128 Technology Germany GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jörn Stefan Philipp Halbauer since 2/12/2018 | Board Member |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
birkle IT AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Geschäft und Rahmenbedingungen birkle IT AG ist ein internationales IT-Beratungs- und Softwareentwicklungsunternehmen, das hauptsächlich in der DACH-Region, Skandinavien und dem Baltikum tätig ist. Durch Projektgeschäft und KI-basierte Software-Entwicklung, kombiniert mit spezifischer Branchen-Expertise, schaffen wir messbaren Mehrwert für unsere Kunden. In kürzester Zeit werden Softwarelösungen oder Prototypen entwickelt, die Lösungen je nach Kundenbedarf kreieren. Zu unseren Kunden gehören DAX-Konzerne wie z.B. die Allianz SE und eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen. Eine der wesentlichen Stärken besteht darin, dass wir die Implementierung und Konfiguration der vereinbarten Lösung reibungslos umsetzen und die kundenseitigen Bedürfnisse abgestimmt sind. Unsere Leidenschaft für die Softwareentwicklung und die ständige Implementierung intelligenter Technologien hilft uns, eine hohe Zufriedenheit unserer Kunden und Partner sicherzustellen. Wir digitalisieren Unternehmen. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2016. Unsere Kernkompetenzen in den Bereichen Solution Engineering, Consulting und Künstliche Intelligenz wurden in den Folgejahren immer mehr ausgeweitet und erfolgreich vermarktet. Mit unserem neuen Konzept „Bestshoring“ bieten wir Unternehmen ein Mix aus Onshore-Business-Analysten, Projektmanagern und Lead Developern, die direkt mit unseren Innovation-HUB-Entwicklungsteams in Estland und Litauen zusammenarbeiten. B. Branchenentwicklung Die Informationstechnologie-Branche in Deutschland gewinnt aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung. Das zeigt sich auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors. Der Wachstumstrend dürfte sich fortsetzen, denn ein Großteil der befragten Unternehmen im DACH-Raum gaben an, ihr IT-Budget steigern zu wollen. In der deutschen IT-Branche gibt es mehr als 90.000 Unternehmen mit rund 1,1 Millionen Beschäftigten. Trotz der wachsendenden Bedeutung der IT-Branche herrscht ein Fachkräftemangel. Im Vergleich zur gesamten Branche und den weiteren Mitbewerbern sind die Stärken der birkle IT AG insbesondere in folgenden Disziplinen zu finden:
Die Nachfrage nach kundenspezifischen IT-Lösungen blieb auf einem soliden und wachsenden Niveau, insbesondere in den Bereichen Logistik, Versicherungswesen und öffentlichen Auftraggebern. C. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Umsatz und Auftragsabwicklung Im vergangenen Geschäftsjahr waren wir von einer insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Trotz einiger Unsicherheiten und den schwierigen Marktbedingungen, ausgelöst durch geopolitische Krisen, konnten wir ein stabiles Umfeld verzeichnen, das weiterhin ausgezeichnete Chancen für Wachstum und Innovation bietet. Die birkle IT AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein erfreuliches Wachstum verzeichnen, was auf eine gesteigerte Nachfrage nach unseren Lösungen zurückzuführen ist. Insbesondere konnten wir bedeutende Fortschritte bei der Gewinnung von Fachkräften erzielen und unsere Position als verlässlicher Partner für unsere Kunden weiter stärken. 2. IT-Entwicklungen Wir haben neue IT-Lösungen entwickelt und kundenspezifische IT-Lösungen im Markt etabliert, um den sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden konnten wir maßgeschneiderte Lösungen entwickeln und ihnen dabei helfen, ihre Produktivität und Effizienz zu steigern. 