Activities of holding companies
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Patrick Dirk Froböse since 4/3/2025 | Procura |
Thomas Papargiriou since 4/3/2024 | Procura |
Albert Habicht since 4/3/2024 | Procura |
Basil von Mentlen since 1/17/2023 | Procura |
Livia Höhener since 1/17/2023 | Procura |
Manuel Koschnike since 10/6/2022 | Procura |
Lutz Matthiesen since 12/18/2014 | Procura |
Flavio Diaz Liebelt since 6/24/2014 | Managing Director |
Axel Kasper since 6/17/2013 | Procura |
Martin Lücke since 6/17/2013 | Procura |
Dietmar Heinemann since 10/22/2012 | Procura |
Jörg Käune since 5/16/2008 | Procura |
Marco Henning since 1/29/2007 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
Bühler AG | 94.90% |
Bühler Holding AG | 5.10% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Bühler GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Die Nordwest Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat die vorliegende PDF-Datei auf Wunsch des Mandanten erstellt. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Dokument um eine elektronisch übersandte Kopie handelt und ausschließlich die unterzeichnete Originalfassung maßgeblich ist. Hinsichtlich der Weitergabe an Dritte weisen wir darauf hin, dass sich unsere Verantwortlichkeit - auch gegenüber Dritten - allein nach den Auftragsbedingungen im Bericht (AAB vom 1. Januar 2017) richtet. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Bühler GmbH, BraunschweigI. VorbemerkungenDie Bühler GmbH, Braunschweig, ist beim Amtsgericht Braunschweig unter der Handelsregisternummer HRB Nr.797 gemeldet. Der vorliegende Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die übrigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Die Bühler GmbH wird in den Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, einbezogen. Unter den verbundenen Unternehmen sind auch die Tochtergesellschaften der Konzern-Muttergesellschaft, der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, ausgewiesen. Die Anschaffungskosten von Bezügen und Vermögensgegenständen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung wurden zu Tageskursen im Zeitpunkt der Verbuchung der Geschäftsvorfälle bestimmt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Tageskurs eingebucht und zum Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Dabei wurde das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Kursverluste am Bilanzstichtag wurden entsprechend berücksichtigt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Bühler GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Bühler Deutschland Holding GmbH, Braunschweig, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasipermanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene der Gesellschaft ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. II. Angaben und Erläuterungen zur BilanzDie immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen enthalten Einzelkosten und anteilige Gemeinkosten. (1) AnlagevermögenDie Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt. (2) Immaterielle VermögensgegenständeDie immateriellen Vermögensgegenstände, welche vollständig entgeltlich erworben wurden, werden zu Anschaffungskosten aktiviert und von 3 Jahren bis längstens 5 Jahre linear abgeschrieben. (3) SachanlagenDie Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Fabrik-und Geschäftsgebäude werden von 15 Jahren bis längstens 50 Jahre, technische Anlagen und Maschinen von 5 Jahren bis längstens 21 Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend in 5 und bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer haben wir uns an den AfA-Tabellen der Wirtschaftsverbände orientiert. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit Anschaffungskosten im Jahr des Erwerbs vollumfänglich abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. (4) FinanzanlagenHinsichtlich der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Verbundenes UnternehmenDie Gesellschaft hat in Polen eine Tochtergesellschaft "Bühler Serwis Sp. z o.o." mit Sitz in Wroclaw mit einem Anteil umgerechnet in Höhe von TEUR 137, was 100 % der Anteile am Stammkapital entspricht, im Jahr 2008 gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Instandhaltung von Fertigerzeugnissen der Metallindustrie. Bühler Serwis Sp. z o.o. weist für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022 einen Jahresüberschuss umgerechnet in Höhe von TEUR 247 (Vj.: TEUR 122) und ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 821 (Vj.: TEUR 664) aus. (5) VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. zum beizulegenden Wert am Stichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie in Abwicklung befindliche Aufträge werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben Material- und Fertigungskosten (Einzel- und Gemeinkosten) branchenüblich anfallende Sondereinzelkosten. Die geleisteten Anzahlungen und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bewertet. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach §268 Abs. 5 Satz 2 HGB in Anspruch genommen, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten in Abzug zu bringen. Erkennbaren Risiken in den Vorräten wurde durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch nach dem Bilanzstichtag anfallende Kosten vorgenommen und die entsprechenden Vorräte abgewertet, sofern diese nicht kostendeckend verkauft werden können. (6) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bzw. niedrigeren Barwerten, vermindert um angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sowie auch entsprechend von mehr als 5 Jahren bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.610 (Vj.: TEUR 11.286) enthalten Forderungen gegen Gesellschafter und resultieren aus der Forderung aus der umsatzsteuerlichen Organschaft gegen die Organträgerin (TEUR 1.418; Vj.: TEUR 10.944) und aus Forderungen des Cash-Poolings (TEUR 192; Vj.: TEUR 341). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten insgesamt TEUR 11.757 (Vj.: TEUR 8.236) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (7) Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. (8) RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen, die Leistungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. (9) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungDer aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere bzw. um eine Rückdeckungsversicherung. Die Altersversorgungsverpflichtungen werden nach der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2023 1,82 % beträgt, zugrunde gelegt. Der Differenzbetrag in Höhe von TEUR 206, der sich aus der Ermittlung der Rückstellung auf Basis des 7-Jahres- und des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergibt, ist in den Ergebnisabführungen mit enthalten und hat folglich keinen Abführungssperren unterlegen. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 5,0 % berücksichtigt. Nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegen TEUR 7.755 einer Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Dieser Betrag setzt sich ausschließlich aus der Bewertung der Wertpapiere zum beizulegenden Zeitwert zusammen. Da nicht ausreichend freie Rücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB vorliegt, wird ein Betrag in Höhe von TEUR 3.719 in den Bilanzgewinn eingestellt und der darüberhinausgehende Betrag wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags mit der Bühler Holding Deutschland GmbH, Braunschweig, ausgekehrt. In der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 24.314 mit Wertpapieren bzw. einer Rückdeckungsversicherung (Zeitwert TEUR 36.656) verrechnet. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden, die aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen resultierenden Zinsaufwendungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen wie folgt saldiert:
