Life Technologies GmbH
Same addressWholesale of chemical products
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Dianne Deuitch since 12/27/2010 | Managing Director |
Barbara Knoerzer since 2/9/2010 | Procura |
Dieter Dr. rer. nat. Daniels since 2/9/2010 | Managing Director |
Genoffir MacLoed since 2/9/2010 | Procura |
Official financial statements and annual reports
Invitrogen GmbHDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 20091. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftIm Jahre 2009 konnte der Trend aus dem Vorjahr weiterhin fortgesetzt werden. Der Umsatz konnte um 19,1 % gesteigert werden. Dies ist u.a. auf die weitere Intensivierung des Innendienst-Telefonverkaufs und durch die Zusammenarbeit mit Fisher Scientific im Segment der kleineren und mittleren Kunden zurückzuführen. Das Kundensegment "Industrie Produktion" hingegen war leicht rückläufig bedingt durch projektbezogene geringere Nachfrage. Starkes Wachstum ging von der forschenden Pharmaindustrie aus. 2. GeschäftsergebnisDas Bruttoergebnis vom Umsatz (Umsatzerlöse abzüglich Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 % gesteigert werden. Ursächlich hierfür sind zum einen Preiserhöhungen als auch verstärkte Vertriebsaktivitäten, insbesondere die Fokussierung des direkten Vertriebes auf Key Accounts bei gleichzeitiger Abdeckung der mittleren und kleinen Accounts durch den Vertriebspartner Fischer Scientific. Ebenso gelang es einen Großteil der eingehenden Aufträge auf elektronischem Wege zu erfassen. Im Jahr 2009 konnte der Anteil der Web-Aufträge auf über 12 % erhöht werden. 3. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageIm Geschäftsjahr 2009 konnte eine Steigerung der Umsatzerlöse um 19,1 % (Vj. 7,5 %) gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Der Rohgewinn bezogen auf die Umsatzerlöse ist auf 13,4 % (Vj. 14,6 %) aufgrund gesunkener Margen zurückgegangen. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Vertriebskosten infolge der erhöhten Geschäftstätigkeit sowie einer Verschlechterung des Finanzergebnisses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2008 konnte der Jahresabschluss mit T€ 2.270 auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die Gesellschaft verfügt zum Geschäftsjahresende 2009 über ein Eigenkapital in Höhe von 6.597 T€ (Vj. 4.327 T€) bei einer Bilanzsumme von 21.389 T€ (Vj. 20.655 T€). Der Anstieg der Bilanzsumme steht in Zusammenhang mit den erhöhten Geschäftsaktivitäten. Die laufende Geschäftstätigkeit wird aus dem operativen Cash Flow finanziert. Liquiditätsüberschüsse werden im Rahmen des konzerninternen Cash Pooling angelegt. Die Finanzierung wesentlicher Investitionen wird durch konzerninterne Maßnahmen sichergestellt. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und RisikenZentralisierte Einkaufsbestrebungen und Reduzierung der Lieferanten bei universitären Instituten und Pharmakunden werden auch weiterhin den Preisdruck aufrecht erhalten und die Wettbewerbssituation verstärken. In 2009 konzentrierte sich die Gesellschaft wie bereits im Vorjahr auf die Verbesserung und Optimierung ihrer Produkte. Durch eine einfachere Handhabung soll die Kundenzufriedenheit und der Absatz verbessert werden. Dies wurde auch in 2010 fortgesetzt. Risiken aus Währungsschwankungen bestehen nur in geringem Maße. Als Ergebnis der Akquisition der Firma Applied Biosystems Inc. durch unsere Mutterfirma in den USA wurde der Firmensitz der Invitrogen GmbH im Jahr 2009 nach Darmstadt verlegt; dort befindet sich auch der Sitz der deutschen Niederlassung der Applied Biosystems. Damit verbunden erwarten wir weitere Kosteneinsparungssynergien für die folgenden Jahre. 5. AusblickFür das Geschäftsjahr 2010 und 2011 wird ein positives Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2009 geplant.
Darmstadt, 8. Juli 2010 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2009
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang für 2009Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den gesonderten Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB. Gliederungen wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode zeitanteilig errechnet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen gebildet worden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs umgerechnet, soweit nicht am Bilanzstichtag ein gesunkener bzw. gestiegener Kurs eine Abwertung der Forderungen bzw. eine Aufwertung der Verbindlichkeiten erforderlich gemacht hat. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf Blatt 6 dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
*) ungeprüfter Jahresabschluss 2008
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird das aktivierte Körperschaftsteuerguthaben zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 417 ausgewiesen. Es hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt unverändert DM 131.000,00 (€ 66.979,24). Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen ausstehende Zahlungsverpflichtungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die innerhalb des nächsten Jahres fälligen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen rd. T€ 220. Sie resultieren aus Leasingverträgen, die eine Laufzeit zwischen Mai 2010 bis Mai 2012 haben. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten nahezu ausschließlich biologische und chemische Substanzen. Sie betreffen im Wesentlichen die Regionen Österreich und Deutschland. Materialaufwand
Personalaufwand
V. Sonstige AngabenGeschäftsführung Zum jeweils alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
bestellt. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Invitrogen Corporation, Carlsbad, CA, USA (kurz: Invitrogen Corporation) gewährt Mitarbeitern der Invitrogen GmbH Aktienoptionen im Rahmen eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms. Die in diesem Zusammenhang anfallenden vertraglich zwischen der Invitrogen Corporation und der Invitrogen GmbH bestimmten Kosten werden von der Invitrogen Corporation an die Invitrogen GmbH weiterbelastet. Für 2009 ergab sich hieraus eine Verpflichtung in Höhe von TEUR 140. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte) betrug 61 (Vj. 60) einschließlich Geschäftsführer. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Invitrogen GmbH wird in den Konzernabschluss der Life Technologies Corporation, Carlsbad, Kalifornien (USA), einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Muttergesellschaft erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Darmstadt, 8. Juli 2010 Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Invitrogen GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 25. Juli 2010 Ernst
& Young GmbH
Ketterle, Wirtschaftsprüfer Hambsch, Wirtschaftsprüfer |
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