Panthera AM GmbH
Am Eulenhof 14, 95326 Kulmbach, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Müller since 1/17/2018 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Panthera AM GmbHKulmbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Panthera AM GmbH, Kulmbach1. Geschäftsmodell Die Panthera AM GmbH, Kulmbach, ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsausicht (BaFin) reguliert und hat die Erlaubnis zur Erbringung von folgenden Finanzdienstleistungen nach § 2 WplG:
Aktuell erbringt die Panthera AM GmbH ausschließlich die Anlageberatung. Sie hat mit der Consortia Vermögensverwaltung AG (Consortia) einen Beratervertrag abgeschlossen. Dabei übernimmt die Panthera AM GmbH das Fondsadvisory für die folgenden Fonds:
2. Wirtschaftsbericht Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 3.1 Geschäftsverlauf Die Entwicklung der Assets under Management verlief zufriedenstellend, das betreute Volumen lag aufgrund schwierigerer Marktsituationen, v.a. im Bereich Fondsanlagen von Privatanlegern, bei TEUR 57.874 (Vorjahr: TEUR 61.989). 3.2 Ertragslage Aus dem Beratervertrag mit der Consortia wurden in der Berichtsperiode Provisionserträge in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr TEUR 584) erzielt. Auf der Kostenseite stehen Personalkosten in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr TEUR 379). Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich von TEUR 122 auf TEUR 98 reduziert. Für das Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023 werden geplante Honorare für die Wirtschaftsprüfung in Höhe von TEUR 9 fällig. Für das Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr Jahresüberschuss TEUR 67) verbucht. Dies resultiert aus dem Rückgang der laufenden Erträge. Damit wurde die Planung leicht unterschritten. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Panthera AM GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 1.225 (Vorjahr TEUR 1.196). Die Forderungen an Kreditinstitute sind von TEUR 679 auf TEUR 758 gestiegen. Die Forderungen an Kunden haben sich von TEUR 45 auf TEUR 42 reduziert. Zum Bilanzstichtag werden auf der Passivseite insbesondere Verbindlichkeiten für Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 51; i. Vj. TEUR 50) und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 9; i. Vj. TEUR 9) ausgewiesen. Die Bilanz weist zum Stichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.136 (Vorjahr TEUR 1.133) aus. 3.4 Finanzlage Es bestehen ausreichende liquide Mittel, um kurz- und mittelfristige Zahlungsverpflichtungen begleichen zu können. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Das Risikomanagement in seiner Gesamtheit hat sicherzustellen, dass bestehende Risiken erfasst, analysiert und bewertet sowie risikobezogene Informationen in systematisch geordneter Weise kommuniziert werden. Die wesentlichen geschäftlichen Risiken innerhalb und außerhalb des laufenden Geschäftsbetriebes werden von der Geschäftsleitung überwacht und bei Bedarf Gegenmaßnahmen eingeleitet. Risikostrategie Die von der Gesellschaft erarbeitete Risikostrategie enthält folgende Punkte:
Risikotragfähigkeit Die Sicherung der Risikotragfähigkeit des Instituts ist wesentlicher Bestandteil der Risikosteuerung. Das Institut hält gegenwärtig kein Risikotragfähigkeitskonzept vor. Die Risikotragfähigkeit des Instituts wird jedoch regelmäßig anhand der betriebswirtschaftlichen Auswertungen des Rechnungswesens beurteilt und ist aus Sicht der Gesellschaft angemessen gesteuert. Funktion des Risikocontrollings Es wurde eine Risikocontrolling Funktion eingerichtet, die für die Überwachung und Kommunikation der Risiken zuständig ist. Die Ausgestaltung der Risikocontrolling-Funktion richtet sich nach der Größe des Instituts sowie nach Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäftstätigkeit. Risikoarten Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiken versteht man die Gefahr des teilweisen oder vollständigen Forderungsausfalls infolge von Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungsunfähigkeit der Schuldner. Die wesentlichen Adressenausfallrisiken bestehen aus dem Kundengeschäft. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und Regulierung unseres einzigen Kunden ist das Risiko eines Adressenausfalls sehr gering. Es ist zudem durch die sehr gute Eigenkapitalausstattung der Panthera AM GmbH unkritisch. Marktpreisrisiken Unter Marktpreisrisiken versteht man die Gefahr der Wertminderung von Vermögenswerten infolge von Währungs-, Kurs-, Preis- und Zinsänderungen. Marktpreisrisiken können sich aus dem Handels- sowie aus dem Eigengeschäft ergeben. Marktpreisrisiken sind für das Unternehmen als unbedeutend einzustufen. Liquiditätsrisiken und Ertragsrisiken Unter Liquiditätsrisiken versteht man die Gefahr von Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungsunfähigkeit des Instituts. Diese ergeben sich grundsätzlich aus allen Zahlungsverpflichtungen. Unter Ertragsrisiken versteht man die Gefahr der Kostenunterdeckung durch die vereinnahmten Erträge mit der Folge von Gewinneinbußen, Verlustrealisierung, Eigenkapitalverringerung bis hin zu Zahlungsschwierigkeiten und Zahlungsunfähigkeit. Ertragsrisiken ergeben sich in erster Linie aus dem Risiko sinkender Provisionserträge (Honorar- und Provisionseinnahmen). Weiterhin können Ertragsrisiken infolge steigender Kosten bei nicht proportional steigenden Provisionserträgen verursacht werden. Im Ergebnis stellen Ertragsrisiken und damit Liquiditätsrisiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit aufgrund der guten Liquiditätsausstattung kein wesentliches Risiko dar. Operationelle Risiken Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr einer negativen Geschäftsentwicklung infolge interner oder externer Einflüsse. Diese ergeben sich für unser Institut im Wesentlichen aus:
Diese Risiken verursachen entweder erhöhte Kosten, wie Nacharbeit, Zeitaufwand mit Kunden, Haftung und Schadensersatzforderungen, Prozess- und Rechtsanwaltskosten. Oder sie führen zu Ertragsrückgängen infolge von Kundenabgängen, Verlust betreuten Vermögens und weniger Neukundenzugängen. Zur Steuerung werden u.a. folgende Maßnahmen getroffen:
