DOREA Flex GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
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Brian Tuttle since 10/30/2025 | Managing Director |
Jason DeGoes since 3/17/2021 | Managing Director |
Companies in which this organization holds a direct stake
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| Account |
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Official financial statements and annual reports
ProPharma Group GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeine Angaben
(2) Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der ProPharma Group GmbH, Berlin, ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken und den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von einer positiven Fortführungsprognose (going concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze und Bewertungsgrundsätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 bilden grundsätzlich die Grundlage für die Bewertungen in der Bilanz zum 31. Dezember 2023. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 Jahre) bewertet. Der Abschreibungszeitraum für den entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wurde unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer festgelegt. Aufgrund der Unsicherheit und der nicht verlässlichen Schätzbarkeit der einzelnen Anhaltspunkte, wie etwa der Art und Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens, der Stabilität der Branche sowie der langfristigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, konnte eine präzise Einschätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nicht vorgenommen werden. Gemäß § 253 Abs. 3 HGB erfolgt die Abschreibung daher planmäßig linear über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode errechnet. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten oder alternativ unter Einschätzung des Fertigstellungsgrades zu Verkaufspreisen bewertet, die nach der retrograden Methode um Abschläge vermindert wurden. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Materialkosten und den Fertigungslöhnen zuzüglich der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen von 1 % des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 96,9 (Vorjahr: TEUR 106,1). Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden unter Berücksichtigung des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz (4) Anlagevermögen Einzelheiten zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im angefügten Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,4) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen vollumfänglich wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.521,5 (Vorjahr: TEUR 437,3). (6) Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Für die Ausschüttung gesperrt i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB sind Beträge in Höhe von TEUR 96,9 (Vorjahr: TEUR 106,1), die aus der Aktivierung von aktiven latenten Steuern resultieren. (7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten TEUR 220,0 (Vorjahr: TEUR 269,0). (8) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 6.538,8 (Vorjahr: TEUR 5.357,2) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 1,1) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen wie im Vorjahr vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 1,1) betreffen vollumfänglich sonstige Verbindlichkeiten. Sonstige Angaben (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtumfang von TEUR 195,4.
(10) Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 97 (Vorjahr: 114) Arbeitnehmer beschäftigt. (11) Organe der Gesellschaft Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht berichtet. (12) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der ProPharma Group The Netherlands B.V., Leiden, Niederlande, die für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, welcher am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist.
Berlin, den 23. Dezember 2024 ProPharma
Group GmbH
- Die Geschäftsführung - LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023ProPharma Group GmbH, BerlinA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Grundlagen des Konzerns Die ProPharma Group GmbH wurde am 9. Mai 2009 gegründet und hat ihren Sitz in Berlin. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ProPharma Group The Netherlands B.V., Leiden/ Niederlande, die einen konsolidierten Abschluss für die kleinste Unternehmensgruppe erstellt. Unser Unternehmen ist in den Bereichen Pharmazie, Biotechnology und Medizintechnik tätig. Zusammen mit unseren Kunden stellen wir uns der komplexen Herausforderung, Produkte von der klinischen Entwicklung bis hin zur Kommerzialisierung und jedem Punkt dazwischen zu lösen. Die ProPharma stellt sicher, dass die behördlichen Voraussetzungen erfüllt, die Geschäftsziele der Kunden erreicht und die Patientensicherheit gewährleistet werden. Wirtschaftsbericht Das Geschäftsjahr 2023 war ein schwieriges Jahr für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Die Produktion in diesem Bereich ging im Berichtsjahr um 8 % zurück. Auch die Pharmaindustrie musste einen Rückgang der Produktion von 3 % verkraften. 