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Max Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008Geschäftsentwicklung und Lage der GesellschaftMax Europe GmbH ist eine deutsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet im Jahr 1982 mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der MAX Co., Ltd., Japan. Die Haupttätigkeit der Gesellschaft ist der Import von und der Handel mit von MAX Co., Ltd. hergestellten Industrieprodukten auf dem deutschen Markt sowie weiteren, hauptsächlich deutschsprachigen Ländern. Hauptprodukte sind Druckluftnagelgeräte, Gasnagler, Druckluftschrauber, Luftkompressoren, Bewehrungsstahl-Bindegeräte, diverse Nägel, Schrauben, Draht etc. Hauptvertriebsmärkte sind die Märkte für Holzpaletten, Verpackungen, Wohnhäuser, Betonbau, Betonfertigteilprodukte, Baufundamente, Straßen- und Brückenbau, Fußbodenheizungen und ähnliches. Seit 13 Jahren vertreibt die Gesellschaft Industrieprodukte. Der Markenname MAX ist inzwischen im Markt wohlbekannt. Aufgrund neuer Technologien sowie des Schutzes von Patenten gibt es für Hochdrucknagelgeräte und Kompressoren, Bewehrungsstahl-Bindgeräte und Draht derzeit keine Konkurrenten auf dem Markt, mit Ausnahme einiger gefälschter chinesischer Produkte, die gegen Patente von MAX verstoßen. Der Markt für Standarddruckluftnagler jedoch ist aufgrund der Konkurrenz durch chinesische Produzenten hart umkämpft. Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist der Vertrieb von Produkten im Baugewerbe. Daher wird das Geschäft der Gesellschaft durch die Zahl der Neubauten von Wohn- und Geschäftshäusern sowie durch die Entwicklung im Straßen- und Brückenbau wesentlich beeinflusst. Ertragslage Die Effekte der ursprünglich in den Vereinigten Staaten entstandenen Finanzkrise breiten sich weltweit und im Besonderen in der europäischen Baubranche, die seit Sommer signifikant geschrumpft ist, aus. Die Nettoumsatzerlöse während des Jahres 2008 sanken um 21,8 % gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr auf TEUR 7.836, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich um 41.6 % auf TEUR 859 und der Jahresüberschuss betrug TEUR 591, was eine Reduzierung um 33,2 % darstellt. Finanzlage Zum Bilanzstichtag betrugen die liquiden Mittel TEUR 1.358 (Vorjahr: TEUR 1.058). Die Gesellschaft finanziert sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb und den Verbindlichkeiten aus Wareneinkäufen bei der MAX Co., Ltd., Japan. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr, reduzierte sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2008 um TEUR 667 auf TEUR 5.128. Diese Reduzierung resultiert hauptsächlich aus einem geringeren Forderungsbestand, hervorgerufen durch das drastische Absinken des Verkaufserlöses seit September 2008. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die eine wesentliche Auswirkung auf den Jahresabschluss für das Jahr 2008 haben könnten, sind nicht eingetreten. Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Durch die enge Zusammenarbeit der Gesellschaft mit MAX Co., Ltd., Japan, werden kontinuierlich neue MAX-Produkte eingeführt, die genau auf die Bedürfnisse der europäischen Kunden zugeschnitten sein werden und so den Markt anführen werden. MAX hat in verschiedenen europäischen Ländern Patente registrieren lassen und beantragt, um die Eigentumsrechte zu schützen. Allerdings ist es schwierig und kostenintensiv, Händler, die diese Produkte verkaufen und mutmaßlich die Patente verletzen, zu ermitteln und zu verfolgen. Da diese Händler im Regelfall die Produkte zu niedrigeren Preisen verkaufen, könnte dies den Erfolg der Gesellschaft beeinträchtigen. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die vorrangigen Managementziele der mittelfristigen Planung der Geschäftsführung für die nächsten zwei Jahre sind die Umsatzrückgänge von -30 % bis 0 % und die Stabilisierung des operativen Ergebnisses auf positivem Niveau. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Gesellschaft die zwei Pfeiler ihrer CRM-Aktivitäten weiter verstärken, die auf die Erhöhung der Kundenzufriedenheit und auf eine Produktinnovationsrate von 30 % ausgerichtet sind. Die Produktinnovationsrate stellt dabei den Anteil der Umsätze dar, die mit innerhalb der letzten drei Jahre eingeführten Produkten erzielt wurden, am Gesamtumsatz des betrachteten Jahres. Trotz der aktuellen Wirtschaftskrise sehen wir keine Notwendigkeit, unsere Vorräte weiter abzuschreiben. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Düsseldorf, 12. Februar 2009 Max Europe GmbH Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 200AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008
Entwicklung des Anlagevermögens 2008
Düsseldorf, 12. Februar 2009 Max Europe GmbH Geschäftsführung Anhang für 2008Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegen, wird die Poolregelung angewandt; sie werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die Umsatzsteuer gekürzten Bestandes der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgedeckt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Abschlussstichtag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt grundsätzlich bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 28) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten, der aus der Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens resultiert. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beträgt unverändert DM 600.000,00 (EUR 306.775,13). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Rechts- und Beratungskosten, ausstehende Lieferantenrechnungen, Sondervergütungen und Urlaubsansprüche gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in wesentlichem Umfang gegenüber dem Gesellschafter und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen zum 31. Dezember 2008 keine (Vorjahr: TEUR 37). Sämtliche Verbindlichkeiten haben ebenso wie die zum Ende des Vorjahres ausgewiesenen Salden Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 80. Diese Verpflichtungen betreffen hauptsächlich Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Die Leasingverträge enden in 2010. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 31. Sonstige AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer während des Geschäftsjahres 2008 war Herr Hiroyuki Wada, Kaufmann. Herr Wada ist alleinvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2008 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres 2008 waren durchschnittlich 7 Mitarbeiter beschäftigt. Konzernverhältnisse Alleiniger Gesellschafter ist die Muttergesellschaft MAX CO. Ltd., Tokio/ Japan. Der Jahresabschluss der Max Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der MAX CO. LTD, Tokio/ Japan, einbezogen. Dieses Dokument ist erhältlich bei:
BescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Max Europe GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Düsseldorf, 12. Februar 2009 Ernst
& Young AG
Klute, Wirtschaftsprüfer Sieger, Wirtschaftsprüferin |
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