(10) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital beträgt DM 24.700.000,00 (TEUR 12.629) und teilt sich in zwei Geschäftsteile auf. Geschäftsteil Nr. 1 DM 23.440.300,00 wird von der Bühler Deutschland Holding GmbH, Braunschweig, und der Geschäftsanteil Nr. 2 DM 1.259.700,00 von der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz gehalten. Gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag vom 6. November 2013 wird der Jahresergebnis 2023 in der Höhe von insgesamt TEUR 12.403 unter Berücksichtigung der Abführungssperre in Höhe von EUR 3.719, also in Höhe von TEUR 8.684 an die Bühler Deutschland Holding GmbH abgeführt. (11) Sonstige RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus Nach-und Garantiearbeiten in Höhe von TEUR 1.512 (Vj.: TEUR 1.802), aus zu erfüllenden Liefer- und Leistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.108 (Vj.: TEUR 9.769) sowie Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.810 (Vj.: TEUR 4.733). Darin enthalten ist noch ein verbleibender Rückstellungsbetrag aus Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 237 (Vj.: TEUR 1.458). Darüber hinaus wurde für eine in früheren Geschäftsjahren gebildete langfristige Rückstellung erstmalig eine Abzinsung in Höhe von TEUR 454 (Vj: TEUR 0) vorgenommen. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 599 (Vj.: TEUR 469) werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung wurde ein Rechnungszinssatz von 1,74 % und ein jährlicher Gehaltstrend von 3,00 % verwendet. (12) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen im Wesentlichen TEUR 21.835 (Vj.: TEUR 18.623) auf Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling und TEUR 8.684 (Vj.: TEUR 2.214) auf Verbindlichkeiten im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages. Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten zwischen einem und bis zu fünf Jahren bestehen zum Stichtag insgesamt nicht. (13) RechnungsabgrenzungspostenDer passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. (14) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen bestehen im branchenüblichen Rahmen. Für die Abwicklung des Projektgeschäfts stehen der Gesellschaft Avalkredit Linien in Höhe von TEUR 20.000 (Vj.: TEUR 25.000) zur Verfügung. Diese sind auch weiterhin angemessen, um die reibungslose Abwicklung der Kundenprojekte zu gewährleisten. Die Beanspruchung der Avalkredit Linien bewegte sich per 31. Dezember 2023 bei TEUR 1.981 (Vj.: TEUR 4.100). Diese Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Gewährleistungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten aufgrund ausreichender Bonität voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 887 (Vj.: TEUR 912). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Fälligkeiten bestehen wie folgt:
Das Operating-Leasing bei der Bühler GmbH, Braunschweig, hat den Vorteil, dass die liquiden Mittel nicht durch die Anschaffung von Anlagegütern gebunden sind. Es bestehen keine wesentlichen Risiken aus diesen Geschäften. Es sind keine Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen vorhanden. III. Angaben und Erläuterungen zur
Gewinn- und Verlustrechnung
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Westeuropa | 161.442 | 138.725 |
| Osteuropa | 31.357 | 44.543 |
| Afrika und Asien | 432 | 1.742 |
| Sonstige | 665 | 804 |
| 193.896 | 185.814 |
In den Umsatzerlösen Westeuropa sind Erträge aus Liegenschaften in Höhe von TEUR 437 (Vj.: TEUR 437) enthalten, die den Umsatzerlösen zuzuordnen sind und im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden.
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen:
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Milling Solutions | 74.175 | 101.175 |
| Chocolate & Coffee | 69.200 | 37.451 |
| Value Nutrition | 22.752 | 23.945 |
| Grain Quality & Supply | 9.726 | 12.609 |
| Digital Technologies | 9.157 | 6.106 |
| Consumer Foods | 4.604 | 3.835 |
| Grains and Food others | 274 | 0 |
| Sonstige | 4.008 | 694 |
| 193.896 | 185.814 |
(16) Sonstige betriebliche Erträge
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Sonstige betriebliche Erträge | 304 | 1.359 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 79 (Vj.: TEUR 456) sowie Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 17 (Vj.: TEUR 0) ausgewiesen.
Daneben enthält der Posten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 137 (Vj.: TEUR 296).
Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Ausweisänderung der Erträge aus Liegenschaften in Höhe von TEUR 437 (Vj.: TEUR 437), die entsprechend den Umsatzerlösen zugeordnet sind, sowie auf die Ausweisänderung der Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 233 (Vj.: TEUR 149), die entsprechend den Erträgen aus Beteiligungen zuordnet sind, zurückzuführen.
(17) Personalaufwand
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 307 (Vj.: TEUR 2.020) enthalten.
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug für:
| 2023 | 2022 | |
| Mitarbeiter (direkt produktiv) | 106 | 109 |
| Mitarbeiter (nicht direkt produktiv) | 280 | 313 |
| 386 | 422 |
(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 18.847 | 23.329 |
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 4.229 (Vj.: TEUR 4.682), Werbe- und Vertriebskosten in Höhe von TEUR 2.525 (Vj.: TEUR 2.699), allgemeine Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.227 (Vj.: TEUR 2.245), Kosten für KFZ-Leasing in Höhe von TEUR 594 (Vj.: TEUR 405) und Beratungskosten in Höhe von TEUR 241 (Vj. TEUR 247) enthalten. Darüber Aufwendungen für Gebietsspesen in Höhe von TEUR 640 (Vj.: TEUR 619) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 212 (Vj.: TEUR 228) enthalten.
Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 697 betreffen unter anderem Abschreibungen auf Forderungen (TEUR 294), Aufwendungen aus Bonusgutschriften Vorjahre (TEUR 376) und Aufwendungen aus der Erhöhung der Pauschalwertberichtigung (TEUR 25).
(19) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.645 | 37 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 7 | 2 |
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden, die aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen resultierenden Zinsaufwendungen mit den Erträgen aus den Wertpapieren bzw. der Rückdeckungsversicherung wie folgt saldiert:
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2023
TEUR |
|
| Erträge aus dem Wertpapieren bzw. der Rückdeckungsversicherung | 4.033 |
| Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung | 437 |
| Zinsertrag | 2 |
| Nettozinsertrag (Zinsen und ähnliche Erträge) | 3.598 |
Vergleiche hierzu unsere Erläuterungen unter (9) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.
(20) Erträge aus Beteiligungen
Das Beteiligungsergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 233 stammt ausschließlich aus Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen.
Der Vorjahresausweis in Höhe von TEUR 149 erfolgte unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.
