke Generali zusammengeführt werden. Die vertriebliche Multikanalstrategie wird beibehalten. Die Vertriebskraft der beiden Stammorganisationen und der Maklervertriebe sowie der Vertrieb von Versicherungsprodukten über Bankpartner, insbesondere über die Commerzbank, werden nach wie vor der zentrale Erfolgsfaktor sein. Die zusammengeführten Unternehmen werden unter der Marke Generali am Markt auftreten. Die Marke Volksfürsorge wird vertrieblich weiterhin erhalten bleiben. Der Sitz der neuen Gesellschaft wird München sein. Es werden beide Standorte, Hamburg (mit Schwerpunkt Lebensversicherungsgeschäft) und München (mit Schwerpunkt Kompositversicherungsgeschäft), beibehalten. Das Projekt "Neue Generali" hat im November 2007 seine Arbeit aufgenommen.

Neue Dienstleistungsgesellschaften

Am 1. August 2007 haben alle Servicebereiche der AMB Generali Services GmbH (AMBGS) ihre operative Arbeit aufgenommen. Die Teil-Betriebsübergänge per 1. März 2007 und 1. August 2007 in die AMBGS verliefen erfolgreich. Die AMBGS ist mit mehr als 700 Mitarbeitern eine der großen Shared Service Organisationen der Bundesrepublik mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, Steuern, Zentrale Dienste, Personalmanagement Services und Fachliches IT-Management. Sie erbringt für die Konzernunternehmen an sechs Standorten (Köln, Aachen, München, Hamburg, Karlsruhe und Saarbrücken) Dienstleistungen unter dem Motto "Wir bringen Service zum Fliegen!". Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der AMBGS ist die kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit in den Prozessabläufen.

Zum 1. August 2007 ist die AMB Generali Schadenmanagement GmbH (AMGSM), ein Tochterunternehmen der AMB Generali Holding AG, erfolgreich als neuer Schadenspezialist der AMB Generali Gruppe gestartet. Die AMGSM bündelt als Dienstleistungsgesellschaft die Bearbeitung von Groß- und Spezialschäden für die Generali Versicherung AG sowie die übrigen großen Sachversicherer der AMB Generali Gruppe. Dabei tritt die AMGSM im Auftrag und damit auch unter der Marke des jeweiligen Versicherungsunternehmens auf. Ziel ist die nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Schadenbereich und die Bündelung von Steuerungskompetenz und Spezial-Knowhow im Konzern.

Qualitätsoptimierung durch interne Neustrukturierung

Um die Effizienz und die Qualität der Prozesse anzuheben, wurde im Jahr 2007 eine grundlegende Neustrukturierung der Ressorts Komposit und Betrieb umgesetzt. Dem Ressort Betrieb sind nun - auch aus der Lebensversicherung - sämtliche Vorgänge des First Level zugeordnet, also Anliegen der Kunden und Vertriebspartner, die in einem Schritt fallabschließend bearbeitet werden können.

Hervorragende Ratings durch namhafte Agenturen

Die Generali Versicherung AG erhielt im Jahr 2007 zum wiederholten Male herausragende Bewertungen namhafter Ratingagenturen: Sie wurde als Tochtergesellschaft der AMB Generali Gruppe von Standard & Poor's und von Fitch mit AA "ausgezeichnet" bzw. "sehr stark" geratet, dem derzeit höchsten von Standard & Poor's und Fitch für deutsche Erstversicherer vergebenen Rating, sowie von der Ratingagentur Moody´s mit Aa3 - Ausblick "stabil" - ausgezeichnet. Standard & Poor's würdigt mit dieser Beurteilung vor allem die Wettbewerbsposition und die Qualität des Managements der Generali Versicherung AG. Die hervorragenden Ratingbeurteilungen stärken die Marktposition der Generali Versicherung AG bei Kunden und Vertriebspartnern und bieten der Generali Versicherung AG die Chance, ihre Stellung im Wettbewerb auszubauen und weitere Marktanteile zu gewinnen.

Starke Präsenz der Marke Generali

Zur Steigerung der Markenbekanntheit wurde die breit angelegte Großflächenplakatwerbung der Vorjahre auch im Jahr 2007 wiederholt. Weiterhin wurde zur Unterstützung des Jahresendgeschäfts in Kfz ein Kinospot mit agenturindividuellem Schlussteil eingesetzt. Einheitliche Außenwerbeanlagen, professionelle Büroausstattung sowie der Marktauftritt der selbstständigen Vertriebspartner standen auch im Jahr 2007 weiterhin im Fokus. Mit dem TV-Spot "begleitender weißer Löwe" und einem Sponsoring der Fernsehsendung "Johannes B. Kerner" war die Generali im Jahr 2007 im deutschen Fernsehen präsent.

Markenprojekt weiter vorangetrieben

Mit dem zur Sicherstellung ertragsorientierten Wachstums durch die Implementierung des Markenversprechens aufgesetzten Projekt MarKuS (Marke, Kosten, Strategie) wurde der Veränderungsprozess innerhalb des Unternehmens konsequent fortgesetzt.

VVG-Reform

Am 22. Mai 2007 ist das auf der EU-Vermittlerrichtlinie aus dem Jahr 2002 basierende neue Vermittlerrecht in Kraft getreten. Die neu eingeführten gesetzlichen Regelungen haben zum Ziel, die Beratungsqualität in der Versicherungsvermittlung zu erhöhen. Zum einen werden erstmalig verbindliche Standards hinsichtlich Zuverlässigkeit und Ausbildung der Vermittler normiert, zum anderen wird festgeschrieben, dass die Kunden bedarfsorientiert beraten und die Inhalte des Beratungsgespräches dokumentiert werden müssen. Die letztgenannte Verpflichtung trifft mit Inkrafttreten des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) auch das jeweilige Versicherungsunternehmen. Das Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG), welches die wichtigsten Regelungen bezüglich der Beziehungen zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmern beinhaltet, ist am 1. Januar 2008 in Kraft getreten. Wesentliche Bestandteile der Reform sind u.a. die Abschaffung des so genannten Policenmodells, die verbesserten Beratungs- und Informationspflichten des Versicherers, Änderungen der vorvertraglichen Anzeigepflichten und die Aufgabe des Alles-oder-Nichts-Prinzips. In der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr wird darüber hinaus der Anspruch auf Beteiligung in Höhe von 50 % der auf einen Vertrag entfallenden Bewertungsreserven gesetzlich verankert. Darüber hinaus trat am 1. Januar 2008 auch die Informationspflichtenverordnung (VVG-InfoV) in Kraft, die im Wesentlichen die Verbraucherinformationen konkretisiert, die dem Versicherungsnehmer rechtzeitig vor Antragstellung auszuhändigen sind. Einzelne Bestandteile der Informationspflichtenverordnung treten dabei jedoch erst am 1. Juli 2008 in Kraft.

Die Implementierung des reformierten VVG in den Geschäftsstrukturen und Produktkalkulationen liegt grundsätzlich in unserer Verantwortung. Zur Unterstützung der Umsetzungsprojekte wurden korrespondierende Arbeitsgruppen innerhalb der AMB Generali Gruppe eingerichtet. Wir konnten im Geschäftsjahr 2007 alle Umsetzungsaktivitäten erfolgreich abschließen, um die zunächst im Wesentlichen für das Neugeschäft geltenden Regelungen zum 1. Januar 2008 vollumfänglich zu erfüllen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation

Gesamtwirtschaftliche Lage 2007

Das Wachstum der Weltwirtschaft knüpfte 2007 an die überdurchschnittliche Entwicklung der Vorjahre an. Der Euro-Raum profitierte erneut von einer starken Binnenkonjunktur. Obwohl der Euro deutlich an Wert gewinnen konnte, zeigte sich der Außenhandel leistungsstark. Die Auswirkungen der Immobilienkrise auf die Finanzmärkte prägten das 2. Halbjahr und zwangen die Zentralbanken zu Interventionen. An den Anleihemärkten gab die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen deutlich nach, während sie im Euro-Raum gegenüber 2006 leicht zulegte. Damit stieg das Renditeniveau im Euro-Raum über das der USA. Die Volatilität an den Aktienmärkten hat deutlich zugenommen.

Erneut weltweit robustes Wirtschaftswachstum im Jahr 2007

Das starke globale Wachstum hielt im Jahr 2007 an. Die Weltwirtschaft expandierte um 4,6 %, allerdings schwächte sich die Konjunktur in den USA deutlich ab, während sie insbesondere in den Schwellenländern zulegen konnte. Der Euro-Raum erreichte eine Wachstumsrate von 2,6 % und legte damit zum ersten Mal seit 2001 stärker zu als die USA. Somit konnten Belastungen aus der deutlichen Aufwertung des Euro in der 2. Jahreshälfte gut verkraftet werden.

Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland legte etwa so stark wie im gesamten Euro-Raum zu. Obwohl die Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn um drei Prozentpunkte erhöht wurde, konnte der Konsum im Jahresdurchschnitt ein um 1 % höheres Niveau als im Vorjahr erreichen. Positiv hat sich hier die Besserung am Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt 2007 auf 9,0 %. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie um 1,8 Prozentpunkte. Gab es Ende 2006 noch knapp über 4 Millionen Erwerbslose, lag dieser Wert 12 Monate später bei 3,4 Millionen. Auch die Auftragsbücher in der deutschen Industrie sind trotz der Belastungen aus dem festeren Euro gut gefüllt. Auf Grund der Erhöhung der Mehrwertsteuer und deutlich gestiegener Energiekosten hat sich der Preisauftrieb bei Verbrauchsgütern im Jahresdurchschnitt moderat auf 2,0 % erhöht.

Finanzmärkte

Immobilienkrise führte zu starken Schwankungen an den Aktienmärkten

Insbesondere im 2. Halbjahr standen die Aktienmärkte im Zeichen der Immobilienkrise in den USA und den daraus resultierenden Abschreibungen bei Finanzinstituten. Global hatten Banken bis Jahresende rund 70 Mrd. US-Dollar auf Wertpapiere abgeschrieben, die mit Immobilienkrediten besichert waren. Die Märkte in Europa und den USA erreichten ihr Jahrestief im August, von dem sie sich in einer sehr volatilen Bewegung gestützt auf Interventionen der Zentralbanken bis Jahresende wieder erholten. Leitzinssenkungen der amerikanischen Notenbank und die Bereitstellung von Liquidität durch alle großen Zentralbanken stützten die Stimmung bei Aktieninvestoren. Deutsche Aktien legten ungeachtet dieser Turbulenzen im Jahresvergleich gut 22 % zu.

Deutlicher Renditerückgang in den USA

Die gute konjunkturelle Entwicklung belastete die Rentenmärkte zu Beginn des Jahres. In der 2. Jahreshälfte standen sie dann insbesondere in den USA klar im Zeichen der amerikanischen Immobilienkrise. Notierte die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen im Juni in der Spitze noch bei 5,25 %, erreichte sie Ende November bei 3,85 % einen Tiefpunkt. Zum Jahresende rentierten 10-jährige Staatsanleihen des Euro-Raums mit einem Niveau von 4,33 % rund 10 Basispunkte höher als in den USA. Begleitet wurde der deutliche Zinsrückgang in den USA von Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank um 100 Basispunkte auf 4,25 % am Jahresende. Die Verwerfungen am Geldmarkt spiegeln sich auch in deutlichen Aufschlägen bei nicht besicherten Krediten von Finanzinstituten wider.

Versicherungswirtschaft und Finanzdienstleistungssektor

Die deutsche Versicherungswirtschaft ist im Geschäftsjahr 2007 kaum gewachsen. Bereits im 2. Jahr hintereinander blieb sie hinter dem allgemeinen wirtschaftlichen Wachstum zurück. Lediglich die Krankenversicherung konnte - bei verlangsamtem Tempo - weiter expandieren. Dagegen gingen die Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung zurück. Die Schaden- und Unfallversicherung schrumpfte bei gleichzeitig deutlichem Anstieg der Aufwendungen. Insgesamt steht die Branche unter dem Einfluss sich ändernder rechtlicher Rahmenbedingungen und einem hohen Wettbewerbsdruck.

Versicherungsbranche wächst um lediglich 0,5%

Die deutsche Versicherungsbranche hat im zurückliegenden Jahr erneut nur kaum von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung profitieren können. Obwohl sich die Konjunktur und die Lage am Arbeitsmarkt spürbar verbesserten, ergab sich für die 453 im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zusammengeschlossenen Mitgliedsunternehmen - nach ersten Berechnungen - ein Zuwachs der Beitragseinnahmen von lediglich 0,5 %. Damit lag das Wachstum deutlich unter dem Vorjahr mit 2,4 %. Die gesamten Beitragseinnahmen des deutschen Direktgeschäfts über alle Zweige und Sparten beliefen sich auf rund 162,6 Mrd. € (Vj. 161,8 Mrd. €).

Beitragswachstum ausschließlich bei Krankenversicherern

Allein die private Krankenversicherung konnte mit einem Zuwachs von 2,5 % ein Prämienwachstum im Jahr 2007 verzeichnen. Dagegen ging die Beitragsentwicklung in der Lebensversicherung (- 0,3 %) und in der Schaden- und Unfallversicherung (-0,4 %) zurück. Neben einem intensiven Wettbewerb und den Auswirkungen politischer Reformen dämpft vor allem die fortgesetzte Zurückhaltung der Verbraucher und eine anhaltende Unsicherheit die weitere Entwicklung der Branche. Trotz sinkender Arbeitslosigkeit und steigender Konsumbereitschaft halten sich weite Teile der Bevölkerung mit einer langfristigen Entscheidung für die eigene Vorsorge noch zurück.

Anhaltender Wettbewerbsdruck in der Schaden- und Unfallversicherung

Minus 0,4 % in der Schaden- und Unfallversicherung

In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld entwickelte sich die Schaden- und Unfallversicherung 2007 erneut rückläufig. Insgesamt verzeichnete die Branche ein Beitragsminus von 0,4 %. Diese Entwicklung ist vor allem durch die Beitragsrückgänge in der Kfz-Versicherung beeinflusst, die 2007 ein Minus von 1,8 % aufwies. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Prämienabrieb zwar leicht gebremst werden (Vj. -3,6 %), eine Erholung der Preisentwicklung war aber noch nicht erkennbar, zumal weiterhin neue, insbesondere umsatzorientierte Anbieter in den Markt drängen. Beitragsrückgänge ergaben sich außerdem im Industriegeschäft (-2,3 %) sowie in der Hausratversicherung (-1,5 %). In den übrigen Schaden-Unfall-Sparten ist dagegen ein Beitragswachstum zu verzeichnen. Die private Unfallversicherung legte gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % und die Rechtsschutzversicherung um 2,5% zu. Leicht schwächere Beitragszuwächse verzeichneten die Allgemeine Haftpflichtversicherung und die Verbundene Wohngebäudeversicherung mit jeweils 1,0 %.

