Abrahams Services GmbH & Co. KG
Same addressAviation security services
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Marc Wobbe since 1/10/2022 | Managing Director |
Ulrike Claaßen since 1/10/2022 | Procura |
Marianne Abrahams since 7/19/2006 | Procura |
Dirk Abrahams since 12/13/2005 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Dirk Abrahams GmbHZetel-NeuenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das familiengeführte, mittelständische Unternehmen wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Neuenburg im Landkreis Friesland. Hier verbindet man handwerkliche Tradition mit modernen Produktionstechnologien, um Aale, Forellen, Lachsforellen, Lachs und Makrelen durch Räuchern, Reifen und Würzen zu veredeln. Ergänzt durch Handelswaren werden die Produkte sowohl auf dem deutschen Markt als auch in benachbarte EU- und Nicht-EU-Länder verkauft. Die Rohware stammt aus Norwegen, Irland, Schottland, Niederlande und Alaska und wird nach strengen Vorgaben regelmäßig überprüft und selektiert. Durch mikrobiologische und chemische Analysen im eigenen Labor wird eine hohe Produktsicherheit gewährleistet. Der hohe Qualitätsanspruch wird durch jährliche Audits und unterschiedliche Zertifizierungen bestätigt. Zum Bilanzstichtag sind 92 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 22 in der Verwaltung, 23 in Versand und Lager sowie insgesamt 42 in den Abteilungen Rohproduktion, Endproduktion und 5 Aushilfen. Um Produktionsspitzen abzufangen, stehen zudem Personaldienstleister bereit. Die Reinigung wird über einen Werkvertrag erfüllt. Nach Abschluss der letzten Bauarbeiten verfügt das Unternehmen über eine Produktionsfläche von insgesamt 4.838 m 2 sowie über Sozialräume und ein Verwaltungsgebäude. 2. Forschung und Entwicklung Die Kunden haben verdeutlicht, dass die Entwicklung neuer Produkte ein starkes Augenmerk auf nachhaltigen Ressourceneinsatz erfordert. Umweltschutz, Innovation und ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit sind dabei ebenfalls zentrale Ziele des Unternehmens. II. Wirtschaftsbericht 2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem Statistischen Bundesamt Wiesbaden stieg der Umsatz in der fischverarbeitenden Industrie bei Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 %. Gleichzeitig sank die Exportquote um 1,5 %. Dank einer sorgfältigen Auswahl an Rohwarenlieferanten hatte das Unternehmen keine Versorgungsengpässe und ist stets gut über Marktentwicklungen informiert. Die zukunftsorientierte Geschäftspolitik und die strategische Ausrichtung auf qualitätsbewusste Vermarktungspartner sowie Nischenprodukte bleiben zentrale Bestandteile der Unternehmensphilosophie. 3. Geschäftsverlauf Die Kundenstruktur bleibt weiterhin stabil. Bei einigen Großhandelskunden konnte der Umsatz sogar erheblich gesteigert werden. Der Einzelhandel spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für das Unternehmen. Dabei wird zunehmend auf Regionalität geachtet, während Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus der Kunden rücken. Der Standort ist durch zahlreiche Maßnahmen zukunftssicher aufgestellt. Dazu gehören die Artikelkomprimierung zur effizienteren Produktion sowie moderne Produktionslinien, die durch verschiedene Optimierungen noch leistungsfähiger geworden sind. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der flexible Einsatz von Zeitarbeitern, deren Anzahl an die jeweilige Produktionsauslastung angepasst werden kann. Die Investitionen im Jahr 2023 konzentrierten sich insbesondere auf Lebensmittelsicherheit und Hygiene, Ressourceneinsparungen und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Diese Maßnahmen haben das Unternehmen für die Zukunft gestärkt und gefestigt. Die neuen Maschinen, Anlagen und Prozesse ermöglichen eine deutlich höhere Produktionskapazität. 