2023 stellte damit ein herausforderndes Jahr für die Branche dar. Durch die steigenden Zinssätze und auch den beschriebenen Rückgang in der Produktion, wurden Investitionen in Biotechnologie-Unternehmen zögerlicher. Das wiederum hatte direkte Auswirkungen auf uns als Dienstleister, der in dieser Branche tätig ist. Die ProPharma erlebte infolgedessen ein Jahr, das durch einen Umsatzrückgang geprägt war. Zugleich war ebenfalls ein Rückgang des Nettogewinnes zu verzeichnen. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr damit ungünstig verlaufen. Das Rohergebnis ist der zentrale Leistungsindikator der ProPharma. Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 11.698) um TEUR 1.755 auf TEUR 9.943 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang vom 15 % und ist im Wesentlichen auf die angespannte Marktsituation in der Pharmabranche zurückzuführen. B. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Die Umsatzerlöse gingen von TEUR 15.333 um 12,6 % auf TEUR 13.402 zurück. Ursächlich hierfür war das zögerliche Investitionsverhalten der Pharmaunternehmen. Der Umsatzrückgang konnte durch die Einsparungen beim Materialaufwand in Höhe von 3,4 % (TEUR 3.588, im Vorjahr TEUR 3.713) sowie den Rückgang der Personalkosten um 7,7 % (TEUR 7.155, im Vorjahr TEUR 7.753) nicht kompensiert werden. Die unterproportionalen Einsparungen beim Materialaufwand sind im Wesentlichen durch einen Anstieg der Fremdleistungskosten begründet, während bei den Personalkosten Fixkosten nicht im gleichen Maße abbaubar waren wie die Umsatzerlöse zurückgingen. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen zwar um 64 % (TEUR 128, im Vorjahr TEUR 78), während sich die Bestandsveränderung, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie die Abschreibungen nicht wesentlich veränderten. Dennoch führte die ungünstige Entwicklung der Ertragslage insgesamt zu einem deutlichen Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) in Höhe von TEUR 1.177 auf TEUR 2.089 (Vorjahr: TEUR 3.266) kam. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der positive Trend des Vorjahres dementsprechend nicht fortgesetzt werden. Das Finanzergebnis fiel mit TEUR 0 leicht besser aus als im Vorjahr (TEUR -3), was darauf zurückzuführen ist, dass im Geschäftsjahr weder Zinsaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten noch Zinserträge anfielen. Der Jahresüberschuss ging, allerdings aufgrund des deutlich gesunkenen Steueraufwandes, lediglich um TEUR 251 auf TEUR 1.453 zurück. Der Steueraufwand sank von TEUR 1.560 im Vorjahr auf TEUR 636, was einer von 48 % auf 30 % gesunkenen rechnerischen Steuerquote entspricht. Der Rückgang der Steuerquote resultiert dabei im Wesentlichen daraus, dass im Berichtsjahr der Umsatzanteil von Geschäften, die durch unvorteilhafte gruppeninterne Verrechnungspreise das Steuerergebnis belasten, zurückging. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.903 auf TEUR 12.153 gestiegen. Die Aktivseite ist durch Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 11.865 geprägt. Der Vermögenszuwachs ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Liefer- und Leistungsforderungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (in Summe TEUR 11.471, im Vorjahr TEUR 8.093) um TEUR 3.378 zurückzuführen. Dem steht ein Rückgang der flüssigen Mittel um TEUR 406 sowie des Anlagevermögens aufgrund planmäßiger Abschreibungen um TEUR 59 gegenüber. Finanzlage Das Kapital ist geprägt von Eigenkapital (TEUR 4.096, im Vorjahr TEUR 2.643) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 6.539, im Vorjahr TEUR 5.358). Zudem bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.518 (im Vorjahr TEUR 1.250), die im Wesentlichen aus Steuerrückstellungen bestehen. Das Eigenkapital ist um den im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschuss angewachsen. Des Weiteren ist ein Zuwachs der kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.181 zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Zudem besteht keine Verpflichtung, zukünftige Investitionen durchzuführen. Die Liquidität des Unternehmens war durchgängig gesichert. Die notwendige Finanzierung wird durch die ProPharma-Gruppe sichergestellt. Die finanzielle Situation der Gesellschaft wird als stabil erachtet. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. C. Chancen- und Risikobericht Strategische Risiken Auf strategischer Ebene hat das Unternehmen die folgenden Risiken und Maßnahmen zur Risikominderung ermittelt: Der Markt für qualifiziertes Fachpersonal ist von einer großen Knappheit geprägt. Für die Abwicklung unserer Kundenaufträge benötigen wir qualifizierte Berater in unseren Reihen. Aus diesem Grund ist die Weiterentwicklung und Bindung unserer Fachkräfte von zentraler Bedeutung für die Risikominimierung in diesem Bereich. Darüber hinaus konzentriert sich das Unternehmen auf die Rekrutierung von Fachpersonal durch den Ausbau eines internen Rekrutierungsteams, aber auch durch die Zusammenarbeit mit dem Recruiting-Spezialisten The Planet Group seit dem Jahr 2021. Die zentrale Steuerung des Einkaufs spezifischer Pharmadienstleistungen durch unsere Kunden führt dazu, dass der Vorteil lokaler Kontakte verloren geht und sich der Wettbewerb im Markt verstärkt. Das Unternehmen entschärft dieses Risiko, indem es die Wissensentwicklung seines Personals kontinuierlich fördert, so dass die Mitarbeiter stärker auf strategischer Ebene agieren können. Operative Risiken Aufgrund der zunehmenden internationalen Vernetzung mit Kunden