Das Geschäftsjahr in der Schaden- und Unfallversicherung war außerdem durch den Wintersturm "Kyrill" gekennzeichnet, der die technischen Ergebnisse der Unternehmen belastete. Infolge des Orkans wurden für die Kunden insgesamt Schäden mit einem Aufwand von rund 2,4 Mrd. € reguliert.

Geschäftsentwicklung der Generali Versicherung AG

Geschäftsverlauf der einzelnen Versicherungszweige und -arten

Die im Geschäftsjahr betriebenen Versicherungszweige und -arten im selbst abgeschlossenen und in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft sind in einer Übersicht ab Seite 36 zusammengestellt.

Die Bewegung des Bestands an selbst abgeschlossenen mindestens einjährigen Schaden- und Unfallversicherungen sowie der in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen ist auf Seite 62 dargestellt.

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Unfallversicherung

Steigende Beitragseinnahme

In der gesamten Unfallversicherung ist die Beitragseinnahme um 1,0 % auf 127,3 Mio. € gestiegen.

Dabei entfiel auf den Versicherungszweig Allgemeine Unfallversicherung ohne Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr ein Plus von 2,3 Mio. € bzw. 2,1 %. Für die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr konnte ein Beitrag von 15,3 Mio. € (Vj. 16,0 Mio. €) erzielt werden.

Die Beitragseinnahme in der Kraftfahrtunfallversicherung verringerte sich um 7,4 % auf 3,0 Mio. €.

Die Brutto-Schadenquote liegt bei 49,3 %. Die Brutto-Kostenquote konnte um 0,1 %-Punkte auf 33,8 % verbessert werden. Nach Zuführung von 3,7 Mio. € (Vj. 5,9 Mio. €) in die Deckungsrückstellung für die Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr konnte ein Bruttogewinn von 19,9 Mio. € (Vj. 18,8 Mio. €) erzielt werden. Nach Rückversicherungsabgabe verblieb ein Gewinn von 19,0 Mio. € (Vj. 17,7 Mio. €).

Haftpflichtversicherung

Verbesserter Schadenverlauf-gestiegener Gewinn

In der Haftpflichtversicherung mit ihren Versicherungszweigen Allgemeine Haftpflicht- und Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist die Beitragseinnahme mit 145,5 Mio. € um 2,3 % gestiegen. Der deutliche Rückgang der Schadenquote auf 37,5 % ist in erster Linie auf eine Senkung der Geschäftsjahresschäden zurückzuführen. Die Kostenquote konnte auf 38,9 % (Vj. 41,2 %) gesenkt werden. Nach Zuführung von 10,8 Mio. € in die Schwankungsrückstellung schloss die Haftpflichtversicherung mit einem Gewinn von 17,5 Mio. € ab (Vj. 0,1 Mio. €).

Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Um 3,7 % gestiegene Beitragseinnahmen

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung sind die Beitragseinnahmen um 3,7 % auf 246,9 Mio. € gestiegen. Die Brutto-Schadenquote stieg von 85,9 % auf 89,7 %. Die Kostenquote reduzierte sich auf 16,7 %. Nach einer Belastung durch die Rückversicherung und nach Zuführung in die Schwankungsrückstellung ergab sich ein Verlust von 23,9 Mio. € (Vj. 25,9 Mio. €).

Sonstige Kraftfahrtversicherung

Gewinn von 6,5 Mio. €

In dieser Versicherungszweiggruppe, zu der die Fahrzeugvoll- und die Fahrzeugteilversicherung zählen, ist die Beitragseinnahme um 4,5 % auf 145,2 Mio. € gestiegen. Beeinflusst durch das Orkanereignis "Kyrill" stieg die Schadenquote auf 80,4 % (Vj. 73,9 %) an. Die Kostenquote sank um 1,9 %-Punkte auf 17,3 % nach 19,2 % im Vorjahr. Nach einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung von 5,1 Mio. € ergab sich ein Gewinn von 6,5 Mio. € (Vj. 3,0 Mio. €).

Feuer- und Sachversicherung

Unter dieser Versicherungszweiggruppe werden die Versicherungszweige Feuerversicherung (ohne Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung), Verbundene Hausratversicherung, Verbundene Wohngebäudeversicherung und Sonstige Sachversicherungen zusammengefasst.

Feuerversicherung

Gewinn von 6,2 Mio. €

Die gebuchten Bruttobeiträge sind um 1,2 % auf 36,2 Mio. € gestiegen. Die Schadenquote ging auf Grund einer geringeren Großschadenbelastung um 34,5 %-Punkte auf 17,5 % zurück. Es konnte ein Bruttogewinn von 13,4 Mio. € erzielt werden. Infolge einer Zuführung von 4,3 Mio. € in die Schwankungsrückstellung ergab sich ein Gewinn von 6,2 Mio. € (Vj. Verlust 2,6 Mio. €).

Verbundene Hausratversicherung

Gewinn von 15,2 Mio. €

Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 0,5 % auf 64,8 Mio. €. Bei einer Schadenquote von 35,0 % (Vj. 33,9 %) und einer weiter gesunkenen Kostenquote von 40,4 %, konnte nach Rückversicherungsabgabe ein Gewinn von 15,2 Mio. € (Vj. 15,0 Mio. €) erzielt werden.

Verbundene Wohngebäudeversicherung

Wohngebäudeversicherung von "Kyrill" geprägt

Hier konnte ein Beitragswachstum von 7,2 % auf 100,3 Mio. € erreicht werden. Bedingt durch den Orkan "Kyrill" stieg die Schadenquote auf 100,3 % (Vj. 72,7 %). Bei einer Kostenquote von 33,5 % (Vj. 31,4 %) entstand ein Bruttoverlust von 35,2 Mio. € (Vj. Verlust 5,3 Mio. €). Nach Rückversicherung, einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung und einer Zuführung zur Drohverlustrückstellung ergab sich ein Verlust von 19,3 Mio. € (Vj. Verlust 11,7 Mio. €).

Sonstige Sachversicherungen

Diese Versicherungszweiggruppe beinhaltet die Einbruchdiebstahl- und Raub(ED)-Versicherung, die Leitungswasser(LW)-Versicherung, die Glasversicherung, die Technischen Versicherungen sowie die Übrigen Sachversicherungen.

Einbruchdiebstahl- und Raub(ED)-Versicherung

Ergebnisverbesserung

Die Prämieneinnahme in der Einbruch-Diebstahlversicherung bewegt sich mit 13,8 Mio. € auf Vorjahresniveau. Bei einer Brutto-Schadenquote von 35,1 % und einer um 2,1 %-Punkte gesunkenen Kostenquote von 49,6 % konnte ein Bruttoergebnis von 2,1 Mio. € erzielt werden. Nach Rückversicherung und einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung ergibt sich ein versicherungstechnischer Gewinn von 3,9 Mio. € (Vj. 1,4 Mio. €).

Leitungswasser(LW)-Versicherung

Gestiegene Beitragseinnahmen

Das Beitragsvolumen stieg um 0,9 % auf 8,8 Mio. €. Die Schadenquote bewegt sich mit 77,8 % auf Vorjahresniveau. Bei einer Kostenquote von 49,2 % ergab sich nach Rückversicherung ein Verlust von 2,3 Mio. € (Vj. Verlust 2,2 Mio. €).

Glasversicherung

Beitragsanstieg

In der Glasversicherung sind die Beitragseinnahmen um 1,4 % auf 15,6 Mio. € gestiegen. Der Schadenaufwand sank um 0,7 % auf 7,2 Mio. €. Die Kostenquote beträgt 42,9 %. Das versicherungstechnische Ergebnis konnte nach Entnahme aus der Schwankungsrückstellung mit einem Gewinn von 1,9 Mio. € (Vj. 2,5 Mio. €) schließen.

Technische Versicherungen

Beitragszuwachs

Die Beitragseinnahmen sind mit 21,5 Mio. € um 3,7 % gestiegen. Bei einer Schadenquote von 61,2 % (Vj. 58,0 %) und einer Kostenquote von 38,4 % (Vj. 34,4 %) ergab sich ein Bruttogewinn von 0,1 Mio. € (Vj. 1,6 Mio. €). Nach Rückversicherung und einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung stellte sich ein Gewinn von 0,4 Mio. € (Vj. 2,6 Mio. €) ein.

Übrige Sachversicherungen

Belastung durch Orkan "Kyrill"

Unter Übrige Sachversicherungen werden die Versicherungszweige Sturm, Tier, EC sowie Sonstige Sachschadenversicherungen ausgewiesen. Das Beitragsvolumen hierzu betrug 13,6 Mio. € (+3,6 %). Bei einer Kostenquote von 45,6 % (Vj. 44,8 %) und einer auf Grund von "Kyrill" gestiegenen Schadenquote von 94,7 % ergab sich nach Rückversicherung und einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung ein Verlust von 1,8 Mio. € (Vj. Gewinn 1,2 Mio. €).

Transport- und Luftfahrt-Versicherung

Gewinn von 1,7 Mio. €

Die Beitragseinnahmen der Transportversicherung stiegen von 19,4 Mio. € auf 20,1 Mio. €. Die Schadenquote erhöhte sich um 4,8 %-Punkte auf 66,7 % (Vj. 61,8 %). Nach einer Kostenbelastung von 34,5 % sowie einer Belastung durch die Rückversicherung ergab sich nach einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung ein Gewinn von 1,7 Mio. € (Vj. Verlust 0,5 Mio. €).

Sonstige Versicherungen

Verbessertes Ergebnis

In dieser Gruppe sind die Versicherungszweige Feuer-Betriebsunterbrechungs-, Lizenz-, Mietverlust-, Filmausfall-, Allgefahren- und Filmtheater-Einheitsversicherung zusammengefasst.

Hier konnten wie im Vorjahr Beitragseinnahmen von 5,6 Mio. € erzielt werden. Die Sparte schloss mit einem Bruttogewinn von 1,0 Mio. € (Vj. Verlust 0,2 Mio. €) ab. Nach Belastung durch die Rückversicherer und einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung verblieb ein Gewinn von 0,6 Mio. € (Vj. 0,3 Mio. €).

In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft

Restabwicklung von Altbestand

In diesem Geschäftsbereich wurde überwiegend nur noch die Restabwicklung aus Altbeständen vorgenommen.

Die verdienten Netto-Beiträge sind von 0,9 Mio. € auf 1,0 Mio. € leicht gestiegen. Aus der Abwicklung der Schäden des Altbestandes konnte ein Gewinn von 2,3 Mio. € (Vj. Gewinn von 3,2 Mio. €) erzielt werden. Nach Entnahme aus der Schwankungsrückstellung von 0,1 Mio. € (Vj. 1,0 Mio. €) ergab sich ein Gewinn von 1,7 Mio. € (Vj. 3,6 Mio. €).

Neugeschäft

Kräftiges Neugeschäftswachstum

Der Zuwachs bei den Stückzahlen (20.652 Stück) resultierte vor allem aus den Sachversicherungen (20.043 Stück). Im Berichtszeitraum stiegen die Stückzahlen in der Verbundenen Hausratversicherung um 10,2%. Ferner konnten Zuwächse in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung (+ 9,3 %), Feuerversicherung (+ 6,5%) und ebenfalls in der Unfallversicherung (+32,3 %) verzeichnet werden. Der Bestand an mindest einjährigen Versicherungsverträgen konnte um 1,3 % auf 4.740.608 Stück erhöht werden.

Beitragseinnahmen

Hoher Anstieg der Beitragseinnahmen

Die gesamte Beitragseinnahme im selbst abgeschlossenen und in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft stieg von 936,6 Mio. € um 3,2% auf 966,1 Mio. €. Auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft entfielen 965,1 Mio. €, auf das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft 1,0 Mio. € (Vj. 1,1 Mio. €). Die gesamten Rückversicherungsbeiträge betrugen 175,8 Mio. € (Vj. 177,4 Mio. €); dadurch ergab sich eine höhere Beitragseinnahme für eigene Rechnung von 790,3 Mio. € (Vj. 759,2 Mio. €). Das entspricht einem Prämien-Selbstbehalt von 81,8 % (Vj. 81,1 %).

Schadenverlauf

"Kyrill" belastet Schadenergebnis erheblich

Die Brutto-Schadenbelastung für Geschäftsjahresschäden im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft ist im Jahr 2007 gekennzeichnet vom größten Schadenereignis in der Geschichte unserer Gesellschaft und hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 727,2 Mio. € auf 795,5 Mio. € um 9,4 % erhöht. Die Anzahl der gemeldeten Schäden im Geschäftsjahr ist - vor allem getrieben durch "Kyrill" - um 17,2 % auf 372.594 Stück gestiegen. Die Schadenhäufigkeit ist gestiegen, wo hingegen die Schadendurchschnitte um 3,2 % gesunken sind. Aus der Abwicklung der Vorjahresversicherungsfälle konnte ein Gewinn von 151,8 Mio. € nach 138,5 Mio. € im Vorjahr erzielt werden. Nach Abwicklung ergab sich eine Schadenquote von 66,7 % nach 63,0 % im Vorjahr. Die Netto-Schadenquote betrug 68,0 % (Vj. 66,5 %). Im in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft ergab sich bei den Netto-Aufwendungen für Versicherungsfälle durch Abwicklungsgewinne aus den Vorjahresreserven ein Ertrag von 0,3 Mio. € (Vj. Ertrag von 1,6 Mio. €). Die Schadenquote für eigene Rechnung des gesamten Versicherungsgeschäfts verschlechterte sich von 66,2 % auf 67,9 %.

Eine Übersicht der Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle des Geschäfts- und Vorjahres nach Versicherungszweigen enthält die Tabelle im Anhang auf Seite 61.