Im Ergebnis sind operationelle Risiken als wesentlich einzustufen. Die dargestellten Maßnahmen zur Risikosteuerung sind angemessen und wirksam, um die Risiken in effektiver Weise zu begrenzen. 4.2 Prognosebericht und Chancen Die internationalen Spannungen haben auch in 2023 angehalten, diese wurden neben dem anhaltenden Ukraine-Konflikt noch zusätzlich durch neue Kriegshandlungen im Nahen Osten angereichert. Die geopolitische Lage ist angespannt, die anstehenden Wahlen in den USA im Herbst 2024 werden kurzfristig nicht zu einer Beruhigung der Situation beitragen. Trotz dieser Unsicherheiten befinden sich die internationalen Aktienmärkte auf historisch hohen Kursniveaus, getrieben wird diese Entwicklung allerdings von nur wenigen, meinst technologielastigen Konzernen in den USA, teilweise auch in Deutschland. Kaufzurückhaltung besteht weiterhin seitens der Privatanleger in Bezug auf Neuengagements in Aktienfonds. Wir erwarten, flankiert durch einige Marketingaktionen, im laufenden Geschäftsjahr wieder etwas höhere Bereitschaft von Privatanlegern, Investitionen in die von uns beratenen Aktienfonds zu tätigen. Die positive Grundstimmung an den Märkten könnte dazu beitragen, die Fondsvolumen und damit unsere Provisionsansprüche zusätzlich zu steigern. In unserer konservativen Planung gehen wir wiederum nicht davon aus, eine Performance-fee zu erhalten. Insgesamt erwarten wir ein leicht positives Ergebnis.
Kulmbach, 18.03.2024 Stefan Müller, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kulmbach und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bayreuth unter der Nr. HRB 6692 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 340 Abs. 4 i.V.m. 340 bis 340 o HGB nach den für große Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB geltenden Regelungen, sowie nach den Formblattvorschriften der RechKredV unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbHG, sowie branchenspezifischer Besonderheiten eines Wertpapierinstitutes aufgestellt. Für die Bilanz und die nach der Staffelform aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsvorschriften gemäß Formblatt 1 und 3 der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Abschreibungen für Einzelrisiken und ein das allgemeine Kreditrisiko berücksichtigender pauschaler Abschlag waren nicht erforderlich. Sachanlagen werden mit den, um planmäßige Abschreibungen verminderten, Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlageguts. Zugänge werden stets linear abgeschrieben. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz 1. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 758 (Vorjahr: TEUR 679), sowie Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 45). Die anderen Forderungen an Kunden haben eine Laufzeit von kleiner drei Monaten. 2. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind, ausgehend von den gesamten Anschaffungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahrs sowie die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert aufgeführt. 3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beläuft sich auf bis zu 3 Monate. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 3) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 51). 4. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten die nachfolgenden Rückstellungen für Abschluss und Prüfung und sonstige Verpflichtungen.
5. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50 und ist vollständig eingezahlt. Für das Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023 wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4 ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform aufgestellt und gegliedert. Im Berichtszeitraum wurde das Gliederungsschema gemäß Formblatt 3 der RechKredV beachtet. Die Provisionserträge in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr: TEUR 584) resultieren im Wesentlichen aus einem Beratervertrag mit der Consortia Vermögensverwaltung AG. Das Ausbleiben der Performance Fee führt zu diesem Rückgang der Erträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Sachkostenbezüge in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 14). Auf der Kostenseite stehen Personalkosten in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr TEUR 379). Die anderen Verwaltungsaufwendungen haben sich von TEUR 122 auf TEUR 98 reduziert. Für das Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023 werden geplante Honorare für die Wirtschaftsprüfung in Höhe von TEUR 9 fällig. V. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestanden zum Stichtag nicht. Am Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. VI. Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Ergänzende Angaben 1. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1 (Vorjahr: 1) Mitarbeiter ohne Geschäftsführer beschäftigt. 2. Geschäftsführung
Herr Stefan Müller ist einzelvertretungsberechtigt. Folgende weitere Tätigkeiten werden wahrgenommen: Aufsichtsrat:
Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers entfällt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. VIII. Nachtragsbericht Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ist nicht zu berichten.
Kulmbach, 18.03.2024 Stefan Müller, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde am 05.06.2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung der Panthera AM GmbH, Kulmbach, vom 05. Juni 2024 hat unter Tagesordnungspunkt 2 beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 3.579,23 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Werte in: EUR
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Panthera AM GmbH, Kulmbach VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Panthera AM GmbH, Kulmbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Panthera AM GmbH, Kulmbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. Mai 2024 Schneider
+ Partner GmbH
Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Stephan Mertens, Wirtschaftsprüfer |
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