Vergleiche hierzu die Erläuterungen unter (4) Finanzanlagen.
(21) Zinsen und ähnliche Aufwendungen
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31.12.2023
TEUR |
31.12.2022
TEUR |
|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.612 | 5.773 |
| davon an verbundene Unternehmen | 1.149 | 178 |
| davon aus Abzinsung | 0 | 450 |
Der Posten enthält im Wesentlichen Zinsaufwand aus der laufenden Verzinsung des Cash-Pools in Höhe von TEUR 1.149 (Vj.: TEUR 178) sowie Zinsaufwand aus der Abzinsung einer in früheren Geschäftsjahren gebildeten langfristigen Rückstellung in Höhe von TEUR 454 (Vj.: TEUR 0). Im Vorjahresausweis sind im Wesentlichen Aufwendungen aus der Zeitwertänderung der Wertpapiere bzw. Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 5.062 sowie der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 445 enthalten.
(22) Steuern
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -61 | -86 |
| Sonstige Steuern | 136 | 128 |
| Steuern insgesamt | 75 | 42 |
IV. Konzernverhältnis
Die Bühler GmbH ist ein Tochterunternehmen der Bühler Holding Deutschland GmbH, Braunschweig, und der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz.
Die Bühler Holding Deutschland GmbH, Braunschweig, wiederum ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bühler AG, Uzwil/Schweiz, welche wiederum eine 100%ige Tochtergesellschaft der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, ist.
Der Abschluss der Bühler GmbH, Braunschweig, wird in den Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der nach den Rechnungslegungsvorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wird. Der Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz, wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Bühler Holding Deutschland GmbH, Braunschweig, nimmt ihr Wahlrecht keinen Konzernabschluss aufzustellen gemäß § 292 HGB wahr.
Der befreiende Konzernabschluss der Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz ist auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden.
Bei der Bilanzierung nach HGB sowie der Bilanzierung nach IFRS stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Während die IFRS ihren Schwerpunkt vor allem auf Informationen für gegenwärtige und potenzielle Investoren legt, sind für die handelsrechtliche Rechnungslegung darüber hinaus auch das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip von stärkerer Bedeutung. Generell steht bei der Rechnungslegung nach IFRS die periodengerechte Gegenüberstellung von Aufwendungen und dazugehörigen Erträgen (matching principle) stärker im Vordergrund als in der deutschen Rechnungslegung nach HGB.
Als wesentlicher Unterschied ergibt sich die Bilanzierung der unfertigen Erzeugnisse. Bei langfristiger Fertigung ist nach IFRS eine Teilgewinnrealisierung nach der percentage-of-completion Methode anwendbar. Erträge und Aufwendungen werden hierbei analog dem Grad der Fertigstellung erfasst. In der deutschen Rechnungslegung ist eine Teilgewinnrealisierung unter Anwendung der percentage-of-completion Methode hingegen nur unter restriktiven Voraussetzungen möglich.
V. Nachtragsbericht
Bis zum Zeitpunkt unserer Berichterstattung ergaben sich keine besonderen Vorgänge, die nach Bilanzstichtag eingetreten sind.
VI. Angaben zu Organen der Gesellschaft
(23) Mitglied der Geschäftsführung
| ― |
Flavio Diaz (lic. oec. HSG, Alleingeschäftsführer der Bühler GmbH) |
(24) Mitglieder des Aufsichtsrates
| ― |
Stefan Scheiber - Vorsitzender - (Betriebsökonom FH); CEO der Bühler Gruppe |
| ― |
Dr. Holger Feldhege - stv. Vorsitzender - (Ökonom); Head of Manufacturing & Logistic der Bühler Gruppe |
| ― |
Olaf-Michael Seeliger *) (Customer Documentation Officer); Betriebsrat bei der Bühler GmbH, Braunschweig |
*) von den Arbeitnehmern gewählt
(25) Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats
| Aufsichtsrat | TEUR 0 |
Hinsichtlich der Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
(26) Angaben zu den Gesamtbezügen früherer Mitglieder der Geschäftsführung sowie zu Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis
| Gesamtbezüge | TEUR 59 |
| Pensionsrückstellungen | TEUR 413 |
(27) Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers
Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für den Abschlussprüfer beträgt TEUR 52 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.
Braunschweig, den 1. März 2024
Geschäftsführung der Bühler GmbH, Braunschweig
Flavio Diaz
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
|
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Abgänge
EUR |
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
EUR |
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 295.883,84 | 2.600,00 | 0,00 | 0,00 | 298.483,84 | 282.023,62 |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 36.060.572,61 | 4.053,84 | 263.700,98 | 0,00 | 36.328.327,43 | 17.811.447,39 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 25.394.356,86 | 339.074,84 | 981.444,04 | 56.484,97 | 26.658.390,77 | 23.984.420,10 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.863.718,19 | 112.646,52 | 21.050,50 | 99.388,53 | 8.898.026,68 | 8.126.705,47 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.551.933,75 | 0,00 | -1.266.195,52 | 42.924,55 | 242.813,68 | 0,00 |
| 71.870.581,41 | 455.775,20 | 0,00 | 198.798,05 | 72.127.558,56 | 49.922.572,96 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verb. Unternehmen | 136.620,63 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 136.620,63 | 0,00 |
| 136.620,63 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 136.620,63 | 0,00 | |
| 72.303.085,88 | 458.375,20 | 0,00 | 198.798,05 | 72.562.663,03 | 50.204.596,58 |
|
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR |
Buchwert 31.12.2023
EUR |
Buchwert 31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.479,59 | 0,00 | 289.503,21 | 8.980,63 | 13.860,22 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.072.805,64 | 0,00 | 18.884.253,03 | 17.444.074,40 | 18.249.125,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 411.937,06 | 56.484,97 | 24.339.872,19 | 2.318.518,58 | 1.409.935,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 283.102,30 | 97.570,45 | 8.312.237,32 | 585.789,36 | 737.013,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 242.813,68 | 1.551.933,75 |
| 1.767.845,00 | 154.055,42 | 51.536.362,54 | 20.591.196,02 | 21.948.006,75 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verb. Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 136.620,63 | 136.620,63 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 136.620,63 | 136.620,63 | |
| 1.775.324,59 | 154.055,42 | 51.825.865,75 | 20.736.797,28 | 22.098.487,60 |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023
der Bühler GmbH, Braunschweig
A. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Bühler GmbH, Braunschweig, (nachstehend "BBS" oder "Gesellschaft" genannt) ist eingebunden in die Matrixorganisation der BÜHLER Gruppe und erfüllt für den Konzern am Standort Braunschweig unterschiedliche Funktionen:
| ― |
Sales und Service Organisation (SAS) für die Region Deutschland, Polen, Rumänien und Baltikum für fast alle Food Geschäftsbereiche des Konzerns. |
| ― |
Engineering-Kompetenzzentrum für die Projektabwicklung in der Region Deutschland, Bühler North Eastern Europe (BNEE) und Bühler Central Eastern Europe (BCEE). |
| ― |
Fertigungsstandort mit Verantwortung für einige Kernmaschinen, die nur am Standort Braunschweig für den weltweiten Einsatz gefertigt werden (z. B. Con-chen, Plansichter, Edelstahlfertigung etc.). |
| ― |
Kompetenzcenter für bestimmte Technologien den Geschäftsbereichen "Milling Solutions", "Human Nutrition" und "Animal Nutrition". |
2. Forschung und Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegen, wie auch in den Vorjahren, grundsätzlich in der Verantwortung der Bühler AG, Uzwil/Schweiz.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Wachstumsprognose 2023 für die Weltwirtschaft liegt gemäß der Prognose des IWF bei 3,0 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. In dem für die BBS maßgeblich relevanten EU-Raum ist das Wirtschaftswachstum gemäß vorläufiger Prognose des IWF im Geschäftsjahr 2023 gegenüber der Weltwirtschaft auf 0,7 % zurückgegangen.