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

Die Abschlussaufwendungen für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft konnten im Geschäftsjahr mit 8,6% bezogen auf die verdienten Beiträge stabil gehalten werden. Bei den Verwaltungsaufwendungen konnte eine nochmalige Verbesserung von im Vorjahr 21,2 % auf 20,7 % erreicht werden.

Kostenquote auf 29,2 % gesenkt

Die gesamten Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb betrugen 282,2 Mio. € (Vj. 278,8 Mio. €). Daraus resultierte eine Brutto-Kostenquote von 29,2 % (Vj. 29,8 %). Nach Rückversicherungsabgaben und unter Berücksichtigung des indirekten Geschäfts verbesserte sich die Netto-Kostenquote auf 28,3 % nach 28,8 % im Vorjahr.

Aufwendungen für die Beitragsrückerstattung

Höhere Zuführung

Die Aufwendungen für die Beitragsrückerstattung betrugen im Geschäftsjahr 3,7 Mio. € (Vj. 2,8 Mio. €). Hierbei ist bei den erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattungen, überwiegend aus dem Kraftfahrtgeschäft, der Aufwand um 0,1 Mio. € gestiegen. Bei den erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattungen in der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr erhöhte sich der Aufwand um 0,8 Mio. €.

Versicherungstechnisches Ergebnis und Ergebnisentwicklung

Versicherungstechnischer Gewinn von 25,3 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €) erzielt

Das versicherungstechnische Bruttoergebnis ging auf Grund der Einflüsse durch den Orkan "Kyrill" von 60,4 Mio. € auf 34,1 Mio. € zurück. Dadurch erzielte die Gesellschaft eine Combined Ratio brutto (Brutto-Schadenquote plus Brutto-Kostenquote) im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft von 95,9 % (Vj. 92,8 %). Die Abgaben an die Rückversicherer ergaben einen Verlust von 8,6 Mio. € nach einem Verlust von 31,1 Mio. € im Vorjahr. Insgesamt konnte der versicherungstechnische Gewinn von 25,6 Mio. € (Vj. 29,3 Mio. €) auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Infolge einer Entnahme aus der Schwankungsrückstellung (0,3 Mio. €) sowie einer Zuführung in die Drohverlustrückstellung (0,5 Mio. €) ergab sich ein versicherungstechnischer Gewinn von 25,3 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €).

Das Ergebnis des in Rückdeckung übernommenen Geschäfts betrug 1,7 Mio. € (Vj. 3,6 Mio. €). Hierbei wird überwiegend die Abwicklung aus Altbeständen vorgenommen. Dies bewirkte beim Schadenaufwand wie auch in der Schwankungsrückstellung erneut positive Effekte, die zu diesem Gewinn führten.

Im Gesamtgeschäft wurde der versicherungstechnische Gewinn des Vorjahres von 4,4 Mio. € um 22,6 Mio. € auf einen Gewinn von 27,0 Mio. € verbessert.

Kapitalerträge von 124,9 Mio. €

Aus den Kapitalanlagen konnten Erträge von 124,9 Mio. € erwirtschaftet werden. Diesen stehen Abschreibungen von 17,1 Mio. €, eine Einstellung in den Sonderposten mit Rücklagenanteil in Höhe von 3,6 Mio. € und sonstige Aufwendungen von 15,3 Mio. € gegenüber. Per Saldo stellte sich ein Kapitalanlageergebnis von 89,0 Mio. € ein.

Verbesserung Ergebnis übriges allgemeines Geschäft

Das Ergebnis des übrigen allgemeinen Geschäftes konnte in diesem Jahr verbessert werden und schloss mit einem geringeren Verlust von 32,7 Mio. € (Vj. Verlust 43,4 Mio. €).

Außerordentliche Aufwendungen

Ausreichend Vorsorge für Restruktierungsmaßnahmen getroffen

In den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 11,5 Mio. € ist ein Restrukturierungsaufwand aus den Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Höhe von 6,9 Mio. € (Vj. 8,6 Mio. €) enthalten.

Gesamtergebnis nach Steuern 44,3 Mio. €

Als Gesamtergebnis vor Steuern erzielten wir einen Gewinn von 71,7 Mio. € (Vj. 39,2 Mio. €), nach Steuern verblieben 44,3 Mio. € (Vj. 20,4 Mio. €).

Kapitalanlagen

Kursgewinne auf Aktien weit höher als Kursverluste auf Renten

Die Kurse an den europäischen Aktienmärkten entwickelten sich im Berichtsjahr im fünften Jahr in Folge positiv. Der EuroStoxx50-Index stieg um 6,9 %. An den europäischen Rentenmärkten setzte sich im Berichtsjahr der Renditeanstieg des Vorjahres fort. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe stieg von 3,95 % auf 4,36 %. Die damit korrespondierenden Kursverluste auf die Renten der Generali Versicherung AG fielen jedoch deutlich geringer aus als die Gewinne auf die Aktien.

Die im Anlagevermögen gehaltenen Kapitalanlagen weisen stille Lasten von 20 Tsd. € auf (Vj. Null), weil die Kriterien für eine Abschreibung nicht erfüllt waren.

Der Bestand an Kapitalanlagen sank um 5,6% auf 1.608,6 Mio. € (Vj.1.699,7 Mio. €). Die Neuanlagen erfolgten weit überwiegend in zinstragende Anlageformen, hier vor allem in Inhaberschuldverschreibungen.

Kapitalanlageergebnis

Freundlicher Aktienmarkt ermöglicht Realisierung von Gewinnen

Die positive Entwicklung der Aktienkurse wurde zur Realisierung von Gewinnen aus Aktien genutzt. Weiterhin wurden Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien realisiert. Im Berichtsjahr konnten laufende Erträge aus Kapitalanlagen in Höhe von 91,8 Mio. € (Vj. 78,9 Mio. €) erzielt werden. Aus Zuschreibungen wurden Erträge in Höhe von 2,7 Mio. € (Vj. 0,8 Mio. €) erzielt. Als Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen wurden 30,4 Mio. € (Vj. 33,0 Mio. €) realisiert. Die Erträge aus Kapitalanlagen beliefen sich damit insgesamt auf 124,9 Mio. € (Vj. 112,7 Mio. €). Die Aufwendungen für Kapitalanlagen betrugen insgesamt 36,0 Mio. € (Vj. 25,9 Mio. €). Davon entfallen auf Abschreibungen auf Kapitalanlagen 17,1 Mio. € (Vj. 15,8 Mio. €) sowie auf Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 8,5 Mio. € (Vj. 1,1 Mio. €).

Nettoverzinsung 5,4 %

Die laufende Durchschnittsverzinsung der Kapitalanlagen nach der Berechnungsmethode des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. beläuft sich auf 4,8 % (Vj. 3,7 %). Die Nettoverzinsung beträgt 5,4 % (Vj. 5,0 %).

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Seit Juni 1976 besteht ein Beherrschungsvertrag zwischen der Obergesellschaft AMB Generali Holding AG und unserem Unternehmen.

Damit im Rahmen von körperschaftsteuerlicher Organschaft positive und negative steuerliche Ergebnisse von Tochtergesellschaften auf der nächst höheren Ebene zusammengeführt werden können, wurde am 15. Oktober 2001 mit der zu 100 % im Besitz der AMB Generali Holding AG stehenden Zwischenholding AM EPIC GmbH - die mittlerweile auf die AMB Generali Holding AG verschmolzen wurde - ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Der abzuführende Gewinn beläuft sich auf 44,3 Mio. € (Vj. 20,4 Mio. €).

Unsere Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter

Insgesamt 1.604 fest angestellte Mitarbeiter/-innen

Am 31. Dezember 2007 waren bei der Generali Versicherung AG insgesamt 1.604 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 1.298 im Innendienst und 306 im Außendienst. Die Zahl der Auszubildenden betrug im selben Zeitpunkt 59.

Das vergangene Geschäftsjahr war stark vom Konzernprojekt "MOVE" und dem Projekt "Standardkundenservice" geprägt. Im Rahmen dieses Strukturprojekts wurde die grundlegende Neuausrichtung der Schaden- und Rechnungswesenbereiche und des Bereichs Zentrale Dienste sowie der Betriebsbereiche umgesetzt. Im Zuge der Realisierung von Prozessoptimierungen konnte Einsparpotential verwirklicht und auf lange Sicht unsere Wettbewerbsposition im Markt verbessert werden.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Im Personalbereich haben wir unser ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement vertieft, vor allem auch im Hinblick auf unsere soziale Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Mitarbeiterqualifizierung

In der Personalentwicklung stand auch in diesem Jahr die Unterstützung der Unternehmensprojekte im Vordergrund, dies vor allem auch durch gezielte Auswahl und Qualifizierung von Führungskräften und Mitarbeitern des Innen- und Außendienstes. Die Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen hatten neben dem Ausbau der Führungskompetenz die Optimierung des Serviceverhaltens im Kundenkontakt im Fokus.

Wiederum war es ein großes Anliegen, qualifizierten Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. Durch fundierte Erstausbildung konnten wir diesem Anspruch gerecht werden und zahlreiche Fachkräfte an unser Unternehmen binden.

Sehr herzlich bedanken möchten wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr außerordentliches Engagement und ihre Leistungsbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Neue Produkte und Dienstleistungen

SELEKTA® Unfallversicherung

In der Sachversicherung für Privatkunden wurde im Jahr 2007 die SELEKTA® Unfallversicherung an aktuelle Kundenbedürfnisse angepasst und um zahlreiche Leistungen erweitert. Ein besonderes Highlight stellt der Unfallassistent dar, der sich im Falle eines Unfalls bei Bedarf sowohl um die Lösung medizinischer, sozialer als auch beruflicher Herausforderungen des betroffenen Versicherungsnehmers kümmert.

SELEKTA® Privat

Modernisiert und aktualisiert wurde im Jahr 2007 weiterhin das Bündelprodukt SELEKTA® Privat. Die Produkte Unfall-, Haftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude-, Reisegepäck- und Glasversicherung sowie Service- und Hilfeleistungen wurden an die aktuellen Bedürfnisse unserer Kunden angepasst. Das Produkt wird ab dem 1. Januar 2008 in zwei Varianten angeboten (Basis- und Komfortschutz) und enthält zusätzlich die Möglichkeit der Differenzdeckung für die Sparten Haftpflicht, Hausrat und Wohngebäude.

Branchenkonzept Erneuerbare Energien

Im Sachversicherungsbereich für Firmenkunden wurde speziell auf die Bedürfnisse des Umwelt- und Klimaschutzes reagiert und das Branchenkonzept für Erneuerbare Energien eingeführt. Hier bieten wir unseren Firmenkunden u. a. Haftpflicht-Versicherungsschutz für Photovoltaikanlagen oder Pflanzenöl-Blockheizkraftwerke.

Sonstiges

Geschäftsbereich

Der Geschäftsbereich unserer Gesellschaft erstreckt sich im direkten Geschäft auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Direktes Versicherungsgeschäft wird im Ausland in sehr geringem Umfang gezeichnet. Rückversicherungsgeschäft wird aus dem In- und Ausland übernommen.

Organisation, Vertrieb, Verwaltung

Organisation, Vertrieb, Verwaltung

Für die Betreuung des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts sowie für den Vertrieb von Versicherungen und Finanzdienstleistungsprodukten unserer Kooperationspartner im Konzern sind zum 31. Dezember 2007 neben der Direktion in München 3 Landesdirektionen mit 23 Regionaldirektionen, 4 Bereichsdirektionen inklusive Vertriebsgruppen sowie 1 Vertriebsdirektion Banken tätig. Im Jahr 2007 stand neben dem Ausbau unserer Organisation auch die qualitative Verbesserung zur Sicherstellung der Produktionserfolge im Fokus. Zum 31. Dezember 2007 weist der Orga-Stand 1.931 hauptberufliche und 22.770 nebenberufliche Vertreter aus.

Nachfolgend eine aktuelle Übersicht der Landes- und Regionaldirektionen zum 1. Januar 2008:

LD München

81737 München

Adenauerring 9

Tel. 0 89/51 21-0

RD München

81737 München

Adenauerring 9

Tel. 0 89/51 21-0

RD Ingolstadt

85049 Ingolstadt

Ludwigstr. 14

Tel. 08 41/8 8178-0

RD Rosenheim

83022 Rosenheim

Münchener Str. 9

Tel. 0 80 31/18748-0

RD Schwaben

86150 Augsburg

Philippine-Welser-Str. 8

Tel. 08 21/3 46 28-0

RD Passau

94032 Passau

Bahnhofstr. 32

Tel. 08 51/70 03-62 02

RD Regensburg

93047 Regensburg

Augustinerplatz 1 c

Tel. 09 41/2 96 92-0

RD Mittelfranken

91522 Ansbach

Martin-Luther-Platz 6-8

Tel. 09 81/9 72 25-0

RD Würzburg

97080 Würzburg

Berliner Platz 6

Tel. 09 31/6 6060-0

LD Hamburg

20459 Hamburg

Johannisbollwerk 16

Tel. 0 40/3 1176-0

RD Hannover

30175 Hannover

Berliner Allee 9 -11

Tel. 05 11/3 3412-0

RD Hamburg

20459 Hamburg

Johannisbollwerk 16

Tel. 0 40/31176-7211

RD Bremen

28195 Bremen

Obernstr. 38-42

Tel. 04 21/162 14-0

RD Erfurt

99084 Erfurt

Lutherstr. 6

Tel. 03 61/56 83-0

RD Leipzig

04103 Leipzig

Wintergartenstr. 11

Tel. 03 41/212 09-0

RD Berlin

10719 Berlin

Lietzenburger Str. 75

Tel. 0 30/8 50 87-78 00

RD Köln

50667 Köln

Marzellenstr. 2-8

Tel. 02 21/27 04 96-0

LD Stuttgart

70176 Stuttgart

Schloßstr. 73

Tel. 07 11/66 88-0

RD Reutlingen

72764 Reutlingen

Listplatz 1

Tel. 0 71 21/3 25 94-0

RD Stuttgart

70567 Stuttgart

Schelmenwasenstr. 32

Tel. 07 11/66 88-0

RD Heilbronn

74072 Heilbronn

Klarastr. 12

Tel. 0 71 31/6 42 39-0

RD Ulm

89073 Ulm

Kronengasse 14

Tel. 07 31/ 9 26 07-0

RD Freiburg

79100 Freiburg

Günterstalstr. 40

Tel. 07 61/45 58-0

RD Mannheim

68161 Mannheim

P6, 20-21 Tel.