3. Ergebnis und Ertragslage Die Gesellschaft ist stabil und gut aufgestellt. Dank einer zielgerichteten Vertriebsstrategie zeigt sich eine weiterhin ausbaufähige Ertragslage. Der Schwerpunkt lag auf der Expansion im Großhandelsbereich, die erfolgreich umgesetzt wurde. Auch der Ausbau des Einzelhandels verlief wie geplant und konnte erfolgreich vorangetrieben werden, somit konnte ein sehr gutes Ergebnis in Höhe von EUR 940.554,38 erreicht werden. Die Kostenstruktur des Unternehmens setzt sich größtenteils, wie auch die Jahre zuvor, aus Material- und Rohwarenkosten zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einkäufe der Rohware aus Norwegen um 4,19 % gesunken. Dies lag an der Verringerung der Einkaufsmenge um 8,5 % zum Vorjahr. An zweiter Stelle stehen die Personalkosten. Diese haben sich zum Vorjahr um 1,5 %-Punkte erhöht. Diese Steigerung ist vor allem der Lohn- und Gehaltserhöhung zuzuschreiben. Aber auch die Aufwendungen für Reparatur und Instandhaltung sind im Vergleich zum Vorjahr um 53 % angestiegen. Dies lag insbesondere an verschiedenen Umbauten und Instandsetzungen innerhalb der Produktion, welche für die neuen Investitionen notwendig waren. Insbesondere die Instandhaltung und Modernisierung bleiben ein zentrales Element der Unternehmenspolitik. Für das Jahr 2023 war eine Umsatzsteigerung von 3 % geplant. Diese Zielsetzung wurde übertroffen: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % und lag damit über der Prognose. Der Großhandelsumsatz wuchs um 5 %, der Einzelhandel verringerte sich um 2 % Durch die Umsatzsteigerung erreichte das Unternehmen den höchsten Wert in seiner Geschichte und bestätigt damit seine stabile Ertragslage. Das positive Ergebnis wurde durch frühzeitige Anpassungen der Produktionsauslastung angesichts der gestiegenen Rohwarenpreise erzielt. Gleichzeitig führten kontinuierliche Verbesserungen und Modernisierungen im Produktionsprozess zu einer effizienteren und rentableren Fertigung. Die Leistungsindikatoren zeigen eine erfreuliche Entwicklung. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf der Gesamtrendite, die im Geschäftsjahr bei 6,5 % liegt. Diese Zahl spiegelt die effiziente Nutzung des investierten Kapitals wider und unterstreicht die solide Ertragskraft des Unternehmens. Durch die gezielten Investitionen in moderne Maschinen und verbesserte Prozesse konnte die Kapitalrentabilität ebenfalls gesteigert werden. 4. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist solide und stabil. Die liquiden Mittel sind ausreichend, um die laufenden Verbindlichkeiten jederzeit zu decken. Der Liquiditätsgrad betrug Ende 2023 201 % (Vorjahr 221 %). Zudem trägt eine gesunde Eigenkapitalquote trotz stark gestiegener Bilanzsumme (Bilanzstichtag 45,0 %, Vorjahr 47,8 %) zur finanziellen Unabhängigkeit bei, was das Unternehmen widerstandsfähig gegenüber möglichen Marktveränderungen macht. Das Unternehmen hat durch ein positives Betriebsergebnis eine solide Cashflow-Situation erreicht, was bedeutet, dass es genug liquide Mittel generiert, um seine Ausgaben zu decken und geplante Investitionen vorzunehmen. Diese finanzielle Stabilität erlaubt es dem Unternehmen, fast alle Investitionen, die von mittlerem Umfang sind, ohne externe Finanzierung aus seinen intern erwirtschafteten Mitteln zu bestreiten. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, flexibel und unabhängig von externen Geldgebern zu agieren, was für ein gesundes wirtschaftliches Wachstum von Vorteil ist. Jedoch gibt es auch größere Investitionsprojekte, die eine umfassendere Finanzierung erfordern. In diesem Fall wurden drei große Investitionen, die ein Gesamtvolumen von TEUR 2.277 umfassten, durch Fremdkapital finanziert. Dies bedeutet, dass das Unternehmen externe Kreditgeber in Anspruch genommen hat, um diese Projekte zu realisieren. Insgesamt zeigt sich, dass das Unternehmen eine ausgewogene Finanzstrategie verfolgt, indem es kleinere bis mittlere Investitionen aus eigenen Mitteln und größere durch Fremdkapital tätigt. Bis zum Ende des Jahres 2023 konnte die Liquidität auf TEUR 1.114 gesteigert werden. Diese Zunahme um TEUR 325 ist ein bedeutendes Indiz für eine positive finanzielle Entwicklung über den Jahresverlauf hinweg. Es zeigt, dass das Unternehmen in der Lage war, einen konstanten Cashflow zu generieren und so seine finanzielle Stabilität erheblich zu verbessern. Zusammenfassend verdeutlicht der Anstieg der Liquidität, dass das Unternehmen im Jahr 2023 eine solide finanzielle Performance erzielt hat, was auf langfristiges Wachstum und finanzielle Sicherheit hindeutet. Das Unternehmen verfügt über eine stabile Eigenkapitalquote, die seine langfristige finanzielle Unabhängigkeit sichert. Die moderaten Fremdverbindlichkeiten stellen sicher, dass die finanzielle Belastung überschaubar bleibt, was es dem Unternehmen ermöglicht, auf potenzielle Marktschwankungen flexibel zu reagieren, ohne das operative Geschäft zu gefährden. Durch das geplante Ziel, Ressourcen einzusparen, auch im Blick auf die ständig steigenden Rohwarenpreise, wurde eine der modernsten Filetieranlage durch Fremdfinanzierung in den Produktionsprozess implementiert. 5. Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens präsentiert sich weiterhin als stabil und ausgewogen, was auf eine zielgerichtete und nachhaltige Geschäftspolitik zurückzuführen ist. Insbesondere das Verhältnis zwischen den langfristigen und kurzfristigen Verbindlichkeiten zu den gebundenen Vermögensteilen weist eine gesunde Balance auf. Diese Struktur ermöglicht es dem Unternehmen, sowohl finanzielle Verpflichtungen kurzfristig zu bedienen als auch langfristige Investitionen abzusichern, ohne dabei das operative Geschäft zu belasten. Die Eigenkapitalquote bleibt auf einem stabilen Niveau und trägt zur Stärkung der finanziellen Unabhängigkeit bei. Gleichzeitig sind die liquiden Mittel ausreichend, um die Flexibilität in der Kapitalstruktur zu gewährleisten und finanzielle Risiken abzufedern. Diese ausgewogene Vermögenssituation ermöglicht es dem Unternehmen, auch in Phasen volatiler Märkte strategische Entscheidungen zu treffen und notwendige Investitionen in Infrastruktur, Modernisierung und zukünftiges Wachstum zu realisieren. Zusammenfassend lässt sich die Vermögenslage als sehr positiv bewerten, da sowohl die Liquidität als auch die Bilanzstrukturen langfristig gesichert sind und das Unternehmen weiterhin eine hohe finanzielle Stabilität aufweist. 6. Investitionen Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen in hochmoderne Maschinen und Anlagen bilden einen entscheidenden Meilenstein für die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung des Unternehmens. Diese Investitionen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit am Standort in Niedersachsen nachhaltig zu stärken. Die zukunftsorientierte Geschäftspolitik wird durch die bereits umgesetzten und noch geplanten Investitionen weiter ausgebaut, um die Marktposition zu festigen und den Standort dauerhaft abzusichern. Ein zentraler Erfolgsfaktor bleibt dabei die hohe Qualität der Produkte, durch die sich das Unternehmen klar von Anbietern aus Billiglohnländern abgrenzen kann. Im Fokus der Investitionen für 2023 standen insbesondere die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und Hygiene, die Optimierung der Ressourcennutzung sowie die Sicherung der Arbeitsplätze. Durch diese Maßnahmen wird nicht nur die Effizienz der Produktion gesteigert, sondern auch die Rentabilität langfristig gesichert. Die Investitionen in Höhe von TEUR 2.533 flossen überwiegend in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in moderne Maschinen und maschinelle Anlagen, die zu einer signifikanten Verbesserung der Produktionsprozesse beigetragen haben. Diese Modernisierungen erlauben eine deutliche Erhöhung der Produktionskapazitäten und schaffen die Grundlage für eine flexible und skalierbare Fertigung. Damit ist das Unternehmen mit den geplanten Investitionen für 2024 technologisch auf dem neuesten Stand und gut gerüstet, um zukünftigen Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu begegnen. Die strategische Ausrichtung auf Innovation und Effizienz stellt sicher, dass das Unternehmen auch langfristig konkurrenzfähig bleibt und seinen Erfolg weiter ausbauen kann. 7. Finanzbericht mit Leistungsindikatoren Der Finanzbericht bestätigt die solide finanzielle Basis des Unternehmens. Die Liquidität ist ausreichend, um laufende Verbindlichkeiten problemlos zu decken und gleichzeitig geplante mittlere Investitionen zu tätigen, ohne auf externe Finanzierungsquellen angewiesen zu sein. Die Finanzpolitik des Unternehmens ist auf langfristige Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtet, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Effizienz der Produktion hat sich durch die Einführung neuer Technologien und moderner Fertigungsprozesse signifikant verbessert. Die Effizienzsteigerung führte zu einer Reduzierung der Produktionskosten, was zur Stärkung der Gesamtrentabilität beigetragen hat. III. Prognose Für das Jahr 2024 wird ein stabiler Umsatzverlauf prognostiziert, mit einer geplanten Steigerung von 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Wachstumsprognose basiert auf einer gezielten Strategie zur Erweiterung des Absatzes spezialisierter Produktgruppen und der kontinuierlichen Optimierung der Produktionsausbeute. Die Fokussierung auf spezielle Produktlinien soll nicht nur die Marktposition stärken, sondern auch die Rentabilität durch höhere Margen und effizientere Produktionsprozesse verbessern. Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie für 2024 ist die Erweiterung des Vertriebs. Ab der Mitte des Jahres wird das Vertriebsteam um zwei neue Vertriebsleiter vergrößert, um die Kundenbetreuung zu intensivieren, neue Marktsegmente zu erschließen und bestehende Kundenbeziehungen weiter zu festigen. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Kundenakquise zu beschleunigen und die Präsenz des Unternehmens auf dem Markt zu erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wurde eine aktualisierte Planung erstellt, die die bisherigen Markt- und Kundenveränderungen berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts liegen bereits aussagekräftige Zahlen vor, die eine fundierte Beurteilung der Geschäftsentwicklung ermöglichen. Die positive Bewertung der Planrechnung, unter Berücksichtigung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips, lässt auf eine positive Ergebniserwartung schließen. Im Zuge der Anpassungen wurden auch die Personalkosten an die Inflation angepasst, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung zu tragen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu wahren. Diese Maßnahme stellt sicher, dass die Mitarbeiter fair entlohnt werden und die Motivation sowie Produktivität hoch bleiben. Die soliden finanziellen Grundlagen und die effizienten Betriebsabläufe bieten eine starke Basis, um den finanziellen Verpflichtungen zuverlässig nachzukommen und weiterhin erfolgreich im Markt zu agieren. Das Unternehmen steht für hohe Qualität und Flexibilität. Dieser kontinuierliche Einsatz, um diese Standards zu erfüllen und zu halten, zeigt sich in der hohen Anzahl an treuen Stammkunden und einem kontinuierlich wachsenden Kundenstamm. Die anhaltende Kundenzufriedenheit und die positive Marktresonanz belegen den Erfolg der Unternehmensstrategie und die Fähigkeit, sich an die sich wandelnden Marktbedingungen anzupassen. IV. Risikobericht Das Unternehmen hat umfassende Maßnahmen ergriffen, um das Risiko hoher Forderungsausfälle zu minimieren und die finanzielle Stabilität zu sichern. Durch detaillierte Bonitätsprüfungen im Neukundengeschäft sowie ein kontinuierliches Berichtswesen im Stammkundenbereich wird das Risiko von Zahlungsausfällen auf ein Minimum reduziert. Diese präventiven Maßnahmen ermöglichen es dem Unternehmen, potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu reagieren, wodurch die Liquidität und finanzielle Gesundheit des Unternehmens gesichert werden. Jedoch ist die Zukunft des Unternehmens auch von mehreren externen Faktoren abhängig. Die Entwicklung der Märkte, der Rohstoffpreise und der Kosten auf dem Beschaffungsmarkt können wesentliche Einflussfaktoren darstellen. Insbesondere das Billigpreissegment stellt eine Herausforderung dar, da es schwierig ist, sich in einem Marktumfeld zu behaupten, in dem Preis und Qualität oft stark gegeneinander abgewogen werden müssen. Auf der Beschaffungsseite kann das Unternehmen auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dies ermöglicht eine flexible und anpassungsfähige Beschaffung von Rohstoffen und Materialien, was besonders wichtig ist, um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Die Qualität der Beschaffungsware wird durch strenge Qualitätskontrollen bei den Lieferanten sichergestellt. Ein eigenes Labor innerhalb der Geschäftsräume gewährleistet, dass alle eingehenden und ausgehenden Lieferungen kontinuierlich überprüft werden, um die Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards zu gewährleisten. Schwankungen bei Rohstoffpreisen und Veränderungen in den Beschaffungskosten können die Produktionskosten beeinflussen und damit die Preisgestaltung und Margen des Unternehmens belasten. Auch die Dynamik und Unsicherheit auf den Märkten können Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben. Das Unternehmen muss daher kontinuierlich seine Beschaffungsstrategie und Preisgestaltung anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die hohen Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Unternehmen durch gezielte Maßnahmen zur Risikominderung und eine starke finanzielle Basis gut aufgestellt ist. Dennoch erfordert die fortlaufende Anpassung an Marktbedingungen und Preisentwicklungen eine vorausschauende und flexible Strategie, um den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen und die langfristige Stabilität zu sichern. V. Gesamtaussage Der Lagebericht für das Jahr 2023 zeigt, dass das Unternehmen trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds solide