und Lieferanten und der Erschließung neuer Absatzmärkte ergeben sich neue Herausforderungen für die IT-Systeme und deren Absicherung. Ausfälle der IT-Systeme können erhebliche Störungen der Geschäftstätigkeit zur Folge haben. Ebenfalls können Systemunterbrechungen aufgrund eines Cyberangriffes zu weitreichenden Einschränkungen der Geschäftstätigkeit und dem Verlust vertraulicher Daten sowie zu Haftungsansprüchen führen. Um diese Risiken abzuschwächen, werden kontinuierliche vorbeugende Systemwartungen und Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt, mehrstufige Sicherheits-, Firewall- und Antivirenkonzepte implementiert und stellenbezogene Zugriffsrechte vergeben. ProPharma verfolgt eine proaktive Strategie zur Sicherstellung, dass Hardware, Software und Knowhow im IT-Sicherheitsbereich dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Im Fall eines wirtschaftlichen Abschwungs in Deutschland besteht zudem das Risiko, dass eine weitere Zurückhaltung bei Investitionen unserer Kunden sich nachhaltig auf die Umsatzentwicklung auswirkt. ProPharma begegnet diesem Risiko durch einen konsequenten Fokus auf Innovation und eine laufende Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. Darüber hinaus investiert die Gesellschaft in künstliche Intelligenz sowie erfahrene und kompetente Mitarbeiter, die zudem laufend geschult werden. Insgesamt bestehen somit zwar strategische und operative Risiken für ProPharma, die Gesellschaft ist aber überzeugt, diesen Risiken angemessen zu begegnen, sodass die Risiken keine Gefahr für die zukünftige Entwicklung und den Fortbestand der Gesellschaft darstellen. Chancen Durch das Ende 2022 eingeführte "Workday", eine Cloud-basierte Computersoftware für Rechnungswesen, Personalverwaltung und Unternehmensplanung, sehen wir eine Chance Synergieeffekte zu schaffen und unseren Kunden durch unser internationales Team eine allumfassende Beratungsdienstleistung anbieten zu können. Das Projekt wurde im Verlauf des Berichtsjahres erfolgreich umgesetzt und brachte eine Harmonisierung und verbesserte Möglichkeiten der Finanzberichtserstattung. Darüber hinaus werden Investitionen getätigt, um die Gehaltsabrechnung innerhalb der EU zu rationalisieren. Des Weiteren stellte die Propharma-Group im Jahr 2023 den ClinCHAT vor, einen gemeinsam entwickelten KI-gesteuerten Chatbot. ClinCHAT nutzt die neuesten Algorithmen der natürlichen Sprachverarbeitung (NLP) und des maschinellen Lernens, um den Nutzern eine reibungslose Navigation bei komplexen Datenabfragen zu ermöglichen, unabhängig von Größe und Entwicklungsstadium. Das neue Tool ermöglicht der ProPharma einen nahtlosen Zugang zu den realen und klinischen Studiendaten von H1, die eine Datenbank mit rund 340 Millionen Patienten umfassen. Die ProPharma sieht weiterhin eine Tendenz, dass (bio-)pharmazeutische Unternehmen Geschäftsprozesse auslagern. Die globale Präsenz der ProPharma mit zusätzlichen Dienstleistungen soll auch neue weltweite und bestehende Kunden mit internationaler Reichweite anziehen. Dementsprechend wurde der Etat für Marketing und Werbung deutlich angehoben. Ziel ist es, außerdem Kunden in Europa mit diversifizierter und gezielter Werbung besser und individueller, den Marktgegebenheiten angepasst, ansprechen zu können. Das Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet, um auch künftig für Kunden attraktiv zu sein. Insgesamt ist ProPharma davon überzeugt, dass die Zukunft eine Reihe attraktiver Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft bietet. D. Prognosebericht Im Dezember 2023 kündigte die ProPharma die Übernahme von Clinres Farmacija an, einem in Kroatien ansässigen Auftragsforschungsinstitut (CRO). Dieser bedeutende und strategische Schritt unterstreicht das Engagement von ProPharma, seine Präsenz in Europa auszubauen und ihre Wettbewerbsposition mit einer Mischung aus hohem Patientenzugang und kosteneffizienten klinischen Dienstleistungen zu stärken. Die Clinres Farmacija ist ein angesehenes CRO, das vor mehr als zwei Jahrzehnten gegründet wurde und über 250 klinische Studien in verschiedenen therapeutischen Bereichen durchgeführt hat. Das Unternehmen erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum des Geschäftes und ein verbessertes Investitionsklima in der Pharmaindustrie. Die Marktaussichten für die ProPharma GmbH sind weiterhin positiv. Die langfristige Strategie des Unternehmens zielt darauf ab, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und durch Umsatz und Rentabilitätswachstum Werte für alle Beteiligten zu schaffen. Das Unternehmen plant für das Jahr 2024 einen leichten Anstieg des Rohergebnisses im Einklang mit der Service-Line-Planung der ProPharma-Gruppe, die ebenfalls einen leichten Anstieg vorsieht.
Berlin, 23. Dezember 2024 Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ProPharma Group GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ProPharma Group GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProPharma Group GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung Der Jahresabschluss der ProPharma Group GmbH, Berlin, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft.
Berlin, 23. Dezember 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Fuat Kalkan, Wirtschaftsprüfer Max Waiz, Wirtschaftsprüfer |
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