06 21/1 50 95-0

RD Saarbrücken

66111 Saarbrücken

Dudweilerstr. 41

Tel. 06 81/30 05-0

RD Frankfurt

60318 Frankfurt

Oeder Weg 151

Tel. 0 69/15 02-20 50

Vertriebsdirektion Makler/MFA/Vertriebe

81737 München

Adenauerring 9

Tel. 0 89/51 21-0

Bereichsdirektion Süd

81737 München

Adenauerring 9

Tel. 0 89/51 21-0

Bereichsdirektion Nordost

20459 Hamburg

Johannisbollwerk 16

Tel. 0 40/3 11 76-0

Bereichsdirektion West

40237 Düsseldorf

Humboldtstr. 31

Tel. 02 11/96 88-34 50

Bereichsdirektion Südwest

70567 Stuttgart

Schelmenwasenstr. 32

Tel. 0711/72 19-18 70

Vertriebsdirektion Banken

81737 München

Adenauerring 9

Tel. 0 89/51 21-0

Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Chancenbericht

Das Jahr 2008 wird im Zeichen der möglichen Zusammenführung von Generali und Volksfürsorge stehen. Die Bündelung der Stärken beider Unternehmen lässt eine nachhaltige Sicherung von Marktanteilen erwarten. Nach der Zusammenführung wird das neue Unternehmen auf dem deutschen Versicherungsmarkt zu den Top-Anbietern zählen und hervorragende Chancen im Wettbewerb haben.

Die Generali Versicherung AG hat gute Aussichten, auch im Jahr 2008 über dem Marktdurchschnitt zu wachsen und die guten Ergebnisse des Jahres 2007 im kommenden Jahr von Neuem zu übertreffen. Hintergrund dieser optimistischen Prognose ist die klare Markenpositionierung, das kundenorientierte Angebot mit flexiblen und innovativen Produkten, die weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades aufgrund der Markenaktivitäten und vor allem die erfolgreiche Multi-Vertriebskanal-Strategie mit Stammorganisation, Maklern, Banken, Vertriebsgruppen und den Spezialvertrieben FrauenFinanzService und Finanzservice 50 plus.

Diese erfolgreiche Vertriebswegestrategie mit dem Schwerpunkt einer eigenen produktiven Stammorganisation aus selbstständigen Vertriebspartnern und einer hohen Kompetenz im Maklervertrieb wird auch im Jahr 2008 vertrieblichen Erfolg generieren. Zusätzlich werden die bereits genannten, auch in der Öffentlichkeit viel beachteten Spezialvertriebe für Frauen und für die Generation 50+ weitere Anteile in diesen Marktsegmenten hinzugewinnen.

Zusätzliche Vertriebspartner

Dabei wird die Generali mit der Ausrichtung ihrer Stammorganisation auf Unternehmeragenturen, der anerkannt guten Aus- und Weiterbildung für alle Vertriebskanäle und einem leistungsorientierten Karrieremodell ihre Verkaufsorganisation mit qualifizierten Vertriebspartnern weiter ausbauen.

Innovatives Produktportfolio

Das Produktportfolio für die Kunden der Generali Versicherung AG wird auch im Jahr 2008 wieder zielgruppengerechte, flexible Produkte beinhalten, die sich an den Bedürfnissen in den einzelnen Lebensphasen orientieren und insbesondere im Seniorenmarkt über eine ausgezeichnete Expertise verfügen.

Fortsetzung der Markenaktivierung

Mit der Verstärkung unserer Marketingaktivitäten werden wir die Wahrnehmung der Generali Versicherungen bei Kunden und Vertriebspartnern weiter intensivieren. Der so erhöhte Bekanntheitsgrad wird sich positiv auf die Marktpositionierung und die Wettbewerbsfähigkeit der Generali auswirken.

Insgesamt ist die Gesellschaft aufgrund ihrer kompetenten und professionellen Vertriebssteuerung, der Aktivitäten zur Markenschärfung und der Maßnahmen zur Optimierung ihrer Arbeitsabläufe und Strukturen und nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Ratings bestens gerüstet, das gute Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2007 im Geschäftsjahr 2008 nochmals verbessern zu können.

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung

Organisation des Risikomanagements

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft ist in das zentrale Steuerungssystem der AMB Generali Gruppe eingebunden. Ziel ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren sowie zu kontrollieren.

Das Risikomanagementsystem (RMS) der AMB Generali Gruppe ist vor diesem Hintergrund sowohl zentral als auch dezentral organisiert. Als Teil des dezentralen Risikomanagementsystems werden sämtliche Aktivitäten zum Risikomanagement in unserem Unternehmen durch den Risikomanager koordiniert. Er ist dabei fachlicher Ansprechpartner für den Vorstand sowie für den Konzernrisikomanager. Darüber hinaus ist unser Risikomanagement über konzernweite Gremien in das zentrale Konzernrisikomanagement der AMB Generali Gruppe eingebunden. Der aufbauorganisatorische Rahmen des Risikomanagementsystems umfasst somit die Mitglieder des Vorstandes, die Verantwortlichen der im Rahmen des Risikomanagements betroffenen Fachbereiche, den Risikomanager der Gesellschaft, den Konzernrisikomanager sowie die Abteilung Konzern-Revision. Alle wesentlichen aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen des Risikomanagements sind im Risikomanagementsystem zusammengefasst und dokumentiert, welches somit die Grundlage für die integrierte Risikoüberwachung und -steuerung bildet. Die Konzern-Revision prüft als übergeordnete, prozessunabhängige Instanz regelmäßig die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems, berät bei dessen Weiterentwicklung und dokumentiert die Prüfungsergebnisse für den Vorstand.

Das Risikomanagementsystem innerhalb der AMB Generali Gruppe

Das Risikomanagementsystem der AMB Generali Gruppe folgt der "marktüblichen" Schrittfolge für das Risikomanagement:

Risikomanagement-Prozess

Risikoidentifikation

Der erste Schritt im Rahmen des Risikomanagementsystems besteht in der Identifikation aller Unternehmensrisiken. Zum einen sind dies Risiken, die in der Lage sind, binnen eines Jahres einen wesentlichen Beitrag zur Bedrohung des Fortbestands des Unternehmens zu leisten, zum anderen Risiken mit Potenzial, schleichend über Jahre hinweg einen wesentlichen Beitrag zur Minderung des Unternehmenswertes zu bewirken bzw. die Erreichung der Geschäftsziele zu behindern. Zu den übrigen Risiken zählen diejenigen Risiken, die die vordefinierten Schwellenwerte bezüglich der oben genannten Merkmale nicht erreichen. Im Rahmen einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Risikoinventur werden alle Risiken in einer Risikoliste systematisch erfasst und anschließend zu einer konzernweiten Risikoliste aggregiert.

In Anlehnung an Branchenstandards werden die identifizierten Risiken den folgenden fünf Risikoklassen zugeordnet; sie weisen überwiegend mehrere Unterklassen und -arten auf:

Risikoklassen

Risikoklassen und -arten

Kapitalanlagerisiken:

Die Kapitalanlagerisiken setzen sich aus Markt-, Währungs- und Konzentrationsrisiken zusammen und beschreiben die Gefahr von Verlusten, die aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Faktoren - insbesondere Zins-, Aktienkurs- oder Wechselkursveränderungen - oder aufgrund einer unzureichenden Diversifikation im Portefeuille entstehen können.

Kreditrisiken:

Kreditrisiken resultieren aus möglichen Verlusten, die auf eine dauerhafte Bonitätsverschlechterung oder den Ausfall bzw. Teilausfall eines Emittenten oder Kontrahenten zurückzuführen sind. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen im Versicherungsgeschäft ergeben sich in der Erstversicherung insbesondere aus Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern, Versicherungsvermittlern und Rückversicherern. Auch die Ausfallrisiken aus Krediten an Endkunden werden im Rahmen von Kreditrisiken berücksichtigt.

Segmentspezifische (versicherungstechnische) Risiken:

Das segmentspezifische Risiko in der Schaden- und Unfallversicherung besteht aus dem Tarifierungsrisiko und dem Reservierungsrisiko. Die im Voraus festgesetzten Prämien müssen ausreichend bemessen sein, um in der Zukunft entstehende Entschädigungen leisten zu können. Der Umfang der Leistungen ist aufgrund der begrenzten Prognostizierbarkeit künftiger Schadenfälle bei der Prämienfestsetzung jedoch nicht sicher bekannt (Tarifierungsrisiko). Das Reservierungsrisiko entsteht aus einer ggf. unzureichenden Schadenreservebildung und einer sich daraus ergebenden Belastung des versicherungstechnischen Ergebnisses.

Liquiditätsrisiken:

Als Liquiditätsrisiko wird das Risiko bezeichnet, den gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen insbesondere aus Versicherungsverträgen nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen zu können.

Sonstige Risiken:

Sonstige Risiken treten im Zusammenhang mit allen betrieblichen Systemen und Prozessen auf, unter anderem als Risiken, die durch externe Einflussfaktoren sowie interne Faktoren, wie menschliches oder technisches Versagen entstehen können. Sie umfassen insgesamt die allgemeinen Geschäftsrisiken (z. B. die Umsatz-, Ergebnis- und Kostensituation), operationale Risiken, Risiken aus strategischer Positionierung und Implementierung und die rechtlichen Risiken.

Risikoanalyse und -bewertung

Nach der inhaltlichen Zuordnung werden alle identifizierten Risiken im Rahmen des Risikomanagementsystems der AMB Generali Gruppe adäquaten Risikomanagementprozessen zugewiesen, die den unterschiedlichen Wesenszügen der Risiken Rechnung tragen. Somit wird eine sachgerechte Risikoanalyse/-bewertung und -überwachung gewährleistet.

Die Zuordnung der Risiken auf die vier im Folgenden beschriebenen standardisierten Risikomanagementprozesse bzw. Managementroutinen orientiert sich an drei wesentlichen Kriterien:

1.

Quantifizierbarkeit des Risikos;

2.

Zeithorizont, innerhalb dessen das Risiko potenziell zur Bestandsgefährdung beitragen kann;

3.

Wesentlichkeit des Risikos.

Quantitativ gestützter Managementprozess

Ist das identifizierte Risiko quantifizierbar und kann kurzfristig binnen eines Jahres den Fortbestand des Unternehmens gefährden (Wesentlichkeit), so wird es dem quantitativ gestützten Managementprozess zugeordnet. Die notwendige Risikoquantifizierung erfolgt auf der Grundlage eines einheitlichen Konzernrisikomodells und umfasst alle Kapitalanlage-, Kredit-, Liquiditäts- und segmentspezifischen Risiken. Diese Risiken unterliegen darüber hinaus einer laufenden Überwachung durch die Risikoverantwortlichen. Sonstige Risiken werden im Rahmen des Konzernrisikomodells - analog zu branchenüblichen Ansätzen - pauschal abgebildet, da sie mangels ausreichender empirischer Erfahrungswerte zurzeit nur schwer quantifizierbar sind.

Qualitativ gestützter Managementprozess

Risiken, die nicht oder nicht angemessen quantifiziert werden können, die aber dennoch kurzfristig binnen eines Jahres zu einer Bedrohung des Fortbestands des Unternehmens führen können, werden dem rein qualitativen Managementprozess zugewiesen. Hierunter fällt zum Beispiel das Risiko des Ausfalls technischer Einrichtungen und wichtiger Geschäftsprozesse. Den Risiken sind Risikoverantwortliche zugeordnet, die eine kontinuierliche Überwachung und Steuerung der Risiken sicherstellen.

Strategischer Controlling-Prozess

Der strategische Controlling-Prozess informiert das Management über nicht bzw. nicht angemessen modellierbare Risiken mit dem Potenzial einer langfristigen, schleichenden Bedrohung des Fortbestands des Unternehmens. Diese Risiken (z. B. Risiken aus einer falschen strategischen Positionierung) sind inhaltlicher Gegenstand der jährlich stattfindenden Planungs- und Controlling-Gespräche.

Reguläre Geschäftsprozesse

Die Steuerung nicht bestandsgefährdender Risiken, die definierte Schwellenwerte unterschreiten und keine signifikante Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens darstellen, ist Bestandteil selbstverständlicher Sorgfalt in der täglichen Unternehmenspraxis und -führung und findet somit im Rahmen der regulären Geschäftsprozesse statt.

Kommunikation und Überwachung

Die regelmäßige Kommunikation hinsichtlich der identifizierten Risiken wird durch ein vierteljährliches Risikoreporting sichergestellt. Zudem ist ein internes ad-hoc-Berichtswesen etabliert, um das Management kurzfristig über spontan auftretende Risiken zu informieren. In den Quartalsberichten zum Risikomanagement stehen die Risiken im Fokus, die den quantitativen und qualitativen Managementprozessen zugeordnet wurden und kurzfristig den Fortbestand des Unternehmens bedrohen können. Die Berichterstattung berücksichtigt zudem neu identifizierte bzw. neu erfasste Risiken.

Hinsichtlich der quantifizierten Risiken aus dem quantitativen Risikomanagementprozess werden detaillierte Aussagen zum Risk Based Capital (Risikokapitalbedarf oder Soll-Kapital) getroffen. Die Kapitalbedarfe für die Risikotreiber werden einzeln ausgewiesen und unter Berücksichtigung von Risikoausgleichseffekten zum Gesamtkapitalbedarf für unsere Gesellschaft aggregiert. Der Gesamtkapitalbedarf wird den vorhandenen Eigenmitteln des Unternehmens gegenübergestellt. Zusätzlich werden verschiedene Kennziffern zur Kapitaladäquanz als Verhältnis von Ist- zu Soll-Kapital ausgewiesen. Als Berichtsperioden werden die Ist-Quartalsstichtage sowie der Planungszeitraum abgebildet. Des Weiteren erfolgt eine Darstellung des Maßnahmencontrollings. Berichtsempfänger sind vor allem die Unternehmensführung (Vorstand), die betroffenen Fachbereiche sowie die Konzern-Revision.