aufgestellt ist. Die strategische Ausrichtung auf die Erweiterung des Außendienstes und den Ausbau spezialisierter Produktgruppen verspricht eine positive Umsatzentwicklung für das Jahr 2024. Die bereits erreichten Ergebnisse bestätigen die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Maßnahmen, die eine stabile und positive Geschäftsentwicklung ermöglichen. Die finanziellen Kennzahlen belegen die Stärke und Stabilität des Unternehmens. Eine ausgezeichnete Bonität unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, seine Verbindlichkeiten zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig für zukünftige Investitionen gut aufgestellt zu sein. Die kontinuierlichen Investitionen in moderne Produktionsanlagen und die Anpassung der Personalkosten an die Inflation sichern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Auf der Beschaffungsseite stellen die breite Palette an Liefermöglichkeiten sowie die strengen Qualitätskontrollen sicher, dass die hohen Qualitätsstandards eingehalten werden. Der eigene Laborbereich im Unternehmen gewährleistet eine zuverlässige Überprüfung der Rohstoffe und trägt zur Aufrechterhaltung der Produktqualität bei. Dennoch ist das Unternehmen den Risiken durch Marktentwicklungen, Rohstoffpreisschwankungen und das Wettbewerbsumfeld im Billigpreissegment bewusst. Die kontinuierliche Anpassung der Geschäftsstrategie und der Beschaffungsstrategie ist daher essenziell, um den Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu begegnen und die angestrebten Wachstumsziele zu erreichen. Insgesamt zeigt der Lagebericht eine starke Position des Unternehmens, die durch solide finanzielle Grundlagen, strategische Investitionen und ein engagiertes Management gefestigt ist. Mit einem klaren Fokus auf Qualität, Flexibilität und effiziente Prozesse ist das Unternehmen gut gerüstet, um die kommenden Herausforderungen zu meistern und seine Marktstellung weiter zu stärken.
Zetel-Neuenburg, 24. September 2024 gez. Dirk Abrahams, Geschäftsführer gez. Marc Wobbe, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird entsprechend den handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften für Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Etwaige gewährte Zuschüsse werden von diesen abgezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Für die Rohstoffe wird ein Durchschnittspreis gebildet. Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung der Materialkosten, der Fertigungskosten und der Sonderkosten der Fertigung sowie angemessener Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährung in Euro erfolgte gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs auf den 31. Dezember 2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 26.832,92 (Vj.: EUR 34.485,67) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 28.175,60 (Vj.: EUR 8.704,43) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Rohergebnis sind außergewöhnliche Erträge im Zusammenhang mit Corona-Überbrückungshilfen von EUR 155.934,80 (Vorjahr: EUR 0,00), Erträge aus Betriebsprüfungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 26.213,00) und Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 182,74) enthalten. In den Zinsaufwendungen sind solche aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 19.006,00) enthalten. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von EUR 14.799,23 (Vorjahr: EUR 263.712,11) enthalten. Sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum die Kaufmänner Dirk Abrahams und Marc Wobbe. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Der aus diesen Verträgen resultierende Aufwand des folgenden Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 450. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Zetel-Neuenburg, 24. September 2024 gez. Dirk Abrahams, Geschäftsführer gez. Marc Wobbe, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung unter Verzicht auf die Zusammenfassung von Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und des Materialaufwandes zum Rohertrag. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dirk Abrahams GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dirk Abrahams GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dirk Abrahams GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 24. September 2024 Qualitatus Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Rohsiepe, Wirtschaftsprüfer gez. Kumpfer, Wirtschaftsprüfer |
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