3. Personal- und Sozialbereich Als verantwortungsbewusstes Unternehmen legt die birkle IT AG großen Wert auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Sie hat ein engagiertes, junges Team von IT-Experten, die die Mentalität eines innovativen, mittelständischen Wachstumsunternehmens und die Philosophie einer modernen Zusammenarbeit leben. Flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege und spannende digitale Transformationsprojekte für globale, namhafte Kunden ermöglichen es, den besten Weg für einen gemeinsamen Erfolg zu finden. Die regelmäßige Vergabe von Awards für herausragende Mitarbeiter- und Teamleistungen tragen dazu bei, dass Zusammenarbeit motivierend und wertschätzend zu gestalten. Der Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten ist zentraler Faktor für den Erfolg der birkle IT AG. Aus diesem Grund werden die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden gefördert und vorangetrieben. Im Rahmen regelmäßiger Schulungen und Trainings sensibilisiert die birkle IT AG ihre Mitarbeitenden an allen Standorten zu den Themen Arbeitssicherheit und Gesundheit. Das Schulungsangebot wird in Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse erstellt. Bei kurzfristigem Bedarf können Fachbereiche ergänzend auch eigene Maßnahmen entwickeln und durchführen. D. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Gesamtleistung der Gesellschaft beträgt T€ 14.511 (Vj. T€ 9.801). Diese Entwicklung resultiert aus einem hohen Auftragswachstum in der DACH-Region. Die Gesellschaft weist eine breit gestreute Umsatzverteilung mit Schwerpunkten Logistik, Versicherungen sowie der öffentlichen Hand auf. Der Betriebsaufwand beträgt T€ 11.486 (Vj. T€ 8.924) und setzt sich im Wesentlichen aus den aus den Tochterunternehmen bezogenen Leistungen mit T€ 3.493 (Vj. T€ 2.402) und dem Personalaufwand mit T€ 5.624 (Vj. T€ 4.563) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 41 und betragen am Bilanzstichtag T€ 193 (Vj. T€ 152). Wesentliche Ursache für die Veränderung waren höhere periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Das Betriebsergebnis beträgt T€ 3.219 (T€ 1.028). Wesentlicher Einflussfaktor sind die im Vorjahresvergleich höheren Umsatzerlöse aus den laufenden Kundenaufträgen und Abrechnungsstände fertiger und unfertiger Leistungen. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr T€ 1.356 (Vj. T€ 884). 2. Vermögens- und Finanzlage Der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erhöhte sich um T€ 5.504 auf T€ 11.301 (Vj. T€ 5.797). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind leicht gesunken auf einen Bestand zum Stichtag in Höhe von T€ 263 (Vj. T€ 316). Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft erhöhten sich auf insgesamt T€ 10.737 (Vj. T€ 8.663). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag 39,6 %. Die Eigenkapitalveränderung beträgt T€ 4.206 und resultiert aus der beschlossenen Kapitalerhöhung von T€ 3.000 sowie dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr. Der Bilanzgewinn des Berichtsjahres beläuft sich auf T€ 3.302 (Vj. T€ 2.071.) Aufgrund eines Aktienrückkaufs reduzierte sich das Gezeichnete Kapital um EUR 338,00 (eigene Anteile) auf nun EUR 57.232,00. Der die Gewinnrücklage übersteigende Betrag für den Rückkauf der eigenen Anteile beträgt EUR 124.662,00 und ist im Bilanzgewinn (Ergebnisverwendung) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde darüber hinaus eine Kapitalerhöhung beschlossen, die jedoch erst im Folgejahr im Handelsregister eingetragen wurde. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung wurden Einlagen von EUR 1.728 geleistet. Ebenfalls im Eigenkapital ausgewiesen sind die zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleisteten Agios von zusammen EUR 2.998.272,00. Der Bestand an Rückstellungen liegt mit T€ 621 um T€ 371 über dem Vorjahreswert. Der Anstieg ist insbesondere auf die erstmalige Bilanzierung von Ertragsteuern sowie leicht erhöhter Bonuszahlungen zurückzuführen. Auf die Ausführungen zum Bestand eigener Aktien gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG im Anhang (Blatt 3) wird verwiesen. Erstmalig wurden im Berichtsjahr passive latente Steuern von T€ 1.318 im Jahresabschluss erfasst. E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, welche nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Lageberichts eingetreten sein könnten, lagen nicht vor. F. Risikobericht 1. Wesentliche Chancen Unsere langfristige Unternehmensstrategie basiert auf den drei Säulen Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit. Wir setzen auf kontinuierliche Entwicklung, um unseren Kunden modernste Technologien und innovative Lösungen anzubieten. Die Qualität unserer Dienstleistungen steht für uns an erster Stelle, und wir investieren in unsere Mitarbeiter, um höchste Standards zu gewährleisten. Darüber hinaus streben wir danach, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und langfristige, vertrauensvolle Partnerschaften aufzubauen. Die Kommunikation mit dem Kunden ist dabei das wichtigste Element, um bei diesem Vertrauen zu verstärken und die Marke birkle IT - Passion for Solutions - unverwechselbar am Markt zu etablieren. Ebenso wurden die Arbeiten an einem neuen Onlineauftritt vorangetrieben und werden in 2024 sichtbar werden. Die Fokussierung auf die Branchen Versicherung und Logistik für Bestandserweiterungen und Neukundengewinnung, bei gleichzeitiger Konzentration auf den soliden Mittelstand mit breitem IT-Lösungsspektrum wird somit besser in unseren Marketingkanälen dargestellt. 2. Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung Die Auswirkungen der weltweiten Unsicherheiten auf die IT-Branche in den kommenden Jahren bleiben weiterhin gering. Die birkle IT AG erwartet, dass sich die IT-Branche weiterhin mit stabilen Wachstumsraten entwickeln wird. Jedoch könnten zeitliche Verzögerungen bei Auftragsvergaben und Projektabnahmen aufgrund der stagnierenden Entwicklung der deutschen Wirtschaft auftreten. Daher wurde die Expansion in die skandinavischen Länder sowie in die Schweiz vorangetrieben. Rechtliche Risiken wurden durch die entsprechende Bildung von Rückstellungen abgesichert. G. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024 Die gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 lässt birkle IT AG weiterhin optimistisch in die Zukunft sehen. Trotz der aktuellen globalen Herausforderungen hat die birkle IT AG hervorragende Wachstumsraten erzielt und die hohe Kundenzufriedenheit nochmals verbessern können. Für das kommende Geschäftsjahr sind wir zuversichtlich, dass wir unseren Erfolgskurs fortsetzen können. Wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung der globalen Märkte im IT-Consulting und werden unsere Anstrengungen darauf konzentrieren, unsere Wettbewerbsposition weiter zu stärken. Darüber hinaus werden wir unsere internationale Präsenz in der DACH-Region und in den NORDICS ausbauen. Angesichts verstärkter Vertriebsaktivitäten ab Mitte des vergangenen Jahres und verschiedener anderer Maßnahmen gehen wir von einem überdurchschnittlichen Wachstum aus. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden und potenziellen Kunden ihre Wertschöpfung aus den preiswerteren Regionen in die eigenen kostenintensiveren Heimatmärkte, also Zentral-Europa, zurückverlagern werden, um sich gegen künftige Erschütterungen abzusichern. Darin sieht birkle IT AG exzellente Chancen für den weiteren Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten. Dieser Trend wird sich durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz der Künstlichen Intelligenz beschleunigen. Aus diesem Grund wird birkle IT AG die Aktivitäten und Entwicklung in die eigenen Mitarbeiter verstärken. Neue, moderne Softwareanwendungen vereinfachen und unterstützen unsere Kunden bei digitalen Transformationsprojekten.