In regelmäßig stattfindenden unternehmensinternen Risikomanagement-Sitzungen und Risikokonferenzen werden die risikorelevanten Sachverhalte und Ergebnisse erörtert. Zusätzlich erfolgt die Berichterstattung in konzernweiten segmentspezifischen RMC-Sitzungen (Risk Management Committee), in denen der unternehmensübergreifende Austausch zu relevanten Inhalten des Risikomanagements stattfindet. Ziel dieser Sitzungen ist es, auf Veränderungen der Risikosituation konzernweit angemessen und zeitnah zu reagieren. Insgesamt erlaubt das Risikoreporting somit eine systematische und geordnete Weiterleitung risikorelevanter Informationen an die Entscheidungsträger und ist somit eine wesentliche Grundlage für die laufende Risikoüberwachung.

Risikosteuerung

Grundlage der Risikosteuerung ist das standardisierte Risikoreporting, das Auskunft über die Gesamtrisikosituation unserer Gesellschaft gibt. Im Risikobericht werden auch die eingeleiteten Maßnahmen dokumentiert, die im Vorstand oder in dem verantwortlichen RMC beschlossen wurden. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch definierte Verantwortliche und ggf. durch unternehmensübergreifende Arbeits- oder Projektgruppen.

Zusätzlich wird die Risikosteuerung durch Richtlinien (u.a. Kapitalanlage- und Zeichnungsrichtlinien, Richtlinien zur Produktentwicklung und Schadenregulierung), weitere Analyseinstrumente sowie durch vorhandene Limitsysteme ergänzt. Diese berücksichtigen neben ökonomischen Sicherheitsnebenbedingungen auch gesetzliche und sonstige Restriktionen. Sollte aufgrund einer sich unterjährig verschärfenden Risikosituation eine Abweichung von den Kapitalanlage-, Zeichnungs- oder anderweitigen Richtlinien erforderlich sein, werden entsprechende Maßnahmen ebenfalls im Vorstand oder im verantwortlichen RMC beschlossen und kontrolliert.

Solvabilitätsanforderungen

Die Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft - die sog. Solvabilität - beträgt 131,2 %. Dabei wurden Beteiligungen sowie Forderungen aus Genussrechten und Nachrangdarlehen an bzw. gegenüber Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen nicht in Abzug gebracht, da unsere Gesellschaft in die Berechnung einer Solvabilität für Finanzkonglomerate auf Ebene der AMB Generali Holding AG einbezogen wird und dadurch auf Ebene der Solo-Solvabilität keine Abzugsverpflichtung besteht. Es wurden vorhandene Eigenmittel in Höhe von 183,4 Mio. € berücksichtigt. Bewertungsreserven flossen in die Berechnung nicht ein. Die Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck und der Risikolage angemessen.

Zusammenfassende Darstellung des Risikomanagements

Im Rahmen der expliziten Risikobewertung durch das Konzernrisikomodell ist eine adäquate Kapitalisierung der Generali Versicherung AG zum heutigen Zeitpunkt zu verzeichnen.

Mit Hilfe gezielter Richtlinien, vorhandener Limitsysteme sowie eines durchgängigen Controllings der Bestände in der Generali Versicherung AG wird potenziellen Risiken in der Kapitalanlage und der Versicherungstechnik frühzeitig Rechnung getragen. Liquiditätsrisiken werden darüber hinaus durch ein striktes Liquiditätsmanagement, u. a. auf Basis einer monatlichen Liquiditätsplanung und -überwachung, gesteuert.

Auch den operationalen Risiken begegnen wir frühzeitig und sachgerecht. Durch die Einbindung der AMB Generali Informatik Services GmbH - bei ihr sind die Aufgaben des Konzerns im Bereich IT gebündelt - in das Risikomanagementsystem der AMB Generali Gruppe verfügen wir über effiziente Instrumente, IT-Risiken konzernweit zu erkennen.

Die Risiken, die aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen/steuerlichen Entwicklungen resultieren, werden fortlaufend überwacht und hinsichtlich bilanzieller Konsequenzen geprüft.

Der dominante Einflussfaktor für die Entwicklung der Kapitalmärkte war seit Mitte

2007 die durch den Wertverfall der US-Immobilien ausgelöste Finanz- und Kreditmarktkrise. Die unmittelbaren Auswirkungen aus der so genannten Subprime-Krise sind bei Generali Versicherung AG vernachlässigbar.

Die Gesellschaft ist nicht direkt in syndizierten Immobilienkrediten des US-Subprime-Segments engagiert. Mit Ausnahme traditioneller Pfandbriefanlagen in Europa besteht kein Exposure in verbrieften Immobilienfinanzierungen.

Im Bereich der auch aus der Presse bekannten indirekt betroffenen Engagements in börsennotierte Inhabergenüsse der IKB Deutsche Industriebank AG wurden die Wertminderungen bilanziell berücksichtigt. Bei Kreditkartenforderungen und sonstigen ABS (Asset Backed Securities) sehen wir derzeit wegen der Halteabsicht und aufgrund der Einpreisung von hohen Ausfallraten in den Produktkalkulationen keine negativen Auswirkungen auf künftige Abschlüsse. Die Gesellschaft hat keine Anlagen im Bestand, deren Ratingklassifizierung von der Krediteinschätzung eines spezialisierten Versicherers abgeleitet ist. Ebenfalls ist sie nicht im Segment der US-Kommunalanleihen engagiert, sodass insgesamt kein direktes Exposure in sogenannten "Monolinern" gegeben ist.

Die mit der Krise verbundene, deutliche Korrektur der Aktienmärkte zu Beginn des Jahres 2008 hat allerdings Einfluss auf die Risikotragfähigkeit der Gruppe. Die Kapitalmarktentwicklung wird laufend beobachtet, um bei einer sich verschärfenden Risikosituation zeitnahe und angemessene Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Anforderungen aus dem zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts wurden durch ein konzernweites Projektteam und korrespondierende Arbeitsgruppen erfolgreich umgesetzt. Die für das Geschäftsjahr 2008 erforderlichen Anpassungen im Versicherungsbestand und die Anforderungen in Verbindung mit den später in Kraft tretenden Bestandteilen der Informationspflichtenverordnung werden in den bewährten Projektstrukturen weiterverfolgt bzw. umgesetzt, um die Prozessrisiken zu begrenzen.

Grundsätzlich beinhaltet die geplante Zusammenführung von Generali und Volksfürsorge auch Risiken. Der derzeitige Planungsstand lässt eine inhaltliche und quantitative Bewertung noch nicht zu. Nach Ende der Grobkonzeptionsphase dürften erste Einschätzungen vorliegen. Durch professionelles Projektmanagement sollen Risiken frühzeitig erkannt und zeitnah Gegenmaßnahmen entwickelt werden.

Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Generali Versicherung AG erheblich beeinträchtigen könnte. Bestandsgefährdende Risiken sind somit derzeit nicht erkennbar.

Ausblick

Gesamtwirtschaftliche Erwartungen für 2008

Globales Wachstum im Jahr 2008 deutlich schwächer erwartet

Die Krise im US-Immobiliensektor dürfte im Jahr 2008 eine deutliche Wachstumsverlangsamung in den USA nach sich ziehen. Diese könnte aufgrund einer verminderten Exportnachfrage das Wachstum im Euro-Raum und in Japan ebenfalls belasten. Auch wegen des starken Euro wird der Außenhandel das Wachstum im Euro-Raum negativ beeinflussen, so dass wir eine Wachstumsrate von 1,7 % im kommenden Jahr erwarten. In Deutschland wird das Wachstum verstärkt von der Binnennachfrage getragen, die von einem robusten Arbeitsmarkt gestützt wird. Insgesamt dürfte die Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Niveau des Euro-Raums liegen.

Moderate Entwicklung an den Finanzmärkten

Schwaches erstes Halbjahr 2008 für Aktien erwartet

Die Krise an den Geld- und Kreditmärkten dürfte insbesondere zu Beginn des Jahres Finanztitel weiter belasten und für eine hohe Volatilität an den Aktienmärkten sorgen. Die Gewinne bei Banken werden sehr wahrscheinlich durch fortgesetzte Abschreibungen belastet. In den übrigen Sektoren sollte die Abschwächung der globalen Konjunkturdynamik ebenfalls spürbar werden. Erst in der 2. Jahreshälfte erwarten wir eine positive Entwicklung bei Aktien. Dabei könnte dann insbesondere eine Erholung in den USA zu einer leicht höheren Wertsteigerung in dieser Region gegenüber dem Euro-Raum führen. Die Erträge im Euro-Raum dürften am Jahresende bei 5 % liegen.

Langfristrenditen dürften in der zweiten Jahreshälfte leicht steigen

Die Renditen am Rentenmarkt dürften zu Beginn des Jahres 2008 wegen der Kreditkrise und der Flucht von Investoren in sichere Anlagen noch unter Druck bleiben. Auch Sorgen über eine Rezession in den USA dürften die Renditen zunächst niedrig halten. Im Verlaufe des Jahres sollten die Belastungen für Titel, die mit Vermögenswerten besichert sind, nachlassen. Daher erscheint es wahrscheinlich, dass sich die Verzinsung von 10-jährigen Staatsanleihen etwas erholen kann. Sowohl in den USA als auch im Euro-Raum erwarten wir ein Renditeniveau von 4,40 % bei 10-jährigen Staatsanleihen im Dezember 2008.

Versicherungswirtschaft mit leichtem Beitragswachstum

Das Wachstum der deutschen Versicherungswirtschaft wird im Jahr 2008 auf vergleichsweise niedrigem Niveau verharren und weiter hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurückbleiben. Zwar geht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) davon aus, dass sich die Wachstumsrate mit einer Beitragssteigerung von rund 1,5 % im Vorjahresvergleich leicht verbessern wird. Möglichen Impulsen aus der positiven konjunkturellen Entwicklung wirken jedoch ein intensiver Wettbewerb in der Schaden- und Unfallversicherung, der erreichte Grad der Marktdurchdringung sowie vor allem die Auswirkungen politischer Reformen entgegen.

Unverändertes Beitragsaufkommen in der Schaden- und Unfallversicherung

Ein hoher Grad der Marktdurchdringung und der fortgesetzte Preiswettbewerb, der sich tendenziell auf immer mehr Sparten ausweitet, hemmen nach wie vor das Beitragswachstum der Schaden- und Unfallversicherer. Auch die verbesserte wirtschaftliche Lage dürfte 2008 nur partiell zu einer verstärkten Nachfrage nach Versicherungsschutz führen. Vor diesem Hintergrund rechnet die Branche für die Schaden- und Unfallversicherung mit einer stagnierenden Beitragsentwicklung. Allerdings ergeben sich in den einzelnen Versicherungszweigen unterschiedliche Verläufe: Während für die Kfz-Versicherung mit einem weiteren Rückgang des Prämienaufkommens von 2 % gerechnet wird, erwartet der GDV in der Privaten Sachversicherung (insb. Verbundene Wohngebäude und Verbundene Hausrat), in der Allgemeinen Unfallversicherung sowie in der Rechtsschutzversicherung ein jeweils leichtes Beitragswachstum.

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

Im November 2007 hat das Bundesministerium der Justiz den Entwurf eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) veröffentlicht. Schwerpunkte der geplanten Gesetzesreform sind die Deregulierung und Kostensenkung insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Verbesserung der Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Für die Jahresabschlüsse unserer Gesellschaft für Geschäftsjahre ab 2009 werden sich voraussichtlich Auswirkungen aus den geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften ergeben.

Maßnahmen zur VVG-Reform

Für das Geschäftsjahr 2008 haben wir die notwendigen Ressourcen für die Umsetzung der neuen Anforderungen der VVG-Reform für erforderliche Anpassungen aus den später in Kraft tretenden Bestandteilen der Informationspflichtenverordnung abgeschätzt und budgetiert. Die weitgehende Beibehaltung der im Jahr 2007 bewährten Projektstrukturen sowie die Abstimmung mit anderen geplanten Konzernprojekten stellen einen möglichst reibungslosen Umstellungsprozess sicher.

Subprime-Krise

Die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten ist von extremer Unsicherheit geprägt, die zum erheblichen Teil auch auf einen Vertrauensverlust gegenüber Banken- und Finanztiteln zurückzuführen ist. In der Konsequenz entsteht eine massive Kaufzurückhaltung, so dass die Kursausschläge deutlich stärker ausfallen als üblich. Neben der seit 2007 andauernden Finanzkrise ist dabei die Erwartung einer Rezession in den USA ein maßgeblicher Faktor. Zwar sehen auch wir eine markante Abschwächung der Konjunkturentwicklung, eine anhaltende und deutliche Rezession ist aus unserer Sicht aber unwahrscheinlich. Deshalb erscheint uns die bereits in den Aktienpreisen enthaltene Rezessionsangst deutlich übertrieben. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die unmittelbaren Folgen der Krise an den US-Hypothekenmärkten bereits weitgehend in den Bilanzen der Banken verarbeitet sind. Auch die Probleme einzelner Versicherer aus der Versicherung von Subprime-Risiken werden nicht zu einem Zusammenbruch des Kommunalanleihenmarktes in den USA führen.

Vor diesem Hintergrund werten wir die derzeitige Marktbewegung an den Aktienmärkten als zu pessimistisch und erwarten im weiteren Jahresverlauf deutlich höhere Kurse als heute. Diese Erwartung wird durch die überwiegende Zahl der Analystenschätzungen gestützt, die weiterhin knapp zweistellige Zuwächse bei den Unternehmensgewinnen erwarten.

Ergebniserwartung 2008

Neben dem Geschäftsverlauf in den Versicherungssparten und der Entwicklung auf den Finanz- und Kapitalmärkten werden die Ergebnisse des Projektes zur Prüfung der Zusammenführung von Volksfürsorge und Generali wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsabläufe haben. Die daraus resultierenden Maßnahmen werden zur langfristigen Sicherung unseres Unternehmenserfolgs beitragen.

Unter Abwägung von Chancen und Risiken sind wir überzeugt, unser ertragreiches Wachstum im kommenden Jahr fortzusetzen, sowie das gute Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2007 im Geschäftsjahr 2008 nochmals verbessern zu können. Diese positiven Erwartungen für 2008 und darüber hinaus werden durch das aktuelle Rating der international renommierten Ratingagentur Standard & Poor's unterstützt.