Während sich das Wirtschaftswachstum in Rumänien mit 2,2 % stärker entwickelte, lag das polnische Wirtschaftswachstum mit 0,4 % unterhalb des EU-weiten Durchschnitts. In den für die Gesellschaft weiteren relevanten Kernmärkten innerhalb der EU ist das Wirtschaftswachstum hingegen gegenüber dem EU-Durchschnitt geschrumpft (Lettland mit -0,2 %, Litauen mit -0,4 % und Deutschland mit -0,3 %).
Für den deutschen Maschinenbau geht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) von einem preisbereinigten realen Produktionsrückgang von 1 % für das Gesamtjahr 2023 aus. Ursprünglich wurde mit einem Rückgang von 2 % gerechnet.
In der nachstehenden Tabelle sind die bei der BBS vertretenen Geschäftsbereiche bzw. deren Aktivitäten und Marktstellungen abgebildet:
| Geschäftsbereich | Aktivitäten | Marktstellung/ Wettbewerb |
| Grain Quality & Supply | Bühler Grain Quality & Supply bietet qualitativ hochstehende, sichere Lösungen für Reis, Getreide, Mälzereien und Brauereien mit dem Ziel, Effizienz und Rückverfolgbarkeit zu verbessern und Nahrungsmittelverluste zu verrin gern. | Im Marktsegment "Grain Storage" und "Grain Conveying" steht Bühler in Konkurrenz mit Mitbewerbern aus der ganzen Welt. Im Marktsegment "Malting & Brewing" steht Bühler v. a. in Konkurrenz mit deutschen Mitstreitern und im Marktsegment "Rice Solutions" v.a. in Konkurrenz mit asiatischen Mitstreitern. BBS ist in den Marktsegmenten "Brewing" & "Rice Solutions" im Bereich Verkauf und Kundendienst aktiv. |
| Milling Solutions | Bühler Milling Solutions ist der Spezialist für modernste Prozess technologien zur Herstellung von hochwertigem Mehl und Grießprodukten aus Weizen, Durum, Roggen und Mais. | Im Marktsegment "Wheat & Rye" steht Bühler in Konkurrenz mit italienischen, türkischen und deutschen Mitstreitern. Im Marktsegment "Special Grains & Pulses" misst sich Bühler v. a. mit anderen deutschen Mitbewerbern. |
| Value Nutrition | Bühler Value Nutrition ist der globale Partner für Produzenten von Le bensmitteln und Tierfutter mit Lösungen für Pasta und Noodles, Pflanzenöl, Cerealien, Snacks, Nutz- und Heimtierfutter. | Im Marktsegment "Nutrition" steht Bühler in Konkurrenz mit amerikanischen, englischen, französischen und deutschen Mitbewerbern, währenddessen sich Bühler im Marktsegment "Feed" mit deutschen, holländischen, österreichischen und amerikanischen Konkurrenten misst. Im Marktsegment "Pasta & Noodles" steht Bühler in Konkurrenz mit italienischen Mitstreitern. |
| Digital Technologies | Bühler Digital Technologies liefert Sortiermaschinen, industrielle Messmaschinen, Sensoren, Kontrollsysteme und dienstleistungsorientierte Produkte für die Verarbeitung von Lebens- und Nichtlebensmitteln. | In den Marktsegmenten "Optical Sorting", "Digital Sense" und "Data Analytics and Services" steht Bühler in Konkurrenz mit Mitbewerbern aus der ganzen Welt. |
| Consumer Foods | Bühler Consumer Foods bietet innovative Lösungen für die Verarbeitung von Bäckereiprodukten, Süßwaren und verschiedenen Riegeln. | In den Marktsegmenten "Wafer", "Waffeln", "Snacks", "Confectionary" und "Bakery & Ingredient Handling" steht Bühler in Konkurrenz mit Mitbewerbern aus Dänemark, Deutschland, Holland und Italien. BBS ist in den Marktsegmenten "Wafer", "Waffeln", "Snacks", "Confectionary" und "Bakery & Ingredient Handling" im Bereich Verkauf und Kundendienst aktiv. |
| Chocolate and Coffee | Bühler Chocolate and Coffee bietet innovative Lösungen für die Verarbeitung von Kakao, Nüssen und Kaffee sowie die Herstellung von Schokolade | In den Marktsegmenten "Cocoa & Malt" und "Chocolate Masses", "Coffee Processing", "Nuts & Seeds" und "Bakery & Ingredient Handling" steht Bühler in Konkurrenz mit Mitbewerbern aus Dänemark, Deutschland, Holland und Italien. BBS ist in den Marktsegmenten "Cocoa & Malt" und "Chocolate Masses", "Coffee" und "Bakery & Ingre-dient Handling" im Bereich Verkauf und Kundendienst aktiv. |
2. Geschäftsverlauf
Aufgrund der Einbindung der BBS in die Matrix Struktur der Bühler Gruppe werden Planungen und Budgets für die unterschiedlichen Funktionsbereiche zentral im Konzern und nicht fokussiert auf Ebene der Gesellschaft bzw. des Standorts der BBS erstellt.