München, 24. Juli 2024
Jörn Halbauer Thomas Fraenzke Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangDie Gesellschaft ist unter der Firma birkle IT AG mit Sitz in München beim Registergericht München unter der Handelsregisternummer HRB 238880 eingetragen und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Absatz 2 HGB auf. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter der Annahme aufgestellt, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit fortführt. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) wurden zu Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sie betreffen den Erwerb von 600 Geschäftsanteilen am 29. Juni 2023 an der Volksbank Mittweida eG im Zusammenhang mit dem Abschluss eines unbefristeten Kreditvertrages für einen Kontokorrentkredit. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Liquide Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsgeschäfte werden zum Umrechnungskurs zum Bezugszeitpunkt gebucht. Sofern die Posten zum Bilanzstichtag noch vorhanden sind, wird § 256 a HGB angewendet. Im Einzelabschluss werden tatsächliche Steuern unter Anwendung der am Bilanzstichtag gültigen oder angekündigten Steuersätze und Steuervorschriften ermittelt. Für bilanzierte Ertragsteuerverbindlichkeiten wird als beste Schätzung die voraussichtlich erwartete Steuerzahlung herangezogen. Latente Steuerverbindlichkeiten werden anhand der Steuersätze bewertet, deren Gültigkeit für die Periode erwartet wird, in der eine Schuld erfüllt wird. Dabei werden die Steuersätze und Steuervorschriften verwendet, die zum Abschlussstichtag gültig bzw. angekündigt sind. Tatsächliche und latente Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst, es sei denn die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle wurden im Eigenkapital erfasst. Die latente Steuerabgrenzung erfolgt entsprechend den Vorschriften des § 274 HGB. II. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Am Bilanzstichtag bestehen Beteiligungen an folgenden Unternehmen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen sind € 8.508.549,72 Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten, die im Wesentlichen bezahlt wurden. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 3. April 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. März 2025 von € 55.554 um bis zu € 5.500 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Hierbei können auch Vorzugsaktien ohne Stimmrecht ausgegeben werden. Daraufhin hat der Vorstand im Rahmen der satzungsgemäßen Ermächtigung am 4. April 2020 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage durch Ausgabe von 191 auf den Namen lautende Stückaktien und 280 stimmrechtslose Vorzugsaktien zu je € 2 beschlossen. Der Aufsichtsrat hat der Kapitalerhöhung am 3. Oktober 2020 zugestimmt. Die Bareinlagen wurden eingezahlt und das Kapital dadurch von € 55.554 um € 942 auf € 56.496 erhöht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 12. November 2020. Zum Bilanzstichtag 31.12.2020 setzte sich das Grundkapital aus 27.968 Stückaktien und 280 stimmrechtslosen Vorzugsaktien zu je € 2 zusammen. In 2021 hat der Vorstand im Rahmen der satzungsmäßigen Ermächtigung am 4. Juni 2021 eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 537 auf den Namen lautende Stückaktien zu je € 2 beschlossen. Da die Kapitalerhöhung unbar erfolgte, hat sich die Kapitalrücklage entsprechend von € 1.140.000,00 um € 798.926,00 auf € 1.938.926,00 erhöht. Der Aufsichtsrat hat der Kapitalerhöhung in der Aufsichtsratssitzung am 12. August 2021 zugestimmt. Zur Ausschöpfung des genehmigten Kapitals hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates am 27. Dezember 2023 einstimmig den Beschluss gefasst, die Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Bareinlagen von € 57.570,00 um € 1.728,00 auf € 59.298,00 durch Ausgabe von 864 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft durchzuführen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 20. März 2024. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 setzte sich das Grundkapital aus 28.505 Stückaktien auf den Namen lautende Stückaktien und 280 stimmrechtslosen Vorzugsaktien zu je € 2 zusammen. Die Gesellschaft hat am 23. März 2023 nach Ermächtigung der Hauptversammlung vom 30. Januar 2023 für fünf Jahre 169 Aktien mit einem Nominalwert von je € 2 erworben (= 0,59% des Grundkapitals) und dem ausscheidenden Aktionär sein beim Kauf geleistetes Agio (€ 149.662) erstattet. Der die Gewinnrücklage übersteigende Betrag für den Rückkauf der eigenen Anteile (€ 124.662) mindert das Bilanzergebnis. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 2.070.516,09 enthalten. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 2.678.213,77. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen für Urlaub und Überstunden (T€ 115), Boni (T€ 185), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 42) und für Jahresabschlusskosten (T€ 23) enthalten. In den Verbindlichkeiten enthalten ist eine von der Volksbank eG erhaltene Kontokorrent-Kreditlinie von T€ 1.500. Als Sicherheit wurden eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von T€ 1.500 von Herrn Jörn Halbauer sowie ein Globalabtretung der Ansprüche gegen Drittschuldner mit den Anfangsbuchstaben A-Z von der birkle IT AG (ausgenommen von der Abtretung sind die Forderungen gegen einen Kunden) begeben. Von den Verbindlichkeiten haben T€ 3.578 (i. Vj. T€ 3.640) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 7.159 (i.Vj. T€ 5.023) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Davon haben T€ 1.660 (i. Vj. T€ 391) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Da in den Folgejahren die Steuerbilanz einen höheren Gewinn ausweisen wird, wurden erstmalig latente Steuerrückstellungen gebildet. Der Gesamtbetrag aus der Passivierung latenter Steuern beträgt € 1.317.629,23. Der verwendete Steuersatz entspricht dem derzeitigen Steuersatz der birkle IT AG von rd. 32%. III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (vertragliche Mietverpflichtungen) bestehen in Höhe T€ 1.381 bis Mitte 2032. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 64 (i. Vj. 66). Mitglieder des Vorstands:
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Die Gesamtbezüge der Organmitglieder betragen € 162.000.
München, 24. Juli 2024 Jörn Halbauer, Vorstand Thomas Fraenzke, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktGder birkle IT AG1. Zusammensetzung des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der birkle IT AG war im Geschäftsjahr 2023 wie folgt besetzt:
2. Tätigkeit des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der birkle IT AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben sorgfältig und pflichtgemäß wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung regelmäßig überwacht und den Vorstand in allen wesentlichen Fragen der Unternehmensleitung beraten. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend, zeitnah und umfassend über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Die Berichterstattung erfolgte sowohl schriftlich als auch durch mündliche Erläuterungen in den Sitzungen. Die Arbeit des Aufsichtsrats umfasste insbesondere die Begleitung zentraler strategischer Fragestellungen, die Erörterung der wirtschaftlichen Entwicklung sowie die Beurteilung der Risiken, der finanziellen Lage und der wesentlichen Investitions- und Geschäftsentscheidungen. Im Geschäftsjahr fanden fünf ordnungsgemäß einberufene Sitzungen statt, an denen die Mitglieder mit der gesetzlich erforderlichen Mehrheit teilnahmen. Zusätzlich stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in regelmäßigem Austausch mit dem Vorstand. 3. Ausschüsse des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der birkle IT AG hat im Geschäftsjahr 2023 keine Ausschüsse gebildet. 4. Prüfung des Jahresabschlusses Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der GENIUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ein Lagebericht wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht erstellt. Die Prüfung des Abschlussprüfers erstreckte sich daher ausschließlich auf den Jahresabschluss. Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen geprüft. Der Abschlussprüfer nahm an der Bilanzsitzung teil und berichtete ausführlich über die Ergebnisse seiner Prüfung. Der Aufsichtsrat hat keine Einwendungen. 4. Prüfung des Vorschlags zur Ergebnisverwendung Der Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns wurde geprüft und als sachgerecht beurteilt. Demnach soll der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.356.396,99 vollständig in das nächste Geschäftsjahr vorgetragen werden. Der Aufsichtsrat schließt sich diesem Vorschlag an. 5. Schlussbemerkungen Nach dem Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2023. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss der birkle IT AG für das Geschäftsjahr 2023; dieser wird damit gemäß § 172 AktG festgestellt.
München, den 12.11.2025 Der Aufsichtsrat der birkle IT AG Dr. Rainer Pöltz, Vorsitzender des Aufsichtsrats Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die birkle IT AG, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der birkle IT AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der birkle IT AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 31. Juli 2024 Genius GmbH Nitsche, Wirtschaftsprüfer |
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