Anlage zum Lagebericht

Betriebene Versicherungszweige und Versicherungsarten

Im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

Allgemeine Unfallversicherung

Einzel-Unfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr

Gruppenunfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr

Probandenversicherung

Luftfahrtunfallversicherung

Reiseunfallversicherung

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

übrige und nicht aufgegliederte Allgemeine Unfallversicherung

Haftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung

(einschließlich Sportboot- und Hundehalter-Haftpflichtversicherung)

Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung

Umwelt-Haftpflichtversicherung

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Strahlen- und Atomanlagen-Haftpflichtversicherung

Feuerhaftungsversicherung

Haftpflichtversicherung für nichtversicherungspflichtige Landfahrzeuge

übrige und nicht aufgegliederte Allgemeine Haftpflichtversicherung

Kraftfahrtversicherung

Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Fahrzeugvollversicherung

Fahrzeugteilversicherung

Kraftfahrtunfallversicherung

Feuerversicherung

Feuer-Industrie-Versicherung

landwirtschaftliche Feuerversicherung

sonstige Feuerversicherung

Verbundene Hausratversicherung

Verbundene Wohngebäudeversicherung

Einbruchdiebstahl- und Raub(ED)-Versicherung

Leitungswasser(LW)-Versicherung

Sturmversicherung

Versicherung weiterer Elementarschäden bei gewerblichen Risiken

Technische Versicherungen

Maschinenversicherung (einschließlich der Baugeräteversicherung)

Elektronikversicherung

Montageversicherung

Bauleistungsversicherung

übrige und nicht aufgegliederte technische Versicherung

Einheitsversicherung

Tierversicherung

Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Technische Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Sonstige Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended Coverage(EC)-Versicherung)

Transportversicherung

Kaskoversicherung

Transportgüterversicherung

Valorenversicherung (gewerblich)

Filmversicherung

Verkehrshaftungsversicherung (einschließlich der Speditions- und Rollfuhrversicherung)

Kriegsrisikoversicherung

übrige und nicht aufgegliederte Transportversicherung

(einschließlich Versicherung von Offshore-Risiken)

Luftfahrtversicherung

Luftfahrzeug-Kaskoversicherung

Beistandsleistungsversicherung

Schutzbrief

Luft-und Raumfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Luftfahrt-Haftpflichtversicherung (einschließlich der Luftfrachtführer-Haftpflichtversicherung)

Luft- und Raumfahrzeug-Haftpflicht

Sonstige Schadenversicherung

Sonstige Sachschadenversicherung

Sonstige Vermögensschadenversicherung

Sonstige gemischte Versicherung

In dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft

Allgemeine Unfallversicherung

Probandenversicherung

Haftpflichtversicherung

Privathaftpflichtversicherung

(einschließlich Sportboot- und Hundehalter-Haftpflichtversicherung)

Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung

Umwelt-Haftpflichtversicherung

Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung

Strahlen- und Atomanlagen-Haftpflichtversicherung

Feuerhaftungsversicherung

Haftpflichtversicherung für nichtversicherungspflichtige Landfahrzeuge

übrige und nicht aufgegliederte Allgemeine Haftpflichtversicherung

Feuerversicherung

Feuer-Industrie-Versicherung

Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended Coverage(EC)-Versicherung)

Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Technische Betriebsunterbrechungs-Versicherung

Hagelversicherung

Sonstige Schadenversicherung

Sonstige gemischte Versicherung

Jahresabschluss

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva


31.12.2007 31.12.2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
A. Immaterielle Vermögensgegenstände




1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände


924 1.825
B. Kapitalanlagen




I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

198.382
201.243
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
22.842

22.842
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
65.000

25.000
3. Beteiligungen
448

448



88.290
48.290
III. Sonstige Kapitalanlagen




1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
278.993

263.939
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
261.685

403.126
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen
13.123

15.427
4. Sonstige Ausleihungen




a) Namensschuldverschreibungen 278.650


213.762
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 353.549


395.917
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 0



d) übrige Ausleihungen 40.537


40.452


672.736

650.131
5. Einlagen bei Kreditinstituten
89.400

109.850
6. Andere Kapitalanlagen
6





1.315.943
1.442.479
IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft

6.015
7.651
davon: an verbundene Unternehmen:
418 Tsd. € (Vj. 436 Tsd. €)









1.608.630 1.699.663
C. Forderungen




I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:




1. Versicherungsnehmer
22.700

23.101
2. Versicherungsvermittler
34.495

30.689
davon: an verbundene Unternehmen:
81 Tsd. € (Vj. 826 Tsd. €)


57.195
53.790
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft

18.139
2.186
davon: an verbundene Unternehmen:
16.626 Tsd. € (Vj. 255 Tsd. €)





III. Sonstige Forderungen

258.094
191.365
davon: an verbundene Unternehmen:
226.326 Tsd. € (Vj. 158.347 Tsd. €)









333.428 247.341
D. Sonstige Vermögensgegenstände




I. Sachanlagen und Vorräte

16.998
17.427
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

12.931
9.557
III. Andere Vermögensgegenstände

5.864
6.479




35.793 33.463
E. Rechnungsabgrenzungsposten




I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten

24.017
26.755
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

2.665
4.143




26.682 30.898
Summe Aktiva


2.005.457 2.013.190


Passiva

31.12. 2007 31.12. 2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
A. Eigenkapital



I. Gezeichnetes Kapital
86.190
86.190
II. Kapitalrücklage
14.559
14.559
III. Gewinnrücklagen



1. gesetzliche Rücklage 2.556

2.556
2. andere Gewinnrücklagen 80.971

80.971


83.527
83.527



184.276 184.276
B. Sonderposten mit Rücklageanteil

3.618 0
C. Versicherungstechnische Rückstellungen



I. Beitragsüberträge



1. Bruttobetrag 121.403

121.576
2. davon ab:



Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 12.116

11.879


109.287
109.697
II. Deckungsrückstellung



1. Bruttobetrag 83.122

80.016
2. davon ab:



Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0

0


83.122
80.016
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle



1. Bruttobetrag 1.352.758

1.383.908
2. davon ab:



Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 365.414

363.751


987.344
1.020.157
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung



1. Bruttobetrag
15.827
15.672
V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
224.909
225.306
VI.Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen



1. Bruttobetrag 14.432

13.379
2. davon ab:



Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 2.218

2.112


12.214
11.267



1.432.703 1.462.115
D. Andere Rückstellungen



I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
146.474
150.622
II. Steuerrückstellungen
27.062
23.340
III. Sonstige Rückstellungen
70.094
75.185



243.630 249.147
E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft

118 1.055
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen:
118 Tsd. € (Vj. 956 Tsd. €)




F. Andere Verbindlichkeiten



I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber



1. Versicherungsnehmern 39.977

44.752
2. Versicherungsvermittlern 21.894

24.349
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen:
12 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)






61.871
69.101
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft
438
11.525
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen:
21 Tsd. € (Vj. 11.171 Tsd. €)




III. Sonstige Verbindlichkeiten
74.044
30.316
davon:



aus Steuern: 12.175 Tsd. € (Vj. 9.269 Tsd. €)



im Rahmen der sozialen Sicherheit:
0 Tsd. € (Vj. 4 Tsd. €)




gegenüber verbundenen Unternehmen:
45.322 Tsd. € (Vj. 4.931 Tsd. €)







136.353 110.942
G. Rechnungsabgrenzungsposten

4.759 5.655
Summe der Passiva

2.005.457 2.013.190

Für den Bereich der Allgemeinen Unfallversicherung, der Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr und der Kraftfahrtunfallversicherung gilt: Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C.II. bzw. C.III. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung der §§ 341 f und 341 g HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG ist die Deckungsrückstellung nach den genehmigten geltenden Geschäftsplänen berechnet worden.

Für den Bereich der Haftpflicht- und Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung gilt:

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C.III. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung der §§ 341 f und 341 g HGB berechnet worden ist.

München, 14. Januar 2008

Der Verantwortliche Aktuar

Diplom-Mathematiker

Hans-Herbert Rospleszcz

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007





2007 2006


Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
I. Versicherungstechnische Rechnung




1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung




a) Gebuchte Bruttobeiträge
966.094

936.605
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge
175.761

177.443



790.333
759.162
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge
169

-341
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen
-237

379



406
-720




790.739 758.442
2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung


5.163 4.158
3. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung


3.855 3.430
4. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung




a) Zahlungen für Versicherungsfälle




aa) Bruttobetrag
674.883

660.213
bb) Anteil der Rückversicherer
105.761

95.263



569.122
564.950
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle




aa) Bruttobetrag
-30.953

-73.095
bb) Anteil der Rückversicherer
1.663

-10.516



-32.616
-62.579




536.506 502.371
5. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen




a) Netto-Deckungsrückstellung

-3.106
-5.385
b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen

-947
137




-4.053 -5.248
6. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung


3.741 2.847
7. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung




a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb

282.700
279.442
b) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft

59.188
61.396




223.512 218.046
8. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung


5.352 5.154
9. Zwischensumme


26.593 32.364
10. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen


397 -27.952
11. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung


26.990 4.412
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung




1. Erträge aus Kapitalanlagen




a) Erträge aus Beteiligungen
1.882

1.851
davon: aus verbundenen Unternehmen:
1.882 Tsd. € (Vj.1.851 Tsd. €)





b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen




davon: aus verbundenen Unternehmen:
2.286 Tsd. € (Vj. 1.393 Tsd. €)





aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.955


15.204
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 75.966


61.844


89.921

77.048
c) Erträge aus Zuschreibungen
2.664

841
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen
30.436

32.970
e) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil
0





124.903
112.710
2. Aufwendungen für Kapitalanlagen




a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen
6.185

8.353
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen
17.066

15.811
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen
8.476

1.086
d) Aufwendungen aus Verlustübernahme
605

690
e) Einstellung in den Sonderposten mit Rücklageanteil
3.618

0



35.950
25.940



88.953
86.770
3. Technischer Zinsertrag

5.167
4.175




83.786 82.595
4. Sonstige Erträge

241.382
145.341
5. Sonstige Aufwendungen

268.936
184.519




-27.554 -39.178
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit


83.222 47.829
7. Außerordentliche Aufwendungen

11.538
8.600
8. Außerordentliches Ergebnis


-11.538 -8.600
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

27.078
17.739
davon: Konzernumlagen:
11.257 Tsd. € (Vj. 12.905 Tsd. €)





davon: latente Steuern:
0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)





10. Sonstige Steuern

320
1.121
davon: Konzernumlagen:
34 Tsd. € (Vj. 63 Tsd. €)









27.398 18.860
11. Erträge aus Verlustübernahme


0 0
12. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne


44.286 20.369
13. Jahresüberschuss


0 0
14. Ertrag aus der Kapitalherabsetzung


0 55.000
15. Rückzahlung an Aktionäre aufgrund Kapitalherabsetzung


0 -55.000
16. Bilanzgewinn


0 0

Anhang

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Bei den sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene EDV-Programme, die zu den Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger linearer Abschreibungen bilanziert wurden. Außerdem beinhalten sie den Kaufpreis für den übernommenen abgegrenzten Bestand an Versicherungsverträgen. Dieser Kaufpreis wird auf die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die steuerlich höchstzulässigen Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen nur bei einer dauerhaften Wertminderung. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 HGB, bewertet.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit dem Nennwert bewertet.

Im Geschäftsjahr wurden Aktien und Investmentanteile dem Anlagevermögen zugeordnet, da diese dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen bestimmt sind. Gemäß § 341 b Abs. 2 S. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 2 HGB wurden sie nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Zur Feststellung, ob eine voraussichtlich dauernde Wertminderung der betreffenden Vermögensgegenstände vorliegt und somit eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 2 S. 3 HGB vorzunehmen ist, wurden die Zeitwerte der letzten sechs Monate herangezogen. Eine voraussichtlich andauernde Wertminderung wurde angenommen, wenn der Zeitwert der einzelnen Wertpapiergattungen in diesem Zeitraum durchgehend weniger als 80 % des durchschnittlichen Buchwertes zum Bewertungsstichtag betrug. Sofern eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich war, wurde auf den jeweils höheren Wert aus Substanz- bzw. Marktwert abgeschrieben. Zuschreibungen erfolgen dann, wenn der Grund für die andauernde Wertminderung weggefallen ist.

Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Börsenkurswerten zum Bewertungsstichtag bilanziert, sofern diese niedriger sind. In den Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nach dem strengen Niederstwertprinzip sind durch das Wertaufholungsgebot gemäß § 280 Nr. 1 HGB im Geschäftsjahr bis maximal zu den Anschaffungskosten zugeschrieben worden.

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen sowie Sonstige Ausleihungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag abzüglich geleisteter Tilgungen bewertet, Agio- und Disagiobeträge sind durch aktive und passive Rechnungsabgrenzung kapitalanteilig auf die Laufzeiten verteilt. Zerobonds wurden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich jährlich angefallener Zinsforderungen angesetzt.

Einlagen bei Kreditinstituten, Depot- und Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft, Schecks, Kassenbestand, laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Zins- und Mietforderungen sowie Sonstige Forderungen sind mit den Nennbeträgen bewertet.

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um die unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften zulässigen Abschreibungen, aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Für Drucksachen und Büromaterial wurde ein Festwert nach § 240 HGB gebildet. Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft wurden zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, vorgenommen und aktivisch abgesetzt.

Die Brutto-Beitragsüberträge in den Sach- und Haftpflicht-/Unfall-Versicherungszweigen sowie in den Kraftfahrtversicherungszweigen wurden nach der pro-rata-temporis-Methode auf Basis der gebuchten Beiträge ermittelt. In der Transportversicherung wurden die Beitragsüberträge auf der Basis der Geschäftsjahresbeiträge nach der Pauschalmethode errechnet.

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden die brutto ermittelten Übertragssätze auf die verrechneten übertragspflichtigen Beiträge angewendet.