Die interne Steuerung der operativen Geschäftstätigkeit der BBS wird vor diesem Hintergrund nur eingeschränkt anhand der oben dargestellten Planungen und Budgets auf Gesellschaftsebene durchgeführt. Die Planung bezogen auf die legale Einheit BBS erfolgt vorrangig und unverändert anhand des Ergebnisses vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen, da aus Sicht der Gesellschaft die Profitabilität als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator gilt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren existieren nicht.
In der nachstehenden Tabelle wird die Entwicklung des Leistungsindikators im Vergleich zum Vorjahr, unter Beachtung des Handelsrechts, dargestellt:
| Bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator |
Ist-Wert 2023
in TEUR |
Ist-Wert 2022
in TEUR |
| Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen | 12.403 | -2.533 |
Die Veränderung des Ergebnisses vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Ergebniseffekt aus den Erträgen aus der Zeitwertänderung der Wertpapiere bzw. Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 4.033 (Vj.: Aufwendungen aus Zeitwertänderung in Höhe von TEUR 5.062). Darüber hinaus wirkt sich die im Vorjahr erfolgte Restrukturierung im Bereich Project Execution (PE) im Rückgang der Personalaufwendungen auf TEUR 34.167 (Vj.: TEUR 37.744) sowie im Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 18.652 (Vj.: TEUR 23.325) aus.
Der Vergleich zu dem prognostizierten Wert ergibt folgendes Bild:
| Bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator |
Ist-Wert 2023
in TEUR |
Prognose Vorjahr für 2023 |
| Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen | 12.403 | Deutlich höheres Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Be trägen als 2022 |
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 in ihrem Kernmarkt von unterschiedlicher Investitionsneigung profitiert. In der Business Area Milling and Solutions ist der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um insgesamt EUR 2,8 Mio. angestiegen. Die Business Area Chocolate & Coffee hat gegenüber dem Vorjahr von einer Steigerung des Auftragseingangs von EUR + 3,0 Mio. profitiert, demgegenüber steht ein Rückgang des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahr in der Business Area Value Nutrition von EUR - 6,7 Mio. In dem erweiterten Kernmarkt Osteuropa entwickelten sich die Märkte ebenfalls unterschiedlich, wobei hier die Business Area Milling Solutions einen Anstieg im Auftragseingang von 71 % zu verzeichnen hatte, für die Business Area Value Nutrition ist ein Rückgang von 41 % sowie für die Business Area Chocolate & Coffee ein Rückgang von 82 % gegenüber dem Vorjahr festzustellen. In allen Märkten sieht sich BBS weiterhin und zunehmend einem Wettbewerb durch den Preiskampf ausgesetzt, der nicht vollständig durch die Führerschaft in Technologie und Qualität kompensiert werden kann.
Insgesamt konnte BBS einen positiven Auftragseingang von TEUR 169.914 erzielen, was um 13,5 % über dem Wert des Vorjahres (Vj.: TEUR 149.670) liegt. Die Aufträge wurden zu 59,2 % im Inland gewonnen und 40,8 % der Aufträge resultierten aus Bestellungen verbundener Unternehmen des BÜHLER Konzerns. Der Auftragsbestand betrug zum Stichtag TEUR 64.445 (Vj.: TEUR 61.433) und hat somit eine Reichweite bis etwa Mitte des Jahres 2024.
Die Umsatzerlöse lagen mit TEUR 193.896 über dem Wert des Vorjahres (TEUR 185.814); insgesamt ist die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und anderen aktivierten Eigenleistungen) trotz der Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen (TEUR 30.151 Verringerung der Bestände; Vj.: TEUR 22.306) mit TEUR 163.771 (Vj.: TEUR 163.530) leicht über dem Vorjahresniveau.
Der Bereich Edelstahlfertigung am Standort Braunschweig, welcher seit 2015 als Kompetenzzentrum des Konzerns für Europa dient, hat im Geschäftsjahr 2023 66.768 Produktivstunden geleistet. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Reduzierung um absolut 1.327 Stunden oder 1,95 %.
3. Darstellung der Lage
a) Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 185.814 auf TEUR 193.896 gesteigert. Dem gegenüber steht eine Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen von im Vorjahr TEUR 22.306 auf TEUR 30.151 (Verringerung der Bestände) im Berichtsjahr. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres hat sich aufgrund dessen leicht positiv auf TEUR 163.771 (Vj.: TEUR 163.530) verändert.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Nach Regionen:
| • Westeuropa | 84 % | (Vj.: 75 %) |
| • Osteuropa | 16% | (Vj.: 24 %) |
| • Afrika und Asien | 0% | (Vj.: 1 %) |
| • Sonstige | 0% | (Vj.: 0%) |
Nach Kunden:
| • Dritte | 68 % | (Vj.: 77 %) |
| • Verbunde Unternehmen | 32 % | (Vj.: 23 %) |
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit TEUR 304 unter dem Vorjahreswert (TEUR 1.359).
Das Verhältnis von Materialaufwand zur Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % leicht auf 60,5 % angestiegen.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag mit 386 im Geschäftsjahr 2023 unter dem Vorjahresniveau (Vj.: 422). Der Personalaufwand inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung reduzierte sich auf TEUR 34.167 (Vj.: TEUR 37.744). Der Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und des Personalaufwands resultiert aus der im Vorjahr erfolgten Restrukturierung sowie aufgrund der allgemeinen Fluktuation.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 18.847 (Vj.: TEUR 23.329) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Transport und Verpackung (TEUR 4.229 gegenüber Vj.: TEUR 4.682), Werbe- und Vertriebskosten (TEUR 2.525 gegenüber Vj.: TEUR 2.699), allgemeine Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen (TEUR 2.227 gegenüber Vj.: TEUR 2.245), Aufwendungen für Instandhaltung und Reparaturen (TEUR 336 gegenüber Vj.: TEUR 391) sowie übrige sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 7.760 gegenüber Vj.: TEUR 11.904), darin enthalten sind Zuweisungen zu Garantieverpflichtungen (TEUR 1.037 gegenüber Vj.: TEUR 2.200). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Wesentlichen aufgrund der im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen aus Restrukturierung (TEUR 3.530) verringert.