Die Beitragsüberträge des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts wurden für den überwiegenden Teil dieses Geschäfts nach den von den Vorversicherern aufgegebenen Übertragssätzen, angewendet auf die übertragspflichtigen Beiträge, errechnet. Lagen derartige Aufgaben nicht vor, erfolgte die Ermittlung nach Abrechnungszeiträumen nach dem 1/8-, 1/4- bzw. 1/2-System. Die Beitragsüberträge in den Transport-Versicherungszweigen und der Lebensrückversicherung sind unverändert nach Pauschalsätzen ermittelt worden. Für fakultative Übernahmen waren, soweit es sich nicht um Konzern-Geschäft handelte, wie in den Vorjahren die Übertragssätze des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts Grundlage für die Berechnung. Die Bei-tragsübertrags-Ermittlung für die Retrozessions-Beiträge erfolgte nach den gleichen Grundsätzen wie im Brutto-Geschäft.

Der Kostenabzug von den Beitragsüberträgen im selbst abgeschlossenen und in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft wurde unter Berücksichtigung des koordinierten Ländererlasses der Obersten Finanzbehörden vom 30. April 1974 vorgenommen.

Die Deckungsrückstellungen wurden für das selbst abgeschlossene Geschäft nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und für das übernommene Rückversicherungsgeschäft nach den Aufgaben der Vorversicherer bilanziert. Der sich aus den getroffenen Vereinbarungen ergebende Anteil der Rückversicherer wurde abgesetzt.

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle für das selbst abgeschlossene Geschäft brutto wurde individuell für jeden einzelnen Schadenfall ermittelt. Ansprüche aus Regressen und Teilungsabkommen sowie Provenues wurden abgesetzt. Im übernommenen Rückversicherungsgeschäft brutto erfolgte die Schadenreservierung nach den Aufgaben der Vorversicherer. Daneben waren im selbst abgeschlossenen und in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft Spätschadenrückstellungen erforderlich. Schadenregulierungskosten wurden nach dem koordinierten Ländererlass der Obersten Finanzbehörden vom 2. Februar 1973 zurückgestellt. Die in der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthaltene Rentendeckungsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem im Geschäftsplan festgelegten Zinssatz errechnet.

Als Anteil der Rückversicherer an der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wurde der Betrag abgesetzt, der dem Risikoanteil der Rückversicherer entsprach und sich aus den getroffenen Vereinbarungen ergab. Die erfolgsunabhängige Rückstellung für Beitragsrückerstattung errechnet sich aus dem geschätzten zukünftigen Aufwand.

Die erfolgsabhängige Rückstellung für Beitragsrückerstattung enthält für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft die Rückstellung für die mit Überschussbeteiligung versehene Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Diese wurde nach den in den Geschäftsplänen festgelegten Grundsätzen ermittelt.

Die Schwankungsrückstellung wurde nach § 29 RechVersV ermittelt. Die Schwankungsrückstellung, der im Zweig 28 (BersVersV) zusammengefassten Versicherungszweige, wird aufgrund dem sich aus der zweiten Verordnung zur Änderung der RechVersV vom 29. Mai 2006 ergebenden Wahlrecht, auf 5 Jahre verteilt aufgelöst. Die Rückstellung für die Versicherung von Atomanlagen und für das Großrisiko Produkthaftpflicht-Versicherung von Pharma-Risiken wurde gemäß § 30 RechVersV passiviert. Zu der Ermittlung der sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen ist Folgendes zu bemerken:

a) Die Rückstellung für Verpflichtungen aus unerledigten Schadenfällen des Vereins Verkehrsopferhilfe e.V. wurde für unseren Anteil um ein Jahr zeitversetzt bilanziert.

b) Die Stornorückstellung für das selbst abgeschlossene Geschäft brutto wurde auf der Grundlage von Erfahrungswerten ermittelt. Sie umfasst die zu erwartenden Ausfälle beim Beitragseinzug aus dem technischen Storno. Der Anteil der Rückversicherer wurde abgesetzt.

c) Die Rückstellung für drohende Verluste wird gebildet, wenn am Bilanzstichtag mit hinreichender Wahrscheinlichkeit abzusehen ist, dass die künftigen Leistungsverpflichtungen aus schwebenden Versicherungsgeschäften die Gegenleistungsansprüche übersteigen. Die Rückstellung für drohende Verluste wird mit Hilfe eines statistischen Verfahrens einzeln je Sparte ermittelt.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, Vorruhestandsleistungen und Altersteilzeit werden unter Anwendung der neuen Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck RT 2005 G mit dem Teilwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 5,5 % versicherungsmathematisch ermittelt.

Die Rückstellung für Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums wurde mit dem handelsrechtlich zulässigen Höchstbetrag nach dem Teilwertverfahren gebildet. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen orientiert sich am voraussichtlichen Bedarf.

Die Rückstellung für drohende Verluste für Aktienoptionen ist nach der Black&Scholes-Methode bewertet.

Depot- und Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft, Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft sowie sonstige Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Einzelne versicherungstechnische Jahresabschlussposten enthalten Schätzanteile.

Die in der Bilanz am 31. Dezember 2007 enthaltenen, auf fremde Währung lautenden Posten wurden mit den Devisenkursen (Mittelkursen) in € umgerechnet. Bei Zahlungseinund -ausgängen in fremden Währungen im Geschäftsjahr waren für die Umrechnung in € die jeweiligen Kurse im Zeitpunkt der Durchführung des Geschäftsvorfalls maßgebend. Die Umrechnungen erfolgten pro Währung.

Der überwiegende Teil des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäfts wird um ein Jahr zeitversetzt bilanziert. Der im Jahresabschluss 2007 zeitversetzt erfasste Teil hat ein Beitragsvolumen von rd. 1 Mio. € und betrifft fast alle Versicherungszweige.

Zeitwertermittlung

Die Bewertung der Grundstücke erfolgte zum Bilanzstichtag grundsätzlich nach dem Ertragswertverfahren. Hiervon ausgenommen war unter anderem die Bewertung der Baugrundstücke und der im Bau befindlichen Grundstücke, für die als Zeitwerte die Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt wurden. Die fremdgenutzten Grundstücke und Bauten werden nach einem festgelegten Mehrjahresplan in einem Zeitraum von 5 Jahren von externen Gutachtern (öffentlich bestellte Sachverständige) bewertet. In 2007 wurden von 14 Grundstücken und Bauten 3 neu bewertet.

Prozentualer Anteil der neu bewerteten Grundstücke und Bauten im jeweiligen Jahr

Jahr %
2003 50,00
2004 11,11
2005 0,00
2006 11,76
2007 21,43

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien, Investmentanteile und vinkulierten Wertpapiere richtet sich der Zeitwert der börsengängigen Titel nach den Börsenkursen; derjenige der Investmentanteile nach den Rücknahmepreisen am Bilanzstichtag.

Für die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und an Beteiligungsgesellschaften, deren Aktien jeweils an der Börse gehandelt werden, gilt der Börsenkurs am Bilanzstichtag als maßgebend. Andere Anteile an verbundenen Unternehmen bewerten wir nach dem Ertragswertverfahren. Liegen Marktwerte nicht vor oder erfüllen Unternehmen Teilfunktionen unseres Betriebs oder stellen die Anteile an ihnen ausschließlich eine Kapitalanlage dar, setzen wir die Zeitwerte dieser Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der jeweiligen Gesellschaft oder mit dem Buchwert an. Der Grundsatz der Vorsicht wird bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie sonstige zum Nennwert bilanzierte Ausleihungen, werden mittels der Discounted Cash Flow-Methode ermittelt. Als Grundlage der Bewertung dienen dabei Swapzinssätze unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Anlage und der Kreditqualität des Emittenten.

Die Zeitwerte der sonstigen Kapitalanlagen und Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft, die zu Nennwerten bilanziert werden, entsprechen den jeweiligen fortgeführten Anschaffungskosten.


Zeitwert Buchwert

Mio. € Mio. €
Es sind folgende Zeitwerte der zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen ermittelt worden:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 35,1 198,4
Anteile an verbundenen Unternehmen 47,4 22,8
Beteiligungen 1,6 0,4
Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 315,2 279,0
Inhaberschuldverschreibungen, andere festverzinsliche Wertpapiere sowie sonstige Ausleihungen (Zeros) und andere Kapitalanlagen 268,8 270,7
Summe 868,2 771,4
Es sind folgende Zeitwerte der zu Nennwert bilanzierten Kapitalanlagen ermittelt worden:

Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sowie Sonstige Ausleihungen, soweit sie nicht nach Anschaffungskosten bilanziert werden 716,3 728,7
Sonstige Kapitalanlagen und Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft, soweit sie nicht nach Anschaffungskosten bilanziert werden 108,3 108,5
Summe 824,6 837,2

Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Am 1. Januar 2008 trat die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes in Kraft. Hiernach sind die Bewertungsreserven für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen bereits im aktuellen Jahresabschluss anzugeben. Nach Ermittlung der Bewertungsreserven, werden diese nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch den Versicherungsnehmern zugeordnet. Bei der Generali Versicherung AG werden die Versicherungsnehmer, die eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung abgeschlossen haben, an den Bewertungsreserven der Kapitalanlagen des betreffenden Sicherungsvermögens beteiligt. Die Summe der Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen sowie Zu- und Abschreibungen dieser Kapitalanlagen beträgt 111,5 Mio. €, des beizulegenden Zeitwerts 108,3 Mio. € und der sich daraus ergebende Saldo -3,2 Mio. €. Dem einzelnen Versicherungsnehmer werden daraus bei Beendigung des Versicherungsvertrages der für diesen Zeitpunkt ermittelte auf ihn entfallende Betrag zur Hälfte zugeteilt und an ihn ausgezahlt. Bestehen für diesen Zeitpunkt stille Lasten für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen, so wird der Versicherungsnehmer daran nicht beteiligt.

Entwicklung der Aktivposten A., B. I. bis III. im Geschäftsjahr


Bilanzwerte 1. 1. 2007 Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
A. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.825 44 0 1 0 944
B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 201.243 7.916 0 7.168 2.162 5.771
B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22.842 0 0 0 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 25.000 65.000 0 25.000 0 0
3. Beteiligungen 448 0 0 0 0 0
4. Summe B. II. 48.290 65.000 0 25.000 0 0
B. III. Sonstige Kapitalanlagen





1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 263.939 402.222 0 377.319 230 10.079
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 403.126 191.143 0 331.640 272 1.216
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 15.427 0 0 2.304 0 0
4. Sonstige Ausleihungen





a) Namensschuldverschreibungen 213.762 70.000 0 5.112 0 0
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 395.917 61.609 0 103.977 0 0
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 0 0 0 0 0 0
d) übrige Ausleihungen 40.452 100 0 15 0 0
5. Einlagen bei Kreditinstituten 109.850 0 0 20.450 0 0
6. Andere Kapitalanlagen 6 0 0 0 0 0
7. Summe B. III. 1.442.479 725.074 0 840.817 502 11.295
Insgesamt 1.693.837 798.034 0 872.986 2.664 18.010



Bilanzwerte 31.12. 2007

Tsd. €
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 924
B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 198.382
B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22.842
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 65.000
3. Beteiligungen 448
4. Summe B. II. 88.290
B. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 278.993
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 261.685
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 13.123
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 278.650
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 353.549
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 0
d) übrige Ausleihungen 40.537
5. Einlagen bei Kreditinstituten 89.400
6. Andere Kapitalanlagen 6
7. Summe B. III. 1.315.943
Insgesamt 1.603.539


Aktiva

A. Immaterielle Vermögensgegenstände

Sie umfassen entgeltlich erworbene EDV-Programme, Software und Lizenzen. Außerdem beinhalten sie den Kaufpreis für den durch die ex SAVAG Saarbrücker Versicherungs-AG übernommenen abgegrenzten Bestand an Versicherungsverträgen. Dieser Kaufpreis wird auf die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

B. Kapitalanlagen

B. I. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Gebäude zum Buchwert von 159.796 Tsd. € werden überwiegend vom berichtenden und von verbundenen Unternehmen genutzt.

B. II.1.u.3. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Über die Aufstellung des Anteilsbesitzes berichten wir wie folgt:

Unternehmen Höhe des
Anteils am
Kapital
Geschäftsjahr Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres

%
Tsd. € Tsd. €
G. & G. Lüder Versicherungsmakler GmbH, Hildesheim 50,0 2006 153,4 -126,9
Generali Grundstücksverwaltungs AG & Co. OHG, München 94,9 2007 32.500,0 1.255,0
Generali Seminarzentrum GmbH, München 100,0 2007 25,6 -605,4

Gemäß § 285 Nr. 11 a HGB verweisen wir auf die Generali Grundstückverwaltungs AG & Co. OHG, München.

B. III. Sonstige Kapitalanlagen

Die offenen Derivatepositionen enthalten per 31. Dezember 2007 lediglich Devisentermingeschäfte. Diese werden jeweils zum Terminkurs bewertet. Strukturierte Produkte werden mit dem Optionspreismodell von Hull-White bewertet.

Zeit- und Buchwert der strukturierten Produkte


Zeitwert Buchwert

Mio. € Mio. €

2007 2006 2007 2006
Strukturen mit Zinsrisiko 101,1 31,1 104,0 33,7

C. Forderungen

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betragen 180.509 Tsd. €.

C. III. Sonstige Forderungen

In den sonstigen Forderungen ist das Körperschaftssteuerguthaben nach § 37 Körperschaftssteuergesetz enthalten. Daraus resultiert für die Generali Versicherung AG von 2008 bis 2017 ein Anspruch auf Auszahlung seines Körperschaftssteuerguthabens. Das Körperschaftsteuerguthaben wird bis 2017 mit einem Zinssatz von 4 % abgezinst. Ab dem Jahr 2008 werden insgesamt 18.356,50 Tsd. € in 10 gleichen Jahresbeträgen ausgezahlt.

E. Rechnungsabgrenzungsposten

Hierin ist Agio auf Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen in Höhe von 2.599 Tsd. € enthalten.

Passiva

A. Eigenkapital


2007 2006

Tsd. € Tsd. €
I. Gezeichnetes Kapital 86.190,2 86.190,2
II. Kapitalrücklage 14.558,6 14.558,6
III. Gewinnrücklagen

1. gesetzliche Rücklage 2.556,5 2.556,5
2. andere Gewinnrücklagen 80.970,6 80.970,6
Gesamt 184.275,9 184.275,9

Das gezeichnete Kapital von 86.190,2 Tsd. € besteht zum 31. Dezember 2007 aus 2.784.822 auf den Namen lautende Stückaktien, die zu 75,7 % von der AMB Generali Holding AG, Aachen und zu 24,3 % von der Generali Lloyd AG, München gehalten werden.