Zur Absicherung von Altersversorgungsverpflichtungen (Deckungsvermögen) hält die Gesellschaft zweckgebundene Wertpapiere bzw. eine Rückdeckungsversicherung. Die insgesamt positive Entwicklung der Aktienmärkte im Jahr 2023 führte zu einer Zeitwertänderung der Wertpapiere der Gesellschaft in Höhe von TEUR 4.033 (Vj.: TEUR -5.060).
Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.612 resultieren im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme des Cash-Pools (TEUR 1.149; Vj.: TEUR 178), der von der BHOL (Bühler Holding AG, Uzwil/Schweiz) mit einem Rahmen in Höhe von TEUR 25.000 der BBS zur Finanzierung des laufenden Geschäfts bereitgestellt wird sowie aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 454 (Vj.: TEUR 0). Der Anstieg der Zinsaufwendungen aus der Inanspruchnahme des Cash-Pools ist auf die Erhöhung des Zinssatzes zurückzuführen. Abzinsungseffekte der Pensionsrückstellung werden verrechnet unter den Zinserträgen ausgewiesen.
Der Steueraufwand von insgesamt TEUR 75 (Vj.: TEUR 42) resultiert im Wesentlichen aus der Grundsteuer in Höhe von TEUR 95 (Vj.: TEUR 102), aus sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 41 (Vj.: TEUR 26) sowie gegenläufig Steuererstattungen betreffend frühere Jahre in Höhe von TEUR 61 (Vj.: 86).
Resultierend aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der BDEH (Bühler Deutschland Holding GmbH, Braunschweig), wird das laufende Jahresergebnis in Höhe von TEUR 12.403 unter Berücksichtigung einer Abführungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 8.694 an die BDEH abgeführt.
b) Finanzlage
Die Veränderung des Finanzmittelfonds ergibt sich wie folgt:
| TEUR |
Vj.:
TEUR |
|
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | -1.539 | -8.476 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -77 | -1.712 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.612 | -262 |
| Finanzmittelfonds zum 31.12. | -21.494 | -18.266 |
Der negative Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit setzt sich aus gegenläufigen Zahlungsströmen zusammen. Der Rückgang der Forderungen sowie der Anstieg der Verbindlichkeiten wurde dabei durch den Rückgang der Rückstellungen und den Anstieg der Vorräte überkompensiert.
Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 77 setzt sich im Wesentlichen aus Anschaffungen im Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 456 und Anschaffungen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3, Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (Cash-Pooling) in Höhe von TEUR 142, Einzahlungen aus den Beteiligungserträgen in Höhe von TEUR 233 sowie aus Zinsen in Höhe von TEUR 7 zusammen.
Im Berichtsjahr resultiert der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit im Wesentlichen aus den Zinszahlungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme des Cash-Pools (TEUR 1.149; Vj.: TEUR 178) sowie sonstigen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 463 (Vj.: TEUR 84).
Der negative Finanzmittelbestand betrug zum Stichtag TEUR 21.494 und setzt sich aus liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 155 sowie den Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 21.643 und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 6 zusammen.
Durch den im Jahr 2011 eingeführten, zentralen konzerninternen Liquiditätsausgleich (Cash-Pooling) spiegeln sich die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in den entsprechenden Bilanzkonten wider. Die Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 21.643 (Vj.: TEUR 18.282) wurden dem Finanzmittelfonds zugeordnet.
Für die Abwicklung des Projektgeschäfts stehen Avalkredit-Linien in Höhe von TEUR 20.000 zur Verfügung. Diese sind auch weiterhin angemessen, um die reibungslose Abwicklung der Kundenprojekte zu gewährleisten. Die Beanspruchung der Avalkredit-Linien bewegte sich per Ende 2023 auf TEUR 1.980 (Vj.: TEUR 4.100). Es bestanden zum Stichtag, dank der Konzernfinanzierung, ausreichend abrufbare liquide Mittel, um die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sicherzustellen.
Die Kapitalstruktur ist als solide zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 22,8 % (Vj.: 19,7 %). Die Finanzierung der Gesellschaft ist fristenkongruent.
Veränderungen hinsichtlich Kreditkonditionen oder außerbilanzieller Verpflichtungen hat es im laufenden Geschäftsjahr nicht gegeben.
c) Vermögenslage
Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | Veränderung | ||||
| TEUR | % | TEUR | % | TEUR | % | |
| Vermögen | ||||||
| Anlagevermögen | 20.737 | 23 | 22.098 | 26 | -1.361 | -6 |
| Vorräte | 34.990 | 39 | 27.172 | 32 | 7.818 | 29 |
| Forderungen | 20.955 | 24 | 28.088 | 33 | -7.133 | -25 |
| Flüssige Mittel | 155 | 0 | 16 | 0 | 139 | >100 |
| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 12.342 | 14 | 7.332 | 9 | 5.010 | 68 |
| Übrige Aktiva | 244 | 0 | 0 | 0 | 244 | >100 |
| 89.424 | 100 | 84.707 | 100 | 4.717 | 6 | |
| Kapital | ||||||
| Eigenkapital | 20.384 | 23 | 16.664 | 20 | 3.720 | 0 |
| Rückstellungen | 13.938 | 15 | 18.544 | 22 | -4.606 | -25 |
| Verbindlichkeiten | 54.552 | 61 | 49.268 | 58 | 5.284 | 11 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 550 | 1 | 231 | 0 | 319 | >100 |
| 89.424 | 100 | 84.707 | 100 | 4.717 | 6 | |
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen betragen TEUR 1.775 (Vj.: TEUR 2.122). Die Investitionen lagen bei TEUR 458 (Vj.: TEUR 1.862) und beinhalteten im Wesentlichen laufende Ersatzinvestitionen.
Die Veränderung bei den Vorräten resultiert im Wesentlichen aus einer Verminderung der unfertigen Erzeugnisse und unfertige Leistungen (TEUR 60.163, Vj.: TEUR 90.314) und durch eine Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 37.395, Vj.: TEUR 74.051).
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr um gut 25,4 % auf TEUR 20.955 zurückgegangen, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen gegen Gesellschafter zurückzuführen ist.
Die Veränderung des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Zeitwertänderung der Wertpapiere bzw. der Rückdeckungsversicherung.
Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus den geringeren Rückstellungen aus zu erfüllenden Liefer- und Leistungsverpflichtungen um TEUR 3.661, aus dem Verbrauch in Höhe von TEUR 1.181 der im Vorjahr gebildeten Rückstellung im Rahmen der Restrukturierung sowie aus der Verringerung der Rückstellung für Garantieverpflichtungen um TEUR 291.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 5.284 resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Cash-Pooling auf TEUR 21.835 (Vj.: TEUR 18.623) sowie der Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 2.924 bei Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.153.
Das langfristige Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital und interne Konzernfinanzierungen gedeckt.
d) Gesamtaussage
Die Vermögens-, Finanz- und (operative) Ertragslage der BBS ist als stabil und befriedigend einzustufen. Der Auftragseingang 2023 bewegte sich mit TEUR 169.914 über dem Vorjahresniveau (TEUR 149.670), die Umsatzerlöse 2023 sind mit TEUR 193.896 gegenüber dem Wert des Vorjahres angestiegen (TEUR 185.814).
Während sich die Ertragslage im Bereich des Projektgeschäftes im Geschäftsjahr, bezogen auf das operative Geschäft, im Vergleich zum Vorjahr verbessert hat, lag sie unter dem prognostizierten Wert.
Die Ertragslage im Bereich des Customer Services hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr verbessert, lag aber leicht unter dem prognostizierten Wert.
Das Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen in Höhe von TEUR 12.403 (Vj.: TEUR -2.533) fiel positiv aus, was im Wesentlichen auf die positive Zeitwertentwicklung der Wertpapiere bzw. der Rückdeckungsversicherung und dem Rückgang der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund der im Vorjahr erfolgten Restrukturierung zurückzuführen ist.
Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das Geschäftsjahr 2023 als befriedigend.
e) Umwelt- und Arbeitnehmerbelange
Der Standort BBS ist seit 1996 nach der Umweltmanagementnorm, Standard ISO 14001, Revision 2015 zertifiziert (ISO 14001:2015). Die Wirksamkeit des Managementsystems wurde im Rahmen des Internal Corporate QEHS- und Factory Safety Audits (Präsenz) im Zeitraum 28.08.2023 bis 30.08.2023 bei BBS überprüft.
Es wurde 1 Abweichung (Minor) vom normativen Standard definiert, die mit Priorität 1 weiterbearbeitet und mit Zielsetzung per 31.12.2023 in den Status "closed" überführt worden ist. Das in den Audits empfohlene Potenzial zur kontinuierlichen Verbesserung (OFI) wird innerhalb der BBS-Bereiche hinsichtlich weiterer Umsetzung geprüft und deren Wirksamkeit im nächsten Internal Corporate QEHS-Audit geprüft.
Die Wirksamkeit des Managementsystems ISO 14001:2015 wurde der Bühler AG von der SGS durch die Ausstellung des neuen Gruppenzertifikats (CH14/1242.00, Issue 11) bescheinigt. Das Multi-Site-Zertifikat ist gültig bis zum 16.11.2026. Gleiches gilt für den Qualitätsstandard (Group) nach ISO 9001:2015.
Darüber hinaus ist BBS seit 2013 nach dem Standard für Energiemanagement (EnMS) nach ISO 50001 zertifiziert. Das Surveillance-Audit wurde am 19.06.2023 als PräsenzAudit durchgeführt und mit zwei Abweichungen vom normativen Standard (Minor) bestätigt. Das Managementsystem ist damit weiterhin wirksam am Standort BBS implementiert. Das empfohlene Potenzial zur fortlaufenden Verbesserung (OFI) wird innerhalb der BBS-Bereiche hinsichtlich weiterer Umsetzung geprüft.
Wie auch in den Vorjahren ist die Fluktuation über Mitarbeiterkündigungen gering geblieben und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter ist grundsätzlich als gut einzustufen. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl von 386 hat sich aufgrund der im Vorjahr vorgenommenen Restrukturierung sowie der allgemeinen Fluktuation reduziert.
Durch den nach wie vor großen gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsbereich sind Nachfolgeregelungen bei BBS effizient organisiert. Insgesamt betrug der Anteil von Auszubildenden im vergangenen Jahr 6,7 % der gesamten Belegschaft, welches die Wichtigkeit gut ausgebildeter Personen für die Zukunft unseres Unternehmens unterstreicht. Darüber hinaus wurden auch die betrieblichen Anstrengungen hinsichtlich Qualifizierung und der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz im Jahr 2023 fortgeführt.
C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1. Chancen
Für die BBS sehen wir die Chancen, insbesondere im weiteren Ausbau unseres alles in allem erfolgreichen Kundendienstgeschäfts. Wie in den Vorjahren konnten im vergangenen Jahr weitere erfolgreiche Kundenprojekte abgeschlossen und das Kundendienstgeschäft insgesamt ausgebaut werden.
Auch im Bereich Automation wird weiter Raum für Wachstum gesehen. Weitere Impulse können durch die Wachstumsinitiativen des Konzerns, Übernahme neuer Geschäftsbereiche und durch neu entwickelte Produkte entstehen.
Die dargelegten Chancen ermöglichen bei gegebener prognostischer Unsicherheit einen positiven Umsatzbeitrag eines einstelligen Millionenbetrags. Die Chancenlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
2. Risiken
Das Risikomanagement der BBS ist auf die Besonderheiten des individuellen Projektgeschäfts ausgerichtet. Die folgende Darstellung und Beurteilung der Risiken erfolgt nach der Nettobetrachtung (nach eingeleiteten Maßnahmen).
Bei der Planung und Durchführung, insbesondere komplexer Großprojekte, bestehen Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Die Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Projektverantwortlichen, welche durch das zentrale Projektcontrolling unterstützt werden. Im Rahmen dieses Projektcontrollings werden die wesentlichen Verträge einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen und technische Aspekte von Fachleuten separat analysiert. Projekte ab einem bestimmten Volumen oder mit einem hohen Schwierigkeitsgrad werden nach definierten Regeln überwacht, um gegebenenfalls rechtzeitig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können. In allen Phasen können nach Ermessen der Projektverantwortlichen grundsätzlich auch die jeweiligen Experten des Schweizer Mutterkonzerns zurate gezogen werden.