B. Sonderposten mit Rücklagenanteil

Aufgrund von § 6b EStG wurden Rücklagen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von insgesamt 3,6 Mio. € gebildet.

C. Versicherungstechnische Rückstellungen

C.IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückserstattung

a) erfolgsunabhängig

selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft 2007 2006

Tsd. € Tsd. €
Stand am 1. Januar 1.915 2.145
Zuführung 1.700 1.447
Entnahme/Zahlung 1.720 1.677
Stand am 31. Dezember 1.895 1.915

b) erfolgsabhängig

selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft 2007 2006

Tsd. € Tsd. €
Stand am 1. Januar 13.758 13.226
Zuweisung aus dem Überschuss des Geschäftsjahres 2.193 1.400
Entnahme im Geschäftsjahr zur Gutschrift 2.019 868
Stand am 31. Dezember 13.932 13.758
Hiervon entfallen auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Überschussanteile 3.031 2.331

Von der Entnahme 2007 von 2.019 (Vj. 868) Tsd. € entfallen 1.785 (Vj. 799) Tsd. € auf zugeteilte Überschussanteile 2007, die als Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern ausgewiesen werden.

Den Versicherungsnehmern wird für 2007 ein Zinsüberschussanteil von 4% (Jahr 2008: Gewinnverband UPR1988: 10 %, restliche Verbände: 4 %) abzüglich maßgeblicher Rechnungszins auf überschussberechtigtes Deckungskapital, ein Grundüberschussanteil (nur beitragspflichtige Versicherungen) von 2 % (im Jahr 2008: 2 %) und ein Ansammlungsüberschussanteil von 4 % (im Jahr 2008: Gewinnverband UPR1988: 10 %, restliche Verbände: 4 %) gutgeschrieben.

Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen



davon für

insgesamt noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen

2007 2006 2007 2006 2007 2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
1. Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft





Unfallversicherung 265.661 257.658 153.038 148.855 0 0
Haftpflichtversicherung 353.309
360.853
283.282 301.178 36.782 26.029
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 813.367
820.625 733.830 742.806 71.541 69.648
Sonstige Kraftfahrtversicherung 82.626
85.727
26.645 24.655 52.052 57.164
Feuer- und Sachversicherung 217.011 224.914 98.004 103.356 48.572 52.724
davon: Feuerversicherung 59.403
60.636
17.603 23.357 33.114 28.786
Verbundene Hausratversicherung 29.058
29.611
9.835 10.005 0 0
Verbundene Wohngebäudeversicherung 66.766
68.132
41.958 40.985 0 3.307
Sonstige Sachversicherung 61.784
66.635
28.608 29.009 15.458 20.631
Transport- und Luftfahrt-Versicherung 30.849
33.478
21.681 21.290 8.282 11.214
Sonstige Versicherungen 14.312 16.378
10.760 12.104 2.822 3.542
Summe 1.777.135
1.799.633
1.327.240 1.354.244 220.051 220.321
Versicherungsgeschäft2. In Rückdeckung übernommenes
35.316
40.225
25.518 29.664 4.858 4.985
3. Gesamtgeschäft 1.812.451
1.839.858
1.352.758 1.383.908 224.909 225.306

Andere Rückstellungen, sonstige


2007


Tsd. €
1. Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtung 25.891
2. Rückstellung für Erfolgsvergütung und ähnliches 15.100
3. Rückstellung für Sozialplan 6.148
4. Rückstellung für Altersteilzeit 5.270
5. Rückstellung für Urlaubsverpflichtungen 3.664
6. Rückstellung für Dienstjubiläen 3.320
7. Rückstellung für Lieferungen und Leistungen, Autobetr.K., Büromat., Druckk. 2.217
8. Rückstellung für Ausgleichsansprüche 1.951
9. Rückstellung für Verpflichtung aus Bestandsübertragung 1.500
10. Rückstellung für Zinsen nach § 233a AO 1.190
11. Rückstellung für Stornosatz für Provisionsausfälle 1.179
12. Rückstellung für Zuschüsse 654
13. Sonstige Rückstellungen 2.010

70.094

In der Sozialplanrückstellung sind die Abfindungen und Restrukturierungen - resultierend aus den Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - in Höhe von 4.148 Tsd. € enthalten.

In den Sonstige Rückstellungen ist eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von 93 Tsd. € aus Aktien Derivaten enthalten.

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagio-Abgrenzungen aus Schuldscheinforderungen, Namensschuldverschreibungen und Hypothekendarlehen von 4.759 Tsd. €.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I.2. Technischer Zinsertrag f. e. R.

Der Technische Zinsertrag für eigene Rechnung enthält die Erträge aus den Kapitalanlagen im Sicherungsvermögen für die Brutto-Beitragsdeckungsrückstellung der selbst abgeschlossenen Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr, die Zinszuführung von 3,5 % zu den Brutto-Rentendeckungsrückstellungen der selbst abgeschlossenen Unfall- und Haftpflichtversicherungen sowie die Depotzinserträge aus der Deckungsrückstellung für das in Rückdeckung übernommene Lebens-, Unfall- und Haftpflichtversicherungsgeschäft. Die an die Rückversicherer gezahlten Depotzinsen sind abgesetzt.

I.4. Aufwendungen für Versicherungsfälle f. e. R.

Aus den im Vorjahr übernommenen Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle für eigene Rechnung erzielten wir einen Gewinn von128.080 Tsd. €.

Nichtversicherungstechnische Rechnung

II.8. Außerordentliche Aufwendungen

Hierunter sind Aufwendungen für Abfindungen und Restrukturierungen - resultierend aus den Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - von 6.858 Tsd. € ausgewiesen.

Zusätzlich sind 4.680 Tsd. € für das Recht zur Erneuerung von Versicherungsverträgen der Aachener Münchner Versicherung AG enthalten.

Zusätzliche Erläuterungen gem. § 51 RechVersV


Gebuchte Bruttobeiträge Verdiente Bruttobeiträge Verdiente Nettobeiträge

2007 2006 2007 2006 2007 2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
1. Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft





Unfallversicherung 127.339 126.035 127.393 125.950 89.651 88.524
Haftpflichtversicherung 145.529 142.206 146.002 142.023 101.078 97.026
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 246.855 238.033 247.131 238.755 206.078 198.937
Sonstige Kraftfahrtversicherung 145.188 138.884 145.282 138.952 120.916 115.541
Feuer- und Sachversicherung 274.455 265.445 273.540 264.599 250.134 236.004
davon: Feuerversicherung 36.187 35.756 36.007 35.700 29.786 29.275
Verbundene Hausratversicherung 64.772 64.466 65.173 64.239 65.164 64.225
Verbundene Wohngebäudeversicherung 100.268 93.527 99.714 92.996 90.518 81.482
Sonstige Sachversicherung 73.228 71.696 72.646 71.664 64.666 61.022
Transport- und Luftfahrt-Versicherung 20.074 19.355 20.179 19.392 18.779 17.920
Sonstige Versicherungen 5.627 5.589 5.627 5.569 3.113 3.567
Summe 965.067 935.547 965.154 935.240 789.749 757.519
2. In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft 1.027 1.058 1.109 1.023 990 923
3. Gesamtgeschäft 966.094 936.605 966.263 936.263 790.739 758.442



Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

2007 2006 2007 2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €
1. Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft



Unfallversicherung 62.856 60.261 43.060 42.662
Haftpflichtversicherung 54.765 61.760 56.756 58.553
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung 221.618 204.974 41.288 43.202
Sonstige Kraftfahrtversicherung 116.778 102.697 25.062 26.665
Feuer- und Sachversicherung 173.523 144.890 105.316 98.288
davon: Feuerversicherung 6.306 18.556 13.513 12.665
Verbundene Hausratversicherung 22.810 21.789 26.342 26.218
Verbundene Wohngebäudeversicherung 99.968 67.606 33.412 29.218
Sonstige Sachversicherung 44.439 36.939 32.049 30.187
Transport- und Luftfahrt-Versicherung 13.451 11.990 6.957 5.983
Sonstige Versicherungen 698 2.190 3.739 3.422
Summe 643.689 588.762 282.178 278.775
2. In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft 241 -1.644 522 666
3. Gesamtgeschäft 643.930 587.118 282.700 279.441


Die Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb enthalten 82.682 Tsd. € (Vj. 80.184 Tsd. €) Abschluss- und 200.019 Tsd. € (Vj. 199.256 Tsd. €) Verwaltungsaufwendungen.


Rückversicherungssaldo Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. Anzahl der
mindest einjährigen
Versicherungsverträge

2007 2006 2007 2006 2007 2006

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Stück Stück
1. Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft





Unfallversicherung -956 -1.107 18.953 17.693 619.721 631.950
Haftpflichtversicherung -6.692 -3.703 17.489 141 940.013 940.121
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung -7.407 -10.419 -23.949 -25.893 956.970 909.780
Sonstige Kraftfahrtversicherung -2.168 -4.242 6.451 2.953 664.626 664.428
Feuer- und Sachversicherung 10.140 -10.349 4.063 6.148 1.554.407 1.528.782
davon: Feuerversicherung -3.358 -1.398 6.226 -2.559 119.084 120.039
Verbundene Hausratversicherung -27 -351 15.151 15.015 601.291 593.190
Verbundene Wohngebäudeversicherung 12.807 -4.181 -19.339 -11.705 342.234 329.013
Sonstige Sachversicherung 717 -4.419 2.025 5.397 491.798 486.540
Transport- und Luftfahrt-Versicherung -1.038 -1.308 1.714 -546 396 366
Sonstige Versicherungen -1.246 -490 609 272 4.475 4.254
Summe -9.367 -31.618 25.330 768 4.740.608 4.679.681
2. In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft 456 -61 1.659 3.644 0 0
3. Gesamtgeschäft -8.911 -31.679 26.989 4.412 4.740.608 4.679.681

Bestand an in Rückdeckung übernommener Lebensversicherung


Tsd. €
1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres: 23.045
2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres: 20.051

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwand


2007 2006

Tsd. € Tsd. €
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 154.511 146.201
2. Sonstige Bezüge der Vertreter im Sinne des § 92 HGB 17.046 18.283
3. Löhne und Gehälter 94.552 100.774
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 19.432 20.494
5. Aufwendungen für Altersversorgung 10.545 5.133
6. Aufwendungen insgesamt 296.086 290.885

Sonstige Angaben

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Organe der Gesellschaft sind auf Seite 4 und 5 dieses Berichts aufgeführt.

Bezüge des Vorstands, frühere Organmitglieder, Hinterbliebene

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 1.156,2 Tsd. €. In den Vorstandsbezügen sind die erfolgsabhängigen Vergütungen für 2007 enthalten. An Ruhegehältern und Hinterbliebenenbezügen an frühere Organmitglieder bzw. deren Hinterbliebenen wurden 1.976,1 Tsd. € gezahlt; für sie ist eine die volle Verpflichtung berücksichtigende Pensionsrückstellung in Höhe von 17.916,2 Tsd. € gebildet.

Bezüge des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat erhielt für seine Tätigkeit insgesamt 211 Tsd. €.

Gewährte Vorschüsse und Kredite

Gegenüber aktiven Mitgliedern des Vorstands besteht eine Forderung aus hypothekarisch bzw. durch Grundschuld gesichertes Darlehen von 52,8 Tsd. €. Das Darlehen wird mit einem Zinssatz von 3,77% verzinst und mit 1% zuzüglich ersparter Zinsen bzw. durch Abtretung eines Lebensversicherungsanspruchs getilgt. Im Geschäftsjahr 2007 wurden 2,1 Tsd. € zurückgezahlt.

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, nach Gruppen aufgegliedert, betrug:


2007 2006
Innendienst 1.464 1.577
Außendienst 306 329
Auszubildende 56 57
Insgesamt 1.826 1.963

Konzernverbindungen

Die AMB Generali Holding Aktiengesellschaft, Aachen, besitzt nach der von ihr gemäß § 20 AktG abgegebenen Mitteilung die Mehrheit des Grundkapitals der Gesellschaft.

Konzernabschluss

Die Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, stellt für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die AMB Generali Holding AG mit Sitz in Aachen auf. Der Konzernabschluss für den größten Kreis ist in Triest, der für den kleinsten in Aachen erhältlich.

Sonstige Haftungsverhältnisse

Es bestehen Avalbürgschaften in Höhe von 168,0 Tsd. €.

Als Mitglied der Pharma-Rückversicherungs-Gemeinschaft haben wir für den Fall, dass eines der Mitglieder ausfällt, dessen Leistungsverpflichtung im Rahmen unserer quotenmäßigen Beteiligung zu übernehmen. Als früheres Mitglied der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft können bei den Haftpflichtversicherungsverträgen Spätschäden nicht ausgeschlossen werden. Für solche eingetretenen, aber noch nicht gemeldeten Haftpflichtschäden bleibt die Nachhaftung unserer Gesellschaft bestehen. Bürgschaften und Wechselverpflichtungen bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Nachzahlungsverpflichtungen aus teileingezahlten Aktien von 42 Tsd. € gegenüber der Münchener und Magdeburger Agrarversicherung AG, sowie der noch nicht eingezahlten Pflichteinlage an der GDV Dienstleistungs-GmbH & Co. KG von 130 Tsd. €.

Sonstige Zusatzangaben

Auf Grund unserer Mitgliedschaft zum Verein "Verkehrsopferhilfe e.V." sind wir verpflichtet, die für die Durchführung des Vereinszweckes erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen, und zwar entsprechend dem Anteil an den Beitragseinnahmen, die die Mitgliedsunternehmen aus dem selbst abgeschlossenen Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsgeschäft jeweils im vorletzten Kalenderjahr erzielt haben. Die jährlich aufzubringenden Mittel sind auf 0,5 % dieser Beitragseinnahme begrenzt.

München, 22. Januar 2008

Generali Versicherung Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Kittel Stapelfeld
(Vorsitzender) (stellvertretender Vorsitzender)


Dr. Kantak Pfister Dr. Rollinger Rospleszcz

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Generali Versicherung Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, 14. Februar 2008

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Werner Hölzl) (Frank Trauschke)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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