Durch die Neuausrichtung der Project Execution (PE) Organisation auf die Zukunftsmärkte Modernisierungen und Zusammenlegungen von bestehen Vermahlungskapazitäten, verringert sich die Risikolage für die Gesellschaft, da die Anzahl an Großprojekten in diesen Märkten deutlich geringer ist als bei klassischen Neuanlagen.
Unabhängig davon, sind die einzelnen Prozesse durch die Konzernzentrale in Uzwil dezidiert vorgegeben und alle Tochtergesellschaften sind zur Einhaltung der Prozesse und der im ORM (Operational Risk Management) niedergelegten Richtlinien verpflichtet. Bei Abweichungen von den Standardbedingungen des ORM oder der entwickelten Standardverträge sind Wertgrenzen vorgesehen, ab denen höhere Kompetenzstufen zur Autorisierung der Projekte verbindlich vorgesehen sind. Diese Stufen reichen bis zur Ebene des Chief Executive Officer (CEO) des Bühler-Konzerns.
Auch alle anderen Risiken, wie beispielsweise Materialpreisschwankungen, Zahlungsausfälle oder Wechselkursänderungen werden durch Vorgaben und Instrumente der Konzernmutter vollumfänglich abgedeckt. Darüber hinaus bestehende Risiken weisen aufgrund des Projektgeschäfts eine untergeordnete Bedeutung auf.
Zusätzlich ist das Corporate Internal Auditing der Bühler-Group in den Gesamtprozess eingebunden, indem es regelmäßig die Wirksamkeit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems in den rechnungslegungsrelevanten Prozessen prüft.
Die geopolitischen Risiken sind im Geschäftsjahr 2023 weiterhin als sehr hoch anzusehen, wodurch sich die Vorhersehbarkeit der wirtschaftlichen Entwicklung deutlich verschlechtert hat. Die zunehmenden globalen Auseinandersetzungen erhöhen die Risiken und Beeinträchtigungen, wie beispielsweise eine Preiserhöhung und Verknappung von Energie und Rohstoffen. Eine Ausweitung der globalen Konfliktsituation würde das Risiko eines umfassenden wirtschaftlichen Abschwungs zusätzlich erhöhen.
Auch können steigende Inflation und wachsende Zinsen zu einem Wirtschaftsrückgang führen.
Die Lieferkettenschwierigkeiten sind weitgehend durch neue Aufgaben abgelöst. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale Verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen.
Zudem gibt es Anzeichen dafür, dass der Aufschwung durch die Wiederöffnung Chinas nur von kurzer Dauer war und sich die Dynamik verlangsamt hat.
Aus der Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben sich aufgrund des konzernweiten Cash-Pooling keine direkten Risiken, da die höheren Zinsaufwendungen durch Liquiditätszufluss wieder ausgeglichen werden.
Darüber hinaus sind uns derzeit keine speziellen Risiken bekannt, die das Geschäftsjahr 2024 wesentlich negativ beeinflussen könnten.
3. Prognosebericht
Für die unterschiedlichen Funktionen gibt es innerhalb des Konzerns und der BBS unterschiedliche Verantwortlichkeiten, die auch in unterschiedlichen, zum Teil im Wettbewerb stehenden, Budgets resultieren. Diese Budgets basieren auf Top-Down Vorgaben des Konzerns. Innerhalb dieser Vorgaben ist BBS frei zu planen, gibt aber im Endergebnis auch Budgets nach den unterschiedlichen Funktionsbereichen ab.
Somit ergibt sich für die BBS als Zielsetzung grundsätzlich nicht der lokale Auftragseingang, der lokale Umsatz oder das Ergebnis der rechtlichen Einheit, sondern diese Werte sind das Ergebnis der jeweiligen Zielerreichung der vorstehend genannten Einzelbudgets. Aus Sicht der lokalen Gesellschaft ist die ganzheitliche Profitabilität die wichtigste Steuerungskennzahl, weshalb als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator das Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen durch die Geschäftsführung genutzt wird.
Für die BBS ist die Entwicklung auf dem für sie als SAS-Organisation vorgesehenen deutschen und osteuropäischen Markt von Bedeutung. Für Deutschland wird gemäß den Prognosen des IWF im Jahr 2024 mit einem geringen Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,5 % gerechnet. Die Prognose des IWF bei dem Wirtschaftswachstum für die EURO Zone ist mit 1,2 % angesetzt. Bei allen für die Gesellschaft relevanten Märkten liegt das voraussichtliche BIP-Wachstum über der EURO Zonen Prognose (Polen 2,3 %, Rumänien 3,8 %, Lettland 2,6 %, Litauen 2,7 %, Estland 2,4 %). Nach wie vor bleibt die Erlangung von Fördermitteln in Osteuropa schwierig, was die Realisierung von Projekten in dieser Region erschwert.
Grundsätzlich ist der Investitionsbedarf in den Regionen gegeben, für den BBS mit ihren Produkten die richtigen Lösungen bieten kann. Andererseits ist BBS immer noch mit verhaltener Investitionsbereitschaft, insbesondere der Müllereikunden, konfrontiert. Des Weiteren verstärkt sich der Wettbewerb über den Preis von Anbietern aus Asien aber beispielsweise auch aus Osteuropa und der Türkei.
Grundsätzlich ist für die Gesellschaft von einem leicht rückläufigen Verlauf des Geschäftes im Jahr 2024 bezogen auf die Auftragseingänge im Bereich Projekte auszugehen. Dieser Rückgang wird durch das niedrige einstellige prozentuale Wachstum im Bereich des Kundendienstes kompensiert. Der Beitrag des Bereichs Fertigung wird ein vergleichbares Niveau von 2024 erwartet.
Insgesamt wird im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ein positives, aber leicht niedrigeres Ergebnis vor Ergebnisabführung und abführungsgesperrten Beträgen ohne Sondereffekte für das Jahr 2024 erwartet.
Dem erhöhten Wettbewerbsdruck auf den Märkten kann BBS durch neue innovative Produkte, die auf Konzernebene entwickelt werden, begegnen.
Braunschweig, 1. März 2024
Geschäftsführung der Bühler GmbH, Braunschweig
gez. Flavio Diaz
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Bühler GmbH, Braunschweig:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Bühler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bühler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 1. März 2024
Nordwest
Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Meseberg, Wirtschaftsprüfer
Zatorski, Wirtschaftsprüfer
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